TG-1 * Transgallaxys Forum 1

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 on: December 18, 2014, 11:27:57 AM 
Started by Thymian - Last post by ama
Curt Kösters läßt keine Gelegenheit aus, sich so richtig gründlich, über alle Maßen, vollumfänglichst, öffentlich zu blamieren.

Na gut, vielleicht schon die eine oder andere, in Ulan Bator oder auf den windigschiefen Aleuten. Aber die beim NDR, also da ist er gründlich. Jetzt hat er 3 (in Worten DREI) gegen sich in einer Webseite, von denen jeder einzelne ihn locker zerlegt. Und er meint immer noch, er könnte es sich erlauben, Anderen an den Kopf zu werfen, die hätten bloß ein "Halbwissen". "Halbwissen" hat er geschrieben. Halbwissen! Dabei kapiert er nicht einmal, was Homöopathie ist und was sie nicht ist. Quelle Blamage!

Um es mit Excanwahn zu sagen: "Das ist nicht Wissenschaft, das ist Blödheit."

Ja, ja, das mit dem Binnenkonsens ist schon bitter. Wenn man etwas verteidigen muß, das man weder verstanden hat noch das etwas anderes ist als Bullshit zum Quadrat. 


http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=6

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Eintrag 26 bis 30 von 30

Santos d'Ice schrieb am 15.12.2014 13:48 Uhr:

Herr Kösters tut so als ob die Homöopathen sich ernsthaft um Wissenschaftlichkeit bemühen würden. Die Vorgänge in Leipzig in den Jahren um 2003 beweisen das Gegenteil: weder wurde wissenschaftlich gearbeitet noch wurde auf Kritik reagiert. Die Sache Nieber/Schmidt/Süß ist noch immer nicht aufgeklärt.

Wie verrückt muß man sein, um abgeschnittene Körperteile toter Tiere mit Homöopathie heilen wollen?

Wie verrückt muß man sein, um dafür auch noch Preise zu vergeben?

Wie verrückt muß man sein, um diesem Treiben tatenlos zuzusehen?

Wo war die Kritik aus der Welt der Homöopathie zu diesen Vorgängen?

Wo war Kösters in all diesen Jahren? Will er behaupten, von den Vorgängen nichts zu wissen?

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Curt Kösters schrieb am 15.12.2014 23:32 Uhr:

Estimado Sr. Santos d'Ice
Herr Kösters spricht nicht für „die Homöopathie“; dafür hat er kein Mandat (leider!).
Herr Kösters spricht allenfalls für Organisationen, zu deren Vorstand er gehört - und das auch nur, wenn er das Statement abgesprochen hat.
Ansonsten spricht er einfach für sich, ist aber wiederum auch nicht verantwortlich für alles, was irgendwie mit „der Homöopathie“ in Verbindung gebracht wird.
Ob sich „die Homöopathen ernsthaft um Wissenschaftlichkeit bemühen“, kann Herr Kösters insofern nur begrenzt beantworten.
Con saludos cordiales
Curt Kösters

PS: Wiederum, kann ich die Frage, ob ICH mich ernsthaft um Wissenschaftlichkeit bemühe, wahrscheinlich selbst am besten beantworten; ob etwaige Bemühungen von Erfolg gekrönt oder wenigstens aussichtsreich sind, besser andere.
Aufgrund Ihres Textes habe ich den Eindruck, dass Sie hinsichtlich des Versuches (Wirkung von Atropin in potenzierter Form auf Rattendärme) und der Begleitumstände über ein solides Halbwissen verfügen. Einige Tatsachen, sind Ihnen ganz offensichtlich unbekannt. – Wenn ich weiß mit wem ich hier kommuniziere, gehe ich (im Rahmen meines allerdings auch nur begrenzten Wissens und meiner ebenso begrenzten Zeit gerne genauer darauf ein)
Im Moment erinnere ich gerade die Kritik zweier Professoren (der Pharmakologie??), die darauf hinwiesen, dass eine Belladonna C30 gar nicht herstellbar sei. Diese Kritik fand ich damals in mancher Hinsicht lustig, in anderer vielsagend, aber nicht durchdacht.

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Norbert Aust schrieb am 16.12.2014 13:00 Uhr:

Herr Kösters,
weil es gerade so schön passt: In den letzten Tagen hat das Ochsner-Journal einen Leserbrief von mir veröffentlicht, in dem es um eine Arbeit von Frass et al. über die homöopathische Zusatzbehandlung von Vergiftungen durch Knollenblätterpilze ging.

Link: http://www.ochsnerjournal.org/doi/full/10.1043/1524-5012-14.4.517

Die Autoren stimmen immerhin dahingehend zu, dass die gezogene Schlussfolgerung hätte etwas vorsichtiger formuliert werden müssen.

Ich würde mich allerdings sehr wundern, wenn dies in der Darstellung der Homöopathie in der Öffentlichkeit irgendwelche Folgen hätte.

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Curt Kösters schrieb am 16.12.2014 23:56 Uhr:

Herr Aust,
ich habe mir das angesehen.
Aus Sicht jeden Mediziners sind die Fälle (Leberversagen nach Knollenblätterpilzvergiftung) eindrucksvoll. – Ihre Kritik ist plausibel (aus meiner Sicht eher die Punkte 1 und 3), die Antwort der Autoren ebenso.
Auf die öffentliche Darstellung der Homöopathie hat all das keinen Einfluss; eindrucksvolle Fälle gibt es in der Literatur der Homöopathie viele – ich habe selbst ein paar gesehen.
Was ich vermitteln wollte, wird aus der Kontroverse Leipzig nachvollziehbarer:
- Da wurde ein experimentelles Ergebnis veröffentlicht
- Dann gab es jede Menge Kritik – sachliche und unsachliche
- Die Universität hat die Arbeit zurückgezogen (ob aufgrund berechtigter Kritik oder aufgrund der schieren Flut kritischer Äußerungen, kann ich nicht beurteilen)
- Die Arbeit wurde dann repliziert (an der Charité in Berlin und mit einer Finanzierung durch die Carstens-Stiftung, wenn ich richtig erinnere) – und das Ergebnis ließ sich nicht replizieren.
Aus meiner Sicht ist das ein normaler Vorgang. Methodische Fehler kommen vor in experimentellen Wissenschaften; ebenso kommt es vor, dass Ergebnisse nicht repliziert werden können (aus unterschiedlichen Gründen).
Ich finde kritische Einwände erst mal gut, auch wenn ich selbst nicht immer jeden Einwand beurteilen kann.
Skandalös finde ich nur Fälschungen – allerdings auch verzerrte Darstellungen.
Tendenziöse Darstellungen, finde ich auch nicht gut, aber leider normal bei einem derart kontroversen Thema.

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excanwahn schrieb am 18.12.2014 08:45 Uhr:

Der Reproduktionsversuch der Leipziger Gaga-Experimente fand nicht durch die Human- sondern durch die Veterinärmedizin statt. Wobei, wäre das Institut für Sozialmedizin usw. involviert gewesen, wer weiß?
Was da dereinst in Leipzig stattfand, ist nicht normal für die und in der Wissenschaft:

„Hey, die Thermodynamik hat bekanntlich ihre Lücken; wir bauen mal ein Perpetuum Mobile.“

„Aber das ist doch Unsinn, das kann nicht funktionieren!“

„Sagt Ihr! Aber kann es nur deswegen nicht funktionieren, weil es nicht funktionieren darf?“

3 Wochen später: „Fertig! Fertig, fertig, feeertig! Jetzt gibt´s Lob, Preise, Medaillen! Sekt her...“

3 Wochen später: „Das kann doch nicht wahr sein! Zeigt mal das Teil, oder wenigsten Eure Daten und Versuchsunterlagen!“

3 Wochen später: „Hört mal, Apotheker! Da sind massive Fehler im Versuchsaufbau, und die Daten habt ihr Euch zusammengestrickt! Das ist schweres wissenschaftliches Fehlverhalten! Wir haben doch gesagt, dass das nicht funktionieren kann!“

3 Wochen später: „Glauben wir nicht! Außerdem seid Ihr gemein, und wir haben ja auch schon einen Preis bekommen! Wenn das kein Beweis dafür ist, dass unser Perpetuum funktioniert!“

6 Monate später: „Na gut, da ist uns vielleicht der eine oder andere Fehler... - aber im Prinzip funktioniert ´s!“

12 Monate später (in Berlin): „ Tach, wir kommen von der „Physik lügt sowieso - Stiftung“, wir hätten da eine Studie...“

Das ist nicht Wissenschaft, das ist Blödheit.

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 on: December 18, 2014, 11:06:13 AM 
Started by ama - Last post by ama
Deutschland 2014: Die dem Verfassungsschutz am nächsten stehende Partei ist die NPD.

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 on: December 18, 2014, 11:04:29 AM 
Started by ama - Last post by ama
Deutschland ist das einzige Land auf der Erde, wo der Verfassungsschutz seine eigene Partei hat.

Die NPD.

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 on: December 17, 2014, 03:17:02 AM 
Started by Thymian - Last post by worelia
Some homeopath made an "interview" with Medha Durge.

Key statements:

"She was there to assess the situation and if possible explore the use of homeopathy for the Ebola epidemic"

In contrast to the claims of the "Freunde Liberias" this is not a humanitarian mission, but a straight PR action.


"The MSF and WHO and many other international bodies had been working for some time there."

This is most interesting. It underscores why the WHO could react: because the WHO personnel was there on location, and so became aware of the fraud by the homeopaths.

Alarmed, the WHO personnel reacted. But they could not prevent everything.And Medha Durge is such a piece of work... See how the homeopaths defrauded the WHO and the armed forces:

"Initially their ministers did not know much about homeopathy. However they cooperated and were keen on it. They were just glad that doctors had come to help them. The WHO had come up with a memorandom stating that they supported homeopathy and had not underpinned homeopathy in their protocol. However, they had laid down strict protocols about everything related to Ebola patients, treatment, dead bodies etc. and these prevented us from going to Ebola Treatment Units (ETU). This caused an embarrassment to the ministers. Nevertheless, access to hospitals was given and so we could treat some cases here and there, and of course lots of other general cases. We could do enough for me to say that homeopathy was a good option to explore."

This is it. This really is it. The homeopaths were not allowed to go to the "Ebola Treatment Units". But they could to to some hospitals, and there, in the hospitals "we could treat some cases here and there". Ebola cases!

According to the interview it is ebola cases. Durge refers to other than ebola as "and of course lots of other general cases".


Medha Durge repeats the statements:

AS: "Did you have an opportunity to take any cases and do treatment?"

MD: "Yes, I did get to treat a few people. One case was also post-Ebola, with severe headache and disorientation that responded to Gels 200 in 3 doses."


So the homeopaths did break the rules. They did that in Liberia and they did that when returning home. Any bets on them telling the health care supervisors at the border that they had had no contact with ebola patients?


The action was, naturally, a success, says Durge: "We helpled confirm that homeopathy is a partner in world healthcare and epidemics"

You think Charles Manson is a sociopath? What do you think these frauds are?



Here is the interview in full length. Just in case the homeopaths again want to delete their traces...

Page 1

http://hpathy.com/homeopathy-interviews/dr-medha-durge-interviewed-alan-v-schmukler/

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Dr. Medha Durge Interviewed by Alan V. Schmukler
Alan V. Schmukler

Hpathy Ezine, December, 2014 | December 16, 2014

Dr. Medha Durge relates her experiences in Liberia during the Ebola outbreak.

dr_medha
On Oct 17 Dr. Medha Durge arrived in Liberia along with homeopaths Ortrud Lindemann, from Germany and Richard Hiltner from the U.S. She was there to assess the situation and if possible explore the use of homeopathy for the Ebola epidemic. She chats with us about her experience there. She has been practicing classical homeopathy for the last 22yrs, after having trained under the renowned Drs. ML Dhawale, Kasad, Anil Bhatia and Apte. Dr. Durge worked for many years with the Institute of Clinical Research and is currently a member of LMHI, RCCM (UK), CHAIN, and the Maharashtra Council of Homeopathy.

AS: What made you decide to go to Liberia where the Ebola epidemic was occurring?

MD: Ebola had been in news right from March 2014. I had been active in following it up and also reading all the health updates about it. I kept thinking that solutions would be worked out as the MSF/ WHO were working closely on it.

However, by July nothing significant had happened and I began to think of homeopathy as a solution, as people were dying. So I started to leverage the social media and find solutions to it online by discussions etc. Until then I had not thought of going there since it was far-fetched, expensive and not logistically possible as an individual homeopath. Of course when LMHI took it up and decided to do something about Ebola, I wanted to go. In fact nothing could have stopped me.

AS: When did you arrive and what did you find?  What were the conditions?  Was there a hospital?  Did they have necessary items like IV fluids etc.?

MD: I arrived on 17th Oct, 2014 in the late evening. The MSF and WHO and many other international bodies had been working for some time there. So there was a fair amount of system in place. There was a training course of five days for all healthcare workers, docs included, who were going to be working for Ebola patients. The hospitals were in place and also IV fluids etc, though they were not enough, especially when Ebola was at its peak. Some boards and public awareness processes were going on, but doctors and trained nurses were few and many more were required. In Ebola there is often what is called projectile vomiting. Even if a healthcare worker stands away the vomitus of a patient can still land on his body. Hence it’s important for healthcare workers to be careful and always protected.

AS: Where did you live while you were there? What were your living conditions like?

MD: We were put up in a nice hotel a little outside the city of Monrovia, probably for our health safety, as Monrovia was full of Ebola. I found it fine but my colleagues were upset as there was no running water, power supply was uncertain and there was a tense atmosphere due to Ebola.

AS: Did you have safety equipment such as gowns and face masks? Was there any training in safety methods?

MD: We were given a crash course designed by WHO for two days. It was necessary I felt, since it helped us take better care of ourselves. All safety gear were provided including PPE (personal protection equipment). There were plenty of gloves, gowns etc

AS:  Did you have cooperation from the government or from non- governmental agencies like the WHO?  Did any agency help or hinder your work?

MD: Initially their ministers did not know much about homeopathy. However they cooperated and were keen on it. They were just glad that doctors had come to help them. The WHO had come up with a memorandom stating that they supported homeopathy and had not underpinned homeopathy in their protocol. However, they had laid down strict protocols about everything related to Ebola patients, treatment, dead bodies etc. and these prevented us from going to Ebola Treatment Units (ETU). This caused an embarrassment to the ministers. Nevertheless, access to hospitals was given and so we could treat some cases here and there, and of course lots of other general cases. We could do enough for me to say that homeopathy was a good option to explore.

AS: What kind of symptoms did you observe?

MD: Apart from all the symtoms that you read online, the ones which struck me were: projectile vomiting and symptoms of disorientation, which were like what we observe in cerebral oedema or meningitis. Also there was chronic malaria and typhoid, low Hb(3-4-5) and malnutrition in a large number of cases. This made me even more certain that homeopathy would work better.

