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Researchers create vaccine for dust-mite allergies

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Preisgeld 1 Milliarde Euro für ein funktionsfähiges Perpetuum Mobile!

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Author Topic: Komplott der Grünen fliegt auf: "Die haben doch nicht alle Latten am Zaun."  (Read 2248 times)

ama

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Damit es nicht heißt, ich würde aus dem Zusammenhang reißen, erst mal das Beweisstück, die Pressemitteilung der "Grünen", ungekürzt:

http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/286/286543.komplementaermedizin_staerken_impulse_au.html

[*QUOTE*]
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Presse  Pressemitteilung

20. Mai 2009
Komplementärmedizin stärken – Impulse aus der Schweiz aufgreifen

Zum mit einer Zweidrittelmehrheit angenommenen Volksentscheid zur Aufnahme der Komplementärmedizin in die Schweizer Verfassung erklärt Biggi Bender, gesundheitspolitische Sprecherin:

Die klare Mehrheit für die Stärkung der Komplementärmedizin in der Schweiz sollte für Deutschland ein Ansporn sein, Behandlungsmethoden wie Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung zu berücksichtigen. Notwendig für den Nachweis von Wirksamkeit und Qualität sind gut evaluierte Modellversuche sowie eine Versorgungsforschung, die komplementärmedizinische Ansätze berücksichtigt. Hierfür müssen Forschungskapazitäten aufgebaut werden.

Im Rahmen der aktuellen Arzneimittelgesetznovelle kämpfen wir Grünen dafür, dass von der Bundesregierung vorgeschlagene Regelungen, die negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von anthroposophischen, homöopathischen und traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln haben, verhindert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass patientenindividuelle Therapieoptionen, die insbesondere in der "Alternativmedizin" genutzt werden, und etwa bei Patientinnen und Patienten mit antibiotikaresistenten bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, erhalten bleiben. Die Bundesregierung stellt diese Möglichkeit, für die sich auch der Bundesrat stark macht, ins Aus.

Wir können von der Schweiz lernen: Dort existieren an den Universitäten (wenige) ordentliche Lehrstühle, die sich mit diesen Methoden befassen. Das umfangreiche Evaluationsprogramm unter der Leitung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit zur auf sechs Jahre befristeten Aufnahme der Komplementärmedizin in die Schweizer Grundversorgung zeigte auf, dass diese Behandlungsmethoden erfolgversprechend sein können. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Modellversuche zur Akupunktur in Deutschland. Diese ist der schulmedizinischen Standardtherapie deutliche Überlegenheit bei Knie- und Rückenproblemen deutlich überlegen. Bei der Entscheidung zur Übernahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen stellte sich jedoch die Frage, ob mit zweierlei Maß gemessen werde. Zwar scheiterten die Versuche, der Akupunktur die Aufnahme zu verweigern, jedoch führte dies nicht dazu, die bestehende - im Behandlungsergebnis deutlich schlechtere - schulmedizinische Behandlung in Frage zu stellen.
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« Last Edit: May 23, 2009, 07:12:49 PM by ama »
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ama

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Komplott der Grünen fliegt auf: \
« Reply #1 on: May 23, 2009, 07:07:46 PM »

Jörg Rings ist Physiker. Er hat in Heidelberg studiert und in Karlsruhe promoviert.
Zur Zeit arbeitet er am Forschungszentrum Jülich zum Thema Hydrogeophysik.

Und er hat einen Blog:

(Die Links sind HIER sichtbar gemacht und der Text wurde zitierfähig aufbereitet)

http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/05/bundnis-90die-grunen-sind-neidisch-auf-die-schweiz.php#comments

[*QUOTE*]
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23.05.09 · 13:20 Uhr
Bündnis 90/Die GRÜNEN sind neidisch auf die Schweiz

Bisher habe ich ja die Grünen noch als Notlösung angesehen zur Wahl, aber die Wissenschaftsfeindlichkeit nimmt jetzt so arge Ausmaße an, dass ich die wohl zur Bundestagswahl endgültig zu den nichtwählbaren Parteien zählen muss :(

Dies ist eine Pressemitteilung von Biggi Bender
[LINK: http://www.gruene-bundestag.de/cms/presse/dok/286/286543.komplementaermedizin_staerken_impulse_au.html ]
, der gesundheitspolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen:

"Die klare Mehrheit für die Stärkung der Komplementärmedizin in der Schweiz sollte für Deutschland ein Ansporn sein, Behandlungsmethoden wie Anthroposophie, Homöopathie oder Akupunktur gleichberechtigt in der medizinischen Versorgung zu berücksichtigen. Notwendig für den Nachweis von Wirksamkeit und Qualität sind gut evaluierte Modellversuche sowie eine Versorgungsforschung, die komplementärmedizinische Ansätze berücksichtigt. Hierfür müssen Forschungskapazitäten aufgebaut werden. "

Hier bei den ScienceBlogs ist die Entscheidung in der Schweiz auf heftige Ablehnung gestoßen. Hier
[LINK:  http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2009/05/komplementarmedizin-in-der-schweizer-verfassung-wie-weiter.php ]
oder
hier
[LINK:  http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/05/zukunft-mit-komplementarmedizin-zwei-drittel-der-schweizer-stimmen-zu.php ]
oder
hier
[LINK:  http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/05/voodoo-im-verfassungsrang.php ]
. Unsere allgemeine Sicht dazu ist Verzweiflung und Entsetzen. Und noch entsetzlicher ist, dass gar die Anthroposophie des Rassisten Steiner
[LINK: http://esowatch.com/index.php?title=Anthroposophische_Heilmittel ]
direkt als erstes erwähnt wird und in den Kanon aufgenommen wird.

Und als nächstes wird dann der Eindruck erwähnt, dass es keine Versuche dazu gegeben habe. Im Gegenteil. Diese Methoden sind - obwohl teilweise jeder WIrkungsmechanismus fehlt - hundertfach untersucht worden. Leider waren weniger Studien davon qualitativ wertvoll, aber diese bescheiden Komplementärmethoden genau dies: Dass sie komplementär zur Medizin stehen, und nicht helfen außer durch den Placebo-Effekt. Den Placebo-Effekt aber unter dem Deckmantel von Voodoo zur Heilung einzusetzen, ist moralisch verwerflich.

Es müssen keine Forschungskapazitäten aufgebaut werden. Was herauskommt, wenn man das tut, kann man sich am amerikanischen NCCAM
[LINK: http://scienceblogs.com/purepedantry/2009/01/lets_defund_nccam.php ]
ansehen oder an den grauenhaft verzerrten und qualitativ minderwertigen Ergebnissen von Claudia Witt
[LINK: http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/05/homoopathie-wirkt-auch.php ]
an der Charite Berlin, die aus unerfindlichen Gründen als Professor bezeichnet werden darf.

