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Author Topic: Bedarfsbestandbestandstand  (Read 2938 times)

ama

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Bedarfsbestandbestandstand
« on: December 05, 2005, 08:08:01 PM »

[*QUOTE*]
From: Renate Ratlos  <<renate.ratlos@bigfoot.com>>
Newsgroups: de.alt.naturheilkunde
Subject: Bedarfsbestandbestandstand
Date: Sat, 15 May 2004 12:04:52 +0100
Organization: Universe 2
Message-ID: <56uba05lc4g2kndnbr3uprre4sgg8ar1v2@4ax.com>


http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,299223,00.html

[Zitatanfang]
WAHNSINN HABILITATION
Die Willkür der Halbgötter
Von Hermann Horstkotte
Seit geschlagenen 23 Jahren weigern sich Medizinprofessoren der Universität
Münster, einem Chirurgen die Hochschullehrerprüfung abzunehmen. Jetzt hat
die Justiz das Heft in der Hand und droht mit einer saftigen Geldbuße. Der
kuriose Fall zeigt, wie die Gelehrtenzunft der Habilitation endgültig das
Grab schaufelt.

[...]

Die traditionelle Prüfungsprozedur hingegen bezeichnet selbst Karl-Ludwig
Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, als
"Herrschaftsinstrument" zur Wahrung persönlicher Abhängigkeiten, das "die
Selbständigkeit des Wissenschaftsnachwuchses behindert oder verzögert".
Der Gedanke vom Antrag auf Clubmitgliedschaft oder "Kooptation" ist zwar
schon seit zehn Jahren juristisch tot, spukt aber noch in den Köpfen vieler
Professoren. Von Rechts wegen muss die Hochschullehrerprüfung sich vielmehr
nach der im Grundgesetz verankerten Freiheit der Berufswahl richten, also
allen Bewerbern wie bei der Meisterprüfung Chancengleichheit verbürgen. Dem
aber widerspricht ein Münsteraner Fakultätsbeschluss von 1977, also kurz
vor Eröffnung des längsten Prüfungsverfahrens aller Zeiten. Darin heißt es,
die Habilitation Externer, also von Ärzten außerhalb der Uniklinik, hänge
zunächst davon ab, ob sie "erwünscht" sei oder ob "kein Bedarf besteht".

[...]

[Zitatende]

Ha!

http://www.homic.de/QH_was_ist_das.htm

[Zitatanfang]
Quantenlogische Homöopathie - Was ist das?
von Prof. Dr. med. Walter Köster
A. Die Entwicklung der Homöopathie zur Quantenlogischen Homöopathie
Als erstes: Was ist Homöopathie?
Homöopathie ist nicht einfach der Umgang mit homöopathischen Arzneien. Wer
mit Zahlen umgeht, rechnet ja auch nicht notwendigerweise. Er könnte auch
beispielsweise eine Collage aus Zahlen herstellen, ohne Kenntnis der Regeln
der Mathematik. Wer homöopathische Arzneien ohne Kenntnis der Regeln gibt,
handelt nicht anders. Das Ergebnis ist nicht besser als ein Rechnen ohne
Regeln.
Homöopathie unter Anwendung der homöopathischen Regeln nennt man Klassische
Homöopathie.
Als zweites: Was ist Klassische Homöopathie?
Klassische Homöopathie ist eine Summe von Regeln, die sich bei der
Anwendung homöopathischer Arzneien bewährt haben. Sie sind von Samuel
Hahnemann, einem deutschen homöopathischen Arzt, vor zwei Jahrhunderten in
seinem Buch „Organon der Heilkunst“ zusammengestellt worden. In diesen zwei
Jahrhunderten galten sie als unverständlich. Dadurch fand die Homöopathie
keinen Eingang in die Schulmedizin. Homöopathische Ärzte behaupteten
schliesslich, diese Regeln hätten keinen fassbaren Hintergrund und man habe
sie einfach als naturgegeben hinzunehmen. Sie bezeichneten sich in der
Regel als Phänomenologen und beriefen sich auch auf den Philosophen
Heidegger.
Damit wurden Hahnemanns Gesetze als unabänderlich und unerklärlich
festgeschrieben. Manch ein homöopathischer Arzt empfand die Entwicklung der
Homöopathie gar als abgeschlossen. Wie das häufige Versagen der Homöopathie
erklärt werden sollte, dazu wurde leider geschwiegen. Das führte zu einem
zunehmenden Ausschluss der Klassischen Homöopathie aus dem Kreis der
Wissenschaftler und Denker. Auch die Ärzteschaft reagierte
verständlicherweise mit Ablehnung und empfand eine solche Homöopathie als
Zumutung. Dieser Umstand führte wesentlich dazu, dass Ärzte heute meist
regellos homöopathische Arzneien verabreichen, sehr zum Nachteil der
Patienten. Zudem ist die Ausbildung des Arztes für Homöopathie in
Deutschland von der Ärzteschaft reduziert worden, weil man deren Sinn nicht
überzeugend einsehen konnte. Die Klassische Homöopathie hat sich mit der
Verweigerung, sich der wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu stellen,
auf ein totes Abstellgleis begeben, das Entwicklung ausschliesst.
Als Drittes: Wo liegen die grössten Fehler der Klassischen Homöopathie?
      Klassische Homöopathie, wie sie heute praktiziert wird, kann Fehler
nicht verarbeiten. Sie beruft sich auf Regeln Hahnemanns, lässt aber nicht
zu, dass diese Regeln aus Fehlern heraus korrigiert werden. Der Arzt wie
der Patient bleiben bei offensichtlichem Versagen ohne Lösungsweg, ohne
Entwicklungsmöglichkeit.
Die Regeln der Klassischen Homöopathie sind nicht aufeinander abgestimmt.
So sollen beispielsweise einerseits auffallende Symptome fast einzig ins
Auge gefasst werden (§213). Andererseits werden allgemein die
Gemütssymptome am höchsten gewertet. Es gibt keine eindeutige Regel, wie
die Multiplikation beider Regeln aussehen soll, sie stehen vielmehr additiv
nebeneinander, als könnten sie nicht zu Widersprüchen führen.
Die Klassische Homöopathie hat die Krankheiten in akute und chronische
strikt getrennt. Beide werden grundsätzlich verschieden behandelt.
Übergangsregeln sind nicht vorhanden. Daraus sind allerlei Schulen mit
allerlei Behauptungen entstanden, aber bei keiner fand ich eine stringente
Begründung. Wissenschaftliche Begründungen sind in der heutigen Klassischen
Homöopathie nicht gefragt.
So zeigt sich die Klassische Homöopathie als eine offenkundig unfertige
Addition von Regeln, denen die Klassischen Homöopathen eine
wissenschaftliche Weiterentwicklung versagen. Dahinter steht deren
unübersehbare Furcht vor einer wissenschaftlichen Untersuchung dieser
Regeln. Warum denn nur? Wenn sie  funktioniert, würde es sich zeigen. Und
wenn nicht, dann sollte man sie weiter entwickeln oder von ihr lassen. Mit
dem Rückzug aus der Wissenschaft aber versagt man dem Patienten eine
gesicherte Medizin, nur aus der Meinung heraus, eine solche Absicherung sei
in der Homöopathie nicht möglich. Diese Haltung ist angesichts der Erfolge
der Wissenschaft auf anderen Gebieten nicht nachvollziehbar und hat die
Homöopathie in eine ausserordentlich unglaubwürdige Lage geführt.
Klassische Homöopathie ist heute in Deutschland keine aufstrebende, sondern
eine sektenartige Randmedizin. Angesichts mancher Erfolge der Homöopathie
erscheint dieses ruinöse Verhalten aus wissenschaftlich kleinmütigem
Habitus gegenüber den Patienten unverantwortlich.
 Als Viertes: Die Antwort! Eine wissenschaftliche Systematisierung
       Nach fast zwei Jahrzehnten der Beschäftigung und Auseinandersetzung
mit der Klassischen Homöopathie schienen mir im Jahr 1999 meine Vorarbeiten
weit genug gediehen, die Homöopathie grundsätzlich wissenschaftlich
anzugehen. Vor allem die Parallelen zu Strukturen der Quantentheorie, die
Prof. Carl Friedrich von Weizsäcker wissenschaftstheoretisch
herausgearbeitet hatte, waren zu deutlich, um als Zufall abgetan zu werden.
Hierzu ging ich über Jahre schrittweise vor:
1.  Es ging darum, die notwendigen Strukturen der Homöopathie von allen
Meinungen und Erklärungen zu befreien. Eine Methode muss unabhängig von
ihrer Erklärung funktionieren, das ist genereller wissenschaftlicher
Standard.
2.  Ich liess vom Grundwerk der Homöopathie, Samuel Hahnemann’s „Organon
der Heilkunst“, nur noch strikt die Sätze stehen, die Handlungsanweisungen
beinhalteten, wie die Gräten eines Fisches oder das Skelett eines Hauses.
Als Fünftes: Ein neues Gebäude für die Homöopathie: Die Quantenlogik
3.  Dann zeigte sich ganz rasch, dass hier quantenlogische Grundzüge mit
klassisch logischen unzulässig vermengt waren.
4.  Die grossen Strukturen der Klassischen Homöopathie allerdings waren
quantenlogisch und nur als solche zu erklären. Quantenlogisch gewannen sie
schlagartig Klarheit und Verständlichkeit. Andere, weniger bedeutende
Regeln wirkten widersprüchlich, weil sie dem logischen Verständnis einer
hier unpassenden Denkweise entnommen waren, die nun so wenig richtig war
wie das Teil eines anderen Puzzles.
5.  Mit der so entwickelten Quantenlogischen Homöopathie entstand eine neue
Medizin, die Klarheit versprach, obwohl oder gerade weil sie auf ganz
anderen logischen Säulen ruhte als die chemische.
6.  Die Änderungen gegenüber der Klassischen Homöopathie sind
grundsätzlich, weil strukturell, logisch. Ihre klassisch logischen
Auswirkungen sollen hier auch nur exemplarisch für Insider kurz skizziert
werden sollen:         Die Führungsrolle der Gemütssymptome in der
Kentschen homöopathischen Schule ist quantenlogisch nicht haltbar. Hier
wurde Funktion nur im psychischen Bereich erkannt, somatisch aber verkannt.
Symptom zeigt sich als Ausdruck gebrochener Polarität. Im Bruch existiert
die Polarität weiter, sie offenbart den Bruch. Sie drückt sich aus in der
funktionalen Struktur, die sich zu dem führenden Begriff der
Quantenlogischen Homöopathie zu entwickeln scheint.         Das
auffallende, „sonderliche“ Symptom ist der Punkt, an dem sich in der
Klassischen Logik quantenlogische Ansätze zeigen. Es ist nichts anderes als
die Komplementarität nach Nils Bohr.         Die Trennung von akuter und
chronischer Krankheit ist nicht haltbar. Die akute Krankheit ist ein akuter
Ausdruck der chronischen.         Die Theorie Hahnemanns, dass chronische
Krankheiten einem Urübel namens Psora entsprängen, liess sich exakt als die
„Körnelung“ der Energie in Quanten übersetzen, als Nichtstetigkeit des
Daseins. Sie war aber damit nicht nur Urübel, sondern auch Chance.
Die sogenannten Miasmen sind ebenfalls polar konfiguriert.         Die in
die Homöopathie eingeflossenen Diät- und Lebenshaltungsvorschriften sind
ihr wesensfremd und in ihr ohne Grund.         Die Grundlagen dieser neuen,
wissenschaftlichen Form der Homöopathie sind in dem Buch „Die Struktur der
quantenlogischen Homöopathie“ klar verständlich erläutert.  
B. Die Quantenlogische Homöopathie, dargestellt in Kurzform
·       Alle Vorgänge lassen sich lückenlos (quanten-) logisch erklären.
Dadurch weiss der Arzt, was er tut. Er weiss auch, woran es liegen kann,
wenn seine Behandlung versagt. So kann er Konsequenzen ziehen. Das erhöht
die Erfolgsquote der Behandlung natürlicherweise.
·       Die Stringenz und Klarheit bedeutet für den Arzt eine ruhige und
sichere Behandlungsweise. Dem Patienten bringt sie seine Symptome auf den
Punkt, die ihm zuvor oft wie eine unerklärliche, scheinbar ungeordnete
Sammlung von Beschwerden erschienen.
·       Jedes Symptom ist etwas Ganzes, eine Ganzheit. Es drückt etwas aus,
das man begrifflich zu fassen versuchen kann. Dann versteht man es in
seiner Funktion.
·       Funktion ist etwas eigenes und nicht primär körperliches oder
psychisches, eher etwas mathematisches. Quantenlogische Homöopathie ist
eine grundsätzlich Strukturen suchende Medizin und damit in ihrem Denken
mathematisch.
·       Funktionen bilden eine Hierarchie. (Armbewegen) Es reicht aus, die
höchste gestörte Funktion zu behandeln, sie impliziert die anderen.
1.   In funktionaler Denkweise lässt sich eine Funktion durch einen
einzigen Begriff beschreiben.
2.   In der Klassischen Logik bestehen Funktionen minimal aus einer
Zweiheit = 1 bit. Um hier Informationen über eine Funktion zu erhalten, die
als Ganzheit wirksam ist, muss man eine alternative und sich
ausschliessende Aussage suchen. Hahnemann nannte diese sonderlich, Niels
Bohr komplementär.
·       Die Klassische Homöopathie kannte nur den zweiten Weg und wusste
daher auch diesen nicht zu deuten. Die Quantenlogische Homöopathie kennt
den zweiten, sucht aber in ihm die Information über den ersten. Er ist nur
einer von zwei Informationsträgern. Dies gibt ihr eine ungewöhnliche
Sicherheit.
·       Funktionen überspannen die Zeit. Sie sind begrenzt durch Grenzen,
die in der Zeit als Brüche erscheinen wie beispielsweise die Geburt.
Zwischen diesen Brüchen liegt, von einer Funktion definiert, eine
ganzheitliche Struktur oder ein Quant. Höhere Funktionen bilden aus
mehreren solchen ganzheitlichen Strukturen eine übergeordnete Struktur,
indem sie solche Brüche überbrücken. Diese Brüche nennt die Quantenlogische
Homöopathie „psorische Brüche“.
·       Homöopathische Arzneimittelbilder beschreiben solche Ganzheiten
oder Quanten, die sich in Funktionen feststellen lassen. Die Klassische
Homöopathie beschreibt sie nur komplementär in sonderlichen Symptomen. Die
Quantenlogische Homöopathie erarbeitet für solche Arzneimittelbilder zudem
die Funktion, die sie begrifflich beschreibt.
·       Die Quantenlogische Homöopathie weiss aus ihrer eigenen Logik, wie
sehr der Beobachter oder Arzt in das Geschehen hinein spielt. Sie
definiert, behandelt und trainiert ihn und fasst damit auch diesen Faktor
wissenschaftlich.
·       Medizin wie die chemische Medizin, die nach den Regeln der
Klassischen Logik arbeitet, produziert viele Ergebnisse, die als Zufall
bezeichnet werden. In der Quantenlogischen Homöopathie sind diese Zufälle
nicht mehr zufällig und sehr genau bestimmbar. Dafür sind die Orte, an
denen sich diese Funktionen äussern und zeigen, eher zufällig. Daher bietet
sich die Quantenlogische Homöopathie vor allem für eine vielfältige und an
mehreren Orten oder über mehrere Zeiträume auftauchende Symptomatik an. Das
sind immer auch jene, die in der chemischen Medizin chronische Krankheiten
genannt werden.
·       Quantenlogische Homöopathie hat sich der Logik verschrieben. Nur
wirkliche Heilungserfolge sollen nach grundsätzlich abgeschlossener
Erarbeitung dieser Form der Medizin gelten.
·       Beachten Sie das Grundlagenwerk über die „Die Struktur der
quantenlogischen Homöopathie“, das dies Schritt für Schritt erklärt.
·       In wenigen Wochen erscheint in der IQH das neueste Buch von Prof.
Köster „Die Logik der Ganzheit – Medizinische Quantenlogik“. Es ist das
erste Buch, das - beginnend bei Aristoteles - die Grundlagen dieser Logik
auch für den Laien verständlich herausarbeitet.
 Stichwort Quantenlogik: Was ist das? Bitte klicken Sie hier.
[Zitatende]

[Zitatanfang]
Quantenlogische Homöopathie - Was ist das?
von Prof. Dr. med. Walter Köster
[Zitatende]

Wie konnte der jemals Professor werden!?

