TG-1 * Transgallaxys Forum 1

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 91 
 on: July 09, 2016, 05:41:38 PM 
Started by Zollstein - Last post by Zollstein
So ganz gelungen scheint mir der Artikel in der Süddeutschen Zeitung nicht. Ich schließe mich Herrn Diekmanns Kritik an.

Am 5. Juli veröffentlicht und noch kein bißchen weiser. Keine Korrektur, kein Hinweis, gar nichts. Die Süddeutsche schreibt:

http://www.sueddeutsche.de/medien/kz-plaene-wie-kai-diekmann-die-auschwitz-bauplaene-ausser-landes-bringen-liess-1.3064215

[*quote*]
Home > Medien > Kai Diekmann und die Auschwitz-Baupläne
5. Juli 2016, 18:11 Uhr

KZ-Pläne
Wie Kai Diekmann die Auschwitz-Baupläne außer Landes bringen ließ
[...]

Der Axel-Springer-Verlag hatte die Pläne auf dem Schwarzmarkt erworben.
Bundesarchiv und Bundesinnenministerium sind der Auffassung, die Papiere gehörten Deutschland. Diekmann aber schenkte sie Israel.
Von Thorsten Schmitz

[...]

Hans-Dieter Kreikamp hat damals die Echtheit der Baupläne geprüft und leitete die Abteilung "Deutsches Reich" im Berliner Bundesarchiv. "Wir waren sehr enttäuscht", sagt Kreikamp der SZ, "dass der Springer-Verlag sein Wort einseitig gebrochen hat. Wir haben naiv dem gesprochenen Wort vertraut." Kreikamp bestätigt, dass damals mit Springer mündlich vereinbart worden sei, die Original-Baupläne nach der Ausstellung und der publizistischen Verwertung durch den Verlag der Obhut des Bundesarchivs zu überlassen. Auch Hartmut Weber, der damalige Präsident des Bundesarchivs, bestätigt, dass es eine Vereinbarung gegeben habe. Er habe Vorstandschef Mathias Döpfner damals nochmals in einem Brief gebeten, die Baupläne seiner Behörde zu überlassen. Auf den Brief, so Weber, "habe ich nie eine Antwort bekommen".

Kai Diekmann So tickt Deutschlands Boulevardmacher
[*quote*]


Vielleicht ist Herr Diekmann doch schlauer als man denkt. Die Pläne sind in Israel. Chapeau, Herr Diekmann!

Besonders befremdlich sind - nicht nur für die Betroffenen - die angeblichen "Rechtsansprüche" des Bundesarchivs:

[*quote*]
Das Bundesarchiv hatte damals mit Springer vereinbart, dass es die Prüfung übernimmt und nach der publizistischen Auswertung die Original-Baupläne erhält. Bis heute ist das Archiv der Auffassung, dass die Baupläne Deutschland gehören, denn Deutschland ist Rechtsnachfolgerin des Dritten Reiches. Diese Auffassung vertrat offenbar auch das Bundesinnenministerium. Diekmann aber schien das egal zu sein. Er fand, die Pläne gehörten nach Israel und schenkte sie Premierminister Benjamin Netanjahu bei dessen Besuch in Berlin. Der freute sich und sprach von einem "Geschenk der Wahrheit".
[*quote*]

In diesem Zusammenhang verweise ich auf die immer noch nicht erfolgte Rückgabe der "Judenbücher" an ihre Besitzer:

Die Judenbücher und das Vergessen
Die Nazis herrschten in Deutschland von 1933 - 1945.
Das Unrecht danach herrscht inzwischen 5x so lange.
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=5538.0

71 Jahre lang hatte man Zeit und Gelegenheit sie zurückzugeben. 71 Jahre. 3 Generationen.

UND DANN REISST DAS ARCHIV DAS MAUL AUF UND WILL DIE PLÄNE FÜR DEN MORD AN MILLIONEN MENSCHEN BEHALTEN!?