"Im Rahmen der aktuellen Arzneimittelgesetznovelle kämpfen wir Grünen dafür, dass von der Bundesregierung vorgeschlagene Regelungen, die negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von anthroposophischen, homöopathischen und traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln haben, verhindert werden."

Schon wieder diese Anthroposophie. Medikamente, die Aura des Menschen wieder ins Gleichgewicht bringen sollen. Heilung durch Märchen?
Sehr kurios ist aber plötzlich der Einwurf von "traditionellen pflanzlichen" Mitteln. Natürlich gibt es Heilpflanzen, die wissenschaftlich nachweisbare Wirkung haben, wie Johanniskraut. Diese sind aber nicht durch Tradition, sondern durch Nachweis einer Wirkung wertvoll und werden selbstverständlich NICHT behindert werden. Vermutlich soll die Einreihung in die Liste hier mehrere Hintertürchen offenlassen. Oder Frau Bender hat tatsächlich keinen Schimmer.

"Wir setzen uns dafür ein, dass patientenindividuelle Therapieoptionen, die insbesondere in der "Alternativmedizin" genutzt werden, und etwa bei Patientinnen und Patienten mit antibiotikaresistenten bakteriellen Infektionen eingesetzt werden, erhalten bleiben."

Die Grünen möchten also Patienten, die gegen Bakterieninfektionen kämpfen, euthanasieren, nur weil diese eine Antibiotikaresistenz haben. Denn nicht anders wird passieren, wenn man Homöopathie in so einem Fall anwendet: Dann bekämpft man die Infektion, indem die Bakterien ihren Wirt umbringen lässt.

"Die Bundesregierung stellt diese Möglichkeit, für die sich auch der Bundesrat stark macht, ins Aus."

Gut für die Regierung und den Bundesrat, wenn sie ihre Bürger nicht durch Beliebigkeit in Todesgefahr bringen. Die medizinischen Methoden, angewandt zur bestmöglichen klinischen Forschung bringen die besten Erkenntnisse, und nichts anderes als die besten Erkenntnisse sollten gut genug zur Behandlung sein. Da braucht es keine Alternativen.
"Wir können von der Schweiz lernen: Dort existieren an den Universitäten (wenige) ordentliche Lehrstühle, die sich mit diesen Methoden befassen. Das umfangreiche Evaluationsprogramm unter der Leitung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit zur auf sechs Jahre befristeten Aufnahme der Komplementärmedizin in die Schweizer Grundversorgung zeigte auf, dass diese Behandlungsmethoden erfolgversprechend sein können."

Bait and Switch-Taktik? Jetzt heißt es um mögliche Erfolge, die sich wahrscheinlich auf den Placebo-Effekt bei Rückenschmerzen beziehen, aber eben noch ging es um die Behandlung von Antiobiotika-Resistenzen...

"Dies zeigen auch die Ergebnisse der Modellversuche zur Akupunktur in Deutschland. Diese ist der schulmedizinischen Standardtherapie deutliche Überlegenheit bei Knie- und Rückenproblemen deutlich überlegen."

Placebo-Effekt. Die Grünen möchten sich also als Elite begreifen, die dem dummen Pöbel den Placebo-Effekt zur Heilung hinwirft, und tunlichst verschweigt, dass Akupunktur gar nicht für die Wirkung verantwortlich ist? Oder möchten sie lieber sich selbst im Dunkeln lassen um ihren schönen einfachen Glauben nicht überprüfen zu müssen? Wie dem auch sei, für mich ist beides intellektuell und moralisch unredlich.
Wenn schon Forschung, dann vielleicht eine die ehrliche Therapien vorschlägt, von denen dem Patienten kurzfristig durch Placebo, langfristig durch allgemein besseres Wohlbefinden (durch Bewegen etc.) geholfen wird?

"Bei der Entscheidung zur Übernahme in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen stellte sich jedoch die Frage, ob mit zweierlei Maß gemessen werde. Zwar scheiterten die Versuche, der Akupunktur die Aufnahme zu verweigern, jedoch führte dies nicht dazu, die bestehende - im Behandlungsergebnis deutlich schlechtere - schulmedizinische Behandlung in Frage zu stellen."

Nebelkerzen. Es wird allerdings mit zweierlei Maß gemessen: Die Akupunktur scheitert spektakulär an einem Wirkungsnachweis im Vergleich mit Placebo-Behandlung. Die einzig mögliche Konsequenz: Keine Zulassung als Therapie. Das wäre mit einem Maß gemessen.

(via Brightsblog und Aufklärung 2.0)
LINK: http://brightsblog.wordpress.com/2009/05/22/die-grunen-klub-des-irrationalen/
LINK: http://feuerbringer.com/2009/05/22/grune-fur-quacksalberei/

Autor: JörgR

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Tags:
akupunktur· anthroposophie· grüne· homöopathie· medizin· politik· voodoo
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Kommentare (8)

 Matthias· 23.05.09 · 14:21 Uhr

Ich bin entsetzt. Das habe ich denen nicht zugetraut. Vielen Dank dafür! Das soll mir mein grüner Abgeordneter dann mal erklären.

 Rincewind· 23.05.09 · 15:50 Uhr

Nicht erst mit Biggi Bender sind die Grünen zu einer von Postmodernismus und Ideologie geprägten Partei geworden, die für jeden rational denkenden Menschen nicht mehr wählbar ist. Die wenigen guten Leute, die sie noch haben, sollten die Partei wechseln.

Sagt ein ehemals Grüner.

 GeMa· 23.05.09 · 16:57 Uhr

Wie dreist ist das denn zurechtgebogen?

Heftig, heftig - Chi per Gesetz. Und wer außerdem nicht dran glaubt, dass seine Krankheit von Ahriman, der "Verkörperung alles Bösen und Erreger der 9999 Krankheiten" geschickt wurde, zahlt selbst. Klasse.
Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.


 Stefan· 23.05.09 · 18:55 Uhr

Grüne wie Biggi Bender essen auch keine Tomaten, weil da Gene drin sind. Sorry, aber ich fand diese Partei noch nie gut.

 dontblog· 23.05.09 · 20:16 Uhr

Och verdingens! Muss die so einen Blödsinn verzapfen? Als bekennende Grüne muss ich doch eh schon oft genug gegen das "Ach, Du isst nur Hasenfutter?" und "Aber elektrisches Licht hast Du schon?" andiskutieren. Jetzt muss ich auch noch erklären, dass ich nur harte Drogen gegen fiese Krankheiten schlucke, auch wenn ich grün wähle.

 sil· 23.05.09 · 20:34 Uhr

Die ist aber nicht Hinterbänkler, sondern gesundheitspolitische Sprecherin in der Partei.

