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Author Topic: Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung  (Read 5494 times)

ama

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« on: November 14, 2008, 10:54:28 PM »

[*QUOTE*]
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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung

Tübingen (ddp). Mehr als 4000 Mädchen aus Einwandererfamilien in Deutschland sind nach Berechnungen der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes von der brutalen Praktik der Genitalverstümmelung bedroht.
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[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.netdoktor.de/News/Einwanderer-4000-Maedchen-d-1129805.html

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ama

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #1 on: January 11, 2010, 07:13:07 PM »

Wie hoch die Politik(er) den Wert von Kindern schätzen, sieht man daran, wie lange sie brauchen, um vielleicht ENDLICH vielleicht etwas zu tun.

Diese Meldung ist vom Januar 2010:

[*QUOTE*]
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Dtsch Arztebl 2010; 107(1-2): A-6
Rieser, Sabine

Genitalverstümmelung: Vorstoß für erweiterte Strafverfolgung
AKTUELL

Die vier Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen haben Ende Dezember im Bundesrat einen Vorstoß unternommen, um die Strafverfolgung im Fall von Genitalverstümmelungen zu verbessern. In einem Gesetzesantrag der Länder Hessen und Baden-Württemberg wird vorgeschlagen, den strafrechtlichen Schutz auch auf Taten im Ausland auszudehnen, wenn das Opfer zur Zeit der Tat seinen Wohnsitz in Deutschland hatte.
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[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=67267


Es sind nicht alle Bundesländer, es sind vier. Sie haben NICHT BESCHLOSSEN, sondern "sie schlagen vor".

So gehen denn weitere Jahre ins Land, in denen Kindern ungehindert die Geschlechtsteile zerschnitten werden können.

FALLS denn, irgendwann einmal, es ein Gesetz gibt, und FALLS denn, irgendwann, viel viel später, es zu einem Gerichtsverfahren kommt, wird die Religion des Täters strafmildernd berücksichtigt, und scheißegal ist es ihm auch. Hauptsache, er hat seinen geisteskranken Willen durchgesetzt. Dafür werden nicht bloß Geschlechtsteile zerschnitten, dafür wird Frauen Säure ins Gesicht geschüttet oder heißes Wasser. Wenn sie Glück haben. Umgebracht werden sie nämlich auch.


Die Untätigkeit von Politik und Justiz ist aktive Komplizenschaft mit Mördern und Barbaren.


... und sie wissen, was sie tun!


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« Last Edit: January 11, 2010, 07:15:13 PM by ama »
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wilma

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #2 on: February 05, 2010, 09:00:18 AM »

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Meldung vom 04.02.2010 im Deutschen Ärzteblatt

[*QUOTE*]
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Kampagne gegen Genitalverstümmelung gestartet

Berlin – Zu stärkerem Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelungen haben Menschenrechtsorganisationen aufgerufen. Seit Jahren machten Politiker weltweit leere Versprechen, diese grausame Beschneidungspraxis zu unterbinden, kritisierte die selbst betroffene Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie am Donnerstag in Berlin.

Zum Welttag gegen Genitalverstümmelung am Samstag startete die Bestsellerautorin eine internationale Kampagne mit dem Titel „Stop FGM now“ (Stoppt Genitalverstümmelung jetzt). ....  
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[*/QUOTE*]

aus:
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39960/Kampagne_gegen_Genitalverstuemmelung_gestartet.htm


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Wie sieht es mit dem Schutz der Mädchen in der deutschen Realität aus?

Meldung vom 10.01.2010:
[*QUOTE*]
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Genitalverstümmelung in Hamburg: Zwei Mädchen gerettet

Hamburg, 10. Januar 2010. Eine einstweilige Verfügung des Amtsgerichts Hamburg Barmbek bewahrt zwei minderjährige Mädchen vor einer möglichen Genitalverstümmelung in Gambia. Obwohl die Eltern dieser Kinder bereits vier Töchter bei einem Heimaturlaub verstümmeln ließen, haben sie keine strafrechtlichen Konsequenzen zu erwarten.
...
Nicht aber etwa eine vermeintliche Lücke im Strafrecht lässt die TäterInnen nun straffrei ausgehen, sondern der bewusste Verzicht auf eine Anzeige
...
Die Strafverfolgung im vorliegenden Fall scheiterte vor allem daran, dass es keine Meldepflicht für Genitalverstümmelungen gibt.
...
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Quelle:
http://www.online-artikel.de/article/genitalverstuemmelung-in-hamburg-zwei-maedchen-gerettet-36488-1.html



