Neurodermitis, Ekzem

In der Schulmedizin und der Naturheilkunde wird die Neurodermitis meist symptomatisch behandelt. So finden wir in der gängigen Literatur die folgenden Empfehlungen:

"Diese Erkrankung wird genetisch vererbt. Durch unterschiedliche Umwelteinflüsse kommt es zu einer überschießenden Reaktion des Abwehrsystems. Auslöser - nicht jedoch Ursache - der Atopischen Dermatitis sind auch emotionell belastende Situationen (Neurodermitis, "Psychodermitis"). Die Bedeutung von Nahrungsmitteln als Auslöser ist umstritten. Die genauen Mechanismen, die zu den Beschwerdebildern der Haut führen, sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht und derzeit noch Gegenstand intensiver Untersuchungen.

Die Behandlungen der Atopischen Dermatitis richtet sich nicht gegen die Ursache, sondern hilft nur, die Beschwerden zu lindern und ein neuerliches Auftreten zu vermeiden. Dafür werden i.d.R. allopathische Medikamente (Kortikosteroide, Antihistaminika, etc.) oder naturheilkundliche Medikamente (Kamille, Eichenrinde, etc.) verwendet." (netdoktor.at)

Was genau ist jedoch die Ursache von Neurodermitis? Warum wechseln die Symptome meist regelmässig von blasser, kalter, schuppiger zu roter, entzündeter, heisser Haut? Welche Rolle spielen unsere Emotionen, Psyche oder Stress? Gibt es Gesetzmässigkeiten, die wir bei Neurodermitis immer wieder feststellen können? Wie kann eine ursächliche und erfolgreiche Therapie gestaltet werden?


Der folgende Auszug aus dem Meta-Medizin Verzeichnis nimmt an, dass Sie bereits über grundlegende Kenntnisse der biologischen Naturgesetze verfügen, z.B.:

  • Die Zweiphasigkeit aller Krankheiten
    1. konflikt-aktive, sympathikotone Phase und 2. konflikt-gelöste, vagotone Phase
  • Biologischer Konfliktschock
    Der Beginn eines Krankheitsprogrammes
  • Keimblattzugehörigkeit
    Organreaktion, wie Zellplus, -minus oder Funktionsausfall bzw. -wiederkehr
  • Gehirnrelais
    Entsprechende Markierungen im Gehirnrelais
  • Biologischer Sinn
    Entwicklungsgeschichtlich verstehbarer Sinn eines Krankheitsprogrammes

 

Auszug aus dem Meta-Medizin Verzeichnis
 


Neue Suche beginnen !

 

Die medizinischen Informa- tionen dieser Internetseiten sind für informative Zwecke gedacht und stellen in keiner Art und Weise einen Ersatz für eine Beratung durch einen Heilberufler dar.

Bitte kontaktieren Sie bei Fragen Ihren Meta-Medizin Arzt, Heilpraktiker oder Heilberufler.

 




  ID: 26   *Haut - Äußere Haut (Epidermis)
  Krankheitsprozess
.
Symptome
der konflikt-aktiven
1. Phase
flache, rauhe, blasse, kalte Haut, Schuppenflechte, Kurzzeitgedächtnis- störungen, Epithel-Ulcera, Ulcera der äußeren Haut, Sensiblitäts-Ausfall
Symptome
der konflikt-gelösten
2. Phase
heisse, rote, geschwollene Haut, Exanthem, Dermatitis, Urticaria, blühende Neurodermitis, Ekzem
Keimblatt Äußeres Keimblatt/Ektoderm
Gehirnrelais Großhirnrinde, sensorisch-postsensorisch
.
1. Phase In der Konflikt-Phase finden wir Zellminus (Ulcera). Die Haut fühl sich rauh an, ist blass, schlecht durchblutet und meist kalt. Die Sensibilität der Haut ist mehr und mehr eingeschränkt oder ganz aufgehoben, man spürt weniger oder fast gar nichts mehr. Typische Symptome sind Hautblässe und schuppende Neurodermitis). Kurzzeitgedächtnis- störungen sind in dieser Phase möglich.

