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Author Topic: Leon ist tot  (Read 7312 times)

ama

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Leon ist tot
« on: January 01, 2006, 08:13:36 PM »

Zitat aus

http://www.antivegan.de/forum/viewtopic.php?p=43917

[*QUOTE*]
Kuckuck

Anmeldungsdatum: 09.07.2004
Beiträge: 2103

   
Verfasst am: 17.11.2004 - 23:00    Titel:          
Nochmal fürs Archiv, damit es nicht verschütt geht:


Zitat:    

ANTI-FLEISCH-WAHN
Fanatische Vegetarier ließen ihr Baby verhungernKATRIN JÄGER

Paderborn - Als Leon starb, wog er 4000 Gramm. Da war er gerade mal sechzehn Monate alt. Normal für dieses Alter wären elf Kilo gewesen. Seit gestern stehen seine Eltern vor Gericht. Sie sind strenge Vegetarier. Sie ernährten auch ihr Kind nach diesen Regeln. Jetzt muß der Richter klären: Hat diese Ernährung den Jungen getötet? Saal 106 im Landgericht Paderborn. Draußen, 100 Meter entfernt, werden gerade die Marktstände auf dem Domplatz mit frischem Obst, Fleisch und Fisch bestückt. Während hier drinnen über das verhandelt wird, was in Deutschland eigentlich unmöglich ist. Ein Kind starb, vollkommen unterernährt und ausgetrocknet.

Annette H., 36, spricht leise, aber sehr klar. Sie ist Krankenschwester - ausgerechnet. Und nach BSE, Schweinepest und all den anderen Lebensmittelskandalen sind sie und ihr Lebensgefährte Veganer geworden. Er, Franz B., 44, sagt in der Verhandlung fast gar nichts und wenn doch, nuschelt er undeutlich. Die meiste Zeit stützt er seinen Kopf mit der linken Hand ab.

Die beiden kennen sich seit 1996, haben schon zwei Jungs bekommen, bevor Leon am 19. November 2002 geboren wurde. Alle drei Kinder brachten sie zuhause auf die Welt. Ohne Hebamme, nur mit den Ratschlägen aus einem dicken Buch: Der große "Gesundheits-Konz". In dem Buch steht kurz gesagt: Traue keinem Arzt und ernähre dich vegan. Für Leons Eltern wurde es zur Bibel. Bei den ersten beiden Kindern läuft alles glatt - bei Leon auch. Zunächst. Ihr Kind sei normal gewesen, sagt sie, all die Kinder anderer Leute seien so groß und dick.

Aus dem Buch weiß sie auch, warum: Babys, die Kuhmilch trinken, werden eben groß wie Kälber. So steht es jedenfalls im "Gesundheits-Konz". Doch im Februar dieses Jahres merkt Annette H., das etwas nicht stimmt. Leon hat Husten. "Er hat ein Rasselgeräusch gehabt, gehustet". Sie ging nicht zum Arzt. Statt dessen behandelt sie ihn mit Heilkräutern.

Dann merkte sie, daß seine Mundhöhle entzündet war. Sie ging nicht zum Arzt. Sie behandelte ihn mit Teebaumöl. Leon aß nichts Festes mehr. Alles, was sie ihm aus der Flasche reichte - Tee, Mandelmilch, Avocadosaft - trank er extrem langsam. Fast gar nicht. Sie ging nicht zum Arzt. Und bestellte Kokosmilch für 22 Euro. Als sie ihn zwei Tage damit gefüttert hatte, wachte Leon nicht mehr auf. Die Obduktion ergab: Der Junge starb an einer Lungenentzündung, Austrocknung und Mangelernährung.

Der Gutachter Prof. Gerhard Fechner: "Wer die Bilder von Leon gesehen hat, muß keinen medizinischen Sachverstand haben, um die lebensbedrohliche Situation zu erkennen. Man kennt solche Bilder nur aus Afrika."

Urteil: Zwei Jahre auf Bewährung. Der Richter ließ mildernde Umstände gelten. Die Eltern hätten sich um das Kind gekümmert, nur falsch. "Sie hätten erkennen müssen, daß es ihrem Kind schlecht geht." Auflage: sie müssen mit ihren anderen drei Kinder alle sechs Monate zum Kinderarzt. Die Eltern nahmen das Urteil an.

Was sind Veganer?
Veganer leben eine besonders strikte Form des Vegetarismus. Während der Vegetarier meist lediglich auf Fleisch und eventuell Fisch verzichtet, lehnt der Veganer den Konsum aller Tierprodukte ab. Ein Veganer nimmt keinerlei tierische Produkte, sowie Molkereiprodukte, Eier oder Honig zu sich. Abgelehnt werden auch Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände aus Haut und anderen Tierprodukten, wie Seide, Leder, Perlen oder Tierwolle.
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/041118/veganer.html
   


Zitat:    

...Zwei Veganer aus Bad Driburg in Nordrhein-Westfalen sind wegen dem Hungertod ihres Sohnes zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. ...
Die Eltern - eine 36 Jahre alte Krankenschwester und ein 44-jähriger Schreiner - waren angeklagt wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Die Staatsanwaltschaft forderte zweieinhalb Jahre Haft für beide vor dem Landgericht Paderborn. Die Bilder des Kindes seien schrecklich anzusehen, sagte der Ankläger. Die Eltern treffe die Schuld am Tod, weil sie nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen seien.
...Ein Gutachter im Zeugenstand sagte, die Mangelernährung in Kombination mit einer Lungenentzündung habe das Kind das Leben gekostet. ...
Die Eltern haben noch drei andere Kinder. Erst vor wenigen Wochen wurde die Frau zum vierten Mal Mutter. Das Jugendamt des Kreises Höxter prüfte den Fall und verzichtete schließlich - trotz des Strafverfahrens - darauf, den Eltern das Sorgerecht für die drei Kinder zu entziehen. Das Paar hatte zuvor regelmäßigen Arztbesuchen und einer Umstellung des Speiseplans zugestimmt. Künftig bekommen die Kinder Eier, Fisch und Milch.
http://onnachrichten.t-online.de/c/27/98/50/2798506.html
   


sowie ca. 50 weitere Zeitungsartikel zum Suchwort "Veganer" bei Google-News
Jetzt haben Achim & Co wieder tagelang schlechte Laune, leider nicht deshalb, weil das Kind tot ist.
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*** Stösser-Wochen bei Antivegan ***
Hey Katzenkinderkiller -  

Veganer Sex ist deprimierend

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