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Author Topic: 21 Tote + 510 Verletzte = Totalversagen des Journalismus in Deutschland  (Read 12307 times)

ama

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Im folgenden Text geht es um das tödliche Desaster in Duisburg, die in jeder Hinsicht letzte "Loveparade".

Weil "die Leute" so gerne Dinge verschwinden lassen, muß das Netz dafür sorgen, daß eben das nicht passiert. Deswegen ein "DuisburgLeak".

Über die Qualität des Aufhängers, des Artikels aus "Der Westen", braucht man sich nicht zu streiten. Über den KANN man sich nämlich nicht streiten.  

Und das deutlich.

Vielleicht lesen Journalisten auch Artikel. Vielleicht sogar die eigenen. Es sei denn, daß selbst ihr Magen das nicht mehr verträgt. Was sich bei Manchen durchaus verstehen läßt.

Lesen Journalisten überhaupt? Nein, das ist keine rhetorische Frage, weißdarwin nicht. Wenigstens die Kommentare könnte man doch lesen. Mal so ein bißchen spicken, was bei der Konkurrenz geschrieben wird? Was man vielleicht übersehen hat?

Sehen wir uns das journalistische Desaster genau an...

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html

[*QUOTE*]
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Loveparade
Bloß nicht in Flip-Flops zur Loveparade!
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Duisburg, 21.07.2010, Annette Kalscheur

Schuhempfehlungen zur Loveparade: Stiefel oder Lackschuh ?

Duisburg. Die größte Tanzfläche der Welt ist am Samstag eine knüppelharte Schotterpiste. Mit welchem Schuhwerk man darauf noch halbwegs akzeptable Bewegungen hinbekommt, haben wir getestet.

Flip-Flops sind diesen Sommer das beliebteste Kleidungsstück für die Füße, kein Wunder, sie lassen genug Luft an die Zehen. Der Gang auf das Loveparade-Gelände zeigt aber schon nach wenigen Schritten, dass das Fest damit schnell vorbei ist. Denn im Schotter sind immer wieder faustgroße, dicke Steine, die sich unangenehm durch die Sohlen bohren. Außerdem wirbelt jeder Schritt Staub und kleine Steinchen auf, die sich zwischen Sohle und Fuß pfuschen. Autsch! Schade, dabei glitzern die Schläppchen so nett in der Sonne.

Offen geht also nicht, auch nicht mit den oft gesehenen Gladiatoren-Sandalen. Versuchen wir es mit geschlossen Hochhackigem. Aber obwohl der Absatz deutlich dicker ist als ein Pfennig-Absatz von Manolo Blahnik, sinke ich bei jedem Schritt hinten ein. Auf Zehenspitzen wanke ich zurück. Tanzen? Geht gar nicht.
Besser was Stabiles

Die Hui-Varianten sind durch, jetzt also was Stabiles: die Mutter aller Festival-Treter, der Adidas Spezial. Die Sohle ist dick genug, Bewegung ist möglich, das Tanzen konzentriert sich dennoch verstärkt auf den Oberkörper. Mit den Armen rudern geht ja immer. Kaum läuft jemand neben mir entlang, springt ein kleines Steinchen in den Schuh. Auf freiem Feld herunterbeugen, Schuh ausziehen, Stein rausschütteln, wieder zuschnüren - kein Problem. Im dichten Gedränge könnte das schon stressig werden.

Greifen wir also zum letzten Mittel: dem Doc Martens-Stiefel. Erst mal habe ich die Winterfell-Sohle rausgenommen, aber warm wird’s trotzdem schon in dem Moment, wo ich den Reißverschluss zuziehe. Die fette Sohle schützt gut vor den Unebenheiten, springende Steinchen haben auch keine Chance, bis zum Knie vorzustoßen. Also kann ich endlich mal springen.

Und zwar vor Begeisterung: der ultimative Schuh ist gefunden: lieb zu den Füßen und tanzbar. Nur ausziehen sollte man ihn am Ende eines langen Tages unter Ausschluss der Öffentlichkeit...

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Ort des Geschehens


Map data ©2010 Tele Atlas - Terms of Use


Loveparade 2010 in Duisburg
700 zusätzliche Züge für die Loveparade

Duisburg. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) will bei der Loveparade an diesem Samstag rund 700 zusätzliche Züge einsetzen, um die erwarteten Besuchermassen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Duisburg bringen zu können.   weiter...
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Duisburg ist bereit für „größte Party der Welt“
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Bei der Loveparade wird es eng
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Duisburg ist Spitze bei Loveparade
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62 Kommentare

Gummistiefel schlage ich vor :-)
#1 von Roooooooooooooooooooney , am 22.07.2010 um 09:01

Unter diesen Umständen hätte man die Loveparade besser absagen sollen!! Kann man überhaupt von einer Love-Parade sprechen? Ist es wirklich eine Parade, wenn man 15 Floats auf einem Schutthaufen mit Bauruinen um 2 Bühnen fahren lässt??? Wohl eher nicht. Seit Jahren habe ich mich auf die Loveparade vor der Haustür gefreut und dann sowas.
Wenn man sieht was für "echte Kultur" für Geld ausgegeben wird, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Musik der jungen Generation nicht als Kultur anerkannt wird! Wie immer man dazu stehen mag, wenn man das Gefühl haben muss, dass die Jugend der Welt nur eine alte Schutthalde wert ist auf der Sie zum Glück nicht viel kaputt machen kann...dann ist das keine Loveparade!!!
#2 von Grobi61 , am 22.07.2010 um 09:19

ich bin kein Nörgler, eigentlich, aber was sich Veranstalter und Stadt hier erlauben ist eine gefährliche Frechheit. Eine Örtlichkeit zur Verfügung zu stellen, die maximal 350.000 Leute aufnehmen kann obwohl man ahnt, dass ca. 800.000 Leute kommen werden, wird die Stimmung kippen lassen. Und ich weiß aus Erfahrung, dass auch Love-PArade-Besucher irgendwann die Nase voll haben und agressiv werden. Man stelle sich bitte 400.000 Menschen vor, die rund um den Gelben Bogen vergelblich Einlass begehren. Wahnsinn. Ich tippe auf eine krasse Eskalation mit gesperrten Gleisen, Menschen auf der Autobahn, verwüstete Gärten und Häuser etc.

Die Verletzungen auf dem Gelände selbst werden in die Tausende gehen und die Floats werden gar nicht fahren !!! Ich war ebenfalls auf dem Gelände und finde den Artikel oben SEHR HARMLOS geschrieben. Etwas mehr Kritik hätte der Autor schon formulieren dürfen. Aber so ist er eben, der Puschi-Puschi.Journalismus der WAZ und Co. Bloß niemandem auf die Füße treten, sonst bucht der ja nie mehr Anzeigen.

Nun denn, Loveparade war für mich immer ein Stück Freiheit, aber 350.000 Menschen auf gefährlichem Schotter eingzeäunt, DJs die kein echter Techno.Fan hören will, und zusätzlich Absprerrungen, Gängelei durch die Polizei und maßloses Unterschätzen der Gefahren - das ist nicht Freiheit sondern Dummheit. Am Sonntag wissen wir mehr und ich hoffe, die Besucher kommen mit einem "blauen Auge" davon.

