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Author Topic: SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS  (Read 6483 times)

ama

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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« on: October 13, 2007, 04:28:42 PM »

Was kommt denn da angeschippert? Boot rammt die Esoteriker.  Herrlich, herrlich, ein Brüller jagt den nächsten... :-)


http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F498/thread1328032.php

[*QUOTE*]
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Aktuelles Datum: 13. Oktober 2007
Chats und Foren
Joachim Bublath
Forum zur Sendung

Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: ute maria
Erstellt am: 08.10.07, 18:54

Anlässlich der noch immer aktuellen Diskussion(en) zur skandalösen Bublath-Sendung hier ein kleiner Auszug aus der "Ärzte Zeitung" vom 18.06.2007 (ebenfalls im Internet verfügbar).

Zitat:

Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis
Placebo-kontrollierte Studie mit 144 Patienten / Kollegen empfehlen Mittel, wenn Antibiotika nicht indiziert sind

Es gibt wenige doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studien zur Homöopathie. Das System, das Gedankengebäude der Homöopathie eignet sich schlecht für solche Tests. Werden Studien gemacht wie jetzt mit Rhinosinusitis-Patienten, dann zeigen sie meist, dass homöopathische Behandlung effektiv ist.

Das ergab zum Beispiel jetzt wieder eine doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie zur Wirksamkeit eines homöopathischen Komplexmittels bei akuter Rhinosinusitis (HNO 4, 2007, 271). Dr. Karl-Heinz Friese aus Weil der Stadt, niedergelassener Facharzt für HNO-Erkrankungen, und sein Kollege D. I. Zabolotnyi vom HNO-Institut für Otolaryngologie der Wissenschaftsakademie in Kiew wählten als Verum das Komplexmittel Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und Kalium bichromicum D3.

Die 144 Patienten mit Schnupfen und Sinusitis waren im Alter von 18 bis 65 Jahren. Sie nahmen bis zum Eintritt der Besserung stündlich eine Tablette Komplexmittel oder Placebo, aber nicht mehr als zwölf Tabletten am Tag. Die Erhaltungsdosis war dreimal täglich zwei Tabletten.

Die Therapie mit dem Komplexmittel führte bei 90 Prozent der Patienten zur vollständigen Beschwerdefreiheit und bei weiteren gut 8,3 Prozent zu einer meist deutlichen Besserung. In der Placebo-Gruppe blieben die Beschwerden bei 89 Prozent der Patienten unverändert, oder sie hatten sich sogar verschlechtert.

Fazit der beiden HNO-Ärzte: Die homöopathische Therapie lindert die Symptome bei akuter Rhinosinusitis effektiv, ist gut verträglich und für Patienten zu empfehlen, bei denen eine antibiotische Therapie nicht angezeigt ist.

Die Diagnose akute Rhinosinusitis wurde bei allen Patienten durch eine okzipitomentale Röntgenaufnahme gesichert. Zusätzlich wurde eine rhinoskopische Untersuchung gemacht. Gemessen wurden die Scores der Sinusitis-typischen Symptome Kopfschmerz, Druckschmerz des Sinus maxillaris, Behinderung der Nasenatmung, Nasensekretion und Schleimstraße im Rachen. Die Symptome wurden mit Punkten von 0 (nicht vorhanden) bis 4 (sehr stark ausgeprägt) bewertet. In die Studie wurden Patienten aufgenommen, bei denen die Summe der Scores mindestens acht Punkte betrug. Kontrolliert wurde nach sieben, 14 und 21 Tagen.

In der Homöopathie-Gruppe sank der durchschnittliche Wert der aufsummierten Scores von 12 Punkte auf knapp 6 Punkte nach sieben Tagen. In der Placebogruppe blieb der Score dagegen in etwa gleich: knapp 12 Punkte zu Beginn und 11 Punkte nach sieben Tagen.

Zitatende

Quelle und weitere Informationen:
Originalstudie in: HNO Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chrirurgie, Springer Medizin Verlag 55,4/2007, S. 271-277

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: chrissie17
Erstellt am: 08.10.07, 19:09

Herzlichen Dank für diese Information!

Es zeigt sich also, dass sehr wohl sinnvolle Ergebnisse produziert werden, wenn sich fachlich versierte Menschen ersthaft damit auseinandersetzen.

... und das Mittel kannte ich auch noch nicht, daher macht die Studie doch Mut im Falle des Falles eine Feldversuch zu wagen :-))))

Schönen Abend!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: ute maria
Erstellt am: 08.10.07, 21:53

Youh, viele weiterdenkende Köpfe sind mehr als dran und am Ende aller Weisheit sind wir sicherlich noch lange nicht angekommen!

Mut macht allerdings auch, dass nach einer Allensbach-Studie inzwischen über 2/3 der Bundesbürger mehr sanfte Medizin statt Chemo-Hammer fordern und der Naturmedizin vertrauen, was natürlich zusätzlich entsprechenden Druck auf die "alten Systeme" ausübt.

Ausserdem noch was für Dich, Chrissie, und wen's interessiert:

"Das im Jahr 2005 erschienene Handbuch „Die andere Medizin“ der Stiftung Warentest hatte bereits bei seinem Erscheinen auf Grund der einseitigen und verkürzten Darstellung zur Homöopathie bei Fachkreisen und Patienten erhebliche Kritik ausgelöst ... "

Wen erinnert das nicht an einen ganz ähnlichen Vorfall (?!)

"auf Seite 161 des Handbuches wurde durch Formulierungen unter der Überschrift „Komplexmittel-Homöopathie“ der unzutreffende Eindruck erweckt, für ein spezielles (Anm d Verf: homöopathisches) Präparat [der ...] gäbe es weder einen nach der klassischen Homöopathie noch den für konventionelle Arzneimittel erforderlichen Nachweis der Wirksamkeit ..."

Nach einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Hamburg und einem anhängigen Gerichtsverfahren (Landgericht Hamburg; AZ 324 O 864/05) wurde das Handbuch von der Stiftung Warentest zurückgezogen.

Könnt' schon sein, dass man in einiger Zeit auch in Sachen Bublath noch was hören könnte ... (Anm d Verf: HOFFENTLICH!)

Auch Dir EINEN SCHÖNEN ABEND!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 08:32

Hallo Ute,

und alle die´s interessier. Hierzu fiel mir kürzlich ein wesentlich objektiveres Buch zu diesem Thema in die Hände. Es heißt: Fakten über die "andere Medizin" von Christian Ullmann und es zeigt den Unmgang mit diesen Alternativverfahren in den USA und wie sie dort komplementär auch in den Krankenhäusern zur Schulmedizin angewendet werden.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 09:33

Kleiner Nachtrag:
Eben genanntes Buch: Fakten über die "andere Medizin" von Christian Ullmann bezieht sich vor allem auch auf die Kritik der Stiftung Warentest (im oben genannten Buch der "anderen Medizin") an den komplementären und alternativen Heilverfahren (CAM).
Der Autor deckt zahlreiche Zerrbilder und Falschdarstellungen der Stiftung Warentest über CAM-Verfahren auf und informiert, sorgfältig dokumentiert, über die tatsächliche Bedeutung dieser Medizin für Millionen leidender Patienten.
CAM = "Coplementary and Alternativ Medicine"
Interessanterweise wurde das Buch der Stiftung Warentest über die "Andere Medizin" vom Markt genommen.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: Godesberg
Erstellt am: 09.10.07, 09:34

Ich schreibe mal nur zu folgendem Punkt etwas...

> das Komplexmittel
> Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten
> Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und
> Kalium bichromicum D3.

Echinacea D1?

Sorry, aber dann kann man mir auch eine Aspirin-Tablette als homöopathisches Mittel verkaufen.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 09:41

Kann man??
D1 aus 100 mg wird 10 mg
D3 aus 100 mg wird 0,1 mg
wieviele Fläschen meinen sie wohl, werden einem Patienten täglich verabreicht.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: Godesberg
Erstellt am: 09.10.07, 10:05

Ich denke dass in einer Aspirintablette weniger ASS drin ist ist als Echinacea in einer Dosis Homöopathikum der "Potenzierung" D1.

Diese Studie ist ein billiger Trick um Homöpathie zu pushen.
Da wurde der zwar umstrittene aber immerhin darstellbare Effekt von Echinacea dazu benutzt eine positive Homöopathie-Studie hinzukleistern. Warum haben die wohl die geringstmögliche Verdünnung genommen?

Ich wette in den medizinischen Datenbanken finden sich Studien zu dem Thema bei denen weit weniger Echinacea eingesetzt wurde, aber nicht Homöopathie draufsteht.

Das ist bestenfalls Phytotherapie.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 10:20

Welche Menge meinen sie wohl, wird einem Patíenten in der Homöopathie verabreicht.
Oder fällt der Ausgangstoff bei 5 oder 10 Trofen einer Lösung wirklich alleine ins Gewicht. Wieviel Wirkstoff findet sich dann wohl auf 2-3 Globuli wieder.
Häufig werden nierigere Potenzen eher bei akuten Erkarankungen verschrieben (jedoch keineswegs immer), bei chronischen Verläufen verwendet man meist eher höhere Potenzen. Das hat sich so bewährt.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 10:34

"D1 aus 100 mg wird 10 mg
D3 aus 100 mg wird 0,1 mg
wieviele Fläschen meinen sie wohl, werden einem Patienten täglich verabreicht."

Das ist schulmedizinische Denke und keine Homöopathie.

Will sich da jemand unter der Tarnung "ich bin Homöopathin" einschleichen?

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 10:49

UlrichBoot hat geschrieben:
> "D1 aus 100 mg wird 10 mg
> D3 aus 100 mg wird 0,1 mg
> wieviele Fläschen meinen sie wohl, werden einem
> Patienten täglich verabreicht."
>
> Das ist schulmedizinische Denke und keine
> Homöopathie.
>
> Will sich da jemand unter der Tarnung "ich bin
> Homöopathin" einschleichen?

Haben Sie den Tread oben gelesen? Meinen Sie "Godesberg" denkt homöopathisch - ich will ihn nur seine eigene Argumentation vor Augen halten.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 11:08

erika meiner hat geschrieben:
> Haben Sie den Tread oben gelesen? Meinen Sie
> "Godesberg" denkt homöopathisch - ich will ihn nur
> seine eigene Argumentation vor Augen halten.

Das wird ja immer schlimmer mit dieser Frau meiner. Wer bezahlt sie für diese Pharma-PR?

Homöopathie wirkt nicht über die Menge, sondern über die Quantenfeldschwingungen.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 12:01

UlrichBoot hat geschrieben:
>Das wird ja immer schlimmer mit dieser Frau meiner. Wer bezahlt >sie für diese Pharma-PR?
>Homöopathie wirkt nich über die Menge, sondern über die >Quantenfeldschwingungen.

Sehr geehrter Herr Boot.
Was wollen Sie eigentlich von mir??? Und welche Richtung vertreten Sie eigentlich? Wenn sie Homöopath sein sollten, dann lesen Sie bitte erst die Beiträge der letzten Wochen, bevor sie mich hier angreifen und versuchen mit den Gegnern der Alternativmedizin hier auf "homöopathisch" zu argumentieren - viel Spaß dabei!!!! (das hab ich schon hinter mir !). Wenn sie Schulmediziner sein sollten ohne Homöopathiezusatz, dann sollte eine Argumentationsweise in diese Richtung doch für Sie doch genau das Richtige sein.
Einmal versucht man homöopathisch zu argumentieren und man/ Frau wird in diesem Forum zerlegt in allen Richtungen; man kann Literatur und Studien angeben woviel man mag. Stendig ist man den Anfeindungen der NurSchulmediziner in diesem Forum ausgesetzt. Die Argumentationsweise wird von den Schulmedizenern als "schwammig" kritisiert. Wenn man dann mal versucht, diesen mit schulmedizinischer Denke zu argumentieren, um zB. die Wirkung von niederpotenten Homöopathika auf Phytos zu reduzieren ad absurdum zu führen, wird man dafür auch wieder geohrfeigt.

Also - wie hätten wir´s nun gerne???????????
Ich bin mit beiden Richtungen vertraut, da ich füher von der Alleingültigkeit der schulmedizinischen Richtung 100%tig überzeugt war. Durch meine Kinder hat sich mir aber noch eine weitere Wahrheit erschlossen, die Homöopathie, die mich überzeugt und begeistert. Ich bin weder der Feind der einen noch der anderen Richtung. Jeder muß für sich den richtigen Weg finden. Das eine schließ ja das andere nicht aus!! Ich kann hier nur Wegweiser anbieten. Seinen Weg muß jeder für sich alleine finden und gehen.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 12:11

erika meiner hat geschrieben:
> Ich kann hier nur Wegweiser anbieten.

Wenn man Homöopathie erklären will, muß man sie erst mal begriffen haben. Solange man noch nicht einmal das Organon gelesen hat, sollte man sich aus Fachdiskussionen raushalten! Wir diskutieren hier über Medizin. Das ist nichts für Kaffeekränzchen. Medizin und darin vor allem die hohe Kunst der Homöopathie erfordern jahrelanges Studium.

>Seinen Weg muß jeder für sich alleine finden und gehen.

Wie soll "jeder" das können, wenn er falsche Ratgeber hat!?

Lesen Sie erst mal das Organon und melden sich in zehn oder zwanzig Jahren wieder. Bis dahin verunsichern Sie bitte keine sich sorgenden Mütter. Die haben genug mit ihren Kindern zu tun und brauchen keine "Hilfe" von Leuten, die selbst keine Ahnung haben.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 13:05

UlrichBoot hat geschrieben:
> erika meiner hat geschrieben:
> > Ich kann hier nur Wegweiser anbieten.
>
> Wenn man Homöopathie erklären will, muß man sie
> erst mal begriffen haben. Solange man noch nicht
> einmal das Organon gelesen hat, sollte man sich
> aus Fachdiskussionen raushalten! Wir diskutieren
> hier über Medizin. Das ist nichts für
> Kaffeekränzchen. Medizin und darin vor allem die
> hohe Kunst der Homöopathie erfordern jahrelanges
> Studium.
>
> >Seinen Weg muß jeder für sich alleine finden und
> gehen.
>
> Wie soll "jeder" das können, wenn er falsche
> Ratgeber hat!?
>
> Lesen Sie erst mal das Organon und melden sich in
> zehn oder zwanzig Jahren wieder. Bis dahin
> verunsichern Sie bitte keine sich sorgenden
> Mütter. Die haben genug mit ihren Kindern zu tun
> und brauchen keine "Hilfe" von Leuten, die selbst
> keine Ahnung haben.

Sehr geehrter Herr Boot,
woher wollen sie wissen, das ich gelesen habe. fFnden Sie das nicht etwas anmaßend. Sie können ja gerne in dieser "exklusive Fachdiskussion" dieses Forums einsteigen und mit den Gegnern der Homöopathie die einzelnen §§§§§ des Organons besprechen (vielleicht über die Dynamis, das Ähnlichkeitsprinzip oder Miasmen und Lustseuchen, oder lieber akute und chronische Krankheiten, oder über die Wahl der Potenzen oder der Erstverschreibung und der Verlaufskontrolle oder Diätetik, Kunstkrankheiten und Unterdrückungen oder über auffallende, sonderliche, ungewöhnliche und eigenheitliche Symptome , oder über die oder die Dynamisation und Herstellung der Heilmittel).
Erweisen Sie sich doch hier im Forum als wer wahre Meister der Homöopathik als guter Diskussionsteilnehmer, indem sie sich mit den Gegnern der Homöopathie auseinandersetzen, anstatt mich ständig anzugreifen.

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 13:46

erika meiner hat geschrieben:
> Sehr geehrter Herr Boot,
> woher wollen sie wissen, das ich gelesen habe.
> fFnden Sie das nicht etwas anmaßend.

Wie bitte!? SIE bringen hier Dinge rein, die sachlich falsch sind, und erwarten von mir, daß ich das in Nibelungentreue gutheiße, bloß weil Sie sich Homöopathin nennen???

Homöopathie ist Medizin, merken Sie sich das! Wir helfen Menschen, ihre Lebenskraft wieder zu stärken. Das Leid von Menschen ist unser Focus, aber doch keine Kumpanei mit Etikettenschwindlern.


> Sie können ja
> gerne in dieser "exklusive Fachdiskussion" dieses
> Forums einsteigen und mit den Gegnern der
> Homöopathie die einzelnen §§§§§ des Organons
> besprechen (vielleicht über die Dynamis, das
> Ähnlichkeitsprinzip oder Miasmen und Lustseuchen,
> oder lieber akute und chronische Krankheiten, oder
> über die Wahl der Potenzen oder der
> Erstverschreibung und der Verlaufskontrolle oder
> Diätetik, Kunstkrankheiten und Unterdrückungen
> oder über auffallende, sonderliche, ungewöhnliche
> und eigenheitliche Symptome , oder über die oder
> die Dynamisation und Herstellung der Heilmittel).

Sie reden über Dinge, die Sie nicht begriffen haben. Lassen Sie das!


> Erweisen Sie sich doch hier im Forum als wer wahre
> Meister der Homöopathik als guter
> Diskussionsteilnehmer, indem sie sich mit den
> Gegnern der Homöopathie auseinandersetzen, anstatt
> mich ständig anzugreifen.

Die Feinde der Homöopathie sind nicht bloß allgegenwärtigen Allopathen und Pharmachemiker. Die Feinde sind vor allem die falschen Freunde und die Schindluderer, die sich Homöopathen nennen und durch ihr schlechtes Beispiel den Ruf der Homöopathie zerstören.

Hütet Euch vor falschen Freunden!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 14:07

UlrichBoot hat geschrieben.

>Homöopathie ist Medizin, merken Sie sich das: Wir helfen >Menschen, ihre Lebenskraft wieder zu stärken. Das Leid von >Menschen ist unser Focus.

Mir scheit eher, sie haben Ihren Focus auf mich gerichtet, warum erzhälen sie oben genanntes nicht den Allopathen, denn was anderes habe ich an keiner Stelle behauptet - Vielleicht hätte die Homöopathie in diesem Forum einen besseren Stand als jetzt, wenn Sie Ihre Resurscen nutzvoller einsetzen würden. Ich habe Ihnen nicht getan. Sie kämpfen an der falschen Front. Warum schreiben sie nicht einen eigenen Beitrag in dieses Forum und stehen für die Homöopathie ein und rechtfertigen sie - ich würde dies nur begrüßen und wünsche Ihne viel Erfolg dabei, und das meine ich wirklich so.

Gruß
EM

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 17:01

erika meiner hat geschrieben:

> Mir scheit eher, sie haben Ihren Focus auf mich
> gerichtet, warum erzhälen sie oben genanntes nicht
> den Allopathen, denn was anderes habe ich an
> keiner Stelle behauptet -

Es kommt doch nicht darauf an, was man sagt, sondern ob man sich auch an das hält, was man sagt. Es reicht nicht, sich Homöopath zu nennen, man muß auch wahre Homöopathie betreiben. Ich empfinde es als Verrat an der Homöopathie und natürlich an den Kranken, wenn der Name Homöopathie für Unsinn mißbraucht wird. Wenn jemand von mir obendrein Fraktionszwang fordert, damit auch ich den Pfusch gutheiße, frage ich mich, ob die Fraktionszwängler eigentlich noch wissen, was sie tun.


>Vielleicht hätte die
> Homöopathie in diesem Forum einen besseren Stand
> als jetzt, wenn Sie Ihre Resurscen nutzvoller
> einsetzen würden.

Welche Homöopathie? Wessen Homöopathie? Was Sie Homöopathie nennen, ist doch gar keine! Ich verwahre mich dagegen, daß mir als Wissenschaftler Hausfrauen ohne jede Ausbildung und Seminar-Sonntagsfahrer vorschreiben wollen, daß ich ihren Unsinn toleriere, den sie als Homöopathie ausgeben.


>Ich habe Ihnen nicht getan. Sie
> kämpfen an der falschen Front.

So leicht kommen Sie mir nicht davon. Sie spielen sich hier als Homöopathin auf, beherrschen aber nicht mal die Grundlagen.


>Warum schreiben sie
> nicht einen eigenen Beitrag in dieses Forum und
> stehen für die Homöopathie ein und rechtfertigen
> sie - ich würde dies nur begrüßen und wünsche Ihne
> viel Erfolg dabei, und das meine ich wirklich so.

Wie ich das mache, ist meine Sache. Daß ich für eine reine und unverfälschte Homöopathie eintrete, schließt selbstverständlich ein, daß ich die Homöopathie verteidige gegen falsche Freunde und Mißbrauch. Irgendwie scheint Ihnen das entgangen zu sein. Sie hätten eben das Organon lesen sollen. Dann wäre Ihnen das alles bekannt.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 10.10.07, 12:09

Sehr geehrter Herr Boot,

UlrichBoot hat geschrieben.
erika meiner hat geschrieben
>>Vielleicht hätte die
>> Homöopathie in diesem Forum einen besseren Stand
>> als jetzt, wenn Sie Ihre Resurscen nutzvoller
>> einsetzen würden.

>Welche Homöopathie? Wessen Homöopathie? Was Sie >Homöopathie nennen, ist doch gar keine! Ich verwahre mich >dagegen, daß mir als Wissenschaftler Hausfrauen ohne jede >Ausbildung und Seminar-Sonntagsfahrer vorschreiben wollen, daß >ich ihren Unsinn toleriere, den sie als Homöopathie ausgeben.


Ich schreibe Ihnen gar nichts vor, ich unterbreite Ihnen lediglich einen KONSTRUKTIVEN Vorschlag!

Sie könnten z.B. Ihre Weise vorstellen, wie sie Homöopathie praktizieren und nach welcher Methode sie arbeiten: nur Hahnemann, Kent, Bönninghausen, Boger, Jahr, Lippe oder auch dem Symptomenlexikon des Herrn Uwe Plate oder sonstiges, was ihre persönlichen Meinungen und Erfahrungen sind. Sie könnten Ihre eigenen Standpunkte deutlich legen, statt nur mit Phrasen und Beleidigungen zu reagieren. Oder ist Ihre Art und Weise, wie Sie sie hier in diesem Forum darbieten eines Arztes, Homöopathen und Wissenschaftlers würdiger, das mal klare eigene Überzeugungen darzulegen und diese in einem eigenen Beitrag mit den Forenteilnehmern diskutieren würden.

