TG-1 * Transgallaxys Forum 1

Advanced search  

News:

.


http://fs5.directupload.net/images/170426/9qprp433.jpg

########### ########### ########### ########### ########### ########### ###########

Pages: [1]

Author Topic: Quacksalbereien werden als Gesundheitstipps gesendet  (Read 7931 times)

Tambora

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 148
Quacksalbereien werden als Gesundheitstipps gesendet
« on: May 06, 2009, 06:14:29 AM »

Der MDR verbreitet Pfusch und Quacksalberein, und das mit unserem (GEZ) Geld.

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/aktuelle-sendung/5629099-hintergrund-5628950.html

Narbenentstörung mit Neuraltherapie
Fast jeder Mensch hat irgendwo eine Narbe. Zumindest eine, nämlich die Geburtsnarbe, den Nabel. Meistens machen sie keine Probleme. Aber Narben können eine ganze Kette von Störungen auslösen. Zum Allgemeinmediziner und Arzt für Naturheilkunde Dr. Rainer Wander aus Elsterberg in Thüringen kommen viele Patienten mit jahrelangen schmerzhaften Beschwerden. Sein erster Blick gilt dann den Narben im und am Körper.
Zufall als Geburt der Störfeldtherapie
Beispielsweise operierte Rachenmandeln. Diese Narben werden bei jedem Schluck beansprucht. Die Folge können muskuläre Verspannung und eine schiefe Kopfhaltung sein. Damit das Gleichgewichtsorgan aber funktioniert, wird der Kopf zwanghaft gerade gestellt. So entsteht eine Wirbelsäulenverbiegung. Auf jeder Biegungsebene gibt es Störungen, die Organe betreffen bis hin zum Becken mit Kreuzschmerz und Ischiasbeschwerden. Hier hilft Dr. Wander mit der Neuraltherapie. Dabei wird das Betäubungsmittel Procain verwendet. Diese Therapieform ist – wie so oft in der Medizin – eine zufällige Entdeckung und geht auf den Arzt Ferdinand Huneke zurück. Er spritzte ein Präparat, in dem auch das Betäubungsmittel Procain war, versehentlich in den Muskel und war erstaunt, dass bei der Patientin augenblicklich die Kopfschmerzen aufhörten. Das war der Beginn der so genannten Störfeldtheorie.
Nur jede zehnte Narbe macht Probleme
Auch Narben können solch ein Störfeld sein, was an ganz anderer Stelle Beschwerden verursacht. Gezielte Spritzen in die Narben schalten die störenden Reize ab. Und selbst, wenn die Betäubung nach 30 Minuten nachlässt, merkt sich das Hirn diese Reizunterbrechung für längere Zeit. "Manche Narben, die mechanisch sehr gereizt werden, müssen immer wieder behandelt werden, andere Narben werden einmal unterspritzt und bleiben ein Leben damit still", so Dr. Wander. Nur zehn Prozent aller Narben führen zu solchen Beschwerden. Mit gezielten Griffen kann der Arzt prüfen, ob eine Narbe gestört ist.
Warum sich Verletzungen im Unterleib möglicherweise bis in den Kopf auswirken können, erklärt Dr. Wander mit dem Verlauf von Meridianen, die aus der chinesischen Medizin bekannt sind: "Die Narbe durchschneidet das Konzeptionsgefäß, den Nierenmeridian und den Magenmeridian, so dass die Leitbahnen gestört werden. So kann der Kopfschmerz im Schläfenbereich allein durch diese Narbe unterhalten werden. Wenn die Narbe behandelt wird, fällt der Reiz weg. Die normale Durchblutung findet statt und der Kopfschmerz verschwindet." Die erste Narbe eines Menschen ist der Bauchnabel. Bei den meisten Menschen ist er beschwerdefrei. Aber es gibt auch viele, die gerade an dieser Narbe überempfindlich sind: "Der Nabel ist vom Säuglingsalter an gestört und muss behandelt werden. Dann können viele Bauchbeschwerden, und Rückenbeschwerden davon korrigiert werden“. Jahrelange Beschwerden können durch fachgerechte Narbenentstörung manchmal in wenigen Minuten beseitigt werden. Unterspritzen ist nur eine Methode. Andere Therapeuten setzen auf elektrische Einwirkung oder Massage.
Und hier wird es noch skurriler:

Heiße Nadeln gegen Schmerzen

Erfolgreicher China-Import: Die Akupunktur
Die bekannteste Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin ist sicherlich die Akupunktur. Aber sie nicht die einzige: Zu den Behandlungsmöglichkeiten gehören auch die Moxibustion (Behandlung mit brennenden Kräutern), Schröpfen, Chinesische Heilkräutertherapie, die Tuina-Massage, Präventive Chinesische Heilgymnastik (Qi Gong, Tai Chi) und Akupressur.
Mit Nadel und Zigarre ...
Für all diese Angebote aber muss man nicht erst nach China fahren. Auch in Deutschland gibt es Kliniken, die die chinesischen Heilmethoden anbieten. Auch die Reha-Klinik im sächsischen Altenberg. Hier gehört zum Beispiel die Moxibustion zum Behandlungsspektrum. Am Körper wird dabei an bestimmten Akupunkturpunkten Wärme zugeführt. Zunächst werden Akupunktur-Nadeln gesetzt. Wärmespender sind Moxazigarren, glimmende Zigarren aus Beifußkraut. Sie werden auf die Akupunkturnadeln gesteckt. Nach dem Anzünden strömt die Wärme über die Nadeln zu den sensiblen Körperpunkten. Die Gefäße weiten sich. Mit der besseren Durchblutung kommt das Gewebe wieder ins Gleichgewicht. Das mindert beispielsweise Schmerzen. Moxibustion wird in der chinesischen Medizin auch eingesetzt als zuleitendes Verfahren bei Mangelzuständen, z.B. bei andauernder Konditionsschwäche, bei Depressionen oder bei der Unterfunktion innerer Organe.
Tui-Na: Physiotherapie der chinesischen Medizin
Auch bei der Tuina-Massage geht es um die Wiederherstellung eines aus dem Lot gekommenen Gleichgewichts im Körper. Tui-Na heißt so viel wie Schieben und Ziehen und ist die Physiotherapie der chinesischen Medizin. Massiert wird vor allem entlang der Meridiane. Hier fließt nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin die Lebensenergie. Die Therapeuten arbeiten dabei mit dem Handballen tief in das Gewebe hinein. Dabei drücken die Daumen auf wichtige Akupunkturpunkte. Durch die Kombination mit Elementen der Akupressur spricht Tuina auch die inneren Organe an und reguliert deren Funktion.
Ohr-Akupressur
Eine Behandlung, die in China schon sehr lange gute Erfolge erzielt, ist die Ohr- Akupressur. Die chinesischen Ärzte gehen davon aus, dass der gesamte menschliche Körper in der Ohrmuschel abgebildet ist. Jedem Körperteil wird ein bestimmter Punkt im Ohr zugeteilt, die sich alle über diese Punkte im Ohr stimulieren lassen.
Frau Liren Lu, Hauptsache gesund Expertin für Chinesische Medizin, empfiehlt:

bei morgendlichen Unwohlsein: Ohr nach dem Aufstehen kräftig reiben, 36 mal wiederholen.

bei Magenschmerzen: Senfkörner auf ein Pflaster kleben und oben im Ohr befestigen. Jeweils eine halbe Stunde nach dem Essen eine Minute lang drücken.

bei Kopfschmerzen. Senfkörner auf ein Pflaster kleben und am Ohrläppchen befestigen, eine halbe Stunde nach dem Essen oder sofort wenn es weh tut drücken.

bei Bluthochruck: Streichholz mit Pflaster hinters Ohr klemmen. Vormittags und nachmittags zwei Minuten lang drücken.
Ich bin angesichts dieser Idiotie nur noch sprachlos.
« Last Edit: May 06, 2009, 06:16:17 AM by Tambora »
Logged

ama

  • Jr. Member
  • *
  • Posts: 1043
Quacksalbereien werden als Gesundheitstipps gesendet
« Reply #1 on: May 06, 2009, 06:05:06 PM »

Pages: [1]