Die kleinste Panik und der Mob eskaliert. Wetten?
#3 von Lover__P , am 22.07.2010 um 09:55

@ Lover_P: Zustimmung in allen Punkten... Die Organisatoren und Verantwortlichen für diesen Irrsinn sollten auf einen Float gebunden werden. Aber die Herrschaften sonnen sich am Samstag bestimmt irgendwo weit Weg vom Chaos... Die Deppen sind die Bürger und Loveparade-Besucher...
#4 von Alex , am 22.07.2010 um 10:27

Die Stadt wurde mit Hilfe der potentiellen Teilnehmer regelrecht zu der Veranstaltung erpresst.
Dabei geht es nur um Geld und Kommerz. Leider fehlt es der Zielgruppe so einer Veranstaltung offensichtlich an Weitblick, um sich als ausgenutzt zu erkennen.

#5 von Genervtwienix , am 22.07.2010 um 10:57

Also ich bin ja eher der Rechner. Das Gelände ist 230.000 qm groß. Gehen wir mal davon aus, das wir auf nen qm 3 Menschen drauf kriegen, Rechnen den Platz für die Floats die Stände und Bühnen und Backstagebereich und WC Anlagen und was weis ich nich noch runter, dann werden da keine 300.000 drauf passen, ohne das es agressiv wird. Wurfgeschosse sind jederzeit greifbar.......! Oha. Ich bin eigentlich auch nen Fan der LoPa und werde da auf jeden Fall hin. Was ich aber noch "gut" finde, ist die Sperrung der A59. Ich denke das ist so als Gangreserve gedacht. Sollte mal wirklich ne Panik ausbrechen es zu voll werden oder so, kann man darüber weg. Ein Bauzaun stellt nicht wirklich eine Barriere da.
Was den Untergrund angeht, also ist schon heftig, Aber in essen war das (allerdings nur zum Teil) auch ein grober Schotterplatz. Naja, und es war ziemlicher Mist.
Mal sehen. Aber ich denke die meisten haben so viel e drin, das die über den Schotter schweben. Also macht dat nix.

@Grobi61
Ich sehe auch seit Jahren mit bedauern das unsere Jugend kaputtgespart wird.
#6 von Vasa49 , am 22.07.2010 um 11:00

Wenn die Innenstadt so in Schutt und Asche gelegt ist, wie die Veranstaltungsfläche, dann werden wir schon sehen, was wir davon gehabt haben....
#7 von ToMo , am 22.07.2010 um 11:27

@2 von Grobi61

Aus meinem Umfeld gehen kaum Jugendliche zu LP - eben weil es weder ihren Musikgeschmack trifft noch sonst irgendwie attraktiv erscheint.

Es ist schon ziemlich unverschämt und anmaßend Techno als "die" Musik der jungen Generation zu bezeichnen und aus dem einzig verfügbaren -zugegeben nicht optimalen- Veranstaltungsort herzuleiten, die Jugend sei nicht mehr wert.
#8 von mbuerger , am 22.07.2010 um 11:28

#5 Genervtwienix

Stimmt, in Essen gab’s zum Teil ebenfalls Schotter, aber bei Weitem nicht so grob strukturiert wie auf dieser Fläche. Ich denke aber, das Hauptproblem besteht darin, dass sich alle Raver nach Ankunft sofort auf das Gelände stürzen werden, weil es außerdem keine Anlaufstelle gibt. Ich meine, in Essen und Dortmund verteilte sich das Party-Volk auf die Paradestrecke und den Platz der Abschlusskundgebung. In Duisburg ist der Platz Strecke und Bühne zugleich und das macht ein Entzerren der Massen unmöglich. Wenn die ersten 350.000 da sind, wird für den Rest der Millionen Besucher Schicht gemacht. Viel Spaß uns allen!
#9 von michelino , am 22.07.2010 um 12:38

Seht es nicht so eng. 3-400000 aufm Schotterplatz und der Rest drumherum inklusive Autobahn. Das passt schon für grob 1 Mio Leute. Es sind dann halt sämtliche Strassen und die angrenzende Autobahn dicht, die direkt am Güterbahnhof vorbei geht nochmal die gleiche Menge an Leute und gut ist. Ausreichend Reserve ist eigentlich vorhanden und viel größer war der Berliner Platz in Essen auch nicht.
#10 von Mirco , am 22.07.2010 um 14:05

Unter diesen Umständen, macht das Ganze keinen Sinn. Bochum hat das Problem im letzten Jahr erkannt und entsprechend gehandelt.
Duisburg war da mutiger .... aber ob es rivhtig sein wird ... ???
#11 von powerjogi , am 22.07.2010 um 14:21

@#8 von mbuerger
OK ist nicht Ihr Geschmack und damit keine Kultur!?
Sitzen Sie auch in einem der Kulturausschüsse:-)
Toleranz ist jedenfalls nicht Ihre Stärke....Die Größe der Loveparade spricht eine andere Sprache!!!
Ihre persönliche Vorlieben in Ehren, aber mit Scheuklappen ist noch selten ein objektives Urteil gefällt worden.
#12 von Grobi61 , am 22.07.2010 um 15:19

Ich bin sicher, dass die Vorgetragenen Bedenken berücksichtigt wurden und Plan B und C zum tragen kommen, wenn der Andrang zu groß werden sollte.

Es gibt ja noch ein paar gesperrte Wege, die im Notfall geöffnet werden können.
#13 von berechtigter Zweifel , am 22.07.2010 um 16:05

@12

Ob Sie wohl verstehen, was ich geschrieben habe? Ihre Antwort lässt nicht darauf schließen.

Was sollen die blödsinnigen Unterstellungen? Ich habe nicht beurteilt, lediglich angemerkt, dass es auch noch andere Interessengruppen gibt und der "Verzicht auf rote Teppiche" für eine kommerzielle Veranstaltung keinesfalls eine Herabwürdigung der gesamten Jugend darstellt.

Das soll intolerant sein?
#14 von mbuerger , am 22.07.2010 um 16:25

Es wird das größte Chaos geben. Die Stadt wäre besser beraten gewesen die Loveparade abzusagen. Dann wäre ein paar Tage negative Presse über Duisburg in den Nachrichten zu hören-aber über diese Loveparade wird man noch lange reden-leider nur in negativer Form.
Armes Duisburg
#15 von Duisburger , am 22.07.2010 um 16:25

Quatsch, ich habe bei der Essener Loveparade auch nur mit dem Kopf geschüttelt und gesagt, wo bitteschön sollen die alle hin, das gibt Chaos pur, nix wird mehr gehen.
Ich konnte problemlos mit dem Auto um die Stadt fahren.
#16 von Mirco , am 22.07.2010 um 16:42

In Essen war es auch kein Schotterplatz. Die Rechnung muß an den Betreter gehen, wenn er sich verletzt.
Leute geht doch zum Spagettiknoten dort ist eine Partie mit Führung an gesagt.
#17 von muetze51 , am 22.07.2010 um 16:58

sehe ich das richtig, dass die versuchen 1 million menschen über die 1-spurige! TUNNELSTRAßE! Karl-Lehr-Straße mit zwischendurch 2 kleinen trampelpfaden hoch zum veranstaltungsgelände zu führen?
also in meinen augen is das ne falle. das kann doch nie und nimmer gut gehen. wer in essen und dortmund dabei war weiß, wie groß das gedränge schon auf recht weitläufigen zugangswegen war. das war ne katastrophe und die wollen ernsthaft den zugang über nen einspurigen TUNNEL leiten?
ich fass es nicht!!!!