Gruß
EM

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Re: Resümee des gestrigen Forums-Tages
von: erika meiner
Erstellt am: 10.10.07, 17:10

Sehr geehrter Herr Boot,

ich habe mir heute die gesammten Forenbeiträge des gestrigen Tages nochmal zu Gemüte geführt.
Eines muß ich Ihnen wirklich lassen - Sie sind an Arroganz, Selbstherrlichkeit und Dominanz wirklich einzigartig. Wahre Weisheit und Größe zeigt sich mir durch solcherlei Gebaren nicht. Wissen und Kompetenz sprechen aus Ihren Kommentaren jedoch nicht, sondern nur Beleidigungen, Diffamierungen und hohle Phrasen, die man sich auch in relativ kurzer Zeit aneignen könnte, sowie z.B. Organon, Antidot, Allopathie, wahre Homöopathie, das homöopathische Prinzip im Gegensatz zur allopathischen Lehre; Quantenfeldschwingungen - übrigens, bei welchem alten Meister kann ich über diese nachlesen, bis jetzt haben mir die Werke er damaligen Zeit solches noch nicht preisgegeben - oder beziehen Sie sich etwa auf die moderne Quantenphysik?, die uns eventuell mal ein Erklärungsmodell für die Homöopathie liefern könnte - allerdings ist dieses bis jetzt nur ein Erklärungversuch; eine Theorie, die von der Wissenschaft noch nicht anerkannt (im Sinne von wirklich wissen) ist - wenn es schon bewiesen wäre, daß dies der Wirkungsmechanismus ist, gäbe es dieses Forum nicht; wenngleich ich zugeben muß, daß es mir auch lieber wäre, es gäbe diesen Beweis bereits.

Füllen sie Ihre Phrasen doch entlich mal mit Inhalt (mit EIGENEM!!!), oder ist dies eines Arztes, Wissenschaftlers und Homöopathen, der Sie doch sind unwürdig?. - Oder sprechen Beleidigungen und Diffamierungen eher für Ihre "edle Natur".

- ODER - Welche Beweggründe treiben Sie sonst in diesem Forum um.
Ihr Tatsächliches Wissen und Ihre Kompetenz bezüglich der Homöopathie sie in Anberacht des Forenverlaufes des gestrigen Tages durchaus zu hinterfragen. Hierzu möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.


MfG
EM

PS: Kochen Sie eigentlich auch (nur) mit Wasser???

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@ Redaktion -> Ist das Forum hier ein Fake?
von: chrissie17
Erstellt am: 09.10.07, 14:40

Sehr geehrte Damen und Herren, die Sie hier das Forum betreuuen,

aus aktuellem Anlass würde ich mich freuen, wenn Sie etwas zu meinen nachfolgenden Fragen sagen könnten:

Stellen Sie eigentlich bei Anmeldung sicher, dass nicht unter der selben IP-Adresse oder gar e-mail-Adresse mehr als 1 Person angemeldet ist?

Ist dies hier ein Forum rein für Ihr Publikum?

Stellen Sie auf irgend eine Art und Weise sicher, dass niemand aus der Bublath-Redaktion als Zuschauer in vermeintlicher Ehrenrettung fungiert?

Finden Sie die Art und Weise der Diskussionen hier nicht auch ein bisschen merkwürdig? In meinem täglichen Leben mit vielen verschiedenen Menschen erlebe ich nie solche Art und Weise der Kommunikation.

Ist es nicht an der Zeit, dieses Forum lediglich lesbar zu halten, die Schreibbarkeit aber zu blocken?

Herzliche Grüße

PS: Kommt doch morgen eine neue Sendung, die wieder in gewohnter Qualität zu sein scheint.

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 10:11

Godesberg hat geschrieben:
> Ich schreibe mal nur zu folgendem Punkt etwas...
>
> > das Komplexmittel
> > Cinnabaris Pentarkan® H mit den Komponenten
> > Cinnabaris D3, Echinacea D1, Hydrastis D3 und
> > Kalium bichromicum D3.
>
> Echinacea D1?
>
> Sorry, aber dann kann man mir auch eine
> Aspirin-Tablette als homöopathisches Mittel
> verkaufen.

Ich etnehme aus der "Roten Liste":
ECHINACEAratiopharm Lipuid:
100 g enthalten: Pressaft aus frischem blühendem Purprsonnenhutkraut (1,5 - 2,5-!) 80g
Dos:
Kdr. v. 6-11 J:3 - 4mal tgl. 2ml Lösung
am 12J und Erw.: 3-4mal tgl. 3ml Lsg.

eine Urtinkur würde diesem Pressaft entsprechen:
D1 = 1:10 Verbleiben bei 80 g Wirkstoff in der Flasche von 100ml gerade mal 8 g der Ausgangssubstanz

D3 = 1:10 (3x) verbleiben in der schönen Flasche mit 80 g Wirkstoff noch ganze 0,08 g - Ist bestimmt ein ausgezeichnetes Phyto!??

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 11:19

erika meiner hat geschrieben:
> D3 = 1:10 (3x) verbleiben in der schönen Flasche
> mit 80 g Wirkstoff noch ganze 0,08 g - Ist
> bestimmt ein ausgezeichnetes Phyto!??

Bei so einer schwachen Potenzierung hat das AM doch noch gar keine Kraft. Wie kann man nur auf diese allopathische Schimäre reinfallen?

Ein AM muß nach Repertorium bestimmt werden. Das ist Feinarbeit. Das braucht Erfahrung und Intuition. Die Wahrscheinlichkeit, daß für diesen Patienten diese v_i_e_r Mittel zutreffen und sich nicht gegenseitig antidotieren, ist doch gleich null. Da will uns doch jemand einen chemischen Bären aufbinden!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 12:07

Mir scheint, da steht jemand auf der "Leitung" - sorry - bitte aufwachen und einen Schritt weiter gehen - Danke!

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 12:39

erika meiner hat geschrieben:
> Mir scheint, da steht jemand auf der "Leitung" -
> sorry - bitte aufwachen und einen Schritt weiter
> gehen - Danke!

Lesen Sie erst mal Hahnemanns Worte über Antidots, bevor Sie hier den Mund aufmachen!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: chrissie17
Erstellt am: 09.10.07, 12:56

Sehr geehrter Herr Boot,

die Artikel in diesem Forum entstanden nach der extrem verunglimpfenden letzten Bublath-Sendung, vielleicht hatten Sie noch keine Seite, mehr als den Artikel, auf den Sie geantwortet haben, zu lesen.

Es findet hier eine reichlich unsachliche Form der destruktiven Pseudodiskussion statt, deren Vertreter sich nicht durch wissenschaftlich-sachliche Argumente davon abbringen lassen, sowohl die Homöopathie, wie auch die Alternativmedizin an sich zu verunglimpfen. Erika Meiner und auch Ute Maria gehören eindeutig NICHT zu dieser Fraktion.

Nachdem Sie hier im Forum den Eindruck eines erfahrenen, gut ausgebildeten und langjährigen Homöopathen machen, finde ich es nicht so gut, dass Sie sich nun auf diese Art hier beteiligen, die mich ehrlich gesagt eher an den Kommunikationsstil der angesprochenen Hyperwissenschaftler erinnert.

Nachfolgend zu Ihrer Information der letzte Stand auf wissenschaftlichem Niveau, einmal hier im Thread an 1. Stelle nachzulesen bzw. unter "HP Scharlatane und so weiter" in 2 Teilen, sowie hereinkopiert mein Text von heute morgen unter vorgenannter Überschrift:

Liebe Grüße
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Fakten beenden Pseudodiskussion

Anlässlich der skandalösen Sendung von Herrn Bublath mit darauffolgenden teils irrwitzigen Diskussionen hier im Forum wurden am 8.10.07 zwei wissenschaftliche Belege eingestellt, die geeignet sind, die Pseudodiskussionen zu beenden.

1. Auszug aus der "Ärzte Zeitung" vom 18.06.2007 (Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis : Placebo-kontrollierte Studie mit 144 Patienten / Kollegen empfehlen Mittel, wenn Antibiotika nicht indiziert sind)

2. Titel: Evidenzbasierte Medizin: Konkurs der ärztlichen Urteilskraft? (Nachweis, dass evidenzbasierte Medizin (EbM) als erkenntnistheoretische Grundlage grundsätzlich nicht geeignet ist) wegen Länge des Artikels in 2 Teilen, (Quelle: Dtsch Arztebl 2003; 100: A 2142–2146 [Heft 33], Seite A-2142 / B-1784 / C-1688 )

Beide Artikel sind im Internet zu finden.

q.e.d.

Herzliche Grüße an alle, denen am Wohlergehen kranker Menschen und der Weiterentwicklung einer sinnvollen Zukunft gelegen ist

PS: Carthago delenda est

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« Last Edit: October 13, 2007, 04:47:52 PM by ama »
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Heaven can wait!

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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #1 on: October 13, 2007, 04:39:29 PM »

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 14:40

chrissie17 hat geschrieben:
> Sehr geehrter Herr Boot,
>
> die Artikel in diesem Forum entstanden nach der
> extrem verunglimpfenden letzten Bublath-Sendung,
> vielleicht hatten Sie noch keine Seite, mehr als
> den Artikel, auf den Sie geantwortet haben, zu
> lesen.

Und ob ich hier gelesen habe! Aber sagen Sie mir doch lieber, was an der Sendung verunglimpfend war?

Wenn Herr Bublath mit dem Finger auf die dunklen Punkte zeigt, ist das ganz und gar nicht verunglimpfend, sondern sogar seine Pflicht!

Und noch etwas: Es kann doch wohl nicht angehen, daß ich hier aufgefordert werde, Leuten die Stange zu halten, die nachweislich selbst die einfachsten Regeln der Homöopathie mit Füßen treten. Solche Leute soll ich mit meinem Schweigen decken? Ja, wo sind wir denn!?


> Es findet hier eine reichlich unsachliche Form der
> destruktiven Pseudodiskussion statt, deren
> Vertreter sich nicht durch
> wissenschaftlich-sachliche Argumente davon
> abbringen lassen, sowohl die Homöopathie, wie auch
> die Alternativmedizin an sich zu verunglimpfen.

Mal in aller Deutlichkeit: Wenn hier jemand unsachlich war und ist, dann sind es eindeutig die Heilpraktiker und die, die sich dafür halten. Daß die Allopathen dafür mit gleicher Münze heimzahlen, ist kein Wunder.

> Erika Meiner und auch Ute Maria gehören eindeutig
> NICHT zu dieser Fraktion.

Was für eine Fraktion!? Ist das hier ein Treffen der Parteiortsvereine, in dem alle bloß im Chor flöten dürfen wie weiland in der DeDeErr!?

Merken Sie sich das: Wir machen Medizin! Da hat nur einer recht, und das ist die Natur! Wir können bloß zuschauen und müssen von ihr lernen!

> Nachdem Sie hier im Forum den Eindruck eines
> erfahrenen, gut ausgebildeten und langjährigen
> Homöopathen machen, finde ich es nicht so gut,
> dass Sie sich nun auf diese Art hier beteiligen,
> die mich ehrlich gesagt eher an den
> Kommunikationsstil der angesprochenen
> Hyperwissenschaftler erinnert.

Seit wann ist Homöopathie keine Wissenschaft mehr!? Homöopathie ist Wissenschaft!!! Tag für Tag arbeiten wir in den Praxen und Labors und forschen. Wir sind Wissenschaftler! Gerade als seriöse Wissenschaftler dürfen wir nicht zulassen, daß medizinische Analphabeten Patienten Schaden zufügen!

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: UlrichBoot
Erstellt am: 09.10.07, 14:41

> Nachfolgend zu Ihrer Information der letzte Stand
> auf wissenschaftlichem Niveau, einmal hier im
> Thread an 1. Stelle nachzulesen bzw. unter "HP
> Scharlatane und so weiter" in 2 Teilen, sowie
> hereinkopiert mein Text von heute morgen unter
> vorgenannter Überschrift:

Niveau? Wo denn? In der Homöopathie gibt es keine "Komplexmittel". Die sind überhaupt nicht zu beherrschen. Wenn jemand mit Komplexmitteln sein Süppchen kocht, bringt ihm das Geld und seinen Patienten den Schaden. Wo ist da das Niveau, bitteschön!?


> Liebe Grüße
> --------------------------------------------------
> -------------------------------------
>
> Fakten beenden Pseudodiskussion
>
> Anlässlich der skandalösen Sendung von Herrn
> Bublath mit darauffolgenden teils irrwitzigen
> Diskussionen hier im Forum wurden am 8.10.07 zwei
> wissenschaftliche Belege eingestellt, die geeignet
> sind, die Pseudodiskussionen zu beenden.
>
> 1. Auszug aus der "Ärzte Zeitung" vom 18.06.2007
> (Studie: Komplexmittel lindert Rhinosinusitis :
> Placebo-kontrollierte Studie mit 144 Patienten /
> Kollegen empfehlen Mittel, wenn Antibiotika nicht
> indiziert sind)

Danke, danke, danke. Mit dem Ding hat sich der Autor diskreditiert. Das ist keine Homöopathie und es ist nicht wissenschaftlich. Wer sowas als Beweis bringt, diskreditiert sich dadurch ebenfalls. Und solche Leute reden von Fraktion? Zu so einer Fraktion will ich nicht gehören! Ich sagte es Ihnen bereits: Wir machen Medizin!


> 2. Titel: Evidenzbasierte Medizin: Konkurs der
> ärztlichen Urteilskraft? (Nachweis, dass
> evidenzbasierte Medizin (EbM) als
> erkenntnistheoretische Grundlage grundsätzlich
> nicht geeignet ist) wegen Länge des Artikels in 2
> Teilen, (Quelle: Dtsch Arztebl 2003; 100: A
> 2142–2146 [Heft 33], Seite A-2142 / B-1784 /
> C-1688 )

Also bitte! Die evidenzbasierte Medizin hat ihre Berechtigung. Im Gegensatz zur Homöopathie hat sie den Vorteil der einfacheren Nachweisbarkeit. Damit wüssen wir Homöopathen uns messen. Das können wir doch nicht leugnen. Damit müssen wir leben und daran müssen wir forschen. Homöopathie ist Wissenschaft! Wissenschaft, hören Sie, und nicht kleinkarierter Fraktionszwang!


> Herzliche Grüße an alle, denen am Wohlergehen
> kranker Menschen und der Weiterentwicklung einer
> sinnvollen Zukunft gelegen ist

Das schreibt jemand, der Fraktionszwang das Wort redet und Pfusch vertuschen will? Das darf doch wohl nicht wahr sein!


> PS: Carthago delenda est

Lateinische Worte ersetzen weder das Denken noch Ehrlichkeit. Die schon gar nicht!

Wir haben eine Pflicht gegenüber den Kranken zu erfüllen. Da gibt es für nur eins: ehrliche Forschung. Die und nichts anderes!

Ulrich Boot

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Ulrich Boot ist kein Homöopath
von: chrissie17
Erstellt am: 09.10.07, 14:48

Gar nicht!

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Re: Ulrich Boot ist kein Homöopath
von: Phiola
Erstellt am: 09.10.07, 17:13

Warum nicht?

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Re: Ulrich Boot ist kein Homöopath
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 10:50

Phiola hat geschrieben:
> Warum nicht?

Ist wirklich schwer zu glauben, daß er einer sein soll. Habe diverse Komentare von Ihm alle nochmal durchgelesen. Er kann keinerlei persönliche Aussagen treffen, nur Phrasen "lesen sie erst mal das Organon".

Gruß
Erika

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 17:05

UlrichBoot hat geschrieben:

> Und ob ich hier gelesen habe! Aber sagen Sie mir
> doch lieber, was an der Sendung verunglimpfend
> war?

Weder bilden sich HP´s an einem Wochendkurs mal schnell zum HP weiter und bekommen dann den HP´-Schein hinterhergeworfen weil sie außer der Bedingung, daß sie Haupschule haben und 25 Jahre alt sind nichts weiter mit ihrem Leben anzufangen wüssten, es gehört weitaus mehr dazu und die meisten arbeiten viele Jahre daran.

> Wenn Herr Bublath mit dem Finger auf die dunklen
> Punkte zeigt, ist das ganz und gar nicht
> verunglimpfend, sondern sogar seine Pflicht!

Wenn eine ganze Berufsgruppe verunglimpft wird entbehrt dies jeder Sachlichkeit und Realität. Mit "mit den Finger in dunkle Ecken zeigen" hat dies nichts zu zu. Hierzu empfehle ich Ihnen den Beitrag des Herrn Erich Sehne zu lesen!!!!!!

> Und noch etwas: Es kann doch wohl nicht angehen,
> daß ich hier aufgefordert werde, Leuten die Stange
> zu halten, die nachweislich selbst die einfachsten
> Regeln der Homöopathie mit Füßen treten. Solche
> Leute soll ich mit meinem Schweigen decken? Ja, wo
> sind wir denn!?

Drücken Sie sich bitte genauer aus und sprechen nicht in Rätseln!

Außerdem vermisse ich nach wie vor einen eigenen Beitrag von Ihnen, in diesem Forum, dann könnten Sie doch bestens Ihren Standpunkt über Homöopathie, Naturheilkunde und sonstiges darlegen und über Wissenschaftlichkeit und Beweisbarkeit mit anderen diskutieren.

> Merken Sie sich das: Wir machen Medizin! Da hat
> nur einer recht, und das ist die Natur! Wir können
> bloß zuschauen und müssen von ihr lernen!
>
> Seit wann ist Homöopathie keine Wissenschaft
> mehr!? Homöopathie ist Wissenschaft!!! Tag für Tag
> arbeiten wir in den Praxen und Labors und
> forschen. Wir sind Wissenschaftler! Gerade als
> seriöse Wissenschaftler dürfen wir nicht zulassen,
> daß medizinische Analphabeten Patienten Schaden
> zufügen!

Das sieht in diesem Forum aber wohl nicht so aus, daß dies die Meinung der Schulmediziner und Wssenschaft ist. Ebenso war der Konsens der Sendung des Herrn Bublath, daß Homöopathie völlig unwissenschaftlich ist und keinesfalls besser als Placebo; ja sogar gefährlich wenn man sich auf sie verläßt. Also, warum beziehen Sie nicht an anderer Seite (z.B. eigenen Beitrag) dazu Stellung.

Ich weiß daher nicht Herr Boot, was sie mit Ihrem Zutun in diesem Beitrag bewirken wollen. Ihr Arroganz und Ihr dreistes Gebaren in diesem Forum sind jedoch nicht zu überbieten. Ein wahrlich "großartiger" Beitrag zur Homöopathie und der Naturheilkunde. - Sie können wirklich "stolz auf sich sein.

Gruß
EM

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 17:41

UlrichBoot hat geschrieben:

> Und ob ich hier gelesen habe! Aber sagen Sie mir
> doch lieber, was an der Sendung verunglimpfend
> war?

Die Sendung erweckt den Eindruck jeder Hauptschüler der 25 Jahre alt ist könne mal beiläufig an einem belanglosen Wochenenseminar sich zum Heilpraktiker weiterbilden und bekommt seine Zulassung hinterhergeworfen. Dies ist mit Nichten so, denn die meisten bilden sich über mehrere Jahre fort. Siehe z.B. Beitrag des Herrn Erich Sehne, der hierzu sehr ausführlich ist.

> Wenn Herr Bublath mit dem Finger auf die dunklen
> Punkte zeigt, ist das ganz und gar nicht
> verunglimpfend, sondern sogar seine Pflicht!

Es hat nichts damit zu tun, mit dem "Finger auf dunkle Punkte zu zeigen", wenn ein gesamter Berusstand verunglimpft wird. Hierzu empfehle ich Ihnen ebenfalls den sehr ausführlichen Beitrag des Herrn Erich Sehne durchzulesen.

> Und noch etwas: Es kann doch wohl nicht angehen,
> daß ich hier aufgefordert werde, Leuten die Stange
> zu halten, die nachweislich selbst die einfachsten
> Regeln der Homöopathie mit Füßen treten. Solche
> Leute soll ich mit meinem Schweigen decken? Ja, wo
> sind wir denn!?

> Mal in aller Deutlichkeit: Wenn hier jemand
> unsachlich war und ist, dann sind es eindeutig die
> Heilpraktiker und die, die sich dafür halten...

Drücken Sie sich doch bitte mal etwas genauer aus, was Sie meinen?

Im übrigen, ich vermisse nach wie vor einen eigenen Beitrag von Ihnen im Forum. Da könnten Sie doch ihren Standpunkt deutlich erleutern und wissenschaftlich über Homöopathie und Naturheilverfahren diskutieren, oder was Ihnen sonst noch am Herzen liegt:

> Merken Sie sich das: Wir machen Medizin! Da hat
> nur einer recht, und das ist die Natur! Wir können
> bloß zuschauen und müssen von ihr lernen!

> Seit wann ist Homöopathie keine Wissenschaft
> mehr!? Homöopathie ist Wissenschaft!!! Tag für Tag
> arbeiten wir in den Praxen und Labors und
> forschen. Wir sind Wissenschaftler! Gerade als
> seriöse Wissenschaftler dürfen wir nicht zulassen,
> daß medizinische Analphabeten Patienten Schaden
> zufügen!

Kam im Vortrag des Herrn Bulath leider anders rüber :- Homöopathie nicht besser als Placebo, entbehrt jeder Wissenschaftlichkeit, jeder der sich darauf verläßt ist verlassen, gefährliche Scharlatanerie und Aberglaube. Wo sehen sie hier seitens des Herrn Bublath die Wissenschaftlichkeit der Homöopathie bestätigt???

Ich empfinde Ihr Auftreten in diesem Forum ziemlich arrogant - dies ist wahrlich ein "großartiger Beitrag" zu Homöopathie und Naturheilkunde, Sie können wirklich "stolz" auf sich sein.

Gruß
EM

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 13:14

UlrichBoot hat geschrieben:

> Lesen Sie erst mal Hahnemanns Worte über Antidots,
> bevor Sie hier den Mund aufmachen!

Sind Sie eigentlich das Antidot, oder das Similimum von Godesberg ??

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Re:Ulrich Boots Offensive gegen die Befürworter der Naturheilkunde
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 13:47

Sehr geehrter Herrn Boot,

mir scheint, Sie sind im Verhältnis zu Godesberg weniger Antidot , indem sie versuchen würden rein schulmedizinesche Denke bei deren Anhängern eigenen Gedanken zu packen, damit sie diese hinterfragen, oder mit den Gegnern der Komplementärmedizin zu diskutieren, sondern eher das Similimum - Mindestens jedoch ein guter Komplementärfaktur zu ihm; oder sind Sie gar der Gleiche und versuchen unter einem anderen Namen eine neue Masche.

Gruß
Erika

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Das Forum ist ein Fake
von: chrissie17
Erstellt am: 09.10.07, 14:46

> Sind Sie eigentlich das Antidot, oder das
> Similimum von Godesberg ??