Weitere Details zum geschilderten Fall hier:
http://patenmädchen-blog.de/2010/01/keine-strafe-fur-vierfache-genitalverstummelung/

An jener Stelle werden sinnvolle Verbesserungen der Rahmenbedingungen gefordert (Hervorhebungen von mir):

[*QUOTE*]
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- Gesetzliche Meldepflicht (sowohl im Fall bereits verübter als auch bei Kenntnis bevorstehender Genitalverstümmelungen);

- Untersuchungspflicht, einschließlich regelmäßiger Überprüfung der genitalen Unversehrtheit (entweder nur für die Mädchen der genau bestimmbaren Risikogruppen oder für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum 18. Lebensjahr);

- Kollektive familienrechtliche Maßnahmen für alle 30.000 bis 50.000 minderjährigen Mädchen der Risikogruppe, um die Verstümmelungen in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an einen Beschluss des BGH, XII ZB 166/03).
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[*/QUOTE*]

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« Last Edit: February 05, 2010, 09:02:19 AM by wilma »
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ama

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #3 on: February 05, 2010, 10:01:42 AM »

Na, dann machen wir mal Feuer.

Das hat Renate Ratlos 2002 (?) in einem Forum geschrieben:

[*QUOTE*]
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Jeden Tag werden 6000 Mädchen genital vernichtet.

http://www.ahriman.com/kb90text.htm

[Zitatanfang]
In der jüngsten Zeit kommt die Genitalverstümmelung wieder öfter in die Schlagzeilen 1), aber zunehmend in einer Form, die einem das Blut in den Adern gefrieren läßt. Es ist so, als lese man den Bericht eines KZ-Häftlings über seine Torturen, Demütigungen und Mißhandlungen und erfahre dann in einem Kommentar, daß dies alles seinen Sinn habe: die Folterungen seien »Orientierungshilfe«, die Verfolgung ein »ehrwürdiger Brauch«, die KZs beschafften Arbeitsplätze, und man dürfe um Himmels willen die KZ-Insassen nicht befreien, weil sie sich in der feindseligen Umgebung nicht zurechtfänden.
[Zitatende]
(Peter Priskil)

http://bathseba.virtualave.net/fembesch.html

[Zitatanfang]
Erst vor kurzem hat eine rituelle Massenbeschneidung im westafrikanischen Sierra Leone daran erinnert, daß der Brauch trotz jahrzehntelanger Bemühungen um Aufklärung keineswegs am Aussterben ist. Mit blutenden, oft stark entzündeten Wunden wurden dutzende Patientinnen in die Krankenstation von Grafton nahe der Hauptstadt Freetown eingeliefert.
Wären dort nicht belgische Mediziner der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" tätig, hätte die Außenwelt nicht erfahren, daß an einem einzigen Tag Mitte Januar bei einer geheimnisumwitterten Dschungel- Zeremonie 600 jungen Frauen mit unsauberen Messern, Scheren und Glasscherben die Genitalien abgeschnitten wurden.
Seit christliche Missionare dagegen anpredigten, haben unzählige staatliche und private Organisationen im Geiste abendländischer Aufklärung versucht, das "Sauberkratzen" zu bekämpfen, wie der Brauch in Afrika vielerorts genannt wird. "Aussichtslos", sagt resignierend der kenianische Arzt Sohanpal Dhupa. "Studierte Leute liefern ihre Töchter zwar nicht mehr den alten Hexen und deren Glasscherben aus, doch statt mit dem Unsinn aufzuhören, schicken sie die Mädchen zur Operation ins Krankenhaus."
Dhupa erklärt das mit dem "ungeheuren Druck der Tradition in den ahnenhörigen Gesellschaften Afrikas". Tief verwurzelt ist der Irrglaube, daß beschnittene Mädchen gesünder heranwüchsen, weil sie weniger Probleme mit der Körperhygiene hätten und dadurch mehr Kinder zur Welt brächten. Befürworter der Frauen-Beschneidung berufen sich auch gern auf ihre jeweilige Religion. Tatsächlich jedoch wird sie von keiner Weltreligion gefordert. Im Mutterland des Islam, Saudi-Arabien,  ist Frauenbeschneidung völlig unbekannt.
Und selbst die traditionellen Glaubenslehren in Afrika, die eine Beschneidung befürworten, begründen sie nicht mit göttlichen Geboten, sondern mit Regeln des sozialen Zusammenlebens. So ist immer noch die Überzeugung verbreitet, daß Beschneidung den Sexualtrieb dämmt, somit die Jungfräulichkeit für den künftigen Ehemann sichert und ihn davor schützt, Hörner aufgesetzt zu bekommen. "Frauen, die noch Schamlippen haben, gelten als Prostituierte. Wer seine Tochter verheiraten will, muß sie verstümmeln", sagt Dhupa.
[Zitatende]
(Bathseba Biotit)

