TG-1 * Transgallaxys Forum 1

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 31 
 on: March 15, 2015, 07:03:19 PM 
Started by ama - Last post by Krant
https://rdl.de/beitrag/die-kinder-kommen-aus-der-schule-und-finden-ihre-spielsachen-auf-der-stra-e-jeden-tag

[*quote*]
"Die Kinder kommen aus der Schule und finden ihre Spielsachen auf der Straße."
Jeden Tag verlieren 100 Familien in Spanien ihre Wohnung durch Zwangsräumung
LA CASA E UN DURRITO-Das Haus ist ein Recht.JPG
LA CASA E UN DURRITO-Das Haus ist ein Recht
Das Haus ist ein Recht
Quelle:
Foto RDL: Graffity in Genua

Das Drama von ständigen Zwangsräumungen in Spanien geht weiter und weiter. Fast 100 Familien sollen täglich ihr Zuhause verlieren. Letzte Woche wurde zum Beispiel in Madrid ein von der "Vereinigung der Hypothekengeschädigten" (PAH) besetztes Haus geräumt, das 20 Familien obdach geboten hatte.

Wir sprachen mit dem freien Journalisten Ralf Streck über die aktuelle Lage, die (nicht-) Wirkung von Gerichtsurteilen und die zunehmende Repression. Nicht zuletzt wird auch über den Weg der vormals außerparlamentarischen Anti-Zwangsräumungsbewegung über Podemos hinein ins Parlament, diskutiert.

 
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Stadt-für-Alle Nachrichten (Rückblick 15. Januar - 15. Februar 2015)
LA CASA E UN DURRITO-Das Haus ist ein Recht.JPG
LA CASA E UN DURRITO-Das Haus ist ein Recht
(20. Februar 15 · Focus Europa)

    FREIBURG NACH MÜNCHEN AM TEUERSTEN
    [FR] SCHWARMSTADT MIT WACHSENDER VERDRÄNGUNG
    [FR] GOETHE 2 ABRISS NACH ÜBER 4 JAHREN LEERSTAND UND 2 RÄUMUNGEN
    SPANIEN: TÖDLICHE ZWANGSRÄUMGEN
    ZWANGSRÄUMUNGEN BEI AKUTER SUIZIDGEFAHR RECHTSWIDRIG
    SCHERE ZWISCHEN ARM UND REICH GEHT IMMER WEITER AUSEINANDER
    GLOBALE PREKARITÄT
    DOPPELT SO HOHE MIETEN BEIM MIETSHÄUSERSYNDIKAT DURCH KLEINANLEGERSCHUTZGESETZ...

Weiterer Aufstieg der aus der Empörtenbewegung entstandenen Partei Podemos in Spanien
PodemosHomepage.jpg
Screenshot von podemos.info

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Zuerst fragetn wir danach, was denn in den Straßen Barcelonas los ist...
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blocsalt-cnt_catalunyatwitter.jpg
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Viel Ohnmacht, aber auch viel Wut und Kreativität um die Stadt selber in die Hand zu nehmen - Zwangsräumungen verhindern!
besuch_gesobau.jpg
„Fitness für Zwangsräumungen – Fit für den Rausschmiss“ Bild: http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

(27. September 13 · Morgenradio) Etwa 20 bis 22 Zwangsräumungen pro Tag soll es in Berlin geben. Zwangsräumung kollektiv verhindern, dass ist seit letztem Jahr auch in Berlin populär geworden. Anlässlich des Aktionstages - Keine Profite mit der Miete. Die Stadt gehört Allen; spachen wir mit Sarah Walter vom Berliner Bündnis Zwangsräumung verhindern über diese Widerstandsform und ihre Perspektive.

Mehr zum Thema bei RDL...
[*/quote*]


20 Zwangsräumungen pro Tag in Berlin.

 32 
 on: March 15, 2015, 04:25:29 PM 
Started by ama - Last post by ama
https://www.facebook.com/events/353424711519818/

[*QUOTE*]
---------------------------------------------------------------------------------------------------


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Marea Granate Nueva York
March 13 at 8:10am

a great article about Blackstone
http://inthesetimes.com/article/16424/game_of_homes
Game of Homes
The private-equity firm Blackstone could be your next landlord.
inthesetimes.com
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March 12 at 10:57am

BLACKSTONE'S GREED, MAPPED http://blackstone.elephant-bird.net/ ‪#‎BlackstoneEvicts‬ ‪#‎HomesForAll‬ ‪#‎HOUSINGFORALL‬ ‪#‎ALLFORHOUSING‬
Blackstone in NYC
These are properties in New York City owned or financed by Blackstone Group. Blackstone, like most large landowners, go through great lengths to hide their assets from public view. Consequently, it is without a doubt that these are only a subset of the actual properties owned or financed by Blacksto…
blackstone.elephant-bird.net
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Marea Granate Nueva York
March 11 at 8:12pm · Edited

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Clear your calendar - It's going down! Stop Evictions! Stop BLACKSTONE! kicks off in less than a week! We invite you to join us in a global fight against Blackstone, the world's largest private-equity firm that speculates with our right to housing....
stopevictionsstopblackstone.splashthat.com
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Drew Vanderburg
March 11 at 7:18pm

‪#‎BlackstoneEvicts‬ ‪#‎HOUSINGFORALL‬ ‪#‎ALLFORHOUSING‬
'#BlackstoneEvicts #HOUSINGFORALL #ALLFORHOUSING'
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Marea Granate Nueva York
March 11 at 6:09pm

New York we got a problem. by NEW YORK CITY COMMUNITY LAND INITIATIVE
NYCCLI - NEW YORK CITY COMMUNITY LAND INITIATIVE
http://nyccli.org/ This video was made collaboratively by Picture the Homeless, new Economy Project, Hilary Caldwell, Joshua Barndt, and other Artists. Speci...
youtube.com
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Marea Granate Nueva York created the event.
March 10 at 10:03am
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March 11 at 6:21am