Das geht gar nicht.


hic fuit· 23.05.09 · 20:55 Uhr

@Matthias - genau, entsetzlich. Ich fordere gerade, dass die Aktion ELIANT erklärt, dass sie die WHO in der Ausrottung der Masern unterstützt und dass sie damit für die Masernimpfung wirbt. Andernfalls halte ich die ELIANT-Unterstützung der Grünen für so menschenverachtend wie die Impfgegnerschaft.
Ich fordere gerade Aufklärung darüber, ob Grüne das Recht auf körperliche Unversehrtheit von Masernerkrankten höher bewerten als die Interessen einer wahnhaften, doch sich für menschenfreundlich haltenden, Ideologie und damit verbundenen wirtschaftlichen Lobbies.


 Achter· 23.05.09 · 20:57 Uhr

Ich fürchte fast, der durch die Bender ausgelöste Abgang mitdenkender und kritischer Wählerstimmen wird mit dem Zugewinn esophiler Wähler mehr als kompensiert. Ich bin da eher pessimistisch...
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« Last Edit: August 03, 2011, 09:55:43 PM by ama »
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ama

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Die Wühlarbeit der Anthroposophen findet sich natürlich ganz  besonders intensiv in der Politik, denn dort kann man mit wenig Aufwand die Weichen stellen.

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=345
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=5461


Im folgenden Text geht es um den oben erwähnten Begriff "Cognition-based Medicine". Dieser Begriff ist eine Erfindung der Anthroposophen, um damit die sinnvolle "evidence-based-medicine" aus dem Weg räumen zu können.

http://www.biggi-bender.de/bb/gesundheitspolitik/
20080407_FachgespraechKomplementaermedizin.shtml

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Fachgespräch vom 07.04.2008: Alternative oder Glaubenssache – Komplementärmedizin auf dem Prüfstand

Alternative oder Glaubenssache – Komplementärmedizin auf dem Prüfstand

Unter Komplementär- oder Alternativmedizin werden unterschiedliche Ansätze zusammengefasst. Dazu gehören komplexe Systeme wie Homöopathie, anthroposophische Medizin, traditionelle chinesische Medizin (ein Bestandteil ist die Akupunktur) oder Ayurveda ebenso wie Einzelansätze z.B. Bachblüten oder Fußreflexzonenmassage.

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat ein Fachgespräch zur Komplementär- oder Alternativmedizin veranstaltet. Wir wollten wissen wie und durch welche Methoden die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Ansätze nachgewiesen werden kann und welche Schlüsse das deutsche Gesundheitssystem aus qualitativ hochwertigen Studien zieht.

Patienteninformation und -beratung sowie der Verbraucherschutz sind urgrüne Anliegen. Dort spielt die Alternativmedizin jedoch kaum eine Rolle oder wird sogar als Gefahr für die PatientInnen dargestellt. So z.B. durch das Buch „Die Andere Medizin“ der Stiftung Warentest, das die Komplementärmedizin sehr kritisch in den Blick nimmt. Es ist uns nicht gelungen, eine der beiden Autorinnen oder einen VertreterIn der Verbraucherzentralen für unsere Veranstaltung zu gewinnen. Damit entfiel die geplante Kontroverse über die Aussagen des Buches „Die Andere Medizin“.

Zum Vorwurf: Alternativmedizin vielfach nicht wirksam

Dr. Harald Matthes, der am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe Berlin anthroposophische Medizin praktisch anwendet und erforscht, hielt ein flammendes Plädoyer, dass der Wettbewerb zwischen Schul- und Komplementärmedizin nach fairen Regeln erfolgen müsse. Aktuell definiere die Schulmedizin einseitig die Spielregel und stelle gleichzeitig den Schiedsrichter. Das einzige Kriterium, das einen fairen Vergleich der unterschiedlichen Ansätze möglich mache, sei das Behandlungsergebnis (Outcome). Deshalb müsse die Versorgungsforschung als Grundlage der Ressourcenverteilung dienen. Ziel sei ein integratives Konzept, dass statt eines Gegeneinanders der pathogenetisch ansetzenden konventionellen Therapie gegen Krankheit und der salutogenetisch agierenden komplementären Therapie für Gesundheit, beide Herangehensweisen nutzt. Ein solches Miteinander wünschen sich sehr viele PatientInnen.

In der Diskussion wurde die Methodenvielfalt insbesondere bei der Entwicklung von Leitlinien für die Behandlung eingefordert. Auch innerhalb der Alternativmedizin ist Überzeugungsarbeit zu leisten: Auch hier wehren sich einige dagegen die von ihnen angewendeten Methoden systematisch zu überprüfen. In einen echten Wettbewerb mit der schulmedizinischen medikamentösen Behandlung zu treten sei unter den jetzigen Rahmenbedingungen kaum möglich. Die finanziellen Mittel zur Forschung an nicht patentgeschützten komplementärmedizinischen Medikamenten fehlen. Auf der anderen Seite fließe viel Geld der Pharmaindustrie in Studien zur Zulassung von patentgeschützten Medikamenten. Aber auch in der Schulmedizin gäbe es ganz wenige Krankheitsfelder, für die die Wirksamkeit der Behandlung wirklich umfassend abgesichert sei.

Chancen und Grenzen von Evidenz- sowie Cognition-based Medicine in der Komplementärmedizin

In diesem Block stand die Frage, mit welchen Methoden Wirksamkeit nachgewiesen werden kann, im Mittelpunkt. Die in der Wissenschaft – nicht unbedingt in der Praxis - etablierte evidenzbasierte Medizin wurde von Prof. Dr. Franz Porzsolt vorgestellt. Er leitet am Universitätsklinikum Ulm den Bereich Klinische Ökonomik.

Die Cognition-based Medicine wurde von Frau Dr. Gunver Sophia Kienle aus dem Freiburger Institut für angewandte Erkenntnistheorie und medizinische Methodologie dargestellt.

Prof. Porzsolt stellte dar: Die Aussage „Viele Naturheilverfahren haben Wirksamkeit nicht nachgewiesen“ heißt nicht, dass die Komplementärmedizin unwirksam ist, sondern dass großer Nachholbedarf bei der Forschung besteht. Er stellte sechs Schritte der evidenzbasierten Entscheidungen vor. Ziel ist, zu möglichst objektiven Ergebnissen zu kommen. Im letzten Schritt sei jedoch eine subjektive Bewertung der Ergebnisse notwendig. Dabei spielen eigene Überzeugungen eine sehr große Rolle. Somit könne es passieren, dass qualitativ hochwertige Studien mit eindeutigen Ergebnissen von ÄrztInnen nicht akzeptiert würden, da sie den eigenen Überzeugungen widersprechen und sie diese nicht in Frage stellen wollen.

Der Idealfall der evidenzbasierten Medizin geht von randomisierten kontrollierten Studien (RCT-Studien) aus, die „doppelverblindet“ werden. Randomisiert bedeutet, dass, durch das Zufallsprinzip, Gruppen gebildet werden, deren TeilnehmerInnen etwa die gleichen Risiken mitbringen. Doppelblind bedeutet, dass ProbandInnen und ÄrztInnen nicht wissen, ob sie mit dem getesteten Wirkstoff oder mit einem anderen Medikament bzw. einem Placebo behandeln bzw. behandelt werden. Diese RCT-Studien unterschätzen systematisch die Macht der Information und die damit verbundene Bedeutung der Arzt-Patient-Beziehung. Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass die Information – in der Studie die (behauptete) Höhe des Preises eines Medikaments – der einzige Effekt sein kann, der die Wirksamkeit eines Placebos beeinflusst.