ich seh schon tote wenn nach der abschlußkundgebung alle auf einmal über diese mickrige straße das gelände verlassen wollen.
#18 von klotsche , am 22.07.2010 um 17:08

Jetzt bleibt mal alle auf dem Teppich! Diese Panikmache hier ist sowas von nervig! Niemand zwingt euch hinzugehen,und glaubt ihr ehrlich dass in einem Kontroll-Staat wie Deutschland, es genehmigt wird, wenn die Sicherheit nicht einwandfrei gewährleistet ist? Zum Still-Leben wurde 1 Mio. Menschen erwartet, es waren 3 Mio. und trotzdem war alles friedlich und wunderbar! Wenn jeder der am SA dorthin geht (inkl. mir) sich vernünftig verhält,und einfach Spaß hat und feiert, dann wird (wieder mal) das Ruhrgebiet als DIE Eventmetropole angesehen! Was will man mehr!?!?
#19 von LoPa-Fan , am 22.07.2010 um 17:38

naja, also panikmache ist es schon ein bisschen. aber zurecht. wenn die nur 300.000 rein lassen dann stehen draussen immernoch über 1 mio leute die feiern wollen. das gibt mord und todschlag. alkoholisierte leute und leute auf manch anderen drogen werden dann extrem schnell agressiv und das färbt auf die ganze gruppe irgendwann auch ab. also ich finde auch dann hätte man sie lieber absagen sollen. aber über sowas machen sich die leute der stadt viel zu wenig gedanken. traurig traurig. naja mal sehn, ich werde einfach mal hinfahren und mir das angucken denke ich. wenns mir nich passt fahr ich wieder nach hause oder geh irgendwo anders party machen :)
#20 von Dominic , am 22.07.2010 um 18:13

Hoffentlich endet die Sch... im Fiasko !!!
#21 von nichtgernemitdabei , am 22.07.2010 um 18:15

Mein Nachbar arbeitet bei der Feuerwehr. Er hat auch gesagt, daß das eigentlich gar nicht erlaubt sein dürfte, man mache sich ernsthaft Sorgen, wieviele Knochenbrüche, Bänderdehnungen und Gelenkzerrungen auf die Helfer und umliegenden Krankenhäuser zukommen werden. Das Gelände sei außerdem viel zu klein und habe nur einen offiziellen Zugang, wie da im Falle einer Panik reagiert werden soll, wisse man auch nicht. Noch schlimmer ist, daß man die baufälligen Gebäude drum herum nur notdürftig mit normalen Bauzäunen abgesperrt habe - dort sollen noch nicht einmal mehr Übungen der Feuerwehr durchgeführt werden, weil die Gebäude einsturzgefährdet sind. Wenn mit 500.000 Menschen der Platz voll ist, werden die restlichen 1.000.000 Besucher (siehe Besucherzahlen der Vorjahre) sich wohl drum herum Ausweichmöglichkeiten suchen, da sollen Bauzäune noch abhalten? Das ist lebensgefährlich! Und sowas soll offiziell erlaubt sein? Duisburg hätte gut daran getan, die Veranstaltung sein zu lassen oder zumindest wie letztes Wochenende auf einem Gelände wie der A40 mit genügend Platz (auch für die Umzugswagen), ausreichend Zugang für Rettungskräfte und vor allem deutlich besserem Untergrund zu veranstalten - für das Still-Leben war es möglich, für die internationale Loveparade der jungen und jung gebliebenen Leute ist aber sowas scheinbar nicht drin - Lobbyisten lassen grüßen. Das Geld für die "Aufbereitung" des Geländes hätte man sich sparen und in sanitäre Einrichtungen sowie Hilfskräfte stecken sollen. Ich bin dafür, daß alle Kosten, die aufgrund von Verletzungen, die durch das absurde Gelände auf die Krankenkassen und Arbeitgeber zukommen, von der Stadt bezahlt werden müssen - einschließlich Schmerzensgeld. Dann würde man es sich hundertmal überlegen, so etwas in professionelle Hände zu geben statt es mediengeilen, dickköpfigen Politikern zu überlassen, die nicht wissen, was sie da tun. Duisburg wird sich spätestens am Sonntag sehnlichst wünschen, die Loveparade nicht ausgerichtet zu haben. Nur für die Geschädigten ist es dann zu spät. Wieder einmal hat die Politik eine aus den einfachen Schichten des Bürgertums entspringende Bewegung erfolgreich kastriert, demontiert und ad absurdum geführt. Ohne diese Menschen, die einfach nicht eingestehen können, daß man es nicht kann und unfähig sind, es in Hände zu legen, die es können und wollen, wäre es ein schönes Event geworden. So wird es ein Desaster. Danke auch.
#22 von Donnerbalken , am 22.07.2010 um 18:25

400000 - 500000 passen auf das Gelände. 1-1,5 Millionen werden erwartet. Bei Überkapazität werden die Raver nicht mehr auffs Gelände gelassen. Leute, das geht inne Buchse, definitiv. Sollte es zu diesem Gau kommen verabschiedet euch schon mal von der Duisburger Innenstadt. Diese Planer waren Laien der dümmsten Sorte.
Auf das alles irgendwie gut geht. Glück Auf
#23 von Skydiver60 , am 22.07.2010 um 19:41

Sicherheitstiefel der Kategorie S3
Nach der Berufsgenossenschaftlichen Regel für Sicherheit und Gesundheit S3:
S3 - wie S2 (zusätzlich bedingte Wasserdichtigkeit)und zusätzlich durchtrittsicher (A FO E WRU P)

Sicherheitsschuhe sind Schuhe (in Form von Halbschuhen oder Stiefeln), die als Schutzkleidung eingesetzt werden. Vorgeschrieben sind diese in der Industrie, im Bauwesen sowie im Garten- und Landschaftsbau, bei der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und im Rettungsdienst, sogar Köche müssen sie tragen. Das gilt auch für die "Abzappler" auf dem Loveparade-Delände. Eben die Stadt Duisburg im Jahre 2010.
#24 von p.uder , am 22.07.2010 um 19:47

Sagt mal, gehts noch? Es ist ein Techno- und Houseevent und kein Treffen von Gewaltverbrechern und Mördern...ich lese hier "mord- und Todschlag", "schwerste Verletzungen", "Agressivität" etc. WIr leben immernoch in einer zivilisierten Welt, in dem die meisten Menschen wissen wie sich zu verhalten haben. Es wird (wie immer bei großen Events) Idioten geben, die Ärger machen werden. Aber bei keinem anderen Event dieser Größenordnung bleibt es so friedlich wie bei der Loveparade, mal abgesehen vom Christopher Street Day in Köln....und die, die sich seit Tagen in die Hose schei...ein kleiner Tipp: zu hause bleiben, das Spießbürgertum pflegen und sich schonmal auf das nächste große Event einstellen um darüber zu stänkern!
#25 von LoPa-Fan , am 22.07.2010 um 20:05

Ach hier sind doch die selben Miesepeter wie beim Still-Leben (und das hat mehr als hervorragend geklappt). Es ist doch so, dass der gemeine Duisburger Prolet erst einmal gegen alles ist. Ist so, bleibt so. Wer noch Bilder und Fakten zum heutigen Soundcheck der LoPa sehen will: http://www.xtranews.de/2010/07/22/loveparade-soundcheck-zum-countdown-fotos/
#26 von sartre69 , am 22.07.2010 um 20:41

flip-flops? und ich dachte immer die sind alle nackt?
#27 von "der schreckliche sven , am 22.07.2010 um 21:03

