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Author Topic: Altenheime oder Alten-Aufbewahrungs-Anstalten?  (Read 3684 times)

ama

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Altenheime oder Alten-Aufbewahrungs-Anstalten?
« on: November 12, 2006, 04:48:16 PM »

aus dem CDU-Forum

*http://forum.cdu.de/forum/thema2/aaaa002P-.ovr/aaaa004Qb

[*QUOTE*]
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Datum: 27.08.2003 15:53:48 Autor: medicus c

Altenheime oder Alten-Aufbewahrungs-Anstalten?
nachtrag zur Versorgung Alter im Krankenhaus

von "Menschenwürde" ist da wenig zu spüren. Man zwang z.B. meinen
Schwiegervater, damals 89 Jahre alt, der wegen akuter
Herzrhythmusstörungen zur stationären Beobachtung war, in die Windeln zu
xxxxxen, obwohl er danach schrie auf die Toilette zu müssen. Man hat ihn
in "stabile Seitenlage" gepackt, so daß er sich kaum noch rühren konnte
und mit Bettgitter pflegeleicht gemacht. Man hat ihn medikamentös so
sediert, daß er wiklich zum alten Trottel wurde.

Man hat ihm Hörgerät, Gebiß und Brille weggenommen. Er war ohnehin stark
sehbehindert, und sich dann gewundert, wenn er vor Schreck um sich
geschlagen hat, als ihm eine Schwester - ohne Vorankündigung - eine
Spritze verpaßt hat. Er, der bis dahin völlig ruhig und harmlos war, wurde
dann als "aggressiv" bezeichnet und entsprechend sediert.

Man hat ihm - ohne Gebiß wohlgemerkt - eine knallharte (knusprige) Semmel
kommenntarlos hingestellt und dann wieder entfern - "der ißt ja nichts".
Erst auf massives Drängen, obwohl selbst Mediziner, wurde er täglich in
den Stuhl gesetzt und die sedierenden Medikamente abgesetzt. Konsequenz:
schnellst mögliche Entlassung nach Hause und dort wieder altersensprechend
normales Leben. Selbständiges Anziehen, Essen, Toilettenbesuch, Fernsehen,
trotz tatsächlich bestehender Demenz.

Später nochmaliger stationärer Aufenthalt in anderem Großkrankenhaus,
wegen Hüftgelenks-Op.: dasselbe Trauerspiel, Begründung "keine Zeit,
zuwenig Pflegepersonal", man hat ihm kommentarlos Tabletten hingestellt,
die er so nicht schlucken konnte, und dann sich darauf verlassen, daß die
Angehörigen die Tabletten zerkleinern. Das zuständige Pflegepersonal war
dazu offenbar nicht in der Lage und vergewisserte sich nicht einmal ob die
Medikamente eingenommen worden sind.

Fazit: gnade uns Gott wenn wir mal soweit sind! Ganz egal ob Alten- oder
Pflegeheim oder Krankenhaus. Ich kenne allerdings, im Krankenhausbereich
auch Ausnahmen, trotz Mangel an Pflegekräften und Zeit (Wie denn dieses
bei fast 5 Millionen Arbeitslosen???).
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[*/QUOTE*]
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« Last Edit: November 12, 2006, 04:48:50 PM by ama »
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besucher

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Altenheime oder Alten-Aufbewahrungs-Anstalten?
« Reply #1 on: December 10, 2006, 12:05:10 AM »

ama postete

trotz Mangel an Pflegekräften und Zeit (Wie denn dieses bei fast 5 Millionen Arbeitslosen???).
Pflegekräfte kosten Geld und es wird gespart.
« Last Edit: December 10, 2006, 12:06:22 AM by besucher »
Logged

ama

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Altenheime oder Alten-Aufbewahrungs-Anstalten?
« Reply #2 on: January 29, 2009, 06:21:38 PM »

push
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