http://www.frauennews.de/themen/genital.htm

[Zitatanfang]
(Angebliche) Gründe für Genitalverstümmelungen
Die Verstümmelung von Mädchen wird von keiner Weltreligion vorgeschrieben. In einigen Ländern wie Ägypten ist sie sogar verboten, wird aber dennoch praktiziert. Die Gründe für diese Praxis beruhen auf vorchristlichen und vorislamischen Traditionen. In einigen Ländern gilt die "Beschneidung" als Teil eines Initiationsritus, mit dem die Mädchen in die "Welt der Frauen" eingeführt werden.
Tief verwurzelt ist der Irrglaube, daß beschnittene Mädchen gesünder heranwüchsen, weil sie weniger Probleme mit der Körperhygiene hätten und dadurch mehr Kinder zur Welt brächten. Weiter ist die Überzeugung verbreitet, daß die Beschneidung den Sexualtrieb dämmt. Die Jungfräulichkeit bleibt somit angeblich für den künftigen Ehemann gesichert.

Oder der Klitoris wird Aggressivität zugeschrieben. Sie sei in der Lage, Männer impotent zu machen bzw. bei der Geburt das Baby zu töten. Oder aber das Genital sei schmutzig und häßlich und die Frau soll so "gereinigt" werden.
Verbreitet ist die Genitalverstümmelung vor allem in ostafrikanischen Ländern, in Somalia, aber auch in Ägypten und einigen zentral- und westafrikanischen Ländern. In Nord-Sudan sind etwa 98 % aller Frauen beschnitten.
Im Koran sagt der Prophet Mohammed (um den Männern und Frauen die Lust zu lassen) zu einer Beschneiderin "schneide wenig ab". In den vier großen islamischen Rechtsschulen wird aber ganz unterschiedlich mit dem Thema umgegangen. In vielen Rechtsgutachten (Fatwas) würden erst späteren Deutungen zufolge hygienische Gründe genannt.
Nach einer Äußerung des neuen Scheichs der richtungsweisenden islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo ist die Beschneidung der Klitoris aus religiöser Sicht verboten.
In der Türkei, in Pakistan und dem Iran sind Beschneidungen nicht üblich.
Beschneidung ist keinesfalls nur bei Muslimen üblich. Koptische Christen beschneiden die Babys oft gleich bei der Tauffeier. Oft bedient sich die Tradition der Religion, um ihr Handeln zu legitimieren.
[Zitatende]

http://srv02.anaserve.com/~mbali/dirie.htm
http://www.unfpa.org/modules/goodwill/ambassadors/waris.htm
http://www.spuren-suchen.de/gds/kontinente/afrika/waris/warislife.htm
http://www.arts.uwa.edu.au/aflit/MGF9.html
http://www.unicefusa.org/issues99/jan99/feature.html
http://www.lvrj.com/lvrj_home/1999/May-20-Thu-1999/news/11215192.html
http://www.awesomelibrary.org/Classroom/Social_Studies/Biographies/D_E_F.html
http://www.tve.org/sisters/breaking.html
http://www.un.org/News/dh/latest/27list.htm
http://www.frauennews.de/themen/genital.htm
http://www.somalicenter.org/Resources.htm
http://www.bmz.de/medien/reden/rede2000021901.html
http://www.sistahspace.com/nommo/index5.html
http://www.gegenwehr.de/Links2.html
http://www.afrika-post.de/special/dirie.htm
http://www.fgm.org/BooksFilms.html
http://www.logos-buero.com/page1.htm
http://www.ruediger-nehberg.de/startseite.htm
http://www.target-human-rights.com/ziele.htm
http://www.fgmnetwork.org/articles/Waris.htm (mit Mailingliste)