Stehe ab morgen am Hauptbannhoff und verkloppe bunte Arbeitschuhe mit ne Stahlkappe vorne drin :-))
Dat paar zu 10 Euro. Danach könnt ihr ungehindert auf dem Schotterplatz raven, wenn dat man nicht geil is, oder ?? Viel Spass Leute :-))
#28 von Skydiver60 , am 23.07.2010 um 07:17

man hätte die loveparade am landschaftspark machen müssen
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
die vollidioten der landschaftspark passt mit seinem industriellen farblichen designten blick perfekt zur loveparade. und platz ist da auch satt!
#29 von spassr , am 24.07.2010 um 12:58

jetzt ist es tatsächlich passiert. die katastrofe ist da. so ist das, wenn sich städte oder ganze regionen (ruhrgebiet) überschätzen. schade
#30 von skeller , am 24.07.2010 um 18:33

aehm ja... reine Panikmache natürlich.
Friedlich natürlich...
#31 von disso , am 24.07.2010 um 20:00

also das ist echt krank...wenn klotsche und lopafan mal über ihre postings hier nachdenken....da bekomme ja selbst ich als außenstehender gänsehaut!!!!
#32 von Ranning 53 , am 24.07.2010 um 20:15

jeder duisburger (bin davon einer) der erfolgreich die grundschule besucht hatte und das gelände vorher gesehen hat ahnte schlimmes , wie wir nun leider wissen zurecht . beileid an die hinterbliebende !!! ich wette verantwortlich gemacht werden nur ein paar arme schweine vom sicherheitsdienst ......
#33 von UncleSam , am 24.07.2010 um 20:22

wem interessiern feches schuwerk oder die promis im fernsehen die sollten mal die namen von den toten und verletzten raus bekommen und im netz stellen ...oder mehr leitungen frei schalten...das darf doch wohl nicht war sein ...
#34 von Anika87 , am 24.07.2010 um 20:24

@ranning53: klotschke hat, anders als die Verantwortlichen (die jetzt hoffentlich, auch wenn ich es mir leider in diesem Land nicht vorstellen kann, hart zur Verwantwortung gezogen werden), klar gesehen und eindeutig gewarnt. Danke an klotschke, denn aus dem von ihm geschilderten Grund bin ich heute nicht zur Loveparade gefahren.
#35 von mein beileid den angehörigen der opfer , am 24.07.2010 um 20:27

Es gab vorher ja auch kaum Infos von den Veranstaltern, wie das ablaufen sollte, sonst hätten da vielleicht noch mehr Leute im Vorfeld lauter reagieren können.
Ich kenne den Tunnel auch, wohne in dem Viertel, und wunderte mich auch schon, daß dies der einzige Zugang sein sollte. Die Notausgänge hätte man von Anfang an offen lassen sollen - naja, hinterher weiß man es immer besser. Mein Beileid an die Betroffenen.
#36 von egal , am 24.07.2010 um 20:33

@ LoPa-Fan: Glückwunsch zur Fehleinschätzung des Jahrhunderts!!

Jeder der halbwegs intelligent ist, ist heut zu Hause geblieben!
#37 von Anti-Loveparade , am 24.07.2010 um 21:04

@nichtgernemitdabei... So hat sich dein Wunsch ja erfüllt!

Mein Beileid an alle Angehörigen!
#38 von BlackBetty , am 24.07.2010 um 21:21

Mein Beileid.
#39 von Reiner Wein , am 24.07.2010 um 21:28

Und auch Dominic hatte Recht, ich hoffe, er ist nicht hin gegangen...! Meld dich doch mal bitte!

Ich stand auch schon gestiefelt und gespornt da und wollte hin, konnte mich dann aber (alleine) doch nicht aufraffen, welch Glück! Ich hatte auch etwas Schiss vor den vielen Menschen, Klaustrophobie...

Typisch Duisburg, will immer oben dabei sein, Musical, eine abgesagte Bundesgartenschau, Spielcasino,.. Aber es ist nun mal keine Weltstadt, muss es denn erst Tote geben, damit das mal klar wird...?! :-(
#40 von Steffi By , am 24.07.2010 um 21:33

#3 von Lover__P
Sie hatten ja so recht. Warum wussten viele Fans, was passieren wird, aber die Sicherheitsverantwortlichen nicht? Das wird viele Prozesse geben und Köpfe werden rollen bis zu Spitzenbeamten/Ministern.
#41 von Junge , am 24.07.2010 um 21:54

Die Stadt hätte früher jemand gehabt der Erfahrung mit Konzerten hatte. Die Person hätte davor gewarnt. Da Sie aber unbequem war hat man Sie lieber politisch und sozial ruiniert. Statt dessen läßt man Leute ran die nicht mal ein Fussballspiel organisieren können. Der Erfolg mit 15 Toten gibt Ihnen jetzt Recht. Warum hat man sich nicht einen der großen Konzertveranstalter ins Boot geholt? Die haben die nötige Erfahrung. Da wäre so etwas nie passiert, überhaupt nicht auf diesem Gelände, das völlig ungeeignet ist. Die Verantwortlichen bei der Stadt sollten schleunigst die Koffer packen. Erklären Sie nun den Angehörigen ihre Unfähigkeit? Beschämend.
Mein Beileid den Angehörigen.
#42 von Emigrant , am 24.07.2010 um 22:03

Das es vorher klar war kann man bei einer Stadträtin AD und früheren Konzertveranstalterin nachlesen.
Aber die Duisburger sind solche Überflieger. Allen vorran der Pressesprecher der im Krisenstab hockt aber noch nie eine Veranstaltung durchgezogen hat.

http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2497392&r=threadview&t=3745283&pg=1
#43 von Emigrant , am 24.07.2010 um 22:07

Mein MItgefühl an die Angehörigen der Opfer.
#44 von Klaus Müller , am 24.07.2010 um 22:54

Es ist wirklich unglaublich, wieviele Kommentatoren vorgestern die Tragödie von heute antizipiert haben. Ich habe keine genaue Vorstellung davon, wie das Gelände angelegt ist, aber es hört sich ziemlich nach einer Mausefalle an, in das das ahnungslose Partyvolk da gelaufen ist. Ich bin zutiefst bestürzt und wünsche allen Betroffenen viel Kraft, das zu verarbeiten.

Ich kenne die Atmosphäre auf einer Love Parade von früher, klar ist das Hedonismus-light, klar gibts ein wenig Trouble hier und da. Aber in Duisburg muss ein extremer Planungsfehler gemacht worden sein. Veranstaltungen mit elektronischer Musik sind oft deutlich peaciger als vergleichbare Events anderer Musikrichtungen, das kann sich jeder von festivalerfahrenen Rettungssanis oder Notärzten bestätigen lassen. Nach den bisherigen sparsamen Informationen darüber, was da passiert ist, zu urteilen, hätten es heute auch leicht hunderte Tote werden können.

Also liebe Raver: lasst doch in kleinerem Rahmen feiern. 100.000 Kollegen reichen doch auf der Wiese. Oder mal einfach nur mit 10 Leutchen Party machen.

Dr. Aléman
#45 von Dr. Aleman , am 24.07.2010 um 23:00

Also Vor AB muss ich erlich sage möchte ich ein DICKES danke an muetze51 Außsprechen auf deine wahrnung (dein txt) Bin ich nicht zur LoveParade Gefahren...