More from the last action against Blackstone in Democracy Now!:
Activistas protestan contra prácticas hacia inquilinos por parte del gigante Blackstone
En la ciudad de Nueva York, activistas españoles y defensores locales del derecho a la vivienda se...
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Marea Granate Nueva York updated the event photo.
March 10 at 1:05pm
Marea Granate Nueva York's photo.
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Marea Granate Nueva York
March 10 at 10:05am

Check out these links of the media coverage of the past action:

http://www.nydailynews.com/…/gonzalez-u-s-firms-vie-conquer…

Democracy Now! on YouTube:...
See More
Gonzalez: U.S. firms vie to conquer Spain housing market
Major U.S. firms are on a mission to conquer the housing markets in Spain, driving up rents and evicting tenants.
nydailynews.com
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[*/QUOTE*]




https://twitter.com/OccupyWallStNYC/status/577133008576200704

 33 
 on: March 15, 2015, 02:36:27 PM 
Started by ama - Last post by ama


https://pbs.twimg.com/media/CABnIUaWwAAedGP.jpg:large

"England sent their religious nuts to America and their criminals to Australia. Aussies got the better deal."


 34 
 on: March 14, 2015, 06:01:59 AM 
Started by Krokant - Last post by Krokant
Bevor ich das Zitat bringe, vorab zur Klarstellung, wem die Homepage gehört:

http://oehmedwien.com/wer-wir-sind/ist-oeh/

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Was ist die ÖH?

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist die gesetzliche Interessensvertretung der Studierenden insbesondere gegenüber staatlichen Behörden und Einrichtungen (zB: dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung) sowie universitären Organen (Rektor, Senat etc.). Neben diesen sehr offiziellen Aufgaben bietet dir deine ÖH natürlich auch jede Menge Service rund ums Studium. Sie wird alle zwei Jahre neu gewählt. Jede/r Studierende ist automatisch Mitglied der ÖH und muss zu Beginn jedes Semesters den ÖH-Beitrag einbezahlen.

Anfangs erscheint die ÖH recht kompliziert strukturiert, darum gibt es hier einen kurzen Überblick.

Innerhalb der ÖH gibt es mehrere Organe:

    die Bundesvertretung (BV)
    die Universitätsvertretungen (UV)
    die Studienvertretungen (STV)

Die Universitätsvertretung wird durch eine Listenwahl und die Studienvertretung durch Personenwahl bestellt. Diese stehen jedoch nicht streng hierarchisch zu einander, sondern befinden sich gemeinsam auf einer Ebene. Die Universitätsvertretung und die Studienvertretung werden direkt gewählt, die Bundesvertretung wird seit 2003 nicht mehr durch eine Direktwahl besetzt. Jede Uni entsendet seitdem Mandatare und Mandatarinnen in die Bundesvertretung. Insgesamt sitzen in der Bundesvertretung der aktuellen Funktionsperiode 100 MandatarInnen, davon sind 2 von der Meduni Wien. Die Anzahl der MandatarInnen hängt von der jeweiligen Studierendenzahl der Uni ab.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]


Klartext: http://oehmedwien.com gehört der "Österreichischen HochschülerInnenschaft".

Im Dezember 2014 gibt es eine Publikation in http://oehmedwien.com, worin zwei Seiten sich mit Homöopathie beschäftigen. Genauer gesagt geht es um Näheres zu Professor Frass, zu dessen fachlicher Qualifikation wir vor vier Jahren nichts Positives, aber viel Negatives erfuhren.

Ich will die brisanten Stellen nicht aus dem Zusammenhang reißen. Darum zunächst das Beweisstück in ungekürzter Form:

http://oehmedwien.com/wp-content/uploads/fieberkurve_dezember14_web.pdf

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Unikliniken
Text: und Marieta Schidrich
 Komplementärmedizin

12 Schwerpunkt


 Es ist acht Uhr an einem Montagmorgen
 im AKH Wien. Der Wartebereich von Ebene
  6i, wo sich die Ambulanzen der Klinik für
  Innere Medizin I befinden, ist gut gefüllt.
  Die PatientInnen warten auf Behandlungen
  durch FachärztInnen unterschiedlicher
  Gebiete: Hämatologie, Onkologie, Infekti-
  ologie oder Palliativmedizin. Doch neben
 diesen Fachambulanzen gibt es noch eine
 weitere, welche man an einem Universi-
 tätsspital nicht unbedingt vermuten wür-
 de: die Spezialambulanz für ‚Homöopathie .............. [1]
 bei malignen Erkrankungen’.
 Professor Doktor Michael Frass hat
 in Zusammenarbeit mit der Klinik für
 Innere Medizin I des AKH Wien 2004 die
 Homöopathieambulanz ins Leben geru-
 fen.
„Menschen mit Krebserkrankungen
 erleiden dadurch oft erhebliche finanzielle
 Einbußen und können sich das Honorar für  .............. [2]
 Privatordinationen nicht mehr leisten – ich
 wollte es auch diesen Personen ermögli-
 chen, homöopathische Behandlungsme-
 thoden in Anspruch nehmen zu können.“

 Professor Frass ist sicherlich einer der
 meistdiskutierten Mediziner des AKHs
 und der MedUni Wien. Er ist Facharzt für
 Innere Medizin und Internistische Inten-
 sivmedizin, einer der Erfinder des „Com-
 bitube“ (ein Tubus, welcher besonders im
 amerikanischen Raum für Intubationen im
 Prähospitalbereich angewandt wurde) und
 war über zehn Jahre lange der Leiter der
 Intensivstation 13i2 im AKH. Doch diese
 Dinge bilden in den meisten Fällen nicht
 den Brennpunkt der Diskussionen um sei-
 ne Person: es ist vielmehr seine Tätigkeit
 als Homöopath. Und genau deswegen bin
 auch ich, Studentin der Humanmedizin an
 der MedUni Wien im 7. Semester, heute
 hier: als Famulantin für einen Tag werde
 ich Professor Frass bei seinen Tätigkeiten
 in der Spezialambulanz für Homöopathie
 begleiten.