AS: Did you have an opportunity to take any cases and do treatment?

MD: Yes, I did get to treat a few people. One case was also post-Ebola, with severe headache and disorientation that responded to Gels 200 in 3 doses.


AS: Did you find any remedies that looked promising in individual patients?

MD: I would say Gelsemium, Crotalus and Tuberculinum would work well.

AS: Did you get to treat patients for conditions other than Ebola?  What kind of reaction did those people have to being treated with homeopathy?

MD: Since we were attached to a hospital I treated all regular cases-like asthma , bronchitis, epistaxis, haematemesis, chronic malaria , hypertension, enlarged glands.They responded well and in fact much better than I have seen and in a few doses only. To them it seemed like magic! They were impressed enough to want homeopathy for their people and I suppose LMHI has received invitation from other African countries as well to introduce homeopathy.
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Page 2

hpathy.com/homeopathy-interviews/dr-medha-durge-interviewed-alan-v-schmukler/2/

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Dr. Medha Durge Interviewed by Alan V. Schmukler
Alan V. Schmukler

Hpathy Ezine, December, 2014 | December 16, 2014

Dr. Medha Durge relates her experiences in Liberia during the Ebola outbreak.

Clinically there were a few constraints, since where we worked they did not have sonography machines or scans to evaluate the cases. It is a must to understand the pathology and diagnosis when you treat people with homeopathy. Hence I always saw to it that they were within the scope of homeopathy and diagnosis was fairly clear. The people wanted to take homeopathy and now I get follow up emails as well.

AS: How long did you stay?   Why did you decide to leave? Did any organization sponsor the trip or cover expenses?

MD: Our trip was planned for 3 weeks and we stayed for 3weeks. The trip was sponsored by LMHI a global homeopathic organization.

AS:  What would be needed, or what would have to change for homeopathy to have more impact in the epidemic?  Would there have to be policy changes? Anything else?

MD: Homoeopathy needs to be an important partner in the healthcare system during epidemics. Why shouldn’t MSF or REDCROSS or any other NGOs use homoeopathy? After all, these are all humanitarian organizations which need to keep human life as the top priority. Homoeopaths also need to come forward during these times and consider themselves accountable. We should not be afraid to try or fail. The response of the homoeopathic community should be prompt and all protocols designed by the WHO or other international NGOs should include homeopathy. Initial use of homeopathy during an epidemic will bring down the costs. The most important thing is the mindset of the homoeopaths, since we need them in crises.  This would therefore be a BIG policy change. Hence it is better if we think of homeopathy in the earlier stages, as later it gets complicated due to conflicts, business interests and politics. Considering this, the main thing about Liberia was that the WHO did know about us, and we did land during crises times and created a splash. Next time we can plan it better.

AS: What do you feel was accomplished by the homeopathy team’s visit?

MD: We helpled confirm that homeopathy is a partner in world healthcare and epidemics, which is serious message. Probably for the first time it seems to have been accepted, partially at least, that homeopathy may have a role to play here in Liberia and other African countries, and it can benefit tremendously. This may help lead to important policy changes in epidemic protocols by NGOs like the Redcross, MSF etc, allowing homeopathy to be even more successful.

Thank you Dr. Durge for sharing with us today. You’ve demonstrated your passion and dedication in going to the front lines of this situation.

Visit Dr. Durge at her website: http://www.homeopathy4all.com
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 on: December 15, 2014, 06:11:11 PM 
Started by Omegafant - Last post by Omegafant
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Umweltbundesamt
Presseinformation
Nr. 56/2014 vom 15.12.2014

Umweltschädliche Subventionen liegen bei über 52 Milliarden Euro

Kein systematischer Abbau in Deutschland erkennbar


NACH EINER AKTUELLEN STUDIE DES UMWELTBUNDESAMTES (UBA) BELIEFEN SICH DIE UMWELTSCHÄDLICHEN SUBVENTIONEN IN DEUTSCHLAND AUF ÜBER 52 MILLIARDEN EURO IM JAHR 2010. UBA-PRÄSIDENTIN MARIA KRAUTZBERGER SAGTE: „ES IST KEINE NACHHALTIGE POLITIK, WENN UMWELTSCHÄDLICHE PRODUKTIONS- UND KONSUMWEISEN ERST MIT MILLIARDEN SUBVENTIONIERT WERDEN UND DANN WEITERE MILLIARDEN AUS DEM HAUSHALT BEREITGESTELLT WERDEN MÜSSEN, UM SCHÄDEN AN UMWELT UND GESUNDHEIT WIEDER HALBWEGS ZU KOMPENSIEREN. UNSER RAT KANN NUR SEIN, UMWELT-SCHÄDLICHE SUBVENTIONEN SYSTEMATISCH ABZUBAUEN.“ DIES WÜRDE NICHT NUR UMWELT UND GESUNDHEIT ENTLASTEN, SONDERN AUCH NEUE FINANZIERUNGSSPIELRÄUME SCHAFFEN – ETWA FÜR DEN KLIMASCHUTZ, DIE BILDUNG, DIE SANIERUNG VON STRAßEN ODER DEN AUSBAU DES ÖFFENTLICHEN BUS- UND SCHIENENVERKEHRS.

Mit 24,4 Milliarden Euro entfällt ein Großteil der umweltschädlichen Subventionen im Jahr 2010 auf den Verkehrssektor, dicht gefolgt von der Energiebereitstellung und -nutzung mit weiteren 21,6 Milliarden Euro. Das Bau- und Wohnungswesen schlägt mit 5,9 Milliarden Euro zu Buche, in der Land- und Forstwirtschaft/Fischerei konnte über eine halbe Milliarde Euro an umweltschädlichen Subventionen quantifiziert werden. Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass die Erhebung in der Land- und Forstwirtschaft/Fischerei besonders schwierig ist – der wahre Umfang der umweltschädlichen Subventionen ist dort tatsächlich deutlich höher.

Die neue UBA [1]-Studie analysiert, welche Subventionen den Klimawandel [2] fördern, die Wasser-, Boden- und Luftqualität beinträchtigen, zu Gesundheitsschäden führen oder die Flächeninanspruchnahme und den Rohstoffverbrauch erhöhen. Außerdem enthält die Studie konkrete Reformvorschläge, etwa für die Entfernungspauschale. Maria Krautzberger: „Die Entfernungspauschale fördert die Zersiedelung der Landschaft und das Verkehrswachstum. Dies belastet unsere Gesundheit durch Luftschadstoffe und Lärm. Eine Abschaffung der Entfernungspauschale muss allerdings sozial verträglich erfolgen.“ Das UBA schlägt daher vor, Fahrten zur Arbeit nur noch als außergewöhnliche Belastung steuerlich anzuerkennen. Dadurch könnten Personen, die ansonsten unzumutbar belastet würden, ihre Fahrtkosten zur Arbeit weiter steuerlich absetzen. Das Geld, das der Staat durch eine solche Reform spart, könnte er für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs verwenden. Auch eine Senkung der Einkommensteuer wäre denkbar.

Große Potentiale für einen Subventionsabbau gibt es auch bei der allgemeinen Strom- und Energiesteuerermäßigung für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft. Da die Ermäßigungen den Anreiz für die Unternehmen verringern, Energie sparsam zu nutzen, sollten die Begünstigungen reduziert und auf energieintensive Unternehmen beschränkt werden, die dem internationalen Wettbewerb stark ausgesetzt sind.

Die Subventionspolitik der vergangenen Jahre zeigt insgesamt eine uneinheitliche Entwicklung: Einige umweltschädliche Subventionen laufen in den nächsten Jahren aus oder wurden abgebaut, etwa die Eigenheimzulage oder die Steinkohleförderung. Zugleich wurden jedoch bestehende umweltschädliche Subventionen ausgeweitet oder neue umweltschädliche Subventionen eingeführt. Ein Beispiel ist die Steuervergütung für Agrardiesel, die dazu führt, dass Landwirte kaum Anreize haben, sparsam zu fahren oder sparsame Landmaschinen zu beschaffen. Ein weiteres Beispiel ist die neu eingeführte Strompreiskompensation für Unternehmen zum Ausgleich von emissionshandelsbedingten Strompreiserhöhungen, die ebenfalls die ökonomischen Anreize zum Energiesparen und zum Klimaschutz [3] verringert.

Um den Abbau umweltschädlicher Subventionen systematisch in die Wege zu leiten, empfiehlt das UBA ein umweltbezogenes Subventionscontrolling: „Wir brauchen einen ‚Umweltcheck‘ für Subventionen, der alle Subventionen auf negative Umweltwirkungen untersucht und sie regelmäßig einer Wirkungs- und Erfolgskontrolle unterzieht. Er wäre auch ein wichtiger Baustein für die im Koalitionsvertrag vereinbarte Nachhaltigkeitsprüfung von Subventionen“, so Maria Krautzberger.

 Die Studie berücksichtigt im Wesentlichen die Subventionen auf Bundesebene, während Subventionen auf Landesebene nur in Einzelfällen erfasst werden. Außerdem sind viele umweltschädliche Subventionen nicht genau quantifizierbar. „Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland liegen in Wirklichkeit noch deutlich höher als die 52 Milliarden Euro in unserer Studie. Dies unterstreicht zusätzlich den Handlungsbedarf“, sagte Krautzberger.

Publikationen

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland 2014 [4]

Dokumente

Presse-Information 56/2014 [5]

Tabelle: Umweltschädliche Subventionen in Deutschland 2010 [6]

Abbildung: Aufteilung des Subventionsvolumens nach Sektoren [7]

Impressum

Pressesprecher: Martin Ittershagen
Stellvertretender Pressesprecher: Stephan Gabriel Haufe
Mitarbeiter: Marc Rathmann, Martin
Stallmann                               
Sekretariat: Doreen Redlich
Telefon: 0340/2103 -2122, -6625, -2250, -2507, -2669
Adresse: Umweltbundesamt, Postfach 1406, 06813 Dessau-Roßlau
E-Mail: pressestelle[at]uba.de
Internet: www.umweltbundesamt.de [8]
Facebook: www.facebook.com/umweltbundesamt.de [9]
Twitter: https://twitter.com/umweltbundesamt [10]
Newsletter (ab)bestellen / ändern [11]

Links:
------
[1] http://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar
[2] http://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar
[3] http://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar
[4] http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland-2014
[5] http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/478/dokumente/pi-2014-56_umweltschaedliche_subventionen_liegen_bei_ueber_52_milliarden_euro.pdf
[6] http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/umweltschaedliche_subventionen_in_deutschland_im_jahr_2010_tabelle.pdf
[7] http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/aufteilung_des_subventionsvolumens_nach_sektoren_abbildung.pdf
[8] http://www.umweltbundesamt.de
[9] http://www.facebook.com/umweltbundesamt.de
[10] https://twitter.com/umweltbundesamt
[11] http://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter
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 on: December 14, 2014, 08:11:32 PM 
Started by Zoran - Last post by Zoran
Bei aller gebotenen  Zurückhaltung, aber was zuviel ist, ist zuviel. Schluß mit der Höflichkeit vor den Landschaftsverbrennern und Massenvernichtern!

Was Journalisten zugemutet wird, da kommt Einem der Mageninhalt hoch. Heute, an einem noch unverschneiten und noch nicht zugefrorenen Dezembersonntag, machen sich Radioaktivitätsgefahrenleugner im Internet breit und scheißen in die Mailbox.

Schluß mit lustig! Was zuviel ist, ist zuviel!


Scheiße in der Mailbox:

[*quote*]
Minimalkompromiss in Lima: Greenpeace-Manager fordert Rückkehr zur klimafreundlichen Kernkraft

Pressemitteilung MAXATOMSTROM
14.12.2014

Guten Tag Herr M...

Nachdem die UN-Klimakonferenz in Lima mit einem Minimalkompromiss geendet hat, fordert MAXATOMSTROM, der Anbieter des ersten deutschen Atomstromtarifs, ein radikales Umdenken in der Klimapolitik. Nur unter Ausnutzung aller CO2-armen Energiequellen inklusive der Kernenergie können die weltweiten CO2-Emissionen gesenkt werden.
[*/quote*]

Klar. Und Bier macht keine Rotweinflecken. Fossile Brennstoffe haben mit Kernenergie nichts zu tun. Beides gehört abgeschafft. Beides!


[*quote*]
Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Empfehlungen des Weltklimarats IPCC und zahlreicher Umweltschützer.
[*quote*]

Die Einschätzung "deckt sich"? Wie denn? Und wer ist dieser ominöse "Weltklimarat IPCC"

Das ist der IPPC in der Schweiz:

http://www.ipcc.ch/

Und das ist der deutsche Verein:

http://www.de-ipcc.de/

Über den Internationalen Verein heißt es bei ihm daheim:

http://www.ipcc.ch/organization/organization.shtml

[*quote*]
The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) is the leading international body for the assessment of climate change. It was established by the United Nations Environment Programme (UNEP) and the World Meteorological Organization (WMO) in 1988 to provide the world with a clear scientific view on the current state of knowledge in climate change and its potential environmental and socio-economic impacts. In the same year, the UN General Assembly endorsed the action by WMO and UNEP in jointly establishing the IPCC.
 
The IPCC is a scientific body under the auspices of the United Nations (UN). It reviews and assesses the most recent scientific, technical and socio-economic information produced worldwide relevant to the understanding of climate change. It does not conduct any research nor does it monitor climate related data or parameters.
 
Thousands of scientists from all over the world contribute to the work of the IPCC on a voluntary basis. Review is an essential part of the IPCC process, to ensure an objective and complete assessment of current information. IPCC aims to reflect a range of views and expertise. The Secretariat coordinates all the IPCC work and liaises with Governments. It is supported by WMO and UNEP and hosted at WMO headquarters in Geneva.
 
The IPCC is an intergovernmental body. It is open to all member countries of the United Nations (UN) and WMO. Currently 195 countries are members of the IPCC. Governments participate in the review process and the plenary Sessions, where main decisions about the IPCC work programme are taken and reports are accepted, adopted and approved. The IPCC Bureau Members, including the Chair, are also elected during the plenary Sessions.
 
Because of its scientific and intergovernmental nature, the IPCC embodies a unique opportunity to provide rigorous and balanced scientific information to decision makers. By endorsing the IPCC reports, governments acknowledge the authority of their scientific content. The work of the organization is therefore policy-relevant and yet policy-neutral, never policy-prescriptive.
[*/quote*]

und der deutsche Laden beschreibt sich so:

http://www.de-ipcc.de/
[*quote*]
Die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) richteten 1998 die IPCC-Koordinierungsstelle am Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn ein.