An Homöopathie hat noch nie Bedarf bestanden.

ama

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Bedarfsbestandbestandstand
« Reply #1 on: December 05, 2005, 08:08:36 PM »

http://www.homic.de/Zur%20Person.htm

[Zitatanfang]

Zur Person
Prof. Dr. med. Walter Köster
Geboren 1951
Prof. des Master universitario en homeopatía der Universität Sevilla
Niedergelassen in 60313 Frankfurt, Goethestrasse 9
Tel 069 13379 530
Fax 069 13379 450
Mail WalterKoester@t-online.de
 
Weitere Informationen zur Person:
 Ä Bibliographie
 Ä Warum ich homöopathischer Arzt geworden bin
 Ä Prof. Köster in Fernsehen und Presse
Ä Vorlesungen an anderen Universitäten
[Zitatende]

http://www.homic.de/master.htm

[Zitatanfang]

„Master Universitario en Homeopatía 2003“
(Universitärer Master in homöopathischer Medizin 2003)
in deutscher Sprache
Internationaler Zweig mit
Internet-Unterstützung
Wochenendvorlesungen in Frankfurt
4 Fünftageskursen an der Universität Sevilla
(Grundinformationen auf DVD und Audio werden derzeit hergestellt und können
zusätzlich erworben werden)
 
Der neue Master Universitario en Homeopatía der Universität Sevilla für
Mediziner nach dem Staatsexamen hat am 17. Januar 2004 in Frankfurt am Main
begonnen.  
Die Universität Sevilla lädt alle 2 Jahre ein zum intensivsten und
grundlegendsten Master Universitario en Homeopatía, der je angeboten wurde.
Als eine der renommiertesten Universitäten Spaniens hat sie dafür einen
Internationalen Zweig auch auf deutsch eingeführt. Dieser Master ist der
bisher einzige einer staatlichen Universität weltweit.
Die Ausbildung zum Master Universitario en Homeopatía, hier kurz auch nur
Master genannt,  ist noch einmal deutlich breiter geworden angesichts einer
noch weiter vollzogenen (quanten-) logischen Aufarbeitung der Struktur der
Homöopathie und einer geklärteren Darstellung der Arzneimittelbilder, die
Sie in dieser Form sonst nirgends erhalten. Das Ziel ist Ihre grundlegende
Ausbildung zu einem wirklich sicheren Umgang mit der Homöopathie als
wissenschaftlichem Vorgehen nach klar verstandenen Gesetzen. Sämtliche
Schwierigkeitsgrade werden dargestellt, abgeklärt, diskutiert und geübt.
Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Pharmazeuten sollen mit der homöopathischen
Medizin so sicher umgehen können wie mit der chemischen. Der Master richtet
sich an jene Mediziner, die Wissenschaftlichkeit und höchste
Professionalität suchen.
Was ist ein Master Universitario?
Ein Master einer Universität ist eine Ausbildung für Akademiker nach
abgeschlossenem Staatsexamen, um sich in einem Spezialfach, hier der
Homöopathie, weiterzubilden. Als Ausbildung einer staatlichen Universität
ist er weltweit anerkannt und ein tragbarer Titel, auch auf dem Arztschild,
um den besonderen Ausbildungsstatus auch gegenüber Patienten zu
dokumentieren.
Zugangsvoraussetzung
Zugangsvoraussetzung zu diesem Master ist das vollständig abgeschlossene
human-, zahn-, veterinärmedizinische oder pharmazeutische Staatsexamen. Sie
können also daran auch teilnehmen, wenn Sie noch nicht approbiert sind.
Inhalt
Der deutsche Zweig des Internationalen Master wird in deutscher Sprache
angeboten. Um Sie optimal fortzubilden, ist dieser Master nach einem
ausgeklügelten System verschachtelt worden.
·    Die Wissensgrundlage entspricht zunächst einem mehr als 540 Stunden
entsprechenden Lernstoff einer kompakten und umfänglichen Ausbildung in
wissenschaftlich und logisch verstandener Klassischer Homöopathie. Durch
die intensive quantenlogische Aufarbeitung wird die historische Homöopathie
verständlich und ihre Anwendung sicherer.
·    Dieser Stoff wird erstmalig doppelgleisig angeboten, sowohl als E-mail
als auch in Vorlesungen und Seminarwochen. Damit wird die Qualität Ihrer
Ausbildung nochmals abgesichert und professionalisiert. Für Sie bietet sich
damit die Möglichkeit, sich bereits vor den Seminaren vorzubereiten und im
Seminar den Stoff zu diskutieren und anzuwenden. Folglich entspricht die
Ausbildung in dieser Kombination nun über 760 Stunden.
Daraus entwickelt sich folgender Aufbau:
Sämtliche wesentliche Daten erhalten Sie auch als e-mail. Ein Pilotprojekt
hierzu im laufenden Master hat sich sehr bewährt. Sie erhalten
-voraussichtlich wöchentlich- als E-mail persönlich kommentierte und
erläuterte Unterlagen, die Ihnen helfen, zum Beispiel die
Arzneimittelbilder wirklich zu verstehen. Auf diese Weise können Sie in
kleinen Schritten lernen und bleiben immer aktuell und am Ball. Später
können Sie in den Vorlesungen und Kurswochen die gelernten Daten
diskutieren und vor allem deren praktische Anwendung üben.
Ausserdem finden einmal im Monat in Frankfurt in einem Hörsaal
Wochenendvorlesungen statt, die Semesterferien sind ausgenommen.
Viermal finden 5 Tage - Kurse in Sevilla statt, also 1 x im Halbjahr. Diese
Kurse entsprechen auch den Richtlinien der Kurse A bis D der Ärztekammern.
Näheres zum Ablauf und der Organisation dieser Kurse siehe unten.
Bei einer Teilnehmerzahl über 25 wird die Universität zusätzlich
Masterkollegen als Tutoren stellen, die Sie in Ihren persönlichen
Fachfragen ebenfalls beraten können.
Die Masterausbildung endet nach zwei Jahren mit der Universitätsprüfung zum
„Master Universitario en Homeopatía“.
Unabhängig vom Master ist als Wiederholungs- und Vertiefungsmethode
(Repetitorium) geplant, die Grundinformationen per DVD anzubieten. Dafür
wurden und werden im Studio und in Vorlesungen Aufzeichnungen von einem
professionellen Fernsehteam vorgenommen und aufgearbeitet. Es sei jedoch
darauf hingewiesen, dass dies den Lernerfolg bei der Live-Vorlesung nicht
ersetzen wird, da es sich bei der Quantenlogisch verstandenen Homöopathie
um ein anderes Begreifen der Daten handelt, das sich am besten in der
Gruppe der seminarartigen Vorlesung erarbeiten lässt. Die DVD’s eröffnen
aber die Möglichkeit zur Wiederholung und Vertiefung, wie sich in
Pilotprojekten gezeigt hat.
·    Sie werden auch nach Abschluss des Master nicht hängen gelassen, wenn
Sie weiter Interesse haben. Auf Wunsch von 100 % (!) der Teilnehmer des
letzten Jahrganges des Master gibt es bereits Fortsetzungsveranstaltungen
im Sinne von vertiefenden Kursen und Folgeseminaren ausschließlich für
Master-Absolventen.
 Der Erfolg des letzten Master-Jahrganges spricht für sich
Die Abschlussergebnisse des anspruchsvollen Abschlussexamens des letzten
Master-Jahrganges:
07 Teilnehmer mit der Note „1+“
02 Teilnehmer mit der Note „1“
11 Teilnehmer mit der Note „1-“
10 Teilnehmer mit der Note „1-2“
01 Teilnehmer mit der Note „2+“
02 Teilnehmer mit der Note „2“
01 Teilnehmer mit der Note „3“.
Das Ziel ist es, alle Teilnehmer zu einem sicheren und wissenschaftlich
professionellen Umgang mit der Homöopathie hinzuführen.
 
   Die Thematik
·    beginnt an den philosophischen Wurzeln mit der Reflexion der
Strukturen der Homöopathie. Dies führt Sie zur Sicht moderner
Wissenschaftsstrukturen wie der Quantenlogik, die den gesamten Aufbau der
Homöopathie klärt. Über den ganzen Master hinweg wird es das Ziel sein,
dass Sie jeden Schritt verstehen und damit ein für Sie sicheres
wissenschaftliches Gebäude errichten können.
·    Natürlich wird das gesamte bekannte homöopathische Werk Hahnemanns
dargelegt. Dazu gehören die Inhalte aller Paragraphen seines „Organon der
Heilkunst“, aber auch sein Werk „Die chronischen Krankheiten“. Diese werden
niemals historisierend, sondern immer aus heutiger Sicht mit klarem,
intellektuellem Verständnis analysiert. Im Vergleich wird auf die Gedanken
verschiedener Homöopathen wie Constantin Hering oder Allen eingegangen.
·    Zum Ziel des Verstehens der wissenschaftlichen Einheit der Homöopathie
gehört eine wissenschaftliche Aufarbeitung der sogenannten Miasmenlehre,
auch der Beiträge von Clemens von Boenninghausen, Proceso Sanchez Ortega
und Alfonso Masi-Elizalde.
·    Um erfolgreich behandeln zu können, bedarf es des „Vokabulars“ der
Homöopathie und damit der Kenntnis ihrer Arzneien. Es wird das Wissen um
Leitsymptome von etwa 200 Arzneien erworben, wesentlich erleichtert durch
die plastische und theoretische Darstellung der sie jeweils konfigurierende
Struktur. So lernen Sie zu verstehen, was die jeweilige Arznei bedeutet und
können auf Grund der Erfassung ihrer Struktur eine logische
Differentialdiagnose erstellen.
·    All dies wird keineswegs trocken dargeboten, sondern in der
Auseinandersetzung mit Fällen, auch Life-Patienten, von akuten bis hin zu
schwersten chronischen Krankheiten, follow up, immer wieder Fehleranalyse,
und natürlich den Grenzen der Homöopathie. Einziges Ziel ist, das jeder
Teilnehmer sicher und erfolgreich auch schwierige Fälle lösen kann. Nur
dazu wird hier ein durchgängiges, wissenschaftliches Verstehen der
Homöopathie geboten.
 
Daten der ersten Seminare und Vorlesungen
Für die Wochenendseminare 2004 sind folgende Daten geplant, jeweils Samstag
10-17.00 Uhr, Sonntag 09-17.00 Uhr (Änderungen grundsätzlich nicht
auszuschliessen):
Wochenendseminare 2004
17./18.01.04; 28./29.02.04; 24./25.04.04;
22./23.05.04; 11./12.09.04; 02./03.10.04; 11./12.12.04
 
Fünftageskurse 2004
22.-26.03.04; 08.-12.11.04.
(Vorsicht: Im alten Programm war der Druckfehlerteufel, diese Angaben
stimmen nun)
 
Die erste und zweite Kurswoche (Als A-und B- Kurs anerkannt)
Der erste der 4 Master-Fünftageskurse sollte möglichst früh stattfinden, da
er eine profunde Einführung auf Seminarebene bietet. Nach diesem Kurs wird
es für Sie leichter sein, sich weitere Dateien aus einer e-mail zu holen,
weil Sie persönlich in die Grundlagen eingeführt worden sind. Der erste
Kurs ist vom 22.-26.03.04 geplant, der zweite vom 08.-12.11.04.
Diese Woche findet in Sevilla statt. Sevilla bietet sehr schöne, aber auch
sehr günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Wir geben Ihnen gern
Informationen hierzu. Ausser dem Flug über Barcelona oder Madrid nach
Sevilla gibt es eine hervorragende Verbindung mit einer Art Super-ICE von
Madrid nach Sevilla oder eine mit dem Bus von Malaga, das eine sehr gute
Flug-Anbindung an Deutschland hat.
Es hat sich gezeigt, dass eine Sevillaner Kurswoche mit ihrem Ortswechsel
einen ungleich höheren Lerneffekt hat, als wenn Sie jeden Abend in
Deutschland nach Hause fahren. Sie sollten im Übrigen problemlos einen
Babysitter zur Verfügung bekommen, wenn Sie dies rechtzeitig im Hotel
mitteilen. Vielleicht tun sich auch mehrere KollegInnen zusammen?
Auch sonst steht Ihnen Prof. Köster für alle Fragen zur Verfügung (siehe
unten).
Eine neue Phase der homöopathischen Ausbildung
Mit dem Master Universitario begann auch in Deutschland eine neue Phase der
Ausbildung in der Homöopathie. Denn dieser universitär geforderte, gebotene
und durch Prüfungen gesicherte Standard ist deutlich höher als das von der
Bundesärztekammer für den Erwerb der Zusatzbezeichnung geforderte Minimum.
Von einem universitär gesicherten Standard erhofft sich die Universität,
dass auch Feldstudien künftig klarere Ergebnisse erbringen, weil das Niveau
der Beteiligten wissenschaftlich gesicherter ist. Das dürfte für die
Homöopathie in Europa eine wichtige Wegmarke sein.  
Lehrbuch
Das Basislehrbuch zu diesem Master ist zunächst als Kongressausgabe auf
deutsch erschienen, um zugänglich zu sein, schon bevor es in einem Verlag
aufgelegt wird: „Die Struktur der quantenlogischen Homöopathie“ von Walter
Köster. Es kostet 78 EUR. Sie erhalten diese Kongressausgabe direkt über
Prof. Köster, siehe unten.
Gebühren
Die Grundgebühr für das Lehrangebot des Master beträgt 3029.01 EURO. Dies
enthält die gesamte Kommunikation über Internet und alle Tutorenleistungen.
Hinzu kommen 2000 EURO, die alle life-Vorlesungen in Frankfurt und alle
5-Tage Kurse in Spanien enthalten.
Achtung! Es liegen bereits zahlreiche Voranfragen vor. Es ist noch nicht
festgelegt, auf welche Teilnehmerzahl der Master von der Universität
limitiert wird. Die Mindestteilnehmerzahl ist 30.
Informationen
Alle weiteren Informationen zu jeglichen Fragen, Formalitäten,
Voraussetzungen und Möglichkeiten sowie Anmeldevordrucke erhalten Sie durch
·    Prof. Dr. med. Walter Köster, Goethestrasse 9, 60313 Frankfurt,
·    E-mail walterköster@t-online.de
·    Fax 069 13379 450.
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer(n) und die Zeiten Ihrer Erreichbarkeit
(bitte auch abends) an, damit Sie ggf. zurückgerufen werden können.
Änderungen vorbehalten durch mögliche Vorgaben der Universität.
Sie erhalten auf Anfrage auch die Adressen der Absolventen des derzeitigen
Master, die sich bereit erklärt haben, Sie über ihre eigene Sicht des
bisherigen Master zu informieren.
Nur für Human-, Zahn-, Tiermediziner und Pharmazeuten:
Sie wollen als Ärzte wissen, was die letzten Absolventen des Master Ihnen
zur Qualität der Masterausbildung und zu ihrer Zufriedenheit mit dem Master
mitteilen können?
Lesen Sie bitte das Schreiben des Kieferorthopäden Dr. Xylouris (Klicken
Sie HIER) oder
setzen Sie sich mit Herrn Prof. Köster in Verbindung, der Ihnen gern  die
Liste der Kollegen übermittelt, die den Master 2001 absolviert haben. Alle
Kollegen haben sich bereit erklärt, Ihnen ihre persönlichen Erfahrungen aus
dem letzten Master weiterzugeben. (Walterkoester@t-online.de)
[Zitatende]

Rollenspielritualkasper mit Universitätsdiplom.

Homöopathie mordet Kindernieren.

Lies http://www.ariplex.com/ama/ama_home.htm

Die Universität Sevilla als Komplize.

RR
--
Das ist Levke:
http://www.polizei.niedersachsen.de/pi-cuxhaven/levke/levke4.jpg
Das ist die Polizei:
http://www.polizei.niedersachsen.de/pi-cuxhaven/levke/index.php?frame=start
[*/QUOTE*]

Yulli

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Ein erkaufter Titel in Sevilla?
« Reply #2 on: March 06, 2016, 12:01:33 AM »

http://web.archive.org/web/20011202000000/http://www.homic.de/htm/uni.htm

[*quote*]
Universität Sevilla

Sevilla, eine der ältesten und renommiertesten spanischen Universitäten, hat als erste spanische Universität einen 'master' eingerichtet, eine universitäre Ausbildung für Mediziner in Homöopathie.

In diesem Rahmen wurde Dr. med. Walter Köster zum Professor ernannt. Er wird im Jahr 2001 erstmalig auch deutsche Ärzte dort ausbilden, zunächst über die von der Bundesärztekammer anerkannten A bis F - Wochenkurse, die wechselweise in Sevilla und Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung der Universität Heidelberg stattfinden werden.

InteressentInnen erhalten Informationen über Frau Dr. Bender, Tel: 06221-547 810.


Prof. Köster spricht über Krebs

Voraussichtlich hält Prof. Dr. med. Walter Köster mit Prof. Georgos Vithoulkas am 25. April 2001 an der Uni Sevilla ein Seminar zum Thema Krebs.

InteressentInnen erhalten Informationen über die Fax-Nr.: 069-133 794 50.


Universität San Sebastian

16 y 17 marzo en San Sebastián, Universidad vasca (Universität Basca).

Homeopátía y logica cuantica, la significación para la practica y el tratamiento del cancer.
El tratamiento del cancer, nuevos caminos eficaces, especialidades, potencias, peligros, remedios.

Viernes, 16.04.01

Donde estamos con la homeopatía en la evolución de la ciencia (El modelo de Th. S. Kuhn). Cual es el paso que viene ahora?
Uno de estos pasos: Aspectos exactos de párafos del organon que revelan su caracter teoretico cuantico, su logica cuantica, demostrado al paradigma de la homeopatía en el § 15 del Organon hasta los §§ 162 - 203.

