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Author Topic: Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias  (Read 20413 times)

ama

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Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias

Michael Zacharias ist Professor an der Fachhochschule Worms. Die MLMer zitieren ihn gerne als wissenschaftliche Autorität. Wo sie doch nicht mit realen Beweisen antreten können (denn sie haben keine), wollen sie wenigstens den Schein der Wissenschaftlichkeit haben.

Doch der Schein trügt. Michael Zacharias ist zwar Professor der Fachhochschule Worms, aber keiner, bei dem ich Student sein möchte. Michael Zacharias hätte bei mir nicht mal die ersten fünf Minuten seiner Vorlesung überstanden...

Nehmen wir nur mal diese "Studien", auf die sich die MLMer immer beziehen. Zacharias hat zwei "Studien" gemacht: eine in Österreich und eine in Deutschland. Beide sind haarsträubend.


"Studie" für Deutschland. Die Beweisstücke sind gescannt.

Titelseite:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Kurzfassung der Studie
Network-Marketing in Deutschland 2004

Prof. Dr. Michael Zacharias
Fachhochschule Worms
University of Applied Sciences
European Business Management/Handelsmanagement

1. Ausgabe August 2004
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

gescanntes Beweisstück, Titelseite


Seite Nummer 6:

[*QUOTE*]
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VORGEHENSWEISE ZUR ERSTELLUNG DER STUDIE

Während in den bisherigen Studien in der BRD im Rahmen von Firmenveranstaltungen den Vertriebsrepräsentanten Fragebogen zum Ausfüllen präsentiert worden {Tippfehler im Original}, so bot sich in unserem Fall diese Vorgehensweise nicht an. Diese Studie wurde ohne Auftrag und Teilnahme von Network-Marketing-Firmen erarbeitet. Um Networkern aller Firmen die Beteiligung an der Studie zu ermöglichen und um die absolute Neutralität und Nichteinflußnahme beim Ausfüllen der Fragebögen zu gewährleisten, habe ich den Weg über das Internet gewählt. Der Fragebogen wurde auf meiner Website (http://www.fh-worms.de/ebm-hm/professoren/zach/Fragebogen) veröffentlicht. Über verschiedene Multiplikatoren in den verschiedensten Vertriebslinien und Unternehmen wurde den Networkern die Beteiligung an der Befragung empfohlen, damit auf diesem Weg ein objektives Bild der Situation im Network-Marketing in Deutschland erstellt werden kann.

Auf verschiedenen Seminaren erhielt ich große Unterstützung dahin gehend, dass der Bedarf nach einer derartigen Studie in Deutschland sehr groß ist. Dabei wurde diese Studie unterstützt von der H.P. Marketing GmbhH, Meerbusch (hp-marketing.com) und Dirk Jakob (www.dirkjakob.de). Der Fragebogen wurde im Mai 2004 ins Netz gestellt und konnte von jedem, der in Deutschland im Network-Marketing tätig ist, ausgefüllt werden. Die Bearbeitungszeit lag bei ca. 5 Minuten.

Diejenigen, die den Fragebogen selbst nicht elektronisch ausfüllen wollten, konnten ihn sich ausdrucken und an die FH Worms schicken. Die Resonanz der Befragungsaktion und die Teilnahme an der Studie waren überwältigend. Bis Anfang Juli hatten über 2000 Networker an der Befragung teilgenommen. Bei dieser hohen Zahl von Antwortenden ist davon auszugehen, dass die befragung durch eine hohe Repräsentativität für sich in Anspruch nehmen kann. Um die Ergebnisse und die Repräsentanz der Untersuchung noch weiter zu verbessern, bleibt der Fragebogen zum Ausfüllen noch im Internet und ist unter

http://www.fh-worms.de/ebm-hm/professoren/zach/fragebogen

abrufbar. Ziel ist es, mehr als 5000 Fragebögen ausgefüllt zu erhalten.

Um die Geduld und das Interesse der Beteiligten und der Personen, die den Fragebogen bereits beantwortet haben, nicht weiter zu strapazieren, wurde auf der Basis von mehr als 2000 Fragebögen die hier vorliegende Studie erstellt. Bereits mit dieser hohen Zahl von ausgewerteten Fragebögen ist damit diese Studie die umfangreichste und repräsentativste über die Situation im Network-Marketing in Deutschland. Bei einer geschätzten Gesamtzahl von 400.000 - 600.000 aktiven Networkern/innen in Deutschland erhebt diese Studie den Anspruch mit dieser Responsequote den Anspruch der Repräsentativität.