 Die Krankengeschichte des ersten Am-
 bulanzpatienten Herrn H. liest sich wie
 ein Fallbeispiel aus FBL. Zuerst Diagnose
 eines Non-Hodgkin-Lymphoms, darauffol-
 gend Bestrahlung sowie Chemotherapie
 mittels CHOP-Schema (Cyclophosphamid,
 Doxrubicin, Vincristin und Prednisolon).
 
 Schließlich erhielt Herr H. eine Kno-
  chenmarkstransplantation, die in einer
  Graft-versus-Host-Reaktion mit akutem
  Nierenversagen endete. Herr H. hat das
  alles überlebt. Heute ist er jedoch auf
  eine ständige Immunsuppression durch
  Glukokortikoide angewiesen und hat
  aufgrund dessen ein Sekundärglaukom
  entwickelt. Von der Strahlentherapie ist
  eine Strahlendermatitis zurückgeblie-
  ben. Professor Frass fragt Herrn H. nach
  seinem Befinden. „Die blutigen Hautek-
  zeme haben sich seit dem letzten Termin
 verbessert, allerdings beginnt es jetzt
  wieder etwas zu jucken. Außerdem haben
  sich meine Augen weiter verschlechtert...
  ich spüre auch irgendwie ein Engegefühl
  im Bauch und schwitze sehr stark, beson-
  ders auf der Stirn und den Unterarmen.“
  Der Internist und Homöopath hört sich die
  Beschwerden an, fragt weiter nach – eine
  sehr ausführliche Anamnese. Dann dreht
  er sich zu mir und sagt nachdringlich:
 „Wissen Sie, alle sprechen immer über
  homöopathische Potenzen, aber die sind in
  der Behandlung eigentlich sekundär. Viel
  wichtiger ist das Ähnlichkeitsprinzip!“ Der
  Mediziner schlägt in einem sehr dicken
  Buch die Symptome des Herrn H. nach.
  Auf dem grauen Leineneinband steht in
  goldenen Lettern ‚The Complete Reperto-
  ry: Mind-Generalities’ geschrieben. „Die
  jungen Kollegen und Kolleginnen verwen-
  den dafür inzwischen den Computer, aber
  da bin ich schon zu alt dafür“, schmunzelt
  er. Herr H. nickt zustimmend: „Ich finde
  Bücher sowieso viel besser als Computer,
  viel persönlicher. Sie haben alle eine eige-
  ne Geschichte.“ Das ‚Complete Repertory’
  sieht auch aus, als hätte es schon viel
  erlebt.
   Dann läutet das Telefon, eine Patientin
  braucht etwas von Professor Frass. „Na
  dann wechseln Sie jetzt auf das andere
 Medikament, dass ich Ihnen aufgeschrie-
  ben habe und dann melden Sie sich wieder.
  Ja kein Problem – Sie haben ja meine Num-
  mer. Am besten bin ich immer morgens
  zwischen sieben und acht Uhr erreichbar,
 da stecke ich sowieso im Stau und kann
  gut telefonieren.“ Unterbrechungen dieser
  Art wird es im laufe des heutigen Vormit-
 
 tags noch mehrere geben. Professor Frass
 hat offensichtlich kein Problem damit,
 seine Privatnummer an PatientInnen
 rauszugeben. Via Bluetooth ist das Handy
 mit seinem Hörgerät gekoppelt – nicht nur
 sehr praktisch, sondern auch ganz schön
 futuristisch für jemanden, der eigentlich
 lieber Bücher benutzt als Computer.
 „Entschuldigen Sie bitte“, wendet er sich
 wieder Herrn H. zu und beginnt, ihm ein
 Rezept auszustellen. „In vier Wochen rufen  .............. [3]
 Sie mich an, dann schauen wir, was sich
 getan hat und ändern eventuell etwas an
 der Therapie. Und den nächsten Termin
 hier in der Ambulanz machen wir dann
 im Februar.“
Und dann benutzt Professor
 Frass doch den Computer um mit Herrn
 H. einen neuen Termin zu vereinbaren.
 Der volle Kalender lässt erkennen, dass
 die Homöopathieambulanz gut besucht ist.
 Laut Professor Frass sind es hauptsächlich
 OnkologiepatientInnen.
 Dass es an einer Uniklinik eine Ambulanz
 für Homöopathie bzw. Komplementärmedi-
 zin gibt mag für einige im ersten Moment
 befremdlich wirken, es ist aber im deut-
 schen Sprachraum nichts Einzigartiges.
 Am Universitätsspital Zürich gibt es ein
 ganzes Institut für komplementäre und
 integrative Medizin, es besitzt sogar einen
 eigenen Lehrstuhl, der erste dieser Art in
 der gesamten Schweiz. Zum Angebot der
 Abteilung zählen Akupunktur, Mind-Bo-
 dy-Medicine, klassische Naturheilkunde
 sowie Phytotherapie und Osteopathie. Im
 Rahmen ihrer Rotation durch das Fach-
 gebiet der Inneren Medizin können auch
 UnterassistentInnen (schweizer Pendant
 zu KPJlerInnen) auf diese Abtei-
 lung eingeteilt werden
 – viele erfahren erst vor
 Ort davon und während
 einige sehr begeistert
 sind, lehnen andere diese
 Zuteilung zu Anfangs
 auch ab: Komplementär-
 medizin an einer Unikli-
 nik?
 Auch in Deutschland
 gibt es solche Einrich-
 tungen. Im Klinikum