Bei der Gürtelrose sind gleichzeitig ein aktiver und ein passiver Konflikt vorhanden.

Bei schächeren Besudelungskonflikten beispielsweise bei Pubertierenden das Gesicht wächst die Gürtelrose mit kleinen, amelanotischen Tumoren unter der Epidermis entlang. Die Heilung erfolgt dann in der Regenerationsphase meist mit Schmerzen verbunden.

Bei Eröffnung der Epidermis (offene Gürtelrose) kann dieser Prozess stinken und wird dann als Hauttuberkulose diagnostiziert.
.
2. Phase In der Regenerationsphase wird die Haut heiß, rot und schwillt an. Typische Diagnosen sind dann ein Exanthem, Dermatitis, Urticaria, blühende Neurodermitis oder ein Ekzem. Meist wrid erst in dieser Phase die Haut als scheinbar krank erkannt.

Unser Organismus versucht nun in der Regenerationsphase das Zellminus der Konfliktphase auszugleichen und in den Normalzustand zurückzukehren.

Da die Konfliktphase aber sehr lange gedauert haben kann, kann auch entsprechend die Regenerationsphase sehr lang dauern. Ausserdem können auch Rezidive (meist unbewusst ausgelöst durch Reaktionsschienen) auftreten, in denen der Patient jeweils zwischen der Konfliktphase (mit kalter, rauher, blasser Haut) und Regenerationsphase (heisser, roter, geschwollene Haut) hin und her wechselt. Diese Schübe können die Heilung hinauszögern oder verlängern.

Bei einem Syndrom finden wir eine Haut mit rotem Grund, wenn Pilze vorhanden sind, siehe Haut-Lederhaut (Corium).

Bei der Schuppenflechte finden wir gleichzeitig einen aktiven und passiven Konflikt. Die typischen Haut-Symptome sind dann Schuppung auf rotem Grund.
Konfliktinhalt Trennungskonflikt
z.B. Abriß des Körperkontaktes oder Verlust des Kontaktes zur Mutter, Herde, Familie, Freunden.
Sinn Der biologische Sinn ist der Sensibilitätsverlust und Zellabbau, ein Versuch der Natur die Trennung zu vergessen bzw. nicht so intensiv zu empfinden.
  Patienten Fallbeispiele                                                    einfügen

Angelique, 7 Jahre, Rechtshänderin, starke Neurodermitis im Gesicht und Arme / Trennungskonflikt durch getrennten Urlaub der Eltern. Das Kind hatte in der Vergangenheit schon einige Male ähnliche.....
Mehr Lesen by: Angelique   

Mann, geboren 1958, Rechtshänder: 1975 Trennungskonflikt von Mutter/Heim, sehr stressige, angespannte Zeit danach im Wohnheim wegen Studiums. Behielt selbst bei 10 Bier immer noch Kontrolle. Dann.....
Mehr Lesen by: John  

(Vollständige Fallbeispiele sind im Original Verzeichnis vorhanden)

 

  Therapieerfolge                                                              einfügen

Gelsenkirchener Verfahren, Copyright Prof. Dr. med Stemmann 
Auszug aus www.kinderklinik-ge.de

Die Neurodermitis ist ein psycho-somatisches Leiden.
Fehlsteuerung der Entzündungszellen und Überempfindlichkeit der Haut bilden sich aus, wenn ein Mensch eine Trennung erlebt, Pech hat und sich „verfühlt“. Wähnt er sich ohnmächtig in dem Geschehen, so gerät er unter unkontrollierbaren Stress, der das Leiden in Gang setzt. Danach sind die Betroffenen auch sehr trennungsempfindlich. Es ist ein Zeichen dafür, dass das Verlusterlebnis nicht bewältigt ist. Sie reagieren zumeist bei einer Trennung mit heftigem Protest oder trennen sich, was seltener der Fall ist, scheinbar ohne jegliche Empfindung, indem sie ihre Trennungsangst unterdrücken. Löst das Erlebnis keinen unkontrollierbaren Stress aus, so kann auch keine Neurodermitis entstehen. 