Seitdem erfüllt die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle folgende Aufgaben:

     Zuarbeit für BMBF und BMU in IPCC-Angelegenheiten; u.a. Unterstützung bei
        der Einbindung deutscher Experten in die IPCC-Arbeit
        der nationalen und europaweiten Koordinierung
        der Zusammenarbeit mit dem internationalen IPCC-Sekretariat in Genf
    Kontinuierliche Unterrichtung der deutschen Wissenschaftsgemeinde über die IPCC-Arbeit und das hierfür relevante Umfeld
    Beratung in fachlichen Fragen und Identifizierung von zusätzlichem Forschungsbedarf, auch mit Hilfe externen Sachverstands
    Administrative und fachliche Unterstützung der von der Bundesregierung benannten und von IPCC ausgewählten Experten (insbesondere Autoren und Prüfeditoren)
    Unterrichtung der Öffentlichkeit über die IPCC-Arbeit, z.B. durch deutsche Übersetzungen von IPCC-Veröffentlichungen

Damit trägt die deutsche IPCC-Koordinierungsstelle sowohl zur verstärkten Integration der Ergebnisse deutscher Forschergruppen in die internationale Bestandsaufnahme zur Klimaänderung wie auch zur Verbreitung der IPCC-Erkenntnisse in der deutschen Öffentlichkeit bei.
[*/quote*]


"Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)" Reaktorsicherheit? Soll wohl eher Reaktorunsicherheit heißen.

In einem der Pamphlete gibt es eine aufschlußreiche Wortfolge:

http://www.de-ipcc.de/_media/Synthesis_Report-SPM_provisionally_approved.pdf

[*quote*]
Zero - and low - carbon energy supply includes renewables, nuclear energy, and
fossil energy with carbon dioxide capture and storage (CCS), or bioenergy with CCS (BECCS).
[*/quote*]

Ist das nicht süß, wie da zusammengerechnet wird? Da wird sogar fossiler Brennstoff beim Fossilen rausgerechnet, wenn sein CO2 hinterher komprimiert und irgendwo reingepreßt wird. Und Kernkraft wird mit erneuerbaren Energien in einen Topf geschmissen. Wunderbar. So fälscht man Statistiken. 

Aber wo ist die "Einschätzung"? Die Email sagt:

[*quote*]
Diese Einschätzung deckt sich auch mit den Empfehlungen des Weltklimarats IPCC und zahlreicher Umweltschützer.
[*quote*]

Und wer sagt, was der IPPC sagt?

Email, Fortsetzung:

[*quote*]
Stephen Tindale, der ehemalige Leiter von Greenpeace UK, sagte gegenüber MAXATOMSTROM: „Wer glaubt, dass wir zwischen verschiedenen CO2-armen Energiequellen wählen könnten, unterschätzt den Ernst der Lage. Wind, Sonne, Wasser und Kernkraft müssen alle Teil des Energiemix sein, wenn wir den Klimawandel noch aufhalten wollen."
[*quote*]

Tinsdale war bei Greenpeace. Und selbst Greenpeace hat keine saubere Weste.

Es kommt aber noch schlimmer: Wenn so viel Energie benötigt wird, daß der Ausbau der Konverter bei erneuerbaren Energien nicht ausreicht, gibt es einen

Deal: "x Millionen Menschen opfern für y Gigawattstunden"

Das wird natürlich nicht offen gesagt. Aber darauf läuft es hinaus. Beziehungsweise man läßt die Situation absichtlich darauf zu schliddern, damit die Kernenergie als Retter ins Boot geholt werden MUSS. Dann können die Betreiber der Atomkraftwerke noch so richtig gut abzocken, und eine Verlängerung der Betriebsdauer bringt erst recht Grund zum Feiern.



[*quote*]
Im Vergleich zu fossilen Brennträgern sprechen neben dem Klimaschutz auch weitere Gründe für die Kernenergie:

SICHERHEIT: Tschernobyl fordert laut Bündnis 90/Den Grünen [1] über einen Zeitraum von 70 Jahren 30.000 bis 60.000 Todesopfer.
[*/quote*]

Wunderbar. 30.000 bis 60.000 Leichen. Im nächsten Satz sind die weg. Lieber 30.000 bis 60.000 Leichen als ...

[*quote*]
Nach Zahlen von Greenpeace [2] sterben allein in China jedes Jahr 250.000 Menschen an den Folgen der Kohleverstromung. Eine Studie der Weltgesundheitsorganisation [3] zeigt, dass für die Produktion von Kohlestrom durch Feinstaub und im Bergbau 2500-mal so viele Menschen sterben wie für die gleiche Menge Atomstrom.
[*/quote*]

Einfach die schlampigen Chinesen nehmen, die Menschen verheizen (sic!), statt saubere Anlagen zu bauen. Schon ist Atomenergie blütenweiß gewaschen.

Kohleverstromung ist aber keine Alternative zu Kernenergie! Kohleverstromung ist gar keine Alternative. Sie gehört abgeschafft so schnell es geht!

Kernenergie und fossile Brennstoffe gehören verboten. BEIDES! SOFORT!



[*quote*]
STRAHLENSCHUTZ: Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz [4] setzen Kohlekraftwerke aufgrund des in der Kohle enthaltenen Urans deutlich mehr Strahlung als Kernkraftwerke frei. Hans-Josef Fell, der „Vater" des EEGs bestätigte dies jüngst in einem BBC Interview [5].
[*/quote*]

Na bitte. Noch ein Grund mehr Kohle und Kernenergie zu verbieten!



[*quote*]
ABFALLMANAGEMENT: Während nukleare Abfälle aufgefangen und abgesondert werden, benutzen Kohlekraftwerke die Atmosphäre als CO2-Endlager. Die Abfallmengen unterscheiden sich gravierend: Ein Kernkraftwerk produziert 20 Tonnen hochradioaktiven Mülls pro Jahr. Ein vergleichbares Kohlekraftwerk emittiert 10.000 Tonnen CO2 pro Tag.
[*quote*]

Die Masse spielt aber keine große Rolle. Das Gewicht hält die Erde aus. Das tut sie schon lange. Aber die Anhäufung strahlender Abfälle, das halten die Menschen und Tiere und Pflanzen nicht aus.

"Während nukleare Abfälle aufgefangen und abgesondert werden,"??? Wo denn!? Es gibt noch kein einziges brauchbares Endlager.  Aber trotzdem wollen die Kernenergiefirmen gnadenlos weitermachen. Jetzt aber zu behaupten, die Kohlekraftwerke würden die Atmosphäre als Endlager benutzen, das ist kriminell. Wo lassen denn die Kernkraftwerke ihren Müll? Irgendwo in der Landschaft rumstehen oder versickern. Oder ins Meer fließen. Als ob die Landschaft oder das Meer keine Umwelt wäre. Als ob von dort keine Gefahr für die Menschen und Tiere und Pflanzen bestünde.

So eine Frechheit erlebt man selten. Es sei denn, man liest bei Kernkraftlern.



[*quote*]
MAXATOMSTROM bietet seit dem 1. Dezember 100%igen Atomstrom an. In der ersten Woche konnten fast 3.000 Kunden gewonnen werden. Zahlreiche nationale [6] und internationale [7] Medien berichteten über das neue Angebot. Weitere Informationen können Sie der angehängten Pressemappe entnehmen.
[*quote*]

Weg damit! Sofort! Wollen wir nicht haben!


Abspann: die Macher..

[*quote*]
Mit freundlichen Grüßen,

Jan Pflug

MAXATOMSTROM
August-Wessels-Str. 27
86156 Augsburg
Tel.: +49 821 48 08-26
Fax: +49 821 48 08-23

jan.pflug@maxatomstrom.de
www.maxatomstrom.de [8]

HRB 23426 Augsburg, UST-ID NR. DE 260 113 132, GF Jürgen Schalk, Bernd Neider
[...]
Links:
------
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/The_Other_Report_on_Chernobyl
[2] http://blueandgreentomorrow.com/2013/12/12/chinese-coal-pollution-responsible-for-250000-deaths-in-2011/
[3] http://www.smh.com.au/comment/want-to-kill-fewer-people-go-nuclear-20130710-2pqbq.html
[4] http://www.bund-nrw.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvnrw/PDF_Dateien/Themen_und_Projekte/Energie_und_Klima/Kohlekraftwerke/BUNDhintergrund_Radioaktivitaet_aus_Kohlekraftwerken_11_2008.pdf
[5] http://www.bbc.co.uk/programmes/p027pr5r
[6] https://www.youtube.com/watch?v=8onZlyzhXp4
[7] http://www.forbes.com/sites/jamesconca/2014/12/12/you-can-now-buy-100-nuclear-energy-in-germany/
[8] http://www.maxatomstrom.de
[*/quote*]



Was Journalisten zugemutet wird, da kommt Einem der Mageninhalt hoch. Wenn die Journaille in ihrer Faulheit und Vollhorstigkeit den Schund direkt oder umgeschrieben in die Zeitung bringt oder ins Radio oder ins Fernsehen, dann kommt Einem der Mageninhalt erst recht hoch. Sollen wir nachsehen, wer so eine Scheiße baut? Sollen wir...!?


[kaputte URL geschweißt, OM]

 7 
 on: December 14, 2014, 04:12:24 PM 
Started by Zoran - Last post by Zoran
push

 8 
 on: December 12, 2014, 09:04:40 PM 
Started by Thymian - Last post by Omegafant
Unter dem unter dem Diktat der "Ausgewogenheit" vermasselten "Bericht" des NDR

"Homöopathen: Mit Kügelchen gegen Ebola"
http://www.ndr.de/nachrichten/Homoeopathen-Mit-Kuegelchen-gegen-Ebola,homoeopathen100.html

darf das GEZ-geknechtete Wahlvolk sein Stimmchen erheben. Aber das muß nicht sein. Man kann auch anders. Zum Beispiel ohne die liederliche Verhackstückung in 5er-Paketchen den Thread als Gesamtkunstwerk zeigen. Damit fange ich jetzt mal an. Und dann gibt es Rhetorik-Schnitzel der gar nicht ausgewogenen Art...


http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=1

[*quote*]
Eintrag 1 bis 5 von 24
Curt Kösters schrieb am 09.12.2014 20:14 Uhr:

Anmerken möchte ich hier doch noch, dass die Aussagen von Herrn Weymayr teilweise etwas an den Tatsachen vorbei gehen.
Er äußert sich hier besorgt, dass diese Mission hätte dazu führen können „dass Patienten beispielsweise auch bei schweren Erkrankungen nicht ins Krankenhaus gingen.“ – Wahrscheinlich ist ihm aber gut bekannt, dass die homöopathische Behandlung eben an einem Krankenhaus angeboten werden sollte, zusätzlich zu der konventionellen Therapie.
Es sei ihm unbenommen, diese homöopathische Behandlung für "völlig abwegig" zu halten. Wenn er zu der Kombination der Behandlungen allerdings äußert: "Wie will man dann noch nachprüfen, was wie hilft?" – dann dürfte ihm die Antwort selbst gut bekannt sein. Unter der konventionellen Standardtherapie, liegt die Sterblichkeit bei 50-70% (eher bei 70%); wenn die Sterblichkeit mit einer begleitenden homöopathischen Therapie nicht deutlich unter 50% liegt, dann hatte diese keine Wirkung. – So einfach ist die Überprüfbarkeit in diesem Fall.

Curt Kösters schrieb am 09.12.2014 20:18 Uhr:

Und wenn er hier zitiert wird mit der Aussage: „Es gebe keine einzige Studie, die den Nutzen nachvollziehbar beweise“ – dann ist diese Aussage mindestens verkürzt, im Grunde aber unredlich.
Auf der Seite 317 seines Buches „Die Homöopathie-Lüge“ schreibt er: "Dass es tatsächlich auch Studien gibt, die hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, aber trotzdem eine spezifische Wirkung der Homöopathie nahe legen, erlaubt nur den Schluss, dass die Studien methodisch nicht perfekt oder die Ergebnisse bloßer Zufall waren."
Diesen etwas verklausulierten Satz muss man sich denn doch genauer anschauen.
Also: Es gibt offenbar doch Studien (Plural!) auch nach Auffassung von Weymayr, die hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, aber trotzdem eine spezifische Wirkung der Homöopathie nahe legen.
Was heißt nun nahe legen? – Gibt es "nahe legen" in der Wissenschaft? – Es gibt bei Studien eigentlich nur signifikante Ergebnisse – und Ergebnisse, die es nicht sind.
Und wenn eine Studie "hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügt" heißt das, dass sie methodisch gut ist. - Perfekt ist wahrscheinlich keine Studie in der Medizin.
Was es gibt, sind akzeptierte Kriterien für die methodische Qualität von Studien - und es ist eine Weymayr wohlbekannte Tatsache, dass unter den methodisch guten Studien zur Homöopathie, die Mehrheit ein signifikant positives Ergebnis zeigt. (Und exakt das ist auch das Ergebnis aller Metaanalysen zur Homöopathie)

Jakobus schrieb am 09.12.2014 22:57 Uhr:

Dank an Curt Kösters, daß er nochmal auf Ungereimtheiten in den Aussagen von Christian Weymayr hinweist. Die Auffassung von Christian Weymayr zeigt seine Sturheit in der Sache; das ist bedauerlich, weil so keine wissenschaftliche Arbeit möglich ist. - Das alles geschieht auf dem Rücken der Erkrankten, deren Tod offensichtlich lieber in Kauf genommen wird, als ihnen zusätzlich zur üblichen Behandlung zu helfen; die alte Tragik. - Jedenfalls haben mir Arnika-Globuli eine Entzündung im Bein geheilt; die verschriebenen schulmedizinischen Tabletten konnte ich nicht vertragen. -

Norbert Aust schrieb am 10.12.2014 12:28 Uhr:

... und am Ende aller Diskussion steht immer noch der Fakt, dass die besonders wirksamen homöopathischen Mittel, die Hochpotenzen, aus den Vrdunstungsrückständen einer geschüttelten Mischung von destilliertem Wasser und medizinischem Alkohol auf Zucker bestehen. Wer glaubt, dass diese Präparate eine spezifische Wirkung entfalten, der muss unterstellen, dass durch pures Schütteln aus den Verdunstungsrückständen ein wirksames Medikament wird, und zwar nach Maßgabe der Urtinktur, die schon lange nicht mehr in der Lösung enthalten ist.