An dieser Stelle möchte ich deshalb auch allen Networkerinnen und Networkern danken, die sich die Mühe gemacht haben, den Fragebogen auszufüllen und damit sich und der gesamten Branche einen wertvollen Dienst erwiesen haben.
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[*/QUOTE*]

gescanntes Beweisstück, Scan 08


Michael Zacharias gibt öffentlich zu, wie er zu seinen "Testpersonen" kam:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Über verschiedene Multiplikatoren in den verschiedensten
Vertriebslinien und Unternehmen wurde den Networkern die Beteiligung an
der Befragung empfohlen, damit auf diesem Weg ein objektives Bild der
Situation im Network-Marketing in Deutschland erstellt werden kann.

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[*/QUOTE*]

Bei einer repräsentativen Studie wird aus der GESAMTHEIT aller Personen einer Personengruppe ausgewürfelt, welche in die Untersuchung einbezogen werden müssen. Michael Zacharias hat gegen diese Grundregel der Statistik verstoßen, indem er gezielt Personen von auf SICH SELBST verbreitenden Informationswegen genommen hat. Sowohl die daran beteiligten Personen als auch die Informationswege sind EINDEUTIGER Beweis dafür, daß es sich um eine gezielt selektierte Teilgruppe handelt, die mitnichten repräsentativ ist, sondern exponentiell fälscht.

Trotz dieser klar und ohne jeden Zweifel auch Anfängern der Statistik deutlichst erkennbaren GRUNDSÄTZLICHEN Fehler behauptet Michael Zacharias, Professor der Fachhochschule Worms, dreist:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Bereits mit dieser hohen Zahl von ausgewerteten Fragebögen ist damit
diese Studie die umfangreichste und repräsentativste über die Situation im
Network-Marketing in Deutschland. Bei einer geschätzten Gesamtzahl von
400.000 - 600.000 aktiven Networkern/innen in Deutschland erhebt diese
Studie den Anspruch mit dieser Responsequote den Anspruch der
Repräsentativität.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Halten wir als Zwischenergebnis fest:

Grundsätzlicher Fehler der "Studie":
exponentielle Fälschung durch Auswahl der Teilnehmer über sich selbst bildende Informationswege



Während ein seriöser Forscher immer die Randbedingungen nennt, tut Michael Zacharias dies nicht. Die Folge ist abzusehen: Dritte zitieren Sätze aus seinen "Studien". Diese Sätze nehmen keinen Bezug auf die Randbedingungen, und die Zitierer sind meist gar nicht in der Lage, die Fehler auch nur zu erahnen. Sinn der Manöver ist ja gerade, diese Dritten durch Zacharias' Sätze zu täuschen. So fallen diese Dritten (es sind MLMer oder deren Zielpersonen) den falschen, fälschenden oder gefälschten Aussagen des Michael Zacharias zum Opfer.

Hierzu ein Beispiel, wiederum ist das Original als Beweisstück gescannt:

Seite Nummer 11:

[*QUOTE*]
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3.1.10 Einkommen der Networker

Die Einkommenssituation der Networker ist selbstverständlich  stark abhängig davon, wie lange sie im Geschäft sind und ob sie das Geschäft haupt- oder nebenberuflich betreiben.

Während die Masse der Networker noch unter 250,- Euro im Monat verdienen (54%), verdienen immerhin über 19% der Networker mehr als 2.000,- Euro pro Monat. Mehr als 5% der Networker {geben} an, über 100.000,- Euro im Jahr zu verdienen. Sie zählen damit zu den Spitzenverdienern in Deutschland. Diese Zahlen beweisen objektiv, dass man in diesem Geschäft durchaus ein hohes Einkommen erzielen kann.