Sábado, 17.04.01

El tratamiento homeopítico del cancer, posibilidades y limites.
- La definición del cancer.
- El imagen de CARCINOSINUM muestra su cara.
- El cancer desde la vista homeopítica - una fuerza fisiológica que se resulta patologica.
- Los miasmas y el cancer. Nosodes.
- El metodo clasico y sus limites. Un salto cuantico.
- Potencias.
- Un nuevo metodo. Diferentes caminos, dependiente del caso.
- La anamnesis del cancer, una tarea especial casi sifilitica para el medico homeópata.
- Terapias paralelas.
- Especialidades de las fases.
- Los remedios más frecuentes. Comprender remedios del cancer mirando su función exacta, como una matemática de la homeopatía.
- Casos y más casos.
- Como reconocer un paciente candidato de cancer.
Consecuencias.

Prof. Dr. Walter Köster, Frankfurt, Alemania

InteressentInnen erhalten Informationen über die Fax-Nr.: 069-133 794 50.


Universität Heidelberg

1. A-F Kurse

Prof. Dr. med. Walter Köster bietet erstmalig auch A- bis F-Kurse an, die als Voraussetzung für die Erlangung der ärztlichen Zusatzbezeichnung "Homöopathie" anerkannt sind. Diese werden durchgeführt in Zusammenarbeit mit der

Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V.
Friedrich-Ebert-Anlage 22-24
69117 Heidelberg
Tel: 06221-547 810, Fax: 06221-547 819

InteressentInnen wenden sich bitte direkt an die Akademie.

Programm und Konditionen für folgende Weiterbildungen:
26.03. - 30.03.01 A-Kurs
31.10. - 04.11.01 B-Kurs


2. Curriculum

an der Akademie der Universität Heidelberg, assoziiert mit einem Weiterbildungskreis zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Homöopathie für Ärzte.

Herr Prof. Dr. med. Walter Köster führt in gemeinsamer Leitung mit Frau Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard an der Akademie für Weiterbildung der Universität Heidelberg ein völlig neuartiges Curriculum durch, in welchem Ärzte von den Fundamenten der Homöopathie zur Behandlung auch schwerer chronischer Krankheiten geführt werden. Die Fundamente beginnen bei Sokrates oder den gängigen historischen Wissenschaftstheorien bis hin zu einem neuen homöopathischen Verständnis über das quantentheoretische Denkmodell. Spezielle Vorkenntnisse sind dennoch nicht nötig.

Ziel ist es, gesichert eine Ausbildung zu ermöglichen, die Klassische Homöopathie nicht nur nachvollzieht, sondern versteht und damit auch neuen und höchsten Anforderungen gewachsen sein soll.

Informationen über diese Veranstaltung gibt die

Akademie für Weiterbildung an den Universitäten Heidelberg und Mannheim e.V.
Friedrich-Ebert-Anlage 22-24
69117 Heidelberg
Tel: 06221-547 810, Fax: 06221-547 819

InteressentInnen wenden sich bitte direkt an die Akademie.

Achtung. Zweiter Durchgang des Curriculum für Homöopathie ist für Herbst 2001 geplant. Bitte wenden Sie sich an die Akademie für Weiterbildung.
[*/quote*]

2002 findet der Spider vom Webarchiv die Seite nicht mehr. Warum?

2001:
In diesem Rahmen wurde Dr. med. Walter Köster zum Professor ernannt. Er wird im Jahr 2001 erstmalig auch deutsche Ärzte dort ausbilden, zunächst über die von der Bundesärztekammer anerkannten A bis F - Wochenkurse, die wechselweise in Sevilla und Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung der Universität Heidelberg stattfinden werden.

Sevilla ist eine Hintertür um einen Professorentitel zu angeln. Wie hat Köster das angestellt? Wäre er ein echter Professor der Uni Sevilla, würde er Spanier ausbilden. Aber von Anfang an sind deutsche Ärzte als zahlende Teilnehmer das gewünschte Klientel. Seltsam, sehr, sehr seltsam. Wenn eine deutsche Uni einen Professor aufstellt und ihn unterrichten läßt, kann die doch das Geld einstreichen,. Wollte keine deutsche Uni? Welche Rolle spielt die Akademie für Weiterbildung der Universität Heidelberg? Wenn die Uni Heidelberg mit im Spiel ist, hätte Köster doch in Heidelberg unterrichten können. Oder ist es nicht die Uni, sondern bloß die "Akademie"? Ist die "Akademie" eine eigenständige Firma, so eine Art Veranstaltungsmakler oder -ausrichter?

Braucht die Uni Sevilla Geld und statt einer Honorarprofessur, bei der von externer Stelle bezahlt wird, bekommt die Uni einen Teil der Gebühren ab, so daß es wie eine Honorarprofessur ist, bloß anders heißt? Hat sich Walter Köster auf diese Weise seinen Professor-Titel erkauft? Wäre ja schon ein cleverer Trick. Mit dem Titel kann Köster in Deutschland gut absahnen und hohe Honorar verlangen. Steht nicht irgendwo, daß er 500 Mark die Stunde wollte?

Wer ist diese Frau Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard? Irgendwo bekannt?
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Yulli

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Das mit Sevilla hat nicht lange gehalten: 2009 ist die Uni ausgestiegen.
« Reply #3 on: March 06, 2016, 12:25:18 AM »

Das mit Sevilla hat  nicht lange gehalten: 2009 ist die Uni ausgestiegen. Steht hier:

http://www.thelocal.es/20160303/barcelona-university-scraps-pseudoscience-homeopathy-masters

[*quote*]
National
Top uni scraps homeopathy - because it's nonsense
Published: 03 Mar 2016 11:02 GMT+01:00

One of Spain’s top universities has scrapped a homeopathy programme because of its "lack of scientific basis".

A controversial master's degree in homeopathic medicine at one of Spain’s top universities has been scrapped, because of its "lack of scientific basis".

Speaking to The Local, a university spokesman confirmed the course was being scrapped and gave three main reasons.

"Firstly, the university’s Faculty of Medicine recommended scrapping the master’s because of the doubt that exists in the scientific community," the university's Communications Manager Jordi Sopena told The Local on Thursday.

"Secondly, a lot of people within the university - professors and students across different faculties - had shown their opposition to the course and thirdly, the postgraduate degree in homeopathic medicine is no longer approved by Spain's Health Ministry."

"All of these reasons taken together convinced the university to stop the course," he added.

The university started its Homeopathic Medicine Masters in 2004 at a total cost of €6,940, but the discipline has been criticized by doctors, scientists and even Spain's own Health Ministry, which in a 2011 report said that "homeopathy has not proved its effectiveness in any specific clinical situation".

Sopena confirmed to The Local that the current course, which is due to finish in October 2016 and has 20 students, will continue to the end, but there will be no new courses in homeopathy.

Homeopathy, an alternative form of medicine invented in 1798 by German physician Samuel Hahnemann, is widely considered to be a "pseudoscience" - a belief that is incorrectly presented as scientific.

The basic principal of homeopathy is giving patients highly diluted versions of the substance that is causing their disease. Studies have found homeopathic remedies to be no more effective than sugar and water.

If patients feel better, it is because they have naturally recovered or they are feeling the "placebo effect".

Despite its less than solid scientific credentials, the homeopathic industry in Spain is worth around €60 million annually.

The news has been praised by doctors and scientists in Spain, not least Adrián Gómez, a chemistry student at the university, who five months ago launched a petition on the website change.org calling for the homeopathy master's to be scrapped.

"These days homeopathy is a serious problem in our society," Gómez writes in the petition, addressed to the rector of the University of Barcelona, Dídac Ramírez i Sarrió.

"Spanish society is in serious danger due to a lack of training in the field of scientific skepticism and we are cannon fodder for charlatans trying to sell sugar as gold."


Various Spanish universities, such as the University of Valencia and the National Distance Learning University, offer postgraduate degrees in homeopathy while others, like the University of Córdoba and the University of Seville, have also scrapped their courses – in 2013 and 2009 respectively.

In a case that shocked Spain, a six year old boy died of diptheria in June 2015 after his mother, a physical therapist at a homeopathic clinic, refused to have her child vaccinated against the disease.

For more news from Spain, join us on Facebook and Twitter.

Jessica Jones (jessica.jones@thelocal.com)
[*/quote*]


Der Diphtherie-Fall ist im TG-1 schon aktenkundig:

*** PRESSEMELDUNGEN *** / Lunge und Herz in sehr ernster Gefahr, Nieren sind bereits zerstört
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8554.0

Impfgegner und Impfen / Lunge und Herz in sehr ernster Gefahr, Nieren sind bereits zerstört
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=8555.0

Adrián Gómez ist Chemiestudent in Barcelona.

Jordi Sopena arbeitet bei der Uni Barcelona und ist bei Twitter:

https://twitter.com/jordisopena

Also geht es um die Uni Barcelona. Der Artikel ist so schepprig geschriebn, daß das nicht zu erkennen ist.

Die Uni Barcelona hat Homöopathie gestoppt. Sevilla und Cordoba haben das schon 2009 beziehungsweise 2013 gemacht.

Walter Köster hat 2001 in Sevilla angefangen.

Die Uni von Valencia und die "National Distance Learning University", eine Fernuni, machen weiter mit Homöopathie.


Das ist ein starker Satz:

[*quote*]
"Spanish society is in serious danger due to a lack of training in the field of scientific skepticism and we are cannon fodder for charlatans trying to sell sugar as gold."

Kanonenfutter für Scharlatane. Gut erkannt. Der Mensch könnte Deutschland meinen, so gut beschreibt der Satz die Situtation. Namen brauchen wir keine zu nennen. Die haben wir vor  der Nase...

Das spanische Gesundheitsministerium sagt glasklar, daß Homöopathie keine Wirkung nachgewiesen hat. Da sind die den Deutschen weit voraus. Die glauben immer noch an den Kleb.
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Yulli

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Re: Bedarfsbestandbestandstand
« Reply #4 on: March 06, 2016, 12:39:30 AM »

Die "Stellungnahmen zum Universitätsmaster von Teilnehmern des laufenden Jahrganges" sind absolut schmerzfrei.

Mit dem "Lehrbuch" bricht die Märchenstunde aus und die Zahnfee vor Lachen zusammen:

[*quote*]
"Das Basislehrbuch zu diesem Universitätsmaster ist zunächst als Kongressausgabe auf Deutsch erschienen, um zugänglich zu sein, schon bevor es in einem Verlag aufgelegt wird: „Die Struktur der quantenlogischen Homöopathie“ von Walter Köster. Es kostet 78 EUR. Sie erhalten diese Kongressausgabe direkt über Prof. Köster, siehe unten. Sie wird in den nächsten Monaten als überarbeitete Neuauflage erscheinen."
[*/quote*]


Und dieser Mensch verlangt ernsthaft 500 Mark die Stunde?


http://web.archive.org/web/20090223175320/http://www.homic.de/master.htm

[*quote*]
Universitätsmaster in Homöopathie

2005

“Master Universitario en Homeopatía”

der Universität Sevilla
in deutscher Sprache

 Internationaler Zweig

für Deutsche, Österreicher, Schweizer

mit

·    Internet-Unterstützung
·    Wochenendvorlesungen in Frankfurt
·    4 Fünftageskursen an der Universität Sevilla

 
Anmeldeschluss ist erst der 31.12.2005, also auch für Nachzügler möglich

Anmeldeformulare und

Stellungnahmen der Teilnehmer des Jahrganges 2003

am Ende dieser Datei

 

BEACHTEN SIE:

Gleichzeitig!!!

Volle Anrechnung auf die

Zusatzbezeichnung "Homöopathie"

der Ärztekammer!

Prof. Köster ist weiterbildungsermächtigt.

 

Sie haben somit ZWEI Anerkennungen

mit EINER Ausbildung!

 

Von der renommierten Universität Sevilla

als weltweit anerkannter Institution

den tragbaren Titel "Universitätsmaster",

und von der Ärztekammer Ihres Landes die

Anrechnung auf die Anerkennung (Siehe unten).

 

Ausserdem sind uns Fortbildungspunkte der Ärztekammer zugesagt.

 

Die Universität Sevilla ist eine der renommiertesten Universitäten Spaniens. Sie lädt ein zum grundlegendsten Universitätsmaster in Homöopathie, der je angeboten wurde. Dafür hat sie einen Internationalen Zweig in deutscher Sprache eingeführt. Dies ist der bisher einzige Universitätsmaster in homöopathischer Medizin einer staatlichen Universität weltweit.

Der neue Turnus der Ausbildung zum Universitätsmaster in Homöopathie, hier kurz auch nur Universitätsmaster genannt, beginnt am 12. November 2005. Die Ausbildung zu diesem Universitätsmaster ist noch einmal deutlich breiter geworden. Die (quanten-) logische und damit hoch verständliche Aufarbeitung der Struktur der Homöopathie und daraus folgend eine sehr klare Darstellung der Arzneimittelbilder ist weiter vollzogen worden. Diese wissenschaftliche Erarbeitung und Darstellung erhalten Sie nur an unserer Universität.

Unser Ziel ist Ihre grundlegende Ausbildung! Sie soll zu einem wirklich sicheren Umgang mit der Homöopathie als wissenschaftlichem Vorgehen nach klar verstandenen Gesetzen führen. Sämtliche Schwierigkeitsgrade werden dargestellt, abgeklärt, diskutiert und geübt.

Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und Pharmazeuten sollen mit der homöopathischen Medizin so sicher umgehen können wie mit der chemischen. Der Universitätsmaster richtet sich an jene Akademiker, die Wissenschaftlichkeit und höchste Professionalität suchen.

 

 Was ist ein Universitätsmaster?

Der Universitätsmaster ist eine Ausbildung für Akademiker nach abgeschlossenem Staatsexamen. Er will in einem Spezialfach, hier der Homöopathie, weiterbilden. Als Ausbildung einer staatlichen Universität ist er weltweit anerkannt. Er beinhaltet einen analog dem Doktortitel tragbaren Titel, uneingeschränkt auch auf dem Arztschild. Er dokumentiert Ihren besonders hohen Ausbildungsstatus nach außen.

Sie erhalten während der Ausbildung einen Ausweis als eingeschriebene/r Student/in, der Sie zu den üblichen Vorteilen für Studenten in Museen etc. berechtigt.

 

 Zugangsvoraussetzung

Zugangsvoraussetzung zu diesem Universitätsmaster ist das vollständig abgeschlossene human-, zahn-, veterinärmedizinische oder pharmazeutische Staatsexamen. Sie können also auch teilnehmen, wenn Sie (noch) nicht approbiert sind.

 

 Struktur

Dieser Zweig der Ausbildung zum Universitätsmaster wird in deutscher Sprache angeboten. Um Sie optimal fortzubilden, ist die Ausbildung nach einem ausgeklügelten System verschachtelt worden.

·    Die Wissensgrundlage entspricht mehr als 540 Stunden Lernstoff einer kompakten und umfänglichen Ausbildung. Klassische Homöopathie wird gemeinsam (quanten-) logisch erarbeitet und aus diesem wissenschaftlichen Verständnis weiter entwickelt. Damit wird die historische Homöopathie durchschaubar und ihre Anwendung deutlich sicherer.

·    Der Stoff wird seit 2003 doppelgleisig angeboten, einerseits als Vorlesung oder Seminarwoche, andererseits in Form elektronisch versandter Infos und Selbstkontrollbögen. Damit wird die Qualität Ihrer Ausbildung nochmals abgesichert und professionalisiert.

 

·    Daraus geht ein strukturierter Aufbau hervor:

1. Einmal im Monat trifft man sich in Frankfurt zu seminarartig gestalteten Wochenendvorlesungen, die Semesterferien sind ausgenommen.

2. Viermal während der zwei Ausbildungsjahre zum Universitätsmaster, also einmal im Halbjahr, finden fünftägige Seminare in Sevilla statt. Diese Kurse entsprechen auch den Richtlinien der Kurse A bis D der Ärztekammern. Näheres zum Ablauf und der Organisation dieser Kurse siehe unten.

3. Sämtliche wesentliche Daten zu den Arzneimittelbildern erhalten Sie auch

o   als Information über E-Mail (1. Schritt),

o   dann in Form von Selbstkontrollbögen („cats“, 2. Schritt als E-Mail),

o   deren Auflösung kurz darauf versandt wird (3. Schritt als E-Mail).

   So können Sie immer sicher sein, dass Sie auf dem Laufenden sind und rechtzeitig Wissenslücken erkennen. Dieses Vorgehen hat sich in der laufenden Ausbildung zum Universitätsmaster sehr bewährt. Sie lernen in kleinen Schritten und bleiben immer aktuell und am Ball. In den Vorlesungen und Kurswochen können Sie die gelernten Daten diskutieren und diese immer sicherer vernetzen.

4. Bei über 25 Teilnehmern stellt die Universität zusätzlich Tutoren.

5. Die Universitätsmasterausbildung endet nach zwei Jahren mit der Universitätsprüfung zum staatlich geprüften „Universitätsmaster in Homöopathie“.

  ·    Sie werden auch nach Abschluss der Universitätsmasterausbildung nicht hängen gelassen, wenn Sie weiter Interesse haben. Auf Wunsch der Teilnehmer auch des letzten Jahrganges der Universitätsmasterausbildung gibt es bereits Fortsetzungsveranstaltungen im Sinne von vertiefenden Kursen und Folgeseminaren ausschließlich für Universitätsmaster-Absolventen.

 

 Der Erfolg des letzten abgeschlossenen Universitätsmaster-Jahrganges 2001 spricht für sich.