13 Schwerpunkt

rechts der Isar der TU München findet
 sich ein Kompetenzzentrum für Komple-
 mentärmedizin und Naturheilkunde, am
 Universitären Krebszentrum der Uniklinik
 Frankfurt werden in der ‚komplementären
 Onkologie’ konventionelle und natürliche
 Heilmethoden zusammengeführt. Als
 Grund für die Miteinbeziehung komple-
 mentärmedizinischer Therapieverfahren in
 Lehre, Praxis und Forschung des Unikli-
 nikalltags werden einerseits in Studien
 beschriebene Therapieeffekte ebendieser
 Mittel genannt, andererseits will man ver-
 meiden, dass Patienten und Patientinnen
 außer Haus – und damit oft außerhalb der
 Reichweite konventioneller Medizin mit
 evidenzbasiertem Hintergrund – komple-
 mentärmedizinische Therapie in Anspruch
 nehmen.
 Zurück nach Wien. „Ich hab Ihnen etwas
 mitgebracht – was süßes!“ schmunzelt
 Frau P., die gerade zur Tür rein kommt.
 Sie wirkt wie das blühende Leben und
 strahlt über das ganze Gesicht als sie Pro-
 fessor Frass eine Topfengolatsche über-
 reicht. Er lacht und meint, er müsse doch
 auf sein Gewicht achten, besonders jetzt
 vor Weihnachten. Wie es ihr denn
 sonst gehe? „Viel besser -
 meine Regelschmerzen
 und Stimmungs-
 

 schwankungen haben sich soweit verbes-
  sert, dass ich erstmals keinerlei Schmerz-
  tabletten nehmen musste!“ Professor
  Frass nickt: „Sehr gut, das sollte jetzt
  auch ohne Sulfur (ein gängiges Mittel in
  der Homöopathie) so bleiben.“ Obwohl die
  Regelbeschwerden nun besser seien, leidet
  Frau P. weiterhin unter Migräne. Auch
  dagegen verschreibt ihr Professor Frass
  einen Wirkstoff: Arsen. „Arsen? Wollen Sie
  mich vergiften, Herr Doktor?“ lacht Frau
  P., akzeptiert aber dankend das Rezept. Ich
  muss ebenfalls schmunzeln. Sichtlich zu-
  frieden verlässt die Patientin den Behand-
  lungsraum, Professor Frass ruft Herrn
  S. auf. „Herr S. ist eigentlich ein Studi-
  enpatient von mir. Es geht darum, dass
 wir bei Krebspatienten und Krebspatien-
  tinnen, welche zusätzlich homöopathisch
 therapiert wurden, eine Verlängerung
  der Überlebenszeit beobachten konnten.
  Das wollen wir mit der neuen Studie jetzt
  überprüfen.“ Herr S. wirkt angeschlagen.   .............. [4]
  Auf die Frage nach seinem Befinden, sitzt
  er etwas unruhig im Sessel. „Sie haben
  mir doch beim letzten Termin was gegen
  meine Beschwerden beim Atmen
  verschrieben – ich hab’s auch
  genommen, aber irgend-
  wann waren die Schmer-
  zen so schlimm, dass
  ich die Rettung
 rufen muss-
 te. Die
 ha-
 

 ben mich dann ins Krankenhaus gebracht,
 wo sie draufgekommen sind, dass ich eine
  Lungenentzündung habe. Und vollge-
  pumpt mit Antibiotika haben sie mich dort
  – die Kugerl hab’ ich trotzdem weiterge-
  nommen.“
Herrn S. ist es unangenehm,
  dass er neben Homöopathie auch auf
  konventionelle Medikamente zurückgrei-
 fen musste. Professor Frass erkundigt sich
 nachdem derzeitigen Gesundheitszustand
 von Herrn S., ob er weitere Beschwerden
 hätte. Danach füllt er das Studienprotokoll
 aus und verschreibt einen neuen Wirkstoff.
 Herr S. verabschiedete sich dankend, auch
 für mich wird es Zeit aufzubrechen – ein
 Seminar mit Pflichtanwesenheit steht an.
 Beim Verlassen der Ambulanz fällt es mir  .............. [5]
 dann zum ersten Mal auf: Professor Frass
 hat zwar den gesamten Tag ausführliche
 Anamnesegespräche geführt, ist sehr
 individuell auf PatientInnen eingegan-
 gen – aber er hat kein einziges Mal eine
 körperliche Untersuchung durchgeführt.
 In meiner bisherigen Ausbildung, habe
 ich gelernt, dass das dazugehört – wenn
 jemand Schmerzen beim Atmen hat, muss
 ich ihn/sie abhören.
Mir fällt eine der
 Patientinnen ein, die heute gemeinsam mit
 ihrem Mann kam, der an einem rezidivie-
 renden Kolonkarzinom leidet. Sie meinte:
 „Das eine soll das andere ja nicht aus-
 schließen – aber bei solchen Erkrankungen
 (Krebs) kommt man ohne Professor Steger
 (Onkologe am AKH Wien) halt nicht aus.“
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]


Eine Medizinstudentin ist für einen Tag in einer "Spezialambulanz", welche von Michael Frass - wie auch imer - verursacht wurde:

Causa 1

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
die Spezialambulanz für ‚Homöopathie
 bei malignen Erkrankungen’.
 Professor Doktor Michael Frass hat
 in Zusammenarbeit mit der Klinik für
 Innere Medizin I des AKH Wien 2004 die
 Homöopathieambulanz ins Leben geru-
 fen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]

Wie macht man das? Wie "ruft man ins Leben"? Die einfachste Methode ist zu sagen, daß man so ein Ding betreibt. Wenn man selber die Mittel und das Personal stellt, dann ist das Ding da. Wenn es erst einmal da ist, dann stellt man Ansprüche. Aber das kommt ja noch. Als erstes stellt man das DIng hin. Dann ist es da. Und wenn es da ist, kann man damit angeben. Man ist ja Leiter oder Gründer oder was sonst noch alles von diesem Ding.

Klartext: So verschafft man sich eine Selbsterhöhung.