Wer, wenn nicht die Opfer, haben ein Recht auf diese Pläne?


Vielleicht schreibt Herr Diekmann eines nicht zu fernen Tages über die Judenbücher. Zeit dafür ist es schon lange, um nicht zu sagen überfällig. 71 Jahre.


https://twitter.com/KaiDiekmann/status/750387176102305792

[*quote*]
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((Kai Diekmann))) @KaiDiekmann
 
Herausgeber @BILD, Axel Springer SE, Deutschland

"Süddeutsche Zeitung ‏@SZ  Jul 5
Wie Kai Diekmann mit Hilfe von Israels Premier die Auschwitz-Baupläne außer Landes brachte"

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(((Kai Diekmann))) ‏@KaiDiekmann
.@SZ Die Herren vom Bundesarchiv sollten mal ihre eigene Korrespondenz nachlesen, bevor sie Unsinn verbreiten...




https://pbs.twimg.com/media/CmnpJmlXgAA6bqG.jpg




https://pbs.twimg.com/media/CmnpJmuWEAAz54s.jpg
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[*quote*]



https://twitter.com/KaiDiekmann/status/750388704766722048
[*quote*]
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Süddeutsche Zeitung ‏@SZ  Jul 5
Wie Kai Diekmann mit Hilfe von Israels Premier die Auschwitz-Baupläne außer Landes brachte

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(((Kai Diekmann))) ‏@KaiDiekmann
.@SZ Von wegen Zusage.....Die würde ich sehr gerne sehen! Ich hab' die nicht in meinen Unterlagen...



https://pbs.twimg.com/media/CmnqisYWAAEaAvT.jpg




https://pbs.twimg.com/media/CmnqisaWcAUjfbp.jpg
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[*quote*]

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 on: July 09, 2016, 03:44:13 PM 
Started by ama - Last post by ama
Archived video for the FBI:

http://transgallaxys.com/~aktenschrank/FILES_FOR_THE_FBI/What_is_Sherr_Tenpennys_idea_of_reasonable_compensation___25_PERCENT__YouTube.mp4


Found at this place:

https://www.youtube.com/watch?v=5HHqy4VJyTQ

[*QUOTE*]
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1:38 / 1:38
What is Sherri Tenpenny's idea of "reasonable compensation" ?
Published on Jul 9, 2016

This video includes an excerpt of Sherri Tenpenny promoting the "BX Protocol" cure-all , from here ...
https://youtu.be/lFZXr2fsJaI?t=1h29m57s

Sherri Tenpenny's "gold" sales rank from "Delta Institute International" , (the makers of "BX Protocol"), can be seen here ...
http://s1.bild.me/bilder/240416/6813041Sherri-Tenpenny_GOLD.png

For full details of the "BX Protocol" scam see ...
http://rationalwiki.org/wiki/BX_Protocol
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[*/QUOTE*]




http://s1.bild.me/bilder/240416/6813041Sherri-Tenpenny_GOLD.png

Archived file for the FBI:
http://transgallaxys.com/~aktenschrank/FILES_FOR_THE_FBI/6813041Sherri-Tenpenny_GOLD.png


To make that table readable here it is in ASCII chars. "#" is the number of "members" defrauded by that certain person.