http://www.ahriman.com/kb90text.htm
http://www.s-t.com/daily/12-96/12-08-96/m03ho559.htm
http://www.hartford-hwp.com/archives/30/153.html
http://bathseba.virtualave.net/fembesch.html
http://www.hri.ca/fortherecord1999/documentation/commission/e-cn4-sub2-1999-14.htm
http://dhushara.tripod.com/book/orsin/rites/rite.htm
http://www.amnesty.org/ailib/intcam/femgen/fgm1.htm
http://umbc7.umbc.edu/~korenman/wmst/fgm2000.html
http://umbc7.umbc.edu/~korenman/wmst/fgm2001.html
http://umbc7.umbc.edu/~korenman/wmst/wmsttoc.html
http://www.religioustolerance.org/fem_cirm.htm
http://www.afrol.com/Categories/Women/msindex.htm
http://www.feminist.org/news/newsbyte/fgm.html
http://www.ncpd.org.eg/TFGs/fgm-tfg.html
http://www.librarymedia.org/health/Topics%20pages/Female.htm
http://www.rainbo.org/
http://www.home.sis-online.com/dotto/
http://almashriq.hiof.no/general/600/610.medical_sciences_medicine/617/Circoncision_anglaise.html
http://www.minorities-jb.com/african/lifestyles/mutilate1011.htm
http://www.eskimo.com/~gburlin/noharmm
http://www.overpopulation.org/dignity.html
http://www.facetoface.org/main.html
http://www.amnesty.de/de/j9903/buecher.htm
http://www.dir-info.de/nachrichten/infolinks/98/08/980822d68e6414.htm
http://www.wege.at/beschneid.htm

Kinder an die Macht!

RR
--
I think I'll get antropological on them one day.

(Pim van Riezen in a.s.r.)
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[*/QUOTE*]


Der Fall in Hamburg ist krass. Hier nochmal der Link:

http://patenmädchen-blog.de/2010/01/keine-strafe-fur-vierfache-genitalverstummelung/

Weitere Aktionen sind geplant.


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« Last Edit: January 01, 2012, 04:44:28 PM by ama »
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ama

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #4 on: February 05, 2010, 10:03:52 AM »

http://patenmädchen-blog.de/patenmadchen-kampagne/

[*QUOTE*]
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Patenmädchen-Kampagne

Endlich wird es möglich, sämtliche Mädchen in Patenschaftsprojekten nachhaltig vor Genitalverstümmelung zu schützen!


Im Sommer 2009 haben sich acht Organisationen und Initiativen zum „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung“ zusammengeschlossen.
Alle Organisationen engagieren sich in den Bereichen Kinder- und Menschenrechte, Gewalt-Prävention oder Ethik/Humanismus:

Akifra e.V., Giordano Bruno Stiftung, Human Rights Services Oslo/Norwegen, Lobby für Menschenrechte e.V., Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft, TABU e.V., TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung, WADI e.V

Ziel des Bündnisses ist es, praktikable und einfache Lösungen umzusetzen, die zu einem sicheren Schutz von gefährdeten Mädchen in Entwicklungshilfeprojekten führen. Zunächst geht es dabei insbesondere um jene Mädchen, die als sog. „Patenmädchen“ vermittelt werden, da die Patenorganisationen nicht nur eine besondere Fürsorgepflicht für diese Kinder innehaben, sondern aufgrund ihrer Arbeitsweise auch die besten Voraussetzungen für nachhaltige Kontrolle haben.

Denn: Bislang wird  bis zu 400.000 Patenmädchen der Organisationen Plan International, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund der Schutz vor Genitalverstümmelung verwehrt.

