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Author Topic: Folter an der Universität Duisburg-Essen  (Read 6866 times)

ama

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Folter an der Universität Duisburg-Essen
« on: October 15, 2006, 11:58:41 PM »

Auszug aus

http://www.uni-essen.de/naturheilkunde/de/publikationen/forschung.php

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Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und
Neuroradiologie der Uni Essen (Dr. med. Th. Lauenstein)
Dr. J. Langhorst
CP
Cantharidenpflaster bei Spinalkanalstenose

Kooperation: KVC
Dr. T. Rampp
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KVC = Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Dieses "Insitut" firmiert offiziell anscheinend unter dem Namen

Lehrstuhl für Naturheilkunde - der Alfried Krupp von
Bohlen und Halbach-Stiftung an der Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. med. Gustav Dobos


Cantharidenpflaster erzeugen Hautvergiftungen. Das ist die GEWOLLTE Wirkung!


Spinalkanalstenose ist eine ganz üble Sache: Der Rückenmarksstrang ist eingeklemmt. Wer das hat, ist wirklich arm dran.

Solchen Kranken Hautvergiftungen statt einer sinnvollen Behandlung zu verpassen, betrachte ich als Folter.

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« Last Edit: October 15, 2006, 11:59:26 PM by ama »
Logged

ama

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Folter an der Universität Duisburg-Essen
« Reply #1 on: October 16, 2006, 12:28:58 AM »

Über "Kantharidenplaster"


http://www.naturheilkunde-aktuell.de/therapie-diagnose/kantharidenpflaster.html

[*QUOTE*]
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Kantharidenpflaster

Ursprünglich wurde als Wirkstoff Cantharidin, das aus der getrockneten
spanischen Fliege gewonnen wurde, verwendet. Da die nierenschädigende
Wirkung inzwischen bekannt ist, finden heute andere Inhaltsstoffe
Verwendung. Das Kantharidenpflaster gehört zu den Ab- und Ausleitenden
Verfahren. Vergleichbar ist es mit dem Schröpfen, nur daß hier mit der
Lymphe und nicht dem Blut gearbeitet wird. An bestimmten vom Therapeuten
ausgesuchten Stellen wird ein Pflaster angebracht, das mit einer
Wirksubstanz bestrichen ist, die innerhalb weniger Stunden eine starke
Blasenbildung bewirkt. Anschließend wird die Blase entfernt. Einige
Therapeuten injizieren dem Patienten den Blaseninhalt, um so eine
verstärkte Wirkung zu erzielen. Nicht angewendet wird das Verfahren bei
Blasen- und Nierenerkrankungen, wohl aber bei vielen entzündlichen
Prozessen z. B. der Gelenke.
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http://www.impotenzberatung.de/alternativ/therapien/kanthariden.htm

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Home/Alternativmedizin/Therapien/Kanthariden

Kantharidenpflaster

Die Behandlung mit dem Kantharidenpflaster gehört zu den Ausleitungsverfahren.

Geschichte des Kantharidenpflasters

Das Kantharidenpflaster gehört zu den blasenziehenden Hauttherapeutika (Vesikantien). Das Einsetzen von Vesikantien unterschiedlicher Art ist eine jahrtausendalte medizinische Anwendung, die bereits in der vorchristlichen arabischen, indischen und griechischen Medizin weit verbreitet war. Die Verwendung des Kantharidenpflasters ist von den
Ärzten des Römischen Reichs bekannt. Das Kantharidenpflaster wird seitdem über das Mittelalter bis in die heutige Zeit in der westlichen Medizin angewandt.

Wie wirkt das Kantharidenpflaster?

Der Name des Kantharidenpflasters stammt von den Blasenkäfern (Kanthariden), die die Wirkstoffgrundlage des Pflasters bilden. Ein anderer Name der Blasenkäfer ist "Spanische Fliege" (Lytta vesicatoria Fabricius). Der Käfer war im südlichen Europa weit verbreitet, wird aber heutzutage aus China importiert. Nach der Sammlung wird er getrocknet und zu Pulver vermahlen. Der Wirkstoff der Kanthariden ist das Kantharidin, das u. a. eine stark hautreizende Wirkung hat.

Zur Anwendung kommen bereits vorgefertigte Kantharidenpflaster, die nur noch in ihrer Größe dem therapeutischen Behandlungsareal angepaßt werden.

Das Pflaster wird auf das zu behandelnde Areal aufgelegt, verbunden und mit einer Verbandsfolie fixiert. Das Pflaster verbleibt ca. 12-20 Stunden auf der Haut. Nach ca. 6-8 Stunden beginnt das Pflaster seine volle Wirkung zu entfalten: Es entsteht ein "brennendes" Gefühl von unterschiedlicher Intensität. Nach 12-20 Stunden wird das Pflaster entfernt.

Darunter hat sich nun eine Blase entwickelt, die einer Brandblase ähnelt. Sie wird nun steril punktiert und der flüssige Blaseninhalt mittels einer Kanüle abgezogen. Danach wird die Blase, deren Decke erhalten bleiben sollte, steril verbunden.

Anschließend werden über einen ungefähren Zeitraum von zwei Wochen regelmäßige Verbandwechsel bis zur vollständigen Abheilung vorgenommen. An der Behandlungsstelle kommt es zu einer Hyperpigmentation (Nachdunkelung) der Haut, die 6-12 Monate bestehen bleiben kann.

Die Wirkung des Kantharidenpflasters beruht auf Kombination verschiedenster Effekte:

Stimulation des körpereigenen Immunsystems
Verbesserung der Durchblutung
Anti-entzündliche Wirkung durch Verbesserung des Lympstroms (Lymphdrainage) und verstärkter Abtransport von Schmerzmediatoren und Stoffwechselschlacken an die Hautoberfläche

Bei welchen Erkrankungen kann das Kantharidenpflaster helfen?

Allgemein wird das Kantharidenpflaster bei lokalisierten, akuten oder chronischen Schmerzen und Entzündungen (v. a. an großen Gelenken) angewendet.

Lumbalgie und Ischialgie
Nicht-operationsbedürftige Bandscheibenleiden
Wiederkehrende Gelenksergüsse
Chronisch-degenerative Gelenkserkrankungen (Arthrosen)
Chronische Erkrankungen im Bereich der Muskeln (z.
B. Myogelosen) und Sehnen ( z. B. Sehnenscheidenentzündungen Eine genauere Indikationsstellung kann hier nicht vorgenommen werden. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an einen erfahrenen Therapeuten (Arzt oder Heilpraktiker).

Welche Reaktionen können bei der Behandlung mit Kantharidenpflaster auftreten?

Die Nebenwirkungen bei der Behandlung sind gering. Immer tritt nach ca. 8 Stunden ein individuell starkes Brennen an der Pflasterauflagestelle ein. Außerdem kann es zu einem leichten Fieberanstieg, einem Anstieg der Blutsenkungsgeschwindigkeit und einem Mattigkeitsgefühl kommen. Auch können die ursprünglichen Beschwerden kurzfristig stärker werden. In
seltenen Fällen kann ein Brennen beim Wasserlassen oder in der Blasenregion eintreten, da der Pflasterwirkstoff dosisabhängig schleimhautreizend wirken kann.

Unter allen Umständen ist ein eigenmächtiges Entfernen des Pflasters zu vermeiden, da es dadurch zu Augenkontakt mit dem Pflasterwirkstoff oder zu einer Infektion des behandelten Hautareals kommen kann.

Bei welchen Erkrankungen sollte das Kantharidenpflaster nicht angewendet werden?

Eingeschränkte Nierentätigkeit (Niereninsuffizienz)
Akute Nieren- oder Blasenentzündung
Stauungsödeme
Arterielle Durchblutungsstörungen
Infektionen im Behandlungsbereich
Allergien auf den Pflasterwirkstoff
Schwangerschaft
Offene Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet

Nicht angewendet werden sollte das Kantharidenpflaster in Gelenkbeugen, auf Schleimhäuten und akut entzündeten Gelenken.

Eine genauere Indikationsstellung kann hier nicht vorgenommen werden. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an einen erfahrenen Therapeuten (Arzt oder Heilpraktiker).
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http://www.almeda.de/almeda/brockhaus/0,1816,5999,00.html

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Kantharidenpflaster

in der Naturheilkunde verwendetes Pflaster, das mit dem
Extrakt aus einem Käfer ("spanische Fliege") beschichtet ist, der
den Wirkstoff Cantharidin enthält.
Wirkung: Das K. verursacht lokal eine Blasenbildung und soll so
dem Körper die mit Abbauprodukten belastete Lymphe
entziehen. Daneben kommt es zu einer vermehrten lokalen
Durchblutung des Gewebes und Aktivierung des
Abwehrsystems. Das K. wird als Ausleitungsverfahren
(Humoralpathologie) zur Behandlung u.a. des
Schulter-Arm-Syndroms, der Bechterew-Krankheit, der
Interkostalneuralgie, einiger Arthrosen und der
Mittelohrentzündung eingesetzt.
Durchführung: Das K. wird auf die gewünschte Größe
zugeschnitten (maximal 6 cm im Durchmesser, am Ohr nur in
Briefmarkengröße) und auf die Hautstelle aufgeklebt. Nach ca.
12-16 Stunden entsteht die beabsichtigte Blasenbildung. Die
Blase wird angestochen, um den Blaseninhalt zu entfernen.
Gelegentlich wird der Blaseninhalt auch wieder zurückgespritzt,
meist in den Gesäßmuskel.