Christian Weymayr schrieb am 10.12.2014 16:27 Uhr:

Dank an Herrn Kösters für seinen Kommentar. Ich gebe ihm recht, dass die beiden Aussagen "Wie will man dann noch nachprüfen, was wie hilft?" und "Es gebe keine einzige Studie, die den Nutzen nachvollziehbar beweise" nicht angemessen sind. Ich habe es so nicht gesagt oder so nicht gemeint. Deshalb habe ich die Redakteurin gebeten, die beiden Stellen zu ändern. Nach den Regeln der Evidenzbasierten Medizin gibt es tatsächlich positive Studien. Das heißt jedoch nicht, dass dies die Wirksamkeit homöopathischer Mittel beweisen würde. Es heißt vielmehr, dass die Regeln der Evidenzbasierten Medizin nicht für unplausible Verfahren gemacht worden sind, aber trotzdem auf sie angewendet werden. Deshalb setze ich mich mit anderen dafür ein, die Plausibilität eines Verfahrens in der Planung und Auswertung von Studien einzubeziehen. "Plausibilität" bedeutet in diesem Kontext nicht, dass schon ein Wirkmechanismus bekannt sein muss, sondern es bedeutet nur, dass das Verfahren sicheren wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht widersprechen darf.
[*/quote*]
##################

Curt Kösters, 09.12.2014 20:14 Uhr:
"Wahrscheinlich ist ihm aber gut bekannt, dass die homöopathische Behandlung eben an einem Krankenhaus angeboten werden sollte, zusätzlich zu der konventionellen Therapie."

Die Wahrheit:
Homöopathie wird zur SELBSTMEDIKATION angepriesen. Betrüger wie John R. Benneth und andere geben sogar die Rezepte zur Herstellung an. Und das für Ebola!

Die Wahrheit:
Homöopathie wird auch als Prophylaxe gegen Ebola angepriesen.

Die Wahrheit:
Die Homöopathen haben sich unter falscher Flagge in das Krankenkaus eingeschlichen. Die Zentrale der United Methodist Church in den USA, die für das Krankenhaus verantwortlich ist, war laut amerikanischer Buschtrommel über Homöopathie nicht informiert worden, sondern erwartete qualifizierte Ärzte.

Die Wahrheit:
Medha Durge, die Inderin in der Gruppe der vier Homöopathen, ist keine qualifizierte Ärztin, sondern nur Homöopath mit Zusatzausbildung in Chirurgie und einigen anderen Gebieten, nicht aber in Pharmakologie und Infektiologie, zwei unverzichtbaren Grundbausteinen des wissenschaftlichen Medizinstudiums.
Der Beweis:
wird geführt in dieser Analyse:
"Indian PM appoints Minister for Genocide"
http://ariplex.com/folia/archives/851.htm

Die Wahrheit:
Bei Spendenbitten des Leipziger Vereins "Freunde Liberias" wird das Wort Homöopathie nicht erwähnt. So zu sehen in dem Artikel der Leipziger Volkszeitung und in der Website des Vereins.

Die Wahrheit:
Absicht von Homöopathen war nicht humanitäre Hilfe, sondern sie wollten in die Nachrichten.
Der Beweis:
[*quote*]
Ebola And The Vanishing Homeopaths

    Posted by John Board on August 17, 2014 at 8:31am in Epidemic-and-Pandemic-Homeopathy
    View Discussions

Where is the homeopathic work force that is going to Africa to fight the Ebola epidemic.  I have heard of no one who is going although some write that within the books there are remedies that can be used. I am appalled that the community is letting this opportunity to put Homeopathy into the news is being foregone and that sufferers in an epidemic not being served.  No one has stepped up to the plate.
[*/quote*]
Quelle:
http://homeopathyworldcommunity.ning.com/forum/topics/ebola-and-the-vanishing-homeopaths?page=1&commentId=3101571%3AComment%3A282898&x=1#3101571Comment282898
Archiv:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.msg19342#msg19342

Obiger Aufruf erschien am 17. August 2014, 2 Tage nach der ablehnenden Stellungnahme der WHO.
Der Beweis:
http://www.who.int/mediacentre/news/ebola/15-august-2014/en/
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.msg19351#msg19351

Der Beweis:
Die WHO legt am 2.9.2014 in ihrer Ablehnung expressis verbis gegen Homöopathie nach:
[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------
Consultation on potential Ebola therapies and vaccines
[..]
WHO has also received numerous proposals for experimental interventions ranging from homeopathic through to well defined molecules with known mode-­‐of-­‐action,  however while many had known safety profiles, none of them had demonstrated efficacy for filovirus infection in a relevant animal model (non-­‐human primate unless there is justification for  non-­‐relevance of NHP, in which case another model such as humanised-­‐mice may be considered).
-----------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]
Quelle:
http://www.who.int/csr/disease/ebola/ebola-new-interventions-02-sep-2014.pdf
ebola-new-interventions-02-sep-2014.pdf
Archiv:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8275.msg19351#msg19351

Curt Kösters, 09.12.2014 20:14 Uhr:
"Es sei ihm unbenommen, diese homöopathische Behandlung für "völlig abwegig" zu halten. Wenn er zu der Kombination der Behandlungen allerdings äußert: "Wie will man dann noch nachprüfen, was wie hilft?" – dann dürfte ihm die Antwort selbst gut bekannt sein. Unter der konventionellen Standardtherapie, liegt die Sterblichkeit bei 50-70% (eher bei 70%); wenn die Sterblichkeit mit einer begleitenden homöopathischen Therapie nicht deutlich unter 50% liegt, dann hatte diese keine Wirkung. – So einfach ist die Überprüfbarkeit in diesem Fall."

Das ist Larifari.


Curt Kösters, 09.12.2014 20:18 Uhr:
"Was es gibt, sind akzeptierte Kriterien für die methodische Qualität von Studien - und es ist eine Weymayr wohlbekannte Tatsache, dass unter den methodisch guten Studien zur Homöopathie, die Mehrheit ein signifikant positives Ergebnis zeigt."

Das ist Larifari. Homöopathie ist ein Betrugssystem, bei dem sich von vornherein verbietet, Studien durchzuführen.
Der Beweis:
"Homöopathie: Das Rätsel der “Erstverschlimmerung” gelöst"
http://ariplex.com/folia/archives/565.htm
"Homöopathie: Die “Potenzierung” ist entlarvt als ein Hütchenspielertrick"
http://ariplex.com/folia/archives/570.htm
"Homöopathie ist nichts anderes als Trickbetrug und organisierte Kriminalität und Korruption"
http://ariplex.com/folia/archives/585.htm
"Beweisstück der Anklage: Auszug aus dem Homöopathischen Arzneibuch"
http://ariplex.com/folia/archives/643.htm
"Beweisstück der Anklage: das Homöopathische Arzneibuch"
http://ariplex.com/folia/archives/647.htm


Auch die weiteren Stellungnahmen Kösters' sind Larifari und in ihrer rhetorischen Machart nur darauf ausgerichtet, sich über Andere zu erheben und immer das letzte Wort zu haben.

Das jedes einzelne Mal hier zu kommentieren erspare ich mir fürs erste.


http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=2

[*quote*]
Eintrag 6 bis 10 von 24
Die Mission der homöopathischen Ärzte in Liberia verletzt Forschungsethik schrieb am 10.12.2014 20:17 Uhr:

Ungeachtet der Frage nach der sehr zweifelhaften Wirksamkeit bin ich besorgt, dass die vom DZvhÄ organisierte Reise grundlegende forschungethische Prinzipien verletzt. Cornelia Bajic (Vorsitzende des DZvhÄ) sagte in der "Zeitschrift Homöopathie": "Die homöopathische Behandlung von Ebola-Patienten sollte begleitend zu der von der WHO vorgeschriebenen Standardtherapie durchgeführt und dokumentiert werden." Es handelte sich also um eine meiner Meinung nach genehmigungspflichtige klinische Prüfung am Menschen (nach AMG § 4 Satz 23). Es gab aber (laut eigener Aussage des DZvhÄ im Austausch mit Prof. Edzard Ernst) kein Studienprotokoll und keine Freigabe durch eine Ethikkommission.
Bewertet man die Reise der Gruppe nach Liberia und den Plan dort Ebolafieber homöopathisch zu behandeln als medizinische Forschung, so hätte das aber unbedingt erfolgen müssen. Das schreibt international die Helsinki-Deklaration vor, in Deutschland ist das im GCP-V ebenfalls klar geregelt.
Wenn man mal den Argumenten der Homöopathen folgt und annimmt, es könnte eine spezifische Wirkung von ihren Globuli bei Ebola geben - ja gerade dann wäre die Zustimmung einer Ethikkommission unabdinglich. Bei einer Erkrankung mit einer Mortalität von 50% kann die Wirkung ja genausogut zu einer Verschlechterung führen.
Ich bin der Meinung, dass man ein solches Fehlverhalten der DZvhÄ nicht einfach durchgehen lassen kann.

ringo74 schrieb am 10.12.2014 20:55 Uhr:

"Er äußert sich hier besorgt, dass diese Mission hätte dazu führen können „dass Patienten beispielsweise auch bei schweren Erkrankungen nicht ins Krankenhaus gingen.“ – Wahrscheinlich ist ihm aber gut bekannt, dass die homöopathische Behandlung eben an einem Krankenhaus angeboten werden sollte, zusätzlich zu der konventionellen Therapie."
Das ist grundsätzlich korrekt. Es ist aber zu befürchten, dass man einen Behandlungserfolg ausschließlich der Homöopathie zuschreibt. Ab dann ist es nur noch ein kleiner Schritt zur ausschließlichen Behandlung mit Homöopathie - gerade da die klassische Homöopathie keine andere Behandlung neben sich duldet.

"Und wenn er hier zitiert wird mit der Aussage: „Es gebe keine einzige Studie, die den Nutzen nachvollziehbar beweise“ – dann ist diese Aussage mindestens verkürzt, im Grunde aber unredlich. …] Was heißt nun nahe legen? – Gibt es "nahe legen" in der Wissenschaft? – Es gibt bei Studien eigentlich nur signifikante Ergebnisse – und Ergebnisse, die es nicht sind."
Ja es gibt "nahe legen" in der Wissenschaft. Nur weil sie ein positives Ergebnis einer Studie oder eines Experiments haben heißt das noch lange nichts. Wichtig ist - und das trifft im Besonderen auf die Behauptungen der Homöopathie zu - die Ergebnisse möglichst unabhängig zu reproduzieren um Fehler auszuschließen. Studien zur Homöopathie werden aber typischerweise nicht reproduziert. Stattdessen produziert man immer neue Studien.

ringo74 schrieb am 10.12.2014 20:55 Uhr:

"und es ist eine Weymayr wohlbekannte Tatsache, dass unter den methodisch guten Studien zur Homöopathie, die Mehrheit ein signifikant positives Ergebnis zeigt. (Und exakt das ist auch das Ergebnis aller Metaanalysen zur Homöopathie)"
Das ist schlicht falsch. Die Studien, die der Homöopathie eine Wirkung bescheinigen sind praktisch immer Unsinn. Zu sehen ist das sehr schön hier:http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/blog/. In der Folge sind natürlich alle Meta-Studien Unsinn, da sie von einer falschen Datenbasis ausgehen.

"Jedenfalls haben mir Arnika-Globuli eine Entzündung im Bein geheilt; die verschriebenen schulmedizinischen Tabletten konnte ich nicht vertragen."
Das ist eine Anekdote – kein Beweis.

Curt Kösters schrieb am 10.12.2014 23:07 Uhr:

Herzlichen Dank an Herrn Weymayr für die Klarstellung. Ihr methodischer Einwand zur Berücksichtigung der Plausibilität (Weymayr C: Scientabilität —ein Konzept zum Umgang der EbM mit homöopathischen Arzneimitteln. ZEFQ, 2013: 107, 606—610) ist mir gut bekannt und subjektiv auch nachvollziehbar. Wissenschaftstheoretisch halte ich ihn für problematisch.
Die Doppelblindstudie ist nun mal nicht irgendein Messinstrument – sondern der derzeitige „Goldstandard“ der EBM. Wenn Sie akzeptieren, dass die Mehrheit (auch die Mehrheit der qualitativ hochwertigen Studien) ein signifikantes Ergebnis zeigt, dann gibt es m.E. doch nur drei Möglichkeiten dieses in Ihrem Sinne zu erklären.
1. Zufall
2. Systematische Fälschung
3. Publikations-Bias
Alle drei Möglichkeiten haben Sie in Ihrem Buch in den Raum gestellt, aus meiner Sicht aber mit unzureichenden Argumenten. – Bei der Berechnung der Zufallswahrscheinlichkeiten kommt man auf Zahlen, die einen unbedingt zum Lotto-Spielen ermuntern.
Am Rande – und nur für die Zukunft: Dass Hahnemann die Homöopathie als „Gegenteil der wissenschaftlich basierten Medizin begriffen“ habe und dies „auch schriftlich fixiert“ habe ist in der Form auch keine haltbare Aussage. Eine wissenschaftlich basierte konventionelle Medizin gab es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Und wie sich Hahnemann zur heutigen konventionellen Medizin geäußert hätte, wissen wir naturgemäß nicht – vermutlich aber differenzierter, wie heutige homöopathische Ärzte auch.

Curt Kösters schrieb am 10.12.2014 23:10 Uhr:

Herr Aust – Dank auch für Ihren Kommentar! – Recht haben Sie und auch Herr Weymayr jedenfalls mit dem Hinweis, dass in den (auch von mir, und auch bei schweren Krankheiten) häufig verwendeten Hochpotenzen, mit hoher Wahrscheinlichkeit kein einziges Molekül der Arzneisubstanz mehr enthalten ist. (Unklarheiten im Detail, wie die Frage nach Nanopartikeln lasse ich jetzt außen vor; diese Arbeit kennen Sie sicher auch – und ich bin ebenfalls skeptisch, nicht hinsichtlich der Echtheit der Ergebnisse, doch aber hinsichtlich der Relevanz)
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ebola! – Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen. Wenn man sich (wie Sie) sicher ist, dass eine homöopathisch Behandlung gar nicht wirken kann, dann ist diese ganze Aktion doch eigentlich die ideale Gelegenheit um die Homöopathie öffentlich bloß zu stellen.
Den Patienten wird jedenfalls kein Schaden zugefügt; schlimmstenfalls ist das Behandlungsergebnis genauso schlecht, wie in allen anderen Behandlungszentren. Und wenn das Behandlungsergebnis genauso schlecht ist, können Sie die Homöopathie öffentlich an den Pranger stellen.
Wovor also hat man Angst? – Das wird doch nicht etwa die Sorge sein, dass da wider das eigene Weltbild ein unerwartetes Ergebnis herauskommt?
[*/quote*]



http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=3

[*quote*]
Eintrag 11 bis 15 von 24
Curt Kösters schrieb am 11.12.2014 00:42 Uhr:

Wg. Forschungsethik:
„Bewertet man die Reise der Gruppe nach Liberia und den Plan dort Ebolafieber homöopathisch zu behandeln als medizinische Forschung, so hätte das [Studienprotokoll, Freigabe durch eine Ethikkommission] aber unbedingt erfolgen müssen.“ – Fast richtig! (teilweise Ausnahme z.B. Beobachtungsstudie) – Und?
Zu „ringo74“
„Studien zur Homöopathie werden aber typischerweise nicht reproduziert. Stattdessen produziert man immer neue Studien.“ – Nur teilweise richtig, vielleicht informieren Sie sich noch mal genauer.
„Die Studien, die der Homöopathie eine Wirkung bescheinigen sind praktisch immer Unsinn. Zu sehen ist das sehr schön hier:http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/blog/. In der Folge sind natürlich alle Meta-Studien Unsinn“
Ich glaube auch - allerdings aus anderen Gründen als Sie - dass Meta-Studien zur Homöopathie Unsinn sind.
Wenn Sie meinen, dass eine bestimmte Studie zur Homöopathie Unsinn ist, dann gibt es dafür klare Regeln: Sie müssen eine substantielle Kritik zu dieser jeweiligen Studie an das wissenschaftliche Journal senden, das diese Studie veröffentlicht hat. Die Veröffentlichung der Kritik auf irgendeinem Blog zählt nicht – und das gilt auch umgekehrt.
Und wenn Sie meinen, dass gar alle Studien Unsinn sind, dann müssen Sie sich dieser Mühe schon für jede einzelne Studie unterziehen.
Ansonsten noch: Ich kommuniziere lieber mit Menschen, die ihren Namen nennen, auch wenn Ihnen das altmodisch scheinen mag.