Die Eignung zur Behandlung von Krankheiten entscheidet sich primär am Nutzen. Der Nutzen (PatientInnen unter Alltagsbedingungen) sei größer als die Wirksamkeit (TherapeutInnnen unter Alltagsbedingungen) und dieser größer als die Wirkung (klinische Epidemiologe in einer Studie). Die Forschung zur Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen und zur Bedeutung der Information und dem Nutzen aus Sicht der PatientInnen muss verstärkt werden. Hierzu müssen neue Methoden entwickelt werden, mit denen Wirksamkeit und Nutzen gemessen werden können.

Frau Dr. Kienle stellte die Grundideen der Cognition-based Medicine vor. Ziel dieses Ansatzes ist die Beurteilung von Therapiewirkungen in der realen ärztlichen Praxis. Es wird nach Übereinstimmungen zwischen Ursache und Wirksamkeit (gewünschter Effekt) gesucht. Diese dürfen nicht zufällig sein, sondern müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Dies sind unter anderem: Raummuster (Bsp. Sonnencreme wirkt dort, wo sie aufgetragen wurde), Zeitmuster (z.B. Schmerz nimmt jedes Mal 10 Minuten nach der Einnahme des Medikaments ab), Morphologische Korrespondenz (Wirkung am erwarteten Ort und nicht an einem anderen) oder die Dosis-Wirkungs-Korrespondenz (Bsp: je nach Menge der Insulingabe sinken die Blutzuckerwerte).

Solche systematischen Beobachtungen am Einzelfall, in kleinen Gruppen oder auch in großen Studien bieten die Chance, in sehr vielen medizinischen Bereichen (z.B. bei der Krankengymnastik) Wirksamkeit zu belegen. D.h. auch in Bereichen, wo die evidenzbasierte Medizin, die für schulmedizinische Arzneimittel entwickelt wurde, nicht angewendet werden kann. Damit würde eine Wiederbelebung und Professionalisierung des individuellen klinischen Urteils der praktisch tätigen ÄrztInnen eingeläutet.

In der Cognition-based Medicine werden die Behandlungsergebnisse - oder wissenschaftlich Outcomeparameter - bereits direkt oder indirekt berücksichtigt. Dies sei ein echter Vorteil laut Prof. Porzsolt. Frau Dr. Kienle sieht in der Evidenz-based Medicine (wenn man das Ideal betrachtet) die Vorteile, dass eine ausgearbeitete Systematik existiert, durch offen gelegte Regeln Transparenz geschaffen wird und dass große Datenquellen zur Verfügung gestellt werden.

Auf den Diskussionsbeitrag, dass zukünftig durch entsprechenden Computereinsatz Studien mit mehr als 1 Millionen PatientInnen möglich und sinnvoll seien, wurde gekontert: Es müsse sehr genau überprüft werden, bei welcher Studie wie viele ProbandInnen notwendig sind. Dies können z.B. bei seltenen Erkrankungen und einer „einfachen“ Therapie sehr wenige sein, bei einer anderen Fragestellung mit vielschichtigem Umfeld sei jedoch eine große Zahl notwendig. Es bestehe das Paradox, dass je größer die Studien seien, desto geringer der Effekt für die PatientInnen ausfalle.

Kritisiert wurde die Praxis der randomisiert kontrollierten Studien (RCT-Studien) der Evidenz-based Medicine. Sie werden nur an einem extrem kleinen und ausgewähltem Kreis derjenigen, die an der jeweiligen Krankheit leiden, durchgeführt. Es werden Äpfel mit Birnen verglichen, da zwei Menschen mit denselben Beschwerden nicht die gleiche Krankheit haben müssen. Ein zentrales Problem sei, dass bei „randomisiert“ (Bildung von Gruppen, die verglichen werden sollen und etwa gleiche Risiken beinhalten) in der Regel gleich „doppelblind“ (PatientInnen und ÄrztInnen wissen nicht, ob mit dem Wirkstoff oder Placebo behandelt wird) mit gemeint ist. Die Behandlungswünsche und –erwartungen der TeilnehmerInnen werden nicht berücksichtigt. Notwendig sei es, Methoden zu entwickeln die die Präferenzen der Beteiligten einbeziehen.

Bei der Forderung nach einer anonymisierten Nutzung von Daten der Krankenkassen zur Versorgungsforschung und Epidemiologie wurde zur Vorsicht geraten, da die Qualität der Daten unklar sei.

Akupunktur und Schulmedizin in der Schmerztherapie - misst der Gemeinsame Bundesausschuss mit zweierlei Maß?

Die dritte Runde widmete sich der Versorgungsforschung und dem Umgang des Gemeinsamen Bundesausschusses (dem Entscheidungsorgan der Selbstverwaltung in dem ÄrztInnen, Krankenhäuser, Krankenkassen und beratend PatientenvertreterInnen vertreten sind) mit den Ergebnissen aus den Akupunktur-Modellversuchen der Krankenkassen. Das Sozialgesetzbuch V (Gesetzliche Krankenversicherung) sieht vor, dass Krankenkassen Modellvorhaben „zur Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit“ durchführen können. Im Jahr 2000 hat der damalige Bundesausschuss Ärzte/Krankenhäuser die Körperakupunktur mit Nadeln aus der Finanzierung der Krankenkassen ausgeschlossen. Sie war jedoch im Rahmen von Modellprojekten bei chronischen Kopf-, Rücken- und Knieschmerzen weiterhin möglich. Die daraufhin durchgeführten Modellprojekte einiger Krankenkassen führten zu einer weltweit einmalig breiten Bewertungsgrundlage.

Frau Dr. Claudia M. Witt, stellvertretende Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Berliner Charité stellte die zentralen Aussagen der wissenschaftlichen Forschung im Rahmen der Modellprojekte vor.

Die drei Schritte der Bewertung der Akupunktur waren: Funktioniert es? Nutzt es? Wie viel Nutzen bei wie viel Kosten? Oder in der Fachsprache Wirkung (Efficacy) im Experiment bzw. bei klinischen Studien, Wirksamkeit (Effectiviness) in der Routineversorgung und Effizienz (Efficiency).

Studien belegen, dass Akupunktur und Scheinakupunktur bei Migräne, Spannungskopfschmerzen, Kniearthrose und Rückenschmerzen sehr viel besser wirken als keine Therapie. Deutlich bzw. signifikant besser als die Scheinakupunktur war die Akupunktur nur in einem Fall. Durch die in den anderen Fällen sehr gute Wirkung der Scheinakupunktur, die als „Placebo“ gedacht war, ist nun eine intensive Diskussion im Gange, wie Placebos wirken und ob dies nicht explizit in der Behandlung genutzt werden kann.