Causa 2

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
„Menschen mit Krebserkrankungen
 erleiden dadurch oft erhebliche finanzielle
 Einbußen und können sich das Honorar für
 Privatordinationen nicht mehr leisten – ich
 wollte es auch diesen Personen ermögli-
 chen, homöopathische Behandlungsme-
 thoden in Anspruch nehmen zu können.“

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]

Den Krebskranken steht das Wasser schon bis über die Ohren, gesundheitlich und finanziell. Da kommt vom Olymp herab geschwebt eine kostenlose Behandlung: eine mit Homöopathie.

Kostenlos ist immer gut. Das schafft gute Stimmung und sorgt für positives Image. Kosten tun die Kügelchen fast nichts. Das teuerste daran sind die Glasflascherl und die Aufkleber. Die "Arbeitszeit" wird großzügig geschenkt. Die ist noch weniger wert als die Kügerl...

Klartext: Schwerstkranke sind gut zu beeinflussende Zielpersonen, insbesondere finanziell schwache. Mit einer kostenlosen Gabe kann man sich ein positives Image verschaffen. Die bei Homöopathen sowieso wertlose "Arbeitszeit" kostet den "Spender" auch nichts, bringt dafür Imagepunkte. Ein simples Kalkül, das in der Politik gang und gäbe ist.

Wenn es nur Politik wäre. Aber hier werden Todkranke mißbraucht. Da hört der Spaß auf.


Causa 3

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
„In vier Wochen rufen
 Sie mich an, dann schauen wir, was sich
 getan hat und ändern eventuell etwas an
 der Therapie. Und den nächsten Termin
 hier in der Ambulanz machen wir dann
 im Februar.“

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]

Klartext: Protokollarisch festgehalten sehen wir hier eine Verschleppung um mehrere Wochen. Homöopathie ist nichts anderes als eine Zeitverschwendung. Der Patient hält die Gespräche für Freundlichkeit und Zuwendung. Bei akuten Erkrankungen kann die Farce sehr schnell tödlich enden.


Causa 4

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Herr S. wirkt angeschlagen.   .............. [4]
  Auf die Frage nach seinem Befinden, sitzt
  er etwas unruhig im Sessel. „Sie haben
  mir doch beim letzten Termin was gegen
  meine Beschwerden beim Atmen
  verschrieben – ich hab’s auch
  genommen, aber irgend-
  wann waren die Schmer-
  zen so schlimm, dass
  ich die Rettung
 rufen muss-
 te. Die
 ha-
 

 ben mich dann ins Krankenhaus gebracht,
 wo sie draufgekommen sind, dass ich eine
  Lungenentzündung habe. Und vollge-
  pumpt mit Antibiotika haben sie mich dort
  – die Kugerl hab’ ich trotzdem weiterge-
  nommen.“

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]

"Sie haben mir doch beim letzten Termin", wieviele Wochen ist das her? Um wieviele Wochen wurde eine Lungeninfektion de fakto ignoriert?

Klartext: Protokollarisch festgehalten ist hier ein Fall eines typischen Totalversagens eines Homöopathen, des Homöopathen Michael Frass. 

In Causa 5 zeigt sich, daß es kein Einzelfall ist:

Causa 5

[*quote*]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 Beim Verlassen der Ambulanz fällt es mir
 dann zum ersten Mal auf: Professor Frass
 hat zwar den gesamten Tag ausführliche
 Anamnesegespräche geführt, ist sehr
 individuell auf PatientInnen eingegan-
 gen – aber er hat kein einziges Mal eine
 körperliche Untersuchung durchgeführt.
 In meiner bisherigen Ausbildung, habe
 ich gelernt, dass das dazugehört – wenn
 jemand Schmerzen beim Atmen hat, muss
 ich ihn/sie abhören.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*/quote*]

Klartext: Michael Frass, obgleich Professor der Medizin, beweist mit seinem eigenen Verhalten, daß weder er noch Homöopathie etwas taugen. Weder ist Homöopathie zu irgend etwas gut noch führt er die Untersuchungen der Patienten fachgerecht durch.

Natürlich könnte man behaupten, die körperlichen Untersuchungen seinen NICHT Aufgabe der Homöopathie. Aber das ist falsch. Natürlich könnte man auch behaupten, die anderen Kollegen, die "Schulmediziner", hätten die Aufgabe, die körperlichen Untersuchungen durchzuführen. Aber auch das ist falsch. Erstens betrachten "Schulmediziner" die Sachlage aus einer anderen Sicht als Homöopathen, so daß sich Homöopathen aus ihrer eigenen Sicht informieren müssen. Zweitens muß der Homöopath sich informieren, was die "Schulmediziner" bereits untersucht haben. Dann könnt ein Homöopath immer nur an zweiter Stelle kommen, und vor allem zeitlich später. Ist das der Fall?

Der eine falsch behandelte Patient ist kein Einzelfall. Siehe Protokoll der Studentin.

Der falsch behandelte Patient hatte Glück und wurde noch rechtzeitig von den "Schulmedizinern" korrekt behandelt und dadurch gerettet. Was ist mit den Patienten, die nicht dieses Glück hatten?


Das AKH Wien sollte die "Spezialambulanz für ‚Homöopathie bei malignen Erkrankungen’" auf der Stelle schließen. Jeder Tag, an dem dort weiter gepfuscht wird, setzt das Leben von Kranken aufs Spiel.

Ferner sollte man über den Verbleib von Michael Frass am AKH Wien sollte nachdenken. Jemand, der medizinisch so unqualifiziert ist wie Michael Frass, kann weder Kranke behandeln noch Studenten ausbilden. Die Position Frass' zur Reklame für Homöopathie, also einem Medizinbetrug, mißbrauchen zu lassen ist ebenfalls nicht Aufgabe des AKH Wien.