Sowas ist echt Schreklich das die Menschen erst Lernen Wenn die Katastrophe schon geschehen ist =( 9Frauen und 6Mäner mussten sterben wegen Geld gailheit !!!! muss man ja so sagen !!!

Auf dem kleinen gelende hätte die LP nie ausgeführt werden dürfen!

Jeder der 1 und 1 zusammen zählen kann konnte vorher sagen das die veranstaltung Opfer vordert !!! Aus dem kleinsten und schlechtesten Ort für sowas,noch Provit machen..

Meine meinung dazu die LoveParade Sollte nur an orten erlaubt sein wo es auch die garantie giebt das dort 1,5 -2,0 moi leute platz vienden,
Und vor allem auf so Kleine Plätze verboten Wirt !!!!

Mein auftritiges Beileid an die Betrofenden ....
#46 von Christian 1988 , am 24.07.2010 um 23:30

Mein Beileid an alle Angehörigen
#47 von Sxhmiddi , am 24.07.2010 um 23:31

@ #18
o.0
die Warnung kam so Pünktlich (17:08 Uhr)!!!

So grausam.
Mein Beileid!

#48 von WohinderTaggeht , am 24.07.2010 um 23:35

Ich trauere mit und möchte mein Beileid für alle Angehörigen der Opfer aussprechen. Es beinhaltet eine überdimensionale Tragik, insbesondere dann, wenn man allein den kritischen Stimmen Beachtung schenkt, die im Vorfeld dieser Veranstaltung in auf dieser Plattform getätigt wurden.
#49 von Daniel S. , am 24.07.2010 um 23:36

@48 Der Kommentar von #18 ist aber schon zwei Tage alt!
#50 von egal , am 24.07.2010 um 23:46

@#48 der Warnung von "klotsche" ist sogar schon über 1 Monat alt (!!!)
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-Loveparade-viel-kleiner-als-geplant-id3067213.html#1037284
#51 von schrecklich , am 25.07.2010 um 00:12


Wir sind erschüttert angesichts dieses Unglücks, zumal wir erst relativ spät im Radio davon erfahren haben. Wir haben die gleichen Tunnel bei uns in Hamm. Es gruselt einen bei der Vorstellung, daß da eine Million Menschen durchgeschleust werden sollen...
#52 von Robert Adler , am 25.07.2010 um 00:34

na duisburg, haste deine profilierungssucht gestillt????

herr sauerland, sie sollten sich mit der gesamten mannschaft und dem super funktionierendem sicherheitskonzept in eine menschenmenge stellen und mal schon nach luft schnappen....boah, ich könnte.....
#53 von flugente , am 25.07.2010 um 01:48

Mein Beileid! Ich kann es kaum fassen. Vorallem wenn ich klotsches Kommentar lese. UNFASSBAR!!!
#54 von mein Beileid , am 25.07.2010 um 03:13

An dieser Stelle erst einmal mein aufrichtiges Mitgefühl an die Hinterbliebenen und Verletzten.
Erschreckend finde ich wie viele Stimmen im Vorfeld laut geworden sind, die nicht nur abstrakt sondern _konkret_ vor den Gefahren gewarnt haben. Sicherlich könnte es am "rotes-Auto"-Effekt liegen, daß es hinterher so scheint, doch fragt man sich wieso die Verantwortlichen das nicht gesehen haben. Fahrlässigkeit ? Dann haben sie sich aufs gröbste schuldig gemacht und ich hoffe dass entsprechende Konsequenzen folgen werden.
Aber was noch wichtiger ist, daß für die Zukunft aus solchen schrecklichen Ereignissen gelernt wird. Traurig, daß es immer erst zum schlimmsten kommen muss, bevor ein Lerneffekt eintritt.
#55 von Martin , am 25.07.2010 um 07:46

"Stichhaltig" bedeutet so viel wie "plausibel". Man denke an die ersten Analysen zu den Auswirkungen des Bankencrashs. Stichhaltig und plausibel, aber nicht realitätsnah.

Der Tunnel war in der Tat "groß genug ausgelegt" - eben nur für die LKW-Andienung eines laufenden Güterbahnhofs. Damals war von Techno noch nicht die Rede. Die einschlägigen Computersimulationen für solche Ereignisse werden angepasst werden müssen. Man nennt so etwas "Empirik".

Die Todesfälle in Duisburg haben es bis in die Morgennachrichten der BBC in Großbritannien gebracht, dort habe ich es eben gesehen. (Das Still-Leben auf der A40 letzte Woche übrigens auch).


Mein Beileid den Angehörigen der Opfer und mein Mitgefühl denen, die den Opfern nicht mehr helfen konnten.
#56 von othinius , am 25.07.2010 um 07:54

es ist zum kotzen. ich habe unter #3 schon vor dem tunnel gewarnt und möchte gar nicht wissen, was passiert wäre, wenn es gestern über 30 Grad warm gewesen wäre.

Jetzt kleben sie an Ihren Sesseln und haben alles richtig gemacht. "Ausraster" sind nun schuld und Herr Rabe, Herr Sauerland und Herr Schaller haben natürllich keine Fehler gemacht.

Sorry, aber ich hoffe, es gibt jemanden, der dafür sorgt, dass jene Leute den Rest Ihres Lebens keine Ruhe mehr finden.
#57 von Lover_P , am 25.07.2010 um 08:12

Die Angehörigen und Freunde der Opfer werden hier jetzt nicht lesen - dennoch mein tief empfundenes Beileid.

Es haben hier wirklich viele der Kommentatoren die Situation als gefährlich eingeschätzt. Leider ist es so gekommen. Und wäre es nicht um 17 Uhr zur Panik gekommen, dann mit Sicherheit kurze Zeit später.

Das gesamte "Sicherheitskonzept" war genau das Gegenteil - eine Todesfalle! Wenn man sich die Videos auf Youtube ansieht, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Wer sich die Übersichtskarte und die Wegführung ansieht konnte wirklich böses ahnen. Hier sind wirklich mehrere extrem schwere Planungsfehler gemacht worden. Ein langer schmaler Tunnel (zwei Richtungen!!!) für diese Menschenmassen die alles auf diese eine Kreuzung konzentrieren?! Ein viel zu kleiner Veranstaltungsplatz der durch eine Autobahn und Bahngleise begrenzt ist. Nur ca. 1 Polizist auf 1000 Besucher. Polizisten die aufgrund mangelndem Handyempfang keine Anweisungen empfangen können. Keine abgesperrten Rettungswege sondern nur eine schmale Treppe an dieser Stelle. Wirklich unglaublich.

Die Krönung des Ganzen ist jedoch jetzt für die die Aussagen des Mitverantwortlichen für dieses Sicherheitskonzepte: Prof. Michael Schreckenberg

Er behauptet gestern Abend im WDR Interview doch tatsächlich: "Der Tunnel, in dem es zur Massenpanik gekommen war, sei groß genug ausgelegt gewesen. (...) Es gebe aber immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln hielten. (...) Dass „Menschen von oben herunterfallen sei ein Fall gewesen, der überhaupt nicht in dem Sicherheitsplan vorgesehen gewesen sei".

Das darf wirklich nicht wahr sein. Dieser Mensch ist nicht nur absolut unfähig, sondern auch noch charakterlos. Solche herablassende Äußerungen gegenüber den Opfern seiner Fehlplanung machen mich wirklich sprachlos und unheimlich wütend!

