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Author Topic: Prinzessin Diana und ADHS/ADHD bei Fäkalfetischisten  (Read 5495 times)

ama

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Prinzessin Diana und ADHS/ADHD bei Fäkalfetischisten
« on: September 07, 2006, 04:11:04 PM »

http://www.geocities.com/valerie_cct/

[*QUOTE*]
A Colon Hygiene Program is Good Health Maintenance
 
My major interest is in natural, preventive, holistic health modalities,
in particular colon hydrotherapy. Since completing my training in this
field, I have been working as a colon therapist with a naturopathic doctor
and his wife, who is his nurse and also a colon therapist.
I'll be adding more information here in the future, along with links to
some of the other good web sites I have come across.
Please send me links to any web sites addressing colon health that you think I should add.

Colon Hygiene is for the Entire Family

What is Colon Hydrotherapy?

How to give yourself a safe, effective, and comfortable enema

A Parents Guide to Colon Health for Children, by Catherine Cavanaugh, R.N.

The Role of Colon Cleansing in a Natural Treatment Program for the ADD/ADHD Child

Why the establishment medical monopoly downplays the importance of colon cleansing

A tribute to Princess Diana on the fifth anniversary of her untimely death

Princess Diana was the worlds most influential advocate for colon cleansing. The following articles describe her
commitment to the benefits of colon hydrotherpy.

Princess Diana cleansed her colon on a weekly basis


How the general public is often misinformed about colonics

In Rememberance of Princess Diana

Do your colon a favor, give it a bath!
 
Find a colon therapist near you

Sheila Shea's Intestinal Health and Colon Hydrotherapy page

Colonic Irrigation by Olivia Kappel

Taking a Comfortable Enema©

Quality enema equipment from NaturalMom.com

Comments and questions about this site are welcome

Valerie_cct@yahoo.com
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[*/QUOTE*]  



(KINDER AN DIE MACHT!)
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PetraF

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Prinzessin Diana und ADHS/ADHD bei Fäkalfetischisten
« Reply #1 on: September 07, 2006, 06:09:21 PM »

Bah

colon cleansing als ADHS Therapie...

baaahhh...

was ne Kinderquälerei, nur um den bösen Schulmediziner nicht aufsuchen zu müssen...

Petra
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lobo

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Prinzessin Diana und ADHS/ADHD bei Fäkalfetischisten
« Reply #2 on: September 08, 2006, 06:31:14 AM »

Bei den Diagnosen Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität kommt es regelmäßig zu einem Rückgang der ursprünglichen Symptomatik.

Ein gefundenen Fressen für Scharlatane, die dann behaupten, SIE hätten die Sonne aufgehen lassen.

Der berühmt-berüchtigte Neurodermitis-Scharlatan und Immer-noch-Professor Ernst August Stemmann von der Bergmannsheil- und Kinderklinik Buer
hat  angeblich hyperaktive Knaben (die oft nur unzureichend erzogen waren, wie ich aus eigener Anschauung weiß) mit einer Ernährungsumstellung „behandelt“.

Zu den wenigen Fachleuten, die sich kritisch mit den pseudowissenschaftlichen Spinnereien Stemmanns auseinandergesetzt haben, gehört Sebastian Barsch. Über das Buch „Das Recht des Kindes auf Eigensinn. Die Paradoxien von Störung und Gesundheit. München/Basel, 2. bearb. Aufl. 1995“ schrieb er:
 
„Die Auswahl der Themen ist umfangreich: es werden weder historische Aspekte bezüglich des Umgangs mit Verhaltensauffälligkeiten ausgelassen, noch werden therapeutische Herangehensweisen allein dargestellt. Unangenehm aufgefallen ist jedoch der Artikel von Ernst A. Stemmann über die "Ernährung als Ursache und Therapie für auffällige Verhaltensweisen". Stemmann vertritt die These - und stellt sie als wissenschaftlich erwiesen dar - dass die Ernährung wesentliche Ursache der Entstehung des hyperkinetischen Syndroms sei. Diese Theorie ist allerdings in der Tat alles andere als erwiesen. Trotz dieses "Ausrutschers" ist das Buch alles in allem lobenswert.“  http://www.sonderpaedagoge.de/literatur/rezi.php?id=14