Risiken: Das K. sollte nicht über akut entzündeten Gelenken, in
Gelenkbeugen, auf offenen Wunden und unklaren
Hautveränderungen, bei akuter Harnblasen- und
Nierenentzündung und bei arteriellen Durchblutungsstörungen
angewendet werden. Als Nebenwirkung kann selten eine
vermehrte Pigmentierung oder Narbenbildung des Hautareals
auftreten. Außerdem kann bei vorzeitiger Abnahme des K. eine
lokale Entzündung entstehen. In höherer Dosierung wirkt
Cantharidin nierenschädigend.
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http://www.biomedicus.de/phyto/kanthar.htm

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Kantharidenpflaster

Das Kantaridenpflaster wurde ursprünglich aus der getrockneten und zerriebenen spanischen Fliege gewonnen (Wirkstoff Cantharidin).

Das Pflaster bewirkt auf der Haut eine kleine "Verbrennung". Als Folge daraus entsteht unter dem Pflaster eine Brandblase.
Wegen der lypmphziehenden Wirkung gehört das Kantharidenpflaster zu den ab- und ausleitenden Verfahren. Es ist in seiner Wirkungsweise mit dem Schröpfen vergleichbar, nur daß hier mit der Lymphe und nicht dem Blut gearbeitet wird.
Da eine nierenreizende Wirkung bekannt ist, muß der Therapeut eine schwere Nierenerkrankung vorher ausschließen. Bei vorgeschädigter Niere können heute andere Wirk- bzw. Inhaltsstoffe zur Anwendung kommen.

Anwendungsgebiete:
Das Kantharidenpflaster hat ein Hauptanwendungsgebiet bei vielen chronischen Prozessen z. B. der Gelenke (Kniearthrose, Hüftarthrose, Blockaden der Hals- und Lendenwirbelsäule).
An den angezeigten Stellen wird ein Kantharidenpflaster aufgebracht, das mit der Wirksubstanz (der zerriebenen "Spanischen Fliege") bestrichen ist. Es kommt zu einer Art Verbrennung, und es entwickelt sich innerhalb weniger Stunden eine starke Lymphblase. Anschließend wird die Blase entfernt. Einige Therapeuten injizieren dem Patienten den Blaseninhalt, um so eine verstärkte Wirkung zu erzielen.

Gegenanzeigen / Nebenwirkungen:
Nicht angewendet wird das Verfahren bei Nierenerkrankungen aufgrund der reizenden Wirkung auf die Nieren. Eine weitere - etwas unangenehme Nebenwirkung - ist die Blasenreizung. Wenn das Wasserlassen etwas schmerzen sollte, ist das auf das Pflaster zurückzuführen. Diese Reizung läßt aber meist nach wenigen Stunden nach und verschwindet vollständig, wenn das Pflaster abgenommen wird.

Vorgehensweise beim Cantharidenpflaster (nur für Therapeuten bestimmt):
Öffnen Sie die Tüte vorsichtig und nehmen sie das Pflaster heraus. Schneiden Sie es in 4 Quadrate. Seien Sie vorsichtig mit der Handhabung. Das Pflaster darf niemals mit Schleimhäuten oder gar mit den Augen in Berührung kommen. Es brennt dort sehr stark. Benutzen Sie die Einmalhandschuhe. Legen Sie das Pflaster auf den Rollhügel der Hüfte (das ist die größte Erhebung des Hüftknochens) und decken es mit einem Tupfer gut ab. Verpflastern Sie den Verband fest, damit er sich nicht während der nächsten 24 Stunden lösen kann. Das "Brennen" des Pflasters kann manchmal unangenehm sein. Deshalb sollte es am besten am Morgen aufgelegt und am nächsten Morgen - manchmal schon am Abend - wieder abgenommen werden. Die entstandene "Brandblase" enthält meistens eine trübe - manchmal auch eine klare - Flüssigkeit.

Die "Brandblase" muß eröffnet und die Haut vollständig abgetragen werden, damit sich unter der Haut keine Keime ansiedeln. Die jetzt offene Hautstelle ist natürlich sehr empfindlich. Sie kann mit einer einfachen Creme, oder auch wenn zur Hand mit einer Kamillencreme abgedeckt werden. Auf die Wundstelle muß ein Pflaster aufgelegt werden. Pflasterwechsel spätestens alle 1 - 2 Tage. Eintretende wässrige Sekretionen sind für 1 - 2 Tage normal. Bei eiterigen Sekretionen muß der Wundverband geöffnet und die Wunde vollständig gereinigt werden. Eine neue Haut ist nach ca. 5 Tagen entstanden.

Das Pflaster sollte nach vollständiger Abheilung der Wunde wiederholt werden.

Sollten Sie noch Fragen haben - rufen Sie mich an.
Laut  sind Sie der  Besucher dieser Seite seit dem 07.Mai 2000, letztes Update am 13. November 2000
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http://www.a-noll.de/Erfahrungsheilkunde/AlteVerfahren.htm

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c. Kanthariden und Baunscheidtismus

Das Setzen blasenziehender Pflaster und die Provokation örtlicher allergischer Reaktionen durch geringe Histaminfreisetzung sind die heute noch gebräuchlichen Techniken, den Lymphfluss anzuregen, die tiefergelegenen Entzündungen aufzulösen und das Versorgungsumfeld eines chronischen Krankheitsherdes günstig zu beeinflussen. Hautausschlagerzeugende Mittel erwähnen (lt. Aschner) zur Zeit der Barocke Munari/Treviso und Jetel/Prag. Da vom Behandler nicht die Methoden eines Folterknechts erwartet werden, verzichten wir auf Fontanellenbildungen aufgrund von Brenneisensetzen (Kautherisieren), Haarseil, Ätzmittel und gravierende Pustulantien mit Krebsgefahr (Crotonöl), welche genauso gut von ziehenden Pflastern aus der Spanischen Fliege (Cantheroplast, Spezialpflaster Bock) oder vom Baunscheidtieröl (GA 301) ersetzt werden. Der Patient muss dafür allerdings öfter kommen. Gerade das sorgfältig in seiner Größe ausgewählte Kantharidenpflaster, ist über Gelenke ein effizientes ableitendes Mittel, segmental einbezogen ein "heroisch" umstimmendes dazu. So leiten wir allzeit einmalig (im Unterschied zu Scharfbillig, der nach 4 Wochen ein zweites Pflaster an gleicher Stelle anbringt) niemals mit Kanthariden in der Kniekehle (Fossa poplitea) aus oder ab, sondern bevorzugen die "Knieaugen" (Regio genus anterior) - auch weit genug entfernt von den edlen Nieren und Geschlechtsorganen -, falls Kanthariden über einen seitlichen pulmonalen Herd oder für andere Zwecke gebraucht werden. Der, von einer 2er-Kanüle, angestochenen reifen Hautblase, entnimmt man bis zu 1 ml ihres Inhalts und reinjiziert ihn (im autonosodalen Sinn) i.m. in die gegenüberliegende Seite.

Nach dem Eingriff versorgt man ausschließlich die Ränder des von der Epidermis befreiten Areals mit Pastae Zinci mollis oder derma-loges Wundsalbe und polstert mit Mullwatte nochmals luftig ab. (Hilfsmittel siehe Abb. 7) Ohne anhaltende bräunliche Pigmentierung zur Erinnerung an das stundenweise sehr schmerzhafte Ziehpflaster, geht es beim Baunscheidtverfahren ab.

Praxisfall 2 (Baunscheidtverfahren): Erstmals sind bei einem 40-jährigen Patienten vor 2 Jahren entzündlich-verdickte leicht gerötete Stellen an den Fingergrundgelenken und Berührungs-/Belastungsschmerzen an beiden Knien aufgetreten. Polyarthritis. Sogleich, denn bei einem erstmaligen Schub besitzen wir die besten Karten, werden die zu behandelnden Stellen desinfiziert und der auf 2-3 Millimeter Eindringtiefe eingestellte "Lebenswecker" tritt in Aktion.

Die gestichelten Areale wurden mit GA 301 (Firma Madaus) betupft und die zuerst juckende Hautoberfläche bildete für zirka eine dreiviertel Stunde ordentliche Hautquaddeln, die außerdem gebürstet werden dürfen, wenn absolut kein
Blutstropfen ausgetreten ist. Die Behandlung wiederholte sich innerhalb einer Woche dreimal, ein Entsäuerungstee wurde verschrieben und eine langfristige Zucker-, Fleisch- und Wurstkarenz angeraten. Die Entzündungssymptome klangen daraufhin innerhalb von 3 Wochen ab und sind seitdem nicht mehr aufgetreten.

Alle Arthrosen reagieren im Anfangsstadium ebenso auf Kanthariden wie auf
Baunscheidtismus.