Dieser Mann gehört ins Gefängnis. Eigentlich sollte er aber die gleichen Qualen durchmachen, die die ahnungslosen Opfer der durch ihn geschaffenen Todesfalle erleiden mußten.
#58 von Jan , am 25.07.2010 um 08:34

Nicht nur Tage vorher, man hätte es im Prinzip auch schon Jahre vorher wissen können. Als Rainer Schaller die Loveparade kaufte, da hat das Unglück seinen Lauf genommen. Die Parade hat Berlin nur deswegen verlassen, weil der Berliner Senat zu viele Auflagen gemacht hat und nicht schon Wochen und Monate im Voraus eine Genehmigung für die Veranstaltung erteilen wollte. Rainer Schaller gibt in Interviews offen zu, dass einer der wichtigsten Gründe, der für das Ruhrgebiet als Veranstaltungsort spricht, das Entgegenkommen der dortigen Politiker ist. Der Veranstalter hat ganz bewusst den Ort mit den niedrigsten Sicherheitsauflagen gesucht und ihn in Duisburg gefunden. Und warum? Alles nur um Geld zu sparen. Für eine Gratisveranstaltung ist die Loveparade einfach viel zu groß geworden. Deswegen ging das ursprüngliche Management pleite. Deswegen konnte Rainer Schaller die Loveparade kaufen. Deswegen sind jetzt 19 Menschen tot. Man kann einfach keine Gratisparty für über 1 Million Menschen geben und meinen die Sicherheit würde nichts kosten.
#59 von Jan , am 25.07.2010 um 09:17

Den Opfern mein tief empfundenes Beileid, ich bin entsetzt und zutiefst schockiert!!!!

Ich kann nur allen beteiligten Raten Strafanzeige gegen die Stadt Duisburg zu stellen die diese Veranstaltung genehmigt hat.

H. Sauerland treten Sie und Ihr Team der Stadt das Veranstaltungen genehmigt soll zurück in Zukunft können Sie Würstchen verkaufen.

Es ist absolut pietätlos von Ihnen zu behaupten dass das Sicherheitskonzept in Ordnung gewesen ist, H. Sauerland einfach mal das Hirn einschalten, und nicht auf Ihre Spezialisten hören die ihnen alles vorkauen.

Jedes Fußballstadion hat mehr Ein und Ausgänge als die Veranstaltung gestern!!!!

Erfahrungswerte gab es schon genug von anderen Veranstaltungen also man sollte davon ausgehen das viele Menschen kommen.

Da ziehe ich den Hut vor der Stadt Bochum die bekannt gegeben hatte dass Sie kein geeignetes Gelände zur Verfügung stellen kann.

Sie als Vertreter bzw. die Stadt Duisburg als Genehmiger der Veranstaltung sind Schuld an dieser Katastrophe!!!!
#60 von Tom4578 , am 25.07.2010 um 10:37

DIE LOVEPARADE HÄTTE NIE AUS BERLIN ZIEHEN DÜRFEN.

MC FIT SOLLTE SICH SCHÄMEN.

K********** SOLLTE DIE POLITISCJE VERANTWORTUNG ÜBERNEHEMEN UND SOFORT ZURÜCKTRETEN!

ERBÄRMLICH WIE HIER DIE PROFITGIER ÜBER DIE VERNUNFT SIEGEN KONNTE.

SO WIURDE AUS LOVEPARADE DIE TODESPARADE.

DR. MOTTE HAT DIES SCHON VOR JAHREN RICHTIG ERKANNT.
#61 von Mike B , am 25.07.2010 um 10:46

Wenn ich jetzt von Seiten der Stadt höre, es sei nicht dem Sicherheitskonzept (welchem ?), sondern "individuellen Schwächen" einiger Teilnehmer geschuldet, was dort passiert ist, dann fehlen mir die Worte. Mit solchen "Erklärungen" werden doch tatsächlich die Opfer zu Schuldigen gemacht. Warum ist es denn zu diesen "indiduellen Schwächen" gekommen ? Warum haben Zahlreiche versucht, dieser erwartbaren, unerträglichen Enge zu entkommen ? Weil sie Todesangst hatten ! Man darf gespannt sein auf die strafrechtliche Bewertung der Ereignisse. Dann wird man wohl erfahren, auf welcher Seite es hier "individuelle Schwächen" gegeben hat. Auch von mir ein tief empfundenes Beileid an die Angehörigen der sinnlos Gestorbenen.
#62 von Klaus S. , am 25.07.2010 um 11:26

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Es sollte eine große Party werden - und endete in einer Katastrophe: Bei der Loveparade 2010 starben am 24. Juli 19 Menschen in Duisburg, viele wurden schwer verletzt. Alle Berichte vom Tag und die Vorberichterstattung im DerWesten-Spezial.
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Dort, wo Springerstiefel, bundeswehrigerweise und hart genagelt und besohlt, notwendig gewesen wären statt läppischen Sommerlatschentratsches, wird (wenigstens in den Kommentaren) VON MEHREREN Lesern (nicht nur von einem!!!) auf die Überfüllung des Geländes hingewiesen. Und auf die Gefahr der Geographie des Platzes: nur EIN Zugang.

Hätte da nicht bei der Berichterstattung der Journalisten schon von Beginn an darauf hingewiesen werden müssen?

Hätte da nicht schon von Beginn an ein direkter Kontakt der Journalisten mit der Einsatzleitung der Polizei sei müssen?

Hätte da nicht auch die Polizei Zeitung und Kommentare lesen müssen?

Lesen die Lokalpolitiker keine Zeitung?


In einem hat die Polizei recht: Es war keine Massenpanik.

Es war ganz einfach nur ein starkes Gedränge.

Was wäre wohl passiert, wenn es wirklich zu einer Panik gekommen wäre?

Wieviele HUNDERTE TOTE hätte es dann geben und wieviel TAUSENDE VERLETZTE?



Eva Herman schreibt beim Kopp-Verlag etwas über Sodom und Gomorrha:

[*QUOTE*]
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Dieses »friedliche Fest fröhlicher junger Menschen« ist
in Wahrheit eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie,
geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW.
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[*/QUOTE*]
gesichertes Beweisstück:
http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6384


Nehmen wir mal an, die Leute sind wirklich alle im Rausch (ob Drogen, Sex oder nur Musik {oder ganz einfach Intelligenzmangel, auch das kommt vor}, mal beiseite), wollen oder können die Politiker, die Polizei und die Journalisten das gleiche Alibi vorweisen?


Die BILD-Zeitung hat eine Schlagzeile "Das Todes-Protokoll". Und sie läßt sich reichlich über den Irrsinn in Duisburg aus:



http://bilder.bild.de/BILD/Home/2010/07/25/stoerer-loveparade__17099659-1.gif



http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/26/loveparade-protokoll/des-horrors.html


Da ist aber auch ein anderes Protokoll:

das Versagen jeder einzelnen Zeitung und jedes Senders in Deutschland.

Und das Versagen der Planer und Politiker in Duisburg.



Die "Loveparade" kam doch nicht über Nacht!

Wer alles hat über die "Loveparade" berichtet"?



[ 21 Tote + 510 Verletzte: das sind die neuesten Zahlen,  ama]
« Last Edit: August 19, 2010, 05:13:33 AM by ama »
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ama

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20 Tote + 510 Verletzte = Totalversagen des Journalismus in Deutschland
« Reply #1 on: July 26, 2010, 03:16:04 PM »

.