Liebe Erika,
genau der gleiche Stil, Sie haben vollkommen Recht.
Bin sehr auf die Antwort der Redaktion auf meine Fragen gespannt.

Herzliche Grüße

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: Godesberg
Erstellt am: 09.10.07, 16:24

Sehr amüsant das ganze hier.

Vielleicht könnten sich die Homöpathen mal einigen was denn jetzt eigentlich Homöopathie ist und was Schindluderei.

Mein Einwand bleibt jedenfalls bestehen. Eine Substanz in der Verdünnung D1 ist nicht anderes als ein normales Mittel wie es jeder Pharmazeut anrühren würde. Damit kann man ganz sicher nicht beweisen dass auch Potenzen funktionieren in denen nichts mehr vom Ausgangsstoff vorhanden ist.

In den Mengen die vorher schon mal besprochen wurden handelt es sich um eine ganz normale, dosisabhängige Massenwirkungsgeschichte.


Meine Frage an Herrn Boot:

Sie sagen dass es keine Komplexmittel geben kann, weil bereits vier einzelne Substanzen nicht mehr zu beherrschen wären. Darf der Homöopath dann nur mit Reinsubstanzen arbeiten?

Echinacea enthält mehrere tausend verschiedene Substanzen die alle ins Lösungsmittel gelangen wenn die Pflanze aufgeschlossen wird. Wie sind diese Substanzen zu beherrschen?

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: UlrichBoot
Erstellt am: 10.10.07, 18:42

Godesberg hat geschrieben:

> Meine Frage an Herrn Boot:
>
> Sie sagen dass es keine Komplexmittel geben kann,
> weil bereits vier einzelne Substanzen nicht mehr
> zu beherrschen wären. Darf der Homöopath dann nur
> mit Reinsubstanzen arbeiten?

Nein, das läßt sich in praxi gar nicht realisieren. Es ist aber auch nicht nötig, weil die Arzneimittelprüfungen die vorhandenen Stoffgemische untersuchen.

Komplexmittel werden aber nicht als Komplexmittel untersucht, sondern als reines Phantasieprodukt auf den Markt gebracht. Das ist sehr verwerflich!

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 17:33

UlrichBoot hat geschrieben:
> Godesberg hat geschrieben:
>
> > Meine Frage an Herrn Boot:
> >
> > Sie sagen dass es keine Komplexmittel geben
> kann,
> > weil bereits vier einzelne Substanzen nicht mehr
> > zu beherrschen wären. Darf der Homöopath dann
> nur
> > mit Reinsubstanzen arbeiten?
>
> Nein, das läßt sich in praxi gar nicht
> realisieren. Es ist aber auch nicht nötig, weil
> die Arzneimittelprüfungen die vorhandenen
> Stoffgemische untersuchen.

Werden die Arzneimittelprüfungen in einem Labor durchgeführt ? - wie sehen diese "Untersuchungen" aus?
Mir sind nur Arzneimittelprüfungen Homöopathischer Mittel am Menschen bekannt; eine chemische Analyse der der einzelnen Bestandteile, auf die Herr Godesberg anspielte ist mir in in diesem Zusammenhang nicht bekannt.
Aber wenn sie meinen - Sie sind hier der "Fachmann" !?

WAS ist eine Arzneimittelprüfung Herr Boot?

Gruß
EM

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Re: Kleine Erinnerunsstütze bezüglich Arzneimittelprüfungen
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 19:36

UlrichBoot hat geschrieben:
> Nein, das läßt sich in praxi gar nicht
> realisieren. Es ist aber auch nicht nötig, weil
> die Arzneimittelprüfungen die vorhandenen
> Stoffgemische untersuchen.

Sehr geehrter Herr Boot;

man kann ja auch wirklich mal eine "Kleinigkeit" vergessen. Ich gebe Ihnen vielleicht doch eine kleine Erinnerunsstütze mit auf den Weg:
Anleitung zur Arzneimittelprüfung befinden sich im Organon der 6. Auflage §§ 120 - 44 . Hier ein kurzer Auszug daraus.

§ 126 : Die dazu gewählte Versuchsperson muß vor allen Dingen als glaubwürdig und gewissenhaft bekannt seyn; sie muß sich während des Versuchs vor Anstrengungen des Geistes und Körpers, vor allen Ausschweifungen und störenden Leidenschaften hüten; keine dringenden Geschäfte dürfen sie von den gehörigen Beobachtungen abhalten; sie muß mit gutem Willen genaue Aufmerksamkeit auf sich selbst richten und dabei ungestört sein; in Art gesund an Körper, muß sie auch den nöthigen Verstand besitzen, um ihre Empfindungen in deutlichen Ausdrücken benennen und beschreiben zu können.

§ 127 : Die Arzneien müssen sowohl an Manns- als an Weibspersonen geprüft werden, um auch die, auf das Geschlecht bezüglichen Befindungs-Veränderungen, an den Tag zu bringen.

Eine kleine Auffrischung diesbezüglich wäre nicht von Schaden.

Viele Grüße vom Kaffeekränzchen
EM

PS: Kochen Sie eigentlich auch (nur) mit Wasser

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Re: Rückkehr zum normalen Foren-Verlauf - D1 gleichwertig mit Aspirin?
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 08:25

Godesberg hat geschrieben:
>
> Mein Einwand bleibt jedenfalls bestehen. Eine
> Substanz in der Verdünnung D1 ist nicht anderes
> als ein normales Mittel wie es jeder Pharmazeut
> anrühren würde. Damit kann man ganz sicher nicht
> beweisen dass auch Potenzen funktionieren in denen
> nichts mehr vom Ausgangsstoff vorhanden ist.
>
> In den Mengen die vorher schon mal besprochen
> wurden handelt es sich um eine ganz normale,
> dosisabhängige Massenwirkungsgeschichte.

Sehr geehrter Herr Godesberg,

zu Echinacea D1 und weitere Cerealien in D3 hatte ich Ihnen bereits geantwortet, woraufhin Herr Boot in den "Ring" stieg. Bei D1 ist nur noch 1/10el der Ausgangssubstanz enthalten. Sie behaupten also daß das Phythotherapeutikum Echinacea normalerweise um ein 10faches überdosiert wird - 1/10el würde also auch schon reichen; abgesegen von den noch höheren Potenzen. Die Homöopathie geht davon aus, das die Wirkung keineswegs durch die Verdünnung alleine zustande kommt sondern vielmehr durch die gesamte "Dynamisation" (Verreibungen, Verschüttelungen, Verdünnungen in einem bestimmten vorgegebenen Verhältnis).
Aspirin und Echinacea kann man auch nicht vergleichen; das eine ist in Tablettenform das andere ist Phyto. Dann müssten sie Weidenrindenpressaft und Echinaceapressaft vergleichen. Eine geringfügige Stoffliche Wirkung kann bei Niederpotenzen durchaus vorhanden sein - siehe "Organotropie" in der Homöopathie, die durchaus mit genutzt werden darf, dennoch wird das Mittel nach den Symptomen des Patienten gewählt.

Gruß
Erika

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Re: Rückkehr zum normalen Foren-Verlauf - D1 gleichwertig mit Aspirin?
von: Godesberg
Erstellt am: 11.10.07, 16:36

erika meiner hat geschrieben:

> Bei D1 ist nur noch 1/10el
> der Ausgangssubstanz enthalten. Sie behaupten also
> daß das Phythotherapeutikum Echinacea
> normalerweise um ein 10faches überdosiert wird -
> 1/10el würde also auch schon reichen;

Nein. Es kommt auf die Menge an, und nicht darauf ob es sich um einen Teil einer Menge handelt.

Wenn ich 1 Gramm einer Substanz aufnehme ist es herzlich egal ob ich das unverdünnt tue oder zusammen mit 9 Gramm Lösungsmittel.

Fakt ist dass die Menge an Echinacea die man mit einem Homöopathikum in D1 täglich aufnimmt mindestens genauso hoch ist wie die Menge die man in den Studien finden kann, in denen es nicht um Homöopathie ging sondern um eine ganz normale arzneiliche Wirkung von Echinacea.


> Die Homöopathie
> geht davon aus, das die Wirkung keineswegs durch
> die Verdünnung alleine zustande kommt sondern
> vielmehr durch die gesamte "Dynamisation"
> (Verreibungen, Verschüttelungen, Verdünnungen in
> einem bestimmten vorgegebenen Verhältnis).

Natürlich geht Sie nicht davon aus, das fänden viele doch zu unlogisch. Mit dem Begriff "Verdünnung" kann schleißlich jeder etwas anfangen. Deshalb holt man sich die "Dynamisation" ins Boot, die schön breit interpretierbar ist, unter der sich auch niemand etwas vorstellen kann und die deshalb wunderbar geeignet ist um den Leuten etwas vorzumachen.

Wäre schön wenn sich Homöoapthen nunmal einig wären wie denn nun dynamisiert wird. Mit oder ohne Lederkissen, gen Erdmittelpunkt oder nicht. Wo ist nochmal der Unterschied zwischen D- und C-Potenzen gleicher Konzentration...

> Dann müssten sie
> Weidenrindenpressaft und Echinaceapressaft
> vergleichen.
> Eine geringfügige Stoffliche Wirkung
> kann bei Niederpotenzen durchaus vorhanden sein -

Sorry, aber haben Sie das mal gemacht? Durch eine zehnprozentige Pflanzensaftlösung können Sie kaum durchgucken, so dick ist die Suppe noch. Haben Sie schon mal 10%igen Zitronenssaft getrunken? "Geringfügige stoffliche Wirkung?"

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Re: Rückkehr zum normalen Foren-Verlauf - D1 gleichwertig mit Aspirin?
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 11:04

Godesberg hat geschrieben:
> erika meiner hat geschrieben:
>
> > Bei D1 ist nur noch 1/10el
> > der Ausgangssubstanz enthalten. Sie behaupten
> also
> > daß das Phythotherapeutikum Echinacea
> > normalerweise um ein 10faches überdosiert wird -
> > 1/10el würde also auch schon reichen;
>
> Nein. Es kommt auf die Menge an, und nicht darauf
> ob es sich um einen Teil einer Menge handelt.

ist es also egal ob ich 4 Tropfen Echinaca ennehme oder 2 ml.
oder ist es egal ob ich 1 Aspirin nehme oder 10??

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Re: Rückkehr zu einem normalen Forenverlauf "Komplexmittel"2
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 08:29

Nun zu Komplexmitteln allgemein:

Ich stimme Herrn Boot in soweit nicht zu, daß ein Komplexmittel keinerlei Wirkung haben kann, da ja durchaus das passende Mittel dabei sein kann. "Der Goldene Weg" der Homöopathie ist dies sicherlich nicht und ein Herr Hahnemann nannte zu seiner Zeit solch eine Vorgehensweise "Bastard-Homöopathie". Das Hauptproblem der Kompexmittel liegt darin, daß Sie nicht im eigentlichen Sinne homöopathisch verschrieben werden können; das heißt, nach den individuellen Syptomen des Patienten; sondern nach rein klinischen Gesichtspunkten und Erfahrungswerten. Eine Verlauskontrolle im Sinne der "klassischen Homöopathie" ist bei Komplexmittelhomöopathie nicht möglich, da man nicht weiß, welches Mittel des comp. welche Wirkung hervorgerufen hat. Ferner gibt es keine homöopathischen Arzneimittelprüfungen zu comp.-Präparaten so wie sie bei Einzelmitteln der Homöopathie üblich sind. Häufig werden diese Mittel auch nicht gemeinsam potenziert; manchmal aber doch. Daher ist eine Überschaubarkeit der Reaktion nur bedingt möglich (klinisch). Daher kann z.B.ein Komplexmittel gegen grippale Infekte bei einem wirken beim anderen jedoch nicht, was jedoch keinen Beweis dafür ist, daß Homöopathie nicht wirkt, denn die Wahrscheinlichkeit, daß das best-passende Mittel nicht dabei ist, ist verhältnismäßig hoch.
Es gibt heute und gab auch früher Homöopathen, die durchaus Listen erstellten, für bewährte Indikationen. Ein Beispiel ist z.B. das Buch "Homöopathischer Hausarzt" von Constantin Hering.
Es gibt durchaus Mittel, die sich bei bestimmten Erkakungen/ Indikationen besonders bewärt haben, (oder teilweise auch kleine "Spezifika" sind); Beispiel Verletzungsmittel: Arnika, Ledum, Hypericum, Calendula, Bellis perenins usw. die allerdings auch nach den individuellen Symptomen verordet werden sollten. Der Vorteil (aber auch Nachteil) von ihen ist, daß keine großen homöopathischen Kenntnisse erforderlich sind/ sein müssen - es kann daher auch für den ein oder anderen der Einstieg in die Klassische Homöopathie werden, wenn er Behandlungserfolge sehen kann. Selbst setze ich keine Komplexmittel ein, habe früher auf diese Weise meine ersten Erfahrungen mit der Homöopathie gemache.

>.Darf der Homöopath dann nur
> mit Reinsubstanzen arbeiten?
> Echinacea enthält mehrere tausend verschiedene
> Substanzen die alle ins Lösungsmittel gelangen
> wenn die Pflanze aufgeschlossen wird. Wie sind
> diese Substanzen zu beherrschen?

Meine Gedanken zur Potenzierung von Echinacea (auch wenn die Frage an Herrn Boot gerichtet ist; er kann ja trotzdem selbst noch dazu Stellung nehmen): Homöopathische Ausgangsstoffe der Arzneien wenrden nicht in ihre chemischen Bestandteile zerlegt, dies ist auch nicht nötig. Sie werden im ganzen Potenziert; ebenso finden aber auch die Arzneimittelprüfungen im ganzen statt. Beispiel Belladonna: Es gibt Arzneimittelprüfungen mit dem homöopathischen Mittel und es gibt die Erkentnisse aus der Toxikologie, deren Wissen man sich auch bedient, daher ist die Wirkungsweise von Belladonna durchaus überschaubar. Es gibt aber auch in der klassischen Homöopathie diverse Arzneiverbindungen wie z.B. Hepar sulfuris, Arsenicum jodatum, Natrium sulfuricum, Aurum arsenicosum......usw. - diese werden als eine Arznei potenziert und es finden mit dieser Arznei die gewohnten Arzneimittelprüfungen statt. Es gibt neuere Richtungen in der Homöopathie, die diese Mittel vermehrt erforschen, prüfen und verwenden.

Gruß
Erika
PS: vielleicht ist es ja möglich, wieder zu einem normalen Forenverlauf zurückzukehren.

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Re: Rückkehr zu einem normalen Forenverlauf "Komplexmittel"2
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 16:04

.Kleine Korrektur zu Komplexmittel 2:

erika meiner hatte geschrieben:
>Der Vorteil (aber auch Nachteil) von ihen ((DER KOMPLEXMITTELHOMÖOPATHIE nicht der "Bewährten Indikationen")) ist, daß keine großen homöopathischen Kenntnisse erforderlich sind/ sein müssen - es kann daher auch für den ein oder anderen der Einstieg in die Klassische Homöopathie werden, wenn er Behandlungserfolge sehen kann. Selbst setze ich keine Komplexmittel ein, habe früher auf diese Weise meine ersten Erfahrungen mit der Homöopathie gemache.

Gruß
Erika

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Re: Rückkehr zu einem normalen Forenverlauf "Komplexmittel"2
von: Godesberg
Erstellt am: 11.10.07, 16:18

erika meiner hat geschrieben:
> Homöopathische Ausgangsstoffe der
> Arzneien wenrden nicht in ihre chemischen
> Bestandteile zerlegt, dies ist auch nicht nötig.

Das machen die von ganz alleine. Da muss niemand etwas machen.
Sie bekommen eine Salzlösung mit allen möglichen Kohlenhydraten, Proteinen, Sekundärmetaboliten etc.
Das können Sie nicht von einem sehr, sehr, sehr komplexen Komplexmittel unterscheiden.


> Sie werden im ganzen Potenziert;

Warum werden Substanzen im Lösungsmittel nicht potenziert? Das NaCl das sich auch im reinsten Wasser noch befindet unterscheidet sich gar nicht vom NaCl im Cytoplasma.

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Re: Rückkehr zu einem normalen Forenverlauf "Komplexmittel"2
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 10:42

Godesberg hat geschrieben:
> erika meiner hat geschrieben:
> > Homöopathische Ausgangsstoffe der
> > Arzneien wenrden nicht in ihre chemischen
> > Bestandteile zerlegt, dies ist auch nicht nötig.
>
> Das machen die von ganz alleine. Da muss niemand
> etwas machen.
> Sie bekommen eine Salzlösung mit allen möglichen
> Kohlenhydraten, Proteinen, Sekundärmetaboliten
> etc.
> Das können Sie nicht von einem sehr, sehr, sehr
> komplexen Komplexmittel unterscheiden.
>
>
> > Sie werden im ganzen Potenziert;
>
> Warum werden Substanzen im Lösungsmittel nicht
> potenziert? Das NaCl das sich auch im reinsten
> Wasser noch befindet unterscheidet sich gar nicht
> vom NaCl im Cytoplasma.

Mit "werden im ganzen potenziert" hatte ich nicht gemeint, daß sie beim Verreibe- oder Verschüttelungsprozeß der Ausgangsstoff stets als komplexe Einheit bestehen bleiben würden, sicherlich werden sie es auf diesem Wege die Bestandteile alleine lösen bzw. unter der Beihilfe der mechanischen Bearbeitug (Verreiben, Verschütteln).

Warum werden die Substanzen im Lösungsmittel nicht potenziert? Werden sie doch. Selbst NaCl wird als homöopathisches Mittel Potenziert.

Gruß
Erika

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Re: Rückkehr zu einem normalen Forenverlauf "Komplexmittel"2
von: UlrichBoot
Erstellt am: 12.10.07, 13:02

erika meiner hat geschrieben:

> Warum werden die Substanzen im Lösungsmittel nicht
> potenziert? Werden sie doch. Selbst NaCl wird als
> homöopathisches Mittel Potenziert.

Na wunderbar. Da werden sich die Allopathen gierig drauf stürzen. Weil das eine der Kernfragen ist, mit denen wir uns heute noch immer beschäftigen ohne einer plausiblen Antwort näher gekommen zu sein.

Garantiert wird auch einer kommen und auf das AM Vakuum verweisen. Wie soll man denn Vakuum verdünnen und wie soll man es dynamisieren? Dynamisieren geht doch nur mit Substanzen. Wie soll man etwas dynamisieren, das es gar nicht gibt?

Warum werden solche Auswüchse nicht endlich beseitigt? Warum gibt man sich lieber dem Spott der Allopathen preis? (Die Kranken merken sowieso nichts, die kann man wie immer in aller Seelenruhe abkassieren...)

Aus der Wundertüte der Agents provocateur, die sich Homöopathen nennen:

Energetische Mittel/ Strahlen/ Felder - Energetic Remedies/ Rays/ Fields of Energy

1 Caerulum - (Caer) Blau / Blue
2 Electricitas - (Electr) Elektrizität / Electricity
3 Galvanismus - (Galv) Galvanismus / Galvanism
4 Ignis alcoholis - (Ignis) Feuer / Fire
5 Indigo – (Indigo) Indigo-Farbe / colour of indigo
6 Luna - (Luna) Mondstrahlen / Moonbeams
7 Luteum - (Lute) Gelb / Yellow
8 Magnetis poli ambo - (M-ambo) Magnet / Magnet
9 Magnetis polus arcticus - (M-arct) magnetischer Nordpol / North Pole of the Magnet
10 Magnetis polus australis - (M-aust) magnetischer Südpol / South Pole of the Magnet
11 Mikrowelle - Microwave
18 Vaccum – (Vacu) Vakuum / Vacuum
19 Ventus / Auster eurus - (Vent) Wind / Wind (Southwest Gale) (proved by N.Eising)
20 Venus stella errans - (Venus) Licht der Venus / light of planet Venus

Warum wird dieser Humbug nicht endlich beseitigt? Merkt denn keiner, daß es solcher Hokuspokus ist, der das Ansehen der Homöopathie zunichte macht? Wie will man eine Fernsehsendung kritisieren, wenn man Hokuspokus deckt?

Ulrich Boot

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: ute maria
Erstellt am: 09.10.07, 16:53

Liebe Chrissie, liebe Erika,

auch ich bin bereits seit längerem der Ansicht, dass sich der gleiche niedere Geist unter ständig neuen Namen reproduziert, was anhand der IP ganz einfach festgestellt werden kann. Unter Umständen liegt auch eine Art Schizophrenie vor (dann würd's natürlich erst recht passen), noch dazu gepaart mit extrem mangelndem Selbstwertgefühl.

Oder wer glaubt allen Ernstes, dass sich ein Arzt oder Homöopath, oder aber beides (was ja auch des öfteren vorkommt), sich immer und immer wieder auf derart primitivem Niveau präsentieren würde???

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: Godesberg
Erstellt am: 10.10.07, 10:09

ute maria hat geschrieben:
> Liebe Chrissie, liebe Erika,
>
> auch ich bin bereits seit längerem der Ansicht,
> dass sich der gleiche niedere Geist unter ständig
> neuen Namen reproduziert, was anhand der IP ganz
> einfach festgestellt werden kann. Unter Umständen
> liegt auch eine Art Schizophrenie vor (dann würd's
> natürlich erst recht passen), noch dazu gepaart
> mit extrem mangelndem Selbstwertgefühl.

Da Sie ganz offensichtlich mich meinem mit ihren Beleidigungen möchte ich die Redaktion bitten kurz Stellung zu beziehen ob unter meinen IP-Adressen auch andere User posten.

Vielleicht ist es dann möglich wieder sachlich zu werden.

Meine Anmerkung von gestern bleibt jedenfalls bestehen.

Wenn man ein Mittel in D1 anwendet kann das keinesfalls als Beweis für die Wirkung der Homöopathie herangezogen werden. Das Mittel enthält dann Konzentrationen wie Sie auch bei jedem Arzneimittel realistisch sind. Dann kann man auch sagen ein COX2-Hemmer beweist die Homöopathie.

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Re: Das Forum ist ein Fake und gehört geschlossen
von: chrissie17
Erstellt am: 10.10.07, 11:44

Godesberg hat geschrieben:
.
> Da Sie ganz offensichtlich mich meinem mit ihren
> Beleidigungen möchte ich die Redaktion bitten kurz
> Stellung zu beziehen ob unter meinen IP-Adressen
> auch andere User posten.
>
> Ja, liebe Redaktion,
bitte um Info, von wie vielen IP-AdresseN Godesberg postet und ob von dort auch noch unter andereN Namen "gesendet" wird.