Die mit dem "Lebenswecker" zu bearbeitenden Stellen wechseln von Patient zu Patient, richten sich nach örtlichen, zum Teil knöchern-sehnigen Voraussetzungen, oder beziehen - wie beim Schröpfen - Akupunkturpunkte mit ein. Die originalen Anweisungen Carl Baunscheidts sind daher überwiegend historisch zu verstehen und müssen modifiziert werden.23 (Tabelle 1)

Von Rubificantia (Senföl, Senfmehl, Ingwerpulver, ekzematische Watte) gereizte Hautflächen, die keine Verletzung der Epidermis nach sich ziehen, versorgt man abschließend mit Nußbaumöl. Zu den Ableitungsverfahren der Haut gehören auch das volksmedizinische Schmierseifenbad, das Senfmehlfußbad und das Nasenrödern.
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2. Stelle:
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Fazit

Nicht alle älteren und sehr alten Therapieformen decken die Bedürfnisse heutiger Heilpraxen ab. Das bedeutet nicht, dass hippokratischer Sinn, volksmedizinischer Fundus und archaisch-mythische Vorstellungen keine Chancen hätten, in die Therapie erfolgreich einzufließen, - manchmal sogar spontan, da die jetzige Bewusstseinsstruktur die einstigen differenziert einschließt und herauskristallisierbare Werte eventuell versteht und auf die Moderne überträgt. Aus alt mach jung - diese Formel geht jedoch selten auf und erreicht oft das Niveau einer Nähkästchenplauderei. Grau ist alle Theorie - hell die erfüllte Praxis, zu der eine mäßige Beobachtung der sich wandelnden Prämissen und eine mangelhafte Dokumentation der medizinischen Abläufe wenig beiträgt. Zwischen Dogma und Skepis, inmitten Systole und Diastole der Natur (Goethe), kauert irgendwo die Weltweisheit. An einem einzigen unbekannten Tag - so ist es vorgesehen - wird sie sich im Menschen aufrichten.

Literatur zu den Anmerkungen 1-33 sowie weitere Hinweise zu älterer Lieratur beim Verfasser.

Anschrift des Verfassers:
Siegfried Haußmann
Heilpraktiker
Im Mohnfeld 3
77836 Rheinmünster
Diese Informationen und Veranstaltungshinweise
finden Sie auch in der Zeitschrift Naturheilpraxis des Pflaum-Verlages:
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http://home.t-online.de/home/andreas_jansen/baunsch.htm

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Home
Behandlungsmethoden
Ausleitende Verfahren über die Haut
Baunscheidtieren

Baunscheidtieren

Karl Baunscheidt (1809 - 1873), ein Erfinder und Feinmechaniker, entdeckte dieses nach ihm benannte Verfahren durch einen Zufall, als sich eine Linderung seiner geschwollenen Handgelenke (rheumatischer Arthritis in Arm und Hand) durch Mückenstiche einstellte. Seine Beobachtung veranlaßte ihn dazu, solche Stiche nachzuahmen, um einen Heilungserfolg zu erzielen.

Er konstruierte ein Gerät, den "Lebenswecker": Ein Federmechanismus "schießt" ein Bündel feiner Stahlnadeln in die oberen Hautschichten. Anschließend wird ein hautreizendes Öl auf die so behandelten Hautpartien aufgetragen. Die Behandlung ist trotz der Beschreibung schmerzarm.

Die Auswahl des Öls richtet sich nach der Diagnose. Durch diese Reizung wird eine verstärkte Ausscheidung von "Abfallprodukten" des Körpers erreicht, sowie eine Anregung der inneren Organe über die Reflexzonen der Haut.

Das Baunscheidtöl

Die Herstellungsweise des Baunscheidtöls ist bis in unsere heutigen Tage sagenumwoben. Einzelne Kenner des Baunscheidtierens vermuten, daß eines der Hauptbestandteile das Croton-Öl war. Croton-Öl ist ein stark reizendes Öl, daß nach kurzem Hautkontakt bereits eine Entzündung hervorruft. Diese kann bei fortgesetztem Hautkontakt auch eiterig werden.

Diese eiterige Entzündung wird von Kennern als wesentlich für einen ausreichenden Heilerfolg angesehen. Andere Autoren verneinen die Notwendigkeit des Croton-Öls.

Moderne Präparate haben im wesentlichen Histamin und ätherische Öle als Inhaltsstoffe. Sie sind nicht so stark reizend wie das Croton-Öl.

Wie nimmt man eine Baunscheidtbehandlung vor?

Die Vorgehensweise beim Baunscheidtieren hat sich bis heute nicht geändert:

Als Erstes erfolgt die Aufklärung des Patienten über Wirkung der Therapie (sonst wundert der sich doch sehr, was mit seinem Körper passiert .......)

Der Arzt nimmt zunächst die Desinfektion der Haut vor.

Dann erfolgt die Stichelung der Haut mit dem "Lebenswecker"

Die gestichelten Hautstellen werden anschließend mit Nelkenöl eingerieben

Anwendungsgebiete Besonders bewährt hat sich das Baunscheidtieren bei rheumatischen oder arthrotischen Krankheiten oder auch bei Verspannungszuständen (Myogelosen = Muskelverhärtungen) z.B. im Nackenbereich (Verspannungskopfschmerz). Auch das Weichteilrheuma, Durchblutungsstörungen, Neuralgien mit Taubheitsgefühl, Tinnitus und Migräne lassen sich mit Bauscheidtieren beeinflussen.

Die Wirkung des Baunscheidtierens ist vielseitig:

Stichphänomen: der Einstich reizt die Haut und startet die Grundregulation des Systems.

Das Öl bewirkt an den Einstichstellen der Haut kleine Entzündungen, über die der Körper Schlackenstoffe ausscheidet. Dadurch reagiert der Körper, indem er seine Abwehrkräfte aktiviert und Heilungsprozesse in Gang bringt.

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Folter an der Universität Duisburg-Essen
« Reply #2 on: October 16, 2006, 12:43:01 AM »

http://www.wohlweh.de/seiten/austext.html :

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Was man darunter versteht

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe ausleeren. Und wo sie dies nicht selbst fertig bringt, dort mach' ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus."

Besser als mit diesem Satz von PARACELSUS, kann man eigentlich nicht ausdrücken, worum es sich bei Ausleitungsverfahren handelt. Bei den schädlichen Stoffen handelt es sich in erster Linie um Schlacken im Gewebe.

Herausragende Vertreter dieser, auch Humorallehre genannten, Richtung waren, HIPPOKRATES von Kos (460-359 a.C.), im arabischen Kulturraum Mohammed al RAZI (850-911p.C.), PARACELSUS (1493-1541). Wilhelm HUFELAND (1762-1826) und Bernhard ASCHNER (1883-1960), der die Methode in unsere Zeit rettete. Ihm zu Ehren spricht man auch von der ASCHNER-Methodik. Nicht vergessen möchte ich Dr. med. Johann ABELE, dessen Aufsatz "Technische Methoden der Humoraltherapie nach Dr. med.habil Bernhard Aschner" mir, neben Anderen, als Quelle für meine Angaben diente.

Auf dieser Seite möchte ich ihnen folgende Verfahren vorstellen:
petechiale Saugmassage
Schröpfen
Blutegel
Aderlass
Canthariden Pflaster

Baunscheidtieren

Auch hier gibt es Links zu Seiten mit weiteren Informationen, oder ich gebe ihnen im persönlichen Gespräch Auskunft.

Begleitend zu den genannten Verfahren kann die Behandlung mit homöopathischen Komplexmitteln unterstützt werden

petechiale Saugmassage

Die petechiale Saugmassage dürfte wohl den Wenigsten ein Begriff sein. Es handelt sich um eine Kombination der beiden Ur-Behandlungen Massage und Saugen.

Sie wurde "entdeckt" von dem Arzt Dr. med Hans ZÖBELEIN, einem Mediziner, der in seiner Praxis unter anderem Schröpfen und Schröpfmassage anwendete. Als er eines Tages eine Patientin mit Schulter-Arm-Syndrom mittels Schröpfmassage behandelte, zerbrach ihm sein letzter Schröpfkopf. Er machte aus der Not eine Tugend und setzte eine viel kleinere Glocke auf, die eigentlich zum Rödern (absaugen der Mandeln) verwendet wird. Der Effekt war verblüffend! Entstehen durch die Schröpfmassage großflächige Hämatome (blaue Flecken), so war die Haut nun plötzlich übersät mit kleinen, flohstichartigen Blutpunkten (Petechien). Die Patientin verspürte während der Behandlung stechende Schmerzen, als ob die Haut eingeritzt würde, obwohl der Röder-Aufsatz keinerlei scharfe Kanten hat.

Gleichzeitig empfand sie jedoch spürbare Erleichterung und hatte nach der Behandlung ein angenehmes, gut durchblutetes Gefühl in der Schulter. Dr. ZÖBELEIN wiederholte diese Behandlungen insgesamt 12 mal, ab der 8. Anwendung waren keine Petechien mehr auszulösen und die Patientin konnte die Schulter wieder schmerzfrei bewegen.

Was war hier passiert? In Hautbereichen, die sich über verspannter Muskulatur (Myogelosen) befinden, ist die Durchblutung gestört. In den Kapillaren (kleinste Blutgefäße) stauen sich die roten Blutkörperchen. Gleichzeitig ist die Gefäßwand nicht mehr im optimalen Zustand, das heißt sie ist durchlässiger. Durch den Saugreiz, der durch die petechiale Saugmassage ausgelöst wird, verformen sich die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) und manchen gelingt es, sich durch die Kapillarwand zu zwängen. Dies führt zu dem beschriebenen Schmerz. Die Kapillaren werden dabei nicht verletzt, sondern schließen sich sofort wieder, es kommt also nicht zu einer Blutung. Diesen Vorgang bezeichnet man als trockene Diapedese. Da sich diese Erythrozyten nun im Zellzwischenraum befinden werden sie als rote Punkte sichtbar. Der medizinische Nutzen entsteht dadurch, dass in den Kapillaren durch die ausgetretenen Erythrozyten wieder mehr Platz ist und das Blut besser fließen kann. Das hat zur Folge, das im gesamten behandelten Bereich die Durchblutung wieder verbessert wird. Gleichzeitig erreichen die Kapillargefäße durch die Behandlungen wieder ihre normale Durchlässigkeit, das heißt, sie heilen sich selbst. Daher lassen sich nach mehreren Behandlungen auch keine Petechien mehr auslösen.