 35 
 on: March 13, 2015, 05:17:51 PM 
Started by ama - Last post by ama
via email

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World Bank Media: Europe and Central
13.03.2015
World Bank News Release

World Bank Vice President Laura Tuck discusses medium-term development priorities in Kosovo

RISHTINA, March 13, 2015 – World Bank Vice President for Europe and Central Asia Laura Tuck visited Kosovo during March 12-13, 2015, to see first-hand Kosovo’s growth opportunities and development challenges and to open consultations with relevant stakeholders on the new Partnership Framework for Kosovo for 2016-20.
During her visit, Tuck met with the Prime Minister of the Republic of Kosovo, Isa Mustafa, and senior government officials, with Assembly Speaker, Kadri Veseli, and the heads of all parliamentary groups, as well as with representatives of other development donor organizations.

“Creating jobs and lifting people out of poverty are a priority in Kosovo. The World Bank Group will continue to support Kosovo’s reforms aimed at making this happen and bringing the country closer to European living standards,” said Laura Tuck, World Bank Vice President for Europe and Central Asia. “Improvements in education and in the business environment – critical to Kosovo’s efforts to boost economic growth and productivity, and to reduce its high unemployment – are some of the areas to be supported by the World Bank Group in the coming years.”

Tuck also visited the outdated and polluting Kosovo A power plant near the capital Prishtina and met with officials working in the country’s energy sector, which remains the key obstacle to meeting Kosovo’s socioeconomic development objectives. The lack of energy security has large costs to business and prevents Kosovo from being able to attract high-quality direct investments to Kosovo on the scale and scope necessary to increase productivity in key sectors of the economy and to create new jobs.

“Reliable and affordable energy is central to growth and poverty reduction, and the World Bank will continue to support Kosovo in developing a more efficient, modern, cleaner electricity system, with the aim of addressing Kosovo’s energy crisis in a comprehensive way,” said Tuck. “This involves seeking to balance energy security and energy affordability, while mitigating the adverse environmental, health, and social impacts on citizens.”

The World Bank and the Government of Kosovo have recently signed a financing agreement for a US$31 million Kosovo Energy Efficiency and Renewable Energy Project, which aims at reducing energy consumption and fossil fuel use in public buildings and demonstrating the economic viability of corresponding investments.

It has also invested some US$14.7 million in environmental cleanup of the power plant area. Approximately 6,000 tons – over 300 truckloads – of high organic content materials (tars, benzene, phenols, methanol, and oily compounds) have been removed out of country and treated in licensed facilities and 15,000 tons of low level organic content materials have been treated locally. A wet ash handling system has been installed replacing the air polluting open handling system of ash. Over 85 percent of the ash dump with a surface of 243 hectares, created by over 50 years of operation of the coal-fired power plant, has been rehabilitated and 70 percent of the total overburden area, created from past mining operations, has been reclaimed. More than 150,000 plants have been planted in these re-cultivated overburden dumps. In addition, regular environmental monitoring of air, in the area of the power plants, has been established.

The World Bank’s current program in Kosovo is anchored in its four-year Partnership Strategy 2012–15, which, in support of Kosovo’s EU integration objective, helps the country to (i) accelerate broad-based economic growth and employment generation; and (ii) improve environmental management.

Today, there are seven active lending operations with commitments totaling US$129 million. These operations provide support in a wide array of sectors, including energy, education, public sector reform, cadastre, agriculture, social inclusion, and financial sector strengthening.

Since 1999, the World Bank has provided and/or managed roughly US$400 million to Kosovo through more than 30 operations.


Contacts:

In Prishtina:  Lundrim Aliu +381 38 224 454, laliu1[bat]worldbank.org

In Washington:  Kristyn Schrader-King +1-202-458-2736, kschrader[bat]worldbank.org

More information about the World Bank in Kosovo can be found at:
http://www.worldbank.org/kosovo
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 36 
 on: March 13, 2015, 04:59:29 PM 
Started by Yulli - Last post by Löffelbieger
Meldung vom Ort des Geschehens: Kasseler Hotelier Waindok schmeißt die gefährlichen Betrüger raus.

Gibt ja viele Zeitungsberichte, immer mal wieder, über den "Kongreß" der MMS-Betrüger in Kassel, aber die Berichte vom Axel Schwarz in der Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) sind die besten.

 
http://www.hna.de/kassel/wunderheiler-messe-kassel-hotelier-wies-heilern-4814039.html

[Zitat]
Kassel
Wunderheiler-Messe in Kassel: Hotelier wies Heilern die Tür

Best Western an Spohrstraße will mit dubiosen Seminaren nichts zu tun haben
Hotelier wies Wunderheilern die Tür

13.03.2015 - 15:00
[/Zitat]

Da kiekste, wa?


[Zitat]
Kassel. Nach dem Wunderheiler-Kongress am letzten Aprilwochenende soll für die Veranstalter der „Spirit of Health“ das richtige Geschäft erst beginnen: Für die beiden Wochentage nach der Messe bieten sie Seminare mit den Referenten an.
[/Zitat]

Die "Seminare" sind nicht an die kleinen Bürger gerichtet, sondern peilen ein gefährliches Klientel an: Heilpraktiker und Ärzte. Das sind Multiplikatoren, die den Wahnsinn weiter verbreiten. Stell Dir vor, Du gehst nichtsahnend zum Arzt und der jubelt Dir den Mist unter, der schon andere Kranke ins Grab gebracht hat. Und der Arzt weiß das auch noch! Läßt ihn aber völlig kalt, weil Hauptsache ist, daß seine Kasse stimmt.


[Zitat]
Für mehrere Hundert Euro können sich Interessenten erklären lassen, wo dubiose Mittel und Therapien erhältlich sind oder wie man als Amateurheiler damit Geld verdient. Das alles soll in privatem Rahmen in einem Tagungshotel stattfinden: Die Stadt Kassel und das Regierungspräsidium Darmstadt, die sich noch immer um die Kontrollzuständigkeit bei der Messe streiten, wären außen vor.
[/Zitat]

Wenn besorgte Bürger den Politikern im Stadtrat nichts von den Veranstaltungen in dem Hotel erzählt hätten, wüßten die es bis heute nicht. Die Politiker haben sich bloß um ihre Stadthalle gekümmert, weil die Stadt Kassel die Stadthalle vermietet.  Aber selbst das haben sie voll vergeigt.