Die Abschlussergebnisse des Abschlussexamens des letzten Universitätsmaster-Jahrganges:

07 Teilnehmer mit der Note „1+“

02 Teilnehmer mit der Note „1“

11 Teilnehmer mit der Note „1-“

10 Teilnehmer mit der Note „1-2“

01 Teilnehmer mit der Note „2+“

02 Teilnehmer mit der Note „2“

01 Teilnehmer mit der Note „3“.

Das Ziel ist es, alle Teilnehmer zu einem sicheren und wissenschaftlich professionellen Umgang mit der Homöopathie hinzuführen.

 

 Die Thematik

·    Sie fußt in den philosophischen Wurzeln und beginnt mit der Reflexion der Strukturen der Homöopathie. Dies führt zur Sicht moderner Wissenschaftsstrukturen wie der Quantenlogik, die den Aufbau und die Gesetze der Homöopathie in immer wieder überraschender Weise klärt. Über die gesamte Universitätsmasterausbildung hinweg wird es das Ziel sein, dass Sie jeden Schritt verstehen und damit ein für Sie sicheres wissenschaftliches Gebäude errichten können.

Die Auseinandersetzung mit Grundstrukturen erspart viel sinnloses auswendig Lernen. Es stabilisiert zudem in vielerlei Hinsicht:

·    Die Homöopathie gelingt ohne die sonst übliche innere Spaltung in akademisches Denken und homöopathisches Tun.

·    Sie kann dadurch ungeniert und klar nach innen wie außen vertreten werden, sei es gegenüber Kollegen oder Patienten.

·    Bewusstwerdung von Grundstrukturen erleichtert das Tun in kniffligen Situationen ungemein. Über das Allgemeine lässt sich der schwierige Fall analysieren und ruhiger lösen, wie in jeder anderen Wissenschaft. Daraus entstehen selbstverständlich mehr Erfolg und deutlich weniger Unsicherheit in der Praxis, wie immer wieder berichtet wird.

·    Die entstehende geistige Gelassenheit wirkt sich in jeder Form aus. Sie motiviert, weil sie latente Ängste nimmt, solange man die erworbenen logischen Strukturen ruhig und sachlich anwendet. Viele der Universitätsmaster entdecken ein neues Interesse an ihrem Beruf.

·    Bei all diesen Abklärungen sind Querverbindungen zu anderen Wissenschaften wie der Psychologie vor allem C. G. Jung’s bis hin zur Mythologie, der Biologie, der Strukturen der Physik usw. nicht etwa unerwünscht, sondern ungemein förderlich. Sie klären das Verständnis des homöopathischen Einzelfalles. Sie betten zudem wie selbstverständlich die Homöopathie dort ein, wo sie nach dem Verständnis von Prof. Köster hingehört: In die Klarheit der Wissenschaft.

·    Der Ausbildungsgang ist geprägt von der ruhigen Unvoreingenommenheit der Theoretischen Physiker, wesentlich auch des Mentors von Prof. Köster, Carl Friedrich von Weizsäcker. Sachliche, kritische Auseinandersetzung von Seiten der Teilnehmer ist erbeten, ebenso wie Dynamik und Neugier. Nicht anders als die Logik der Alten Griechen entwickelt auch die unvoreingenommene Beschäftigung mit der Quantenlogik die (innere) Struktur der Teilnehmer zu deren spontanen Erstaunen – wie sollte es anders sein, ist sie doch „logisch“ und damit Struktur. Möglichst unvoreingenommene wissenschaftliche Beschäftigung in einem gar nicht esoterischen Sinn klärt und strukturiert geistig.

·    Natürlich wird das gesamte Werk des Begründers der Homöopathie Hahnemann dargelegt. Dazu gehören die Inhalte aller Paragraphen seines „Organon der Heilkunst“. Niemals wird historisierend vorgegangen. Immer wird aus heutiger Sicht mit klarem, intellektuellem Verständnis analysiert. Die Diskussion der Richtungen verschiedener bekannter Homöopathen rundet das Bild ab.

·    Zum Ziel des Verstehens der wissenschaftlichen Einheit der Homöopathie gehört auch eine wissenschaftliche Aufarbeitung von Hahnemanns „Die chronischen Krankheiten“. Es bleibt nicht mehr wie meist in der Homöopathie isoliert. Es kann quantenlogisch in die Struktur des Organon integriert werden. Die so genannte Miasmenlehre wird verständlich. Sie ist ein wissenschaftliches Theorem Hahnemanns zum besseren Verständnis der Entwicklung chronischer Krankheiten und in keiner Weise wissenschaftsfeindlich. Auch die historischen Beiträge zu diesem Thema von Clemens von Boenninghausen, Proceso Sanchez Ortega und Alfonso Masi-Elizalde lassen sich in die entstehende Gesamtstruktur mühelos einordnen. Die Teilnehmer lernen, diese Strukturen wirklich zu begreifen und nicht nur nachzuahmen. Die in der außeruniversitären homöopathischen Szene so oft verunsichernden Differenzierungen zwischen akuten und chronischen Krankheiten verlieren hier ihre willkürliche Trennlinie.

·    Um erfolgreich behandeln zu können, bedarf es des „Vokabulars“ der Homöopathie und damit der Kenntnis ihrer Arzneien. Die Teilnehmer erwerben das Wissen um Leitsymptome von etwa 150 Arzneien. Das wird wesentlich erleichtert durch die plastische und klare Darstellung der sie jeweils konfigurierenden Struktur. So können sie leicht eine logische Differentialdiagnose erstellen. Sie lernen wesentlich zu erfahren und bis zu einer philosophischen Tiefe zu verstehen, was die jeweilige Arznei für den Patienten bedeutet. Wie die Koinzidenz der Gefühlswelt mit der jeweiligen Symptomatik logisch exakt zu beobachten ist, hat Prof. Köster in einem seiner ersten Bücher, „Spiegelungen zwischen Körper und Seele“, allgemeinverständlich erarbeitet.

·    All dies wird keineswegs trocken dargeboten, sondern in der Auseinandersetzung mit Arzneimittelbildern und Fällen, von akuten bis hin zu schwersten chronischen Krankheiten, immer wieder mit einer Fehleranalyse. Natürlich werden die Grenzen und Gefahren der Homöopathie aufgezeigt, genauso wie ihre bei vorbestehenden schwersten Krankheiten zumindest anfangs unerlässliche Kombination mit chemischer Medizin. Auch die Gesetze der dann notwendigen Kombination lassen sich logisch darlegen. Alle Bemühungen dieser Ausbildung zielen nur dahin, dass jeder Teilnehmer sicher und erfolgreich auch schwierige Fälle lösen kann. Nur dazu wird das durchgängige, wissenschaftliche Verstehen der Homöopathie geboten.

 

 

 Daten der ersten Seminare und Vorlesungen

Für die Wochenendseminare im Hörsaal des Sankt St. Katharinen-Krankenhauses in Frankfurt am Main sind folgende Daten geplant,

jeweils Samstag 10-17.00 Uhr, Sonntag 09-17.00 Uhr (Änderungen sind grundsätzlich nicht auszuschließen):   

 

Wochenendseminare 2005

12./13.11.05

03./04.12.05

 

Wochenendseminare 2006

21./22.01.06

11./12.02.06

29./30.04.06

06./07.05.06

24./25.06.06

14./15.10.06

18./19.11.06

02./03.12.06

 

Fünftageskurse in Sevilla

(Anmerkung: März und September gehören zu den schönsten Monaten in Andalusien)

13.-17.03.06

18.-22.09.06

Bzgl. Übernachtung etc. gibt es gute Erfahrungen der letzten Masterkurse, Sie erhalten Infos nach Anmeldung.

 

 

 

Die Universitätsmasterwochen

(als A-, B-, C-, D-Kurs von der Ärztekammer anerkannt)

Es hat sich gezeigt, dass eine Sevillaner Kurswoche mit ihrem Ortswechsel einen ungleich höheren Lerneffekt hat, als wenn Sie jeden Abend in Deutschland nach Hause fahren. Die vier Universitätsmaster-Fünftageskurse bieten eine profunde Einführung. Sie sind bei den Teilnehmern immer sehr beliebt, weil dieser „Ausstieg“ den Einstieg in die quantenlogische Denkweise der Homöopathie spielend gelingen lässt. Auch das Nachverdauen ist abseits gewohnter Wege leichter.

Diese Wochen finden an der Universität Sevilla statt. Sevilla bietet sehr schöne, aber auch sehr günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Wir geben Ihnen gern Informationen hierzu.

·        Außer dem Flug über Barcelona oder Madrid direkt nach Sevilla

·        gibt es eine Art Super-ICE von Madrid nach Sevilla.

·        Mit dem Bus/Leihwagen von Malaga, das eine sehr gute Flug-Anbindung an Deutschland und eine Autobahn nach Sevilla hat, sehen Sie auch noch etwas von Andalusien.

Sie sollten im Übrigen problemlos einen Babysitter zur Verfügung bekommen, wenn Sie dies rechtzeitig im Hotel mitteilen. Vielleicht tun Sie sich auch mit mehreren Kolleg(inn)en zusammen?

Für alle Fragen steht Ihnen Prof. Köster zur Verfügung (siehe unten).

 

Ärztekammer anerkennt für die Zusatzbezeichnung!!

Prof. Köster ist von der Ärztekammer offiziell zur Weiterbildung ermächtigt, auch an dem Ort, an dem der Master stattfindet.

Daher werden die Seminarkreise sowie die A-D-Wochen des Masters - unabhängig (!) von der Masterausbildung - auch von der Ärztekammer als Zeiten der Weiterbildung zur Zusatzbezeichnung "Homöopathie" anerkannt.

·    Fragen Sie bei Ihrer Ärztekammer nach, ob Sie zu den ärztlichen Kollegen gehören, die nach 15 Monaten ihre Zusatzbezeichnung erhalten. Dann reicht die zeitlich kompakte, intensive Universitätsmasterausbildung dafür aus.

·    Fragen Sie auch wegen der für Sie notwendigen A-D-Kurse nach: Brauchen Sie noch E- und F-Kurse? Wenn ja, kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen weiter.

·    Wenn Sie noch längere Zeiten als 15 Monate brauchen (das hängt auch von Ihrer Kammer ab), melden Sie sich bitte. Es haben sich bisher immer Wege gefunden, um die Ausbildung für längere Zeiten zu ermöglichen. Fragen Sie bei Prof. Köster nach (walterkoester@t-online.de), er ruft auch zurück.

P.S.: Merke:

·    Die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" der Ärztekammer ist für Ärzte keine notwendige Voraussetzung, um in Deutschland Homöopathie anzuwenden. Sie ist aber über den Master erreichbar, siehe oben.

·    Der Universitäts-Master selbst ist als universitäre Ausbildung mit tragbarem Titel europaweit als höchstwertige homöopathische Ausbildung anerkannt. Er ist als solche völlig unabhängig von den Ärztekammern.

 

 Eine neue Phase der homöopathischen Ausbildung

Mit dem Universitätsmaster begann auch in Deutschland eine neue Phase der Ausbildung in der Homöopathie. Denn dieser universitär geforderte, gebotene und durch Prüfungen gesicherte Standard ist deutlich höher als das von der Bundesärztekammer für den Erwerb der Zusatzbezeichnung geforderte Minimum. Von einem universitär gesicherten Standard erhofft sich die Universität, dass nach Abschluss der quantenlogischen Erarbeitung der Homöopathie Studien künftig klarere Ergebnisse erbringen, weil das Niveau der Beteiligten wissenschaftlich gesicherter ist. Das dürfte für die Homöopathie in Europa eine wichtige Wegmarke sein.

Der Universitätsmaster entspricht dabei dem alten von-Humboldt’schen Modell der Verbindung von Lehre und Forschung in einer Hand.


Lehrbuch

Das Basislehrbuch zu diesem Universitätsmaster ist zunächst als Kongressausgabe auf Deutsch erschienen, um zugänglich zu sein, schon bevor es in einem Verlag aufgelegt wird: „Die Struktur der quantenlogischen Homöopathie“ von Walter Köster. Es kostet 78 EUR. Sie erhalten diese Kongressausgabe direkt über Prof. Köster, siehe unten. Sie wird in den nächsten Monaten als überarbeitete Neuauflage erscheinen.


 
Gebühren

Die Grundgebühr für das Lehrangebot des Universitätsmaster beträgt nach derzeitigem Stand (8/05) 3029.01 EURO und wird sich kaum wesentlich ändern. Dies enthält die gesamte Kommunikation über Internet und alle Tutorenleistungen. Hinzu kommen 2000 EURO, die alle life-Vorlesungen in Frankfurt und alle 5-Tage-Kurse in Spanien enthalten. Die Rechnungen werden auf zwei Jahre verteilt.

 Es ist noch nicht festgelegt, auf welche Teilnehmerzahl der Universitätsmaster von der Universität limitiert wird. Die Mindestteilnehmerzahl des Gesamtmasters ist 30.

 
Fehlzeiten

20% Fehlzeiten sind von der Universität aus erlaubt. Wir versuchen, Fehlzeiten für Sie  durch Aufzeichnungen der Vorlesungen und Seminare auszugleichen, so dass sie den Stoff gut nachholen können.

Während der letzten Universitätsmaster wurden 3 Kinder geboren. Schwangerschaft ist also kein Hemmnis. Kinder sind es natürlich genauso wenig. Bitte melden Sie sich, wenn Sie einen Babysitter suchen, wir helfen Ihnen. Vielleicht wird durch Babysitter-Sharing mit anderen Kindern aus dem Universitätsmaster auch für Ihre Kinder ein ganz abwechslungsreiches Wochenende.

 

Alle weiteren Informationen zu jeglichen Fragen, welcher Art auch immer, beispielsweise zu Formalitäten der Universität, Voraussetzungen und Möglichkeiten erhalten Sie direkt durch

·    Prof. Dr. med. Walter Köster, Burnitzstrasse 69, 60596 Frankfurt am Main,

·    E-Mail walterkoester@t-online.de

·    Fax 069 13379 450

·    Homepage www.iqh.info .

Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer(n) und die Zeiten Ihrer Erreichbarkeit (gern auch abends) an, damit Sie ggf. zurückgerufen werden können.

Änderungen vorbehalten durch mögliche Vorgaben der Universität.

-----------------------------------------------------------------------------------

ANMELDEFORMULAR

-----------------------------------------------------------------------------------

Hiermit melde ich mich definitiv zur Ausbildung 2005 zum Universitätsmaster in Homöopathie der Universität Sevilla an, entsprechend den obigen Angaben.

 Ich bestätige, dass ich das human- / zahn- / veterinärmedizinische oder pharmazeutische Staatsexamen besitze.

Name                                   Vorname

Welches Staatsexamen?           Evtl. Titel

Strasse                                 PLZ, Ort

E-Mail                                   Telefon(e)

Unterschrift                            Datum 

-----------------------------------------------------------------------------------

Stellungnahmen zum Universitätsmaster
von Teilnehmern des laufenden Jahrganges


Seit über 12 Jahren betreibe ich intensiv Klassische Homöopathie. Mein Bedürfnis nach logischer Erklärung der zu beobachtenden Erfolge, sowie Miss- und Teilerfolge blieb bislang ungestillt. Prof. Köster`s Quantenlogik hat mich hierbei deutlich weitergebracht. Als besonders hilfreich bei der täglichen Arbeit stellt sich die Berücksichtigung seiner so genannten Komplementaritäten zu den einzelnen Arzneimittelbildern heraus. Recht bald seit Beginn meiner Ausbildung zum „Universitätsmaster in Homöopathie“ stelle ich in meiner Praxis eine Veränderung fest: Meine „Dauerpatienten“ erhalten wirkungsvollere Arzneien, sodaß deren Behandlungsintervalle enorm verlängert werden können. Dadurch hat sich die Anzahl der Neupatienten zur Erstanamnese schon fast verdreifacht.

Dr. Michael Bauer, Facharzt für Innere Medizin

67434 Neustadt/ Weinstraße

 

Seit 20 Jahren bin ich ärztlich tätig. Ich habe zwei Facharztausbildungen absolviert. Vor 9 Jahren begann ich damit, homöopathisch zu arbeiten. Schon im Studium interessierte ich mich für sog. alternative Heilverfahren. Nach abgeschlossener 3 jähriger Ausbildung zur Homöopathin über den Verein hom. Ärzte habe ich immer wieder Höhen und Tiefen erlebt. Ich war völlig begeistert von Therapieerfolgen, aber ebenso frustriert, wenn es nicht funktionierte. Fragte mich immer wieder, warum? Mir fehlte als naturwissenschaftlich geprägter Ärztin eine fundierte, nachvollziehbare Methode, an die ich mich sozusagen anlehnen konnte. Auf der Suche nach weiteren Fortbildungsmöglichkeiten traf ich auf Prof. Köster. Jedem an Homöopathie interessierten Kollegen/in kann ich empfehlen, einen Universitätsmasterkurs bei Prof. Köster zu beginnen. Bei ihm erhält man eine tiefschürfende, fundierte Ausbildung. Beeindruckend ist der Bogen,
den er spannt, zwischen Physik, Philosophie, Homöopathie, chinesischer Medizin und Psychologie.

Beeindruckend ist auch Prof. Kösters großes Wissen, sein unermüdlicher Forscherdrang und vor allem seine schier unerschöpfliche Energie, mit der er an seinem Erklärungsmodell der Homöopathie arbeitet. Für mich bedeutet der Universitätsmaster eine große Erweiterung meines bisherigen Wissens und eine Beantwortung vieler uralter Fragen.