Die ausgetretenen Erythrozyten wirken für 3 bis 4 Tage als "Reizdepot" (Zöbelein) und regen die Entschlackung und Entgiftung des Gewebes an.

Das heute in der Praxis angewandte PSM-Gerät ist mit einem Saugkopf aus Metall ausgestattet und wird vom Sohn des Erfinders vertrieben. Firma Zöbelein und Gratzke

Anwendungsgebiete für die petechiale Saugmassage
Nicht akut entzündliche Schmerzzustände * Funktionelle Organbeschwerden * Gelosen des Haut-Unterhaut-Gewebes * Neuralgien * rheumatischer Formenkreis * LWS-, BWS-, HWS-, Schulter-Arm-Syndrom * Posttraumatische Spätfolgen * Narbenstörfelder

oben Schröpfen Blutegel Aderlass Canthariden Baunscheidtieren

Schröpfen

Das Schröpfen ist eines der ältesten naturheilkundlichen Verfahren überhaupt. Es war und ist in allen Kulturen verbreitet. Der älteste Nachweis der Methode ist auf einem ärztlichen Siegel aus Mesopotamien, ca. 3300 v. Chr. zu sehen, auf dem drei Schröpfköpfe dargestellt sind.

Zum Schröpfen werden Schröpfgläser verwendet, die durch Erwärmung unmittelbar vor dem Aufsetzen auf die Haut, ein Vakuum erzeugen. Hier durch entsteht die therapeutische Saugwirkung.

Je nachdem, ob in der zu behandelnden Zone eine Blutarmut oder Blutfülle herrscht, wird zwischen trockenen und blutigen Schröpfen unterschieden.
Beim trockenen Schröpfen kommt es zur Ausbildung eines Hämatoms (blauer Fleck, ähnlich eines Knutschflecks!).

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor Aufsetzen der Gläser, mittels eines "Schröpfschnäppers" skarifiziert, d.h. eingeritzt. Dieser Vorgang ist schmerzlos. Während die Schröpfgläser aufgesetzt sind, kann Blut aus dem Gewebe abfließen.

Der Patient empfindet nach der Schröpfbehandlung ein angenehmes Gefühl, da die energetischen Verhältnisse wieder ausgeglichen sind.

Bei den zu behandelnden Zonen handelt es sich um " Head´sche Zonen" entlang der Wirbelsäule, die über Haut-Eingeweide Reflexe in direkter Verbindung zu inneren Organen stehen, und dadurch auf diese Einfluß nehmen. Das Vorhandensein einer Zone weißt bereits auf eine Schwäche in dem der Zone zugewiesenen Organ hin.

Außerdem wird direkt an den maximalen Schmerzpunkten behandelt.

Anwendungsgebiete für die Schröpfbehandlung sind z.B.:
HWS-Syndrom * Migräne * Asthma bronchiale * Bluthochdruck * Schlafstörungen * Wirbelblockaden * Verstopfung * Reizmagen * Nierenstein und -kolik

oben Saugmassage Blutegel Aderlass Canthariden Baunscheidtieren

Blutegel

Alleine das Wort Blutegel weckt in vielen Menschen Ekelgefühle, dabei haben das diese kleinen Tierchen überhaupt nicht verdient... , enthält doch der Speichel der Tiere einen Cocktail an Wirkstoffen, dessen medizinischer Nutzen längst bewiesen ist.

Ähnlich dem Schröpfen waren Blutegel bereits bei den Ärzten der Antike bekannt und beliebt und hatten bis in die Neuzeit ihren Platz unter den Heilmethoden.

Im 19ten Jahrhundert sprach man sogar vom "Vampirismus", da die Blutegel, vor allem in Frankreich, bei jeder nur erdenklichen Krankheit in Massen verwendet wurden (pro Behandlung bis zu 80 Stück!!). Dadurch wurden die Blutegel nahezu ausgerottet.

Mit Aufkommen der Hygienelehre schienen die Blutegel jedoch plötzlich nicht mehr zeitgemäß. Zu Unrecht wie man heute weiß, da, der Blutegel die Stelle, an der er beißt, mit Inhaltsstoffen seines Speichels desinfiziert!

Die heutzutage eingesetzten Blutegel kommen aus Zuchtbetrieben. Dadurch ist ein einwandfreier Zustand der Egel gewährleistet und einer Ausrottung der Art vorgebeugt.

Was viele nicht wissen ist, dass Blutegel in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie eingesetzt werden. Wiederhergestellte Körperteile werden wesentlich schneller durchblutet und eine volle Funktionstüchtigkeit dadurch wahrscheinlicher.

Hauptwirkstoff der Blutegel ist Hirudin, es hemmt die Blutgerinnung, wirkt diuretisch (wassertreibend) und antibiotisch. Andere Wirkstoffe des Egels wirken hyperämisierend (durchblutungsfördernd). Ein anästhesierender (betäubender) Wirkstoff sorgt dafür, dass das Saugen nicht schmerzhaft ist, der Patient empfindet lediglich einen leichten
Schmerz während der Blutegel anbeißt.

Pro Behandlung werden 4-6 Blutegel angesetzt. Dies erfordert eine gewisse Erfahrung, da die Egel sehr sensibel sind und nur anbeißen, wenn die äußeren Umstände stimmen. So darf z.B. die zu behandelnde Stelle nicht mit Seife oder Alkohol gereinigt werden. Nach ca. 20 bis 60 min. fallen die Blutegel von alleine ab, es kommt zu einer Nachblutung die bis zu 24 Stunden anhalten kann. Durch das langsame Nachbluten ist eine Blutegelbehandlung zugleich eine sanfte Form des Aderlasses.

Nach der Behandlung ruht der Patient nach, anschließend wird die Wunde mit einem leichten Druckverband versorgt, um die Nachblutung nicht ganz zu stoppen.

Da ein Blutegel das gesaugte Blut 5 - 18 Monate verdaut, aber bereits nach zwei Monaten fähig ist wieder zu saugen, ist es gesetzlich vorgeschrieben, die Egel nach der Behandlung zu töten um einer Infektionsgefahr vorzubeugen.

Übrigens kann ein Blutegel in der Natur bis zu zwanzig Jahre alt werden. Dort ernährt es sich z.b. durch Frösche. Weitere Informationen zum Thema Blutegel finden sie auf der Seite "Der medizinische Blutegel".

Anwendungsgebiete für Blutegel sind z.B.:
Gürtelrose * Tinnitus * Krampfadern * Rheuma * Mandelabszess * Thrombophlebitis * Gallenblasenentzündung * Furunkel * Hämohorriden

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Aderlass

Der Begriff Aderlass ist sehr negativ belegt. Die Vorstellung von leichenblassen Menschen, denen Unmengen von Blut abgenommen werden, geistert durch unsere Köpfe. Tatsächlich wurde diese Behandlung im Mittelalter meist übertrieben und die Patienten mussten unverhältnismäßig große Mengen Blut lassen, bei jeder nur erdenklichen Erkrankung.

PARARCELSUS kreidete den Kollegen seiner Zeit diesen Umstand an und bezichtigte sie der Geldscheffelei. Im Laufe der Zeit geriet der Aderlass dadurch auch in Verruf. Andererseits, das heutzutage weitverbreitete Blutspenden ist nichts anderes als ein Aderlass, wenn auch mit sozialer Komponente und durchaus akzeptiert.

In den meisten Fällen kann der Aderlass durch andere Verfahren, wie das oben beschriebene blutige Schröpfen und die Blutegel Behandlung, ersetzt werden, da diese die gleiche blutentziehende Wirkung haben. Für Patienten, die mit dem Aderlass positive Erfahrungen gemacht haben und in Fällen, in denen die anderen Verfahren nicht eingesetzt werden können, biete ich den Aderlass aber an.

Der Aderlass wird am liegenden Patienten ausgeführt. Mittels eines venösen Zugangs werden 100-250 ml. Blut abgelassen.

Beim Aderlass wird unterschieden zwischen dem Volumenaderlass, hauptsächlich eingesetzt zur symptomatischen Behandlung bei Bluthochdruck und dem Stoffwechseladerlass, mit dem Ziel, dem Menschen Blut und Schlackenstoffe zu entziehen, um die Bildung neuen Blutes anzuregen.

Nach Hildegard von BINGEN wird der Aderlass am 1. bis 6. Tag nach Vollmond durchgeführt.

Anwendungsgebiete für den Aderlass:

Verbesserung und Entgiftung des Stoffwechsels * Zur Entlastung von Krampfadern * Stauungszustände * Stoffwechselstörungen
(Rheuma, Gicht, Fettstoffwechsel u.a.)

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Canthariden Pflaster

Ein ebenfalls sehr altes Ausleitverfahren, auch der "weiße Aderlass" genannt. Weißer Aderlass deshalb, weil es durch die Cantharidenpflaster ausschließlich zur Ausscheidung von Lymphe kommt.