Die Lösung, welche das Bündnis zum Schutz der Mädchen anbietet, ist bislang einmalig und wird, wenn sie von dern Organisationen einmal umgesetzt ist, ohne großen Aufwand, innerhalb kürzester Zeit sicheren, nachhaltigen und vor allem messbaren Schutz für Mädchen vor Genitalverstümmelungen bedeuten.

Alle Informationen zur Kampagne, dem Problem und der Lösung unter
http://www.patenmaedchen.de

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[*/QUOTE*]


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« Last Edit: January 01, 2012, 04:45:27 PM by ama »
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wilma

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #5 on: February 06, 2010, 09:29:50 AM »

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Noch eine informative Seite hier:

http://www.forwarduk.org.uk/about

LESEN!!!

FGM and Other Key Issues We Work On
http://www.forwarduk.org.uk/key-issues

Female Genital Mutilation (FGM)
http://www.forwarduk.org.uk/key-issues/fgm

Female Genital Mutilation: Human Rights and Cultural Relativity
http://www.forwarduk.org.uk/key-issues/fgm/human-rights


[*QUOTE*]
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Human rights treaties which are relevant to FGM are as follows:

Rights of Children

    * Article 5 of the Universal Declaration of Human Rights (prohibition of torture or inhuman or degrading treatment);
    * Article 2 of the Convention on the Rights of the Child (CRC) (gender equality);
    * Article 19(1) of the CRC (prohibition of all forms of mental and physical violence and maltreatment);
    * Article 24(1) of the CRC (right to the highest attainable standard of health);
    * Article 37(1) of the CRC (States must take effective and appropriate measures to abolish traditional practices prejudicial to the health of children)

Other treaties which are violated are the African Charter on the Rights and Welfare of the Child, in which Article 21 stresses: "appropriate measures can be taken in order to eradicate practices and customs which are prejudicial to the child." [4]

Rights of Women

Article 5(a) of the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women (CEDAW) calls for States to take "all appropriate measures to modify the social and cultural patterns of conduct of men and women, with a view to achieving the elimination of prejudices and customary and all other practices which are based on the idea of the inferiority or superiority of either of the sexes or on stereotyped roles for men and women."

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[*QUOTE*]


... und noch vieles mehr.


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Logged

ama

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #6 on: February 15, 2010, 10:12:48 PM »



http://www.stop-fgm-now.com/
http://www.stop-fgm-now.com/



http://www.stop-fgm-now.com/

[*QUOTE*]
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„WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG HAT NICHTS MIT KULTUR, TRADITION ODER RELIGION ZU TUN. SIE IST FOLTER UND EIN VERBRECHEN.

HELFEN SIE UNS, DIESEM VERBRECHEN EIN ENDE ZU SETZEN.“

Waris Dirie


Willkommen bei „STOP FGM NOW!“ Danke, dass Sie sich über weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) informieren. Noch immer werden jährlich mindestens drei Millionen Mädchen in Afrika, Asien, aber auch in Europa, den USA und Australien genital verstümmelt. Die Kampagne „STOP FGM NOW!“ bringt Vereine, Unternehmen und Privatpersonen zusammen, um dieses grausame Verbrechen zu beenden. Hier erfahren Sie mehr über den Hintergrund unserer Kampagne und sehen, wie Sie helfen können.
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[*/QUOTE*]



http://www.stop-fgm-now.com/was-kann-ich-tun

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Was kann ich gegen weibliche Genitalverstümmelung tun?
 

© Majestic Filmverleih 2010

 

Animatrice mit Beckenmodell bei der Aufklärungsarbeit in Burkina Faso, Anti-FGM Projekt von (I)NTACT e.V. (Foto von Elke Proell)


Jede und jeder kann etwas gegen das grausame Ritual der Genitalverstümmelung bewirken: Reden Sie über das Thema, tragen Sie es in die Welt und mobilisieren Sie so weitere Kräfte. Verbreiten Sie die Fakten und die Erkenntnis: Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Unterstützen Sie Organisationen im Kampf gegen Genitalverstümmelung mit Ihrer Spende oder Ihrem Engagement. So helfen Sie, Betroffene direkt zu unterstützen, Gefährdete zu bewahren und Verantwortliche umzustimmen.