Code: [Select]
Affiliates sorted by # of Personal Members
Name                           ID  Email                         Phone               Rank     # Members
Delta Institute International  993 drsmith@bxprotocol.com        011(+507)832-6711   master   109
Private Private                985 stenpenny1@icloud.com         440239438           gold      37
123                            971 valdonaldson@gmail.com        412-607-1563        gold      24
Helvetia Foundation            995 christian@helvetiafund.com    +370-315-6808       master    21
Beth McDougall MD              767 info@clearcenterofhealth.com  415-388-5520        bronze    18
Damon Whitfield                793 star@libertyrpm.com           614-792-5776        bronze    16
Webster Kehr                   992 cancertutor@yahoo.com         785-215-3621        silver    14
Dr Stephen Grable              815 drsgrable@gmail.com           904-861-8002        bronze    10
[unreadable]                   [unreadable] [unreadable]         [unreadable]        [unreadable] [unreadable, but is 6 to 10]
[unreadable]                   [unreadable] [unreadable]         [unreadable]        [unreadable] [unreadable, but is 6 to 10]
Elizabeth Carter               823 drelizabethkcarter@gmail.com  610-251-9211        bronze     6
Dietrich Klinghardt            806 neural@aol.com                4258238818          bronze     6
[unreadable]                   [unreadable] [unreadable]         [unreadable]        [unreadable] [unreadable, but is 5 or 6]
ron zeller                     926 ronzeller@gmail.com           801 301 3581        bronze     5
Sica Robban                    942 rsica@earthlink.net           203-799-7733        bronze     4
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                                                                               lower figures:   270 + 5 + 12 = 287
                                                                               higher figures:  270 + 6 + 20 = 296
With the lower  figures = 287 * 17000 US$ = 4879000 US$
With the higher figures = 296 * 17000 US$ = 5032000 US$

Between 287 and 296 "members" cheated into becoming a member for 16,995 US Dollars each. "BX-Protocol" is a multi-million dollar fraud. We already knew that, but these are the internal figures. The numbers are not time dated, so we can assume a relatively short period of time.

Dewayne Lee Smith runs his fraud scheme for about 20 years now, so the full extent of the fraud is x times of what we see here.

 93 
 on: July 09, 2016, 03:33:02 PM 
Started by ama - Last post by ama
https://www.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/134-2016

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Sie sind hier: Startseite → Pressemitteilungen → Oxytocin: Männer mögen’s negativer als Frauen
Datum: 21.06.2016

Oxytocin: Männer mögen’s negativer als Frauen

Hormon verstärkt entweder Zustimmung zu Lob oder zu Kritik. Studie unter Beteiligung des Uniklinikums Bonn
Das „Kuschelhormon“ Oxytocin kann sehr unterschiedlich auf Männer und Frauen wirken. Das hat ein Forscherteam aus Chengdu (China) unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn herausgefunden. Während Frauen durch den Einfluss des Hormons stärker auf positive Botschaften reagieren, schließen sich Männer eher kritischen Aussagen mit negativen Inhalten an. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlicht.

Dem Hormon Oxytocin werden viele Wirkungen zugeschrieben: Es stärkt die Bindung von stillenden Müttern an ihre Säuglinge, hilft Ängste zu bewältigen und stärkt die Paarbeziehung. „Oxytocin erhöht allgemein die Sensitivität für soziale Reize“, sagt Prof. Dr. René Hurlemann von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. Der Botenstoff spiele insbesondere auch für den ersten Eindruck, den neue Bekanntschaften hinterlassen, eine große Rolle. Lernt man zum Beispiel bei einer Party neue Leute kennen, kann auch das Oxytocin mit darüber entscheiden, ob aus den zuvor Unbekannten neue Geschäfts- oder sogar Ehepartner werden.

Doch wirkt das Hormon bei Frauen und Männern auf gleiche Weise? Dieser Frage gingen Wissenschaftler um Prof. Dr. Keith M. Kendrick von der University of Electronic Science und Technology of China in Chengdu zusammen mit Prof. Hurlemann nach. Die Forscher zeigten Frauen und Männern Fotos von verschiedenen Personen und Objekten. Zu den Bildern wurden Aussagen eingeblendet, die entweder einen sehr positiven, lobenden Charakter oder einen sehr kritisierenden, negativen Inhalt hatten. Die 80 Studienteilnehmer sollten Auskunft darüber geben, ob ihnen die jeweilige Meinungsäußerung der auf den Fotos gezeigten Personen sympathisch oder unsympathisch war.