Hauptwirkstoff ist das Cantharidin, das aus dem Käfer "spanische Fliege" gewonnen wird. Aus dem Extrakt der Käfer wird eine Salbe angefertigt. Diese wird auf ein Pflaster aufgebracht, welches auf die zu behandelnde Hautpartie (max. 5x5 cm.) aufgelegt wird. Nach etwa vier Stunden entsteht ein brennendes Gefühl, das Cantharidin beginnt zu wirken. Nach 12 Stunden hat sich eine mit Lymphflüssigkeit gefüllte Blase entwickelt, ähnlich einer Brandblase. Je nach Konsistenz des Blaseninhaltes (sulzig bis flüssig), wird die Blase geöffnet oder ganz entfernt. Die Wunde wird nun wie eine Brandwunde versorgt, und es kann noch länger Lymphe nachsickern, was als positive Reaktion gesehen wird.

Im behandelten Gebiet kommt es u.a. zu einer mehrtägigen Temperaturerhöhung, Mehrdurchblutung und Krampflösung der Blutgefäße. Eine vermehrte Bildung von Immunglobulinen regt die körpereigenen Abwehrkräfte an.

Bei ca. 5% der Patienten kann sich an der behandelten Stelle eine Hautverdunklung entwickeln, der jedoch durch eine mildere Variante der Salbe vorgebeugt werden kann.

Einige Anwendungsgebiete für Cantharidenpflaster sind :
Gicht * rheumatische Erkrankungen * Nervenentzündungen * arthrothische Gelenke * chronische Blasenentzündung

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Baunscheidtieren

Ein nach dem Naturwissenschaftler und Feinmechaniker Carl BAUNSCHEIDT (1809-1872) benanntes Verfahren.

BAUNSCHEIDT machte eines Tages die Erfahrung, dass die Schmerzen in seiner von Gicht geplagten Hand nachließen, nachdem ihn dort
mehrere Mücken gestochen hatten. Dieses Phänomen faszinierte ihn und regte seinen Erfindergeist an. Er konstruierte ein Gerät, das er den
Lebenswecker nannte. Diese Erfindung machte ihn in der damaligen Zeit in medizinischen Kreisen weit bekannt, seine Bücher wurden in alle
wichtigen Weltsprachen übersetzt. Im 19ten Jahrhundert war ein "Lebenswecker" das Prunkstück vieler Hausapotheken.
Der Lebenswecker ist ein längliches, mechanisches Gerät an dessen Ende sich ca. zwei Dutzend Nadeln, kreisförmig angeordnet(ca. 2cm
Durchmesser), befinden. Durch einen Ring, wird die nötige Eindringtiefe eingestellt (ca.2mm). Das Gerät wird auf die Haut aufgesetzt und
durch einen Federmechanismus lässt man die Nadeln in die Haut schnellen. Dieser Vorgang wird so oft in gleichmäßiger Vorgehensweise
wiederholt, bis das ganze Behandlungsgebiet gestichelt ist. Die Eindringtiefe ist so gewählt, dass es zu keinem Blutaustritt kommt, denn Ziel
sind die oberflächlicheren Lymphgefäße. Die so behandelte Zone wird nun mit einem spezial Baunscheidt-Öl eingerieben und anschließend mit
Watte abgedeckt. Es entwickelt sich ein Hautauschlag, der üblicherweise nach drei bis sechs Tagen abklingt.
Die Wirkungsweise am Ort des Geschehens ist ähnlich der von Cantharidenpflastern. Innere Organe werden, wie auch beim Schröpfen, über
Haut-Eingeweide-Reflexe erreicht (HEAD`sche Zonen).
Anwendugsbereiche des Baunscheidtismus
Arthrosen * rheumatische Erkrankungen * Migräne * Schlaflosigkeit * chronische Krankheiten innerer Organe
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Wie man an diesen Beweisstücken sieht, werden üble und übelste Methoden am Menschen praktiziert. Sogar an einer "Universität" Duisburg-Essen, siehe oben.

Erstaunlicherweise hat schon vor 200 Jahren (!) Hahnemann gegen diese Irrsinn gewettert. Ich zitiere:


Samuel Hahnemann : "Organon" : 1. Ausgabe von 1810 :
http://www.dzvhae.de/Organon/Organon.html :

[*QUOTE*]
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32
Die Allöopathie der alten Schule überschätzte nicht nur bei weitem diese Anstrengungen der rohen automatischen Naturkraft, sondern mißdeutete sie gänzlich, hielt sie falschlich für ächt heilsam, und suchte sie zu erhöhen und zu befördern, in dem Wahne, dadurch vielleicht das ganze Uebel vernichten und gründlich heilen zu können.

Wenn die Lebenskraft bei chronischen Krankheiten dieses oder jenes beschwerliche Symptom des inneren Befindens, z.B. durch einen feuchtenden Haut-Ausschlag zu beschwichtigen schien, da legte der Diener der rohen Naturkraft (minister naturae) auf die entstandene jauchende Fläche ein Kanthariden-Pflaster oder ein Exutorium (Seidelbast), um duce natura noch mehr Feuchtigkeit aus der Haut zu ziehen und so den Zweck der Natur, die Heilung (durch Entfernung der Krankheits-Materie aus dem Körper?) zu befördern und zu unterstützen - ; aber entweder, wenn die Einwirkung des Mittels zu heftig, die feuchtende Flechte schon alt und der Körper zu reizbar war, vergrößerte er, nutzlos für das Ur-Uebel, das äußere Leiden um Vieles, erhöhete die Schmerzen, welche dem Kranken den Schlaf raubten und seine Kräfte herabsetzten (auch wohl einen fieberhaften bösartigen Rothlauf [erysipelas] herbeiführten), oder, bei milderer Einwirkung auf das vielleicht noch neue Localübel, vertrieb er damit durch eine Art übel angebrachten, äußeren Homöopathisms das von der Natur zur Erleichterung des innern Leidens auf der Haut bewerkstelligte Localsymptom von der Stelle, erneuerte so das innere, gefährlichere Uebel, und verleitete durch diese Vertreibung des Localsymptoms die Lebenskraft zur Bereitung eines schlimmeren Metaschematisms auf andere, edlere Theile; der Kranke bekam gefährliche Augen-Entzündung, oder Taubhörigkeit, oder Magen-Krämpfe, oder epileptische Zuckungen, oder Er-

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stickungs- oder Schlagfluß-Anfälle, oder Geistes- oder Gemüthskrankheit u.s.w. dafür (1).
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Gleiche Quelle:

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So, wenn die gewöhnlichen Aerzte künstliche Hautgeschwüre und Fontanellen äußerlich am Körper unterhalten, um dadurch eine chronische Krankheit zu tilgen, so können sie nie damit ihre Absicht erreichen, können dieselbe nie damit heilen, da solche künstliche Hautgeschwüre dem innern Leiden ganz fremd und allöopathisch sind; aber indem der, durch mehre Fontanellen erregte Reiz ein, wenigstens zuweilen, stärkeres (unähnliches) Uebel ist, als die inwohnende Krankheit, so wird diese anfänglich dadurch zuweilen auf ein paar Wochen zum Schweigen gebracht und suspendirt, aber letzteres auch nur auf sehr kurze

92

Zeit, und zwar unter allmähliger Abmergelung des Kranken. Viele Jahre hindurch durch Fontanellen unterdrückte Fallsucht, kam stets und schlimmer wieder zum Vorscheine, sobald man dieselben zuheilen ließ wie Pechlin (1) und Andere bezeugen. Purganzen können aber für die Krätze und Fontanelle für eine Fallsucht nicht fremdartigere, nicht unähnlichere Umstimmungs-Potenzen, nicht allöopathischere, angreifendere Cur-Mittel sein, als es die, allgewöhnlich, aus ungekannten Ingredienzen gemischten Recepte für die übrigen namenlosen, unzählbaren Krankheits-Formen in der bisherigen Praxis sind. Auch diese schwächen bloß, unterdrücken und suspendiren die Uebel nur auf kurze Zeit, ohne sie heilen zu können, und fügen dann immer, durch langwierigen Gebrauch, einen neuen Krankheitszustand zu dem alten Uebel hinzu.

§40

III. Oder die neue Krankheit tritt, nach langer Einwirkung auf den Organism, endlich zu der alten, ihr unähnlichen, und bildet mit dieser eine complicirte Krankheit, so daß jede von ihnen eine eigne Gegend im Organism, d.i. die ihr besonders angemessenen Organe und gleichsam nur den ihr eigenthümlich gehörigen Platz einnimmt, den übrigen aber, der ihr unähnlichen Krankheit überläßt. So kann ein Venerischer auch noch krätzig werden und umgekehrt. Als zwei sich unähnliche Krankheiten, können sie aber einander nicht aufheben, nicht heilen. Anfangs schweigen die venerischen Symptome, während der Krätz-Ausschlag anfängt zu erscheinen und werden suspendirt; mit der Zeit aber, (da die venerische Krankheit wenigstens eben so stark, als die Krätze ist), ge-

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1) Obs. phys. med. lib. 2. obs. 30.
93

sellen sich beide zu einander (1), das ist, jede nimmt bloß die, für sie geeigneten Theile des Organism's ein und der Kranke ist dadurch kränker geworden und schwieriger zu heilen.
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[*/QUOTE*]


gleiche Quelle :

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2) Um das Maaß der Selbst-Verblendung zu überfüllen, wurden (recht gelehrt) stets mehrere, ja viele, verschiedene Arzneien in so genannten Recepten zusammen gemischt, auch oft, und in großen Gaben eingegeben, und so das theuere, leicht zerstörbare Menschen-Leben, vielfach unter den Händen dieser Verkehrten gefährdet, vorzüglich, da man auch Aderlaß, Brech- und Purgirmittel zur Hülfe nahm, so wie Ziehpflaster, Fontanelle, Haarseile, Beitzen und Brennen.