Jan Dieckhöfer schrieb am 11.12.2014 12:01 Uhr:

Herr Kösters, vielen Dank für Ihre erhellenden Kommentare.
Zu meiner Ansicht, dass eine geplante versuchsweise Behandlung von Ebolafieber mit Homöopathika ein Studienprotokoll und die Freigabe einer Ethikkommission benötigt, schreiben Sie: "Fast richtig! (teilweise Ausnahme z.B. Beobachtungsstudie) – Und?"
Inwiefern kann denn ein solches Vorhaben als Beobachtungsstudie gelten? Die zusätzliche Gabe eines für Ebola nicht zugelassenen und nicht erprobten Medikaments (und sei es ein Homöopathikum) ist eine Intervention und der Ansatz prospektiv. Ohne Frage wäre das eine genehmigungspflichtige, interventionelle Studie. Das würde das BfArM und jede Ethikkommission genauso sehen.
Ihren abschliessenden Kommentar "Und?" kann ich nicht so recht einordnen. Ich verstehe ihn als Ausdruck von Indifferenz gegenüber der von mir geäusserten Sorge. Woher kommt diese Indifferenz? Methodisch hält Ihre Argumentation nicht stand. Ich kann sie mir nur so erklären, dass Ihrer Meinung nach forschungsethische Bedenken für Menschen in Liberia weniger Relevanz haben als für Europäer. Könnten Sie hier für Klarheit sorgen?
Zu Ihrer Antwort an Herrn Aust: Sie können doch nicht ernsthaft bei der Rechtfertigung des Nutzens einer homöopathischen Behandlung von Ebola von einer möglichen Wirksamkeit ausgehen und sich dann bei der Antwort auf Kritik auf die postulierte Unwirksamkeit berufen. Nicht Herr Aust wollte die Studie durchführen. Und: Angst ist nicht die einzige Motivation, Homöopathie abzulehnen.

Curt Kösters schrieb am 11.12.2014 21:30 Uhr:

Herr Dieckhöfer, Danke, Ihr Ansatz ist mir jetzt klarer geworden.
Wenn ich als Arzt einem Ebola-Kranken z.B. Paracetamol verabreiche, dann behandle ich ihn mit einem zugelassenen Arzneimittel – und das tue ich in der Erwartung seine Überlebenschancen zu verbessern (fiebersenkende Maßnahmen sind in dem Behandlungsprotokoll der WHO vorgesehen; ob sie wirklich eine gute Idee sind, steht auf einem anderen Blatt). Das Gleiche gilt für die Verabreichung eines homöopathischen Mittels. Beide Arzneimittel sind nicht explizit für die Behandlung von Ebola zugelassen.
Selbstverständlich bin ich als Arzt ethisch und juristisch verantwortlich für diese Behandlung; für die ärztliche Behandlung eines individuellen Kranken mit zugelassenen Arzneimitteln braucht es aber weder Studienprotokoll noch Ethikkommission. Im hiesigen Universitätskrankenhaus wurde ein Ebola-Patient behandelt (erfolgreich) und sicherlich mit diversen Medikamenten. Und natürlich war keines dieser Mittel für Ebola zugelassen. – Es gibt nämlich keine Medikamente, die zur Behandlung von Ebola zugelassen sind! Bisher gibt es nur experimentelle Wirkstoffe mit nicht hinreichend untersuchten Wirkungen und Nebenwirkungen. Die WHO hat daher eigens die Verwendung nicht zugelassener Arzneimittel für ethisch unbedenklich erklärt.
Wg. Beobachtungsstudie und wg. Unwirksamkeit haben Sie mich missverstanden:
1. Das war keine Beobachtungsstudie.
2. Selbstverständlich wurde diese Aktion in der Erwartung einer Wirkung begonnen.

ringo74 schrieb am 11.12.2014 21:35 Uhr:

"Die Doppelblindstudie [...] ein signifikantes Ergebnis zeigt, dann gibt es m.E. doch nur drei Möglichkeiten dieses in Ihrem Sinne zu erklären.
1. Zufall
2. Systematische Fälschung
3. Publikations-Bias"

Tatsächlich ist es schwer zu sagen woran es liegt. Zu den von ihnen genannten Möglichkeiten fallen mir noch zwei weitere ein:
4. Unfähigkeit
5. Festsitzen im Wahnsystem

Ich vermute eine Kombination aus allen genannten Punkten.

"Alle drei Möglichkeiten haben Sie in Ihrem Buch in den Raum gestellt, aus meiner Sicht aber mit unzureichenden Argumenten. – Bei der Berechnung der Zufallswahrscheinlichkeiten kommt man auf Zahlen, die einen unbedingt zum Lotto-Spielen ermuntern."

Da gebe ich ihnen Recht. Zufall kann man wohl ausschließen. Ich habe den Eindruck sie drücken sich ein wenig um die Konsequenz aus diesem Satz. Wenn Herr Weymayr nicht auf Zufall besteht unterstellt er den Homöopathen einen veritablen Skandal - die gezielte Manipulation der Datenlage. Dazu gehört neben Punkt 2 auch Punkt 3. Einen Skandal haben wir aber in jedem Fall. Entweder die Homöopathen biegen sich die signifikanten Beweise für die wohl größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte hin, oder die Kritiker ignorieren diese wissentlich. Eines von beiden muss ja wahr sein. Die Frage ist doch wohl maximal: wer bescheißt hier wen?

Interessieren würde mich, welche Studie sie als Beleg der Wirksamkeit der Homöopathie sehen.

ringo74 schrieb am 11.12.2014 21:36 Uhr:

"Vielleicht können Sie mir da weiterhelfen. [...] Wovor also hat man Angst? – Das wird doch nicht etwa die Sorge sein, dass da wider das eigene Weltbild ein unerwartetes Ergebnis herauskommt?"

Mit derselben Argumentation könnte man auch Menschen nach Afrika schicken, die Ebola damit heilen wollen indem sie Tischtennisbälle gegen eine Wand werfen während sie eine Skimütze tragen. Aber warum sollte man das tun? Man würde auch dies ablehnen. Aber ganz sicher nicht, weil man Angst hätte die Tischtennisball/Skimützen-Therapie würde womöglich funktionieren. Man würde es schlicht deshalb nicht tun weil es Unsinn ist. Entschuldigen sie die Polemik - aber man muss es so drastisch formulieren.

Der Schaden der entstehen könnte ist folgender:
1. Ressourcenverschwendung
Die Homöopathen würden nicht vollständig autark arbeiten können. Sie müssten auf Ressourcen der echten Mediziner zurückgreifen - und diese währen verschwendet.
2. Fehlinterpretation der Ergebnisse
Dass die Homöopathen ein schlechtes Behandlungsergebnis in irgendeiner Weise beeindrucken würde halte ich für ein Gerücht. Alleine aus der erfolgten Behandlung (ganz egal mit welchem Ergebnis) würden die Homöopathen einen Erfolg stricken. Und dann könnte das passieren, was ich in einem anderen Kommentar bereits angemerkt habe. Es besteht die Gefahr, dass der Homöopathie eine Wirkung zugesprochen wird wo keine ist und in der Folge eine echte Therapie nicht durchgeführt wird.
[*/quote*]

http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=4

[*quote*]
Eintrag 16 bis 20 von 24
ringo74 schrieb am 11.12.2014 21:37 Uhr:

"Nur teilweise richtig, vielleicht informieren Sie sich noch mal genauer."
Können sie mir Studien nennen, die reproduziert wurden? Unabhängig? Mir ist keine bekannt, die qualitativ hochwertig ist.

"Wenn Sie meinen, dass eine bestimmte Studie zur Homöopathie Unsinn ist, dann gibt es dafür klare Regeln: Sie müssen eine substantielle Kritik zu dieser jeweiligen Studie an das wissenschaftliche Journal senden, das diese Studie veröffentlicht hat. Die Veröffentlichung der Kritik auf irgendeinem Blog zählt nicht – und das gilt auch umgekehrt."

Das sollte idealerweise so sein. Das interessiert Homöopathen aber schlicht nicht. Entscheidend ist, dass eine Studie mit positiven Ergebnis veröffentlicht wird. Ab dann kursiert sie. Jede Kritik danach ist sinnlos. Das Ziel ist längst erreicht. Der Autor des Blocks (Herr Aust) hat nach eigenen Angaben zu Beginn seiner Arbeit die jeweiligen Autoren der untersuchten Studien mit seinen Kritikpunkten konfrontiert und nie eine Antwort bekommen. Ich befürchte das wäre bei den jeweiligen wissenschaftlichen Journalen nicht großartig anders. Was ist auch von wissenschaftlichen Journalen zu halten deren Peer-Review offensichtlich versagt hat? Ihre Aussage, dass eine Kritik in einem Blog nicht zählt kann ich nicht gelten lassen. An den Fakten ändert der Ort einer Veröffentlichung nichts. Tatsächlich würde es mich interessieren, wie die jeweiligen wissenschaftlichen Journale reagieren würden. Das wäre es Wert mal zu geprüft zu werden.

ringo74 schrieb am 11.12.2014 21:38 Uhr:

"Ansonsten noch: Ich kommuniziere lieber mit Menschen, die ihren Namen nennen, auch wenn Ihnen das altmodisch scheinen mag."

Mir ist das egal. An Argumenten ändert sich dadurch nichts. Sie können mich meinetwegen Paranoid nennen. Aber die Kritik an der Homöopathie möchte ich nicht unter meinem echten Namen ausführen. Einem potentiellen Homöopathieaffinen Arbeitgeber könnte es z.B. stören, wenn ich seine Überzeugungen als Wahn bezeichne. Abgesehen davon weiß ich nicht, ob sie tatsächlich Curt Kösters sind oder ihm nur schaden wollen. Was soll das also bringen?

Curt Kösters schrieb am 11.12.2014 22:37 Uhr:

Der Gesundheitsminister von Guinea, Remy Lamah, hat heute bei einer Konferenz der WHO noch einmal betont, dass der Mangel an Ärzten und Pflegekräften eine der wesentlichen Ursachen für die Ausbreitung von Ebola war und ist.
Ich hoffe jetzt nur, dass wenigstens die kubanischen Kollegen nicht mehr vor der Tür stehen.
http://www.welt.de/politik/ausland/article134458842/Aerzte-warten-immer-noch-auf-Einsatz-gegen-Ebola.html
siehe auch:
http://www.sueddeutsche.de/politik/kuba-hilft-im-kampf-gegen-ebola-die-revolution-schickt-ihre-aerzte-1.2159096
(Um Fragen vorzubeugen: Nein, das sind meines Wissens konventionelle Ärzte)
Man fragt sich, wie so etwas sein kann - und den in der Welt zitierten Hinweis des WHO-Sprechers hinsichtlich Sprachkompetenz halte ich für dünn.

Norbert Aust schrieb am 12.12.2014 09:13 Uhr:

Herr Kösters, schön dass Sie mir darin zustimmen, dass die Hochpotenzen keine Moleküle der Arzneisubstanz enthalten. Lassen wir beiseite, was eine 'hohe Wahrscheinlichkeit' von zwei- oder gar dreistelligen Zehnerpotenzen wirklich bedeutet.

Und Sie haben Recht, das Thema Nanopartikel ist in diesem Zusammenhang irrelevant, denn dieser Ansatz kann die vielen offenen Fragen der Arzneimittelherstellung nicht befriedigend erklären. Wie kommt beispielsweise durch die Weitergabe von Nanopartikeln die Steigerung der WIrksamkeit zustande? Oder woher weiß die fertige 'Arznei', welche Nanopartikel zur Wirkung gebracht werden sollen? Die aus der Urtinktur oder die aus den Verunreinigungen der Lösungsmittel?

Natürlich wäre die Ebola-Aktion, wenn sie denn richtig dokumentiert worden wäre, eine Gelegenheit gewesen, die Unwirksamkeit der angewandten Behandlungen aufzuzeigen. Aber wäre dadurch etwas gewonnen? Würden die Homöopathen die Aussagekraft nicht einfach wegdiskutieren? Man hatte halt nicht die richtigen MIttel erkannt? War die Anamnese durch den Schutzanzuge erschwert? War die Lebenskraft der Patienten nicht schon zu weit geschädigt? Wurde die homöopathische Behandlung durch andere arzneiliche Einflüsse gestört? Der Argumente gibt es doch viele.

Bekanntermaßen ist der Nachweis der Unwirksamkeit je recht schlecht zu führen.

Norbert Aust schrieb am 12.12.2014 09:42 Uhr:

Herr Kösters, Sie schreiben in Ihrer Antwort an Ringo74, dass es klare Regeln gebe, wie mit mit fehlerhaften Studien zu verfahren sei. Man müsse dies dem veröffentlichenden Journal mitteilen, schreiben Sie.

Das ist eine Frage, welche Ziele man verfolgt. Für eine akademische Diskussion wäre es sicher richtig, so zu verfahren, wie Sie schreiben. Aber, was nutzt eine akademische Diskussion?

Nichts.

Die Homöopathen stecken sogar desaströse Studienergebnisse einfach weg. Der katastrophale Ausgang der Münchner Kopfschmerzstudie hat doch nicht dazu geführt, dass die Verbreitung der Homöopathie unterblieben wäre, ja noch nicht einmal dazu, dass die Indikation 'Kopfschmerzen' aus den Repertorien verschwunden wäre. Was würde eine Diskussion über eine Arbeit bringen, die vor Jahren veröffentlicht wurde?