[Zitat]
Im Best Western Plus Hotel Kassel City (vormals Mercure) wird die esoterische Geldmacherei nicht stattfinden: Hotelmanager Peter Jürgen Waindok hat den Veranstaltern, die für zwei Tage „fast das komplette Haus gebucht“ hatten, die Tür gewiesen und den Auftrag storniert. Waindok verzichtet damit auf Umsätze in gut fünfstelliger Höhe. Der Hotelchef äußerte sich überzeugt, dass ein gravierender Imageschaden für sein Haus allemal die schlechtere Option gewesen wäre.
[/Zitat]

Spitze! Endlich einer mit Rückgrat! Herr Waindok hat in ein paar Tagen das geschafft, was weder Stadtrat noch Parteien noch Landtag noch das Regierungspräsidium auf die Reihe gekriegt haben, Alle haben sie sich "entrüstet gezeigt", "waren schockiert",  aber getan haben sie nichts. Immer bloß die Verantwortung weiter geschoben. Nicht einmal die hessische Justizministerin hat etwas getan, obwohl die allerbesten Karten überhaupt hat, so weit oben auf der politischen Nahrungskette.


[Zitat]
Nach Waindoks Angaben hatte ein Kunde aus den Niederlanden – dort sitzt der europäische Geschäftszweig von MMS-„Bischof“ Jim Humble – die Tagungsräume und Zimmer über die Deutschlandzentrale von Best Western gebucht. Der Name des Kasseler Hotels tauchte dann im Netz auf den Seminaranmeldungen zu der Wunderheiler-Messe auf.
[/Zitat]

Die Betrüger beschaffen sich gute Namen, mit denen sie dann auf Tour gehen. Die Doktortitel der Herrschafte Kalcker und Klein (das ist der echte Name von Coldwell) sind gepappt. Kalcker hat seinem vom spanischen Karneval! Kostet 1500 Euro. Davon gibt es sogar Fotos. Wirklich wahr: Kalcker hat sich mit seinem Companero fotografieren lassen. Alles bloß getürkt!


[Zitat]
Ende Januar, so Waindok, habe dann ein Journalist bei ihm angerufen: Ob der Hotelchef überhaupt wisse, was das für Leute seien, die sein Haus nutzen wollten und für welche Zwecke? „Daraufhin haben wir selbst zu recherchieren begonnen“, sagt Waindok.
[/Zitat]

Da ist dem Herrn Waindok erst mal gründlich schlecht geworden. Und dann hat er als Chef eines großen Hotels das getan, was ein verantwortungsvoller Bürger und Chef tut: er hat die Betrüger rausgeschmissen.


[Zitat]
Die Erkenntnisse dabei hätten ihn bestürzt: Bereits Ende Januar habe er daraufhin veranlasst, die lukrative Seminarbuchung komplett zu stornieren. Den Veranstaltern habe er rechtliche Schritte angedroht für den Fall, dass sie den Namen seines Hotels weiterhin in ihren Werbungen verwenden.

Die Entscheidung habe er ohne Absegnung durch höhere Stellen der Best-Western-Gruppe getroffen, sagt Waindok: „So was unterstütze ich nicht – auch aus Rücksicht auf unser Mitarbeiterteam. Ich finde das ganz furchtbar.“ (asz)
[/Zitat]

Das hat was! Herr Waindok hat nicht bloß innerhalb weniger Tage die Verträge komplett gekündigt. Nein, er war noch viel gründlicher und hat auch die Nennung des Hotelnamens verboten. Richtig! Gut so!

Herr Waindok, das ist spitze! Chapeau! Klasse! Hut ab! Super! Hervorragend!

Was die komplette Politikprominenz von ganz unten bis rauf in den Landtag und die Landesregierung in MONATEN nicht geschafft hat, ein einfacher Bürger, der hat es GETAN!



Das muß man lesen: http://www.hna.de/kassel/wunderheiler-messe-kassels-image-leidet-4814000.html

Dieser Artikel von Axel Schwarz besteht aus zwei Teilen. Der erste ist okay. Klar, muß man lesen. Der richtige Hammer kommt im zweiten Teil: die Recherche zu Kalcker, Simoncini, Coldwell und Humble und so. Kalcker: ein Titelbetrüger. Klein (alias Coldwell): ein Titelbetrüger. Sind das ehrbare Geschäftsleute, denen die Stadt Kassel ihre Stadthalle vermietet hat und noch immer vermieten will?

Simoncini: wegen Totschlags verurteilter Pfuscher. Burzynski: ein Krebsbetrüger. Sind das ehrbare Mediziner, deren nicht minder gefährlichen Geschäftspartnern die Stadt Kassel ihre Stadthalle vermietet hat und noch immer vermieten will?

Ein einzelner aufrechter Bürger hat mehr Rückgrat und mehr Verantwortungsgefühl als die gesamte Politblase von Kassel und Landtag und Landesregierung.

Wißt Ihr was? Wir haben von euch Politikern die Schnauze voll.

 37 
 on: March 12, 2015, 05:51:00 PM 
Started by ama - Last post by ama
Die Verbrüderung von Impfgegnern und Homöopathen mit Kernfiguren aus der Hamer-Szene, mit deren Pushern, Motoren und Abzockern, das ist wirklich bemerkenswert. Oder auch nicht. Hier wie dort sind den Machern Menschenleben nichts wert. Da wird Eltern eines verstorbenen Neugeborenen zum Beispiel gesagt, das Kind hätte gar nicht leben wollen. Wer das gesagt hat? Antwort: DIE HEBAMME!

Die Hebamme, der die Eltern vertraut haben, die Hebamme, die schuld ist am Tod des Kindes, die behauptet, das Kind hätte gar nicht leben wollen.