Nachgewiesen ist auch, dass eine zusätzlich zur bisherigen Versorgung eingesetzte Akupunktur in vielen Bereichen, z.B. auch bei Heuschnupfen, deutliche Verbesserungen bewirkt und diese somit wirksam ist.

Beim Vergleich der Akupunktur mit der Behandlung nach den aktuellen schulmedizinischen Leitlinien (Standardtherapie) zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Akupunktur bei Knie- und Rückenproblemen. Bei der Migräne war die Akupunktur (nicht so deutlich) besser als die schulmedizinische Leitlinienversorgung, und diese besser als die Scheinakupunktur.

Da die Akupunktur nicht als Ersatz sondern zur Ergänzung der bestehenden Behandlung eingesetzt wurde, wird die Behandlung teurer. Sie liegt jedoch bezogen auf ein QALY - ein Maß für die gewonnene Lebensqualität - in einem akzeptablen Rahmen.

Dr. Rainer Hess, der seit Anfang 2004 unparteiischer Vorsitzender des „Gemeinsamen Bundesausschusses von Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen“ (G-BA) ist, stellte die ungewöhnlich kontroversen Diskussionen des G-BA zur Akupunkturentscheidung dar. Ergebnis war, die Akupunktur ausschließlich bei Rücken- und Kniebeschwerden als Kassenleistung zuzulassen.

Die Krankenkassen und (die nicht stimmberechtigten) PatientInnenvertreterInnen waren für die Aufnahme bei allen Indikationen, die Ärzte lehnten die Aufnahme komplett ab. Somit mussten die drei Unparteiischen entscheiden.

Das Wirkprinzip der Akupunktur sie nicht bekannt. Dennoch können die Studienergebnisse nicht als Placebo gewertet werden. Die eigentliche Begründung für die Zulassung sei jedoch die Schwäche der konventionellen Schmerztherapie gewesen. Eine ihr deutlich überlegene Behandlungsform könne nicht aus der Bezahlung durch die Krankenkassen ausgeschlossen werden. Wegen der fehlenden Kenntnisse über die Wirkweise sei eine Überprüfung der Entscheidung nach 3 Jahren, hohe Qualitätsanforderungen und die Integration in eine allgemeine Schmerztherapie verabredet worden. Die konventionelle Schmerztherapie stehe aufgrund der Ergebnisse der Akupunkturstudie auf dem Prüfstand.

Dr. Hess bedauert es, dass nicht auch in anderen Bereichen, z.B. der Vakuumversiegelungstherapie, Modellvorhaben mit der dort vorgeschriebenen wissenschaftlichen Begleitung durchgeführt werden.

In der Diskussion wurde kritisiert, dass die Frage der Nebenwirkungen bei der Entscheidung nicht berücksichtigt wurde. Den in der Akupunktur sehr geringen Nebenwirkungen stehen in der konventionellen Schmerztherapie deutlich höhere (Magenbluten, Niereninsuffizienz) gegenüber. Die Nebenwirkung Magenbluten hätte jährlich Kosten von 600 Mio € zur Konsequenz.

Die Qualitätsanforderungen an die AkupunkteurInnen seien so hoch angesetzt worden, dass viele ÄrztInnen, die sich an den Modellversuchen der Krankenkassen beteiligten, diese Verfahren heute nicht abrechnen dürften. Dabei zeigten die Studien, dass die Behandlungsqualität nicht mit der Länge der Ausbildung in Verbindung steht. Frau Dr. Witt kritisierte, dass die Entscheidung gegen eine Aufnahme bei der Migräne gefallen sei, da die Akupunktur besser als die bestehende Routineversorgung (und nicht wie vom G-BA in seiner Pressemitteilung dargestellt fehlende Behandlung) ist.

Der sehr geringe Unterschied zwischen Akupunktur und Scheinakupunktur ist nicht auf eine schematische - nicht der chinesischen Medizin entsprechenden - Anwendung der Akupunktur zurück zu führen. Sowohl Puls- als auch Zungendiagnose wurde angewendet, und neben einigen festen Akupunkturpunkten konnten die behandelnden ÄrztInnen eigene Punkte wählen.

Frau Dr. Witt schloss sich Dr. Hess an, dass für viele Bereiche der Komplementär-, als auch der Schulmedizin, Modellversuche mit einer guten wissenschaftlichen Begleitung hilfreich wären. Die jetzigen Verträge zur integrierten Versorgung durch homöopathische Ärzte basierten z.B. auf einem Modellversuch der IKK Hamburg.

Der Akupunkturmodellversuch genauso wie das von Prof. Dr. Porzolt dargestellte Experiment zeigen, dass der Placeboeffekt neu erforscht werden müsse. Statt der bisher negativen Sicht auf diese Effekte müsse untersucht werden, wie der Placeboeffekt positiv genutzt werden kann.

Erstes Fazit

In Ihrem Fazit machte Biggi Bender (gesundheitspolitische Sprecherin) an der konkreten Entscheidung deutlich, dass nicht immer auf rein evidenzbasierter Grundlage entschieden werde. Es könnten auch Marketingaspekte bei den Krankenkassen und finanzielle Interessen der ÄrztInnen – die private Abrechnung der Akupunktur entfällt – bei der Positionierung pro und contra Aufnahme der Akupunktur, eine Rolle gespielt haben.

Sehr deutlich wurde, dass die Ressource Selbstheilung stärker in den Blick genommen werden müsse. Welche Rolle spielen sie beim Placeboeffekt? Wie beeinflussen Erwartungen von PatientInnen die Behandlungsergebnisse? Welchen Einfluss hat die Beziehung zwischen ÄrztInnen und PatientInnen auf den Behandlungserfolg?

Wichtig ist, dass man sich innerhalb des Gesundheitssystems auf gemeinsame Spielregeln der Bewertung von Behandlungsformen einigt. Dies kann die Politik nicht übernehmen, wir können uns jedoch dafür einsetzen, dass diese Fragen auf die Tagesordnung gesetzt werden oder Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass z.B. der Sachverstand der Komplementärmedizin stärker in die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses einbezogen wird.

Wir Grünen werden uns auch weiterhin für die Methodenvielfalt in der Gesundheitsversorgung einsetzen und dafür, dass die komplementärmedizinischen Verfahren ihren Platz ausbauen können. Dazu ist es notwendig, sich von den Kulturkämpfen zwischen der Schul- und Komplementärmedizin zu verabschieden und stattdessen gemeinsame Spielregeln der Wirksamkeitsprüfung zu verabreden.

Komplementärmedizin in der Schweiz

Im Jahr 1999 hat die Schweiz fünf alternative Heilmethoden – die traditionelle chinesische Medizin, die anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Phytotherapie und die Neuraltherapie – auf sechs Jahre befristet in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen.

In einer groß angelegten Studie, die unter der Leitung des Schweizer Bundesamts für Gesundheit in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften der Komplementärmediziner erarbeitet wurde, wurden die Methoden auf ihre Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit hin untersucht.