Mein Ziel auf meinem Blog ist es, dem interessierten Leser verständlich darzulegen, dass und in welcher Weise die angeblichen Nachweise der Homöopathie Humbug sind. Dies ist etwas, was er in seiner Entscheidung für oder gegen eine homöopathische Behandlung unbedingt wissen sollte. Eine Diskussion in einem Journal käme in dieser Zielgruppe nicht an. Wohl aber meine Artikel auf meinem Blog. Mein derzeit am meisten gelesener Artikel wird gegenwärtig pro Monat rund 600 Mal angeklickt und offenbar auch gelesen, wenn man die Zeit betrachtet, die die Besucher dort verbringen.

Ich strebe nicht nach akademischen Weihen - die Information der Öffentlichkeit ist mein Ziel.
[*/quote*]


http://www.ndr.de/common/apps/php/sophorum/thread/countitems?cmsid=9a1ed959-1407-4d3a-b897-13a317532f52&id_page=5

[*quote*]
Eintrag 21 bis 24 von 24
excanwahn schrieb am 12.12.2014 10:31 Uhr:

Absurde Diskussion!

Die „Homöopathie“ ist als Verfahren insuffizient, eine zur Therapie erklärte Wissenslücke aus napoleonischer Zeit, voller Denkfehler und Irrtümer.

Wie ein Organismus funktioniert und wie seine Krankheiten, entstehen, wurde von den Naturwissenschaften und der wissenschaftsbasierten Medizin herausgefunden. Der Beitrag der Homöopathie dazu ist null - letztlich der Tatsache geschuldet, dass im 18. Jhdt. so gut wie keine Möglichkeit bestand, eine Ätiologie zu entwickeln, die den heute erkannten Kausalitäten auch nur ansatzweise gerecht wird.
Wo sich ihr Gründervater und seine Nachfolger in ihrer Ratlosigkeit überboten, und Phantastereien an die Stelle der kausalen Begründung setzten, finden wir die homöopathische Theorie der Miasmen: Die Überzeugung, dass in jedem Menschen so eine Art progredienter „Ur-Krankheit“ ihr Unwesen treibt. Mystizismus in Reinkultur.

Wir müssen deshalb feststellen: Die Homöopathie beschreibt - als soziales Konstrukt - keineswegs einen Teil der unabhängig von uns und unseren Vorstellungen existierenden Natur, sie ist eine bloße Erfindung, ausschließlich durch deklaratorische Bedeutungszuweisung begründet.

Weymayr hat die Irrlehre zerlegt: Auf dem Seziertisch blieb ein Elend aus Selbst- und Fremdtäuschung, zurück, bereit begraben zu werden. Und dann erscheint ein erkenntnisresistenter Curt Kösters und verkündet mit trotziger Stimme: „Homöopathie wirkt! Ich hab´s erfahren!“

Schwer zu ertragende Borniertheit.

Jan Dieckhöfer schrieb am 12.12.2014 16:40 Uhr:

Herr Kösters, Sie schreiben: "für die ärztliche Behandlung eines individuellen Kranken mit zugelassenen Arzneimitteln braucht es aber weder Studienprotokoll noch Ethikkommission.". Richtig, sehe ich natürlich genauso. Aber liegt dieser Sachverhalt hier vor? Die Aussage von Frau Bajic impliziert, dass ein ganzes Patientenkollektiv (nicht ein individueller Patient) gezielt aufgesucht wurde, um die Wirkung eines "Medikaments" zu untersuchen und zu dokumentieren. Dies ist kein "Behandlungsversuch", sondern medizinische Forschung am Menschen. Ich behaupte: wenn Ebola nicht in Westafrika sondern in Bayern aufgetreten wäre, und Sie als Hamburger Arzt dort eine Untersuchung zur Wirksamkeit homöopathischer Mittel hätten durchführen wollen, dann wäre Ihnen die Freigabe dazu ohne Studienprotokoll und ohne Ethikkommission nicht erteilt worden. Nur in Liberia kräht kein Hahn danach. Rechtlich mag das ja unproblematisch sein, ethisch ist es aber dort genau das selbe. Wobei noch hinzukommt, dass die sowieso schon knappen Ressourcen durch die unnötige Aktion noch weiter belastet wurden.
Am Ende können wir uns hier lange darüber streiten, wie die Reise der 4 Homöopathen forschungsethisch zu bewerten ist. Da es mich aber wirklich interessiert, habe ich mal beim BfArM nachgefragt. Falls ich eine Antwort erhalte, lasse ich Sie es in jedem Fall wissen.

Curt Kösters schrieb am 12.12.2014 19:22 Uhr:

Herr Dieckhöfer, WENN eine „Untersuchung zur Wirksamkeit homöopathischer Mittel“ beabsichtigt gewesen wäre, hätten Sie selbstverständlich recht.
Eine solche Untersuchung zur Wirksamkeit folgt aber wissenschaftlichen Regeln, jedenfalls wenn sie im wissenschaftlichen Kontext als solche anerkannt werden möchte; Sie zumindest würden doch eine Untersuchung zur Wirksamkeit von vorne herein als irrelevant einstufen, wenn Sie nicht placebokontrolliert durchgeführt wurde. (und um es offen zu sagen, habe ich den Eindruck, dass Sie möglicherweise auch placebokontrollierte Studien als irrelevant einstufen würden, jedenfalls wenn es sich um Studien zur Homöopathie handelt)
Und da kommt man dann als Arzt zu einem ethischen Dilemma: Eine placebokontrollierte Studie ist wissenschaftlich relevanter, keine Frage. Wenn ich als Arzt aber der Meinung bin, dass mein Verum plausibel und erfolgversprechend ist, habe ich bei einer Krankheit wie Ebola ein ethisches Problem damit, Patienten Placebo zu verabreichen.
Eine Doppelblindstudie wurde nicht angestrebt, und auch die Überlegung einer reinen Beobachtungsstudie wurde verworfen. Angestrebt war also die Behandlung von Kranken – nach den Regeln der WHO, mit Homöopathie als möglichem Add-on.

Curt Kösters schrieb am 12.12.2014 19:25 Uhr:

Herr Aust, die Hebung des Menschengeschlechtes aus selbstverschuldeter Unmündigkeit ist ein ehrenwertes Anliegen – und sicher nicht ohne Wirkung.
Erst gestern war ein Patient bei mir, der die Wirkung von Hochpotenzen für völlig unplausibel hält; und ich konnte ihm da nur beipflichten.
Sein Problem war nur, dass die bisherigen Mittel zur Behebung seines Leidens leider wirkungslos waren – und weitere mögliche konventionelle Maßnahmen nebenwirkungsträchtig wären.
Wenn nun die von mir erwartete Besserung seiner Beschwerden eintritt - nach der von mir verschriebenen Hochpotenz (post hoc), wird sich seine Haltung möglicherweise ändern, meine nicht.
Aus meiner Sicht sind die beiden wichtigsten Grundhaltungen wissenschaftlichen Denkens Neugier und Skepsis.
Den Mangel an Skepsis würde ich Ihnen nun sicher nicht vorwerfen; wenn Sie aber Ihre möglicherweise substantielle Kritik nicht auch dort anbringen, wo sie hin gehört, werden Sie nie erfahren, ob es zu Ihren Argumenten möglicherweise auch Gegenargumente gibt – und Sie können sich dann jedenfalls nicht beschweren, dass Ihre Kritik nicht wahr genommen wird.
[*/quote*]
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Curt Kösters, am 12.12.2014 19:25 Uhr:
"Den Mangel an Skepsis würde ich Ihnen nun sicher nicht vorwerfen; wenn Sie aber Ihre möglicherweise substantielle Kritik nicht auch dort anbringen, wo sie hin gehört, werden Sie nie erfahren, ob es zu Ihren Argumenten möglicherweise auch Gegenargumente gibt – und Sie können sich dann jedenfalls nicht beschweren, dass Ihre Kritik nicht wahr genommen wird."

Das ist erstens Larifari und zweitens unverschämt.

Die Wahrheit:
Es gibt hinreichende Beispiele, daß Homöopathen fundierte Kritik ignorieren oder weglügen.
Der Beweis:
[*quote*]
Homöopathie
Prof. Nieber an der Universität Leipzig weist angeblich nach, dass homöopathische Lösungen von Belladonna auch dann noch Muskeln hemmen, wenn sie so weit verdünnt sind, dass keine Moleküle der Ursprungssubstanz mehr vorhanden sein können. Mehrere Fernsehstationen berichteten in Wissenschaftsmagazinen über dieses "Forschungsergebnis". Kommentar von Prof. Bruhn, Prof. Wielandt und mir [PD Dr. rer. nat. Klaus Keck].
[*/quote*]
Quelle:
http://www.xy44.de/
http://www.xy44.de/belladonna/index.html

Die Wahrheit:
Es handelt sich bei der Studie überhaupt nicht um Homöopathie.
Der Beweis:
"Herausforderung an die Universität Leipzig
Der Fall Nieber et al"
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho12.htm
"Der Fall Nieber: Pfusch im Labor"
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho13.htm
"Der Fall Nieber : Brief an Uni Leipzig"
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho16.htm
Fazit:
"Der Fall in Leipzig ist ein klägliches Versagen einer ganzen Universität. Eine Schande für die Wissenschaft."

Ist es Ironie der Geschichte oder gibt es einen Zusammenhang? Monika Kölsch und Michael Kölsch sind in Leipzig, jenem Ort, wo  vor elf jahren die Universität JAHRE brauchte, um ihren Unrat so ein kleines bißchen zu beseitigen. Der o.g. "Brief an die Uni Leipzig" läßt an der notwendigen Härte nichts zu wünschen übrig. Deswegen soll er hier zitiert werden:

[*quote*]
Homöopathie
Der Fall Nieber: Pfusch im Labor
Offener Brief an die Universität Leipzig

13.3.2005

An: Dekan Eger at Uni Leipzig <dekanat.bio@rz.uni-leipzig.de>

cc: Prof. Dr. Karen Nieber <nieber@uni-leipzig.de>

Beschwerde wegen massivem Verstoß gegen elementarste Grundregeln der Homöopathie und gegen die Wissenschaftlichkeit

Dekan  Prof. Dr. Kurt Eger

Universität Leipzig,
Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie
Brüderstraße 32
04103  Leipzig
Telefon +49 (0) 341 97 36 700
Fax     +49 (0) 341 97 36 749
E-Mail  dekanat.bio@uni-leipzig.de

Bremerhaven, 13.3.2005

Sehr geehrter Herr Professor Eger,

Sie sind über den Fall Nieber et al informiert :

http://wwwvm.rz.uni-leipzig.de/~ifabdez5/presse/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=1404

Seit Ende 2003 hat es die Universität Leipzig nicht geschafft, ihren
groben Pfusch aufzuräumen.


1. Das Mindeste, was man von Homöopathen verlangen kann und darf und muß,
   ist, daß sie sich an die Grundregeln der Homöopathie halten.

   Wie man unschwer erkennen kann, sind bei den Versuchen an der Universität
   Leizig diese Grundregeln nicht eingehalten worden.

2. Ich fordere die Universität Leipzig heraus, zu beweisen, daß sie sich
   EINWANDFREI an die Grundregeln der Homöopathie gehalten hat.

3. Ich fordere die Universität Leipzig heraus, zu beweisen, daß das Schütteln
   eine einwandfrei reproduzierbare, meßbare Größe für den Nachweis der
   Wirksamkeit liefert.

4. Ich behaupte, daß die Versuche an der Universität Leipzig elementarste
   Grundregeln der Homöopathie mißachten und daher keine Homöopathie sind.
   Wissenschaftlich sind sie erst recht nicht.

Bevor Sie mir mit einer der typischen Standardfloskeln der Esoteriker
antworten, rate ich Ihnen, erst einmal diese Web-Seiten

   http://www.ariplex.com/ama/ama_ho12.htm
   http://www.ariplex.com/ama/ama_ho13.htm

zu lesen, sowie das Organon von Hahnemann. Und zwar gründlich !

Im Gegensatz zu Ihren Professoren sitzt hier kein blutiger Anfänger.

Mit freundlichem Gruß

Aribert Deckers
[*/quote*]

In Leipzig wurde gegen die Grundlagen der Homöopathie verstoßen. Außer gewissen Kritikern der Homöopathie (Bruhn, Keck, Wieland und Deckers) hat das aber niemanden gestört, die Homöopathen am allerwenigsten. Die Nieber hat ihren Preis irgendwann einmal zurückgegeben. Süß allerdings will seinen wohl ins Grab nehmen. Er behält ihn eisern. Auch das scheint die Homöopathen nicht im geringsten zu stören. Oder sehen wir irgendwo, daß Curt Kösters oder gar der "Deutsche Zentralverband homöopathischer Ärzte" die Studie zurückgewiesen und die "Preisträger" zur Rückgabe ihrer Preise aufgefordert haben?

Seit November 2003 sind volle 11 Jahre vergangen. Zeit genug hatten sie, die Homöopathen. Waren sie diese 11 Jahre lang nicht in der Lage, die Fehler zu erkennen? Oder haben sie diese 11 Jahre lang beharrlich gelogen und demonstrativ weggesehen und geleugnet? Das eine wie auch das andere beweist, daß die Homöopathie auch heute durch und durch ein Wahnkonstrukt und Betrugssystem ist. Man kann ja dem einen oder anderen Homöopathen durchaus Unkenntnis oder fachliche Unfähigkeit als Hinderungsgrund der Erkenntnis zubilligen, aber nicht der Gesamtheit der Homöopathen Deutschlands, Europas, oder der gesamten Erde, und schon gar nicht dem "Deutschen Zentralverband homöopathischer Ärzte", denn die machen unentwegt mit ihrem Homöopathiegepfusche an Kranken rum, selbst bei Frühchen mit Hirnblutung:
"Verlogener Sauhaufen, Betrüger, oder ganz einfach Wahnsinnige?"
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6774.0


Soviel zur "Wissenschaftlichkeit" und zur Redlichkeit Curt Kösters' und des "Deutschen Zentralverbands homöopathischer Ärzte".

 9 
 on: December 12, 2014, 03:53:32 PM 
Started by Thymian - Last post by ama
Concerning ebola the WHO has at least THREE publications online, rejecting homeopathy and other dog-shit "treatments".

Do note vaccines being the core interest of the WHO. The reason? Answer: Because it is a virus infection, and to date nearly no infective disease caused by a virus can be healed with medicaments. (There are some VERY FEW exceptions of diseases, which can be healed with medicaments. But it took decades to develop them, and the time for Africa is running out.)

The main thrust of the fight against ebola is to PREVENT it BEFORE it strikes. This is a matter of rational thinking and of financial sources for medical research and of financial resources to treat infected persons.