106

folgung die Leiden der Kranken sich nur noch vermehrten und erhöheten, so würde man schon längst diese allöopathischen Aerzte ganz verlassen haben, wenn nicht die palliative Erleichterung, die sie von Zeit zu Zeit durch einige empirisch aufgefundene Mittel (deren oft fast augenblickliche, schmeichelhafte Wirkung in die Augen fällt) dem Kranken zu verschaffen wußten, ihren Credit noch einigermaßen aufrecht erhalten hätte.
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[*QUOTE*]
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§76

Nur gegen natürliche Krankheiten hat uns der Allgütige Hülfe durch die Homöopathik geschenkt - aber jene, durch falsche Kunst schonungslos erzwungenen, oft jahrelangen Schwächungen (durch Blut-Verschwenden, Abmergelung durch Haarseile und Fontanelle) so wie die Verhunzungen und Verkrüppelungen des menschlichen Organisms im Innern und Aeußern durch schädliche Arzneien und zweckwidrige Behandlungen, müßte (bei übrigens zweckmäßiger Hülfe, gegen ein vielleicht noch im Hintergrunde liegendes, chronisches Miasm) die Lebenskraft selbst wieder zurücknehmen, wenn sie nicht schon zu sehr durch solche Unthaten geschwächt worden und mehrere Jahre auf dieses ungeheure Geschäft ungestört verwenden könnte.

Eine menschliche Heilkunst, zur Normalisirung jener unzähligen, von der allöopathischen Unheilkunst so oft angerichteten Innormalitäten, giebt es nicht und kann es nicht geben.
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gleiche Quelle

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Vorrede zur sechsten Ausgabe.
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Die alte Medicin (Allöopathie), um Etwas im Allgemeinen über dieselbe zu sagen, setzt bei Behandlung der Krankheiten theils (nie vorhandne) Blut-Uebermenge (plethora), theils Krankheits-Stoffe und Schärfen voraus, läßt daher das Lebens-Blut abzapfen und bemüht sich die eingebildete Krankheits-Materie theils auszufegen, theils anderswohin zu leiten (durch Brechmittel, Abführungen, Speichelfluß, Schweiß und Harn treibende Mittel, Ziehpflaster, Vereiterungs-Mittel, Fontanelle, u.s.w.), in dem Wahne die Krankheit dadurch schwächen und materiell austilgen zu können, vermehrt aber dadurch die Leiden des Kranken und entzieht so, wie auch durch ihre Schmerzmittel, dem Organism die zum Heilen unentbehrlichen Kräfte und Nahrungs-Säfte. Sie greift den Körper mit großen, oft lange und schnell wiederholten Gaben starker Arznei an, deren langdauernde, nicht selten fürchterliche Wirkungen sie nicht kennt, und die sie, wie es scheint, geflissentlich unerkennbar macht durch Zusammenmischung mehrer solcher ungekannter Substanzen in eine Arzneiformel, und bringt so, durch langwierigen Gebrauch derselben neue, noch zum Theil unaustilgbare Arznei-Krankheiten dem kranken Körper bei. Sie verfährt auch, wo sie nur kann, um sich bei dem Kranken beliebt zu erhalten (1) mit Mitteln, welche die Krankheits-Beschwerden

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1) Zu gleicher Absicht erdichtet der gewandte Allöopath vor allen Dingen einen bestimmten, am liebsten griechischen  durch Gegensatz (contraria contraiis) zwar sogleich auf kurze Zeit unterdrücken und bemänteln (Palliative) aber den Grund zu diesen Beschwerden (die Krankheit selbst) verstärkt und verschlimmert hinterlassen. Sie hält die, an den Außentheilen des Körpers befindlichen Uebel, fälschlich für bloß örtlich, und da allein für sich bestehend, und wähnt sie geheilt zu haben, wenn sie dieselben durch äußere Mittel weggetrieben, so daß das innere Uebel nun schlimmer an einer edlern und bedenklichern Stelle auszubrechen genöthigt wird. Wenn sie weiter nicht weiß, was sie mit der nicht weichenden oder sich verschlimmernden Krankheit anfangen soll, unternimmt die alte Arzneischule wenigstens, dieselbe blindhin durch ein von ihr so genanntes alterans zu verändern, z.B. mit dem das Leben unterminirenden Calomel, Aetzsublimat, und mit andern heftigen Mitteln in großen Gaben.
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gleiche Quelle :

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1) Homöopathik vergießt nie einen Tropfen Blutes, giebt nicht zu brechen, purgiren, laxiren oder Schwitzen, vertreibt kein äußeres Uebel durch äußere Mittel, verordnet keine heiße oder ungekannte Mineral-Bäder oder Arznei enthaltende Klystiere, setzt keine spanischen Fliegen oder Senfpflaster, keine Haarseile, keine Fontanelle, erregt keinen Speichelfluß, brennt nicht mit Moxa oder Glüheisen bis auf die Knochen u. dgl., sondern sie giebt mit eigner Hand nur selbst bereitete, einfache Arznei, die sie genau kennt und keine Gemische, stillt nie Schmerz mit Opium, u.s.w. zur Gesundbeit herstellt - und so ein heilbringendes und beseeligendes Geschäft wird.

Hienach ist die Homöopathik eine ganz einfache, sich stets in ihren Grundsätzen so wie in ihrem Verfahren gleichbleibende Heilkunst.
Wie die Lehre auf der sie beruht, erscheint sie, wohl begriffen, in sich völlig abgeschlossen und dadurch allein hülfreich. Gleiche Reinheit in der Lehre wie in der Ausübung, sollten sich von selbst verstehn und jede Rückverirrung in den verderblichen Schlendrian der alten Schule, (deren Gegensatz sie, wie die Nacht der Gegensatz des Tages ist) völlig aufhören, sich mit dem ehrwürdigen Namen Homöopathik zu brüsten.

Paris, Ende Februar 1842.
Samuel Hahnemann.
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Da stehen sie nun und nennen sich Homöopathen. Und treiben Schindluder mit Menschen. Und betrügen an der Homöopathie, wie man hier sieht.

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« Last Edit: October 16, 2006, 12:58:28 AM by ama »
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ama

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Folter an der Universität Duisburg-Essen
« Reply #3 on: November 10, 2008, 10:26:53 PM »

Garantiert ungekürzt, nicht daß jemand behauptet, ich würde aus dem Zusammenhang reißen: die BILD-Zeitung als Motor für Schwachsinn in der Medizin.

Was macht die BILD-Zeitung? Antwort: Sie druckt einen Text von Prof. Dobos, den oben bereits genannten Inhaber des Lehrstuhls für Naturheilkunde der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung an der Universität Duisburg-Essen.

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2008/10/20/selbstheilung/
kopfschmerzen-ohne-medikamente-bekaempfen.html

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Neue BILD-Serie Die Kraft der Selbstheilung
Kopfschmerzen ohne Medikamente bekämpfen

Von Prof. Dr. Gustav Dobos

In BILD erklärt Deutschlands wichtigster Professor für Naturheilkunde, wie Sie die Signale Ihres Körpers erkennen und sich selbst heilen können

Unser Körper hat die Kraft, sich selbst zu heilen! Professor Gustav Dobos (53), Leiter des einzigen Lehrstuhls in Deutschland für "Naturheilkunde und Integrative Medizin" der Uni Duisburg-Essen (NRW)* unterrichtet Studenten und behandelt seit Jahren Patienten nach dieser Methode.
 
Professor Gustav Dobos (53), Leiter der Abteilung "Naturheilkunde und Integrative Medizin"
an der Klinik Essen-Mitte (NRW). Sein Lehrstuhl an der Uni Duisburg-Essen wird gefördert
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung


In BILD erklärt der Professor, wie Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren können. Heute: Behandlung von Kopfschmerzen.
85 Prozent aller Schmerzmittel werden in Deutschland eingenommen, weil der Schädel brummt. Viele Menschen drücken das Pochen mit Tabletten weg. Doch Schmerzmittel können bei häufiger Einnahme selbst Kopfschmerzen verursachen! 300 000 bis 500 000 Menschen sind betroffen.
Auslöser für Kopfschmerzen können sein: chronische Nebenhöhlenentzündungen, Bluthochdruck, eine Fehlfunktion der Kiefergelenke oder Verspannungen der Kaumuskulatur. Lassen Sie das vom Arzt abklären! Der Experte: "Naturheilverfahren und Selbstheilung dürfen nie alleine stehen. Sie ergänzen die konventionelle Therapie!"

Am häufigsten ist der Spannungskopfschmerz. Ein dumpfes Ziehen oder Drücken. Es legt sich wie ein Helm über den Kopf oder zieht sich wie ein heißes Band um ihn.

DER ANSATZ DES PROFESSORS

Gehen Sie vorsichtig mit Schmerzmitteln um! Solche Medikamente sind immer nur der letzte Schritt und sollten auf keinen Fall häufiger als zehnmal im Monat eingenommen werden. Beginnen Sie bei den kleinsten Anzeichen des Schmerzes mit der Selbstbehandlung.

Gua-Sha-Massage gegen Kopfschmerzen

Die Gua-Sha-Massage stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Sie beruht auf dem Prinzip, dass das Körperinnere mit der Oberfläche verbunden ist. Mit der Massage sollen krank machende Faktoren nach unten, vom Kopf weg, befördert werden.