Die von mir im Network Marketing erzielte Jahresprovision (bzw. Jahresscheck) beträgt: (in Euro inkl. MWSt.)
      0 -   2.999 Euro  53%
  3.000 -   4.999 Euro   7%
  5.000 -   9.999 Euro  11%
 10.000 -  24.999 Euro  10%
 25.000 -  49.999 Euro   8%
 50.000 -  99.999 Euro   6%
100.000 - 249.999 Euro   3%
     über 250.000 Euro   2%

Die hohe Zufriedenheit der Networker mit ihrer Berufstätigkeit ist auffallend:
Drei Viertel der Networker sind mit ihrer Tätigkeit zufrieden bzw. sehr zufrieden.
Lediglich 22% sind weniger zufrieden.
Vergleicht man diese Zahlen vor dem Hintergrund einer Gallup Befragung von Berufstätigen in Deutschland, so rückt diese Zahl noch in ein anderes Licht: Laut dieser Befragung gaben weniger als 20% der Befragten an, dass sie "engagiert" in ihrem Beruf sind, d.h., dass sie motiviert und zufrieden sind.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Tätigkeit im Network Marketing?

zufrieden           48%
sehr zufrieden      28%
weniger zufrieden   22%
völlig unzufrieden   2%
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[*/QUOTE*]

gescanntes Beweisstück, Scan 03


Die von Michael Zacharias genannten Zahlen sind null und nichtig. Ein Grund ist, daß die Zahlen nicht repräsentativ sind. Doch es gibt einen weiteren Fehler, den ich jetzt erläutern werde.

Michael Zacharias macht unzulässige Verallgemeinerungen. Dies ist grundfalsch, denn die einzige Basis, die er WIRKLICH hat, ist die Zahl der Antwortdatensätze. Also kann sich jede seiner Aussagen immer nur auf diese Antwortdatensätze beziehen!

Dennoch bezieht sich Michael Zacharias, auf "die Networker":

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Während die Masse der Networker noch unter 250,- Euro im Monat verdienen
(54%), verdienen immerhin über 19% der Networker mehr als 2.000,- Euro pro
Monat. Mehr als 5% der Networker {geben} an, über 100.000,- Euro im Jahr
zu verdienen. Sie zählen damit zu den Spitzenverdienern in Deutschland.
Diese Zahlen beweisen objektiv, dass man in diesem Geschäft durchaus
ein hohes Einkommen erzielen kann.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

In diesem kurzen Absatz befinden sich mehrere haarsträubende Fehler. Ich zitiere den Absatz noch einmal:

[*QUOTE*]
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Während die Masse der Networker noch unter 250,- Euro im Monat verdienen
(54%), verdienen immerhin über 19% der Networker mehr als 2.000,- Euro pro
Monat. Mehr als 5% der Networker {geben} an, über 100.000,- Euro im Jahr
zu verdienen. Sie zählen damit zu den Spitzenverdienern in Deutschland.
Diese Zahlen beweisen objektiv, dass man in diesem Geschäft durchaus ein
hohes Einkommen erzielen kann.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Michael Zacharias vermischt Wahrheit und Fiktion. Das macht es für Laien schwer, die Fehler zu erkennen. Zacharias kann durchaus sagen, er hätte ja gesagt. Aber die Frage ist nicht, OB er etwas sagt, sondern vor allem, WIE er etwas sagt!

Der alles entscheidende Punkt ist: "... geben an". Damit fällt die gesamte Studie in sich zusammen, sogar unabhängig von allen anderen Fehlern. Der Grund: Es werden einfach die Angaben der Antworter ungeprüft übernommen. Während Angaben über Ausbildung und so weiter keine große Rolle spielen mögen, ist dies beim Einkommen nicht der Fall, denn das zu erzielende Einkommen ist DER Köder, mit dem die MLMer auf ihren Menschenfang gehen. Es handelt sich um eine Suggestion.

Je höhere Zahlen die MLMer angeben, desto höher sind die Werte, die Michael Zacharias später angeben wird - und desto stärker ist die Blendwirkung der "Studie". Die MLMer wissen das selbstverständlich.

Nicht bloß, daß MLMer ständig bei ihren Erfolgen mit völlig überzogenen Behauptungen prahlen, nein, sie geben sogar einen beträchtlichen Teil ihres Einkommens ausschließlich für das Erzeugen dieser Blendwirkung aus. Ihre Edelkarossen kaufen sie ABSICHTLICH, weil sie damit den Anschein des Wohlstands erwecken. So verprassen sie irrsinnige Summen, für die sie ihre untergeordneten Händler parasitieren. Sie wissen das sehr genau. In so mancher Biografie finden sich deutliche Bekenntnisse darüber, was sie mit ihrem Geld gemacht haben und warum sie so wenig davon tatsächlich behalten haben.