Dr. Johanna Lechner-Krause

12207 Berlin

 

Da sich trotz guter Schulmedizin im pädiatrischen Bereich immer wieder Krankheitsverläufe gezeigt haben, mit deren Verlauf ich unzufrieden war, habe ich nach langer Suche nach Alternativen die Bekanntschaft von Prof. Köster gemacht und war von unserem ersten Telefonat über die quantenlogische Homöopathie fasziniert. Seine Gedanken und Ansichten kamen meinen Wünschen und Vorstellungen sehr entgegen. Nun fast am Ende des  Universitätsmasterkurses gilt es, ein Fazit zu ziehen.

Prof. Köster hat die Homöopathie unter quantenlogischen Gesichtspunkten neu dargestellt und so die Homöopathie aus einem medizinischen Grenzbereich in einen wissenschaftlichen Bereich gebracht.

Seine quantenlogischen Darstellungen und wissenschaftliche Erklärungsweise mit Struktur, Komplementaritäten A und B  und den nun erklärbaren vielfältigen Symptomen der einzelnen Homöopathica waren dadurch verständlich, nachvollziehbar und ableitbar im Gegensatz zur klassischen Homöopathie, wie ich sie bisher verstanden hatte.

Jede Fortbildungsstunde war für mich interessant, seine Vortragsweise immer fesselnd.

Der Kurs war bestens organisiert.

Fasziniert haben mich immer wieder die Ausflüge in die Hahnemannsche klassische Homöopathie mit Hahnemanns quantenlogischen Denkansätzen und den  anderen großen homöopathischen Lehrern bis zur Gegenwart; aber auch die Assoziationen zwischen Aristoteles, Platon, Jung, von Weizsäcker und den lebenden Physikern, die sich mit Quantenlogik beschäftigen, gaben für mich bis dato unvorstellbare Gedankensplitter.

Wir lernten außerdem mit ärztlicher Präzision das für diesen Patienten genaueste, also "sein homöopathisches Mittel" zu finden, weil die Heilung des Patienten aus ethischer Sicht unsere Prämisse sein sollte, wie schon im Eid des Hippokrates formuliert.

Immer haben auch die reichhaltigen Diskussionen zu Denkansätzen geführt (lebende Personen, Politiker, Darstellungen einzelner Filmcharaktere).

Auch die Dispute mit den anderen Kursteilnehmern zeigten immer wieder, dass Prof. Köster es gut verstanden hat, seine neuen Denkansätze zu vermitteln.

Ich bedanke mich für die knapp zwei Jahre Ausbildung bei Prof. Köster, die zu den interessantesten Seminaren meines Arztseins gehören.

Dr med. Dagmar Buchholz- Haacke

Fachärztin für Pädiatrie

Gelnhausen

 

Die Universitätsmaster – Ausbildung ist für mich persönlich und meine Arbeit eine große Bereicherung.

Lange habe ich nach einer Gesetzmäßigkeit gesucht, warum ein gut gewähltes Mittel hilft und warum nicht!

Ich war bei vielen Meistern der Homöopathie, repertorisierte viel und sah oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Jetzt bin ich sicherer in der Arzneimittelgabe und in der Differentialdiagnose, weil mir durch das Studium der quantenlogischen Homöopathie deutlich geworden ist, was ich vorher in dieser in dieser Klarheit nicht gelernt hatte: Die psorische  Situation und die Komplementarität im AMB und im Menschen zu sehen, und darin übe ich mich ständig weiter!

Das Studium „ Quantenlogische Homöopathie “ umfasste außerdem viele wichtige Wissensgebiete, wie Physik, Philosophie, östliche und westliche  Weisheiten.

Das Engagement und die Intensität, das umfassende Wissen zu vermitteln, habe ich in dieser Form noch nicht erlebt.

Ich fühle mich sehr bereichert.

Dr. Helena Stell

Meerbusch

 

Wissenschaft und Quantentheorie als theoretisches und praktisches Fundament für die Homöopathie zu nutzen, ist eine besondere Leistung. Ich denke, dass das der einzige Weg ist, den IQ mit dem EQ in der Homöopathie in Einklang zu bringen. Nutzen Sie diese einzigartige Gelegenheit, um die Vogelperspektive Ihres homöopathischen Tuns zu erreichen!

Dr. med. G. Köcknitz-Steffen

97616 Bad Neustadt

 

Ich bin absoluter Homöopathie-Anfänger, habe bisher lediglich einen A-Kurs lt. Ärztekammer besucht, der allgemein gehalten war und habe deshalb keinen Vergleich zu anderen Kursinhalten.

Was meiner logisch geprägten Herangehensweise sehr entgegenkommt, sind die klare Strukturierung der Arzneimittelbilder, die strikt am Patientenwort orientierte Repertorisation sowie die Suche nach der dem Arzneimittel entsprechenden Patientenstruktur, um es in meinen Worten auszudrücken. Dadurch kommt für mich Systematik in ein Gebiet, das zunächst nahezu unüberschaubar schien.

Ich hatte bei meinen bisherigen Behandlungsversuchen einige Fälle mit verblüffend guter Besserung. Ich hoffe, es war nicht nur Anfängerglück.

Dr. Christine Hartmann

07546 Gera

 

Das Universitätsmasterstudium war für mich als bisher weitgehend schulmedizinisch tätigen Arzt nach mehreren vorangegangenen Versuchen der erste überzeugende Einstieg in die Homöopathie. Die nach quantenlogischen Kriterien aufgebaute und damit wissenschaftlich strukturierte Homöopathie hilft, die Arzneien besser zu begreifen, und damit zu verstehen, was man eigentlich tut, wenn man sie anwendet. Der "Universitätsmaster" bringt meines Erachtens den Übergang von der weitgehend empirischen zur wissenschaftlichen Homöopathie und führt damit auch weg vom reinen Auswendiglernen der Arzneimittelbilder zum kreativen Verstehen der Arzneimittelstruktur und damit der Wirkungsweise des Mittels im Patienten. Selbstverständlich bleibt dem Schüler das Pauken nicht ganz erspart; allerdings ist "Mitdenken" bei Prof. Köster nicht nur erlaubt, sondern höchst erwünscht. Wer allerdings eine abgeschlossene "Lehre" erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein; die Studieninhalte werden ständig weiterentwickelt und es ist völlig klar, dass man hier in einem fahrenden Zug sitzt, bei dem das Ziel zwar formuliert ist, die Ankunftszeit aber völlig unklar. Das macht die ganze Sache sehr spannend und motiviert - auch nach Abschluss des Studiums - selbst aktiv an der Weiterentwicklung mitzuarbeiten.

Prädikat: empfehlenswert.

Dr. Wolf Amrein, Kinderarzt

 

Ich bin seit 25  Jahren ärztlich tätig und dies seit 20 Jahren niedergelassen als Allgemeinarzt. In den letzten 8 Jahren habe ich mich mit der reinen Schulmedizin nicht mehr zufrieden geben können und mich daher in der TCM, Naturheilkunde und vor ca. 5 Jahren in Homöopathie weitergebildet, wobei die Homöpathieausbildung nach den üblichen Richtlinien der Ärztekammer stattfand.

Seitdem habe ich immer mal wieder homöopathische Behandlungen durchgeführt, teils mit gutem, aber oft auch weniger gutem Erfolg, so dass ich ob dieser Methode auch immer wieder ins Zweifeln kam. Bis ich durch „Zufall“ ( ? ) auf die Möglichkeit aufmerksam wurde, eine Universitätsmaster-Ausbildung in Homöopathie in Form der Quantenlogik  zu beginnen. Die Idee der Komplementarität und der Struktur einer Arznei fasziniert mich immer wieder, mir wurde das eigentliche „Wesen“ der Arzneien deutlich klarer. Ich habe durch diese Ausbildung viel mehr über die Homöopathie begriffen; vor allem begeistert mich, wie Prof. Köster die Verbindung zwischen Philosophie, Physik, TCM, Psychologie, ja auch Schulmedizin herstellt. In der Praxis bemerke ich, wie ich bei homöopathischen Behandlungen allmählich immer mehr quantenlogisch denke. Dies, so stelle ich fest, drückt sich auch in der Erfolgsquote aus, obwohl ich mich allerdings manchmal noch schwer tue. Es gibt während der Ausbildung eine Menge zu lernen, was für mich als nicht mehr allzu jungen Studenten oft auch mühsam ist, aber es macht Sinn, weil man die Zusammenhänge besser verstehen kann. Selbst, wenn ich die Homöopathie nicht beruflich nutzen würde, so hätte mir das quantenlogische Studium schon allein persönlich viel gebracht. Ich bin jetzt dankbar für den „Zufall“ und kann jedem homöopathisch interessierten Kollegen diese Ausbildung empfehlen.

Dr. Karl-Werner Faulborn

37154 Northeim

 

Angefangen habe ich vor über zehn Jahren mit der Akupunktur und der Traditionellen Chinesischen Medizin, dann ging die „Suche nach dem heilenden Geist“ in der anthroposophischen Medizin in Arlesheim (CH) weiter und schließlich begann ich danach auch in die klassische Homöopathie einzusteigen. Doch bevor ich mich dort richtig einnisten konnte, faszinierten mich die neuen Ideen der quantenlogischen Homöopathie. Herr Prof. W. Köster schafft dort beinahe eine Quadratur des Kreises - viele Ansätze aus unterschiedlichen komplementären Ansätzen der die Ganzheit suchenden Medizinrichtungen finden hier eine Synthese auf höchstem geistigen Niveau

Dr. med. Norman Hillenbrand, FA für Allgemeinmedizin und Herausgeber des Leitfadens „Traditionelle Chinesische Medizin“, Marburg

 

Nach langen Jahren der imitativen (macht’s nach...) Homöopathie, der scholastischen (Masi-Elizalde) Homöopathie, der spekulativen (Scholten) Homöopathie, der reduktionistischen (Sehgal, Vithoulkas, Sankaran) Homöopathie ist es Prof. Köster gelungen, die nun endlich zeitgemäße, wissenschaftlich-verstehende, d.h. quantenlogische, Homöopathie zu entwickeln. Meine Teilnahme am Homöopathie-Universitätsmaster-Studium hat mir sowohl äußerst wertvolle Einsichten in die Theorie und Praxis der Homöopathie geschenkt, als auch in das Wesen von Krankheit und Heilung überhaupt.

Vielen Dank dafür,

Dr. Bernd Rommel

Frankfurt

Sie erhalten auf Anfrage auch Adressen der Absolventen des derzeitigen Universitätsmaster, die sich bereit erklärt haben, Sie über ihre eigene Sicht des bisherigen Universitätsmaster zu informieren.
[*/quote*]
« Last Edit: March 06, 2016, 12:43:51 AM by Yulli »
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Yulli

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Re: Bedarfsbestandbestandstand
« Reply #5 on: March 06, 2016, 12:56:04 AM »

http://web.archive.org/web/20060208070011/http://www.iqh.info/

[*quote*]
" IQH "
Initiative Quantenlogische Homöopathie

Eine Initiative von Prof. Dr. med. Walter Köster

Letztes Update   8.12..2005

   ►  Ausbildung Universitätsmaster Homöopathie

   ► Quantenlogische Homöopathie - Was ist das?

   ► Über uns: Warum diese Initiative? 

   ► IQH-Zeitung

   ► Fernsehen, Vorträge, Kurse, Kongresse

   ►Weiterbildung zuhause: Bücher, Videos, Audios

   ► Zur Person: Prof. Dr. med. Walter Köster

   ► E-mail

   ► Gesellschaft für QLM

 
Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr

Prof. Köster war in diesem Winter 7 x in 3SAT. Er versuchte jeweils, den homöopathischen Ansatz zu verdeutlichen.

Nun ist etwas Pause mit Öffentlichkeitsarbeit.

Das Buch "Die Logik der Ganzheit", seit 2 Jahren in der Bearbeitung, erhält seinen Feinschliff und wird bereits an der Uni Sevilla übersetzt und erscheint im Frühling 2006 dreisprachig.

_______________________________________________________________
 

Diese homepage "iqh.info" ist die Nachfolgerin von www.homic.de
[*/quote*]


"Prof. Köster war in diesem Winter 7 x in 3SAT. Er versuchte jeweils, den homöopathischen Ansatz zu verdeutlichen." Das Fernsehen im Dienste der Verblödung durch Märchen. Ich will meine GEZ-Gebühr zurück!
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Yulli

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Re: Bedarfsbestandbestandstand
« Reply #6 on: March 06, 2016, 01:06:34 AM »

Das deutsche Bildungssystem offenbart schwerste Fehler: "Sind wir Mediziner doch durch den Numerus clausus gesiebt worden und gewiss nicht die Dümmsten, jedenfalls nicht die Faulsten."

Köster beweist mit seiner eigenen Person, daß der Numerus Clausus völlig sinnlos ist und alles, bloß kein sinnvolles Kriterium zur Ermittlung der Befähigung eines Menschen ist. 

Einen Frühstücksclub hat der Herr Köster sich auch zusammengestrickt: "Gesellschaft für Quantenlogische Homöopathische Medizin QLM". Was treiben die in so einer Schwatzbude? Es ist grotesk.


http://web.archive.org/web/20060829225402/http://www.homic.de/offner_%20Brief.htm

[*quote*]
EIN OFFENER BRIEF

Frankfurt, 27.08.05

An Herrn
Lars Broder Stange
1. Vorsitzender des DZVhÄ
Ottmaringer Straße 2c
86438 Kissing
 
Nachrichtlich:
Mitglieder der Gesellschaft für Quantenlogische Homöopathische Medizin QLM
Herrn Dr. Behnisch, Detmold
Herrn Temme, Homöopathie aktuell
Herrn Gebhardt, AHZ
 
Betrifft unser Telefonat – Wiedereintritt und Ziele

Sehr geehrter Herr Kollege Stange,

nach einer etwa zwei Jahrzehnte dauernden Mitgliedschaft im Zentralverein war ich vor einem Jahr ausgetreten. Trotz vieler Gespräche mit Kollegen wie Herrn Dr. Behnisch, die mich davon abhalten wollten, hatte ich keine Grundlage mehr für mein Bleiben finden können. Zu häufig hatte ich direkt und auch indirekt primitive Attacken auf wissenschaftliche Äußerungen oder auch nur auf dezidierte Meinungen erhalten. Die Meinungsfreiheit war nicht immer gewährleistet. Das nur Ihnen beigelegte Blatt mag belegen, dass ich nun meinerseits nicht aus der Luft greife, auf welches Niveau Äußerungen aus dem Zentralverein abgerutscht waren.

Umso mehr hat es mich gefreut, nun zu vernehmen, dass Sie als neuer Vorsitzender den Zentralverein als das begreifen, was ein solcher meines Erachtens nur sein kann: Eine faire Diskussionsplattform für verschiedene Impulse, die Homöopathie zu klären und in der Praxis sicherer zu machen. Dies ist nach der Meinung erfreulicherweise offenkundig aller Beteiligten notwendig.

Mancher fürchtet, dass die Klassische Homöopathie dabei ihr Gesicht verliert. Wer die verschiedenen Testverfahren und Kombinationsversuche kennt, muss dem wohl zustimmen. Es scheint die Essenz dessen, was Hahnemann herausfand, verloren zu gehen.

Aber was ist die Essenz? Ist sie definiert? Das ist sie leider nicht. Hahnemann hat sein Werk wenig klare Definitionen mitgegeben. Das liegt nicht an seiner Zeit. Aristoteles war damals schon zweitausend Jahre tot, und Newton hatte bereits seine klaren Definitionen veröffentlicht. Hahnemann war ein hervorragender Arzt, ein genialer Beobachter. Aber hat er genügend Sicherheit gefunden und geboten? Dann wäre die Homöopathie doch gewiss erfolgreicher. Wer dem widerspricht, zeige mir doch bitte seine Statistik! Sie zeigt doch heute immer noch spektakuläre Erfolge – und vernichtende Misserfolge. Ohne eine einleuchtende Erklärung. Hahnemanns Werk kann das eine wie das andere nicht begründen. Da findet es seine Grenze wie jedes menschliche Werk. Das es begrenzt ist, ist doch nur natürlich.

Wir können uns nun darauf berufen und sagen, wenn er es nicht gefunden habe, würden wir es auch nicht. Diese oft gehörte Meinung macht Hahnemann jedoch zum Religionsstifter wider Willen. Und gegenüber dem Leid der Patienten ist diese Einstellung nicht auszuhalten. Also müssen wir weitergehen.

Viele unserer Kollegen suchen derzeit nach Lösungen bei den Alten zur Zeit Hahnemanns und später. Von Boenninghausen erlebt eine Renaissance, Jahr wird präsentiert, Kent immer wieder betont. All das zeigt bis jetzt nicht den großen Durchbruch.

Das finde ich sehr erstaunlich. Sind wir Mediziner doch durch den Numerus clausus gesiebt worden und gewiss nicht die Dümmsten, jedenfalls nicht die Faulsten. Warum schaffen wir es nicht? Warum gehen etliche Mediziner nach der Homöopathieausbildung wieder von der Homöopathie in ihrer echten Form ab? Warum mixen so viele später? Warum „glauben“ nur wenige, das man schwere Krankheiten mit Homöopathie wirklich mehr als nur begleiten kann. Schauen Sie sich um, auch bei den Mitgliedern des Zentralvereines: Wie viele arbeiten so, dass es Hahnemann erfreut hätte?