Schlimm genug, dass diese Bublath-Sendung derart aus dem Rahmen fiel - Bitte schließen Sie dieses Forum, da es leider kein Ort ist, die Sendung sachlich aufzuarbeiten, sondern ein Tummelplatz von merkwürdig wiederkehrenden destruktiven Kommunikationsweisen. Oder finden Sie es normal, so miteinander umzugehen, wie es hier im Forum geschieht?

Ein Ausweg wäre doch, die Anmeldung zum Forum mit komplettem korrekten Namen und Adresse für alle. In keiner Zeitung kann man einen Beitrag veröffentlichen, ohne sich selbst als Roß und Reiter zu nennen.

Herr Godesberg checkt ja auch erst alle Leute per Internet, bevor er sich mit ihnen abgibt (hat er Herrn Sehne geschrieben), also warum können wir Herrn Godesberg und ähnliche Charaktere hier im Forum nicht auf ihren Realitätsgehalt überprüfen - oder uns darauf verlassen, dass Sie es tun?

Oder ist dies alles auch noch im Sinne von Herrn Bublath?

Schade.

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Re: Das Forum ist ein Fake und gehört geschlossen
von: Godesberg
Erstellt am: 11.10.07, 15:04

chrissie17 hat geschrieben:

> Ja, liebe Redaktion,
> bitte um Info, von wie vielen IP-AdresseN
> Godesberg postet und ob von dort auch noch unter
> andereN Namen "gesendet" wird.

Ja, ausnahmsweise unterstütze ich eine solche Schnüffelei. Aber nur damit endlich dieser Kindergarten aufhört. Mir ist das übrigens umgekehrt egal. Irgendwann fliegt das sowieso auf und dann wirds umso peinlicher für denjenigen.

> Schlimm genug, dass diese Bublath-Sendung derart
> aus dem Rahmen fiel - Bitte schließen Sie dieses
> Forum, da es leider kein Ort ist, die Sendung
> sachlich aufzuarbeiten, sondern ein Tummelplatz
> von merkwürdig wiederkehrenden destruktiven
> Kommunikationsweisen.

Sorry, aber eindeutig ausgelöst durch die unsachlichen Beiträge der Gegner der Sendung, die zwar sagen können dass die Sendung total schlecht war, dies aber nicht zu begründen vermögen.

> Ein Ausweg wäre doch, die Anmeldung zum Forum mit
> komplettem korrekten Namen und Adresse für alle.

Nein, das wäre kein Ausweg sondern ein Abschalten. Glauben Sie ich hab Bock auf Drohanrufe von Leuten die sich nicht argumentativ wehren können? Ist mir zwar noch nicht passiert - naja, ausser einmal ein Rathianer, aber sowas gibt es leider. Das ZDF müsste in einem solchem Falle auf meine Teilnahme verzichten.

> In keiner Zeitung kann man einen Beitrag
> veröffentlichen, ohne sich selbst als Roß und
> Reiter zu nennen.

Es handelt sich nicht um eine Zeitung. Sie sollten noch etwas über das Internet lernen.

> Herr Godesberg checkt ja auch erst alle Leute per
> Internet, bevor er sich mit ihnen abgibt (hat er
> Herrn Sehne geschrieben), also warum können wir
> Herrn Godesberg und ähnliche Charaktere hier im
> Forum nicht auf ihren Realitätsgehalt überprüfen -
> oder uns darauf verlassen, dass Sie es tun?

Tja, selbst Schuld. Ich sage jedem dass er sich anonym im Internet bewegen soll. Ich versuche so zu schreiben dass meine Argumente Gewicht haben und nicht meine berufliche Position. Sie sollen mir ja schließlich nicht folgen weil ich eine Amtsautorität habe, sondern weil das sachliche Arguement überzeugt.

Können Sie mir sagen was Sie mit der Information machen würden wenn Sie meinen Namen haben?

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: Geheimbund
Erstellt am: 09.10.07, 17:34

Hallo Chrissie,

die Idee ist mir auch schon gekommen. Vielleicht würde es besser laufen, wenn Äußerungen bestimmter Teilnehmer einfach ignoriert würden. Einige wenige haben das ganze Forum kapputtgemacht.

Trotzdem habe ich einiges von denen gelernt. Aber es ist einfach unmöglich mit Leuten, die dafür sind, das sie dagegen sind, sachlich zu kommunizieren.

Schade drum.

Es ändert nichts daran, das die letzte Sendung nicht in Ordnung war. Es geht um das "wie" und dabei hat H. Bublath absolut überreizt. Das bleibt für mich eine Tatsache.

Was nun richtig oder falsch ist, weiß keiner (bzw. kann keiner beweisbar darlegen).

Dass man so eine Sendung besser machen kann, haben andere schon bewiesen.

Gruß
Ge

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Re: Doch getäuscht!
von: erika meiner
Erstellt am: 09.10.07, 20:29

Sehr geehrter Herr Boot,

falls Sie wirklich so heißen. Mittlerweilen bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß ich mich in Ihnen offensichtlich sehr getäuscht habe.
Ursprünglich hielt ich Sie für einen genuinen Homöopathen der "alten Schule" vor der ich durchaus großen Respekt habe. Ich glaubte, sie seien erst zu diesem Forum dazugestoßen ohne vorherige Beiträge der letzten Tage und Wochen gelesen zu haben - woraus ich mir Ihre Reaktion gut hätte erklären können.
Da sie aber in diesem Forum keinerlei anderes Interesse zeigen, als andere Forenteilnehmer zu verunglimpfen und auch keinerlei eigene konstuktiven und oder qualifizierte Beiträge von sich geben indem Sie z.B. einen eigenen Beitrag ins Netz stellen, Ihre eigenen Erfahrungen preisgeben oder versuchen würden, den Gegnern der Homöopathie und/ oder Naturheilkunde diese näher zu bringen und diesen Gute Argumente für die Wirksamkeit und Wirkungsweise der Homöopathie zu liefern, oder diesen einfach ein kompetenter Diskussionspartner zu sein, glaube ich mitlerweilen sehr stark, ich bin hier einem "Blender" auf den Leim gegangen. Sehr schade!

Ich bedauere sehr, was mittlerweilen hier in diesem Forum passiert.

Traurige Grüße an alle
Erika

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Re: Doch getäuscht!
von: UlrichBoot
Erstellt am: 10.10.07, 19:19

erika meiner hat geschrieben:
> Sehr geehrter Herr Boot,
>
> falls Sie wirklich so heißen. Mittlerweilen bin
> ich zu der Überzeugung gekommen, daß ich mich in
> Ihnen offensichtlich sehr getäuscht habe.
> Ursprünglich hielt ich Sie für einen genuinen
> Homöopathen der "alten Schule" vor der ich
> durchaus großen Respekt habe. Ich glaubte, sie
> seien erst zu diesem Forum dazugestoßen ohne
> vorherige Beiträge der letzten Tage und Wochen
> gelesen zu haben - woraus ich mir Ihre Reaktion
> gut hätte erklären können.
> Da sie aber in diesem Forum keinerlei anderes
> Interesse zeigen, als andere Forenteilnehmer zu
> verunglimpfen und auch keinerlei eigene
> konstuktiven und oder qualifizierte Beiträge von
> sich geben indem Sie z.B. einen eigenen Beitrag
> ins Netz stellen, Ihre eigenen Erfahrungen
> preisgeben oder versuchen würden, den Gegnern der
> Homöopathie und/ oder Naturheilkunde diese näher
> zu bringen und diesen Gute Argumente für die
> Wirksamkeit und Wirkungsweise der Homöopathie zu
> liefern, oder diesen einfach ein kompetenter
> Diskussionspartner zu sein, glaube ich
> mitlerweilen sehr stark, ich bin hier einem
> "Blender" auf den Leim gegangen. Sehr schade!
>
> Ich bedauere sehr, was mittlerweilen hier in
> diesem Forum passiert.
>
> Traurige Grüße an alle
> Erika


Ich habe den Verdacht, daß ernsthafte Homöopathie nicht nur striktes wissenschaftliches Denken erfordert, sondern auch noch die Bereitschaft, sich gegen ein Dauerfeuer von falschen Freunden und Hochstaplern wehren zu müssen.

Homöopathie heißt Wissenschaft! Hahnemann war durch und durch Wissenschaftler. Der hat geforscht! Lesen Sie gefälligst das Organon! Da steht das drin. Davon können sie etwas lernen.

Homöopathie ist immer und immer wieder neues ausprobieren, ist überprüfen, ist viel, viel Arbeit. Aber mit der haben es die Schnellgebleichten ja nicht so. Die nehmen sie hier was und da was aus dem Warenkorb der Seminare, was gerade en vogue ist. Kinesiologie oder Bioresonanz. Wie kann ein ernsthafter Homöopath Kinesiologie machen!? Das widerspricht sich doch. Und erst Bioresonanz! Die ist doch physikalisch gar nicht möglich. Herr Bublath hat recht, wenn er die Ausbildungspraxis kritisiert. Warum geben die Heilpraktiker nicht endlich zu, daß sie in Volkshochschulkursen durchhuschen und dann auskundschaften, wo man den Schein am günstigsten bekommt? Warum sind die Heilpraktiker nicht ehrlich? Heilpraktiker arbeiten am Menschen. Das heißt Verantwortung! Wie soll ein Kranker sich in die Hände von jemandem begeben, der nicht mal diese einfache Ehrlichkeit aufbringt?

Was mich am meisten aufregt:

> Ursprünglich hielt ich Sie für einen genuinen
> Homöopathen der "alten Schule" vor der ich
> durchaus großen Respekt habe.

Was soll das für eine "alte Schule" sein? Mir wirft man hier vor, daß ich mich nicht dem Fraktionszwang beuge. Die "genuinen Homöopathen der alten Schule" unterwerfen sich demnach dem Fraktionszwang?

Ich fordere solide Ausbildung. Das macht man mir hier zum Vorwurf. Die "genuinen Homöopathen der alten Schule" haben also keine Einwände gegen Heißsiederausbildung?

Homöopathie ist Wissenschaft. Das ist sie von Anbeginn an. Was passiert in diesem Forum? Man macht mir die Forderung nach Wissenschaftlichkeit zum Vorwurf. Dann lassen die "genuinen Homöopathen der alten Schule" Schlamperei und Schwindel zu? Dann ignorieren sie selbst einfachste Grundlagen von Biologie, Physik, und Medizin?

Wir haben hier drei Beispiele dafür, was ein "genuiner Homöopath der alten Schule" tun soll:
er soll unwissenschaftlich sein,
er soll die Ausbildung vernachlassigen und
er soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.

Mit Verlaub, das ist dreister Betrug an der Homöopathie. Hahnemann würde sich im Grab umdrehen.

Ulrich Boot

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Re: Doch getäuscht!
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 16:50

Herr Boot hat geschrieben:
>Warum geben die Heilpraktiker nicht endlich zu, daß sie in Volkshochschulkursen >durchhuschen und dann auskundschaften, wo man den Schein am günstigsten >bekommt? Warum sind die Heilpraktiker nicht ehrlich? Heilpraktiker arbeiten am >Menschen. Das heißt Verantwortung! Wie soll ein Kranker sich in die Hände von >jemandem begeben, der nicht mal diese einfache Ehrlichkeit aufbringt?

Weil so eine Behauptung schlichweg nicht der Wahrheit entspricht und nur zur Diffamierung dient, das ist ja gerade der Punkt der Verunglimpfung der Heilpraktiker in der Bublath- sendung, daß man dies dort durchaus genau sooo auffassen kann - soviel zum Thema Ehrlichkeit und Seriosität der Recherche zur Sendungen.

Außerdem hat hier niemand Kritik verboten - im Gegenteil , es gibt hier kaum anderes. Sie solten lediglich ihre EIGENE Meinung und Erfahrungen kundtun. Wenn Sie nur Auseinandersetzungen mit Homöopathen aus sind, ist dies hier die falsche Plattform - warum suchen sie nicht ein Fachportal mit Forum für Homöopathen heraus. Streitigkeiten über die "wahre und richtige Homöopathie" gibt es seit Anbeginn der Homöopathie. Ich finde dieses Forum nicht den Richtigen Ort dafür. Dieses Forum bezieht sich auf die letzte Bublath-Sendung in dem Heilpraktiker zu Scharlatanen und Naturheilverfahren (incl. Homöopathie) zu bosen Humbug und Scharlatanerie abgestempelt wurden!!!!!!!!!!!!!!!!!

>Wir haben hier drei Beispiele dafür, was ein "genuiner Homöopath der alten Schule" tun >soll:
>er soll unwissenschaftlich sein,
>er soll die Ausbildung vernachlassigen und
>er soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.

Ich weiß ja nicht, was Sie unter genuiner Homöopathie verstehen, offensichtlich etwas anderes als ich ?!?

Gruß
EM

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Re: Doch getäuscht!
von: UlrichBoot
Erstellt am: 12.10.07, 14:00

erika meiner hat geschrieben:
> Herr Boot hat geschrieben:
> >Warum geben die Heilpraktiker nicht endlich zu,
> daß sie in Volkshochschulkursen >durchhuschen und
> dann auskundschaften, wo man den Schein am
> günstigsten >bekommt? Warum sind die Heilpraktiker
> nicht ehrlich? Heilpraktiker arbeiten am
> >Menschen. Das heißt Verantwortung! Wie soll ein
> Kranker sich in die Hände von >jemandem begeben,
> der nicht mal diese einfache Ehrlichkeit
> aufbringt?
>
> Weil so eine Behauptung schlichweg nicht der
> Wahrheit entspricht und nur zur Diffamierung
> dient, das ist ja gerade der Punkt der
> Verunglimpfung der Heilpraktiker in der Bublath-
> sendung, daß man dies dort durchaus genau sooo
> auffassen kann - soviel zum Thema Ehrlichkeit und
> Seriosität der Recherche zur Sendungen.

Die Heilpraktiker haben hier durchweg keine glaubwürdigen Belege für eine ethisch einwandfreie Arbeitsweise vorlegen können, sondern sich im Gegenteil durch Pöbeln ausgezeichnet.

Man kann von den Allopathen halten, was man will, aber sachliche Argumente kamen, wenn überhaupt, fast nur von denen. Nicht von allen, aber Herr oder Frau Godesberg hat mehr Fachliches in die Waagschale geworfen als alle anderen zusammen. Hunderte Heilpraktiker sind also nicht in der Lage, sich mit einem einzigen Allopathen fachlich fundiert zu unterhalten. Das ist doch eine Armutszeugnis! Und dann, statt sich endlich zu einer fachlichen Diskussion aufzuraffen, wird das Forum als Fake bezeichnet und zum Beispiel mir Diffamierung vorgeworfen.

Wieso ist es diffamierend, von den Heilpraktikern den Beleg für ihre Kenntnisse einzufordern?

Wieviele Heilpraktiker gibt es in Deutschland? Wo haben die ihre Ausbildung gemacht? Worin hat die bestanden? Welche Methoden wurden unterrichtet? Wo wurde die Prüfung abgeleistet und wo hat der Prüfling in Wahrheit gewohnt?

Jetzt heißt es Farbe bekennen!


>hat hier niemand Kritik verboten - im
> Gegenteil , es gibt hier kaum anderes. Sie solten
> lediglich ihre EIGENE Meinung und Erfahrungen
> kundtun.

Warum wird mir jetzt unterstellt, ich würde hier nicht meine eigene Meinung sagen?


> Wenn Sie nur Auseinandersetzungen mit
> Homöopathen aus sind, ist dies hier die falsche
> Plattform - warum suchen sie nicht ein Fachportal
> mit Forum für Homöopathen heraus.

Warum soll ich mir vorschreiben lassen, wo ich schreibe und rede? Was ist das für eine dreiste Methode?


> Streitigkeiten
> über die "wahre und richtige Homöopathie" gibt es
> seit Anbeginn der Homöopathie. Ich finde dieses
> Forum nicht den Richtigen Ort dafür.

Ihre Befindlichkeit in allen Ehren, aber der können Sie daheim in Ihrer Kemenate huldigen. Wir diskutieren hier über Medizin!


>Dieses Forum
> bezieht sich auf die letzte Bublath-Sendung in dem
> Heilpraktiker zu Scharlatanen und
> Naturheilverfahren (incl. Homöopathie) zu bosen
> Humbug und Scharlatanerie abgestempelt
> wurden!!!!!!!!!!!!!!!!!

Herr Bublath hat keinesfalls Naturheilverfahren zu Humbug und Scharlatanerie abgestempelt. Er hat vielmehr Dinge kritisiert, die unter dem Mantel Naturheilkunde verkauft werden, aber weder funktionieren noch Naturheilkunde sind. Warum soll Herr Bublath solchen Schwindel nicht aufdecken dürfen? Warum decken Sie die Personengruppen, die solchen Schwindel betreiben? Sind Sie vielleicht selbst darin involviert?

Jetzt heißt es Farbe bekennen!


> Ich weiß ja nicht, was Sie unter genuiner
> Homöopathie verstehen, offensichtlich etwas
> anderes als ich ?!?

Mit den Allopathen mögen Sie vielleicht Ihre Spielchen treiben können, aber mit mir nicht. Ich sagte es bereits: Wir machen Medizin!

Ulrich Boot

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Bublath-Forum oder Irrenhaus???
von: ute maria
Erstellt am: 12.10.07, 02:55

Wirklich schade, dass in diesem Forum exakt das Gleiche passiert wie in Bublath's Sendung - sprich Diffamierung und Polarisierung in höchstem Ausmass.

Vielleicht sollten wir alle miteinander genau darüber mal nachdenken ...

An alle
EIN SCHÖNES WOCHENENDE!!!

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Re: Bublath-Forum oder Irrenhaus???
von: UlrichBoot
Erstellt am: 12.10.07, 13:35

Ich rekapituliere:
Wir haben hier drei Beispiele dafür, was ein "genuiner Homöopath der alten Schule" tun soll:
er soll unwissenschaftlich sein,
er soll die Ausbildung vernachlassigen und
er soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.

Das haben wir hier im Forum sehen können. Damit nicht genug, jetzt gellen neue Schreie:

ute maria hat geschrieben:
> Wirklich schade, dass in diesem Forum exakt das
> Gleiche passiert wie in Bublath's Sendung - sprich
> Diffamierung und Polarisierung in höchstem
> Ausmass.

Wo, bitte, ist es Diffamierung, wenn man die Wahrheit auf den Tisch legt?

Es ist immer wieder die gleiche Sache: Kritik ist verboten. Das den Schulmedizinern vorzuwerfen ist eine Sache. Das den Schulmedizinern vorzuwerfen, solche Unterdrückung aber selber rund um die Uhr zu betreiben, das ist eine Frechheit.

Ulrich Boot
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[*/QUOTE*]
Logged


Heaven can wait!

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 672
SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #2 on: October 13, 2007, 05:05:14 PM »

Es gibt noch einen Thread. Für die Lachtränen ist auch hier gesorgt. Unter anderem: 14 Thesen, warum der Herr Boot kein Homöopath ist.

http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F498/thread1314588.php


[*QUOTE*]
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Joachim Bublath
Forum zur Sendung

"Medizin der Person"
von: erika meiner
Erstellt am: 22.09.07, 10:41
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Zitat aus "Einführung in die Homöopathie" Band 1 - von Prof. Dr. med. Mathias Dorcsi:
Niemand möchte die naturwissenschaftliche Medizin verwerfen, sondern sie in eine anthropologische Medizin integrieren, um auf diese Weise erst ihre kostbasten Schätze zu heben (L.Ranke).
Die Beschränkungen der naturwissenschaftlichen Medizin auf das Meß- und Wägbare und ihre zunehmende Aufsplitterung in kleinste Fachgebiete läuft Gefahr, den zu vergessen, dem die Medizin eigentlich zu dienen hat - dem Menschen - so wie er wirklich leidet. Eine metanaturwissenschaftliche Medizin hat sich um das Ermeßbare und Erwägbare wie die geistige, seelische und körperliche Verfassung genauso zu bemühen. wie um die Natur und das Wesen des Menschen. Um das Handeln des Menschen beurteilen zu können, muß man seine Rolle studieren, die er spielen kann, spielen will, spielen möchte, spielen darf und spielen muß, oder die er zu spielen behindert. - und verhindert wird. Die Suche nach dem Sinn des Lebens und Leidens erfordert ein neues Menschenbild und ein neues Weltverständnis. Ein Mensch ist gesund, wenn er in sich, mit sich und mit der Umwelt in Harmonie ist, Krankheit ist die Folge einer äußeren oder inneren Störung dieses Gleichgewichtes. Heilen heißt die Wiederherstellung der ganzen und unversehrten Harmonie und Handlungsfähigkiet der Person. Das ist mehr, als war wir bisher gelernt und getan haben. Des Arztes einziges und vornehmstes Ziel ist, den Menschen gesund zu machen, was man heilen nennt. Möge unser Beitrag einer "Medizin der Person" vielen Ärtzen für viele Patienten die Idee der Homöopathie näherbringen - Prof.Dr.med Mathias DORCSI

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Re: "Medizin der Person"
von: erika meiner
Erstellt am: 22.09.07, 12:25

Die Naturheilkunde (sei sie von Ärzten oder auch Heilpraktikern ausgeführt), fungiert als Bindeglied des oben beschriebenen Dilemmas, da sich hier der Patient in seiner Gesamtheit wahrgenommen fühlt. Sie kann für den therapierenden Arzt der offen dafür ist entweder als Bereicherung empfunden werden; denn es gibt durchaus auch etliche naturheilkundlich aufgeschlossene Ärzte; oder sie ist der Stachel im Fleische des des Arztes, der keinerlei andere Wahrheit gelten lassen will oder kann, als der, die er selbst für sich als richtig und wahr erkannt hat. Häufig führen jedoch verschiedene Wege ans gleiche Ziel.

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Re: Stellungnahme Teil 1:
von: erika meiner
Erstellt am: 10.10.07, 07:31

Sehr geehrte Damen und Herren, die hier dieses Forum Betreuen,
Sehr geehrte Damen und Herren, die zur Zeit hier im Forum sind,

Ich bedauere sehr, welchen Verlauf dieses Forum gestern genommen hat - sehr gerne möchte ich jedoch die Gelegenheit dazu bekommen zu den Diffarmierungen meiner Person Stellung zu beziehen. Hierzu läßt es sich nicht umgehen, nochmal auf Herrn UlrichBoot zurückzukommen, bzw. diesen Beitrag an Ihn auch persönlich zu richten, so wie es ursprünglich geplant war:
Teil 1:

Sehr geehrter Herr Boot,

hiermit möchte ich nochmal zu den Verunglimpfungen meiner Person Ihrerseits Stellung nehmen.