Michael Zacharias übernimmt das Blendwerk nicht bloß, sondern behauptet auch noch, es sei objektiv:

[*QUOTE*]
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Während die Masse der Networker noch unter 250,- Euro im Monat verdienen
(54%), verdienen immerhin über 19% der Networker mehr als 2.000,- Euro pro
Monat. Mehr als 5% der Networker {geben} an, über 100.000,- Euro im Jahr
zu verdienen. Sie zählen damit zu den Spitzenverdienern in Deutschland.
Diese Zahlen beweisen objektiv, dass man in diesem Geschäft
durchaus ein hohes Einkommen erzielen kann.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Daß es vereinzelte Personen gibt, die viel Geld einnehmen, ist unbestritten. Aber es geht nicht um EINZELNE Personen, sondern um den durchschnittlichen MLMer. Der bleibt auf der Strecke. Der wird ausgebeutet, der geht unter. Aber das verschweigt Zacharias. Er erzeugt - im Gegenteil - das Bild einer guten Einkommensquelle FÜR DEN DURCHSCHNITTLICHEN MLMER. Das ist genau der Köder, mit dem die MLMer neue Opfer locken. Michael Zacharias liefert ihnen den mundgerecht.

Zerlegen wir die "Statistik" des Michael Zacharias auf ihre Minimalwerte:

Code: [Select]
[*QUOTE*]
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Die von mir im Network Marketing erzielte Jahresprovision (bzw. Jahresscheck) beträgt: (in Euro inkl. MWSt.)
      0 -   2.999 Euro  53%      53 *       0 =       0
  3.000 -   4.999 Euro   7%       7 *   3.000 =  21.000
  5.000 -   9.999 Euro  11%      11 *   5.000 =  55.000
.10.000 -  24.999 Euro  10%      10 *  10.000 = 100.000
.25.000 -  49.999 Euro   8%       8 *  25.000 = 200.000
.50.000 -  99.999 Euro   6%       6 *  50.000 = 300.000
100.000 - 249.999 Euro   3%       3 * 100.000 = 300.000
     über 250.000 Euro   2%       2 * 250.000 = 500.000
                               ------------------------
                                100           = 1.476.000 Euro pro Jahr
                                100           =   123.000 Euro pro Monat
                                Durchschnitt  =     1.230 Euro pro Monat
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[*/QUOTE*]
Selbst bei diesen MINIMALEN Werten erhielte ein einfacher MLMer im Durchschnitt 1230 Euro pro Monat.

In http://www.mlm-beobachter.de/mlm/mlmwachstum.htm findet man eine genaue Kostenrechnung. Karl-Heinz Kreiter hat offizielle Zahlen von verschiedenen MLM-Firmen:

Code: [Select]
[*QUOTE*]
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                         Jahr     Jahresumsatz   Anzahl     Jahresumsatz
                                 in Milliarden   MLMer      pro MLMer
Amway Deutschland:       2002/03  0,111             85.000  1.305,88 Euro
Avon Deutschland         2003     0,193             80.800  2.388,61 Euro
LR International:        2003     0,250            190.001  1.315,78 Euro
Karsch-Downline bei Tianshi       0,004            > 9.000    444,44 Euro
Forever Living Products  2004     2,1            7.500.000    215,38 Euro
Anifit                   2003     0,009             12.000    766,67 Euro
Nature's Sunshine Products
                     2004           331,1 M$       637.000    519,78 Dollar
Oriflame             2004           652 M      > 1.500.000    434,66 Euro
Mary Kay Inc.        2004         1.800 $      > 1.300.000  1.107    Euro
--------------------------------------------------------------------------
[/QUOTE*]
Diese Zahlen sind der Jahresumsatz AN WARENWERT!!! Davon ist die Provision nur ein Bruchteil.