Three publications:

15. August 2014
"Ebola: Experimental therapies and rumoured remedies"

2. September 2014
"BACKGROUND DOCUMENT POTENTIAL EBOLA THERAPIES AND VACCINES"

29. September 2014
"Regulatory Pathways for Licensure and Use of
Ebola Virus Vaccines During the Current Outbreak"



Some core details:

http://www.who.int/mediacentre/news/ebola/15-august-2014/en/

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------
Ebola: Experimental therapies and rumoured remedies

Situation assessment - 15 August 2014

The scale, duration, and lethality of the Ebola outbreak have generated a high level of public fear and anxiety, which extends well beyond west Africa. Such reactions are understandable, given the high fatality rate and the absence of a vaccine or cure.

Recent intense media coverage of experimental medicines and vaccines is creating some unrealistic expectations, especially in an emotional climate of intense fear. The public needs to understand that these medical products are under investigation. They have not yet been tested in humans and are not approved by regulatory authorities, beyond use for compassionate care.

Evidence of their effectiveness is suggestive, but not based on solid scientific data from clinical trials. Safety is also unknown, raising the possibility of adverse side effects when administered to humans. For most, administration is difficult and demanding. Safe administration of some requires facilities for intensive care, which are rare in west Africa.

WHO has advised that the use of experimental medicines and vaccines under the exceptional circumstances of this outbreak is ethically acceptable. However, existing supplies of all experimental medicines are either extremely limited or exhausted.

While many efforts are under way to accelerate production, supplies will not be augmented for several months to come. Even then, supplies will be too small to have a significant impact on the outbreak.

WHO welcomes the decision by the Canadian government to donate several hundred doses of an experimental vaccine to support the outbreak response. A fully tested and licensed vaccine is not expected before 2015.

Another source of public misunderstanding, especially in affected areas, comes from rumours on social media claiming that certain products or practices can prevent or cure Ebola virus disease.

Decades of scientific research have failed to find a curative or preventive agent of proven safety and effectiveness in humans, though a number of promising products are currently under development.

All rumours of any other effective products or practices are false. Their use can be dangerous.
In Nigeria, for example, at least two people have died after drinking salt water, rumoured to be protective.

The most effective personal behaviours are avoiding well-known high-risk situations, knowing the symptoms of infection, and reporting early for testing and care. Evidence suggests that early supportive care improves the prospects of survival.

The Ebola virus is highly contagious but only under very specific conditions involving close contact with the bodily fluids of an infected person or corpse. Most infections have been linked to traditional funeral practices or the unprotected care, in homes or health facilities, of an infected person showing symptoms.

Apart from these specific opportunities for exposure to the virus, the general public is not at high risk of infection.
WHO media contacts:

Gregory Hartl
Telephone: +41 22 791 4458
Mobile: +41 79 203 6715
Email: hartlg@who.int

Tarik Jasarevic
Telephone: +41 22 791 50 99
Mobile: +41 79 367 62 14
Email: jasarevict@who.int

Fadéla Chaib
Telephone: + 41 22 791 3228
Mobile:+ 41 79 475 55 56
Email: chaibf@who.int
-----------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


2. September 2014

http://www.who.int/csr/disease/ebola/ebola-new-interventions-02-sep-2014.pdf

[*QUOTE*]
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page 8
Consultation on potential Ebola therapies and vaccines
- Background document for participants


BACKGROUND DOCUMENT POTENTIAL EBOLA THERAPIES AND VACCINES

THIS DOCUMENT INCLUDES PROPOSED ELEMENTS TO CONSIDER DURING THE DELIBERATIONS
TO DEVELOP A FRAMEWORK TO ASSIST DECISION MAKING AT GLOBAL AND NATIONAL LEVEL
[...]

WHO has also received numerous proposals for experimental interventions ranging from homeopathic through to well defined molecules with known mode-­‐of-­‐action,  however while many had known safety profiles, none of them had demonstrated efficacy for filovirus infection in a relevant animal model (non-­‐human primate unless there is justification for  non-­‐relevance of NHP, in which case another model such as humanised-­‐mice may be considered).

WHO will expand in a second round of evaluations the review to include potential therapeutic interventions for which theoretical or practical  evidence of protective effect can be shown but for which NHP data is lacking.
-----------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


29. September 2014, published (?) 2. October 2014

This is a slide show with pics. I only copy the text.  To see the pics you have to read the original document. It sounds a bit cryptic, so I copy all of the text in reach for c+p.

http://www.who.int/immunization/diseases/ebola/Finn_WHO_Sept_29_2014.pdf

[*QUOTE*]
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slide 1
Regulatory Pathways for Licensure and Use of
Ebola Virus Vaccines During the Current Outbreak

FDA Perspective
Office of Vaccines Research and Review
Center for Biologics Evaluation and Research
U.S. Food and Drug Administration
WHO Consultation on Ebola Virus Vaccines
Geneva, September 29, 2014

-----------------------------------------------------------------------
slide 2
Outline
• General Regulatory Considerations
• U.S. FDA Licensure Pathways
• Potential Approaches to Demonstrate Effectiveness of Ebola Virus Vaccines
• “Traditional” Approval
• Accelerated Approval
• U.S. FDA Expanded Access Regulations

-----------------------------------------------------------------------
slide 3

General Regulatory Considerations

-----------------------------------------------------------------------
slide 4

Phases of Vaccine Development under IND
Preclinical
Phase 1
Phase 2
Phase 3

• Safety
• Immunogenicity
Efficacy
• Generally several thousand subjects
• Safety
• Immunogenicity
• Generally hundreds of subjects
• Safety
• Immunogenicity
• Dose Ranging
• 20 - 80 subjects

Later Stages
Earlier Stages

-----------------------------------------------------------------------
slide 5
Biologics Licensure
 Section 351 of the Public Health Service Act, 42 USC 262:
The Secretary shall approve a biologics license application (BLA)
- on the basis of a demonstration that

–  the biological product ... is safe, pure, and potent; and
 the facility ... meets standards designed to assure that the biological product continues to be
safe, pure, and potent; ....
Only those vaccines that are demonstrated to be safe and effective , and that can be manufactured in a consistent manner will be licensed by the FDA

-----------------------------------------------------------------------
slide 6
Demonstration of Effectiveness of Preventive Vaccines

21 CFR 201.57: “...all indications [e.g., prevention of disease]...must be supported by
substantial evidence of effectiveness
.”

Expectation that demonstration of effectiveness is based on adequate and well-controlled clinical
studies using a product that is standardized as to identity, strength, quality, purity and dosage form


-----------------------------------------------------------------------
slide 7
Characteristics of Adequate and Well-Controlled Studies
• Pre-specified objectives and analysis methods
• Valid comparison with a control to provide a quantitative assessment of vaccine effect
• Method of assigning participants to study groups minimizes bias and helps assure comparability with regard to other pertinent variables
• Measures taken to minimize bias on the part of the subjects, observers, and analysis of data
• Methods of assessment of response are well-defined and reliable
See 21 CFR 314.126

-----------------------------------------------------------------------
slide 8
Licensure Pathways

• “Traditional” Approval
• Accelerated Approval
• “Animal Rule”
Demonstration of clinical safety required for all pathways
Demonstration of effectiveness required for all pathways;
differences in approach among pathways
Accelerated Approval and Animal Rule -- specific “eligibility” criteria and associated requirements

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slide 9
Safety Database Considerations

 Nature of the product
 Intended use
 Severity of the disease to be prevented

-----------------------------------------------------------------------
slide 10
“Traditional” Approval

• Protection against clinical disease
• Immunologic response, in some cases
• scientifically well-established immunologic marker to predict protection that can be reliably measured in a validated assay
• facilitated by an understanding of disease pathogenesis and mechanism by which vaccine prevents disease Pre-licensure clinical studies provide evidence of effectiveness based on:
-----------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

 10 
 on: December 12, 2014, 04:06:06 AM 
Started by Thymian - Last post by ama
Sankt Kurzschluß, der Hochheilige der Weihnachts- und Hirnbeleuchtung, ist auf Urlaub. So mußte der NDR improvisieren. Es kerzenlichtet. Zwengs der ganzheitlichen Sicht, nein, ich laß nichts im Dunkel verschwinden, das Orkus Relicti zuerst am Stück, dann in Scheiben gegrillt:

http://www.ndr.de/nachrichten/Homoeopathen-Mit-Kuegelchen-gegen-Ebola,homoeopathen100.html

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------
Stand: 09.12.2014 15:00 Uhr - Lesezeit: ca.5 Min.
Homöopathen: Mit Kügelchen gegen Ebola
von Kristina Festring-Hashem Zadeh, NDR.de

Globuli kullern aus einem Glasfläschchen © Imago
Ein US-Homöopath will Ebola mit Schlangengift-Globuli kurieren.

Die Suche nach einem Mittel gegen die tödliche Seuche Ebola treibt - zumindest auf den ersten Blick - ungewöhnlich bis kurios anmutende Blüten. So preist ein US-Homöopath
[LINK: http://www.emergencydr.org/]
im Internet ein "weißes Rauschen" an, das Betroffene auf ihr Smartphone herunterladen sollen. Im Abstand von zehn Sekunden eingesetzt, aktiviere dessen "homöopathische Energie" in Ebola-Kranken Selbstheilungskräfte. Ein anderer rät zu dreierlei Schlangengift in Kombination mit Phosphor und Quecksilber.
[LINK: http://www.lightparty.com/Health/EbolaCure.html]

Letzteres  hält auch der Hamburger Curt Kösters, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), für "eine durchaus relevante Idee". An Ebola Erkrankte litten typischerweise an Blutungen - "und solche Symptome werden auch durch bestimmte Schlangengifte verursacht." Diese entspreche der homöopathischen Linie, "Ähnliches mit Ähnlichem" zu bekämpfen und habe bei Gelbfieber gute Resultate erzielt. Allerdings könne die These erst überprüft werden, wenn die Symptome der Patienten genau untersucht worden seien, sagte Kösters im Gespräch mit NDR.de.

Homöopathen-Team reist vergeblich nach Liberia
Curt Kösters © M. Uhlmann Fotograf: M. Uhlmann

Der Hamburger Curt Kösters kann nicht verstehen, dass die WHO seine Kollegen trotz Ärztemangels abgewiesen hat.

Eben das hat ein Team von Homöopathen vor wenigen Wochen in Liberia versucht. Eine internationale Delegation aus vier Ärzten reiste mit Unterstützung der DZVhÄ in das afrikanische Land, in dem viele Menschen an Ebola erkrankt sind. Allerdings durften die Mediziner auf Anweisung der World Health Organisation (WHO) entgegen ihrer Pläne nicht zu den Patienten.

"Man braucht Ärzte und lässt sie vor der Tür stehen - ein Skandal", ereifert sich Kösters, der politische Gründe im Hintergrund vermutet. Die Mediziner seien nach Liberia gereist, um dem unterversorgten Land Unterstützung anzubieten. "Die homöopathischen Mittel wollten sie begleitend zur Standardtherapie geben, in der Erwartung, dass das einen zusätzlichen Effekt bringt." Kösters Kollegin Cornelia Bajic, DZVhÄ-Vorsitzende, gibt sich in einer Presseerklärung überzeugt davon, dass "eine homöopathische Behandlung die Sterblichkeitsrate der Ebola-Patienten signifikant verringern könnte".

"Als wenn Schamanen zu uns kommen"
Weitere Informationen
Ebola-Viren unter dem Mikroskop. © dpa Fotograf: A9999 DB
Link
FAQ: Was ist Ebola?

Die jüngste Ebola-Epidemie hat in Westafrika bereits Tausende Todesopfer gefordert. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Ebola lesen Sie auf tagesschau.de. extern

Homöopathen, die ausziehen, um Ebola zu kurieren, sind für den Biologen Christian Weymayr "das Gleiche, als wenn afrikanische Schamanen mit Rauch und Glöckchen zu uns reisen würden, wenn hier eine Seuche ausbricht". Das Engagement der Ärzte und ihr Wunsch, helfen zu wollen, sei ehrenwert. Aber den Gedanken, der Krankheit mit Hilfe von Homöopathie Herr zu werden, findet der Wissenschaftsjournalist "völlig abwegig".

Hauptargument ist für ihn der fehlende Wirkstoff in den Globuli genannten weißen Kügelchen, die Homöopathen ihren Patienten verschreiben. "Die sind nichts anderes als Zucker". Der Ursprungsstoff sei derart verdünnt, "dass die Globuli meist nicht mal mehr ein einziges Molekül Wirkstoff enthalten". Das führt Weymayr zu dem Schluss: "Homöopathie ist gleichbedeutend mit Geistheilung". Mehr als einen Placebo-Effekt könne diese Form der sogenannten Alternativmedizin nicht leisten.
"Wenn es nicht wirkt, gehe ich zu einem anderen Arzt"
Christian Weymayr © Christian Weymayr
Homöopathie ist Glaubenssache - und Globuli sind nichts als Zucker, sagt Kritiker Christian Weymayr.

Eine derartige Schein-Medizin sei in einem gut funktionierenden Gesundheitssystem nicht weiter tragisch. "Die Patienten, bei denen Homöopathie nicht wirkt, gehen dann eben zu einem anderen Arzt." Gefährlich werde es aber, wenn Homöopathen in Ländern wie in Afrika die Menschen derart für ihre Methode einnähmen, dass Patienten beispielsweise auch bei schweren Erkrankungen nicht ins Krankenhaus gingen. Ebenso schwierig sei es, wenn Organisationen wie die Hamburger Homöopathen ohne Grenzen in Afrika Menschen in ihrer Methode ausbilden würden.

Generell habe der Erfinder der Homöopathie, Samuel Hahnemann, seine Methode stets als Gegenteil der wissenschaftlich basierten Medizin begriffen - nicht als deren Ergänzung. Dies hat Hahnemann, der Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem in Hamburg-Altona praktizierte, auch schriftlich fixiert: "Jede steht der anderen gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen." Alles andere sei "verbrecherischer Verrat an der göttlichen Homöopathie", schreibt der Vater aller Homöopathen in seinem "Organon der Heilkunst".

"Mehr Vertrauen in Selbstheilungskräfte gefragt"

Curt Kösters verweist darauf, dass die Schulmedizin zu Hahnemanns Zeiten auf einem anderen Stand gewesen sei. Heute hingegen gebe es Situationen, in denen eine Kombination der beiden Richtungen sinnvoll sei. Kritiker Weymayr hält die Wirkung homöopathischer Mittel für reine Glaubenssache und meint: "Jeder wäre besser beraten, wenn er mehr Vertrauen in seine Selbstheilungskräfte hätte."

Herden-Evidenz: "Wenn viele dran glauben..."