Kritische Situationen, in denen ein Mensch an Neurodermitis erkranken kann, sind u. a.

- Trennung des Neugeborenen nach der Geburt 
- Tod eines geliebten Angehörigen
  (z. B. Kaiserschnitt) von seiner Mutter
- Zerbrechen der ersten Liebe
- Abstillen
- aus dem Elternhaus gehen
- längere Abwesenheit eines Elternteils
- Verlust eines Tieres
- Scheidung der Eltern
- Umzug in einen anderen Ort

Jeder Mensch kann an einer Neurodermitis erkranken. Der erblich vorbelastete etwas leicher als der Nichtbelastete. Dennoch muss ein erblich Vorbelasteter nicht schicksalhaft erkranken. Es unterliegt nicht dem Willen und Einfluss des Menschen, wenn er in einer Trennungssituation unkontrollierbaren Stress empfindet. Der Betroffene merkt zwar, dass er unter Spannung gerät, weil er sein Problem nicht selbst lösen kann. Dass dieser Stress aber zu einer Krankheit führt, das verspürt er nicht. Erst nachher, nachdem er krank geworden ist, kann er einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Trennung und Neurodermitis herstellen, wenn er um das Geschehen weiß.

Es gibt prinzipiell unvorhersehbare Ereignisse, die den Menschen unvermutet treffen und die er nicht aktiv bewältigen kann, die zur Krankheit führen. Daher ist es nicht gerechtfertigt, dass der Betroffene oder Eltern bei sich selbst oder anderen Personen Schuld voraussetzen und danach suchen. Die Neurodermitis tritt erst sichtbar auf, wenn der Stress vorüber ist. Die Neurodermitis entsteht in der Stressphase. Dennoch bemerkt der Neurodermitiskranke nicht, dass Stress sein Leiden aktiviert. Es ist der erhöhte Stresshormonspiegel, der Symptome maskiert. Die Situation für den Betroffenen ändert sich schlagartig, wenn die Anspannung nachlässt und Entspannung einsetzt. Der Spiegel der Stresshormone fällt steil ab und jetzt sind die Stresshormone nicht mehr fähig, den Juckreiz zu coupieren. Innerhalb weniger Minuten setzt heftiger Juckreiz ein. Der niedrige Stresshormonspiegel ist auch nicht mehr in der Lage, die Entzündung in der Haut zu maskieren.

Behandlungsstrategie
Erlangt der Erkrankte Selbstheilung, so hat er seine Autonomie zurückerworben. Doch was ist mit dem Menschen, der das Ziel nicht erreicht? Wird hier die hoffnungsvolle Selbstheilungsprophezeiung zu einer Quelle von Schuld oder Verzweiflung und wäre es von daher nicht besser, dem Betroffenen erst gar keinen Mut zu machen? Der Betroffene und seine Angehörigen lernen im Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, worauf sich die Selbstheilung gründet. Die Menschen lernen, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wird Selbstheilung nicht erreicht, so ist allen Beteiligten klar bewusst, warum der Erfolg noch nicht eintreten konnte – eine Tatsache, die von allen akzeptiert wird. Nicht jeder erkrankte Mensch hat optimale Bedingungen, um sich selbst zu heilen. Doch er und seine Angehörigen erlangen eine tiefe Einsicht in die Vorgänge der Erkrankung und geraten nicht mehr in Hilflosigkeit und Ohnmacht. Die Kinderklinik Buer und die Selbsthilfegruppe AuK geben auch in dieser Situation Hilfe und stehen den Betroffenen bei.