So einfach ist es in der Welt der "Naturheiler": Kind tot, Sargdeckel zu. Und das Opfer ist selbst schuld. Es hätte doch bloß am Leben bleiben müssen.

Und die Rechnung bitte zahlen innerhalb der nächsten 30 Tage. Man dankt.

 38 
 on: March 12, 2015, 04:53:59 PM 
Started by Thymian - Last post by ama
"Wenn sie im Knast säßen, das wäre mir lieber."

Diese Meinung teilen Viele. In Australien gibt es jetzt ENDLICH eine gute Enscheidung gegen die Homöopathiemafia:

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NHMRC releases statement and advice on homeopathy

The National Health and Medical Research Council today released a statement concluding that there is no good quality evidence to support the claim that homeopathy is effective in treating health conditions.

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[*/QUOTE*]

mehr:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8447.0



 39 
 on: March 12, 2015, 04:20:58 PM 
Started by ama - Last post by ama
[*QUOTE*]
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100.000 Euro wollte ein Impfgegner für den Beweis zahlen, dass das Masernvirus existiert. Ein Mediziner lieferte ihm die Unterlagen, Geld aber bekam er nicht. Zu Unrecht, wie jetzt ein Gericht entschieden hat.
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[*/QUOTE*]

Die Barheit, die volle Barheit und nichts als die Barheit:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/existenz-des-masernvirus-stefan-lanka-verliert-vor-gericht-a-1023189.html


Wo will der hochgeschätzte Herr Stefan Lanka die 100.000 Euro her kriegen? Werden ihm homöopathetische "Ärzte", die Millionen eingesackt haben dank Lankas und anderer Impfgegner Panikkampagnen, werden diese Parasiten der Gesellschaft, die auf Kosten des Lebens von Kindern reich und sattgefressen wurden schlimmer als die Bilder der kommunistischen Partei Kapitalisten je dargestellt haben, werden die Mörderbrüder ihrem nützlichen Gehilfen Spenden zukommen lassen? Oder werden sie ihn, wo er seinen Zweck nicht mehr erfüllen kann, wie eine heiße Kartoffel fallen lassen?

Etwas Pikantes hat die Sache nämlich: Alle, die sich bisher auf Lanka berufen und ihn zitiert haben, wie stehen die jetzt da? Bis auf die Knochen blamiert stehen die da.


Das Urteil macht die Toten nicht wieder lebendig, die aufgrund der Kampagnen der Impfgegner gestorben sind.
Jubel ist also nicht angesagt. Eher Trauer, daß dieser großartige "Rechtsstaat" Lanka und seinesgleichen nicht auf der Stelle aus dem Verkehr gezogen hat, wie es jeder auch nur mindestbegabte Mensch getan hätte.

 40 
 on: March 11, 2015, 02:52:14 AM 
Started by worelia - Last post by worelia
http://www.nhmrc.gov.au/guidelines-publications/cam02

[*quote*]
    NHMRC
    RGMS
    Public Consultations
    Australian Clinical Trials
    Human Research Ethics Portal
    Clinical Practice Guidelines Portal
    Research Translation Faculty

Australian Government - National Health and Medical Research Council NHMRC

NHMRC Statement on Homeopathy and NHMRC Information Paper - Evidence on the effectiveness of homeopathy for treating health conditions


Summary information
Publishing date: 2015
Status: Current
Reference number: CAM02
Available in print: No - PDF only
Further information: nhmrc.publications@nhmrc.gov.au

NHMRC has reviewed the scientific evidence for the effectiveness of homeopathy in treating a variety of clinical conditions with the aim of providing Australians with reliable information about its use. The comprehensive assessment of the evidence included:

    a systematic review of the evidence from available systematic reviews (an overview) on the effectiveness of homeopathy in treating a variety of clinical conditions in humans;
    a report on evidence submitted to the NHMRC prior to the commencement of the review;
    a report on evidence submitted to the NHMRC during public consultation on the draft information paper; and
    consideration of published guidelines and other government reports.

The evidence identified in this assessment of the evidence has been summarised in a NHMRC Information Paper.

A NHMRC Statement has also been developed, based on the Information Paper.

The Administrative Report provides a brief summary of the processes underpinning the homeopathy review, as well as links to a number of additional documents:

    Frequently Asked Questions;
    a summary of responses to public consultation submissions;
    a summary of responses to expert review feedback; and
    a list of studies considered in the Overview and Review of submitted literature.


Download

NHMRC Statement on Homeopathy (PDF, 85KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02_nhmrc_statement_homeopathy.pdf

NHMRC Information Paper: Evidence on the effectiveness of homeopathy for treating health conditions (PDF, 392KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02a_information_paper.pdf

Administrative Report - NHMRC advice on the effectiveness of homeopathy for treating health conditions (PDF, 218KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02b_administrative_report.pdf

Frequently Asked Questions (PDF, 238KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02c_frequently_asked_questions.pdf

Summary of responses to public consultation submissions (PDF, 178KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02d_public_consultation_summary.pdf

Summary of responses to expert review feedback (PDF, 171KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02e_expert_review_comments.pdf

Effectiveness of Homeopathy for Clinical Conditions: Evaluation of the Evidence – Overview Report (PDF, 3.29MB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02i_homeopathyoverviewreport140408.pdf

Effectiveness of Homeopathy for Clinical Conditions: Evaluation of the Evidence – Overview Report: Appendices (PDF, 3.8MB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02h_overviewreportappendices140408.pdf

Effectiveness of Homeopathy for Clinical Conditions: Evaluation of the Evidence – Review of Submitted Literature (PDF, 1.59MB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02g_reviewofsubmittedliterature140408.pdf

List of systematic reviews and primary studies already considered by NHMRC (PDF, 585KB) application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02f_listofconsideredevidence140407.pdf

Effectiveness of homeopathy for clinical conditions: Evaluation of the Evidence. Review of Literature from public submissions application/pdf icon
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/publications/attachments/cam02j_review_literature_public_submissions.pdf

Page last updated on 10 March 2015


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