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Author Topic: Bonbons brennen Löcher in die Zunge  (Read 3518 times)

ama

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Bonbons brennen Löcher in die Zunge
« on: April 02, 2007, 02:48:33 PM »

Nun, RICHTIGE Löcher sind es nicht, aber Stellen, an denen die Geschmacksnerven durchaus geschädigt werden können. Scharfe Speisen und Bonbons sind nicht harmlos, denn sie enthalten Stoffe, die zelltötend wirken. Eugenol, ein Stoff in Zahnpasten, gehört übrigens auch dazu.

Wie rettet man seinen Geschmack?

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15.03.07 11:46

Coole Kids lieben's lecker
Genuss-Schule bildet junge Genuss-Spechte aus
Kategorie: Presseaussendung

(Wien, 15.3.2007) Die Genuss-Schule von AMA Marketing, Lebensministerium
und Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich bildete von 2004 - 2007 rund
1.800 LehrerInnen in ganz Österreich zu Genuss-Experten aus. 500
Genuss-Koffer wurden dazu an Volks- und Hauptschulen verschickt. Die
7-12jährigen reisten mit dem Strizzi-Genuss-Pass durch jeweils 5
Schmeckstationen und lernten Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren.

Genuss-Schule hilft gegen den Analphabetismus des Geschmacks

"Nur mehr 25% der Kinder zwischen 10 und 14 Jahren sind imstande, die vier
Geschmacksrichtungen (süß, sauer, bitter, salzig) eindeutig zu
unterscheiden. Dies sind die Folgen einer überaromatisierten Gesellschaft,
in der ein europäischer Durchschnittskonsument 19 kg Industriekonzentrate
pro Jahr verspeist. Im Vergleich dazu: derselbe Konsument verspeist im
gleichen Zeitraum 13 kg Paradeiser und 16 kg Bananen. In manchen Ländern
werden transportgereifte Erdbeeren im Geschäft mit Erdbeeraroma besprüht
und der Geruch eines Apfels am Apfel-Haarshampoo identifiziert und nicht
umgekehrt.
Von modernen Lebensmitteln wird mittlerweile ein Zusatznutzen gefordert:
Joghurt zur Pflege der Darmflora, Juice gegen Herzinfarkt, Kombucha zur
Entspannung, Ketchup zur Prostataprophylaxe. Durch die Überbewertung des
Functional Food bleibt oft eine ausgewogene, natürliche Ernährung auf der
Strecke. Aus Zeitmangel werden Gerichte immer seltener frisch zubereitet.
Der Bezug zu den Rohstoffen und das Wissen darüber – und damit auch die
Wertschätzung dafür - geht zunehmend verloren. Hand in Hand damit geht der
Bewegungsmangel. Ein Wiener Volksschulkind legt am Tag durchschnittlich
6km zurück. Die dazugehörigen Eltern nur 700m", erläutert Dr. STEPHAN
MIKINOVIC, GF der AMA Marketing, die Notwendigkeit solcher Schulungen.

Mündige Konsumenten leben besser und sind verantwortungsbewusster

"Wir haben 200 Mio. Zellen für den Geruchssinn und 300.000 für unseren
Geschmack. Wir sind also von der Natur exzellent ausgestattet, um
Kennerschaft und Genussfähigkeit zu entwickeln. Wenn man bedenkt, dass wir
im Laufe unseres Lebens rund 85.000 Mahlzeiten zu uns nehmen, zahlt es
sich in jeder Hinsicht aus, sich ernstlich mit der Ernähung zu beschäftigen. Genuss gehört in unseren Breiten zur Lebensqualität. Die
Genuss-Schule bietet die Möglichkeit, genießen wieder zu erlernen und aus
den SchülerInnen mündige KonsumentenInnen von morgen zu machen. Die Kinder
sollen aber auch verstehen, dass hochwertige Lebensmittel nicht nur
leckeres Essen bedeuten, sondern auch gepflegte Landschaft und intakte
Umwelt genauso wie ökologische Ausgewogenheit und ökonomischen Erfolg. Ich
wünsche mir viele selbstbewusste Genuss-Spechte in unserem Land, die
gelernt haben, über den unmittelbaren Tellerrand hinaus zu schauen. Gesund
und natürlich zu essen, soll 'cool' sein", unterstreicht
Landwirtschaftsminister JOSEF PRÖLL die Bedeutung der Genuss-Schule.

500 Genuss-Koffer für Volks- und Hauptschulen

Die Genuss-Schule wurde von der AMA Marketing, dem Lebensministerium und
dem Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich ins Leben gerufen. In den
Schuljahren 2004-2007 wurden den Volks- und HauptschullehrerInnen in
Österreich 500 Genuss-Koffer gegen einen Unkostenbeitrag von je EURO 19,--
zur Verfügung gestellt. Zielgruppe für das Projekt waren die 7
-12jährigen. Ein solcher Genuss-Koffer enthält ein Lehrerskript,
Beschreibung der Geschmacksstationen, Genuss-Pässe, Strizzi-Sticker,
Lehrer-CD-Rom und einige Experimentierbehelfe. Die Handhabung des
Genuss-Koffers wurde den LehrerInnen im Rahmen von Seminaren erläutert und
eine Auswahl der Genussexperimente praktisch vorgestellt.

Diese Lehrerseminare wurden von Ernährungswissenschaftern geleitet. Dabei
wurden rund 1800 LehrerInnen in 91 Halbtages-Seminaren ausgebildet.

Der Strizzi führt durch die Schmeckstationen

"Strizzi" ist ein Specht, genau gesagt ein "Genuss-Specht". Er ist das
Maskottchen dieses Projektes und begleitet die Kinder durch die 5
Schmeckstationen Getreideprodukte, Süßigkeiten, Schinken/Wurst/Käse,
Milchprodukte, Obst/Gemüse.
Wer erfolgreich eine Station passiert hat, erhält einen Stempel in den
Genuss-Pass. Im Laufe eines Semesters wird das ganze Programm absolviert
und der junge Genuss-Specht wird mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Kulinarisches Wissen wider die Globalisierung des Geschmacks

Es war Ziel dieses Projektes, die Genuss- und Geschmacksfähigkeit der
SchülerInnen zu fördern, Lebensmittel mit allen Sinnen zu erfahren, die
Freude am kulinarischen Ausprobieren zu steigern, den geschmacklichen
Erfahrungsschatz zu erweitern. Ein Schwerpunkt lag auch im Kennenlernen
regionaler und saisonaler Lebensmittel. Die SchülerInnen sollten dann auch
in der Lage sein, einfache Qualitätsunterschiede auszumachen, um ein
gesundes Ernährungsverhalten beurteilen zu können. Es war aber auch Ziel,
eigene Vorlieben und Abneigungen zu erkennen und sich diese bewusst zu
machen.

Rückfragehinweis:
AMA Marketing, Presseabteilung, Mag. Hermine Hackl, Tel. 01/33151-404,
Mobil 0664/837 61 78, E-mail: hermine.hackl(at)ama.gv.at
Fototext:
Das Foto (pressetext.at) zeigt: Landwirtschaftsminister Josef Pröll, Dr. Susanne Brandsteidl (Amtsführende Präsidentin des
Wiener Stadtschulrates), Dr. Stephan Mikinovic (GF der AMA Marketing), Helene Jamnig (Lehrerin) mit Kindern der
Kooperativen Mittelschule Schopenhauerstraße.
Dateien: genussschule.jpg
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