Ich meine, dass es nicht an der Unfähigkeit liegt, die Methode gut anzuwenden. Es liegt an der wissenschaftlichen Unreife der Methode. Hat denn Hahnemann irgendwo geschrieben, er habe alles geklärt? Nicht Einstein, nicht Newton haben das auch nur annähernd gedacht. Nein, solche Geister wie er waren demütig und erkannten sich als Teil des Ganzen.

Damit haben diese Genialen, Hahnemann inklusive, uns - mit ihrem grandiosen Werk - auch eine Aufgabe hinterlassen. Wir sollten, so meine ich, sein Werk mit all dem zusätzlichen Wissen, das die Menschheit in den letzten zweihundert Jahren gefunden hat, durchschauen, klären und auf Unstimmigkeiten abklopfen, wie es die Physiker mit ihrem großen Newton gemacht haben. Respektvoll auf den Menschen, Respektlosigkeit in der Sache führt hier geradewegs zu einem Respekt vor dem Menschen. Denn anders hätte Hahnemann es auch nicht gemacht. Man muss nur seine akribische Durchforstung bei Neuauflagen ins Auge fassen.

Natürlich ist dies eher die Aufgabe einer Universität als eines Vereines. Ein Zentralverein ist eher ein Forum, das die Meinungen in Diskussion bringt. Er will, so verstehe ich es jedenfalls, eine lebendige Auseinandersetzung zwischen den Mitgliedern erhalten, damit nicht das Werk, auf dem er beruht, vom Staub des Vergessens bedeckt wird. Es lebt von der Auseinandersetzung mit ihm. Dass es dazu eines neutralen Verhaltens ohne Ansehen der Person bedarf, soll die Sache gelingen, sind wir erfreulicher Weise einer Meinung.

Wie sie wissen, bin ich in über zwei Jahrzehnten Homöopathie und viel wissenschaftlicher Arbeit zu der Auffassung gelangt, dass Hahnemanns Werk eine andere Struktur als die chemische Medizin aufweist. Das ist wohl für die meisten nichts Neues. Bei all der Suche fand ich ähnliche Strukturen in der Chinesischen Medizin und bei C.G. Jung, woraus meine Bücher „Spiegelungen zwischen Körper und Seele“ und „Hahnemann und C.G. Jung“ hervorgegangen sind. Diese analogen Erklärungen wiesen auf etwas Gemeinsames hin. Erst meine Beschäftigung mit den philosophischen Strukturen der Theoretischen Physik und hier erst die Unterstützung durch Carl Friedrich von Weizsäcker brachten einen Durchbruch: Allen gemeinsam ist eine logische Struktur, die bereits in bestimmten Grundregeln formuliert ist, aber nirgends als philosophische Logik ausgefeilt ist. Das ist die Quantenlogik. Carl Friedrich von Weizsäcker hat sie in seinem letzten großen Werk Zeit und Wissen deutlich weiter gebracht und erst für uns Nichtphysiker und Nichtmathematiker fassbar gemacht. Quantenlogik ist Ganzheitslogik (Carl Friedrich von Weizsäcker). Sind nicht wir die Fachleute für die Ganzheit, bezogen auf die Medizin?

Entsprechend  meiner Arbeit in den letzten fünf bis acht Jahren scheint sich diese Logik bestens zu bewähren. Sie kann nicht nur die Wirkungsweise der Homöopathie weiter klären. Sie erleichtert nicht nur das Lernen. Sie gibt natürlich auch den Ausblick auf logische Erklärungen des Versagens. Wenn wir wissen werden, warum der Krebs homöopathisch so schwierig zu behandeln ist, werden wir einen ersten Schritt auf dessen Heilung getan haben, meine ich.

Es lässt Arzneimittelbilder besser verstehen. Man kann sie wissenschaftlich abstrahieren mit einer durchgehenden, alle Symptome erfassenden Methode.

Die Methode ist homöopathie-immanent wie alle updates bei Wissenschaften. Das heißt, sie kommt - wie zuvor versteckt - aus der Klassischen Homöopathie und verändert sie doch zutiefst. Das ähnelt einem Aufsatz, mit dessen Einleitung Sie nach Beendigung der Materialsammlung beginnen. Vieles war schon in der Materialsammlung, aber nun erhält es Gestalt, und wird durch die Gestalt umgestaltet. Und gestaltet die Gestalt, also die Logik wieder, vice versa.

Quantenlogik in der Homöopathie benutzt auch für die Arzneimittelbilder die Logik, was doch „logisch“ erscheint. Damit kommen auch altgediente homöopathische Ärzte weiter als bisher , wie Sie meiner homepage www.iqh.info unter dem Tischwort „Universitätsmaster“ entnehmen können. Doch ihre Anwendung entwickelt die Methode ständig weiter, und mit jedem Schritt klärt sie sich. Es sieht so aus, als sei das Bild gefunden zu einem Bilderrätsel, das bisher nur aus nummerierten Punkten bestanden hat, die angeblich keinen Kontext hatten. Das zu negieren, waren wir doch alle immer wieder von den so genannten Phänomenologen aufgefordert worden.

Die Begeisterung über diese Entwicklung war groß genug, das sich daraus neben meiner „Initiative für quantenlogische Homöopathie www.iqh.info“ eine „Gesellschaft für Quantenlogische homöopathische Medizin QLM“ gebildet hat, in der meine Schüler sich zusammengefunden haben. Die Gesellschaft ist Mitglied der Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis, kurz LIGA genannt. Wir meinen, dass dies ein Weg ist, den die Homöopathie als Entwicklungsschritt nehmen sollte. Er wird sie verändern, aber wer wollte das nicht? Es ist niemandem genommen, bei Hahnemann stehen zu bleiben. Wir wollen diese Wissenschaft Homöopathie weiter entwickeln. Das richtet sich nicht gegen Hahnemann, im Gegenteil. Hahnemann wandte gerade diese Logik an, nur unvollkommen und wissenschaftlich noch nicht reif. So kommt es zu den Unsicherheiten, die er wohl abwägt, aber nicht klar lösen kann. Wir alle haben das Glück, im Jahre 2005 zu leben, wo vieles weiter geklärt ist.

Wir wenden dieses Denken zunehmend an. Meine Schüler berichten, dass damit ihr Erfolg deutlich ansteigt, wie gesagt, auch bei Alten Hasen.

Natürlich ist die Entwicklung eines so grundlegenden Systems keine Eintagesarbeit. Die stete Entwicklung lässt vor einer zu frühen Veröffentlichung zaudern. Eine Arbeit über die Quantenlogik für Mediziner soll aber bis Weihnachten herauskommen. Das Grundlagenwerk „Die Struktur der quantenlogischen Homöopathie“, bisher nur Kongressausgabe in nun fast vergriffener zweiter Auflage, soll überarbeitet werden. Und natürlich eine quantenlogische Materia medica. Aber wir denken, dass sich das Denken bereits darstellen lässt.

Am  Wochenende 19.-20.11.05 werde ich auf Einladung des Landesverbandes Thüringen des Zentralvereins in Weimar oder Jena über "Quantenlogische Homöopathie - Arzneimittelbilder quantenlogisch erkennen" sprechen (Näheres über Dr. Grossgott, Tel 03643 903103). Im Juni habe ich versucht, nur die theoretischen Grundlagen im hessischen Landesverband darzulegen. Natürlich ist eine solch andere Denkweise nicht in 5 Stunden ausreichen darzustellen. Sind Homöopathen doch nicht selten auch gerade dem wissenschaftlichen Denken entfremdet. Aber je mehr wir es verstehen, um so besser werden wir es darstellen können.

An der Universität Sevilla fordert mich Prof. Zaragoza, Radiologe (!), zum Weitermachen in dieser Richtung auf. Meine Schüler dringen darauf. Es geht also weiter. Ich sehe meine Arbeit in der Wissenschaft und meinen Arbeitsbereich an der Universität und nicht in einem Verein. In Abänderung des Wortes „Plato amicus  sed magis amica veritas“ möchte ich sagen: „Hahnemann ist ein großer Freund, aber die Wahrheit ist eine größere“. Sollte sich herausstellen, dass der Gründer der Homöopathie sich in bestimmten Punkten getäuscht haben sollte, werde ich ihm diesbezüglich nicht folgen. Da unterscheide ich mich von den Klassischen Homöopathen der alten Prägung, ich halte es lieber mit der Erkenntnis. Ich kann nicht glauben, das es nicht gelingen sollte, die Medizin auf das Niveau der Physik zu heben. Ich ersehne mit Hahnemann die „Zuverlässigkeit der mathematischen Wissenschaften“ auch in der Medizin, und glaube wie er an die Abstraktion, erfahrungsnahe, wie er es gesagt hätte und hat (§??). Auch er war ein Fan der Alten Griechen wie Aristoteles. Wir aber haben den Vorteil, dass wir den Aufschwung der Physik miterleben durften. Ich habe das Glück, das ich erfahren durfte, dass große Physiker wie Carl Friedrich von Weizsäcker keineswegs Formeln auswendig lernen, sondern „verstehen und begreifen wollen“, nicht anders als Sie und ich, nur, das muss man doch wohl zugestehen, meist auf einem deutlich anderen Niveau als Homöopathen. „Fortschritt ohne Bewusstseinreifung wäre eine Katastrophe“ ist nur ein Satz von ihm, der mir soeben in die Hände fiel (??). Wenn ich dann lese – und höre und sehe, wie Homöopathen auf den angeblich oberflächlichen Naturwissenschaftlern herumhacken, schäme ich mich meines Titels als Homöopath. Und wer wird behaupten, Einstein sei oberflächlich gewesen? „Das Wichtigste ist, dass man nicht aufhört zu fragen“, ist eines seiner typischen Zitate. Warum machen wir uns dieses ungeheure Potential, das die Wissenschaft darstellt, nicht anders zu nutze? Ich meine, dass Homöopathen, die auf die Naturwissenschaft herunterschauen, diese mit billiger Schulmedizin verwechseln. Diese Hybris wird zu teuer, für die Patienten zu teuer. Sind wir wirklich so toll? Oder scheuen wir nur die Auseinandersetzung und sind wir nicht eigentlich zu feige, wenn wir das ehrlich benennen wollen?

Ich meine nun, dass die Realität eines Zentralvereins mit der dargestellten Funktion eine Auseinandersetzung mit unseren Gedanken geradezu fordert. Denn ich weiß natürlich, dass es auch in Ihren Reihen genügend Ärzte gibt, die in der Praxis frustriert sind. Andere wollen nicht weiter zwischen wissenschaftlichem Intellekt und homöopathischem Tun gespalten sein. Weitere wollen vielleicht teilhaben an den ganz neuen Entdeckungen innerhalb der Homöopathie. Das zu vermitteln ist gewiss ein Zentralverein da, er hat die Aufgabe, zentral zu sein.

Ich wiederum möchte in Auseinandersetzungen konstruktive Kritik ernten. Ich möchte Fehler an meinem System entdecken, um an ihnen zu arbeiten. Um meinen Teil an der Entwicklung der Homöopathie besser zu leisten.

Ich rechne natürlich auch mit herben Rückschlägen. So tief greifende Änderung brauchen Zeit für eine Strukturierung. Aber haben nicht die Physiker auch ein Vierteljahrhundert gebraucht, um das Quant intellektuell zu verdauen?

Wir müssen auch erklären, warum „Homöopathie“ (was ist das eigentlich: Homöopathie, wenn man das so wenig definiert?) in Studien so versagt, zum Beispiel gestern in „The Lancet, Bd 366, S. 726“! Auch dafür bietet die Quantenlogik klare Hinweise.

Deshalb trete ich in Ihren DZVhÄ wieder ein. Ich werde unter der genannten Prämisse auch meinen Schülern diesen Schritt empfehlen, zur Schärfung unserer aller Klarheit durch das Auffinden von Gemeinsamkeiten und das Herausarbeiten von verschiedenen Wegen und zur Erarbeitung von mehr wissenschaftlicher Sicherheit in der Homöopathie, die wir alle suchen. Dafür sehe ich nun eine Chance, bei der gezeigten Offenheit und unserem gemeinsamen Ziel, die Schwierigkeiten in der Praxis zu reduzieren. Ich danke auch den die Auseinandersetzung Suchenden aus dem DZVhÄ wie Harald Nicklas vom Landesverband Hessen. Seine Anregungen waren wertvolle Tipps zum Vergleich mit anderen Meinungen.

Ich lade die Mitglieder des Zentralvereins ein, bei Interesse an dieser Sache sich mit ihr auseinander zu setzen. Ich suche noch Mitdenker, Mitbeobachter, wissenschaftlich interessierte homöopathische Kollegen. Wenden Sie sich direkt an mich.

Ich rufe meine Schüler auf, die größtenteils nicht im Zentralverein Mitglied sind, sich ebenfalls im Zentralverein zu engagieren. In der Gesellschaft für Quantenlogische homöopathische Medizin QLM können wir dann unsere Erfahrungen mit nichtquantenlogischen Ansätzen oder latent quantenlogischen Ansätzen vergleichen und ausdiskutieren, zur Weiterentwicklung der Homöopathie in eine Wissenschaft, mit dem Ziel der Sicherheit einer Naturwissenschaft.

Prof. Dr. med. Walter Köster
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Yulli

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Re: Bedarfsbestandbestandstand
« Reply #7 on: March 06, 2016, 01:25:24 AM »

[*quote*]
Diese kompakte wissenschaftliche Masterausbildung hat mir inzwischen nach 1 ½  Jahren ein sehr tiefes, logisches und klares Verständnis in der Homöopathie gegeben, aus der eine Sicherheit und Freude resultiert, die ich mir vorher nicht hätte vorstellen können.
[*/quote*]

Das schreibt eine Frau, die als promovierte Zahnärztin 1 1/2 Jahre an Walter Kösters Märchenkurs teilgenommen hat. Wieso hat die nicht  gleich bei der Zahnfee angeheuert? Die Zahnfee ist ganz bestimmt realer als Kösters Märchenstunde

Wenn diese Frau, eine promovierte Zahnärztin, ihren Patienten allen Ernstes erklären würde, was sie hier schreibt, ich glaube, die würden reihenweise Beschwerdebriefe an die Zahnärztekammer schicken mit der Aufforderung zur Aberkennung der Approbation:

"Ich verstehe nun ein Arzneimittel, warum Sepia kreisrunde Ausschläge bildet, oder Bryonia so einen riesigen Durst hat."


Walter Kösters Beute:

http://web.archive.org/web/20030625174701/http://www.homic.de/masterkommentar.htm

[*quote*]
Masterkommentar von einer Teilnemerin

In meiner bisherigen homöopathischen Laufbahn habe ich diverse Darstellungen Homöopathie zu verstehen und anzuwenden kennengelernt, bis hin zu einigen Semestern bei George Vithoulkas.

Die Anwendung aller Schemen, Tabellen und Zyklen gaben mir zunächst eine Sicherheit. Ich hatte ja was in der Hand. Aber in Wirklichkeit war dies nur eine Scheinsicherheit. Ich behandelte mit einem blinden System. Die Patienten gingen oft nur durch einen kurzen Höhenflug, sie erhielten ein bisschen Wellness, wenn nicht gerade das verabreichte Mittel ganz an ihnen vorbeigeflogen ist.

Unverständlich blieb mir, dass es so viele verschiedene Ansichten in der Homöopathie gibt und letztendlich die Mittelgabe durch die beste Interpretation entschieden wird. Viele Fragen blieben ungeklärt.

Das konnte nach meinem Verständnis über Hahnemann’s Grundlage, der ein tiefer Denker war, keine Homöopathie sein. Er war damals vor 200 Jahren in seiner Denkweise weiter, als wir Homöopathen in heutiger Zeit. Homöopathie muss funktionieren, und zwar auf einer einheitlichen Grundlage, durch die wir alle auf das gleiche Ergebnis kommen.

 

Auf der Suche nach tieferen Verständnis und sicherer Anwendung der Homöopathie begann ich den Masterstudiengang der Universität Sevilla durch Herrn Prof. Köster.

Dort eröffneten sich mir völlig neue Dimensionen.

Erstmals wurde Homöopathie in quantenlogischer Struktur gelehrt. Mit dem Wort Quantenlogik konnte ich, obwohl ich mit Hauptfächern Mathematik und Physik mein Abitur absolviert hatte, anfangs wenig anfangen. (Nebenbei sei bemerkt, dass die Quantenlogik damit gar nichts zu tun hat) Doch mit der Zeit floss diese quantenlogische Struktur so fundamental in mein homöopathisches Denken, dass ich ohne sie nur noch ein halber Mensch bin. Sie verbindet Abstraktem mit Konkreten, die Information mit der Form, dem Menschen, ein in Materie geronnene Informationseinheit – dem Quant. Den Quant, den wir in einem Globoli verabreichen, deswegen auch nur eins – das wird mir jetzt erst mal alles klar. Endlich eine einheitliche Basis!

Durch dieses Theorem wird eine Struktur in den Arzneimittelbilder erkennbar, die sich wie ein roter Faden durch das Mittelbild zieht und den Hintergrund, eine Funktion erklärt. Ich verstehe nun ein Arzneimittel, warum Sepia kreisrunde Ausschläge bildet, oder Bryonia so einen riesigen Durst hat.