Noch vor der Veröffentlichung der Ergebnisse entbrannte ein heftiger Streit über die Ergebnisse. Der Schlussbericht wurde der Öffentlichkeit erst nach dem Entscheid des Gesundheitsministers keine der untersuchten Ansätze dauerhaft in den Leistungskatalog aufzunehmen, veröffentlicht. Dabei seien die Studienergebnisse für die Komplementärmedizin durchweg positiv gewesen.

Es wurde ein Volksbegehren "Ja zur Komplementärmedizin" gestartet, das in der Verfassung die Formulierung "Bund und Kantone sorgen im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für die umfassende Berücksichtigung der Komplementärmedizin." verankern will. Aktuell (Stand April 2008) wird das Volksbegehren im Stände- sowie im Nationalrat der Schweiz beraten. Nach dem jetzigen Stand scheint es so, dass das Anliegen aufgegriffen wird und in der Formulierung das Wort "umfassend" gestrichen werden soll.
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Hier fallen vor allem zwei Dinge auf:

ERSTENS: Wie hoch die Anforderungen an die Leute doch sind!

ZWEITENS: Was die Leute so eminent Wichtiges und Schweres beherrschen müssen!

Für einen Nichtskönner ist alles schwer. Logisch. Also bejubelt er alles über den grünen Klee, was er so alles können muß. Zum Beispiel die Schuhe zu binden.

Das ist typisch für die Eso-Szene. Einen absoluten Brüller hatten wir vor Jahren als Professoren (!) und andere Akademiker, die sich in erlesenen Zirkeln trafen, wo es um die Energie für die Welt ging und wie man sie aus dem Raum gewinnen kann, betonen, wie schwer die Mathematik dabei sei, wo - und das ist ja so schwer - man Kettenbrüche beherrschen müsse.

So wird Tinnef weltbewegend hochstilisiert...

Hier, in dem Text von Birgit Bender, sind solche Knallschoten zum Beispiel die

"Qualitätsanforderungen an die AkupunkteurInnen"

Was sind das für Anforderungen, wenn es völlig wurscht ist, wo man die Nadeln reinsticht?

Kettenbruchmäßige Bruchlandungen sind denn auch

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Frau Dr. Kienle stellte die Grundideen der Cognition-based Medicine vor. Ziel dieses Ansatzes ist die Beurteilung von Therapiewirkungen in der realen ärztlichen Praxis. Es wird nach Übereinstimmungen zwischen Ursache und Wirksamkeit (gewünschter Effekt) gesucht. Diese dürfen nicht zufällig sein, sondern müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Dies sind unter anderem: Raummuster (Bsp. Sonnencreme wirkt dort, wo sie aufgetragen wurde), Zeitmuster (z.B. Schmerz nimmt jedes Mal 10 Minuten nach der Einnahme des Medikaments ab), Morphologische Korrespondenz (Wirkung am erwarteten Ort und nicht an einem anderen) oder die Dosis-Wirkungs-Korrespondenz (Bsp: je nach Menge der Insulingabe sinken die Blutzuckerwerte).
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Beim Heiligen Sankt Kurzschluß! Das sind SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN! Das ist doch noch längst keine Wissenschaftlichkeit.


Merke:

Sich den Schlabberlatz umzubinden oder sich die Schuhe zuzubinden
ist NICHT ***DAS*** Merkmal eines Wissenschaftlers!

Für Rotzgören und Hochstaplergesindel ist in der Wissenschaft kein Platz.
Und in der Medizin erst recht nicht!


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ama

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http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/05/bundnis-90die-grunen-sind-neidisch-auf-die-schweiz.php

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Kommentare (25)

 Matthias· 23.05.09 · 14:21 Uhr

Ich bin entsetzt. Das habe ich denen nicht zugetraut. Vielen Dank dafür! Das soll mir mein grüner Abgeordneter dann mal erklären.

 Rincewind· 23.05.09 · 15:50 Uhr

Nicht erst mit Biggi Bender sind die Grünen zu einer von Postmodernismus und Ideologie geprägten Partei geworden, die für jeden rational denkenden Menschen nicht mehr wählbar ist. Die wenigen guten Leute, die sie noch haben, sollten die Partei wechseln.

Sagt ein ehemals Grüner.

 GeMa· 23.05.09 · 16:57 Uhr

Wie dreist ist das denn zurechtgebogen?

Heftig, heftig - Chi per Gesetz. Und wer außerdem nicht dran glaubt, dass seine Krankheit von Ahriman, der "Verkörperung alles Bösen und Erreger der 9999 Krankheiten" geschickt wurde, zahlt selbst. Klasse.
Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.

 Stefan· 23.05.09 · 18:55 Uhr

Grüne wie Biggi Bender essen auch keine Tomaten, weil da Gene drin sind. Sorry, aber ich fand diese Partei noch nie gut.

 dontblog· 23.05.09 · 20:16 Uhr

Och verdingens! Muss die so einen Blödsinn verzapfen? Als bekennende Grüne muss ich doch eh schon oft genug gegen das "Ach, Du isst nur Hasenfutter?" und "Aber elektrisches Licht hast Du schon?" andiskutieren. Jetzt muss ich auch noch erklären, dass ich nur harte Drogen gegen fiese Krankheiten schlucke, auch wenn ich grün wähle.

 sil· 23.05.09 · 20:34 Uhr

Die ist aber nicht Hinterbänkler, sondern gesundheitspolitische Sprecherin in der Partei.

Das geht gar nicht.

 hic fuit· 23.05.09 · 20:55 Uhr

@Matthias - genau, entsetzlich. Ich fordere gerade, dass die Aktion ELIANT erklärt, dass sie die WHO in der Ausrottung der Masern unterstützt und dass sie damit für die Masernimpfung wirbt. Andernfalls halte ich die ELIANT-Unterstützung der Grünen für so menschenverachtend wie die Impfgegnerschaft.
Ich fordere gerade Aufklärung darüber, ob Grüne das Recht auf körperliche Unversehrtheit von Masernerkrankten höher bewerten als die Interessen einer wahnhaften, doch sich für menschenfreundlich haltenden, Ideologie und damit verbundenen wirtschaftlichen Lobbies.

 Achter· 23.05.09 · 20:57 Uhr

Ich fürchte fast, der durch die Bender ausgelöste Abgang mitdenkender und kritischer Wählerstimmen wird mit dem Zugewinn esophiler Wähler mehr als kompensiert. Ich bin da eher pessimistisch...

 JörgR· 23.05.09 · 21:21 Uhr

Dabei sind die Esos doch violett und nicht grün :|

 Rabe· 24.05.09 · 14:32 Uhr

@Stefan: Tomaten sind rot. Grüne Tomaten sind giftig.