"Das Todes-Protokoll":

http://bilder.bild.de/BILD/aa-regularieninhalte/sonstige/loveparade/skyscraper-lp-todes-protokoll__17108983-1.jpg



Ein weiteres Beweisstück:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Duisburger-Loveparade-viel-kleiner-als-geplant-id3067213.html#1037284

[*QUOTE*]
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Event
Duisburger Loveparade viel kleiner als geplant

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Duisburg, 04.06.2010, Thomas Richter
 

Duisburg. Die Loveparade 2010 schrumpft im Vergleich zu ihren Vorgängern: In Duisburg werden am 24. Juli wohl nur 20 statt der 40 geplanten Floats an den Start gehen. Die Gegebenheiten am alten Güterbahnhof ließen eine größere Zahl nicht zu , so die Veranstalter.

Die Loveparade 2010 schrumpft im Vergleich zu ihren Vorgängern: Weil es die Gegebenheiten auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Duisburger Stadtmitte nicht anders zulassen, muss die Zahl der Floats beim Treffen der Raver-Gemeinde am 24. Juli arg reduziert werden.


 
Diesen Weg wird die Loveparade am 24. Juli in Duisburg nehmen.

„Es werden weniger als die 40 Partywagen sein, die wir in Dortmund hatten“, bestätigte Loveparade-Sprecher Björn Köllen. Konkrete Daten nannte er jedoch nicht. Der WAZ liegen aber Informationen vor, dass die Zahl sogar halbiert werden muss.
Floats ziehen nicht mehr quer durch die City

Anders als in Essen (2007) und Dortmund (2008) wird die Duisburger Ausgabe der Loveparade auch nicht mehr den bisher typischen City-Charakter haben. Statt sich wie bisher durch die Straßen der Innenstadt (Essen) oder über die eigens gesperrte Bundesstraße 1 (Dortmund) zu schlängeln, fokussiert sich das Geschehen diesmal allein auf ein fest abgestecktes und eingezäuntes Areal, das sich in rund 500 Metern Entfernung südlich vom Hauptbahnhofs-Gebäude befindet.

Hier soll sowohl der Umzug der Floats als auch die Abschlusskundgebung stattfinden. Auf diesem bislang brachliegenden Gelände, das im Besitz des Immobilien-Unternehmens Aurelis ist, wird derzeit die nötige bauliche Infrastruktur für einen Massenauflauf von bis zu einer Million Menschen geschaffen.
Der Fußweg wird deutlich weiter sein


 
Der ehemalige Güterbahnhof: Hier soll alles stattfinden. Foto: Volker Herold / WAZ FotoPool

Der Fußweg zum Party-Gelände wird für die per Bahn anreisenden Besucher – und das ist laut Veranstalter Lopavent erfahrungsgemäß der Löwenanteil – ein deutlich weiterer sein. Denn wie das Ordnungsamt der Stadt Duisburg nun mitteilte, werden die Raver einen rund zwei Kilometer langen Fußmarsch auf extra dafür gesperrten Hauptverkehrsstraßen in Kauf nehmen müssen. Die deutlich kürzeren, weil direkt zum Gelände führenden Wege im Kernbereich um den Hauptbahnhof bleiben komplett für Rettungsfahrzeuge und die Polizei gesperrt. „Wir wollen damit für eine Entzerrung der erwarteten Menschenmassen sorgen“, erklärte Ursula Fohrmann, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes.

Im Zeitraum zwischen Samstag, 10 Uhr, und Sonntagfrüh, 3 Uhr, sollen rund 700 zusätzliche Züge zum Einsatz kommen. Diese hat der VRR bei der Deutschen Bahn, der NordWestBahn, bei Abellio und der Eurobahn bereits bestellt. Sollte es wie bei der letzten Loveparade zu Störfällen kommen (Personen auf den Gleisen, mutwilliges Betätigen der Notbremsen) stehen 150 Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft als Sofort-Hilfe bereit.

Mehr Infos unter www.duisburg.de oder www.loveparade.com

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Duisburgs Loveparade im Juli ist gesichert

Duisburg. Die Loveparade in Duisburg ist gesichert. Wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Samstagmorgen mitteilte, greift ein Finanzier der Stadt unter die Arme. Wer der rettende Geldgeber ist, verriet Sauerland allerdings noch nicht. Denn bisher...   weiter...
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Der Duisburger Loveparade-Zoff im Überblick

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Ich hätte da noch eine Frage, am 26.07.2010 um 17:49
73 Kommentare

Auf gehts ab gehts 3 Tage wach :D
#1 von DJ.HouseB , am 04.06.2010 um 15:51

Die allererste Loveparade bestand doch aus einem VW-Bus mit ein paar Lautsprecherboxen.Back to the roots! Und 2Kilometer Fußweg sollte für junge,aktive Menschen schon zu schaffen sein -zumindest der Hinweg... für den Rückweg gibts dann ja die Rettungsfahrzeuge.
#2 von Ralfi47 , am 04.06.2010 um 16:04

Als wenn die Teilnehmer die geplanten Wege benutzen; da träumen wieder ein paar Bürohengste!
#3 von nur keinen Umweg , am 04.06.2010 um 16:08

@ keinen Umweg!

Richtig, es wird bestimmt keiner über die Bahngleise laufen und den Zugverkehr stören, soweit die Planungen....!
Das gibt den totalen Reinfall und die Stadt Duisburg blamiert sich wieder bis auf die Knochen!
#4 von "Kay , am 04.06.2010 um 16:36

wie jetz? kein umzug sondern nur 20 wagen auf nem abgesperrten gelände? wasn das fürn scheiß?
dann sollte man die veranstaltung loveplatz nennen, ne parade isses ja nicht mehr....

jetzt is die LP wohl endgültig tot

R.I.P.
#5 von RIP LP , am 04.06.2010 um 16:39

"abgesperrtes Gelände" wäre ja noch schön, sehr warscheinlich werden ein paar Bauzäune an die Gleise gestellt und gut ist. Bin Lokführer, daher habe ich da einige Sicherheitsbedenken. Naja, man wird sehen wie gut die Stadt Duisburg vorbereitet ist und wie gut die "Parade" wirklich wird oder war!
#6 von Kay , am 04.06.2010 um 16:50

der hohn liegt zwischen a59 und und den gleisen zum hbf!
da war jemand bei der planung besonders pfiffig alles auf einen fleck entspannt die lage in keinster weise. die leute werden von allen seiten strömen. und dann noch da problem schiene & 59

ich sehe für dieses event mehr als schwarz. das wird katastrophal!!!

rock n roll
#7 von traveldevil , am 04.06.2010 um 17:52


Ja nee, ist klar....die Besucher werden brav wie die Lemmings alle hintereinander den riesen Umweg ablaufen..... wie war das mit dem Zitronenfalter... wer glaubs wird seelig.

Und wenn die Absperrung zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke nicht annähernd vergleichbares wie die Berliner Mauer ist, wird das die erste Loveparade mit Verletzen sein, wenn nicht noch schlimmeres passiert :-(
#8 von WecktMich.IchTräume , am 04.06.2010 um 17:59


Das reinste Survival Event. Als hätte man für Duisburg nicht genug ..... angerichtet. Kläglich, aber was soll´s.
#9 von mojito , am 04.06.2010 um 18:22

Das reinste Survival Event. Als hätte man für Duisburg nicht genug ..... angerichtet. Kläglich, aber was soll´s.
#10 von mojito , am 04.06.2010 um 18:22

Komerz! Früher verflucht und heute sehr wohl gewollt! Pfuiteufel Loveparade!!!