Gua-Sha-Massage gegen Kopfschmerzen

Die Gua-Sha-Massage stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin. Sie beruht auf dem Prinzip, dass das Körperinnere mit der Oberfläche verbunden ist. Mit der Massage sollen krank machende Faktoren nach unten, vom Kopf weg, befördert werden.

Gua-Sha-Massage gegen Kopfschmerzen

So geht's: Reiben Sie den Rücken des Partners mit Öl ein, streichen dann mit dem Deckel eines Babybreiglases (Achtung: keine scharfen Kanten!) anderthalb Daumen breit von oben nach unten seitlich der Wirbelsäule entlang. Zweimal wiederholen, um je einen Daumen nach außen versetzt. Zum Schluss vom Nacken bis zur Schulter streichen.

Foto: Jana LiebensteinZS Verlag
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Behandlungen für zu Hause in einem Drei-Stufen-Programm:
Bei akuten Beschwerden, Stufe 1:
bei akuten Beschwerden

Stufe 1
- Trinken Sie drei Liter Wasser oder Kräutertee am Tag. Vorsicht: bei Herzschwäche nicht mehr als 1,5 Liter trinken.
bei akuten Beschwerden

Stufe 1
- Reiben Sie Stirn, Schläfen und Nacken mit Minzöl ein (Apotheke).bei akuten BeschwerdenStufe 1
- Machen Sie bei kalten Füßen ein Senfmehlbad: 4 Esslöffel schwarzes Senfmehl (Apotheke oder Kräuterladen) in eine Fußwanne geben, mit körperwarmem Wasser auffüllen. Füße zehn Minuten drin lassen, dann mit lauwarmem Wasser abspülen, mit Öl einreiben und in Wollsocken stecken.
bei akuten Beschwerden
Stufe 1
- Wärme zuführen: heiße Dusche, heißer Nackenguss, oder ein Körnerkissen, das Sie in der Mikrowelle
erwärmen (Reformhaus)

1 von 4

Hilft all das nicht, dann wählen Sie Stufe 2:

Bei akuten Beschwerden

Stufe 2
- Machen Sie einen abführenden Einlauf. Die Nervenzellen des Darmes
sind mit denen des Rückenmarks und Hirns verschaltet. Sie brauchen einen
sogenannten Irrigator mit Darmrohr (Apotheke). Den Plastikbehälter mit 25
bis 33 Grad warmem Wasser (keinesfalls heißer!) füllen, das Darmrohr mit
Vaseline bestreichen. Legen Sie sich auf die linke Seite und führen das
Rohr langsam durch den After ein. Dann die Flüssigkeit einfließen lassen.
Versuchen Sie diese 15 bis 20 Minuten zu halten, bevor Sie die Toilette
aufsuchen.


Bei akuten Beschwerden Stufe 2

- Wenn Sie die Möglichkeit haben, lassen Sie eine Gua-Sha-Massage machen. Das regt die
Durchblutung an. Ihr Partner kann das zu Hause machen
1 von 2

Stufe 3: Wenn all das nichts nützt, dürfen Sie ein Schmerzmittel nehmen
Bei akuten Beschwerden
Stufe 3
- Beginnen Sie mit natürlichen Präparaten wie Weidenrindenextrakt.
Bei akuten Beschwerden Stufe 3
- Beginnen Sie mit natürlichen Präparaten wie Weidenrindenextrakt.Bei akuten Beschwerden Stufe 3
- Lässt sich nach etwa 30 Minuten keine Besserung erreichen, können Sie zu konventionellen Schmerzmitteln greifen:
Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen, Naproxen. Schreiben Sie sich auf, wie viele Medikamente Sie einnehmen. Nicht häufiger als zehnmal im Monat nehmen!
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Da Spannungskopfschmerzen körperliche wie seelische Ursachen haben, besteht die langfristige Strategie darin, die Selbstwahrnehmung zu stärken, Fehlhaltungen (Nacken und Rücken) und falsche Gewohnheiten zu ändern und bewusst zu entspannen.

So sieht eine langfristige Behandlung aus:
langfristige Behandlung

Entspannung

Lernen Sie eine Entspannungstechnik wie Qigong, Taiji, Yoga oder progressive Muskelentspannung. Im Idealfall sollte jeder "sein" Verfahren finden.

langfristige Behandlung

Bewegung

Bewegung lockert die Verspannungen, fördert die Durchblutung. Ideal ist Ausdauersport: Radfahren, Nordic Walking, drei- bis fünfmal die Woche 30 Minuten. Und: Frischluft-Spaziergänge!

langfristige Behandlung

Heilfasten

Durch den Verzicht auf Nahrung kommt es zur Umprogrammierung des Stoffwechsels, außerdem verändern sich die Botenstoffe im Gehirn. Beides unterstützt den Entspannungsprozess.

langfristige Behandlung

Ernährung

Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter. Kaffee und Alkohol zählen nicht dazu.

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Nahezu jeder Hundertste leidet unter einer Histamin-Intoleranz. Histamin findet sich vor allem in leicht verderblichen Lebensmitteln. Wenn Sie nach dem Verzehr folgender Lebensmittel Kopfschmerzen beobachten, sollten Sie damit vorsichtig umgehen: bestimmte Käsesorten (Gouda, Camembert, Emmentaler, Cheddar), Wurst (Salami), geräucherter Schinken, Sauerkraut, Wein (vor allem Rotwein), Fisch (besonders geräuchert oder gepökelt: Makrele, Thunfisch, Hering), Spinat und Auberginen.
 
Mehr im Buch "Die Kräfte der Selbstheilung aktivieren!" (Zabert Sandmann Verlag, 281 Seiten, 24,80 Euro)

Gut ist mediterrane Vollwertkost: frische, regionale Bio-Produkte, viel Obst, Gemüse, Olivenöl, fetter Seefisch (Lachs, Sardinen), wenig Fleisch. Bei Fett: Raps-, Walnuss- und Leinöl, würzen mit Kräutern statt mit Salz.

Wasseranwendung

Kälte trainiert das Nervensystem. Besonders gut: kalte Güsse. Duschen Sie zunächst nur Knie und Unterschenkel kalt ab, steigern sich dann bis zum ganzen Körper. Am besten täglich.

 
23.10.2008
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Für diese fäkale Entgleisung

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Machen Sie einen abführenden Einlauf. Die Nervenzellen des Darmes sind
mit denen des Rückenmarks und Hirns verschaltet. Sie brauchen einen
sogenannten Irrigator mit Darmrohr (Apotheke). Den Plastikbehälter mit 25
bis 33 Grad warmem Wasser (keinesfalls heißer!) füllen, das Darmrohr mit
Vaseline bestreichen. Legen Sie sich auf die linke Seite und führen das
Rohr langsam durch den After ein. Dann die Flüssigkeit einfließen lassen.
Versuchen Sie diese 15 bis 20 Minuten zu halten, bevor Sie die Toilette
aufsuchen.

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braucht man in Deutschland einen Lehrstuhlinhaber???
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« Last Edit: November 10, 2008, 10:29:04 PM by ama »
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ama

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Folter an der Universität Duisburg-Essen
« Reply #4 on: March 20, 2009, 12:23:36 PM »

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http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221001.htm

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[...]
MDR.DE

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URL: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6213931.html

Inhalt:
Hauptsache Gesund | 19.03.2009 | 21:00 Uhr
Wiederholung:
Fr, 13:15 Uhr

Altes Heilwissen neu entdeckt
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Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach wünschen
sich zwei Drittel aller Deutschen mehr alternative Heilmethoden.
*****************************
Aber auch die Wissenschaft interessiert sich zunehmend für die
Möglichkeiten der Naturmedizin.

Altes Wissen wieder aktuell - der Zeitgeist ist für sanftere Heilmethoden.

An verschiedenen deutschen Universitäten widmen sich Forschungsbereiche
*****************************
den Naturheilverfahren, um wissenschaftliche Belege für deren Wirksamkeit
(oder Unwirksamkeit) zu finden. Den Menschen als eine Einheit von
biologischen, sozialen und psychischen Prozessen zu sehen, ist Grundlage der
sogenannten integrativen Medizin. Ein Begriff, der sich heute mehr und mehr
etabliert und ein Zusammengehen von Schulmedizin und Naturheilkunde
propagiert und keine Gegensätze aufbaut.

Doch was sucht der Patient, wenn er sich "alternativen" Therapien zuwendet?
Vor allem wenn technische Untersuchungen oder "chemische" Therapien zu
dominant werden, bevorzugen die Betroffenen lieber
alternative Therapiemöglichkeiten. Unabhängig davon treffen
sanfte Heilmethoden den Zeitgeist von Kranken, die auf der Suche nach
Sicherheit und Natürlichkeit sind und ebenfalls das nutzen wollen, was schon
Generationen zuvor hat genesen lassen.

Viele Wege gegen den chronischen Schmerz

Am Lehrstuhl für Naturheilkunde der Uni Duisburg-Essen verfolgt
*****************************
Professor Gustav Dobos mit seinem Team schon seit einigen Jahren
*****************************
das Prinzip der Ganzheitlichkeit.
Sein Ziel ist es, dass nicht nur Symptome
*****************************
behandelt werden, sondern der ganze Mensch mit all seinen Eigenheiten.
Der Arzt gibt Hilfe zur Selbsthilfe. Das heißt auch, es sollen nur so viele
Medikamente wie nötig eingenommen werden und auf der anderen Seite soll
der Betroffene selbst so viel wie möglich gegen die Beschwerden tun.