Code: [Select]
[*QUOTE*]
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                             Jahresumsatz     Provision 30%  Provision 10%
                             pro MLMer        pro Monat      pro Monat
Amway Deutschland:           1.305,88 Euro    32,64 Euro     10,88 Euro
Avon Deutschland             2.388,61 Euro    59,71 Euro     19,90 Euro
LR International:            1.315,78 Euro    32,89 Euro     10,96 Euro
Karsch-Downline bei Tianshi    444,44 Euro    11,11 Euro      3,70 Euro
Forever Living Products        215,38 Euro     5,38 Euro      1,79 Euro
Anifit                         766,67 Euro    19,16 Euro      6,38 Euro
Nature's Sunshine Products     519,78 Dollar  12,99 $         4,33 $
Oriflame                       434,66 Euro    10,86 Euro      3,62 Euro
Mary Kay Inc.                1.107    Euro    27,37 Euro      9,12 Euro
--------------------------------------------------------------------------
[/QUOTE*]
Von ihrer kläglichen ROHEINNAHME zwischen 1,79 Euro und 59,71 Euro müssen die MLMer alle ihre Ausgaben zahlen. 1,79 Euro? Das ist das Porto für drei Briefe. Ein wahrhaft fürstlicher Lohn...



Michael Zacharias begeht grundlegende Fehler:

1. Michael Zacharias begeht exponentielle Fälschung durch Auswahl der Teilnehmer über sich selbst bildende Informationswege.

2. Michael Zacharias macht unzulässige Verallgemeinerungen.

3. Michael Zacharias unterläßt die notwendige Angabe von Randbedingungen, so daß ein völlig falscher Eindruck entstehen MUSS, wenn man seine Texte liest, vor allem aber, wenn aus seinen Texten zitiert wird.

4. Michael Zacharias vermischt Wahrheit und Fiktion.

5. Michael Zacharias übernimmt ungeprüfte Zahlenangaben, wobei diese Zahlenangaben als Köder magische Bdeutung haben, das heißt, sie sind Teil einer Suggestion, eines vorsätzlich aufgebauten Blendwerks.

6. Die "Studien" des Michael Zacharias sind ebenfalls Teil des Blendwerks.



Für die Fachhochschule Worms verantwortlich ist der Landtag Nordrhein-Westfalen. Das ist er nicht bloß "kraft Amtes", sondern weil es eine Besonderheit gibt: Das Führungsgremium der Fachhochschule Worms wird nur zum Teil innerhalb der Fachhochschule gewählt. Der andere Teil wird vom Landtag BESTIMMT.


Ein Professor einer Fachhochschule, der interessensgesteuerten Pfusch betreibt und dabei den Namen der Fachhochschule mißbraucht, ist schon schlimm genug. Aber aus den Einlassungen des Michael Zacharias geht auch hervor, daß er in seinen Vorlesungen für MLM Reklame macht und offensichtlich auch Studenten ins MLM hineinzieht.

Ich fordere einen Untersuchungsausschuß des Landtags, und zwar dringend. Es kann und darf nicht sein, daß Studenten (Abhängige!) von Professoren als Frischfleisch für MLM indoktriniert bzw. dafür mißbraucht werden.

ama
« Last Edit: April 22, 2007, 11:36:21 PM by ama »
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Dr.No

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Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias
« Reply #1 on: April 22, 2007, 11:56:42 AM »

Hi Ama!

Das ist eine gute Analyse.Ganz davon abgesehen ist es immer noch schwierig besser unmöglich diverse "Personen" zu "kontrollieren",denn der unbedarfte User fällt auf irgendwas immer rein,was so im globalen Internet verbreitet wird.
Ob es Kettenbriefe sind oder die unsägliche Geldvermehrung a la MLM.Die Menschen sind dann bereits infiziert von dieser Krankheit,wenn Ihnen "Glaube" und "Hoffnung" vermittelt wird das Sie damit "reich" werden können.
Den Menschen wird ständig das "passive" Einkommen suggeriert,was Sie bei MLM immer und ewig vor Augen haben(sollen).
Ein bekannter Kritiker vermittelte das recht humorvoll.

"Passives Einkommen" surrte die Eintagsfliege und legte sich schlafen.


Dr.No
« Last Edit: April 22, 2007, 11:58:46 AM by Dr.No »
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ama

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Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias
« Reply #2 on: April 22, 2007, 02:15:58 PM »

Wie von Dritten mit den ohnehin wertlosen Zahlenspielen des Michael Zacharias umgegangen wird, zeigt unter anderem dieses Beweisstück, gezogen am 16.1.2004. Dabei ist wichtig, wer dieser Dritte ist: die "Wirtschaftskammer Oberösterreich". Wie eine OFFIZIELLE Vertretung des Handels derart Schindluder mit den ihr anvertrauten Geschäftsleuten treibt, ist mehr als nur dreist.