Die Neurodermitis wird üblicherweise mit Salben, Cremes, Medikamenten, Anwendungen u. a. behandelt. Die Therapie ist besonders erfolgreich in der Behandlung des akuten Krankheitsschubes – und nur zu diesem Zweck wird sie hier angewandt. Das tägliche Salben, Cremen, Baden findet nicht statt und die Betroffenen erhalten auch langzeitig keine Medikamente, wie z. B. gegen den Juckreiz. Es gibt keine Grundpflege der Haut. Damit entfällt die fortwährende Beachtung und somit Verstärkung der Erkrankung. Eine Ausnahme bilden nur sehr wenige Patienten, die langfristig steroidhaltige Externa angewendet haben oder eine extrem trockene Haut auch an den nicht betroffenen Arealen aufweisen. Der Betroffene erhält auch keinen Kratzanzug, er darf kratzen. Es werden auch keine Kratzbewältigungsstrategien gelehrt, die erst eingesetzt werden, wenn es zu spät ist, d. h. der Juckreiz eingetreten ist. Vielmehr versucht das Gelsenkirchener Verfahren die Ursache und die die Neurodermitis unterhaltenden Mechanismen aufzuheben, so dass erst gar nicht eine Entzündung der Haut auftritt und Juckreiz nicht mehr aufkommen kann.

Zur Selbstheilung werden die treibenden Kräfte – Stress, Emotion, Verstärker – die die Neurodermitis fortlaufend bedingen und unterhalten in ihrer Wirkung „umgekehrt“, um Gesundheit zurückzugewinnen:

- Stress wird reduziert und der Umgang mit notwendigem Stress so geübt, dass er keine Beschwerden mehr hervorruft. Ungestörter nächtlicher Schlaf wird durch ein Schlaftraining erworben.
- Emotionen werden nicht unterdrückt oder übermäßig geäußert, sondern angemessen durchlebt. Durch ein Trennungstraining wird die Trennungsangst überwunden.
- Der Verstärker wird im Krankheitsfall entzogen und gezielt eingesetzt, um Gesundheit zu fördern. Selbstheilung tritt ein, wenn der Betroffene (und seine Kontaktperson) Autonomie zurückgewinnen. Sie erlangen ein inniges Verhältnis zueinander. Die Fehlleitung der Entzündungszellen in die Haut verliert sich und die Haut gesundet wieder. Die Selbstheilung wird unterstützt durch Umstellung auf eine möglichst naturbelassene säure- und allergenarme Nahrung für ein Jahr. Für diesen Zeitraum werden auch belastende Reize, Schadstoffe aus der Umwelt gemieden bzw. vermindert. Ziel der Behandlung ist ein normales Leben, frei von Neurodermitis und unabhängig von Anwendungen, Medikamenten.

(Kompletter Artikel mit Therapievorschläge und Erfolgschancen ist im Original Verzeichnis enthalten)

 

  Forschungsergebnisse                                                    einfügen


Gelsenkirchener Verfahren, Copyright Prof. Dr. med Stemmann 
Auszug aus www.kinderklinik-ge.de

Wirksamkeit der Behandlung
Die Behandlungserfolge sind durch prospektive Studien belegt. Eine der Studien soll dargestellt werden. 40 Kinder mit Neurodermitis im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren wurden 1998 behandelt und ein Jahr später nachuntersucht (Langer, Dissertation, im Druck). Keine Rückmeldung gaben zwei Elternpaare. Die Angaben bei 38 Kindern wurden ausgewertet: Der Zustand der Haut wurde in 87 % als gebessert angegeben, er blieb in 13 % unverändert im Vergleich zum Beginn der Behandlung. Wenn sich der Behandlungserfolg allein auf das Gelsenkirchener Behandlungsverfahren bezieht, müssten zusätzliche Therapien die Ausnahme sein. Knapp 70 % wendeten das Verfahren als alleinige Behandlung an.

(Vollständige Beschreibung im Original Verzeichnis )