Aktivität der Amygdala im Gehirn war unter Oxytocineinfluss erhöht

Die Probanden erhielten entweder Oxytocin über ein Nasenspray verabreicht oder ein Placebo. Im Magnetresonanztomographen beobachteten die Forscher außerdem die Gehirnaktivität, besonders des Mandelkerns (Amygdala). Diese Struktur in den Schläfenlappen übernimmt die emotionale Bewertung von Informationen, die auch im menschlichen Miteinander eine Rolle spielen. Unter Oxytocineinfluss war bei allen Teilnehmern die Aktivität der Amygdala erhöht. „Jedoch hatte Oxytocin auf die beiden Geschlechter sehr unterschiedliche Effekte hinsichtlich der Präferenz“, sagt Prof. Hurlemann.

Das Hormon verstärkte bei Frauen deutlich die Sympathie für Personen, die mit lobenden Aussagen verbunden waren. Bei den Männern steigerte Oxytocin hingegen die Zustimmung zu Fotos, die mit sehr kritischen Meinungsäußerungen in Zusammenhang gebracht wurden. „Das ist ein überraschender Befund, den Oxytocin wirkt ansonsten bei Frauen und Männern in vielen Situationen sehr ähnlich“, berichtet Prof. Hurlemann.

Nach den Vermutungen der Forscher kommen bei diesen Ergebnissen zwei unterschiedliche, geschlechtsspezifische Modelle zum Tragen, die in der Wissenschaft schon seit Längerem diskutiert werden. In sozialen Gruppen fühlen sich Frauen eher wohl und betonen stärker die positiven Aspekte. Männer hingegen fürchten viel mehr die Konkurrenz durch ihre Artgenossen und scheinen deshalb emotional negativer getönt. „Diese Tendenz scheint das Oxytocin zu verstärken“, fasst Prof. Hurlemann zusammen. „Frauen fühlen sich unter dem Einfluss des Hormons nicht so schnell bedroht wie Männer.“

Publikation: Oxytocin, the peptide that bonds the sexes also divides them, Proceedings of the National Academy of Sciences
(PNAS), Internet:
http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1602620113

Kontakt für die Medien:

Prof. Dr. Dr. med. René Hurlemann.
Stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie
Universitätsklinikum Bonn
Tel. 0228/28719123
E-Mail: r.hurlemann[bat]gmail.com

Copyright © Uni Bonn | Erstellt von Johannes Seiler | 21.06.2016
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 on: July 09, 2016, 03:20:29 PM 
Started by ama - Last post by ama
Nein, kein Politiker, sondern ein Fisch. Logisch, eIn Fisch kann ja auch richtig denken.

https://www.uni-bonn.de/Pressemitteilungen/136-2016

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Sie sind hier: Startseite → Pressemitteilungen → Kleines Gehirn vollbringt erstaunliche Leistung
Datum: 24.06.2016

Kleines Gehirn vollbringt erstaunliche Leistung

Forscher der Uni Bonn: Wie Elefantenrüsselfische zwischen elektrischem und visuellem Sinn umschalten
Der Elefantenrüsselfisch erkundet Gegenstände in seiner Umgebung, indem er seine Augen oder seinen elektrischen Sinn einsetzt – manchmal auch beides zusammen. Wie komplex die Verarbeitung dieser Sinneseindrücke ist, haben nun Zoologen der Universität Bonn mit einer Kollegin aus Oxford herausgefunden. Mit seinem winzigen Gehirn erbringt der Fisch ähnliche Leistungen wie Menschen oder Säugetiere. Die Ergebnisse sind vorab online in den „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) veröffentlicht. Die Druckausgabe erscheint demnächst.

Der Elefantenrüsselfisch (Gnathonemus petersii) ist in den Fließgewässern Westafrikas weit verbreitet und jagt in der Dämmerung nach Insektenlarven. Dabei hilft ihm sein elektrisches Organ im Schwanz, das schwache elektrische Impulse aussendet. In der Haut des Fisches befinden sich zahlreiche Sensoren, die das durch Gegenstände im Gewässer veränderte elektrische Feld wahrnehmen. „Es handelt sich dabei um eine aktive Elektroortung, prinzipiell ähnlich wie die aktive Echoortung von Fledermäusen, die mit Ultraschall ein dreidimensionales Bild ihrer Umgebung wahrnehmen“, sagt Prof. Dr. Gerhard von der Emde vom Institut für Zoologie der Universität Bonn. Darüber hinaus kann sich der Elefantenrüsselfisch auch mit seinen Augen orientieren.