[*QUOTE*]
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G o o g l e s Cache von
http://www.wko.at/direkt/gremien/oberoesterreich/aktuell_2.htm

Strategie - Kompetenz - Erfolg
Kontakt
Aktuell
Fakten
Zahlen/Daten
Information
Galerie
Termine
Gleiches Recht
Hohe Umsätze
Gewinnspiel

Umfrage unter den Warenpräsentatoren:
Hohe Umsätze sind das Ziel

Erstmals wurde die Struktur des österreichischen Warenvertriebes im
Multi-Level-Marketing erhoben. Von 6351 ausgesandten Fragebögen wurden
689 retourniert
, was einer fantastischen Rücklaufquote von 10.8 Prozent
entspricht. Die Fragebögen wurden von Prof. Dr. M. Zacharias von der
Fachhochschule Worms ausgewertet. Das Ergebnis wurde kürzlich in der
Wirtschaftskammer OÖ. in Linz präsentiert.


Nachfolgend einige interessante Aussagen:
- Im Direktvertrieb dominiert eindeutig die Vertriebsform des
Multi-Level-Marketing mit 73 Prozent.

- Mehr als zwei Drittel der Warenpräsentatoren vermitteln Produkte aus den
Bereichen Körperpflege,
 Nahrungsergänzungsmittel und Haushaltswaren.
- Überwiegend bestellen die Kunden beim ersten Kontakt.
- Rund 80 Prozent sind Dauerkunden.
- Nur 28,1 Prozent der Warenpräsentatoren erhalten die Geschäftsunterlagen
unentgeltlich.
- Der persönliche Durchschnittsumsatz pro Jahr beträgt S 256.230,-, der
Umsatz inklusive der Vertriebspartner S 439.304,- bei einem
durchschnittlichen Zeitaufwand von 3,2 Stunden pro Tag.

- 70 Prozent der Warenpräsentatoren sind zwischen 31 und 50 Jahre alt.
- 51,2 Prozent sind Männer, 46,5 Prozent Frauen.
- Hauptmotive für die Tätigkeit im Direktvertrieb sind Überzeugung,
zusätzliches Einkommen, Flexiblität und die Möglichkeit zuhause zu
arbeiten.
- Als Hauptziele kristallisierten sich ein hoher Umsatz, der Ausbau des
Vertriebes und die Selbständigkeit heraus.

Quelle: OÖ. Kammernachrichten 22. Juni 2001
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[*/QUOTE*]

Ein weiteres Beweisstück von der Website der Wirtschaftskammer, gezogen am 22.4.2007:

[*QUOTE*]
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G o o g l e's cache of
http://portal.wko.at/wk/dok_detail_html.wk?AngID=1&DocID=246305&DstId=5247
&StID=133303


retrieved on 6 Mar 2007 16:40:49 GMT.

Sonderdruck der Direktvertriebsstudie 2004 zum Preis von € 0,50/per
Stück im Gremium erhältlich.

Bestellungen unter der Tel.Nr. 01/51450/3254 oder e-mail:
charlotte.mara@wkw.at

Neue Studie zeigt: Frauen dominieren den Direktvertrieb

"Der Direktvertrieb boomt, und im Direktvertrieb sind die Frauen auf dem
Vormarsch", waren zwei Kernaussagen von Herrn Prof. Michael Zacharias
, der
in Salzburg vor 400 Warenpräsentatoren die Direktvertriebsstudie 2004
präsentierte. Während bei der letzten Erhebung 2001 noch insgesamt 6.351
aktive Mitglieder befragt wurden, zählt das Bundesgremium nun breits
11.067 Aktive und insgesamt 18.327 Mitglieder. Im gleichen Zeitraum stieg
der Anteil der Frauen rasant von 46,5 auf 59,7 Prozent.
Auch die Kunden im Direktvertrieb sind zu 50,8 Prozent Freuen und zu 33,6
Prozent Familien (in denen auchhäufig eherFrauen den Einkauf bestimmen)

Herr Prof. Zacharias von der Fachhochschule Worms konzentriert sich seit
Jahren auf die Branche des Direktvertriebs, einer alternativen
Vertriebsschiene zum Einzelhandel. Für seine Verdienste wurde ihm nun der
erstmals vergebene Ehrenring des Bundesgremiums Direktvertrieb verliehen.