Violett-Würste und Grün-Brezen gibt's nur in der Anti-Gen-Wahlwerbung der Christlichen, nach dem Motto: Seht mal, so sehen Gen-Lebensmittel aus, würdet ihr sowas kaufen? Habt ihr sowas schon in den Geschäften gesehen? Nein? Seht ihr, unsere Lebensmittel sind bisher ohne Gene und so soll das auch bleiben.

Grauenhafte Verblödung.

 dontblog· 24.05.09 · 16:12 Uhr

@Rabe: Grüne Tomaten schmecken hervorragend. Zu Marmelade oder anderem verarbeitet sind sie nicht giftig. Es sei denn, man futtert gleich ein paar Kilo. Es gibt übrigens auch gelbe und orangefarbene Tomaten, nicht nur rote.

 Jane· 24.05.09 · 20:56 Uhr

Leute wie Bender sorgen dafür, dass die Grünen für mich mittlerweile unwählbar geworden sind.

 Sentient6· 24.05.09 · 21:50 Uhr

Toll.. Die ersten Bundestagswahlen in denen ich wahlberechtigt bin und meine Alternativen gehen mir jetzt schon aus. Stecken wir den schon in der gnadenlosen Populismuswahlkampfphase? Muss denn Umweltschutz immer mit öko/eso-Ideologie einhergehen?

Ich hab das Selbe leider in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr beobachtet. Man wird schon fast mitleidig angeschaut, wenn man sich nicht in Gorleben auf die Schienen legen will. Das ist der Grüne Nachwuchs.

Was kann man denn als rational denkender Wissenschaftler in spe mit Bewußtsein für Umweltproblematiken jetzt noch wählen?

 JörgR· 24.05.09 · 22:06 Uhr

@Sentient6:
Ich hab das Selbe leider in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr beobachtet. Man wird schon fast mitleidig angeschaut, wenn man sich nicht in Gorleben auf die Schienen legen will.


Daher scheint der Ausdruck zu kommen "Dasselbe in grün".
Was kann man denn als rational denkender Wissenschaftler in spe mit Bewußtsein für Umweltproblematiken jetzt noch wählen?

Nichts anscheinend. Bisher habe ich die Grünen noch als einigermaßen wählbar angesehen, aber jetzt reichts.
Wollen die die SBD gründen? Die ScienceBlogs-Deutschland Partei?

 Sentient6· 24.05.09 · 22:35 Uhr
Daher scheint der Ausdruck zu kommen "Dasselbe in grün".

Möglich. Man kann echt beobachten, wie gerade noch vernünftig diskutierende Menschen sich plötzlich auf Ökodogmen zurückziehen. Ich hab inzwischen in solchen Diskussionen schon den ruf des unglaublich reaktionären Wissenschafts"gläubigen".
Nichts anscheinend. Bisher habe ich die Grünen noch als einigermaßen wählbar angesehen, aber jetzt reichts. Wollen die die SBD gründen? Die ScienceBlogs-Deutschland Partei?

Bin dabei. Ich glaube zwar nicht, dass eine Partei die ständig betont, sie sei sich nicht 100% sicher und seine Meinung regelmäßig ändert irgendwelche Chancen hat.. Alle anderen Parteien haben doch die Wahrheit gepachtet. *seufz* Wer braucht schon Fakten..

 JörgR· 25.05.09 · 05:25 Uhr

Naja, eine neue Partei gründen bringt ja auch nichts, es wäre sinnvoller, wenn skeptisches Denken wieder in die etablierten Parteien hereingetragen würde, am liebsten auch zu den Grünen. Es müssen insbesondere keine Wissenschaftler sein, denn skeptisches Denken und Wissenschaft sind zwar verwandt, aber durchaus getrennte Fähigkeiten. Schließlich sind auch Lafontaine und Merkel Doctores der Physik, aber...
Außerdem, dann kommen die Journalisten und sagen, eine Partei mit Sentient 6, das geht nicht, der ist doch sowieso nur ein Killerroboter der die Welt zerstören will weil er keine Emotionen hat ;) (Ja, Nevermore sollen endlich mit der neuen Scheibe rüberkommen)

 Sentient6· 25.05.09 · 14:08 Uhr

Ja, das stimmt. Dann könnte man sich auch drauf verlassen, dass alle Parteien sinnvolle Standpunkte vertreten, ohne Widersprüche. Aber wie soll man das erreichen? Ich habe das Gefühl, für den Wähler ist es oft leichter und angenehmer, wenn eine Partei eben Schlagwörter streut (in diesem Fall ganzheitlich, alternativ und sanft), statt zu differenzieren. Das fordert eben Eigeninitiative, der Wähler muss auf Stand bleiben. Und oben geschildertes Hinterfragen wäre ja nicht nur in einer wissenschaftlichen Partei der Fall, sondern in jeder skeptisch denkenden.

Mist.. Dann nenn ich mich "Steuersenkung89", vielleicht hat das mehr Erfolg. ;)
Sentient6 ist so wunderbar paradox. Wütend und traurig sein über Emotionslosigkeit.. (Wann soll die neue Scheibe denn kommen?)

Gruß,
Erik

 Christian Reinboth· 25.05.09 · 14:26 Uhr

Leider ein alter Hut, da ökologisches Denken bei manchen Grünen immer schon mit gewissen esoterischen Anwandlungen einherging, siehe auch die Ergebnisse des "Fachgesprächs Komplementärmedizin" der Grünen Bundestagsfraktion aus dem vergangenen Jahr:
Wir Grünen werden uns auch weiterhin für die Methodenvielfalt in der Gesundheitsversorgung einsetzen und dafür, dass die komplementärmedizinischen Verfahren ihren Platz ausbauen können. Dazu ist es notwendig, sich von den Kulturkämpfen zwischen der Schul- und Komplementärmedizin zu verabschieden und stattdessen gemeinsame Spielregeln der Wirksamkeitsprüfung zu verabreden.

http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/230/230375.komplementaermedizin_auf_dem_pruefstand-seite~5.html

Auf Seite 4 des Berichts findet sich dann noch dieses Schmankerl:
Beim Vergleich der Akupunktur mit der Behandlung nach den aktuellen schulmedizinischen Leitlinien (Standardtherapie) zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Akupunktur bei Knie- und Rückenproblemen.

http://www.gruene-bundestag.de/cms/gesundheit/dok/230/230375.komplementaermedizin_auf_dem_pruefstand-seite~4.html

Als Quelle für diese Aussage wird übrigens ebenfalls Frau Witt genannt.

 Florian Freistetter· 25.05.09 · 16:56 Uhr

Mich würd ja mal interessieren, wie die Unterschiede zwischen österreichischen und deutschen Grünen in dieser Hinsicht sind. Allgemein gibts da nämlich schon einige. Und in Österreich kandidiert immerhin sogar ein waschechter Skeptiker von der GfK für die Wiener Grünen ;)

 Albert Wilfert· 25.05.09 · 21:14 Uhr

@ JörgR

"grauenhaft verzerrten und qualitativ minderwertigen Ergebnissen von Claudia Witt an der Charite Berlin, die aus unerfindlichen Gründen als Professor bezeichnet werden darf."