Erfahren Sie mehr über die einzelnen Organisationen und helfen Sie:
Hier klicken
[LINK: http://www.stop-fgm-now.com/wer-kämpft-gegen-fgm ]

Auch Vereine und andere Organisationen können Teil der starken Partnerschaft gegen FGM werden:
Hier klicken
[LINK: http://www.stop-fgm-now.com/was-kann-ich-tun/kooperationspartner ]
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http://www.stop-fgm-now.com/presse

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Presse

Erfahren Sie mehr über die Organisationen und helfen Sie direkt. Klicken Sie dazu einfach auf den jeweiligen Link.

 
(I)NTACT
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
CENTER for PROFS
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
FIM e.V.
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
Hammer Forum e.V.
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
LebKom e.V.
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
stop mutilation e.V.
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >

 
TERRE DES FEMMES e.V.
Mehr erfahren und helfen >
Info-PDF >


Material zum Downloaden

Hier finden Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit Presseinformationen und die verschiedene Materialien der Kampagne STOP-FGM-NOW.com.


Wir freuen uns über die Weiterverbreitung der Informationen auch durch Privatpersonen und andere Organisationen. Gerne können Sie dazu die hier bereitgestellten Materialien verwenden. Bitte beachten Sie dabei das Copyright, verweisen Sie auf den Initiator HEYMANN BRANDT DE GELMINI Werbeagentur AG und verlinken Sie auf
http://www.hbdg.de

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung im Kampf gegen Genitalverstümmelung!
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http://www.waris-dirie-foundation.com/


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Die Waris-Dirie-Foundation hat das Ziel durch Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit, Informationsveranstaltungen und Schulungen sowie durch Direkthilfe diesem Verbrechen ein Ende zu setzen.
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Waris bedeutet Wüstenblume, eine Blume, die auch unter sehr rauhen Bedingungen blüht und gedeiht. Waris Dirie ist ein Nomadenkind aus Somalia und Mutter von zwei wunderbaren Söhnen, sie ist Menschenrechtsaktivistin, Supermodel, und Bestsellerautorin, die zahlreiche internationale Auszeichnungen für ihre Bücher, genauso wie ihren Kampf gegen weibliche Genitalverstümmlung erhalten hat.
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« Last Edit: January 01, 2012, 04:47:02 PM by ama »
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wilma

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Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #7 on: April 05, 2010, 06:47:41 PM »

Zum Gesetzentwurf

"Weibliche Genitalverstümmelung ahnden
Recht/Gesetzentwurf - 01.04.2010"

http://www.bundestag.de/presse/hib/2010_04/2010_100/02.html

[*QUOTE*]
----------------------
Die Verstümmelung der äußeren Genitalien einer Frau durch Beschneidung oder in anderer Weise soll mit Gefängnis nicht unter zwei Jahren bestraft werden.

...

 Es sei geplant, die Tat als schwerwiegenden Verstoß gegen das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Opfers einzustufen, heißt es in der Vorlage.

...

Auslandstaten würden in die Strafbarkeit einbezogen, wenn das Opfer zur Zeit der Tat seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland habe.

...

Die Strafverfolgung komme vielfach erst durch eine Strafanzeige des Opfers in Gang. Da regelmäßig Mitglieder der Familie des Opfers für die Tat mit verantwortlich seien, könnten sich die minderjährigen Opfer in vielen Fällen erst im Erwachsenenalter zu einer Strafanzeige entschließen, wenn sie sich aus der Familie gelöst hätten. Um das Strafrecht voll zur Geltung kommen zu lassen, sei es nötig, dafür Sorge zu tragen, dass die Taten dann noch nicht verjährt seien. Aus diesem Grund sei das Ruhen der Verjährung notwendig, bis das Opfer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

...
---------------------
[*/QUOTE*]


Nicht schlecht - besser als nichts.