"Durch seine Studien und Vorträge hat er Pionierarbeit in einem boomenden,
aber weitgehend unerfoschten Wirtschaftsbereich geleistet. Er hat damit
auch wesentlich zum österreichweiten Bewusstsein des Warenpräsentators
beigetragen",begründet Erwin Stuprich, Obmann des Bundesgremiums
Direktvertrieb die Ehrung.
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[*/QUOTE*]

Noch ein Beweisstück, im Original:

http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/
FH_Worms_Die_Leiche_im_Keller_des_Landtags_von_NRW/
Beweisstueck_zu_Wirtschaftskammer_Oesterreich_1.htm


Mehr von der Website der Wirtschaftskammer:
http://www.google.com/search?q=zacharias+site:
http://portal.wko.at&num=100&hl=en&lr=&ie=UTF-8&as_qdr=all&filter=0



Man darf die Brisanz dieser Tatsache auf keinen Fall unterbewerten. Die Wirtschaftskammer, vertreten durch ihren Vorstand und die anderen Funktionäre, ist voll verantwortlich für ihr Handeln und dessen Folgen für die ihr anvertrauten Schutzbefohlenen.

Die Wirtschaftskammer ist keine Laienspielgruppe, sondern ein Gremium von FACHLEUTEN, die ganz genau wissen, was sie tun.

Wenn diese Fachleute den Blödsinn, den ihnen der Michael Zacharias als "Studie" präsentiert, nicht erkennen, sind sie als vollkommen unfähig eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehören auf der Stelle aus dem Verkehr gezogen.

Wenn diese Fachleute allerdings sehr wohl erkennen, was für einen Haufen Lügen ihnen der Michael Zacharias auftischt, sie aber bei diesem Megaschwindel mitmachen, gehören diese Fachleute in den Knast. Für sehr, sehr lange...


So oder so, der Augiasstall Wirtschaftsskammer Österreich gehört herkulisch ausgemistet.
.
« Last Edit: April 22, 2007, 02:40:10 PM by ama »
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ama

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Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias
« Reply #3 on: May 02, 2007, 09:54:55 PM »

Wie mit dem Pfusch und den Fälschungen des Prof. Michael Zacharias gearbeitet wird, zeigt auch dieses Beispiel, gezogen am 2.5.2007:

http://www.top-chance-from-home.de/50592297da0e15910/index.html

[*QUOTE*]
Network-Marketing

Network-Marketing oder auch Multilevel-Marketing wird in Deutschland oft fälschlicherweise mit dem sgenannten Schneeball- oder Pyramidensystem in Verbindung gebracht.

Tatsächlich handelt es sich um eine Form des Direktvertriebes. Der Endverbraucher bzw. Vertriebspartner bezieht seine Waren beim Hersteller und arbeitet rechtlich unabhängig von der Firma. Er kauft für den Eigenbedarf, kann die Waren aber auch wieder verkaufen.

Wirbt ein Vertriebspartner einen Zweiten, bekommt er Provision auf dessen Einkauf. Im Network-Marketing werden keine Kopfgeldprämien gezahlt. Die Network-Firmen geben so gut wie kein Geld für Werbung aus, dieser Etat fließt als Einkommen an ihre Vertriebspartner und in die Entwicklung der Produkte.

Bei den Waren handelt es sich in der Regel um Verbrauchsgüter, die fortlaufend bestellt werden. So geht ein zufriedener Kunde als Kaufkraft selten verloren. "Die Kundenbindung im Network-Marketing ist extrem hoch, 83 Prozent der Kunden sind Dauer- bzw. Stammkunden", so der Direktmarketing-Experte Prof. Michael Zacharias von der Fachhochschule Worms. Mehr als ein Viertel der Neukunden gewinnen Networker durch die Empfehlung ihrer bereits bestehenden Kunden. Network-Marketing wird daher auch Empfehlungsmarketing genannt. Der Erfolg erklärt sich aus drei Faktoren: Die Beratung im klassischen Einzelhandel nimmt zunehmend ab, und die großen Gruppen des Handels verkaufen fast überall die gleichen Produkte.