Ich verstehe den Patienten in seinem ganzen Prozess ! Ich schwimme nicht mehr in der Homöopathie.

Abgesehen davon, ist mir in diesem Studiengang die Kunst der Anamnese vermittelt worden. Mit wie viel liebevollen Feingefühl man sich mit dem Patienten zu einer Ganzheit quantelt, um in exakter, auch hier strukturierter Detektivarbeit sonderliche Information aus ihm zu kitzeln, ohne das er es merkt.

Diese kompakte wissenschaftliche Masterausbildung hat mir inzwischen nach 1 ½  Jahren ein sehr tiefes, logisches und klares Verständnis in der Homöopathie gegeben, aus der eine Sicherheit und Freude resultiert, die ich mir vorher nicht hätte vorstellen können.

Die Homöopathie auf quantenlogischer Basis wird meines Erachtens die zukünftige gemeinsame Grundlage in der Homöopathie werden.

Herr Prof. Köster, machen Sie bitte weiter, wir wollen eine noch tiefere wissenschaftlichere Basis in der Homöopathie und mit der Freude, mit der Sie uns Ihr Wissen teilen, wird dies viele weitere Homöopathen infizieren.

Dr. Sabine Bartel

Zahnärztin
[*/quote*]
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Yulli

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Doktor Schwurbel und das fühlbar Faßbare des Unfaßbaren
« Reply #8 on: March 06, 2016, 01:47:09 AM »

Herr Doktor Schwurbel schwurbelt. Von medizinischen Tatsachen und biologisch wissenschaftlich erkennbaren Fakten über Biologie, Medizin, Chemie und Physik ist nichts, wirklich überhaupt nichts zu bemerken. Man fühlt, man sieht, man hört und man liest, man kann die Unfähigkeit geradezu mit den Händen greifen. Das Faßbare des Unfaßbaren, es hat einen Namen...

http://web.archive.org/web/20060829225302/http://www.homic.de/antwort_dr_Lang.htm

[*quote*]
Antwort von Dr. Gerhardus Lang

 Prof. Walter Köster hat im letzten Heft in seinem Artikel „ Der Weg zu einer Logik der Homöopathie“ sein Credo verkündet, dass er glaube, die Logik der Quanten-Theorie der Atomphysik auch für die Homöopathie fruchtbar machen zu können. Dazu hat er den Begriff der „Quantenlogischen Homöopathie“ geschaffen. Ferner hat er sich nach längeren Voruntersuchungen dazu entschlossen, von dem Grundlagenwerk der Homöopathie, dem „Organon der Heilkunst“ von Hahnemann strikt nur die Sätze stehen zu lassen, die Handlungsanweisungen beinhalten, „wie die Gräten eines Fisches oder das Skelett eines Hauses“. Nun kann man nicht unbedingt sagen, dass ein solches Vorgehen jedem zusagt. Beim Fisch jedenfalls genießt man eher das Fleisch und hält sich die Gräten vom Hals.

Ich möchte die grundsätzlichen Bemühungen von Prof. Köster , eine Wissenschaft der Homöopathie zu begründen hoch anerkennen, vor allem, wenn sie sich nicht den Beschränkungen der modernen Biologie oder Medizin unterwirft. Das von ihm gesehene „häufige Versagen der Homöopathie“ ist allerdings nicht vorwiegend auf die mangelnde „Wissenschaft“ derselben zurückzuführen, sondern viel eher auf die mangelhaften Fähigkeiten der praktizierenden Homöopathen. Dieser Mangel ist auch und gerade wegen der unvollkommenen Kenntnis der im Organon aufgestellten Regeln vorhanden. Hinzu kommt etwas, das ich im Folgenden ausführen möchte. Es geht dabei mehr um das „Fleisch“ vom Fisch und nicht so sehr um die Gräten im Sinne von Prof. Köster. Was die praktischen Handlungsanweisungen aus dem Organon angeht, habe ich in meiner Artikel-Reihe auch einiges veröffentlicht, was sich bewährt hat. Jetzt geht es mir um Grundsätzliches.

Ich möchte hiermit in eine „Disputatio“, ein wissenschaftliches Streitgespräch, eintreten, indem ich sozusagen der These von Prof. Köster eine „Antithese“ entgegensetze. Da wir heute kein Forum für solche Streitgespräche haben – unsere weit gehend monopolisierten Zeitschriften geben dafür den spärliche Platz nicht her -, ist es zu begrüßen, wenn sich eine dem allgemeinen Publikum zugängliche Zeitschrift dafür zur Verfügung stellt. Ich habe vor einigen Jahren einen Vortrag vor den homöopathischen  Ärzten gehalten: 

 Menschenbild und Bild der Krankheit gestern und heute.

Beim Generalthema der 150. Jahrestagung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte in Mainz an Christi Himmelfahrt 1998 ging es  um die Zukunft der Homöopathie, und am Vortragstag ging  es speziell um den „Weg zum Patienten und seiner Arznei“. Die Frage konnte hierbei lauten: Zu wem als Patienten, der ja ein Mensch ist, sollen wir also den Weg finden? Zum höchst entwickelten Tier, zum Nachkommen der Hominoiden - Homo sapiens, eine Art der Säugetiere, wie es im Lexikon steht - ? Wie soll seine Arznei beschaffen sein: Ein Derivat chemisch-physikalischer Überlegungen oder "seine höchstpersönliche Arznei", die ihm Heilung bringen soll und die aus dem Naturzusammenhang stammt, in den der Mensch eingebettet ist? So sollte der heutige Tag und das gestellte Thema auch ein Anlass sein, sich auf die eigentlichen Grundlagen der Homöopathie zu besinnen.

Zur Grundlage einer Heilwissenschaft gehört allemal ihr Bild vom Menschen, allgemein als Anthropologie bezeichnet, wobei die Frage nach der Abstammung des Menschen ebenso wichtig ist, wie seine Stellung im Kosmos schlechthin (Frage der geisteswissenschaftlichen Anthropologie).

Ich möchte mein Thema insofern etwas einschränken, indem ich die Zeit des "gestern" auf die Lebenszeit Hahnemanns beschränke und die Zeit des "heute"  mit der Gegenwart gleichsetze. Ich möchte meine Betrachtungen vor allem im Hinblick auf die Homöopathie und die innere Einstellung von uns Homöopathen bei ihrer praktischen Ausübung anstellen.

Versuchen wir zunächst, uns über das Menschenbild klar zu werden, welches Hahnemann in seinem Werk vermittelt:

In der Vorrede zur Heilkunde der Erfahrung schildert Hahnemann den Menschen als das bedürftigste, hilfloseste Wesen in der ganzen Natur, das zusätzlich noch "weit zahlreicheren Krankheiten ... unterworfen ist als die Tiere, denen gegen die unsichtbaren Feinde des Lebens eine geheime Hilfswissenschaft angeboren ward, der Instinkt, welcher dem Menschen fehlt."

 Er ruft aus: " Wo ist die Güte des Schöpfers, die den Menschen, und nur ihn allein, unter allen Tieren der Erde in den Bedürfnissen des Lebens enterben konnte?"

" Siehe, der Urquell der Liebe enterbte im Menschen nur seine Tierheit, um ihn desto reicher mit dem Funken der Gottheit, einem Geiste auszustatten, welcher dem Menschen die Fülle aller Bedürfnisse und alles erdenklichen Wohlseins aus sich selbst hervorbringe und aus sich selbst die namenlosen Vorzüge entwickele, welche den Erdensohn über alles, was da lebet, emporheben - einem Geiste, welcher, selbst unvernichtbar, auch seiner Hülle, der zerbrechlichen Tierheit stärkere Mittel zur Erhaltung, zum Schutze, zur Verteidigung, zum Wohlbehagen zu erschaffen befähigt ist, als keine der begünstigsten Kreaturen unmittelbar von der Natur erhalten zu haben sich rühmen kann." (1)

 Wir finden bei Hahnemann ein Bild des Menschen, das von dem tiefen Glauben an göttliches Wirken, der von einer Schöpfung durch ein höchstes Wesen ausgeht

Des Weiteren haben wir - wenn wir uns das Menschenbild Hahnemanns klar machen wollen - auf seinen Krankheitsbegriff einzugehen: Schon in der Heilkunde der Erfahrung nennt er die Wirkung der Arzneien und die "Vitalität selbst... fast rein geistig "(1) und im Organon (2) sagt er dann, dass "die meisten, ja die allermeisten Krankheiten dynamischen (geistartigen) Ursprungs und dynamischer (geistartiger) Natur sind, ihre Ursache also nicht sinnlich zu erkennen ist".... , wobei er sich durchaus bewusst ist, dass er keinesfalls die Ursachen "im unsichtbaren Inneren" mit den zunächst nicht sichtbaren pathologischen Veränderungen der Organe verwechselt, sondern " die Krankheitsursache ist nicht erkennbar und nicht zu finden" eben weil man eine geistartige Ursache sinnlich nicht wahrnehmen kann. Sie sind ".. (geistige) dynamische Verstimmungen unseres geistartigen Lebens in Gefühlen und Tätigkeiten, das ist, immaterielle Verstimmungen unseres Befindens." (2)

Im § 1 des Organon (Fußnote) verwahrt sich Hahnemann gegen " das Zusammenspinnen leerer Einfälle und Hypothesen über das innere Wesen des Lebensvorgangs und der Krankheitsentstehungen im unsichtbaren Innern". Gerade hörten wir von ihm über die geistartige Dynamis usw. und nun das! Es erscheint uns zunächst als ein Widerspruch, denn woher sollen wir wissen, dass es eine "geistartige Dynamis" gibt, so wenig wir zunächst wissen können, ob es einen Schöpfergott gibt, von dem doch Hahnemann als dem selbstverständlichsten der Welt spricht. Sind das denn keine Hypothesen und leere Einfälle? (2)

Für uns stellt sich prinzipiell die Frage, ob wir uns nur das aus Hahnemanns Werk herausklauben dürfen, was uns handhabbar erscheint, z.B. die Herstellung von potenzierten Arzneien, von denen dann Hahnemann auch schon wieder sagt, dass ihre Wirkung "so ganz und gar nicht materiell, so ganz und gar nicht mechanisch" sei (§11, Fußnote) und die Anwendung dieser Arznei nach dem Ähnlichkeitsprinzip als heuristischer Methode, ohne dass wir dabei den Anspruch des verstehen wollen unseres Handelns erheben. (2)

Wir kennen alle die zahlreichen Bemühungen, die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien auf irgendeine Weise physikalisch-naturwissenschaftlich zu erklären, vor allem, um auf dem Parkett der modernen Wissenschaft anerkannt wandeln zu können. Ob da nun die Photonen bemüht werden oder die "Gestaltkraft" des Wassers, oder der Herr Beneviste sich für uns stark macht, es sind dieses alles Versuche, die Hahnemann als untauglich abgelehnt hat und die erheute ebenso ablehnen würde. Er spricht vielmehr im § 20 des Organon: "Diese im innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft, Menschenbefinden umzuändern und daher Krankheiten zu heilen, ist an sich auf keine Weise mit bloßer Verstandes-Anstrengung erkennbar; bloß durch ihre Aeußerungen beim Einwirken auf das Befinden der Menschen, läßt sie sich in der Erfahrung, und zwar deutlich wahrnehmen." (2)

Am deutlichsten beschreibt jedoch Hahnemann im § 9 seinen anthropologischen Ansatz:             "Im gesunden Zustande des Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autocratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so daß unser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann", und um keine Zweifel an seinem monistischen Weltbild aufkommen zu lassen, fügt er im § 15 sein Bekenntnis für die Einheit von Dynamis und physischem Organismus hinzu: "Das Leiden der krankhaft verstimmten, geistartigen, unsern Körper belebenden Dynamis (Lebenskraft) im unsichtbaren Innern und der Inbegriff der von ihr im Organism veranstalteten, äußerlich wahrnehmbaren, das vorhandene Uebel darstellenden Symptome, bilden nämlich ein Ganzes, sind Eins und Dasselbe. Wohl ist der Organism materielles Werkzeug zum Leben, aber ohne Belebung von der instinktartig fühlenden und ordnenden Dynamis so wenig denkbar, als Lebenskraft ohne Organism; folglich machen beide eine Einheit aus, obgleich wir in Gedanken diese Einheit, der leichtern Begreiflichkeit wegen in zwei Begriffe spalten." (2)

Wir trennen ja auch nicht das Spiel des Schauspielers von seiner realen Person , keines von beiden wäre ohne das andere als solches existent, wenn wir es begrifflich auch unterscheiden können. Zwar können wir den Grund der Tätigkeit des Schauspielers scheinbar leichter durchschauen. Aber nur weil wir den Grund des Krankheitsschauspiels nicht so leicht durchschauen, berechtigt uns das noch lange nicht, die Dinge in zwei wesentlich voneinander getrennte Entitäten aufzuteilen.

Der Mensch ist also aus der Sicht Hahnemanns ein sich selbst bestimmendes Wesen, dazu angelegt, zu seinem natürlichen Dasein einen "höheren Zweck" desselben zu verfolgen, d.h. eine Entwicklung durchzumachen, lernfähig zu sein. Der Mensch existiert für ihn als ein geistiges Wesen, das sich in den sinnlich wahrnehmbaren Erscheinungen seiner Körperlichkeit und seiner Werke offenbart.

Unsere modernen, mehrheitlich vertretenen Anschauungen über das Wesen des Menschen gehen davon aus, dass der Mensch ein so genanntes natürliches Wesen ist, d.h., dass er sich im Wesentlichen nicht von anderen Wesen der Natur unterscheidet. Damit sind diese Anschauungen bis zu einem gewissen Grad mit Goethe einig, der sagt:

„Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen - unvermögend aus ihr herauszutreten, und unvermögend tiefer in sie hinein zu kommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt uns mit sich fort, bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen.

Sie schafft ewig neue Gestalten; was da ist, war noch nie, was war, kommt nicht wieder - alles ist neu, und doch immer das Alte.

Wir leben mitten in ihr und sind ihr Fremde. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie.“ ..........(3)

Um den Menschen zu verstehen, müssen wir deshalb zunächst die Natur verstehen, ihre Herkunft und ihre Gesetze. Die moderne Natur-Wissenschaft geht dabei immer noch von der Vorstellung aus, dass alle natürlichen Vorgänge auf physikalisch-chemischen Prozessen beruhen, deren Gesetzmäßigkeit sich in mess- und wägbaren Daten zum Ausdruck bringt (Galilei: "...zu messen, was man messen könne, und messbar zu machen, was man noch nicht messen könne"). Dabei können eindeutig definierbare Kausalgesetze und ihnen unterworfene Wirkungen festgestellt und erwartet werden.

Nun ist es unbestritten, dass es einen weiten Bereich natürlichen Daseins gibt, das mit diesem reduktionistischen (einschränkenden) Wissenschaftsbegriff erfasst, methodisch erforscht und beherrscht werden kann. Ihm verdanken wir schließlich alle Errungenschaften, mit denen uns die moderne Medizin und auch Technik versieht. Diesem Wissenschaftsbegriff liegt die Vorstellung zugrunde, dass wissenschaftlich nur das erforschbar ist, was letztlich "in Mechanik auflösbar ist" (Helmholtz 1869 auf der Innsbrucker Naturforscherversammlung). Unbestreitbar ist aber auch, dass in zunehmenden Maß der Mangel dieses reduktionistischen Wissenschaftsbegriffs bemerkt wird. Bewegungen wie die Psychosomatik, die Psychoanalyse und eine neue medizinische Anthropologie (Gion Condrau) legen Zeugnis ab von einem Sinneswandel. Auch die Bemühungen der Erfahrungsheilkunde und der sog. biologischen Medizin weisen in diese Richtung.

Aber von allen wird kaum die Frage nach dem Ursprung der Natur als solcher in einer vom heutigen naturwissenschaftlichen Weltbild abweichenden Form gestellt. Es gilt im allgemeinen als unbestritten, dass alles sich - wie auch immer - aus einem unorganischen, d.h. unbelebten Zustand am Weltenbeginn dem Zufall folgend mit Hilfe der Methode von Versuch und Irrtum durch Auslese des Geeignetsten letztlich zur Mannigfaltigkeit unserer Welt, in der wir leben, heraufgebildet hat. Seele und Geist sind dann sozusagen die Sahnehäubchen auf der Torte des Entstandenen.

Gott sei eine Schöpfung der menschlichen Phantasie und habe in wissenschaftlichen Kreisen nichts zu suchen. Ethik sei ein lästiges Accessoir überholter Zeiten, und Ethikkommissionen seien dazu da, die letzten Übrigbleibsel dieser völlig "unnatürlichen" Erscheinung zum Verschwinden zu bringen. Denn Naturwissenschaft sei wertfrei ( womit natürlich nicht gesagt sein soll, dass sie vielleicht auch sonst keinen Wert hätte!). Der Mensch sei im Sinne der modernen Naturwissenschaft vollständig aus seinen physikalisch-chemisch erfassbaren Gegebenheiten zu verstehen oder würde doch zumindest eines Tages dadurch verständlich sein.