Mittlerweilen bin ich zu der Überzeugung gekommen, daß ich mich in Ihnen offensichtllch sehr getäuscht habe. Ursprünglich hielt ich Sie für einen erfahrenen genuinen Homöopathen der "alten Schule", wovor ich durchaus großen Respekt habe, und glaubte, sie seien erst hier im Forum dazugestoßen, ohne vorher Beiträge der letzten Tage und Wochen gelesen zu haben. Dies hätte mir gut Ihre Reaktion erklären können, daß Sie es so abwerten, wenn man rein schulmedizinisch/ physikalisch versuchte zu erklären, weshalb eine bloße Verdünnung von Ausgangsstoffen (Homöopatihika - in genannten Beitrag bezogen sich diese auch eine Studie und war ein niererpotentes Komplexmittel, was nicht ich verordnet hatte, sondern eine veröffentlichte Studie des "Ärzteblattes war, die UteMaria hier ins Forum gestellt hatte, mit dem Bemühen hier aufzuzeigen, daß es auch sehrwohl Studien gibt, in denen das Ergebnis positiv ausfällt für die Homöopathie.

Leider hat haben sie Ihren Focus in Ihren Kommentaren ständig auch mich bezogen und mich versucht zu verunglimpfen auf "Kaffenkränzchenniveau", ohne daß ich Ihnen einen Anlass dafür gegeben hätte. Ich kenne Sie nicht und habe Ihnen nichts getan.
Auf mein Bitten, einen eigenen Beitrag in dieses Forum zu schreiben haben Sie auch nicht reagiert. Dort hätten Sie Ihre reichen Erfahrungen in der Homöopathie den anderen Forenteilnehmern mitteilen können. Ebenso hätten sie wissenschaftliche Argumente über Wirkungart und Wirkungsweise in ihren Beitrag einbauen können, um den Kritikern der Homöopathie diese näher zu bringen. Ich hatte sie gebeten, doch einen eigenen konstruktiven, qualitativ hochwertigen Beitrag in dieses Forum einzubringen. Mindestens wäre es schön gewesen - wären sie für die Forenteilnehmer, die bis jetzt keinerlei Erfahrung mit der Homöopathie gemacht haben, ein kompetenter Ansprechpartner zu sein, mit dem man sich in dessen eigenen Beitrag besonders gut austauschen kann. Dies haben Sie jedoch leider nicht getan. Daher bin ich nicht mehr so überzeugt, ob Sie wirklich Homöopath sind, oder ob Ihre Interessen auf einem anderen Gebiet liegen, sei es mich zu diffamieren, die Naturheilkunde, die Heilpraktiker, die Homöopathie, dieses Forum an sich oder was immer auch.

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Re: Stellungnahme Teil 1:
von: Armin2
Erstellt am: 10.10.07, 20:11

> Leider hat haben sie Ihren Focus in Ihren
> Kommentaren ständig auch mich bezogen und mich
> versucht zu verunglimpfen auf
> "Kaffenkränzchenniveau", ohne daß ich Ihnen einen
> Anlass dafür gegeben hätte. Ich kenne Sie nicht
> und habe Ihnen nichts getan.

Warum so mimosenhat Frau Meiner? Auf meinen Hinweis zur Quantenmedizin, der einmal zum Ueberlegen und Diskussion hinsichtlich Quantenmedizin einladen sollte, bekam ich von Ihren Mitstreitern/innnen folgende Antwort:

>Tschuldigung - vergaß zu erwähnen, dass ich Professor Arnim >meinte, der Kernspintomographie nicht mal richtig schreibt >geschweige korrekt interpretiert :o(

oder ein anderes Beispiel:

> Kwandemeschanigg find isch au guuud!
>
> Wolletse erneut vom Deemahh ablenggge und wieda
> üba de Schtudie herziehe?
>
> Lassetse maal - wir kommet schooo klar - ohne Sie.

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Re: Stellungnahme Teil 1:
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 23:33

Armin2 hat geschrieben:

> Warum so mimosenhat Frau Meiner? Auf meinen
> Hinweis zur Quantenmedizin, der einmal zum
> Ueberlegen und Diskussion hinsichtlich
> Quantenmedizin einladen sollte, bekam ich von
> Ihren Mitstreitern/innnen folgende Antwort:

Diese Überlegung hatte ich auch schon mal in den Raum gestellt in meinem ersten Beitrag: "Schulmedizin, das einzig wahre, alles andere ist Betrug - glauben Sie das?" Ich hatte dort zu diesem Thema ein Buch genannt - "Biophotonen-Neue Horizonte in der Medizin - von Fritz-Albert-Popp-Haug. (Wenn dies mit den Bücherempfehlungen so weiter geht, wird mir vermutlich noch ein Verlags-Mafia-PR unterstellt). Waren Sie nicht sogar einer der User, der in der "Stellungnahme der Redaktion zur Bublathsendung" einen Teil aus meinem damaligen Beitrag herauskopiert hatte und eine Diskussion zum Thema Quantenmedizin geführt hatte, daher bin ich nicht weiter darauf eingegangen; die Vorstellung, daß darin vielleicht der Schlüssel der Erlärung der Homöopathie liegen könnte, finde ich jedenfalls sehr interessant und im oben genannten Buch erscheint mir dies auch sehr schlüssig, leider habe ich aber von der Quantenphysik viel zu wenig Ahnung, als daß ich mich auf diesem Gebiet auf irgendwelche Diskusionen enlassen würde; zumal ich glaube, daß Sie oben genannter User sind, der im einem Vortrag darüber diskutierte und durchaus Ahnung von dieser "Materie" zu haben scheint. Sorry, geht leider nicht.

Gruß
Erika

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Re: Stellungnahme Teil 1:
von: UlrichBoot
Erstellt am: 10.10.07, 20:36

> versuchte zu erklären, weshalb eine
> bloße Verdünnung von Ausgangsstoffen
> (Homöopatihika - in genannten Beitrag bezogen sich
> diese auch eine Studie und war ein niererpotentes
> Komplexmittel, was nicht ich verordnet hatte,
> sondern eine veröffentlichte Studie des
> "Ärzteblattes war, die UteMaria hier ins Forum
> gestellt hatte, mit dem Bemühen hier aufzuzeigen,
> daß es auch sehrwohl Studien gibt, in denen das
> Ergebnis positiv ausfällt für die Homöopathie.

Etwas zu verdünnen ist keine Homöopathie! Die Dynamisierung ist es, die Dynamisierung!!! Einen Stoff als Urtinktur oder auch nur ein mal potenziert zu nehmen, ist noch immer keine Homöopathie, weil das Grobstoffliche alles Feinstoffliche erdrückt. Das ist ganz ordinäre Phytotherapie. Herr oder Frau Godesberg hat das doch schon gesagt. Merken Sie denn nicht, wie blamabel es ist, sich ausgerechnet von einem Allopathen einen so einfachen Fehler vorhalten lassen zu müssen?

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Re: Stellungnahme Teil 2:
von: erika meiner
Erstellt am: 10.10.07, 07:35

Selbst wenn Sie Homöopath sein sollten, habe ich einen Homöopathen wie sie es sind noch nicht getroffen, denn ihr Verhalten in diesem Forum erscheint mir reichlich unsensiebel. Normalerweise sollte ein erfahrener Homöopath gerne sein Wissen teilen, anstatt nur auf anderen herumzuhacken. Selbst wenn sie ein langes Leben an großartigen Erfahrungen mit der Homöopathie und Naturheilkunde hätten, hätten Ihre Angriffe weder was mit Fairnes noch mit Korrektheit zu tun.

Ferner sagten Sie die Sendung des Herrn Bublath sei an allen Punkten völlig korrekt gewesen; hierzu bat ich Sie, nochmals den sehr ausführlichen und meines Erachtens mit Abstand besten Beitrag dieses Forums des Herrn Erich Sehne durchzulesen. Selbst an ihrer eigenen Überzeugung kann ich Ihnen ein Beispiel darlegen. Sie sind der Überzeugung, Homöopathie ist eine Wissenschaft und war dies schon immer, ja gar eine schulmedizinische Wissenschaft - in Gegensatz sagt aber die Sendung des Herrn Bublath aus, daß an der Homöopathie keinerlei wissenschaftlichkeit aufweist und daher auch keine Wissenschaft ist, sondern daß ihre Wirkung alleine auf den Placeboeffekt beruhe, und nur Scharlatanerei ist, ja mitunter sogar gefährlich, wenn man sich als Patient auf sie verläßt.

Möge es in diesem Forum in Zukunft wieder freundlicher zugehen.


Herzliche Grüße an alle, die diesen Beitrag lesen,
Erika Meiner


LIEBE DAMEM UND HERREN; DIE HIER DIESES FORUM BETREUEN ich bitte sie inständig, daß Sie diesen Beitrag veröffentlichen, da ich gestern meines Erachtes zu Unrecht sehr stark verunglimpft wurde. Daher bitte ich Sie um Ihr Verständnis und Ihr Einsehen.
Danach können Sie diesen Beitrag gerne schließen, damit er nur zur Lesbarkeit zur Verfügung steht. Ich danke Ihnen schon im Voraus für Ihr Verständnis und hoffe, diesen Beitrag bald im Forum veröffentllicht sehen zu dürfen.

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Re: Stellungnahme Teil 2:
von: Geheimbund
Erstellt am: 10.10.07, 10:08

Hallo Erika,

ich möchte dies zum Anlass nehmen Ihren Ausführungen voll zuzustimmen. Kompliment!

Das musste mal gesagt werden.

Vielleicht (ich habe es in einem anderen Thread schon erwähnt) sollte man auf Antworten bestimmter Teilnehmer einfach nicht mehr reagieren.

Machen Sie`s gut und weiter so.

Beste Grüße
Ge

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Re: Stellungnahme Teil 2:
von: erika meiner
Erstellt am: 10.10.07, 10:56

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion, die dieses Forum betreuen:
Ich danke Ihnen, daß Sie die vergangenen Beiträge inklusive meiner Stellungnahme doch noch ins Netz gestellt haben.

Ich hoffe, daß sich der Verlauf dieser Forumsdiskussion nicht am gestrigen Tag orientieren wird. Vielleicht kann es ja so doch noch auf die eine oder andere Weise zu befruchtenden Beiträgen kommen.

Viele Grüße an Ute Maria, Chrissie, Geheimbund und auch alle anderen die gegrüßt werden möchten
auf einen besseren Tag als den vergangenen

Gruß
Erika

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Re: "Medizin der Person"
von: UlrichBoot
Erstellt am: 10.10.07, 20:28

erika meiner hat geschrieben:
> Zitat aus "Einführung in die Homöopathie" Band 1 -
> von Prof. Dr. med. Mathias Dorcsi:
> Niemand möchte die naturwissenschaftliche Medizin
> verwerfen, sondern sie in eine anthropologische
> Medizin integrieren, um auf diese Weise erst ihre
> kostbasten Schätze zu heben (L.Ranke).

Was soll diese Selbstdarstellung? Solcherlei Personenkult baut ein Ärztebild auf, das tief in der wilhelminischen Zeit verankert ist, wo die Ärzte und Anwälte Honoratioren waren, zu denen das gemeine Volk aufschaute und buckelte. Just dieser Personenkult beutet die Kranken aus und nimmt ihnen das Recht auf freie Entfaltung. Auf dem Piedestal der Allopathie mögen sich die Herrschaften damit sonnen, aber doch nicht in der Wissenschaft!

Begreifen Sie es denn nicht? Da wird ein Weltbild des Personenkults aufgebaut und als Medizin verkauft. Dieses Untertanenthum hat Hahnemann bekämpft. Und wie er dagegen gewettert hat! Lesen Sie das Organon.

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Re: "Medizin der Person"
von: erika meiner
Erstellt am: 11.10.07, 15:36

UlrichBoot hat geschrieben:
>Was soll diese Selbstdarstellung? Solcherlei Personenkult baut ein Ärztebild auf, >das tief in der wilhelminischen Zeit verankert ist, wo die Ärzte und Anwälte Honoratioren waren, zu denen das gemeine Volk aufschaute und buckelte. Just dieser Personenkult beutet die Kranken aus und nimmt ihnen das Recht auf freie Entfaltung. Auf dem Piedestal der Allopathie mögen sich die Herrschaften damit >sonnen, aber doch nicht in der Wissenschaft!

Das Zitat des Herrn Dorcsi hatte ich bereits vor jetzt 4 Wochen ins Netz gestellt da es hier genügend Teilnehmer gibt, denen das Wort eines Heilpraktikers NICHTS zählt! Daher hatte ich einen alten Homöopathen der Wiener Schule herangezogen, der sowohl überzeugter Homöopath als auch Schulmediziner. war - Er hat großes Interesse daran gehabt, den Menschen in das Zentrum des Therapeuten zu stellen und bewiesen, daß sich Schulmedizin und Homöopathie nicht ausschließen. Was mir an seinem Zitat gut gefällt ist, daß er das Dilemma der Schulmedizin aufzeigt, die sich in immer kleinere Teile und Fachgebiete aufteilt. Der Patient fühlt sich häufig nicht mehr in seiner Gesamtheit wahrgenommen (er ist beim Hausarzt, Internisten , Kardiologen, Gynäkologen, Allergolgen, Rheumathologen, Psychiater, HNO-Arzt, Gasteroenterologen, Pulmonologen, Radiologen, .... usw.).
Der Mensch wird in seiner Gesamtheit kaum mehr wahrgenommen. An diesem Punkt setzen viele Therapien der Naturheilkunde an, wie z.B. auch die Homöopathie; sie versuchen den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen (Körper, Seele, Geist).
Prof. Dr. Dorcsi reicht nicht so lange zurück, er ist erst vor wenigen Jahren gestorben.

Gruß
EM

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Re: "Medizin der Person"
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 09:58

14 THESEN die aufzeigen, daß der mich verunglimpfende "Homöopath" KEIN Homöopath ist:

These 1:
Einfachste GRUNDKENNTNISSE der Homöopathie fehlen. Beispiel Arzneimittelprüfungen:
Sie wurden von einem anderen User gefragt, ob ein einzelnes homöopathisches Arzneimittel das ja chemisch aus tausenderlei Verbindungen besteht vor der Verarbeitung in seine Reinsubstanzen aufgeteilt werden muß, wenn doch auch ein Komplexmittel mit 4 Cerealien nicht mehr beherschbar sei.
Ihre Antwort: (Zitat Herr Boot)
>Nein, das läßt sich in praxi gar nicht realisieren. Es ist aber auch nicht nötig, weil die Arzneimittelprüfungen die vorhandenen Stoffgemische untersuchen.<
>Komplexmittel werden aber nicht als Komplexmittel untersucht, sondern als reines Phantasieprodukt auf den Markt gebracht. Das ist sehr verwerflich!<
Fakt ist: homöopathische Arzneimittelprüfungen finden am Menschen statt und nicht durch irgendwelcherlei Labortechnisches Zutun (siehe Organon 6.Auflage, §§ 120 -44), daß auf diese Weise schwerlich "Stoffgemische untersucht" werden könnten müsste wohl jedem einleuchten. - Es werden die Symptome an Patienten beobachtet und dokumentiert und keine chemischen Analysen gemacht.

THESE 2:
Benutzung ständig WIEDERKEHRENDER hohle PHRASEN wie z.B. >lesen Sie erst mal das Organon, Antidot, wahre Homöopathie, reine Lehre, wissenschaft der Homöopathie, Quantenfeldschwingungen< usw., die man in relativ kurzer Zeit erlernen kann. Sie füllen diese aber an keiner Stelle mit Inhalt (mit eigenem!!!).

THESE 3:
Sie haben bis jetzt keinerlei Komentar abgegeben, der WISSEN und KOMPETENZ in Sachen Homöopathie hätte erkennen lassen; unter dem Vorwand, dies sei eines Wissenschaftlers, Arztes und Homöopathen unwürdig,

THESE 4:
Sie sind nicht in der Lage, sich mit Forenteilnehmern auf homöopathiscche Diskussionen einzulassen, die homöopathischer Kompetenz erfordern würde - deshalb meiden Sie diese.
antworten
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Re: Stellungnahme 4: "Homöopathische Enthüllungen!"
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 10:09
26 mal gelesen

Stellungnahme 3 trägt leider den Namen Re: "Medizin der Person". und wurde vor wenigen Minuten gepostet - Es empfiehlt sich, dieses zuerst zu lesen.

THESE 5:
Sie rühmen sich des ORGANONs von Samuel Hahnemann und weisen ständig darauf hin es zu lesen, aber selbst beherrschen Sie dessen Inhalte jedoch nicht. Beispiel siehe Arzneimittelprüfungen.

THESE 6:
Sie nennen sich Wissenschaftler, Arzt und Homöopath und bestehen darauf, daß die Homöopathie eine WISSENSCHAFT sei, während die anerkannte Wissenschaft dies bestreitet.

THESE 7:
Sie "wissen", daß die Wirkungsweise der Homöopathie auf den Quantenfeldschwingungen beruht, obwohl die moderne Quantenphysik diesen Nachweis bis heute noch nicht erbracht hat. Bis jetzt gibt es lediglich einige zaghaften Theorien und Denkansätze in diese Richtung - Wissenschaft ist aber auch dieses noch nicht anerkannt.


THESE 8:
Sie bezeichnen sich selbst als "treuen Homöopathen im Sinne Hahnemanns, der die reine Homöopathie vertritt", empfinden es jedoch offensichtlich als Beleidigung, daß ich sie ursprünglich für einen "Genuinen Homöopathen" der "Alten Schule" hielt.
Mir scheint, sie können mit dieser Begrifflichkeit nicht anfangen.
Info:
Genuine Homöopathen bezeichnet die homöopathische Richtung, die sich auf die alten großen Homöopathen berufen, da sie diese als die zuverlässigste Quelle für gute Homöopathie ansehen ( wie z.B. Hahnemann, Kent, Boger, Bönninghausen, Jahr, Lippe, Hering usw). Neuere Autoren werden in der Regel abgelehnt, da diese die bestehende Basis der Homöopathie "untergraben und verwässern" . Mit "Genuin" drückt diese Gruppieung der Homöopathen ihren Qualitätsanspruch an eine seriöse Homöopathie aus.
Schwer verständlich, was für einen Hahnemannianer daran beleidigend sein könnte!?
antworten
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Re: Stellungnahme Teil 5: "Homöopathische Enthüllungen"
von: erika meiner
Erstellt am: 12.10.07, 10:17
25 mal gelesen

THESE 9:
Sie dffamieren andere alte Homöopathen, wie z.B. Mathias Dorcsi, der die "Wiener Schule" begründete und versuchte, die Homöopathie wieder offiziell in die Medizin zu intigrieren sowie den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Therapie zu stellen.

THESE 10
: Sie sind nicht fähig dazu, irgendwelche Angaben bezüglich ihrer ARBEITSWEISE oder ihrer homöopathischen QUELLE zu geben (außer des Organons des Herrn Dr. S. Hahnemann), bzw.eigene Ansichten bezüglich der Homöopathie. Sie erklären zwar, daß sie für die "reine und unverfälschte Homöopathie" eintreten aber sind nicht fähig, dies näher auszuführen, was Sie damit meinen, außer "Organon".

THESE 11:
Sie behaupten > niedere Potenzen z.B. in der D! gehören nicht zur Homöopathie; sie sind reine Phytotherapeutika.
Fakt: Es gibt in der Homöopathie die Therapiemöglichkeit der "Organotropie" - sie ist dazu gedacht, einzelne Organsysteme anzuregen und zu stützen. Sie werden zu Teil auch als "Drainagemittel" verwendet. Ein berühmter Homöopath der díese regelmäßig und sehr gerne in seinen Therapien "zwischenschaltete", war J. Compton Burnett:

These 12:
Ihre Vorgehensweise in diesem Forum ist [...]* und Dominanz nicht zu überbieten. Das macht Ihnen so schnell keiner nach. Sie diffamiren andere Forenteilnehmer durch Beleidigungen, lassen aber selbst keinerlei wirkliches Wissen erkennen.

These 13:
Sie legen dar, daß ihr Grundprinzip "Ehrlichkeit" ist, Ihre Behauptungen lassen aber genau diese vermissen.
Sie behaupten zum Beispiel:
>Heilpraktiker huschen gerade mal durch einen Volkshochschulkurs und schauen dann, wo sie am günstigsten der "Schein" zu haben ist - die HP´s sollten "ehrlich" sein, und diese "Tatsache" entlich zugeben.

THESE 14:
Ich behaupte, Sie sind aus anderen Beweggründen in diesem Forum, als sich für die Sache der Homöopathie oder der Naturheilkunde einzusetzen und stark zu machen.
Ich behaupte, Sie sind hier um mich zu diffamieren oder die Heilpraktiker allgemein, die Naturheilkunde, diese Forum oder was auch immer.

Ich FORDERE daher jeden LESER in diesem Forum AUF, sich diesbezüglich seine eigene Meinung zu bilden aufgrund der FAKTENLAGE. Ich habe mir hierzu auch die meine gebildet.

Und noch eine kleine Empfehlung mit auf den Weg:
Um Ihre Erkenntnisse in Sachen Homöopathie etwas aufzufrischen Herr Boot, würde ich ihnen wärmstens ein paar """homöopathische Hausfrauen und Kaffekränzchen-Wochenendseminare" empfehlen, und "lesen sie das Organon, und kommen vieleicht in 5 oder 10 Jahren mal wieder, denn dies ist ein Ort für Fachdiskussionen und nicht für Gespräche auf Kaffekränzchen-Niveau."""(Zitat stammt aus der Feder des Herrn Boot)


Viele Grüße an alle im Forum

* Anmerkung der Redaktion: Der Beitrag wurde wegen unsachlicher Wortwahl editiert.


Erika Meiner
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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #3 on: October 15, 2007, 11:42:21 AM »

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/protest_aid_135847.html

Aber begriffen haben die Herrschaften vom Focus nicht, was der Gero von Randow auch ihnen Leviten las. Optisch im Artikel eingebettet: Reklame für Homöopathie, siehe diesen Screenshot:



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« Last Edit: October 15, 2007, 11:54:06 AM by ama »
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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #4 on: October 15, 2007, 11:57:25 AM »

Aha, es gibt einen neuen Weblog. Und mit dem richtigen Thema:

[*QUOTE*]
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Kritisch Gedacht - Der Wissensblog

Aktuelle Informationen zu Para- und Pseudowissenschaften

Zerstoßene Kakerlaken, Milben, Hundekot

Sonntag, Oktober 14th, 2007 in Alternativmedizin, Medien by Ulrich Berger

“Wissenschaft als Abstimmungsergebnis, das ist der Sieg des Irrationalen.” Also sprach Joachim Bublath, Leiter der ZDF-Wissenschaftsredaktion. Was war geschehen? Nun, Anfang September hatte sich Bublath erdreistet, in der ZDF-Sendung Die modernen Wunderheiler kritisch über Heilpraktiker und diverse Auswüchse der Alternativmedizin zu berichten. Unter anderem wurden in dieser Sendung auch einige weniger appetitliche Inhaltsstoffe homöopathischer Urtinkturen aufgezählt, siehe Titelzeile.