"Wer im Network-Marketing erfolgreich sein möchte, muss sich eine Firma suchen, die Produkte verkauft, von denen man selbst begeistert ist", rät Zacharias. "Die Hauptmotivation sich für Network-Marketing zu entscheiden liegt darin, sich ein zusätzliches Einkommen zu schaffen sowie in der freien Zeiteinteilung und die Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten", so Zacharias.

Die Vorteile eines Networkers im Vergleich zur Selbständigkeit im Einzelhandel sind deutlich: Er hat keine Lagerkosten und zahlt keine Miete. Arbeitslose, die sich mit Network-Marketing selbständig machen möchten, werden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) finanziell gefördert. Volker Lemke von der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit in Kiel: "Existenzgründer, die keine übersteigerten Erwartungen haben, können sich mit Network-Marketing ein solides Einkommen schaffen."

Die meisten, die sich für Network-Marketing entscheiden, steigen zunächst nebenberuflich ein. Fast ein Viertel der in Deutschland arbeitenden Networker sind hauptberuflich tätig. Ein Beispiel dafür ist die ehemalige Apothekerin Elfie B. aus Taufkirchen bei München. Sie kam durch eine Postwurfsendung auf Network-Marketing und sagt: "Mit so etwas hätte man mich eigentlich nicht locken können, aber ich hatte nichts zu verlieren". Sie verdient nach drei Jahren ein Gehalt von dem man zu zweit gut leben kann. Über den Erfolg sagt sie: "Ohne gesteigerte Erwartungen und mit genügend Durchhaltevermögen kommt man zum Ziel."

(Autor: Verena Schelzig, Kieler Nachrichten)

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Weltweit arbeiten bereits rund 40 Millionen Menschen im Network-Marketing. Die Hochburgen sind Amerika und Asien, wo es nahezu keine Familie gibt, die nicht im Zweit- oder Drittjob im Network-Marketing tätig ist. Europa steckt mit dieser, von wirklich jedermann umsetzbaren Geschäftsidee, quasi noch in den Kinderschuhen. Aber aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, entwickelt sich diese Branche in einem gewaltigen Tempo, was für die heutigen Einsteiger eine Riesenchance bedeuten kann.

Zweites Standbein          
Neue Karriere          
Fünfzig Plus          
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Hier die Lügen des Prof. Michael Zacharias in aller Deutlichkeit:

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Bei den Waren handelt es sich in der Regel um Verbrauchsgüter, die fortlaufend
bestellt werden. So geht ein zufriedener Kunde als Kaufkraft selten verloren.
"Die Kundenbindung im Network-Marketing ist extrem hoch, 83 Prozent der Kunden
 sind Dauer- bzw. Stammkunden"
, so der Direktmarketing-Experte Prof. Michael
Zacharias von der Fachhochschule Worms. Mehr als ein Viertel der Neukunden
gewinnen Networker durch die Empfehlung ihrer bereits bestehenden Kunden.
Network-Marketing wird daher auch Empfehlungsmarketing genannt. Der Erfolg
erklärt sich aus drei Faktoren: Die Beratung im klassischen Einzelhandel nimmt
zunehmend ab, und die großen Gruppen des Handels verkaufen fast überall die
gleichen Produkte.

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Das Arbeitslosenruhigstellungsamt sollte die Qualifikation seiner Schläfer (MitARBEITER stimmt ja nicht immer...) dringend kontrollieren, damit sowas nicht noch einmal passiert:

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Volker Lemke von der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit in Kiel:
"Existenzgründer, die keine übersteigerten Erwartungen haben, können sich mit
Network-Marketing ein solides Einkommen schaffen."
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Ob die  "Journalistin" Verena Schelzig noch bei den Kieler Nachrichten ist? Ich hoffe nicht... Hier sieht man, was sie angerichtet hat.


Das sind die Alarmzeichen:
 
"Was haben Sie zu verlieren?"
"Zweites Standbein"
"Neue Karriere"
"Fünfzig Plus"


Wenn solche Begriffe auftauchen, weiß man, wen man vor sich hat...
.

Omegafant

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Re: Der interessensgesteuerte Pfusch des Prof. Dr. Michael Zacharias
« Reply #4 on: July 29, 2016, 11:12:25 AM »

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