Prof. von der Emde hat nun mit seiner Doktorandin Sarah Schumacher und Prof. Dr. Theresa Burt de Perera von der Universität Oxford untersucht, wie der ungewöhnliche Fisch die Informationen aus den verschiedenen Sinneskanälen verarbeitet. „Die Tiere nutzen normalerweise beide Sinne. Falls erforderlich, zum Beispiel weil einer der beiden Sinne keine Informationen liefert oder sich die Informationen der beiden Sinne stark unterscheiden, können die Fische aber zwischen ihrem Sehsinn und dem elektrischen Sinn hin- und herschalten“, fasst Schuhmacher das Ergebnis zusammen. Wie sich die Fische mit diesen beiden Sinnen das jeweils beste Bild von ihrer Umgebung verschaffen, überraschte die Wissenschaftler: Wenn die Tiere ein im Aquarium befindliches Objekt zum Beispiel mit dem Sehsinn kennenlernten, konnten sie es auch mit dem elektrischen Sinn wiedererkennen, obwohl sie es nie zuvor elektrisch wahrgenommen hatten.

Fische gaben den zuverlässigsten Sinnesinformationen den Vorzug

Außerdem bewiesen die Fische eine Fähigkeit, die man ihnen bisher nicht zugetraut hatte: Ihr Gehirn gab den Informationen mehr Gewicht, die es für zuverlässiger hielt. Wenn im Nahbereich bis zwei Zentimeter die beiden Sinne unterschiedliche Informationen lieferten, vertrauten die Fische nur den elektrischen Informationen und waren dann für die visuellen Reize „blind“. Bei weiter entfernten Objekten bauten die Tiere hingegen vor allem auf ihre Augen. Sie erfassten die Umgebung am besten, wenn sie ihren visuellen und ihren elektrischen Sinn kombiniert einsetzten.

„Ein Transfer zwischen verschiedenen Sinnen war bisher nur von einigen hochentwickelten Säugetierarten wie Affen, Delfinen, Ratten und Menschen bekannt“, sagt Prof. von der Emde. Ein Beispiel: Menschen bewegen sich in einer dunklen, unbekannten Wohnung tastend vorwärts, um nicht zu stolpern. Geht dann das Licht an, werden die ertasteten Hindernisse ohne Probleme auch mit den Augen wiedererkannt. Säugetiere verarbeiten solche Informationen mit ihrer Hirnrinde. Der Elefantenrüsselfisch verfügt jedoch nur über ein relativ kleines Gehirn und überhaupt keine Hirnrinde – und schaltet trotzdem zwischen den Sinnen hin und her.

Ausgeklügelte Experimentieranordnung

Die Wissenschaftler hatten sich eine sehr ausgeklügelte Untersuchungsanordnung ausgedacht: Der Elefantenrüsselfisch befand sich in einem Aquarium. Davon abgetrennt waren zwei verschiedene Kammern, zwischen denen das Tier wählen konnte. Hinter einer Öffnung zu den Kammern befanden sich jeweils verschiedenförmige Objekte: eine Kugel oder ein Quader. Der Fisch lernte, eines dieser Objekte anzusteuern, indem er mit einigen Insektenlarven belohnt wurde. Daraufhin suchte er wieder nach diesem Objekt, um erneut eine Belohnung zu erhalten.