Leider finden die Schutzmaßnahmen im Entwurf keine Beachtung.
Ich erinnere nochmal:

wilma postete
http://patenmädchen-blog.de/2010/01/keine-strafe-fur-vierfache-genitalverstummelung/

An jener Stelle werden sinnvolle Verbesserungen der Rahmenbedingungen gefordert (Hervorhebungen von mir):

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
- Gesetzliche Meldepflicht (sowohl im Fall bereits verübter als auch bei Kenntnis bevorstehender Genitalverstümmelungen);

- Untersuchungspflicht, einschließlich regelmäßiger Überprüfung der genitalen Unversehrtheit (entweder nur für die Mädchen der genau bestimmbaren Risikogruppen oder für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum 18. Lebensjahr);

- Kollektive familienrechtliche Maßnahmen für alle 30.000 bis 50.000 minderjährigen Mädchen der Risikogruppe, um die Verstümmelungen in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (in Anlehnung an einen Beschluss des BGH, XII ZB 166/03).
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

.
Insbesondere zur Bedeutung einer (nicht im Gesetzentwurf vorgesehenen) ärztlichen Meldepflicht verweise ich auf den äußerst lesenswerten Beitag im Patenmädchen-Blog

http://patenmädchen-blog.de/2010/03/genitalverstummelung-in-deutschland-staat-zwingt-arzte-in-komplizenschaft-mit-den-tatern/

"Genitalverstümmelung in Deutschland: Staat zwingt Ärzte in Komplizenschaft mit den Tätern"

.
Logged

Thymian

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Female genital mutilation in Great Britain
« Reply #8 on: October 02, 2010, 03:06:24 PM »

Das muß ich einfach kopieren.

http://www.easytobe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=156%3Arelegion-8-female-genital-mutilation&catid=34%3Arelegion&Itemid=77&lang=en

[*quot]
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Female genital mutilation
Tuesday, 27 July 2010 08:47


Once again Religion proofs itself to be nowhere near as saint as the general mindset might think. In fact this article once more shows how Religion can declare a brutal practice to be regarded as "culture" or "tradition".

The Guardian reports about female genital mutilation operated on young girls in the UK. The cutters, those who do the circumcision, are flown in from mostly African countries and are not prosecuted as it legitimately happened in France.

http://www.youtube.com/v/PqkySaYstug&hl=en_US&fs=1?rel=0&color1=0x3a3a3a&color2=0x999999

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Krieg den Kinderschändern!

Yulli

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Schweden: Ganze Mädchenklasse genitalverstümmelt
« Reply #9 on: June 20, 2014, 10:40:25 AM »




[*quote*]
Ärzte deckten auf
20.06.2014, 09:20

Schweden: Ganze Mädchenklasse genitalverstümmelt

Schulärzte haben in der schwedischen Stadt Norrköping eine Klasse entdeckt, in der alle Mädchen Genitalverstümmelungen aufweisen. 28 der 30 Mädchen seien sogar der krassesten Form der Beschneidung ausgesetzt worden, schrieb die Tageszeitung Norrköpings Tidningar am Freitag in ihrer Online- Ausgabe. In Europa sind laut Angaben der EU- Kommission rund 500.000 Frauen Opfer der blutigen Praxis. In Österreich sprechen Schätzungen von bis zu 8.000 bereits beschnittenen Frauen.

Der Fall ist der bisher umfassendste in Schweden. Genaue Zahlen, wie viele Frauen in Schweden mit Genitalverstümmelungen leben müssen gibt es nicht. Allein in Norrköping wurden seit März dieses Jahres laut dem Zeitungsbericht rund 60 Fälle aufgedeckt.
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mehr:
http://www.krone.at/Welt/Schweden_Ganze_Maedchenklasse_genitalverstuemmelt-Aerzte_deckten_auf-Story-408844




http://transgallaxys.com/~aktenschrank/FRAUENPOWER/axt2.jpg
http://transgallaxys.com/~aktenschrank/FRAUENPOWER/axt.jpg

« Last Edit: June 20, 2014, 11:01:42 AM by FRAUENPOWER »
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Machtfalter

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Re: Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #10 on: July 17, 2015, 07:30:22 PM »

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Kristallkugelwächterin

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Re: Einwanderer: 4000 Mädchen droht Genitalverstümmelung
« Reply #11 on: March 06, 2017, 06:45:07 AM »

Wieso Einwanderer? Die sind schon hier! Die sind hier geboren. Die leben seit 50 oder 100 Jahren hier. Religionstäter sind urdeutsch.
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