Meine eigene Kritik an diesem Teil der stemmannschen Scharlatanerie finden Sie hier:
http://www-public.rz.uni-duesseldorf.de/~klostewg/Umweltstation.html

Siehe auch „Die Akte Ernst August Stemmann“:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo//board.php?boardid=81
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PetraF

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Prinzessin Diana und ADHS/ADHD bei Fäkalfetischisten
« Reply #3 on: September 08, 2006, 07:37:10 AM »

Hallo lobo

dass ADHS durch Ernährungsumstellung geheilt werden könne, wird sehr oft behauptet, das kenn ich schon. Es stimmt zwar nicht, aber die Vorstellung ist nicht auszurotten.

Bei ADHS "wirkt" übrigens anfangs fast jede- noch so absurde- Maßnahme. Ein Beweis für nachhaltigen Therapieerfolg ist das nicht: denn allein dadurch, dass "etwas" geschieht, wird beim Betroffenen Adrenalin ausgeschüttet, so dass sich der Hirnstoffwechsel ein wenig ausgleicht, und schwupps werden die Symptome geringer. So erklären sich auch anfängliche "Fortschritte" durch absolut Wirkungsloses, z.B. Bachblüten...Gleiches gilt für als neu und aufregend empfundene Situationen (Testsituation bei einem fremden Arzt, ein fremder Beobachter kommt in die Familie...). Als wirksam kann da nur gelten, was auch im Alltag und bei Routineabläufen zu Symptomreduzierung führt, und da fallen all die schönen natürlichen "Alternativen" dann schnell durch.

Übrigens: BITTE vorsichtig sein mit Behauptungen "sind nur schlecht erzogen". Es mag Kinder geben, die das sind, aber das ist kein ADHS. Bei ADHS- das nicht selten vorkommt- ist es für die ohnehin sehr belasteten Eltern eine erhebliche psychische Belastung, wenn ihnen schlechte Erziehung unterstellt wird- sie fragen sich ohnehin meist schon seit Jahren, warum sie sich zehnmal mehr Mühe machen als andere und die Kinder trotzdem nicht gedeihen. Noch mehr Druck von außen (Vorwürfe a lá schlechte Erziehung, Kind nicht gut ernährt usw.) kann da der letzte Auslöser für ein Burn out oder eine Depression der Eltern (v.a. der Mutter) sein. Also vorsichtig bitte. Dass es ADHS gibt, dass es bei weitem nicht so selten ist wie gedacht, und dass es nicht wegerzogen werden kann, dass es erblich ist, kann inzwischen als erwiesen gelten. Und Eltern werden oft genug "zerrieben" zwischen Vorwürfen einerseits und Anforderungen, statt Schulmedizin allerlei sehr aufweniges Alternatives zu versuchen, andererseits. Dazu kommt noch, dass die Eltern selbst oft ADHS haben, unbehandelt, und dadurch schon ohnehin wesentlich größere Probleme bei der Alltagsbewältigung als andere Leute. In solchen Fällen schlechte Erziehung vorwerfen ist so, wie wenn man dem Legastheniker-Papa vorwirft, sein Sohn könnte schlecht schreiben, weil er es mit ihm nicht genug übt...er könnte mit ihm nicht üben, aber andere Kinder lernen auch schreiben ohne viel Papa-Hilfe, sofern die Schule funktioniert ;-)

Ich hoffe, ich hab das verständlich gemacht?

Übrigens schreib ich auch sowohl aus reichlicher eigener Beobachtung als auch aus eigener Erfahrung ;-)

Gruß
Petra F.
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