Wann setzt der Fisch einen bestimmten Sinn ein? Um diese Frage zu beantworten, wiederholten die Forscher das Experiment in absoluter Dunkelheit. Jetzt konnte das Tier nur auf seinen elektrischen Sinn vertrauen. Wie Aufnahmen mit der Infrarotkamera zeigten, gelang ihm die Objekterkennung nur auf nahe Distanzen. Bei Licht war der Fisch dagegen am erfolgreichsten, weil er Augen und elektrischen Sinn für die unterschiedlichen Entfernungen einsetzen konnte. Um herauszubekommen, wann der Fisch allein seine Augen nutzt, machten die Forscher die Objekte für den elektrischen Sinn unsichtbar. Die Kugel und der Quader, die gefunden werden sollten, besaßen nun die gleichen elektrischen Eigenschaften wie das Wasser.

Es waren viele Wiederholungen der einzelnen Experimente notwendig, um mit statistischen Auswertungen auf die Sinnesverarbeitung des Elefantenrüsselfischs schließen zu können. Insgesamt arbeiteten die Wissenschaftler mit zehn Tieren, die quasi im Schichtbetrieb eingesetzt wurden. „Dabei zeigte sich bei den verschiedenen Individuen ein fast identisches Verhalten“, sagt Prof. von der Emde. Deshalb sind sich die Wissenschaftler sicher, dass diese enorme Sinnesleistung nicht nur von einem besonders versierten Exemplar, sondern von allen Elefantenrüsselfischen erbracht werden.

Publikation: Sarah Schumacher, Theresa Burt de Perera, Johanna Thenert & Gerhard von der Emde: Cross-modal object recognition and dynamic weighting of sensory inputs in a fish,
PNAS, Internet:
http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1603120113

Kontakt für die Medien:

Prof. Dr. Gerhard von der Emde
Institut für Zoologie
Abt. Neuroethologie/Sensorische Ökologie
Universität Bonn
Tel.: 0228/735555
E-Mail: vonderemde[bat]uni-bonn.de

Copyright © Uni Bonn | Erstellt von Johannes Seiler | 24.06.2016
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 95 
 on: July 09, 2016, 11:34:23 AM 
Started by Borodor - Last post by Eule
Wieder Arbeit.  ;D

 96 
 on: July 09, 2016, 11:32:25 AM 
Started by ama - Last post by Eule
Damit Ihr das auch wisst:

Boiron/Oscillococcinum

Die frühere Klage wurde mit einem Vergleich beendet:
https://topclassactions.com/lawsuit-settlements/lawsuit-news/179411-boiron-homeopathic-product-settlement-checks-in-the-mail/

Aber es gibt wohl eine neue Klage:
https://www.bigclassaction.com/lawsuit/boiron-faces-new-consumer-fraud-class-action-over.php


Gruß von
https://forum.psiram.com/index.php?topic=14907.msg196334#msg196334

 97 
 on: July 09, 2016, 09:13:41 AM 
Started by Thymian - Last post by Thymian
Ich betrachte das als eine offizielle Pressemitteilung, die von den Medien schamhaft verschwiegen wird.


[*quote*]
Ulla Jelpke

Strafanzeige gegen Erdogan wegen Kriegsverbrechen
Veröffentlicht am 27. Juni 2016 von Ulla Jelpke

Heute wurde durch eine Vielzahl deutscher Politiker, Juristen, Wissenschaftler und Künstler bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe eine Strafanzeige gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und weitere für Kriegsverbrechen verantwortliche türkische Politiker und Militärs nach dem Völkerstrafgesetzbuch eingereicht.

Ich befasse mich seit Jahrzehnten mit der Lage der Kurden und kenne die meisten Städte, in denen jetzt erneut von der türkischen Armee Massaker an Zivilisten begangenen und Häuser durch Panzer und Artillerie zerstört werden, durch zahlreiche Besuche. Von daher ist es mir ein politisches wie ein persönliches Anliegen, dass Erdogan und die anderen politisch und militärischen Verantwortlichen für ihre Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich unterstütze diese Strafanzeige, weil Erdogan zu einem Zeitpunkt kontra gegeben werden muss,  an dem von der Bundesregierung aufgrund des schmutzigen Flüchtlingsdeals kaum ein Wort der Kritik an den schwere Menschenrechtsverletzungen in der Türkei zu vernehmen ist.