Ist ja auch nicht gerade die feine Art.
Sie sind ein Rotzlöffel, junger Mann.
In anderen Blogs gegen Beleidigungen vorgehen und selber austeilen.

 Florian Freistetter· 25.05.09 · 21:35 Uhr

Gerade hab ich diesen Bericht gelesen. Ziemlich erschreckend - und noch mehr vernichtende Aussagen der Grünen:
"vielen Dank für Ihre Nachricht. Frau Breyer ist Mitglied im EP Gesundheitsausschuss und unterstützt die Anthroposophie. Sie kann sich nicht vorstellen, dass jemand aus der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament gegen die Aktion Eliant ist."

 Florian Freistetter· 25.05.09 · 21:41 Uhr

Ich habe gleich mal über meinparlament.at bei Frau Lichtenegger von den österreichischen Grünen nachgefragt:
Sg. Frau Lichtenegger,

Ihre Kollegin Hiltrud Breyer von der grünen Partei aus Deutschland machte über das Projekt ELIANT –Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie folgende Aussage:

"vielen Dank für Ihre Nachricht. Frau Breyer ist Mitglied im EP Gesundheitsausschuss und unterstützt die Anthroposophie. Sie kann sich nicht vorstellen, dass jemand aus der Fraktion Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament gegen die Aktion Eliant ist."
(Quelle: http://rudolf-steiner.blogspot.com/2009/05/mehr-anthroposophie.html )

Unterstützen die grünen Abgeordneten aus Österreich tatsächlich ebenfalls dieses Projekt? Wenn ja, warum?


Da meinparlament.at aber auch zu abgeordnetenwatch.de gehört, verstößt meine Frage wohl sicher gegen den "Moderationscodex"...

 sil· 25.05.09 · 23:02 Uhr

@Florian:
Da rutschen mir aber "mit ohne Unterhose auf dem Kopf" ein paar Satzzeichen raus.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 JörgR· 26.05.09 · 08:36 Uhr

sil hat meine Reaktion bereits zusammengefasst! Kann ich meine Europawahl-Briefwahl-Unterlagen nochmal haben, ich hab mich verwählt. Naja, es gibt ja noch 1-3 Chancen dieses Jahr (je nachdem wie der NRW-Verwaltungsgerichtshof heute über die Kommunalwahl entscheidet)

 Peter· 26.05.09 · 11:21 Uhr

Die Grünen als Lobbyisten der Anthroposophie:

“Mehr Anthroposophie! – Abgeordnetenwatch und Hiltrud Breyer – im Hause und im Dienste Rudolf Steiners”

http://rudolf-steiner.blogspot.com/2009/05/mehr-anthroposophie.html

veröffentlicht auch bei den “Brights”:

“GRÜNE Anthroposophie und Lobbyismus”

http://brightsblog.wordpress.com/2009/05/26/grune-anthroposophie-und-lobbyismus/
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Kann ich meine Europawahl-Briefwahl-Unterlagen nochmal haben, ich hab mich verwählt.
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« Last Edit: May 26, 2009, 09:19:48 PM by ama »
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http://demokratie.mine.nu/read_thread__3-860

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26.09.2007 14:35

[Hamburg] Volksentscheid: Für eine bessere Politik

"So retten wir den Volksentscheid" lautet der Titel eines Vortrags mit anschließender Diskussion, zu dem Mehr Demokratie e.V. und die Kulturinitiative Zeitzeichen einladen. Dr. Manfred Brandt, Bundes- und Landesvorstandsmitglied von
Mehr Demokratie, spricht über die Notwendigkeit direkter Demokratie für eine bessere Politik und ihre Sicherung durch eine Verfassungsänderung in Hamburg.

Bei der Veranstaltung wird sicher einiges von dem, was die Menschen in Sachen Volksentscheid in den letzten Tagen verwirrt hat, zurecht gerückt.
Donnerstag, 27.9., um 20 Uhr
im Rudolf-Steiner-Haus,
Mittelweg 11-12,
20148 Hamburg

(Eintritt frei).
Der ursprünglich vorgesehene Referent Gerald Häfner, ebenfalls Bundesvorstandsmitglied von Mehr Demokratie, musste leider absagen.

Quelle: [ www.mehr-demokratie-hamburg.de]

geschrieben von: cassiel (IP-Adresse bekannt)
Datum: 26.09.2007 14:35
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Hier hat sich Frau Bender zu Wort gemeldet:

http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/05/bundnis-90die-grunen-sind-neidisch-auf-die-schweiz.php

Sie erzielte für Ihre Partei ein bahnbrechendes Resultat:

"Wahnsinn. Ich bin seit ich wählen darf grüne
Stammwählerin...gewesen. Diese Party ist für mich absolut
unwählbar, so lange dort Esoterik-Anhänger wie Frau Bender das
Sagen haben. Die Verfilzung mit der rassistischen Steiner-Sekte
ist auch ganz widerlich. Das ist absolut nicht zu verantworten!
Ich denke übrigens nicht, dass Frau Bender in erster Linie die
große Gruppe der Esoterikgläubigen bedienen will, die glaubt das
wirklich! Das ist ja das Erschreckende."


Es war doch nicht alles umsonst. ;-)
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CoreduBay

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Re: Komplott der Grünen fliegt auf: \
« Reply #6 on: March 08, 2011, 09:10:06 PM »


Merke:

Sich den Schlabberlatz umzubinden oder sich die Schuhe zuzubinden
ist NICHT ***DAS*** Merkmal eines Wissenschaftlers!

Für Rotzgören und Hochstaplergesindel ist in der Wissenschaft kein Platz.
Und in der Medizin erst recht nicht!


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regerwald

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Für Rotzgören und Hochstaplergesindel ist in der Politik kein Platz!
« Reply #7 on: March 15, 2011, 02:28:06 PM »

[*quote* author=ama link=topic=5590.msg12676#msg12676 date=1243106797]

Merke:

Sich den Schlabberlatz umzubinden oder sich die Schuhe zuzubinden
ist NICHT ***DAS*** Merkmal eines Wissenschaftlers!

Für Rotzgören und Hochstaplergesindel ist in der Wissenschaft kein Platz.
Und in der Medizin erst recht nicht!


[*/quote*]



Für Rotzgören und Hochstaplergesindel ist in der Wissenschaft kein Platz.
Und in der Medizin erst recht nicht!

Und schon gar nicht in der Politik! Wer meint, daß die CDU und die FDP unwählbar sind, sollte nicht dem Irrtum verfallen, die Grünen oder die Linken seien auch nur ein Jota besser.


Keiner von denen ist nur annähend wählbar!!!

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Kristallofon

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Re: Komplott der Grünen fliegt auf: \
« Reply #8 on: July 06, 2014, 12:25:31 PM »

Keiner ist wählbar. Und doch haben wir sie am Hals.
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