Wütende Anhänger der irrigerweise als “sanft” und “pflanzlich” geltenden Homöopathie stürmten daraufhin das online-Forum des ZDF. Der Bund Deutscher Heilpraktiker forderte seine Fans zu einer Spam-Attacke gegen Bublath auf, wie dieser nun in einem Focus-Artikel berichtet. Auch der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte reagierte wenig “sanft” zuerst mit einer weinerlichen Presseaussendung und schickte dann den Anwalt hinterher. Moniert wurde mangels substanziellerer Angriffspunkte die in der Sendung getätigte Behauptung “In keiner wissenschaftlichen Studie waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos.” Das ist in der Tat falsch. Viele Studien weisen homöopathische Mittel als überlegen gegenüber Placebos aus. Besonders die kleinen, schlecht designten Studien übrigens. Das ZDF jedenfalls zog den Schwanz ein und löschte die Seite zur Sendung aus dem Netz.

Ähnlich erging es kürzlich einem Blogger, der auf dem Quackometer-Blog über eine der dümmsten und zugleich gefährlichsten Behauptung mancher Homöopathen, nämlich dass Malaria mittels Globuli heilbar wäre, berichtet hatte. Der Beitrag unter dem treffenden Titel The Gentle Art of Homeopathic Killing wurde nach einer Klagsdrohung der Society of Homeopaths vom Provider aus dem Netz genommen. Mit wenig Erfolg übrigens: Innerhalb weniger Tage nach Bekanntwerden dieses Aktes der Zensur wurden Kopien des Beitrags auf dutzenden von kritischen Webseiten eingestellt, berichtet der selbst schon von Zensur betroffen gewesene David Colquhoun auf seinem Improbable Science Blog.

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Oktober 15th, 2007 um 10:02 vormittags
Dr. Erich Eder

Artikel “Selbstzensur im ZDF” in der “Zeit”: http://www.zeit.de/online/2007/42/zdf-selbstzensur?page=all

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[*/QUOTE*]

mehr:
http://kritischgedacht.wordpress.com/2007/10/14/zerstosene-kakerlaken-milben-hundekot/

mehr:
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/protest_aid_135847.html

mehr:
http://openpr.de/news/156606/Verheerende-Zuschauerkritik-auf-Bublaths-Alternativmedizin-Veriss.html

mehr:
http://www.quackometer.net/blog/

mehr:
http://www.quackometer.net/blog/2007/08/gentle-art-of-homeopathic-killing.html

mehr:
http://www.badscience.net/?p=431

mehr:
http://dcscience.net/

Forumsbeiträge archiviert:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Esoteriker_im_Krieg_gegen_die_Wahrheit_im_ZDF

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« Last Edit: October 15, 2007, 12:29:39 PM by ama »
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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #5 on: October 15, 2007, 06:26:49 PM »

Eine Stellungnahme des Vereins Promed ist auch zu lesen:

http://www.promed-ev.de/modules/news/article.php?storyid=110

[*QUOTE*]
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Gesellschaft : ZDF, Nachwehen einer Sendung: ein (zu) hoher Preis für Ruhe

Das ZDF hatte im September einen Beitrag von Joachim Bublath zur Alternativmedizin gesendet. Nach massiver und konzertierter Kritik knickte das ZDF jetzt ein. Ein Lehrstück.

Eigentlich hatte Joachim Bublath in seiner Sendung vom 5. September nur ein wenig von dem zusammengetragen, was man korrekterweise zu verschiedenen alternativmedizinischen Angeboten sagen kann. Trotzdem sorgte die Sendung bei Profiteuren und Gläubigen der Alternativmedizin für enorme Aufregung: es gab Stellungnahmen und gelinde Androhungen rechtlicher Schritte, verbales Fäusteschütteln im zugehörigen ZDF-Forum und Aufrufe, Bublaths email-Postfach zu überfluten.

Der "Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte" sah sich direkt nach der Sendung zu folgender Stellungnahme aufgefordert:

Zitat:
.....................................................................................................................................
    Verheerende Zuschauerkritik auf Bublaths Alternativmedizin-Veriss
    Gesundheit & Medizin
    Pressemitteilung von: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
    PR Agentur: Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
    Ein Kommentar zur Sendung "Die modernen Wunderheiler", ZDF, 5.09.07, Wissenschaftsmagazin Joachim Bublath:
    Mit Ekelfleischbildern, Kakerlaken und längst widerlegten Studien trat Joachim Bublath an, das von ihm selbst entworfene romantische Homöopathie-„Bild vom Menschen im Einklang mit der Natur“ auseinander zunehmen. Alles Glaubenssache, alles Placebo, so dass Fazit dieser Sendung, die sich nicht die Mühe machte, Behauptungen zu belegen oder – gehört das nicht auch zum Wissenschaftsjournalismus? – die andere Seite zu zeigen. Selbst beim Fernsehmeerschweinchen wirkte (ja, wirkte!) die Homöopathie, aber auch hier nur durch die Streicheleinheit. Und bei der Schweineherde? Glauben Sie, Herr Bublath, der Tierarzt geht Tiere liebkosend und Arzneimittel gebend durch den Stall? Nein, das kriegt kein Schwein mit – lesen Sie es nach: www.carstens-stiftung.de/eigene/vet/index.php.
    Die ZDF-Zuschauer haben zum Glück eine eigene Meinung, sie ist verheerend: www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/2/0,1872,5249314,00/F498/
    Christoph Trapp
    Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
    Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte
    Am Hofgarten 5, 53113 Bonn
    Tel 0228 - 2425332, Fax 0228 – 2425331
    presse@dzvhae.de, www.welt-der-homoeopathie.de

    Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde 1829 in Köthen (Anhalt) gegründet und ist der Berufsverband der Ärztinnen und Ärzte, die über die Zusatzbezeichnung "Homöopathie" verfügen. Der Verein hat etwa 4.000 Mitglieder, die Hälfte sind Vertragsärzte. Neben den gesundheits- und berufspolitischen Aufgaben setzt sich der DZVhÄ für eine qualifizierte Weiterbildung "Homöopathie" und der Förderung der Forschung ein.
.....................................................................................................................................
Quelle: Open PR Presemitteilungsportal


Nach einem Monat Überlegung, wohl wie man dem ZDF noch Ärger bereiten könne, wurde dies hier nachgeschoben:

Zitat:
.....................................................................................................................................
    Homöopathische Ärzte wollen Gegendarstellung vom ZDF gerichtlich durchsetzen

    (lifepr) Bonn, 08.10.2007 - Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat kurz nach der ZDF Wissenschaftssendung Joachim Bublath vom 5. September eine Gegendarstellung gefordert. Es geht um die Aussage: "In keiner wissenschaftlichen Studie waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos." Dies wurde sowohl in der Sendung gesprochen, als auch in ähnlicher Formulierung auf der Website des ZDF geschrieben. Inzwischen wurden auf der betreffenden Website alle Inhalte entfernt, der DZVhÄ begrüßt dies und wertet das Löschen als stillschweigende Richtigstellung. (Links zu den Originalseiten unten)Die Gegendarstellung wurde vom ZDF allerdings – teils aus formalen Gründen, teils aus inhaltlichen Gründen - abgelehnt. Der DZVhÄ hat seine Forderung auf Gegendarstellung nun mit Hilfe eines Anwalts erneuert. Der Hamburger Medienanwalt Helmuth Jipp hat heute beim Landgericht Mainz einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eingereicht. Der DZVhÄ fordert das ZDF auf, in der Sendung am 10. Oktober folgenden Satz zu verlesen:

    "Diese Behauptung ist unrichtig. In zahlreichen, nach wissenschaftlichen Regeln durchgeführten Einzelstudien und auch in Metaanalysen konnte eine signifikante Überlegenheit homöopathischer Arzneimittel gegenüber Placebos nachgewiesen werden."

    In der Bublath-Sendung "Die modernen Wunderheiler" wurden auf sehr schlichte Art und Weise alternative und/oder komplementäre Heilverfahren verrissen, so auch die Homöopathie. Die Placebo-These wird von der ZDF-Redaktion Naturwissenschaft und Technik begründet mit der vor zwei Jahren im britischen Lancet veröffentlichten Studie von Prof. Matthias Egger, Universität Bern. Diese Arbeit war Teil des Programms zur Evaluation der Komplementärmedizin (PEK), das vom Schweizer Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben wurde. Die Studie erregte seinerzeit großes Aufsehen und wurde von Lancet kommentiert mit "Das Ende der Homöopathie". Doch nach und nach kamen die Fakten ans Licht: Diese Studie ist nichts als eine "statistische Operation", so die Schweizerische Ärztezeitung. Am Anfang standen 110 Studien verschiedener Bereiche der Homöopathie – es wurden Einzelmittel- und Komplexmittelverordnungen gemischt – und 110 Studien der Schulmedizin. Das Ergebnis war positiv für die Homöopathie, sprich höher als Placebo. Dann wurden die insgesamt 220 Studien zunächst auf 21 homöopathische und acht konventionelle Studien reduziert aufgrund von Kriterien, die in der Studie nur relativ vage beschrieben werden; schließlich wurde noch einmal reduziert, es blieben nun acht Homöopathie-Studien und sechs konventionelle. Durch statistische Hochrechnung wurde "die größte Homöopathiestudie aller Zeiten" erreicht, mit dem Ergebnis, dass "die klinischen Effekte der Homöopathie Placeboeffekte sind." "Die Studie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurde", urteilt Peter Mattmann, Mitglied der PEK-Expertengruppe. Seine Begründung: "Die Berner Wissenschaftler haben einen völlig falschen Ansatz gewählt, der der Homöopathie nicht gerecht wird. Ihre Studie ist mit grundlegenden Fehlern behaftet. Die Aussagekraft ist gleich null."

    Die PEK-Hauptstudie war eine Evaluation der real praktizierten Komplementärmedizin in der Schweiz. Sie durfte unter Androhung rechtlicher Schritte nicht veröffentlicht werden. Der erste Schlussbericht war nicht im Sinne Gesundheitsministers Couchepins; er enthielt die Empfehlung, anthroposophische Medizin, Phythotherapie und Homöopathie in der Grundversicherung zu belassen. Die Empfehlung wurde gestrichen, die Methoden herausgenommen.

    Mitte September 2007 hat der Schweizer Nationalrat die Bereitschaft signalisiert, einzelne alternative Heilmethoden, wie die Homöopathie, wieder in die Grundversicherung aufzunehmen und die Komplementärmedizin in Forschung und Lehre umfassend zu berücksichtigen. Denn auch das Kostenargument ist inzwischen vom Tisch: Tatsächlich verursachen alternative Behandlungsmethoden mit 60 bis 80 Millionen Franken laut Presseberichten nur jeweils rund 0,3 Prozent der Gesamtkosten in der Grundversicherung. Von der Egger-Studie redet niemand mehr, jedenfalls nicht in der Schweiz.

    Ansprechpartner:

    Herr Christoph Trapp
    Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
.....................................................................................................................................


Das ist natürlich eine Albernheit, denn das Recht auf eine Gegendarstellung ist ein Persönlichkeitsrecht. Abstrakte Entitäten wie "die Homöopathie" sind nicht gegendarstellungsfähig. Auch eine "Korrektur" in dem Sinne des Zentralvereins hat wenig Aussicht, vor Gericht tatsächlich einzuklagen zu sein. Selbst wenn die Aussage definitiv falsch und nicht nur ein wenig unpräzise wäre, würde doch das Fazit der Redaktion durch Meinungs- und Pressefreiheit geschützt. Es wird ein wenig im dunklen juristischen Wald gepfiffen, gerade genug um die eigene, juristisch meist unkundige Anhängerschaft in dem Glauben zu wiegen, man werde eine solche Majestätsbeleidigung nicht hinnehmen und müsse dies auch nicht. Tragisch ist nun, dass das ZDF sich nicht hinter Bublath stellt, sondern vor den Kritikern, die auch in Ermangelung tatsächlicher Sachargumente nicht vor persönlichen Attacken zurückschrecken, einknickt. Was fürchtet das ZDF eigentlich? Was hat es zu verlieren, was zu gewinnen, wenn es im Fazit wahrheitsgemäße Darstellungen so kampflos preisgibt?

Darf man demnächst erwarten, dass kirchlichen Gruppierungen demnächst ein Recht auf "Gegendarstellung" in Wissenschaftssendungen zur Evolution eingeräumt wird?

Im Rundfunkstaatsvertrag, dem auch das ZDF nach Satzung (auch dort wird der Auftrag nach RStV noch einmal explizit und fast gleichlautend formuliert) verpflichtet ist, steht im Paragraphen 11:

Zitat:
.....................................................................................................................................
    § 11 Auftrag

    (1) Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat durch die Herstellung und Verbreitung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken. Er kann programmbegleitend Druckwerke und Telemedien mit programmbezogenem Inhalt anbieten.

    (2) Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat in seinen Angeboten und Programmen einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Er soll hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Sein Programm hat der Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Er hat Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten.

    (3) Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat bei Erfüllung seines Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen.
.....................................................................................................................................

Quelle: Rundfunkstaatsvertrag


Das ZDF hat mit dem gesendeten Beitrag seinen Auftrag erfüllt, genauso wie es durch Löschung dieses Beitrags jetzt gegen seinen Auftrag verstößt. Es verunmöglicht nämlich genau eine freie und objektive Meinungsbildung, indem es sich selbst beschränkt. Während bei euphemistischen Berichten zur Homöopathie nicht mit einem derartigen konzertierten Echo zu rechnen ist, nicht mit juristischen Konsequenzen gedroht wird wegen Falschdarstellung, läßt sich das ZDF nach diesem wichtigen Beitrag zur öffentlichen Diskussion ins Bockshorn jagen. Durch diese Selbstbeschränkung entsteht also eine Schieflage in der öffentlichen Wahrnehmung. Gero von Randow schreibt zutreffend heute in der "Zeit" von der "Selbstzensur im ZDF":

Zitat:
.....................................................................................................................................
    Ein Vorgang, aus dem dreierlei über Journalismus gelernt werden kann. Erstens: Die öffentlich-rechtliche Struktur eines Senders garantiert mitnichten, dass die journalistische Ethik durchgehalten wird. Anstatt beispielsweise eine Diskussionssendung oder eine Netzdebatte anzusetzen, ging die Chefetage vor der Lobby in die Knie.

    Zweitens: Das Internet zwingt den Journalismus in die öffentliche Auseinandersetzung, weshalb es mehr denn je auf das Rückgrat des Journalismus ankommt. Woran es diesmal fehlte. Drittens: Die Besonderheitern des Internets werden von traditionellen Medienhäusern oft nicht recht verstanden. Wie sonst konnten die ZDF-Oberen glauben, es brächte etwas, einen Beitrag aus dem Netzangebot zu entfernen? Was einmal mit Netz steht, wird man nicht mehr los. Im Internet versendet sich nichts. Seine Inhalte erscheinen auch nicht auf einem Substrat, mit dem sich anderntags Fisch einwickeln ließe.
.....................................................................................................................................



Rechte verkümmern, wenn man sie nicht nutzt. Wenn man nicht mehr sagen darf, dass 2 und 2 vier ist, weil es eine lautstarke Lobby für das "Ergebnis" fünf gibt, gibt man einen Teil der Realität preis und begibt sich in eine Spirale der Irrationalität. Mehr noch, man verhindert, indem man nicht für die Wahrheit streitet, dass die Menschen das korrekte Ergebnis kennenlernen und sich selber ein Bild machen können. Manchmal darf der Klügere nicht nachgeben, weil er sonst der Dummheit den Weg bereitet. Speziell in diesem Fall wird den Profiteuren der Weg bereitet, die ungestört und möglichst unbehelligt von realistischen Einschätzungen ihren Geschäften nachgehen wollen. Die Zucker und Wasser in Verbindung mit ein bisschen pseudopsychologischem Getue als Arzneien verkaufen wollen. Die ihr Geschäft zur Not über den Kadi schützen lassen, anstatt Argumente zu liefern. Die ihr Recht auf Meinungsäußerung immer einfordern, weil sie nicht mehr als ein bissel interessengeleitete Meinung haben, es aber anderen nicht zugestehen wollen, die handfeste Agumente und Fakten auf ihrer Seite haben. Meinung alleine schafft keine Realtität; wirtschaftliche Realität, nämlich ein florierendes Geschäft mit der Unwissenheit der Bevölkerung, kann sie jedoch sehr wohl schaffen.

Anstatt den "Fall" ruhig den Haus-Justiziaren vorzulegen und die Kritiker kommen zu lassen, hat man in vorauseilendem Gehorsam dem Druck der Gläubigen und Geschäftemacher nachgegeben. Der nächste Journalist, der sich kritisch zur Alternativmedizin äußern will, wird aus dem Fall seine Lehren ziehen: nämlich die, dass das ZDF sich nicht einmal hinter einen verdienten Mann wie Bublath UND die Wahrheit stellen mag, sondern dem Stammtisch und juristischen Drohgebärden nachgibt.

Das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern hätte beim ZDF kein Happy End: "Schneider und Söhne" wären noch dick im Geschäft, hätten sie dem Kind und seinen Erziehungsberechtigten nur eine einstweilige Verfügung angedroht.

Promed e.V., Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen © 2005 Promed e.V
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[*QUOTE*]


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SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #6 on: October 15, 2007, 07:16:58 PM »

Wenn das ZDF nicht mal Rückgrat genug hat, um eine inhaltlich korrekte Sendung gegen Esoteriker zu verteidigen, sondern den Text löscht, muß das Internet als Gedächtnis der Menschheit dieser Entgleisung des ZDF ein P vorsetzen!


Dies ist der Text der Sendung von Joachim Bublath vom 5.9.2007, geholt aus den Tiefen des Speichers von Google::

[*QUOTE*]
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Dies ist der Zwischenspeicher von G o o g l e für http://joachimbublath.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,7001123,00.html
nach dem Stand vom 7. Sept. 2007 11:52:59 GMT

ZDF.de
Sie sind hier:

    * ZDF.de Startseite/
    * Sendungen & Programm/
    * Joachim Bublath

Aktuelles Datum: 07. September 2007
 
Joachim Bublath


Benny Hinn, Fernsehprediger und Wunderheiler.
 
Selbst ernannte Heiler wie Benny Hinn verdienen gut an den Hoffnungen der Kranken.
Joachim Bublath
Heiler statt Arzt?
Das Geschäft mit der Hoffnung

Wer heilt, hat Recht - unter diesem Motto sind immer mehr Patienten bereit, selbst die exotischsten Behandlungen über sich ergehen zu lassen. Über Mundpropaganda und im Internet wird immer häufiger von spontanen Genesungen durch Wunderheiler berichtet. Besonders für Schwerkranke sind sie die Hoffnung, wenn die konventionelle Medizin keine Heilung versprechen kann. Der Anteil der Deutschen, der sich Heilung auch durch eine spirituelle Autorität vorstellen kann, hat sich in wenigen Jahren verdoppelt und liegt inzwischen bei zwölf Prozent.

Benny Hinn ist ein Star unter den Wunderheilern. Der fundamentalistische Fernsehprediger aus den USA, der sich als Werkzeug Gottes sieht, füllt auch schon in Europa ganze Fußballstadien. Zehntausende erwarten von ihm dann das große Wunder: die Heilung hoffnungslos Kranker. Die Logik seiner Botschaft ist einfach und verblüffend: "Jeder hat ein Recht auf Heilung, denn Krankheit ist illegal."
Veranstaltung von Benny Hinn.
Wunderheilungen als Höhepunkt der Massenpredigt
Der Wunderheiler

Bei den Veranstaltungen von Benny Hinn müssen die Zuschauer stundenlang stehen und die Hände erhoben halten. Dabei werden sie ständig beschallt, und so wird die Masse in eine Art Trance versetzt. Ausgeklügelte Ton- und Ventilationstechnik werde dazu eingesetzt, die Präsenz Gottes vorzutäuschen, berichten an der Show beteiligte Veranstaltungstechniker - und sprechen von regelrechtem Betrug. Zum Höhepunkt der Massenpredigt holt Benny Hinn chronisch Kranke auf die Bühne, um an ihnen Wunderheilungen zu vollführen. Krebspatienten sind danach angeblich von ihrer Geißel befreit, und Gelähmte bringen sogar die Kraft auf, ihren überflüssig gewordenen Rollstuhl in die Menge zu werfen.
 
Veranstaltung von Benny Hinn.
Mit technischen Tricks wird eine Art Massentrance erzeugt.

Das Publikum gerät in Ekstase. Und immer wieder tönen Spendenaufrufe. Eigens dafür verteilte Kuverts bieten die Möglichkeit, neben Geld auch Wünsche und Fürbitten mitzugeben. Doch hinter den Kulissen ist von einer ziemlich unchristlichen Raffgier die Rede. Und noch ein Vorwurf lastet auf Benny Hinns Show: Sie habe einige Schwerkranke dazu gebracht, auf ihre Medikamente zu verzichten, da sie sich nach der Veranstaltung für geheilt hielten. Als Folge soll es bereits einige Todesfälle gegeben haben. Rein rechtlich gesehen kann der Massenprediger dafür allerdings nicht belangt werden.
Geistheiler Peter Aziz in Aktion.
Schamane Peter Aziz in Aktion
Der Schamane

Der Geistheiler Peter Aziz, der sich selbst als modernen Schamanen bezeichnet, ist vor allem in Großbritannien berühmt. Er behauptet, durch Austreibung von Dämonen alle möglichen Krankheiten zu heilen. Dafür sind verschiedene Stufen vorgesehen. Am Anfang steht ein skurril anmutendes Ritual: Peter Aziz führt einen wilden Tanz auf, und immer wieder schreit er seine Patienten an und spuckt ihnen selbst zubereitete Flüssigkeiten in den Nacken. Schließlich packt er die nur für ihn sichtbaren Dämonen und zieht sie aus dem Körper der Kranken.