Keinesfalls wird daran gedacht, dass es etwa so zugegangen sein könnte, wie es sich Hahnemann bei der Entstehung der Krankheiten vorstellt, dass nämlich "Wenn der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese geistartige, in seinem Organism überall anwesende, selbstthätige Lebenskraft (Lebensprincip) durch den, dem Leben feindlichen, dynamischen Einfluß eines krankmachenden Agens verstimmt; nur das zu einer solchen Innormalität verstimmte Lebensprincip, kann dem Organism die widrigen Empfindungen verleihen und ihn so zu regelwidrigen Thätigkeiten bestimmen, die wir Krankheit nennen, denn dieses, an sich unsichtbare und bloß an seinen Wirkungen im Organism erkennbare Kraftwesen, giebt seine krankhafte Verstimmung nur durch Aeußerung von Krankheit in Gefühlen und Thätigkeiten, (die einzige, den Sinnen des Beobachters und Heilkünstlers zugekehrte Seite des Organisms), das ist, durch Krankheits-Symptomen zu erkennen und kann sie nicht anders zu erkennen geben. "(§11Org.) (2)

Hahnemann sieht also eindeutig den Ursprung der Krankheit im geistigen Bereich und gar nicht irgendwo im Körperlichen. Das wird in der Fussnote zum §11 noch ausführlich dargelegt. Für ihn gilt zum Mindesten in diesem Bereich das Primat des Geistigen. Nehmen wir seine Bemerkung über einen Schöpfergott ernst und nicht nur als "gaukelnden Witz", so dürfte es sich anbieten, dass auch er der Überzeugung anhängt, dass die Natur ("Das Werdende, das ewig wirkt und lebt" Goethe) ihren Ursprung in einem Geistigen hat, nämlich in Gott, an dessen geistigem Wesen wohl kaum zu zweifeln ist.

Gehen wir in die Zeit Hahnemanns zurück: Wenn wir die oben aufgezeigten Anschauungen Hahnemanns vertiefen wollen, müssen wir uns bei seinen Zeitgenossen umsehen, denn er lebte - wie auch wir -  in einem geistigen Umfeld, in dem sich bei anderen Zeitgenossen das findet, welches für ihn nicht im Vordergrund stand, z.B. die Frage nach dem Ursprung der Natur.

Mir ist besonders Carl Gustav Carus, Arzt aus Dresden - bekannt auch als Maler und enger Freund von Caspar David Friedrich - , durch sein wissenschaftliches Werk als derjenige begegnet, der im Zeitalter der aufkommenden materialistischen Naturwissenschaft eine medizinische Wissenschaft in Hinblick auf Physiologie, Psychologie, Morphologie und Entwicklungsgeschichte begründete, die leider heute völlig vergessen ist und die doch geeignet ist, Hahnemanns Anschauungen von vielen Seiten her zu unterstützen, zu erweitern und zu vervollständigen. Carus hatte sich insbesondere Goethe und seine naturwissenschaftlichen Anschauungen zur Grundlage seiner weiteren Forschungen gemacht und stand über Jahre mit Goethe in brieflichem Kontakt und wissenschaftlichem Austausch.

In einem 1822 gehaltenen Vortrag vor der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte, zu deren Begründern Carus gehörte, mit dem Titel "Welches sind die Anforderungen an eine künftige Bearbeitung der Naturwissenschaften" entwirft Carus die grundsätzlichen Züge seines Anliegens:

Der Mensch tritt der Natur entgegen und nimmt eine unendliche Mannigfaltigkeit der Erscheinungen wahr. Er durchdringt diese Erscheinungen, ordnet sie und entdeckt in der Mannigfaltigkeit Gesetzmäßigkeiten, die ihn letztlich dazu führen, die Natur trotzdem als eine Einheit anzusehen, in der jedes Einzelne sich aufgehoben in einer gemeinsamen Welt wieder findet. Alles und Jedes ist gemeinschaftlichen Gesetzen unterworfen, derer sich die menschliche Vernunft und der menschliche Verstand bemächtigt. Dieses wird nun nach Carus bestimmt durch das der Wissenschaft " eigentlich höchstes und herrlichstes Ziel..." welches.........bestehe im vollkommensten Vereinleben des Menschen mit göttlichem Wesen, dessen irdisches Abbild zu seyn, seine hohe Bestimmung ist, und in einem Darthun dieses Vereinlebens durch Anerkennung von Wahrheit, Schönheit und Güte, als den einzigen Bestimmungsgründen aller unserer Kräfte. Fragen wir nun, welche Bedeutung die Wissenschaft, und die Naturwissenschaft überhaupt, bey solcher Stellung des Menschen haben könne, und es erscheint nur eine Antwort möglich, nämlich, dass dem Menschen in ihr und durch sie in der Gesammtheit der Welt klar werde, wie eine harmonische Entfaltung von Vernunftgesetzen und Naturbildungen in innerer Wahrheit, Schönheit und Güte das Grundwesen alles Daseyns erfülle, und wie dadurch dem Menschen, als Gliede dieses Daseyns, eine ewige Anregung geworden sey, sein eigenes Leben nach gleichen Massen immer tüchtiger zu gestalten. Dieses anerkannt, so ist klar, dass zweyerley der Wissenschaft obliegt, nämlich einerseits ein anhaltendes treues, Grosses und Kleines mit gleicher Liebe umfassendes Beobachten der Natur, wie sie unsrer eigenen Natur, unsrer sinnlichen Seite sich darstellt, ein  Eindringen in die unendliche Mannigfaltigkeit der Gestalten und Wirkungen, welche am Weltganzen wie an jeder Naturindividualität sich darbieten, und ein so scharfes als einfaches Darstellen der Ergebnisse, welche eine solche Naturbeobachtung liefert.- Andererseits aber wird gefordert ein gleich inniges und anhaltendes Hinwenden der uns innewohnenden anderen Seite unserer Existenz, d.i. der Vernunft, nach Erforschung jener unendlichen Mannigfaltigkeit ewiger Gesetze, welche in und aus der Einheit göttlichen Wesens sich entfalten, und indem sie die Gesammtheit der Natur durchdringen, durch ihre ernste Würdigung unserm Innern erst die volle Befriedigung jeglicher Anschauung der Welt geben können. Aus welchem allen sich dann ergiebt, dass der Mensch, um diesen zweyen Forderungen der Wissenschaft Genüge zu leisten, gleich streng und tätig auf Schärfe seiner Sinne und Reinheit ihrer Beobachtung zu halten, als an innerer Läuterung des Geistes, an Befreiung desselben von jegliche Verworrenheit und Schlechtheit, mit reinem Willen zu arbeiten habe;...." (4)

In Carus' Forderung der treuen Beobachtung der Natur finden wir die Forderungen Hahnemanns wieder, wie er sie insbesondere in seinem Fragment "Der ärztliche Beobachter"(5) beschreibt und wie sie uns allen bei der Fallaufnahme in der Homöopathie immer wieder abverlangt wird, ebenso wie in der treuen Aufzeichnung der Beobachtungen bei einer Arzneimittelprüfung. Insofern wird die Homöopathie der einen Seite der Naturwissenschaft gerecht, indem sie die Mannigfaltigkeit der Welt der Symptome beobachtet. In der Aufspürung der allgemeinen Gesetzmäßigkeiten, die bei der Beobachtung von Krankheiten festgestellt werden können, und wie sie Hahnemann uns bei der Lehre der chronischen Krankheiten beispielhaft vor Augen führt, oder bei der Entdeckung der Gesetze der Potenzierung oder der rechten Gabe (§3 Organon) bewegt sich die Homöopathie auf der ideellen Seite der Naturwissenschaft und wird damit der zweiten Seite gerecht. Auch bei "der Herstellung des Bildes der Krankheit" finden sich wieder diese zwei Seiten wissenschaftlichen Handelns: In der Beobachtung des Kranken wird die Menge der Symptome beobachtet und treulich aufgezeichnet und in der Auffindung des passenden Heilmittels wird der Idee des Heilmittels nachgespürt, welcher dieser Kranke trotz seiner völlig individuellen Symptomatik unterliegt: Der eine bekommt Pulsatilla wegen seiner Gastritis und der andere wegen seines Schnupfens, und beiden wird mit dem gleichen Mittel geholfen, weil ihr Krankheitsprozess der gleichen Gesetzmäßigkeit unterliegt.

Ein weiteres Werk von Carus möchte ich uns Homöopathen ans Herz legen: „Zwölf Briefe über das Erdleben“. In dieser Schrift entwickelt Carus ein Bild der Entwicklung des Kosmos und der Erde, das von einem ganz anderen Geist naturwissenschaftlicher Forschung geprägt ist: Er geht ähnlich wie Hahnemann von der Vorstellung aus, dass alles Entstandene seinen Ursprung im Geiste hat: "...die organische Wesenheit des Weltalls und aller durch göttliche Idee gestalteten Natur, d.i. aller Welterscheinung, anzuerkennen, und schon von hier aus ein unorganisches Reich, ein Reich des Todten als unmöglich zu betrachten, vielmehr immer nur verschiedene Reiche des Lebens zu unterscheiden. In allem Organischen, Gliedbaulichen, ist ja dasselbe Einleben einer Idee in das elementare Werdende der Natur, dasselbe in fortwährender Entwicklung irgendeiner Individualität bestehende Leben anzuerkennen, gleichviel ob von werdenden Sonnensystemen oder einer werdenden Pflanze die Rede ist; und nicht minder organisch , d.h. nicht minder zu einem grösseren Organismus gehörig, ist der Fels zu nennen mit seinen kristallinischen Fügungen, oder die Quelle mit ihren rhythmischen Strömungen in Beziehung zum Erdganzen, als dem Knochengebilde mit seinen Krystallfasern, oder der Blutstrom mit seinem pulsirenden Wellenschlag in Beziehung auf das Leben des Tieres.-" (6)

Man kann nun behaupten, dass die Ausübung der homöopathischen Wissenschaft und Kunst durchaus möglich ist, ohne dass der Arzt eine Menschenbild und damit verbunden ein Bild der Natur besitzt, das seinem Ausüben der Homöopathie adäquat ist. So sagt schon Schiller über die Wissenschaft:

Einem ist sie die hohe, die himmlische Göttin, dem andern

Eine tüchtige Kuh, die ihn mit Butter versorgt. (7)

Im eigentlich ärztlichen Tun, wie überhaupt in allem Tun, richten wir uns keinesfalls nur nach der Naturwissenschaft. Sie wird heute unter dem Ideal der "Wertfreiheit" betrieben, und man sieht es als großen Fortschritt an, dass die Moral in der Wissenschaft kein Recht besitzt. Aber indem wir handeln, müssen wir immer moralisch handeln, da wir sonst Probleme bekommen. Da wir als Heilkünstler um das Handeln nicht herumkommen, müssen wir uns auch um die Moral kümmern. Und die wird uns von der Naturwissenschaft im heutigen Sinne quasi untersagt. Wir sollen als Ärzte wissenschaftlich handeln, d.h. wertfrei, d.h. amoralisch. So hatte es die medizinische Wissenschaft leicht, vom moralisch schon sehr fragwürdigen Tierversuch ausgehend auch beim naturwissenschaftlichen Menschenversuch keine allzu großen Hemmungen zu haben. Die dabei auftretenden Probleme sind uns allen bekannt und finden gerade jetzt in der Diskussion um die Genmanipulation einen erneuten Höhepunkt.

Innerhalb der heutigen Wissenschaftslandschaft wird sich die Homöopathie nur halten können, wenn sie ihren hohen wissenschaftlichen Anspruch unter eine höhere Zielsetzung stellt, wie sie uns Hahnemann schon vorgegeben hat. Ich fordere deshalb uns Homöopathen auf, sich darüber Klarheit zu verschaffen, ob wir weiterhin der Anerkennung durch eine rein materialistisch, dogmatisch festgelegten Wissenschaft hinterher rennen wollen, oder ob wir uns auf die Ursprünge der Naturwissenschaft besinnen, die zu Hahnemanns Zeiten den Weg zu einer der Homöopathie angemessenen, Geist gemäßen Naturwissenschaft angeboten hat. Diesen Weg - Methodos - zu betreten und zu verfolgen, ist es durchaus nicht zu spät. Ganz im Gegenteil: "Es ist an der Zeit", wie es im Goethemärchen heißt.

Das Wahre war schon längst gefunden,

Hat edle Geisterschaft verbunden;

Das alte Wahre, fass es an!

(Goethe, in "Vermächtnis" 1828)

So möchte ich meine Ausführungen mit der Vorerinnerung abschließen, die Hahnemann seinem ersten Auflage des Organon vorangestellt hat, und das seinen moralischen Anspruch über alle Wissenschaft stellt. .

          Vorerinnerung zur ersten Auflage von 1810

                                     unter dem Titel:

                  "Organon der rationellen Heilkunde".

Kein Geschäft ist nach dem Geständnisse aller Zeitalter einmüthiger für eine Vermuthungskunst (ars conjecturalis) erklärt worden, als die Arzneikunst; keine kann sich daher einer prüfenden Untersuchung, ob sie Grund habe, weniger entziehen, als sie, auf welcher das theuerste Gut im Erdenleben, Menschengesundheit sich stützt.

            Ich rechne mirs zur Ehre, in neuern Zeiten der einzige gewesen zu seyn, welcher eine ernstliche, redliche Revision derselben angestellt, und die Folgen seiner Ueberzeugung theils in namenlosen, theils in namentlichen Schriften dem Auge der Welt vorgelegt hat.

            Bei diesen Untersuchungen fand ich den Weg zur Wahrheit, den ich allein gehen mußte, sehr weit von der allgemeinen Heerstraße der ärztlichen Observanz abgelegen. Je weiter ich von Wahrheit zu Wahrheit vorschritt, desto mehr entfernten sich meine Sätze, deren keinen ich ohne Erfahrungsüberzeugung gelten ließ, von dem alten Gebäude, was aus Meinungen zusammengesetzt, sich nur noch durch Meinungen erhielt.

            Die Resultate meiner Ueberzeugungen liegen in diesem Buche.

            Es wird sich zeigen, ob Aerzte, die es redlich mit ihrem Gewissen und der Menschheit meinen, nun noch ferner dem heillosen Gewebe der Vermuthungen und Willkürlichkeiten anhängen, oder der heilbringenden Wahrheit die Augen öffnen können.

            Soviel warne ich im Voraus, daß Indolenz, Gemächlich­keit und Starrsinn vom Dienste am Altare der Wahrheit ausschließt, und nur Unbefangenheit und unermüdeter Eifer zur heiligsten aller menschlichen Arbeiten fähigt, zur Ausübung der wahren Heilkunde. Der Heilkünstler in diesem Geiste aber schließt sich unmittelbar an die Gottheit, an den Weltenschöpfer an, dessen Menschen er erhalten hilft, und dessen Beifall sein Herz dreimal beseligt. (2)

Ihm zu folgen fordere ich uns Homöopathen auf, damit die Homöopathie in Zukunft das erfüllt, woran es unserer Welt so mangelt: Wahrheit, Schönheit und Güte zum Maßstab der Wissenschaft zu machen

Literatur:

 

(1) Hahnemann, S. : Kleine medizinische Schriften, Heilkunde der Erfahrung, Nachdruck, Haug Verlag, Heidelberg 1971

(2) Hahnemann, S., Organon der Heilkunst, 6. Auflage, Haug Verlag, Ulm 1958

(3) Goethe, W., Sämtliche Werke in 18 Bänden, Bd. 16, S. 921, Artemis Verlag, Zürich 1977

(4) Carus, C.G., 1822, zit. in: Meyer-Abich,A., Biologie der Goethezeit, Hippokrates Verlag, Stuttgart 1948, S. 208 f.

(5) Hahnemann, S., RAL, Bd. 4,  Nachdruck, Haug Verlag,  Ulm 1955

(6) Carus, C.G., Zwölf Briefe über das Erdleben, S.19, Balz’sche Buchhandlung, Stuttgart 1841

(7) Goethe und Schiller, Xenien, Nr. 62, in Goethe, Artemis Gedenkausgabe, Bd.2, S. 451, Artemis Verlag, Zürich 1961

In Dankbarkeit und Verehrung meinem Lehrer Otto Eichelberger, dem die geisteswissenschaftliche Begründung der Homöopathie ein Herzensanliegen war und ist, zu seinem 80. Geburtstag am 8.Mai 1998 gewidmet,

In Anlehnung an einen Vortrag gehalten an Christi Himmelfahrt 1998 anlässlich der 150. Jahreshauptversammlung des deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte in Mainz.
[*/quote*]


"In Anlehnung an einen Vortrag gehalten an Christi Himmelfahrt 1998 anlässlich der 150. Jahreshauptversammlung des deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte in Mainz." Ein Vortrag vor Akademikern! Wer sich gewundert hat, wie Postel, der Briefträger und Hochstapler, es schaffen konnte, jahrelang als Arzt aufzutreten und dafür ein Ärztegehalt zu bekommen, der sollte weniger Postel ansehen als sein Publikum.

Postel hat einen Fehler gemacht: er hätte nicht bei den Psychos auftauchen, sondern sich unter Homöopathen mischen sollen. Die hätten ihn nicht mal in 200 Jahren erkannt. Wahrscheinlich wäre er deren Vorsitzender geworden und hätte ihnen neue Lehrbücher geschrieben, die sie begeistert auswendig gelernt hätten. Professorentitel hätten sie ihm zuhauf verehrt.

Wahrscheinlich war Postel für diesen Schmuh viel zu ehrlich.  Den bringen nur Homöopathen zustande.
Logged
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