Viele Patienten, die in die Klinik kommen, haben einen langen Leidensweg
hinter sich. Oft sind es Menschen mit chronischen Schmerzen des
Bewegungsapparates, die hier zum ersten Mal seit Monaten oder sogar
Jahren wieder aufatmen und Zuwendung durch "Anders Heilen" am eigenen
Körper erfahren. Traditionelle Naturheilverfahren sind dabei ein fester
Bestandteil des Therapiekonzepts.

Die Angst vor Nebenwirkungen herkömmlicher Schmerzmedikamente führte
auch Britta Mathes in die Klinik für Naturheilkunde. Die junge Mutter leidet
seit Jahren unter wiederkehrenden heftigen Beschwerden der Hals- und
Brustwirbelsäule. Probleme des Alltags lasten auf unseren Schultern und
unserem Rücken und äußern sich in Schmerzen. Die Aufklärung über den
Schmerz und die Krankheit ist ein ganz wesentlicher Therapieansatz. So
versucht Gesundheitspädagogin Anna Paul Britta Mathes und die anderen
Patienten emotional zu stärken:

"Das Wichtigste in der Krankheit ist, sich selber nicht aufzugeben, mit sich
selber liebevoll umgehen zu wollen. Das Hauptproblem ist, trotz Krankheit
glücklich zu sein."
Anna Paul, Gesundheitspädagogin

*****************************

In den zwei Wochen stationärer Behandlung wird Mathes lernen, sich
bewusst zu entspannen. Yogaübungen sollen ihr helfen, den Schmerz in
der Bewegung wahrzunehmen und mit entsprechenden Übungen
gegenzusteuern. Hinzu kommen traditionelle chinesische und
klassische Naturheilverfahren, wie die über 2.000 Jahre alte Gua Sha Massage
oder Wasseranwendungen nach Kneipp. Wichtig ist die aktive Mitarbeit.
Nur so kann eine Änderung des Gesundheitszustandes und des Lebensstils
herbeigeführt werden. Die Patienten werden angeleitet, in der Klinik
angewendete Therapien auch zu Hause durchzuführen. Das ist für die
meisten Naturheilverfahren möglich. Ob Massage, Wickel, Güsse oder
Bäder - die Behandlungen haben alle das gleiche Ziel: Sie sollen den Körper
umstimmen und seine Selbstheilungskräfte aktivieren.

Nicht nur als Lehrstuhlinhaber, sondern auch als Arzt am
Akademischen Lehrkrankenhaus der Kliniken Essen-Mitte lehrt und
erforscht Dobos mit seinem Team Verfahren der Naturheilkunde.

*****************************
Forschungsschwerpunkte sind u.a.
Therapien der Traditionellen Chinesischen Medizin,
Ausleitende Verfahren (z.B. die Blutegeltherapie oder Schröpfbehandlung
bei Schulter-Arm-Syndrom) und
klassische Naturheilverfahren wie die Pflanzenheilkunde und deren
Wirkung auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen oder
Reizdarmsyndrom.
*****************************

Weitere Beiträge:

- Die Akupunktur im Fokus der Wissenschaft
*****************************
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6220900-hintergrund-6213931.htm
bzw.
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6220900.htm

- Placebo - "Wundermittel im Kopf"
*****************************
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6220959-hintergrund-6213931.htm
bzw.
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6220959.htm

- Bioenergetisches Meditieren
*****************************
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221144-hintergrund-6213931.htm
bzw. .
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221144.htm

- Mit Jadesteinen krankmachenden Stress wegschaben
*****************************
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221107-hintergrund-6213931.htm
bzw.
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221107.htm

- Schulmedizin gegen Naturheilkunde?
*****************************
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221018-hintergrund-6213931.htm
bzw.
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/6221018.htm

- Ferne Welten - faszinierende Pflanzen
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Experte im Studio:

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Professor Dr. med. Gustav Dobos
Leiter der Abteilung Naturheilkunde und Integrative Medizin
im Knappschafts-Krankenhaus der Kliniken Essen-Mitte
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- Bioenergetisches Meditieren
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MDR.DE

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Inhalt:
Hauptsache Gesund | 19.03.2009 | 21:00 Uhr
Wiederholung:
Fr, 13:15 Uhr

Bioenergetisches Meditieren
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Bioenergie ist das, was die Chinesen Chi nennen und die Inder Prana.
Gemeint ist die Lebensenergie, die höchste "Energieform", die universell
vorhanden ist und das Leben überhaupt erst ermöglichen soll. Sie
ist - universell - in jedem menschlichen Körper vorhanden und für die
Selbstheilung und Erhaltung der Gesundheit notwendig.

Wenn ein Mensch dauerhaft körperlich oder seelisch belastet ist, zehrt
das bekanntermaßen an seinen Kräften. Die körpereigene "Batterie" ist
gewissermaßen aufgebraucht. Die Anhänger der Biomeditation glauben,
dass in diesem Fall Energiebahnen blockiert sind und sich negative
Informationen im Körper befinden, welche den Menschen krank machen.

Bei dieser Form der energetischen Heilweise erspürt der Heiler durch
seine Hände intuitiv Blockaden. Um sie zu lösen, werden ihnen die
negativen Informationen entzogen. Der Körper entschlackt auf geistiger
Ebene. Ines Neumann arbeitet als Heilerin mit diesem Verfahren. Sie ist
eine sogenannte "Biosens", eine beim Gründer der Lehre, Victor Philippi,
Ausgebildete. Die studierte Bergbauingenieurin, die sich seit Jahren mit
dem "bioenergetischen Heilen" beschäftigt, glaubt, dass alles im Leben auf
Informationen beruht:

"Wenn der Geist blockiert ist, also quasi unser Computer falsch
programmiert ist, ist der Informationsfluss zwischen Stoffwechselorganen,
Immunsystem und Nervensystem nicht mehr gewährleistet."
Ines Neumann, Heilerin
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Physik stützt Lebensenergie-These
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Der Biosens legt seine Hände an typischen Energiezentren - Herz, Bauchnabel
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und Unterleib - auf und fungiert dabei als Mittler. Er kanalisiert die
universell vorhandene Energie und leitet sie in den Körper. Eine
bioenergetische Behandlung dauert eine Stunde. Während der
Behandlung kann der Patient Körperreaktionen wie Muskelzittern, Hitze
oder Kälte, aber auch Schmerzen verspüren. All das soll die Aktivierung
des Körpers und den Abbau der Blockaden anzeigen. Sobald die
Lebensenergie wieder ungehindert fließt, sind die Selbstheilungskräfte
aktiviert. Immunsystem, Stoffwechsel und Nervensystem werden gestärkt.
Der Körper kann von allein genesen.

Mit dem Glauben, dass Informationen von einem Körper auf einen anderen
übertragen werden können, steht Ines Neumann im Übrigen nicht allein da.
Auch Quantenphysiker sind der Meinung, dass alle Materie aus Informationen
aufgebaut ist, die im Körper und zwischen den Körpern ausgetauscht werden
können. Träger von Informationen sollen die sogenannten Biophotonen sein,
die vom deutschen Biophysiker Fritz-Albert Popp in den 70er Jahren
*****************************
experimentell nachgewiesen wurden. In jedem Lebewesen sind Biophotonen
vorhanden. Sie erzeugen ein schwaches Licht, welches der menschliche Körper,
aber auch Pflanzen und Tiere abstrahlen. Diese kann als Energiefeldbild auch
sichtbar gemacht werden. Die Theorien und Elemente der praktischen Umsetzung
finden sich auch in anderen Therapien. Sie alle können die Schulmedizin nicht
ersetzen. Der europäische Berufs- und Fachverband für Biosens e.V. sieht die
Biomeditation viel mehr als begleitende Ergänzung im Sinne der
Gesundheitspflege und als persönliche Maßnahme zu Gesunderhaltung.

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Zuletzt aktualisiert: 19. März 2009, 21:02 Uhr

© 2009 | MDR.DE
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Was da läuft, ist nichts anderes als Folter. Das ist ein Skandal sondersgleichen.

Der Bericht im mdr strotzt nur so vor Dummheit.

.

Omegafant

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Re: Folter an der Universität Duisburg-Essen
« Reply #5 on: April 17, 2017, 11:41:13 AM »

Das ist der helle Wahnsinn.

Aktuell liegt eine neue satte Ladung Lügen des BR auf dem Seziertisch. Darin heißt es unter anderem:

http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/dokthema/heilpraktiker-ausbildung-kontrolle-100.html

[*quote*]
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Ein Fazit
Schröpfgläser werden auf dem Rücken einer Frau aufgesetzt | Bild: BR

Naturheilkunde wird gewünscht. Die 43.000 Heilpraktiker sind wichtig für die Versorgung der Bevölkerung. Viele Patienten werden über Jahre hinweg von ihnen betreut. Würden die Heilpraktiker wegfallen, entstünde eine große Versorgungslücke. Ob sich da die Politik nicht schlichtweg scheut, Ausbildungsstandards und Kontrollmöglichkeiten einzusetzen? Die schwarzen Schafe müssen aussortiert werden. Das ist längst überfällig.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[*quote*]
mehr:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9206.0


Eine Versorgungslücke bei solcher Folter? Ja, doch, das hat was. Aber nur für Leute mit einem sehr verbogenen Hirnkastl und IQ unterhalb der Zimmertemperatur.

Es muß sehr kalt sein im Bayerischen Rundfunk, sehr, sehr kalt...
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