Ich  mache mir erst mal keine Illusionen, dass beim nächsten Staatsbesuch von Erdogan in Deutschland bereits die Handschellen zuschnappen werden. Denn die Gefahr ist weiterhin groß, dass die deutsche Justiz sich wie schon bei einer ähnlichen Strafanzeige gegen Erdogan im Jahr 2011 aus der Verantwortung ziehen will. Daher ist öffentlicher und medialer Druck notwendig um hier eine konsequente Anwendung des Völkerstrafgesetzbuches auch gegen Politiker einer mit der Bundesrepublik verbündeten Regierung durchzusetzen.

 Wenn es mit dieser Anzeige gelingt, das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Bundesregierung über die Kriegsverbrechen des Erdogan-Regimes in der Türkei zu schärfen, so dass künftig deutlicher Protest gegen das Vorgehen des NATO-Partners gegenüber den Kurden und der Opposition in der Türkei laut wird, wäre auch schon ein Ziel erreicht.

Die Anzeige kann hier eingesehen werden:
http://www.mafdad.org/de/strafanzeige-gegen-recep-tayip-erdogan-u-a-nach-dem-volkerstrafgesetzbuch-wegen-kriegsverbrechen-und-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/
[*/quote*]


Die Strafanzeige:
http://www.mafdad.org/wp-content/uploads/2016/06/Endversion-Strafanzeige-1.pdf



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 on: July 09, 2016, 08:37:21 AM 
Started by Krokant - Last post by Thymian
Die Homöophantasten sollten endlich ihre Einkommen offen legen. Volle Transparenz! Dann werden wir ja sehen, ob Homöopathie wirklich so billig ist, wie sie behaupten, oder ob es in Wahrheit nicht doch das verdammt dicke Geschäft ist, mit dem die sich auf Kosten der Kranken goldene Nasen verdienen und Zweitvillen zulegen.

Volle Transparenz! Sofort!


Eins wollen wir auch nicht vergessen: Wer Homöopathie betreibt, verzichtet auf das Instrumentarium des hauseigenen Labors und auf die Überweisungen an spezialisierte Diagnostiker zur Diagnose, spart also riesige Summen. Alles auf Kosten von Gesundheit und Leben der Kranken.

Das kann man im WWW nachprüfen. Einige der Homöopathen geben damit an, wie wenig Laborkosten sie haben. Die sollte man sich schnappen und die Praxis aufblättern. Wenn raus kommt, was da drin ist, dann kommen die nie wieder raus...

Versprochen.

 99 
 on: July 09, 2016, 08:24:02 AM 
Started by Thymian - Last post by Thymian


Quelle:
https://scontent-amt2-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/13627216_812292588907840_843330688298903311_n.jpg?oh=806285fa71cfba2cb2f4e6dfc1606ab4&oe=57F47BE7
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=812292588907840&set=p.812292588907840&type=3&theater

Ich lass mich doch nicht von Facebook vermerkeln, verdammt nochmal. Das Bild bleibt hier. Basta.

 100 
 on: July 08, 2016, 06:44:29 PM 
Started by Eule - Last post by Eule
Carlos Castaneda mit seinen zugedröhnten Hüpfern kann einpacken. Was heutzutage so ein kleines Heulpraktikerchen so alles bewegen kann: Der Magnet im CERN Beschleuniger wiegt mehr als der Eiffel-Turm.

https://twitter.com/weird_sci/status/751223141305872385

[*quote*]
Weird Science @weird_sci
The magnet in the CERN particle accelerator weighs more than the Eiffel Tower.

https://pbs.twimg.com/media/CmzhdsbWAAExMq-.jpg:
https://pbs.twimg.com/media/CmzhdsbWAAExMq-.jpg:large
[*/quote*]



[Eiffel. Soviel Zeit muss sein. T]

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