In der zweiten Stufe kommt eine halluzinogene Droge aus dem Amazonasgebiet zum Einsatz. Bei der Patientenschar führt sie zunächst zum kollektiven Erbrechen. Danach beginnt ein Trip in eine Art Unterwelt, in der der Schamane die krank machenden Dämonen angeblich besonders effektiv bekämpfen kann. Bei den Patienten führt die verabreichte Substanz zu Schrei- und Schüttelkrämpfen. Eine gefährliche Therapie, denn die Droge kann auch bleibende psychische Störungen hinterlassen.
Vitaminpräparat von Dr. Rath. Quelle: ZDF
Vitaminpräparat von Dr. Rath
Teure Vitaminpillen

Auch Deutschland hat seine Wunderheiler, zum Beispiel Matthias Rath. Mit der simplen Botschaft "Krebs ist heilbar - natürlich" verkauft Rath selbst entwickelte Vitaminpräparate. Die Krebstherapien der Schulmediziner lehnt er ab und bezeichnet die Ärzte als Marionetten der Pharmaindustrie. Obwohl kein einziger Fall einer Krebsheilung dokumentiert ist, kaufen viele Gläubige die teuren Pillen des Vitaminhändlers.
 
Dr. Matthias Rath. Quelle: Pressebild
Pressebild
Dr. Matthias Rath

Im Zuge von Gerichtsverfahren gegen Matthias Rath wurden einige seiner Wundermittel untersucht, unter anderem vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Die Laboranalyse lieferte ein eindeutiges Ergebnis: Das Präparat "Epican Forte" zum Beispiel, das so effektiv gegen Krebs helfen soll, enthält einen ganz normalen Mix aus Vitaminen und anderen Inhaltsstoffen: Lysin, Prolin, Arginin, Aminosäuren, Askorbinsäure, Calcium und Polyphenole. Laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte können diese Substanzen jedoch genauso gut mit der normalen Nahrung aufgenommen werden - zum Beispiel bei einem Frühstück, bestehend aus einem Ei, einer Apfelsine und zwei Tassen Tee.
 
Natur contra Pharmaindustrie

Im Fahrwasser des Erfolgs obskurer Heilmethoden tummeln sich auch einige Heilpraktiker. In ihren Naturheilpraxen lehnen diese die konventionelle Medizin weitgehend ab. Ursache und Wirkung von Krankheiten werden auf ganz andere Weise interpretiert. Dementsprechend sehen auch die verordneten Therapien und Heilmittel aus.
 

Fertige Präparate aus der Pharmaindustrie bezeichnen Heilpraktiker häufig als ungeeignet oder sogar gefährlich. Das kann sogar zur Empfehlung führen, dass Patienten ihre Medikamente, die von einem Arzt verschrieben wurden, wegwerfen sollen. Das schlichte Argument: Nur was aus der Natur kommt, ist sanfte Medizin, und keine giftige Chemie.
Schöllkraut.
Schöllkraut
Sanfte Medizin?

Deshalb lassen manche Heilpraktiker Mixturen aus Pflanzenextrakten herstellen, die als alternatives Heilmittel dienen sollen. Ohne die genaue Kenntnis der Wirkstoffe allerdings sind diese Pflanzensäfte manchmal alles andere als sanft. Immer häufiger berichten Ärzte von regelrechten Vergiftungen durch unsachgemäß verabreichte Pflanzenheilmittel. Am häufigsten betroffen sind der Magen-Darm-Trakt und die Leber: Die in Pflanzen enthaltenen Substanzen schädigen das Gewebe und können im schlimmsten Fall zu bleibenden Organschäden führen.
LINKS
Homöopathische Heilmittel.

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Das einheimische Schöllkraut zum Beispiel wird von Heilpraktikern häufig bei Magen- und Gallenbeschwerden verordnet. Obwohl es als Arzneimittel im Handel ist, wurde es nie auf Nebenwirkungen überprüft. Dabei enthält das mit dem Schlafmohn verwandte Schöllkraut einen Mix aus Alkaloiden. Diese toxischen Wirkstoffe können den Stoffwechsel von Leberzellen stören und akute Hepatitis (Leberentzündung) hervorrufen.
 
Weitere Themen bei Joachim Bublath:

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    * Heilen mit dem Nichts?
    * Wundermittel Placebo

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Homöopathische Heilmittel. Quelle: dpa
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Von Risiken und Nebenwirkungen der Alternativmedizin
Neuer Markt für altes Wissen

Die Wiederentdeckung von Ayurveda & Co.
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Homöopathie ist Glaubenssache
Wundermittel Placebo

Geheimnisvolle Wirkung im Gehirn
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« Reply #7 on: October 15, 2007, 07:47:31 PM »

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Aktuelles Datum: 20. September 2007
Joachim Bublath
 
Rückblick: Joachim Bublath vom 05.09.2007  
 
Joachim Bublath
Die modernen Wunderheiler
Wer heilt, hat recht! Unter diesem Motto sind immer mehr Kranke bereit, selbst sehr exotische Heilverfahren über sich ergehen zu lassen. Immer mehr Patienten wandern zu Heilpraktikern, Geistheilern oder gar Schamanen ab. Die Stars unter den Heilern zeigen ihre Kunst in großen Konzerthallen. Heilungswunder finden live auf der Bühne statt, Lahme können danach wieder gehen und hoffnungslos Krebskranke sind von ihrer Geißel befreit. Schamanen veranstalten Heilrituale, bei denen sie ihrer Patientenschar halluzinogene Drogen verabreichen und so alle erdenklichen Leiden austreiben. Doch was steckt hinter solchen Erfolgen? Bieten die Wunderheiler tatsächlich eine Chance, wenn die konventionelle Medizin versagt?

Der Boom der Alternativmedizin ist auch die Stunde der Heilpraktiker: Ihre Anzahl hat sich im letzten Jahrzehnt fast verdoppelt. Zum schnellen Zuwachs kommt es auch, weil für eine Zulassung als Heilpraktiker überhaupt keine Ausbildung oder Berufspraxis nötig ist - ein Zustand, der immer heftiger kritisiert wird. Denn in letzter Zeit tauchen vermehrt Fälle von Gesundheitsschäden durch Heilpraktiker-Behandlungen auf. Die Wirkung von Deutschlands beliebtester Alternativmedizin, der Homöopathie, wird von wissenschaftlichen Studien immer mehr auf den Placebo-Effekt reduziert - also auf das reine Glauben an ein Scheinmedikament.

Neue Ergebnisse aus der Gehirnforschung zeigen den Placebo-Effekt in einem neuen Licht: Offenbar ist unser Gehirn mit einem geheimnisvollen System ausgestattet ist, das die Wirkung von einigen echten Medikamenten nachahmt. Wie weit aber kann das gehen und wo liegen die Grenzen dieses Phänomens? Und was hat das mit Wunderheilungen zu tun? In einem spannenden Streifzug durch Forschungslabore, Behandlungszimmer und Pilgerstätten zeigt Joachim Bublath die Chancen, aber auch die Risiken und Nebenwirkungen der so beliebten Alternativmedizin.
 
 
Sendungsinformationen
Mittwoch, 05.09.2007 02:50 - 03:20 Uhr  

VPS 06.09.2007 02:55

Länge: 30 min

Wissenschaftsmagazin, Deutschland, 2007

Wiederholung von 22.15 Uhr
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« Reply #8 on: October 15, 2007, 07:51:45 PM »

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Joachim Bublath

Aktuelles Datum: 13. September 2007
Joachim Bublath
 
Bildquelle Telepool
Pharmazeutisches Labor aus längst vergangenen Zeiten
Joachim Bublath
Neuer Markt für
altes Wissen
Die Wiederentdeckung von Ayurveda & Co.


Mit dem Siegeszug der modernen Medizin sei altes Heilkundewissen verloren gegangen, so lautet eine gängige Meinung. Dieses alte Wissen hat man wieder ausgegraben - und will es nun weltweit gewinnbringend vermarkten. Doch nicht alle dieser Heilmittel und Kuren sind so sanft, wie ihre Hersteller behaupten.
 
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Sendung vom 05.09.2007
 
 
 

In historischen Bibliotheken schlummert das medizinische Wissen längst vergangener Zeiten. Einige alte Bücher und Schriften handeln von geradezu abenteuerlichen Heilmitteln: zum Beispiel denen der Spagyrik, einer obskuren Wissenschaft aus dem Mittelalter, die von Alchemisten betrieben wurde.
 
Renaissance des alten Wissens

In der Spagyrik wurden chemische Reaktionen mit dem Wirken von Fabelwesen gleichgestellt, die Abbildungen in den Rezeptbüchern gleichen fantastischen Bildergeschichten. Einige Alternativmediziner versuchen heute, die mystischen Rezepte der Alchemisten nachzukochen, ja sogar Patente werden auf die alten Verfahren ausgestellt. Modern verpackt kommen die Substanzen der Spagyrik in den Arzneihandel.
 

Telepool
Das alte Heilkundewissen ist heute wieder gefragt.

 

Auch die Klostermedizin ist wieder "in". Das alte Heilwissen stammt aus einer Zeit, in der die Suche nach Linderung für die Kranken vor allem von Mönchen und Nonnen betrieben wurde. Im Gegensatz zu den Alchemisten setzten die Gottesleute auf die Heilkräfte der Pflanzen. Diese jahrhundertealte Kräuter- und Heilpflanzenkunde erlebt durch den Boom der Alternativmedizin eine wahre Renaissance. Die alten Heilmittel und Kuren aus den Klöstern erfreuen sich wachsender Beliebtheit und werden nicht zuletzt im Fernsehen und anderen Medien verkaufsfördernd präsentiert.

Ayurvedische Heilpflanzen
Die Lehre der Ayurveda

Die Suche nach althergebrachten Heilverfahren führt auch in weit entfernte Länder, zum Beispiel nach Indien. Dort gibt es eine jahrtausendealte Heiltradition, die Medizin und Lebensphilosophie zugleich ist: die Ayurveda. In der ayurvedischen Lehre bestimmen - ähnlich den Naturelementen Erde, Feuer, Wasser und Luft - die sogenannten Doshas über die Gesundheit des Körpers. Durch die richtige Nahrung und Lebensweise können die Energien der Doshas im Körper in Einklang gehalten werden. Gelingt dies nicht, kommen in der indischen Heiltraition Tausende von Heilsubstanzen zum Einsatz, vor allem aus Pflanzen, mit deren Hilfe der Ayurveda-Arzt die elementaren Energien im Körper ins Gleichgewicht bringen will. Wer nach der Ayurveda lebt, so die Kunde, dem ist ein langes und gesundes Leben beschert.
 

Getty Images
Ayurveda - nur Massage und Wellness?

In indischen Luxus-Sanatorien lassen sich Patienten aus aller Welt ayurvedisch behandeln. Ein Blick hinter die Kulisse zeigt allerdings, dass die angebotenen Heilverfahren mit wirklicher Medizin wenig zu tun haben. Sie erinnern eher an Wellness-Programme, bei denen nur die angenehmen Seiten einer Ayurveda-Kur zur Anwendung kommen. Auffallend ist auch, dass Einheimische dort eher selten anzutreffen sind und die meisten Patienten aus westlichen Ländern kommen. Für Inder ist Ayurveda nämlich die Medizin der Armen - wer es sich leisten kann, geht lieber zu einem modernen Arzt. Und das hat seine Gründe.

Stundenlanges Schwitzen gehört zur Kur.
Strapaziöse Kur

Eine echte Ayurveda-Therapie ist nämlich alles andere als sanft: Pflanzenextrakte werden zum Beispiel durch den After in den Darm eingepumpt, oder stundenlange Schwitzkuren, die fast zum Kreislaufkollaps führen, werden verordnet. Den Abschluss der Panchakarma, der ayurvedischen Standardkur zur Reinigung des Körpers, bildet ein starkes Brechmittel.
 

Unser Bild der indischen Medizin ist wohl etwas geschönt und mystifiziert, und dahinter steckt nicht zuletzt ein geschäftstüchtiger Gedanke. Denn der weltweite Handel mit ayurvedischen Produkten blüht. Dabei werden die Heilmittel unter teils abenteuerlichen Bedingungen hergestellt, die nicht den westlichen Arzneimittelstandards entsprechen: Unter freiem Himmel, in offenen Gefäßen, werden einige Tränke und Tinkturen zusammengemischt. Eine gesetzliche Qualitätskontrolle gibt es nicht, was dem ansprechend verpackten Endprodukt allerdings nicht anzusehen ist.

HR
Vergiften statt heilen: getestete Ayurvedamittel
Giftige Bestandteile

Ein großer Teil der exportierten ayurvedischen Heilmittel landet in Deutschland. Als sogenannte Nahrungsergänzungsmittel sind sie in Reformhäusern, Drogeriemärkten und in zahlreichen Internetshops erhältlich. Doch in letzter Zeit hat diese vermeintlich sanfte Medizin für Skandale gesorgt. Laboranalysen ergeben alarmierende Resultate. In einigen ayurvedischen Präparaten wurden Gifte und Schwermetalle entdeckt, die bereits ernste Gesundheitsschäden ausgelöst haben.
LINKS

Weiter mit: Heilen mit dem Nichts?

Die Werte für Arsen und Quecksilber lagen bei einigen Heilmitteln tausendfach über dem Toleranzwert. Für Pharmakologen kann es dafür nur eine einzige Erklärung geben: Die Schadstoffe müssen bewusst beigemischt worden sein, womöglich aus Unwissenheit über deren Gefahrenpotenzial. Altes Heilwissen - aus der Giftküche?
 
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« Reply #9 on: October 15, 2007, 07:56:54 PM »

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Aktuelles Datum: 16. September 2007
Joachim Bublath
 
Diese Globuli versprechen Heilung.
Joachim Bublath
Heilen mit dem Nichts?
Homöopathie ist Glaubenssache


Es klingt schon verblüffend: Man verdünnt eine Substanz so lange, bis so gut wie nichts mehr von ihr vorhanden ist - und kann mit dieser Lösung dann Krankheiten lindern oder sogar kurieren. Das soll möglich sein, weil das Wasser ein "Gedächtnis" für die in ihm gelösten Substanzen besitze. Bis heute jedoch konnte die Wirksamkeit homöopathischer Heilmittel wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.
 
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Sendung vom 05.09.2007
 

Mit der Homöopathie assoziieren viele ein romantisches Bild vom Menschen im Einklang mit der Natur. Man denkt dabei an Pflanzen, Kräuter und andere heilbringende Wirkstoffe aus der Natur.
 
Dubiose Grundsubstanzen

Doch das ist ein populärer Irrtum, denn hinter den lateinischen Namen von homöopathischen Urtinkturen verstecken sich auch zahlreiche weniger appetitliche Substanzen: Extrakt aus faulendem Fleisch, Plazenta von Tieren und Menschen, zerstoßene Kakerlaken, Klapperschlangengift, Milben oder gar Hundekot. Zudem werden giftige Substanzen wie Quecksilber und Arsen verwendet. In der klassischen Homöopathie findet man über hundert solcher dubioser Grundstoffe, deren heilender Nutzen eher fraglich erscheint.
 

Die Grundsubstanzen der klassischen Homöopathie erscheinen oft exotisch.

 

Die Lehre der Homöopathie (aus dem Griechischen, wörtlich "ähnliches Leiden") wurde um 1800 vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet. Sie verfolgt das Prinzip "similia similibus curentur": Ähnliches solle mit Ähnlichem geheilt werden. Nimmt also ein Gesunder ein bestimmtes Mittel und schmerzt danach die Niere, so hat man ein Mittel gegen Nierenschmerzen gefunden - eine kühne Schlussfolgerung, die durch keinen nachvollziehbaren Wirkmechanismus belegt werden kann.

Zuckerkügelchen werden mit der Lösung beträufelt.
Ein Tropfen im Atlantik

Die Urtinkturen werden mit Wasser oder Alkohol vermischt oder auf Kügelchen aus Rohrzucker, die Globuli, getropft. Eine große Rolle spielt in der Homöopathie das Prinzip der Verdünnung, die sogenannte Potenzierung. Die Grundidee ist: Je stärker man ein Mittel verdünnt, desto stärker ist seine Wirkung. Doch dieses Prinzip ist äußerst zweifelhaft. Die Potenzierung C2 entspricht zum Beispiel dem Verhältnis eines einzigen Tropfens der Urtinktur zu der Wassermenge eines Schwimmbeckens.
 

Und die Verdünnung geht noch viel weiter: Aus diesem Schwimmbecken nimmt man einen Tropfen und löst ihn wiederum in der gleichen Wassermenge, bis schließlich nur ein Tropfen der Substanz im Atlantischen Ozean zu finden ist. C30, eine häufig verwendete Potenz, entspricht einem Tropfen der Urtinktur, verloren in den Weiten der Weltmeere.

C2-Potenz: ein Tropfen im Swimmingpool
Keine wissenschaftliche Grundlage

Woher aber, fragen Kritiker, soll bei einer Lösung, in der praktisch nichts mehr enthalten ist, noch eine Wirkung kommen? Die Erklärung der Homöopathen ist: Die Informationen der Ausgangssubstanz werden auf das Lösungsmittel - meist also das Wasser - übertragen und verankern sich dort als feststehende Veränderung. Wasser besteht jedoch aus locker verbundenen Molekülen, die sich ständig verschieben. Wo und wie soll sich bei dieser einfachen Struktur eine komplexe Information über lange Zeit "einbrennen" lassen? Mit den Naturwissenschaften ist diese These jedenfalls nicht in Einklang zu bringen.
 

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Wassermoleküle sind extrem beweglich.

Dennoch boomt die Homöopathie mit fast 400 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Wer an die heilende Wirkung glaubt, lässt sich von wissenschaftlichen Fakten nicht beeindrucken. Für den Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie setzte der Magier James Randi bereits ein Preisgeld von einer Millionen Dollar aus. Trotz vieler Studien konnte der Preis bisher nicht verliehen werden.

Testbogen für eine Studie
Homöopathie im Test

Wissenschaftliche Studien zur Tauglichkeit von homöopathischen Arzneimitteln arbeiten mit zwei Gruppen von Testpersonen. Gruppe A erhält das zu testende Heilmittel, Gruppe B ist die Kontrollgruppe. Sie erhält Scheinmedikamente, sogenannte Placebos. Solche Tests sind doppelblind, das heißt, weder der Patient noch der Arzt, der die Medikamente verteilt, wissen, ob ein Placebo oder ein homöopathisches Medikament verabreicht wird. Nach der Einnahme müssen die Probanden die Wirkungen beschreiben. Das Ergebnis: Sowohl nach der Verabreichung eines homöopathischen Mittels als auch nach Gabe eines Placebos fühlten sie sich meist besser.
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Weiter mit: Wundermittel Placebo

In keiner von zahlreichen Studien waren die homöopathischen Mittel wirksamer als die Placebos. Eine übergeordnete Studie begutachtete schließlich insgesamt 220 veröffentlichte Untersuchungen. Man verglich die Wirksamkeit von schulmedizinischen Arzneien, homöopathischen Mitteln und Placebos. Während die schulmedizinischen Medikamente eine erhöhte Wirkung zeigten, waren die homöopathischen Mittel nicht besser als wirkstofffreie Placebos. So zeigt sich die Homöopathie, das Heilen mit dem Nichts, letztlich als reiner Placebo-Effekt.
 
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Globuli auf dem Prüfstand

Homöopathische Mittel nicht besser als Placebo?
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« Reply #10 on: October 15, 2007, 08:03:44 PM »

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Aktuelles Datum: 09. September 2007
Joachim Bublath
 
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Gerade exotisch anmutende Therapien wie Blutegel stehen hoch im Kurs.
Joachim Bublath
Die Medizinmänner der Nation
Von Risiken und Nebenwirkungen der Alternativmedizin


Ärzte stehen in dem Ruf, sich oft allzu distanziert nur auf die Krankheit zu konzentrieren und nicht auf den Menschen einzugehen. Immer mehr Kranke wenden sich deshalb an Naturheilpraxen. Heilpraktiker werben damit, den Patienten in seiner Gesamtheit zu behandeln. Doch einer kritischen Prüfung halten die Heilungsergebnisse oft nicht stand.
 
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Sendung vom 05.09.2007
 
 
 

Die Alternativmedizin boomt: Gerade besonders exotisch wirkende Therapien, so scheint es, locken die Patienten an. Die Anzahl der Heilpraktiker hat sich im letzten Jahrzehnt nahezu verdoppelt - und 60 Prozent aller Patienten bei einem Schulmediziner geben an, parallel einen Heilpraktiker aufzusuchen.

Heilpraktiker-Zulassung ohne große Hürden
Keine geregelte Ausbildung

Für eine Zulassung als Heilpraktiker ist weder eine Ausbildung noch irgendeine Art von Praxiserfahrung Pflicht. Bei dem oft fälschlicherweise als "Heilpraktikerprüfung" bezeichneten Zulassungstest werden lediglich einige medizinische Grundkenntnisse vom örtlichen Gesundheitsamt in einem Testbogen überprüft. Verglichen mit der Verantwortung, die ein Heilpraktiker gegenüber dem Patienten trägt, ist der Test eher trivial. Weitere Voraussetzung für die Zulassung: Die Kandidaten müssen mindestens 25 Jahre alt sein und einen Hauptschulabschluss vorweisen können.
 

Telepool
Solche Karten dienen zur Irisdiagnose.

Gelingt die Zulassung, steht es dem Heilpraktiker frei, selbst die umstrittensten Verfahren anzuwenden. Zum Beispiel die Irisdiagnose: Ein Blick ins Auge soll genügen, um erkrankte Organe zu erkennen. Als Schlüssel dient eine ringförmige "Landkarte", auf der Organe und Körperteile in der Iris, also dem farbigen Teil des Auges, wiederzufinden sind. Verfärbungen in den jeweiligen Segmenten der Iris sollen anzeigen, welches Leiden der Patient hat.

Ein Magnetfeld soll hier heilend wirken.
Ohne wissenschaftliche Grundlage

Diese Methode besitzt keine wissenschaftliche Grundlage, ein Beweis für ihre Gültigkeit konnte nie erbracht werden. Für die wissenschaftliche Medizin liegt die Annahme, dass der Zustand der Organe auf einer Art Uhr im Auge abzulesen ist, im Reich der Fantasie. Das gilt auch für die Wirkungsweise einiger alternativer Heilmethoden, wie etwa der Magnetresonanz-Therapie. Diese arbeitet mit einem durchaus medizintechnisch aussehenden Gerät, doch ihre genaue Wirkungsweise bleibt im Mystischen verborgen: Der Patient liegt in einer Röhre, die angeblich ein Magnetfeld im Einklang mit dem Erdmagnetfeld erzeugt.
 

Dieses soll irgendwie bewirken, dass aus den Blutgefäßen im Körper mehr Nährstoffe an das umliegende Gewebe abgegeben werden. Einen seriösen Nachweis dafür gibt es nicht einmal ansatzweise. Doch mit den Magnetfelderzeugern lässt sich gutes Geld verdienen, denn die Nachfrage von Seiten der Patienten steigt. Daher wird diese Behandlungsmethode vermehrt eingesetzt, in immer mehr Heilpraxen finden sich die kuriosen Röhren.

