Im Spiegel der Kritik
Zuschriften zum Thema Games without
Frontiers
Seitdem wir im Juli 2002 mit der Website ans
Netz gingen, erhielen wir eine ganze Menge Emails. Hier finden Sie einige,
die wir mit Ihnen teilen möchte.
20.10.2003
Hallo,
ich hatte heute Besuch
von einem seriös erscheinendem Herrn, der mich für das "Spiel ohne Grenzen"
werben wollte.
Da ich mich früher ein wenig mit solchen Systemen beschäftigt
habe kam mir die Heimlichtuerei beim ersten Telefonkontakt schon ziemlich
spanisch
vor. Ich habe mir ein paar Zeugen mit eingeladen (zum
gemütlichen Kaffeeklatsch) und habe einen Termin ausgemacht.
Natürlich alles nach der üblichen Masche. Mitleidsnummer, viel reden nichts
sagen und sich im 1 1/2 stündigen Gespräch mehrfach wiedersprechend.
Zum Schluss: sofort entscheiden oder nicht mitmachen. Habe dann gesagt,
er hat mich nicht überzeugt und das hört sich alles an wie ein
Schneeballsystem. Da trat der Schweis auf die Stirn und er hatte es
plötzlich sehr eilig. Warum eigentlich? ;-)
Also, auch im Thüringer
Raum wird es jetzt versucht.
Vorsicht ist geboten.
Muss man so etwas
nicht anzeigen?
MfG
RH
05.10.2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider sind wir auch auf das o.g. Spiel
reingefallen. Zu spät,aber doch glücklicherweise haben wir von den dubiosen
Machenschaften der Firma erfahren.
Genau am 25.09.2003 haben wir den Antrag
unterschrieben. Leider, zu unserer Blödh..., haben wir am nächsten Tag per
"BARÜBERWEISUNG" den erforderlichen Spielbeitrag von 2245,50 Euro
überwiesen.
Unsere Frage ist, haben Sie vielleicht einen
Ratschlag wie, oder ob wir überhaupt unser Geld wiederbekommen? Gibt es eine Stelle, die sich bereits mit dem Thema
beschäftigt hat? Über eine hilfreiche Antwort würden wir uns
freuen.
Mit freundlichem Gruß
[Name]
11.07.2003
www.gameswf.de
http://www.sz.ch/polizei/Medienbulletin/Schneeballsystem.html
http://www.wirtschaftsfahndung.de/Warnungen/gwf/gwf.htm
Polizei warnt vor neuem Schneeballsystem!
Ein neues Schneeballspiel namens "games without frontiers" ist zur Zeit im
Umlauf. Der Spieleinsatz ist als "Kaufpreis" für sogenannte PINs definiert und
beträgt je nach Engagement bis CHF 10'000.00. Gekauft werden mit diesen PINs
Positionen in einem virtuellen Haus. Mit dem Eintritt neuer Spieler erfolgt der
Aufstieg in Gewinnetagen. Die Gewinne, welche mit dem Eintritt neuer Spieler
finanziert werden, betragen gemäss Spielunterlagen ein Mehrfaches des Einsatzes.
Davon muss ein Teil des Gewinnes reinvestiert werden.
In den Spielunterlagen wird explizit darauf hingewiesen, dass es sich um ein
Spiel handelt, dass automatisch dann endet, wenn innert zweier Monate keine
neuen Teilnehmer gefunden werden. Es wird auch erwähnt, dass der Spieler bei
Beendigung des Spiels mit einem Totalverlust seines Einsatzes rechnen muss. Dies
ist typisch für ein Schneeballsystem.
Unterschlagen wird, dass die Teilnahme an Veranstaltungen, bei denen das
Schneeballsystem (Lawinen-, Hydra Gella- oder Multiplexsystem) zur Anwendung
kommt, nach geltendem Lotteriegesetz verboten ist und sich damit in der Schweiz
jeder Mitspieler des Spiels "games without frontiers" strafbar machen dürfte.
Die Kantonspolizei Schwyz rät daher dringend von einer
Teilnahme ab.
Ich denke es wäre gut auch auf Ihrer Seite eine
aktuelle Warnung anzubringen vor diesem "Spiel".
Grüße
CG
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