Äußerst problematisch findet Weymayr den Versuch, Homöopathie wissenschaftlich legitimieren zu wollen. Klinische Studien seien sinnlos, weil sie gar nicht die Aussagekraft haben, völlig unplausible Behauptungen zu belegen oder zu widerlegen, sagt der Autor des Buches "Die Homöopathie-Lüge". Er gehe angesichts der großen Beliebtheit der Kügelchen vielmehr von einer "Herden-Evidenz" aus, wonach der Einzelne denke: "Wenn so viele dran glauben, muss ja was dran sein".

Für Kösters haben die bisher zur Homöopathie vorgelegten Studien "unterschiedliche Qualität". Seinen Angaben zufolge ist jedoch die Wirksamkeit derartiger Mittel durchaus durch mehrere Erhebungen belegt, auch durch "eine Reihe von methodisch guten Doppelblindstudien". Zudem habe er in mehr als 20 Jahren Praxis an seinen Patienten beobachten können, dass die Mittel wirken. Auf die Frage, warum dies der Fall sei, antwortet er: "Ich weiß es auch nicht. Aber es funktioniert."

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde Christian Weymayr im Hinblick auf seine Aussagen zu Studien zur Wirksamkeit von Homöopathie versehentlich nicht korrekt zitiert. Wir haben die entsprechenden Stellen geändert und bitten dies zu entschuldigen.
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Dann wollen wir mal.


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Stand: 09.12.2014 15:00 Uhr - Lesezeit: ca.5 Min.
Homöopathen: Mit Kügelchen gegen Ebola
von Kristina Festring-Hashem Zadeh, NDR.de

Globuli kullern aus einem Glasfläschchen © Imago
Ein US-Homöopath will Ebola mit Schlangengift-Globuli kurieren.
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Das wird ja zu einer Landplage, daß Einem vorgeschrieben wird, wie lange man an etwas zu lesen habe. Nein, ernsthaft. Wie fühlt sich Jemand, der 10 Minuten für den Text braucht? Fühlt der sich als dumm, weil er länger braucht? Oder fühlt er sich veralbert, weil ihn Jemand mit dem Köder einer kurzen Lesezeit locken will? Und überhaupt: WARUM DAS!? Jeder braucht soviel Zeit, wie er eben braucht. Daß der Text nicht ganz kurz ist, ist doch zu sehen. Oder etwa nicht?

Die zehn Minuten sind nicht aus der Luft gegriffen. Wer mehr von der Sache versteht, bleibt länger an den einzelnen Schwachstellen hängen, weil vor seinem hirninternen virtuellen Monitor die Teilchen herumsurren und -hüpfen, die die biologische Festplatte sukzessive oder parallel in den Fokus schnippst.

Zum Beispiel, daß es nicht EIN "US-Homöopath" ist, sondern mehrere. Die Beispiele sind in diesem Thread. Die mit der biologischen Denkmaschine durchzuklicken dauert seine Zeit.


Die nächste Scheibe auf dem Grill:

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Die Suche nach einem Mittel gegen die tödliche Seuche Ebola treibt - zumindest auf den ersten Blick - ungewöhnlich bis kurios anmutende Blüten. So preist ein US-Homöopath im Internet ein "weißes Rauschen" an, das Betroffene auf ihr Smartphone herunterladen sollen. Im Abstand von zehn Sekunden eingesetzt, aktiviere dessen "homöopathische Energie" in Ebola-Kranken Selbstheilungskräfte. Ein anderer rät zu dreierlei Schlangengift in Kombination mit Phosphor und Quecksilber.
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Dieser "US-Homöopath" mit dem "weißen Rauschen" ist, wir kennen ihn schon,

"Copyright © 2014 - Dr. Bill Gray, Coherence Apps LLC (response.emergencydr.org@gmail.com)",der in seinerWebsite

http://www.emergencydr.org/

unter anderem lügt:

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You will hear just white noise as the homeopathic remedy energy is played in order to stimulate the body to heal itself.

Make sure sound on your device or computer is turned on!
Ebola eRemedy #1

Note:To be played if:

    Used as a preventive
    Exposed to Ebola but not sick
    Sick for less than 48 hrs
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"homeopathic remedy energy is played in order to stimulate the body to heal itself" ist nicht nur eine saudämliche Lüge, sondern gehört als Massenmord unter Todesstrafe gestellt. Die passenden US-Bundesstaaten haben ganz sicher noch ausreichend Todeszellen für den Herrn Gray und seine Komplizen frei.

Gray ist offensichtlich nicht nur im Internet mit seinem Mordswerkzeug unterweg, sondern auch in corpore in Afrika. Wieviele Tote hat er dort inzwischen hinterlassen?

Mehr über den Abzocker und Massentotschläger Gray:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8131.msg19080#msg19080

Nachdem die USA mit ihren Drohnen schon eine erkleckliche Zahl von Gegnern der Menschheit ins Jenseits befördert haben, stellt sich die Frage, warum sie Gray noch nicht aus dem Verkehr gezogen haben. Oder lassen sie Gray absichtlich als Massenvernichtungswaffe frei herumlaufen und Menschen beseitigen?


Und dann wäre da noch dieser Homöopath, welcher

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Ein anderer rät zu dreierlei Schlangengift in Kombination mit Phosphor und Quecksilber.
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Diesen Irren hatten wir noch nicht im Archive. Der behauptet:

http://www.lightparty.com/Health/EbolaCure.html

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CURE FOR EBOLA VIRUS

Dr. Gail Derin studied the symptoms of Ebola Zaire, the most deadly of the three that can infect human beings. Dr. Vickie Menear, M.D. and homeopath, found that the remedy that most closely fit the symptoms of the 1914 "flu" virus, Crotalus  Horridus, also fits the Ebola virus nearly 95% symptom-wise! Thanks go to these doctors for coming up with the following remedies:

1. Crotalus  Horridus (rattlesnake venom) 2. Bothrops (yellow viper) 3. Lachesis (bushmaster snake) 4. Phosphorus 5. Merc. cor.

If you are not in the U.S., you must locate your closed homeopathic practitioner and ask him or her to order these remedies for you from Hahnemann Pharmacy, (510) 327-3003 (Albany, California, a suburb of Oakland). If your country's laws allow you to call a homeopathic pharmacy directly, do so. In any case be sure to find a homeopathic practitioner you can work with. Do not try to take care of yourself without the further education and experience that a homeopath can give you.

If you're not sure where to find your closest homeopath, call the National Center of Homeopathy, (703) 548-7790, Take this article with you and let a homeopath read it and instruct you on how to use the remedies.

During the Spanish influenza epidemic of 1918, eighty percent of the people treated with allopathic drugs died. Eighty percent of the people who took homeopathic remedies, mostly Crotalus  Horridus, survived. We are once again faced with a virus that is poised sweep our country.

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This article appears in the forthcoming "book by Dr. Eileen Nauman, "Poisons That Heal". Published by: Light Technology Publishing, P.O. Box 1526, Sedona, AZ 86339, (520) 282-6523 This reprint is provided as a service from: The San Francisco Medical Research Foundation 20 Sunnyside Avenue, Suite A-156 l Mill Valley, CA 94941 (415) 381-4061 l Fax: (415) 381-2645

Copyright © 1996. The Light Party.
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Copyright? Auf Verbrechen gibt es kein Copyright! Auf ein Verbrechen wie das gibt es MINDESTENS Knast. MINDESTENS!

Da haben wir also "The Light Party", die ein Buch "book by Dr. Eileen Nauman, "Poisons That Heal" bewirbt, das bei "Light Technology Publishing, P.O. Box 1526, Sedona, AZ 86339, (520) 282-6523" erscheinen wird. Ein bißchen viel "Light" auf einmal...

Diese idiotische Lüge

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During the Spanish influenza epidemic of 1918, eighty percent of the people treated with allopathic drugs died. Eighty percent of the people who took homeopathic remedies, mostly Crotalus  Horridus, survived.
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kann "The Light Party" natürlich auch nicht unterlassen. Mit dieser Lüge über die Influenza-Epidemie werden jetzt Ebola-Kranke umgebracht. Kann man das als "100 Jahre fest im Geschäft mit Patientenmord" bezeichnen? Ich denke, schon.

Jetzt erst mal Nachmittagstee im Hotelgarten. Es geht doch nichts über einen Weihnachtsurlaub. :-)


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Letzteres  hält auch der Hamburger Curt Kösters, ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), für "eine durchaus relevante Idee". An Ebola Erkrankte litten typischerweise an Blutungen - "und solche Symptome werden auch durch bestimmte Schlangengifte verursacht." Diese entspreche der homöopathischen Linie, "Ähnliches mit Ähnlichem" zu bekämpfen und habe bei Gelbfieber gute Resultate erzielt. Allerdings könne die These erst überprüft werden, wenn die Symptome der Patienten genau untersucht worden seien, sagte Kösters im Gespräch mit NDR.de.

Homöopathen-Team reist vergeblich nach Liberia
Curt Kösters © M. Uhlmann Fotograf: M. Uhlmann

Der Hamburger Curt Kösters kann nicht verstehen, dass die WHO seine Kollegen trotz Ärztemangels abgewiesen hat.

Eben das hat ein Team von Homöopathen vor wenigen Wochen in Liberia versucht. Eine internationale Delegation aus vier Ärzten reiste mit Unterstützung der DZVhÄ in das afrikanische Land, in dem viele Menschen an Ebola erkrankt sind. Allerdings durften die Mediziner auf Anweisung der World Health Organisation (WHO) entgegen ihrer Pläne nicht zu den Patienten.

"Man braucht Ärzte und lässt sie vor der Tür stehen - ein Skandal", ereifert sich Kösters, der politische Gründe im Hintergrund vermutet. Die Mediziner seien nach Liberia gereist, um dem unterversorgten Land Unterstützung anzubieten. "Die homöopathischen Mittel wollten sie begleitend zur Standardtherapie geben, in der Erwartung, dass das einen zusätzlichen Effekt bringt." Kösters Kollegin Cornelia Bajic, DZVhÄ-Vorsitzende, gibt sich in einer Presseerklärung überzeugt davon, dass "eine homöopathische Behandlung die Sterblichkeitsrate der Ebola-Patienten signifikant verringern könnte".

"Als wenn Schamanen zu uns kommen"
Weitere Informationen
Ebola-Viren unter dem Mikroskop. © dpa Fotograf: A9999 DB
Link
FAQ: Was ist Ebola?

Die jüngste Ebola-Epidemie hat in Westafrika bereits Tausende Todesopfer gefordert. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Ebola lesen Sie auf tagesschau.de. extern

Homöopathen, die ausziehen, um Ebola zu kurieren, sind für den Biologen Christian Weymayr "das Gleiche, als wenn afrikanische Schamanen mit Rauch und Glöckchen zu uns reisen würden, wenn hier eine Seuche ausbricht". Das Engagement der Ärzte und ihr Wunsch, helfen zu wollen, sei ehrenwert. Aber den Gedanken, der Krankheit mit Hilfe von Homöopathie Herr zu werden, findet der Wissenschaftsjournalist "völlig abwegig".

Hauptargument ist für ihn der fehlende Wirkstoff in den Globuli genannten weißen Kügelchen, die Homöopathen ihren Patienten verschreiben. "Die sind nichts anderes als Zucker". Der Ursprungsstoff sei derart verdünnt, "dass die Globuli meist nicht mal mehr ein einziges Molekül Wirkstoff enthalten". Das führt Weymayr zu dem Schluss: "Homöopathie ist gleichbedeutend mit Geistheilung". Mehr als einen Placebo-Effekt könne diese Form der sogenannten Alternativmedizin nicht leisten.
"Wenn es nicht wirkt, gehe ich zu einem anderen Arzt"
Christian Weymayr © Christian Weymayr
Homöopathie ist Glaubenssache - und Globuli sind nichts als Zucker, sagt Kritiker Christian Weymayr.

Eine derartige Schein-Medizin sei in einem gut funktionierenden Gesundheitssystem nicht weiter tragisch. "Die Patienten, bei denen Homöopathie nicht wirkt, gehen dann eben zu einem anderen Arzt." Gefährlich werde es aber, wenn Homöopathen in Ländern wie in Afrika die Menschen derart für ihre Methode einnähmen, dass Patienten beispielsweise auch bei schweren Erkrankungen nicht ins Krankenhaus gingen. Ebenso schwierig sei es, wenn Organisationen wie die Hamburger Homöopathen ohne Grenzen in Afrika Menschen in ihrer Methode ausbilden würden.

Generell habe der Erfinder der Homöopathie, Samuel Hahnemann, seine Methode stets als Gegenteil der wissenschaftlich basierten Medizin begriffen - nicht als deren Ergänzung. Dies hat Hahnemann, der Ende des 19. Jahrhunderts unter anderem in Hamburg-Altona praktizierte, auch schriftlich fixiert: "Jede steht der anderen gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen." Alles andere sei "verbrecherischer Verrat an der göttlichen Homöopathie", schreibt der Vater aller Homöopathen in seinem "Organon der Heilkunst".

"Mehr Vertrauen in Selbstheilungskräfte gefragt"

Curt Kösters verweist darauf, dass die Schulmedizin zu Hahnemanns Zeiten auf einem anderen Stand gewesen sei. Heute hingegen gebe es Situationen, in denen eine Kombination der beiden Richtungen sinnvoll sei. Kritiker Weymayr hält die Wirkung homöopathischer Mittel für reine Glaubenssache und meint: "Jeder wäre besser beraten, wenn er mehr Vertrauen in seine Selbstheilungskräfte hätte."

Herden-Evidenz: "Wenn viele dran glauben..."

Äußerst problematisch findet Weymayr den Versuch, Homöopathie wissenschaftlich legitimieren zu wollen. Klinische Studien seien sinnlos, weil sie gar nicht die Aussagekraft haben, völlig unplausible Behauptungen zu belegen oder zu widerlegen, sagt der Autor des Buches "Die Homöopathie-Lüge". Er gehe angesichts der großen Beliebtheit der Kügelchen vielmehr von einer "Herden-Evidenz" aus, wonach der Einzelne denke: "Wenn so viele dran glauben, muss ja was dran sein".

Für Kösters haben die bisher zur Homöopathie vorgelegten Studien "unterschiedliche Qualität". Seinen Angaben zufolge ist jedoch die Wirksamkeit derartiger Mittel durchaus durch mehrere Erhebungen belegt, auch durch "eine Reihe von methodisch guten Doppelblindstudien". Zudem habe er in mehr als 20 Jahren Praxis an seinen Patienten beobachten können, dass die Mittel wirken. Auf die Frage, warum dies der Fall sei, antwortet er: "Ich weiß es auch nicht. Aber es funktioniert."

Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde Christian Weymayr im Hinblick auf seine Aussagen zu Studien zur Wirksamkeit von Homöopathie versehentlich nicht korrekt zitiert. Wir haben die entsprechenden Stellen geändert und bitten dies zu entschuldigen.
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