Telepool
Die Spritze legt bestimmte Nervenbahnen lahm.
Riskante Neuraltherapie

Ein anderes Heilverfahren der Alternativmedizin ist die Neuraltherapie. Die Theorie: Negative Energien - was immer das auch ist - bündeln sich auf der Hautoberfläche, in so genannten Störfeldern. Von dort gelangen sie über das vegetative Nervensystem zu entfernten Körperregionen, die dann erkranken. Der Heilpraktiker versucht, diesen störenden Energiefluss zu unterbrechen. Dazu spritzt er ein Betäubungsmittel, das die Nervenbahn für einige Zeit blockieren soll.
 

Medizinisch gesehen ist diese Behandlung ein riskantes Unterfangen. Bei der Punktion nahe dem Rückgrat können Nerven verletzt oder Infektionen ausgelöst werden, besonders bei unsachgemäßem Einsatz der Methode. Dieses Risiko steht in keinem Verhältnis zum eventuellen Nutzen, der ohnehin äußerst umstritten ist. In jedem Fall ist für einen solchen Eingriff eine genaue Kenntnis der Anatomie des Nervensystems unabdingbar - eine Voraussetzung, die ein Heilpraktiker nicht immer mitbringt.
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Alternativmedizin im Test

Weil es überhaupt keine gesetzliche Regelung für die Methoden von Heilpraktikern gibt, wird der Ruf nach einer Qualitätskontrolle lauter. Im Vorfeld hat deshalb ein unabhängiges Institut im Auftrag der Bundesregierung einen groß angelegten Test durchgeführt. Dabei wurden 58 Heilmethoden der Alternativmedizin überprüft. Das Ergebnis ist ernüchternd: Zwei Drittel aller Therapiemethoden haben sich als nutzlos erwiesen. Und dennoch: Sie bleiben im Trend.
 
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« Reply #11 on: October 20, 2007, 01:49:19 AM »

http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Esoteriker_im_Krieg_gegen_die_Wahrheit_im_ZDF/20071016/msg1346169.htm

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Joachim Bublath
Forum zur Sendung

Re: Das Forum ist ein Fake
von: UlrichBoot
Erstellt am: 14.10.07, 21:15

ute maria hat geschrieben:
> Godesberg, warum fühlen Sie sich schon wieder
> persönlich angesprochen? Ich sprach bewusst von
> einem "sich reproduzierenden GEIST", was durchaus
> auch der Geist einer speziellen Gruppe oder
> Bewegung sein kann. Doch das wissen Sie sicherlich
> besser als ich ...

Die Wahrheit, sie ist trotz Löschungen noch immer zu lesen, sie schrieb von einem niederen Geist:

>Re: Das Forum ist ein Fake
>von: ute maria
>Erstellt am: 09.10.07, 16:53
>Liebe Chrissie, liebe Erika,
>auch ich bin bereits seit längerem der Ansicht, dass sich der gleiche
>niedere Geist
unter ständig neuen Namen reproduziert, was
>anhand der IP ganz einfach festgestellt werden kann. Unter
>Umständen liegt auch eine Art Schizophrenie vor (dann würd's
>natürlich erst recht passen), noch dazu gepaart mit extrem
>mangelndem Selbstwertgefühl.


Nicht nur Geist, sondern niederer Geist. Das hat eine ganz andere Qualität...

chrissie17 hatte geschrieben:
>@ Redaktion -> Ist das Forum hier ein Fake?
>von: chrissie17
>Erstellt am: 09.10.07, 14:40
>[...]
>Stellen Sie auf irgend eine Art und Weise sicher, dass niemand aus
>der Bublath-Redaktion als Zuschauer in vermeintlicher Ehrenrettung
>fungiert?
>Finden Sie die Art und Weise der Diskussionen hier nicht auch ein
>bisschen merkwürdig? In meinem täglichen Leben mit vielen
>verschiedenen Menschen erlebe ich nie solche Art und Weise der
>Kommunikation.
>Ist es nicht an der Zeit, dieses Forum lediglich lesbar zu halten, die
>Schreibbarkeit aber zu blocken?


Zensur fordert die Dame! Was ist das für eine Weltanschauung, in der berechtigte Kritik als

>eine Art Schizophrenie ...
>, noch dazu gepaart mit extrem
>mangelndem Selbstwertgefühl.

bezeichnet wird?

Ich habe bereits einige der Forderungen der werten Damen subsummiert:

Wir haben hier drei Beispiele dafür, was ein "genuiner Homöopath der alten Schule" tun soll:
er soll unwissenschaftlich sein,
er soll die Ausbildung vernachlassigen und
er soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.


Der vierte Punkt ist demnach die Zensur aller Kritik und ein Schreibverbot für die Kritiker. Wenn die Allopathen das in Zusammenhang sehen mit dem Aufkommen der Heilpraktiker in der Nazizeit, wen würde das noch wundern?

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http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Esoteriker_im_Krieg_gegen_die_Wahrheit_im_ZDF/20071016/msg1346170.htm

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Re: Das Forum ist ein Fake
von: UlrichBoot
Erstellt am: 14.10.07, 21:15

Aber damit nicht genug. ute maria schreibt noch

>Des Rätsels Lösung ... Teil 1
>0 Antw. 14.10.07, 09:18
>von: ute maria

>Des Rätsels Lösung ... Teil 2
>0 Antw. 14.10.07, 09:19
>von: ute maria

>Des Rätsels Lösung ... Teil 3
>0 Antw. 14.10.07, 09:20
>von: ute maria

In "Des Rätsels Lösung ... Teil 1"

schreibt ute maria

>Eines vorweg: An dieser Stelle soll es nicht um ein PRO oder
>CONTRA, also für oder gegen etwas gehen, sondern ich hoffe mit
>diesem Beitrag so einige "Fragezeichen" der letzten Wochen ein wenig
>aufklären zu können.
>Wahrscheinlich ging es nicht nur mir so, dass ich immer
>wiederkehrende (oft völlig unsachliche) Wortäusserungen und
>Wortverdrehungen, Beschimpfungen und Beleidigungen, die die
>allgemeine Stimmung emotional aufheizten, zunächst als bedauerliche
>pathogene Entgleisungen und Einzelfälle ansah. Als nächstes fiel mir
>jedoch auf, dass offensichtlich sehr viele gleichgeartete Foren
>inzwischen regelrecht durch diesen "sprachlichen Umgang
>miteinander" zersetzt sind und ich begann mich ernsthaft nach dem
>WARUM dieses Phänomens zu fragen. ...
>Die Spur führte zunächst zu einem eingetragenen VEREIN namens
>PROMED, der sich laut Satzung dem Ziel verschrieben hat "die
>Aufklärung der Bevölkerung über Verfahren in der Medizin zu fördern,
>die einer rationalen und seriösen Behandlung nicht entsprechen, und
>über andere unlautere Praktiken aus angrenzenden Disziplinen zu
>informieren …"

Ich finde das alles sehr befremdlich. Hausfrauen, denen wahrlich jede medizinische Fachkenntnis fehlt, meinen über Homöopathie bestimmen zu können. Sie fordern unethisches Verhalten. Sie fordern stillschweigende Zustimmung zu unerträglichem Mißbrauch des Namens Homöopathie durch Geschäftemacher. Sie fordern Zensur der Berichterstattung und Schreibverbot für Kritiker. Sie schreiben ununterbrochen neue Anwürfe in dieses Forum. Kommt ernsthafte fachliche Kritik an ihnen, schreien sie Zeter und Mordio, schreien sogar nach Schreibverbot für die Kritiker und beleidigen diese auf das Übelste.

Wenn das der Geist ist, der den Heilpraktikern innewohnt und den sie verbreiten (man konnte hier VIEL von ihnen und von ihm lesen), dann ist Gefahr im Verzug und das ZDF täte gut daran, sich diesen Geist näher anzusehen. Es gab in der letzten Zeit wiederholt Medienberichte über rechtsradikale Umtriebe. Man sollte die Berichte auf die Heilpraktiker ausdehnen. Ich bin sicher, man wird fündig werden. Ich bin mir sogar sicher, daß man nicht wenige Leichen im Keller finden wird.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn das ZDF seine Aufgabe zur Aufklärung in die Tat umsetzt und die Hintergründe der Heilpraktiker aufdeckt, die Schande über die Homöopathie gebracht haben.

Ulrich Boot
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« Reply #12 on: October 22, 2007, 01:41:01 AM »

http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Esoteriker_im_Krieg_gegen_die_Wahrheit_im_ZDF/20071021/msg1357346.htm

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Re: Studie zur Wirksamkeit der Homöopathie - kompakt
von: UlrichBoot
Erstellt am: 21.10.07, 03:45

ute maria hat geschrieben:

> Eine D1 als auch eine D3 gilt nach heutiger
> Definition als Homöopatikum, ganz egal ob's Ihnen
> nun gefällt oder nicht.

"Nach heutiger Definition", wie überaus interessant. Demnach nicht nach Hahnemann? Aber war es nicht Samuel Hahnemann, der die Homöopathie fand? Dessen Definition gilt nun nicht mehr? Aber wenn Hahnemanns Definition nicht gilt, dann ist, was heute betrieben wird, keine Homöopathie, denn für die gilt unmißverständlich Hahnemanns Definition!

Damit wäre nun endlich festgestellt, daß das, was die an anderer Stelle "genuine Homöopathen der alten Schule" genannten Damen und Herren heute tun, keinesfalls den Forderungen Samuel Hahnehmanns entspricht. Das beruhigt mich, denn Hahnemann wäre ganz sicher nicht einverstanden mit dem, was hier an anderer Stelle über die "genuinen Homöopathen der alten Schule" gesagt wurde.

Ich rekapituliere: ein "genuiner Homöopath der alten Schule"
- soll unwissenschaftlich sein,
- soll die Ausbildung vernachlassigen und
- soll Pfuschern jeder Couleur immer freundlich zustimmen. Kritik ist verboten.
-soll Kritik zensieren und ein Schreibverbot für die Kritiker verhängen.

Nun fallen zwei weitere Grundlagen von Hahnemanns Homöopathie: die Dynamisierung und die Arzneimittelprüfung.
Dazu zitiere ich noch einmal diese Zusammensetzung:

[Zitatanfang]
100 g Salbe enthalten: 5,0 g Condurango Ø; 1,0 g Agnus castus Ø; 1,0 g Hydrastis D4; 0,5 g Pulsatilla D4; 0,5 g Lilium tigrinum Ø.

Konservierung: 100 mg Parabene E214, E216, E218 mit Phenoxyethanol.
[Zitatende]


Eine Urtinktur wird in der Homöopathie doch nicht als Arznei verabreicht, sondern dient der Arzneimittelprüfung!

Aber in der "heutigen Definition" gilt das nicht mehr. Auf die Dynamisierung wird heute gleichfalls verzichtet. Mit anderen Worten: von der Homöopathie des Herrn Hahnemann ist überhaupt nichts mehr übrig.

Woraus man vier Dinge sieht:

Erstens machen die "genuinen Homöopathen der alten Schule" in Wahrheit keine Homöopathie. Was, bitteschön, machen sie dann!?

Zweitens macht jeder, was er will, und nennt das Homöopathie.

Drittens ist Kritik verboten, so daß jedwede Methode, die zur Homöopathie erklärt wird, von den anderen "genuinen Homöopathen der alten Schule" weder kritisiert wird noch jemals kritisiert werden darf.

Viertens folgen diejenigen, die Herrn Bublaths Sendung kritisieren, offenkundig den Regeln dieses hier gezeigten Binnenkonsenses. Wären sie mit Denken und Handeln Homöopathen im Sinne der einzig wahren Homöopathie, das heißt der von Samuel Hahnemann, würden sie niemals im Leben solchem Frevel folgen, ihn niemals aktiv unterstützen, nein, ihn noch nicht einmal stillschweigend billigen.

Was uns hier und heute als Homöopathie offeriert wird, ist blanke Beliebigkeit, schlimmer noch als Kaffeesatzleserei. Mich beunruhight dabei vor allem die Haltung der Heilpraktikerverbände und der Ärzte, die die "Gegendarstellung" zur Sendung erzwingen wollen. Jede einzelne der dahinter stehenden Personen demonstriert damit sogar öffentlich, daß sie Hahnemann und die Homöopathie mißbraucht. Auf wen kann sich dann ein Kranker heute noch verlassen, wenn der Name Homöopathie so wertlos geworden ist? Das ist ein unerträglicher Zustand. Ich hatte gehofft, daß die Patientenverbände sich hierzu äußern würden. Doch selbst die begreifen die Situation nicht oder sind, was ich inzwischen befürchte, ebenfalls in diese Vorgänge involviert.

Ulrich Boot
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« Reply #13 on: October 22, 2007, 03:10:28 PM »

http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F498/msg1359392.php

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Re: Was hier los ist?

    * von: Gulda
    * Erstellt am: 21.10.07, 13:05

Sehen Sie, PandorrasWay, genau das ist das eigentliche Problem, um das es in jeder Diskussion über die Wirksamkeit von alternativmedizinischen Verfahren geht.

Ich bin mir sicher, dass nur ganz wenigen Klienten der alternativen Heiler wirklich die Theorien und therapeutischen Elemente der jeweiligen Verfahren detailliert bekannt sind. In diesem Zusammenhang wage ich die Prognose, dass in dem Moment, in dem die Homöopathie die Ursubstanzen ihrer "Heilmittel" in deutscher Sprache auf ein Etikett schreiben würde, der größte Teil der naiv eingenommen Präparate begleitet von Würgegefühlen im Müll landen würden.
Ich glaube, dass sich kaum ein Patient, der "sanft therapiert" mit ein paar Zuckerkügelchen eine Homöopathen-Praxis verlässt, sich vorstellen kann und mag, dass Ursubstanzen aus

Hundeexkrementen, Ablagerungen aus dem Mutterkuchen des Pferdes, Bettwanzen, Botulinum, Brustkrebs-Nosode, Eiterflüssigkeit aus dem Krätzebläschen, Giftsumach, Kakerlaken, Kellerassel, Krötengift, Kubanische und Spanische Tarantel, Menschenfloh, Bacillus anthracis aus der Milz des Schafes, Schierling, Schwarze Witwe, Spanische Fliege, Speichel tollwütiger Hunde, Stinktiersekret, Strychnin, Syphiliserreger-Nosode, Tripper-Nosode, Tuberkulöse Lunge, Tuberkulöse Rinderabszesse, Verdauungssaft des Hummers , Vogelspinne, Zyankali
(Auflistung aus: "Handbuch der homöopathischen Materia medica von W. Boericke, Stuttgart 2004")

tatsächlich in der Lage sind, Beschwerden unterschiedlichster Art zu heilen. Folgt man den Ausführen von Eberle / Ritzer aus deren homöopathischer Arzneimittellehre, hilft "Hundescheiße" oder homöopathisch "Ex. can." bei Beschwerden, z. B. bei Erkrankungen des Kopf , Magen- Darmtrakt, Hüftleiden, Allergien, Nase, Augen, Haut, Eßstörungen, Nesthockersyndrom, Kinder, die nicht ausziehen von zu Hause, Ablösungsprobleme, verklebte Abhängigkeitsverhältnisse von Eltern, Ehepartnern, Freunden, Beruf, fühlt sich gezwungen zu bleiben mit Schuldgefühlen,unterdrücktem Haß (...) "bringt den Mund nicht auf"" Schokoladenabusus, Suchtverhalten (...) Migräne (...) Allergie (...) Konjunktivitis (...) Allergie, Heuschnupfen, (bewährte Heuschnupfenarznei) (...) Übelkeit (...) Verlangen: Schokolade, Süßigkeiten, Dosenfisch, (...) Bauchbeschwerden bei Schulproblemen, Bauchschmerzen krampfartig vor Stuhlgang (...) M. Crohn, Colitis ulcerosa, chronische Enteritis, chronische Durchfälle, schleimige, weiche, breiige, wäßrige, blutige Stühle, Verstopfung (...) Cystitis, Urininkontinenz,
Hitzewallungen mit Schweiß (...) Cervicalsyndrom, akuter Schiefhals vor Schulbeginn, Bandscheibenvorfall BWS (...) Hüftarthrose einsteifende, verkalkende, stark schmerzhafte Hüftdysplasie (...) plötzliches Einschlafbedürfnis, Bedürfnis, sich sofort hinzulegen und zu schlafen (...)

Und über diese Art der "Medizin" sollten wir uns auseinandersetzen. Damit Selbstbestimmung von Patienten auf objektivem Fakten und nicht auf gülden geredeter Hundescheiße basiert.

Gulda
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« Reply #14 on: November 23, 2007, 10:36:04 PM »

http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F498/msg1419708.php

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Seit 21.11.07 keine Beiträge zum Thema Homöopathie !!!

    * von: Argus7
    * Erstellt am: 23.11.07, 10:15

Ich stelle fest, daß seit dem 21.11.07 keine Beiträge zum umstrittenen Thema "Homöopathie" mehr erscheinen. So vermisse ich Beiträge von mir, die am 22.11.07 abgegeben wurden. Unter anderem auch ein Beitrag, der direkt an die Moderatoren gerichtet war.

Da ich erst zu einem späten Zeitpunkt in dieses Thema eingestiegen bin, bekam ich nur zufällig mit, daß sich offenbar die Homöopathie-Lobby beim ZDF zu Wort gemeldet und eine Gegendarstellung gefordert hat. (Man kläre mich bitte auf, wenn ich den Sachverhalt nicht richtig wiedergebe. Es sind je zu diesem Thema bereits soviele Threads im Forum eröffnet worden, daß man keinen Überblick mehr hat.)

Die Moderatoren zensieren aber auch (wie in meinem Fall geschehen) bestimmte Wortschöpfungen, die das Handeln der Homöopathie negativ erscheinen lassen. Man darf offenbar in diesem Forum nicht sagen, wie man die H-Branche einstuft und deren Handeln vergleicht und bewertet. Ich betone ausdrücklich, daß ich Heilpraktiker, die sich auf Heilmittel mit pflanzlicher Basis stützen nicht zur Gruppe der Homöopathen zähle. Schließlich basieren ja die meisten Arzneimittel der Pharmabranche auf Wirkstoffen, die in bestimmten Pflanzen zu finden sind. Zum Teil werden diese Wirkstoffe auch künstlich hergestellt. Skeptisch zu beurteilen sind jedoch Ärzte und Heilpraktiker, die sich auf die fragwürdigen Theorien der Hahnemann'schen Homöopathielehre berufen. (Unter sich sind bekanntlich die Anhänger dieser "Lehre" heillos zerstritten. Die einen interpretieren Hahnemann so, die anderen wiederum anders !)

Ich stelle die Frage ans ZDF, aber auch ans Forum: Was ist hier los ? Hat sich das ZDF dem Druck der Homöopathiebranche und der Heilpraktiker, die solche "Heilmittel" einsetzen, gebeugt und Kritik unterschlagen ? Wäre es nicht eher gerechtfertigt, das mehr als nur zweifelhafte Wirken der Homöopahtie-Branche zu hinterfragen und wissenschaftliche Beweise für deren Behauptungen zu fordern ? Es kann doch nicht sein, daß eine bisher nie bewiesene Heilwirkung homöopathicher Mittel vor Kritik geschützt wird. Und dies ausgerechnet von einer öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt.

Völlig unverständlich bleibt mir auch, daß homöopathische
"Heilmittel" nur registriert werden müssen und keine strengen Arzneimittel-Überprüfungen durchlaufen müssen, bevor sie in den Verkauf kommen. Es könnte natürlich auch sein, daß sich der Gesetzgeber sagt: "Was nichts nützt, kann auch nicht schaden !" Es bleibt jedoch ein Betrug an den gutgläubigen Patienten, wenn für homöopathische Mittel kein wissenschaftlicher

W i r k u n g s n a c h w e i s

erbracht werden muß.
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Tambora

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« Reply #15 on: July 09, 2008, 08:39:53 PM »

Ich empfehle Botulinustoxin D1, 500 Globuli pro Stunde über 10 Tage ....
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ama

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Re: SOS - Esoteriker von Boot gerammt - ZDF-Forum säuft ab - SOS
« Reply #16 on: August 27, 2011, 10:28:07 PM »

[*QUOTE*]
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http://lh3.ggpht.com/_ayOut9U6i70/TTZtRlaar3I/AAAAAAAABSQ/TDadhYuPDio/clip_image0013.jpg

La homeopatía carece de base científica, según un informe del Parlamento Británico

Un estudio encargado por varios parlamentarios británicos concluye que la homeopatía carece de base científica, por lo que ya han pedido al gobierno que deje de asignar fondos públicos a esta área. El informe, elaborado por el Comité de Ciencia y Tecnología de la Cámara de los Comunes , sostiene que los remedios homeopáticos tienen una eficacia similar a la de los placebos: es decir, que cualquier efecto que puedan tener se debe a la fe del paciente en dicho tratamiento, según informa BBC Mundo.
Sus partidarios aseguran que consigue curar todo tipo de dolencias, desde constipados hasta el insomnio. Los parlamentarios, sin embargo, señalan que la homeopatía consiste básicamente en pastillas de azúcar que funcionan gracias a la fe del paciente. Según señala BBC Mundo, el sistema público de salud británico gasta al año 4 millones de euros anuales en homeopatía, que incluye la financiación de hospitales homeopáticos en Londres, Bristol, Liverpool y Glasgow.
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http://www.taringa.net/posts/salud-bienestar/11674728/La-gran-farsa-de-la-homeopatia.html

Wie man auch im sprachlich entfernteren Teil der Welt feststellen kann: In Großbritannien geht die Homöopathie vor die Hunde.


Schöne Bilder gibt es da auch. Das Bild kannten wir schon, aber der Text wurde übersetzt:



http://www.arkhos.com.ar/wp-content/uploads/2010/05/homeopatia-e1273763658594.jpg



Jetzt noch 1 und 1 zusammengezählt und schwuppdiwupp ist der Homöopath bei "excrementum caninum":

http://www.remedia.at/homoeopathie/Excrementum-canium/a2500.html

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Excrementum canium

Kot eines mit Kuhpansen gefütterten Mischlingshundes
(Mutter: Schäferhündin, Vater: Mischung aus ungarischem Hirtenhund und Setter)

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Hundekot bei Migräne, Arbeitslosigkeit, Wechseljahre...



http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/dumm_wie_ein_Deutscher/komplementaer_Ursubstanzen.jpg



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« Last Edit: August 27, 2011, 10:48:05 PM by ama »
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