RIP
#11 von gagdet , am 04.06.2010 um 18:26

Ich bin absolut kein Fan von Techno, aber wenn es schon gemacht wird , dann sollte es auch richtig gemacht werden.Der Herr Sauerland wollte die ganze Geschichte ja unbedingt haben, der ist ja eher weniger für seine politischen Kompetenzen als eher als ,,Party König bekannt. Hauptsache die Stadt zahlt ja angeblich eh keinen Cent...ist klar ;)
Da kann ich nur zustimmen, das wird eine Blamage.
#12 von Pleitegeier , am 04.06.2010 um 18:38

Im Rahmen Ruhr2010 muss sich Duisburg präsentieren, auch von der unerquicklichsten Seite! Wenn schon, denn schon und "dabei" sein ist alles oder - jeder bedripst sich eben so gut er kann.
#13 von pegasus , am 04.06.2010 um 18:39

2 Floats hätten es auch getan.
#14 von Banjoboy10 , am 04.06.2010 um 18:57

7 traveldj
soweit ich weiß, wird die a59 auch gesperrt sein, so bleibt nur das risiko hbf und die dazugehörigen gleise.
#15 von fliegepuk , am 04.06.2010 um 19:01

die 2 floats können ja auf den gleisen immer hin und her fahren. die bahn macht für die kommerz-kasper in ihrer not bestimmt einen freundschaftspreis
#16 von tomatenstark , am 04.06.2010 um 19:17


Oh man... Anstatt die Rettungwege hintenraus frei zu machen und die Raver direkt auf das Gelände zu führen.... Da provoziert die Verwaltung zwischenfälle. Es ist nicht zu fassen. Der Gewaltmarsch in Dortmund war schon ätzend. Ich wünschte mir die würden derartige Pläne auch mal für den Matjesmarkt, den marina markt ode das Drachenbootrennen machen. Dann würde gar keiner mehr nach Duisburg kommen.
#17 von ein Anwohner , am 04.06.2010 um 19:39


Die A59 für die Loveparade und man könnte das Ding dreimal so lang machen, wäre in der Stadt und hätte kurze Wege
#18 von floataway , am 04.06.2010 um 20:01

@flaotaway:
...und hätte bei einer Panik zu beiden Seiten meterhohe Betonwände.
Absolut ungeeignet.
#19 von Klappschramme , am 04.06.2010 um 20:29

Ich finds nur traurig das es nur die hälfte an Floats geben soll
#20 von hochfelderjung , am 04.06.2010 um 20:33

Immer diese Nörgler! Es ist doch sonnenklar, dass ihr es selbst Schuld seid! Jeder hatte die Möglichkeit mit einem Partylifter-Bekennerbutton die LP zu unterstützen:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Der-Duisburger-Loveparade-Zoff-im-Ueberblick-id2508604.html
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bekenner-Button-soll-Geld-fuer-Loveparade-einspielen-id2948516.html
#21 von sonnenanbeter2010 , am 04.06.2010 um 20:51

oh toll -.- hatte mich nach der letztjährigen pleite echt drauf gefreut, aber DAS ist ja ne frechheit!

die leute wie vieh einpferchen und dann zu sagen, es solle die massen entzerren ist ja wohl echt ein witz!!

nein, wirklich sehr sehr schade, hätte gut werden können, aber sowas... da bleib ich zuhause!
tot trampeln lassen wollt ich mich eigentlich nicht!

wirklich, da wird ne menge passieren und für nächstes jahr heißt es dann: "loveparade zu gefährlich - wird abgeschafft"

danke! super planung!!
#22 von janinschwerin , am 04.06.2010 um 21:07



Ich garantiere schon jetzt, dass kein Raver den langen Umweg in Kauf nehmen wird, wenn er vom Bahnsteig aus bereits das Areal sehen und eigentlich anfassen kann. Und das wissen die Sicherheitsbehörden auch. Wir werden sehen, was passiert. Der Zugverkehr wird duch " Gleisläufer " mit Sicherheit beeinträchtigt werden.
#23 von xafia , am 04.06.2010 um 21:09

Zuerst ist keine Knete für diesen Mist vorhanden,dann fließen Gelder aus Sponsorensäckeln,un....d jetzt verläuft diese ganze S.....e im Nichts.
#24 von halali01 , am 04.06.2010 um 21:32

Die Gegebeiheit am ehemaligen Güterbahnhof hat schon einen gewissen Charme..... . Fliegen da die Tauben nicht im Rückenflug drüber ???????
#25 von sprichdichaus , am 05.06.2010 um 05:58

schade drum. war aber abzusehen. hatten die umzüge in berlin aufm kurfürstendamm noch was abgefahrenes (da hiessen die wagen noch wagen und nicht floats), hatten sie hinterher rund um die siegessäule eher kirmes-charakter. allerdings mit einem gewissen großstadtflair und gegen abend war das ganze schon schön anzusehen (wenn man denn noch gucken konnte). in essen fand ich es wider erwarten ganz witzig (zumindest, was die parade anging, das club-programm drumherum war ganz traurig), dortmund war aber schon der absolute tiefpunkt. ich glaube aber, duisburg könnte es noch toppen, auf der nach unten offenen richterskala. denn was hier im ruhrgebiet wohl keiner der herren bürgermeister und befürworter der loveparade bedacht haben: die loveparade hat früher eben nicht nur das rumgehoppel neben einem musikalischen auto ausgemacht sondern das rahmenprogramm in den clubs an den tagen vor und nach der parade. da fanden ab mittwochs die ersten partys statt und nach hause fuhr man montag mittag. da war es keine seltenheit, leute von der anderen seite des globus zu treffen, die extra für die parade und dem anstehenden auftritt von sven väth sonntag nachmittags draussen im tresor-garten 30-40 stunden anfahrt hatten, um 48 stunden in berlin zu feiern. djs, die man sonst kaum zu gesicht bekam, haben sich drum gerissen, in berlin aufzulegen und die ganze innenstadt war freitag abends schon ein totaler hexenkessel. sound vor den dönerbuden, partys im waschsalon und nicht eine kneipe auf dem kurfürstendamm, wo nicht von freitag bis samstag durchgehend remmidemmi angesagt war. die auswahl, auf welche party man am donnerstag, freitag, samstag und sonntag gehen sollte war grandios, auch wenn es bei mir von samstag bis montag meistens der tresor war. das ist es, was den paraden im ruhrgebiet gefehlt hat. in essen wurden noch ein paar partys organisiert, wovon einige gar nicht erst stattgefunden haben, mangels besuchern. denn im gegensatz zu früher hat das ganze hier eher einen eventcharakter, wo man sich volllaufen lässt und n bisschen ufftauffta hört, auch wenn man sonst viel lieber dem wendler oder den atzen zuhört. liebhaber feinster elekronischer musikalischer kost werden wohl auch dieses jahr kaum auf ihre kosten kommen, obwohl oder auch weil ich bis jetzt noch von keiner vernünftigen party gehört oder gelesen habe. naja, sei es drum. wie mein guter freund immer sagt: "einmal kann man das ja noch mal machen...". und dann das ganze beerdigen, denn nächstes jahr könnte ich mir dann nur noch vorstellen, das die wagen in der schalke arena im kreis fahren und man vorher 10 euro eintritt bezahlt hat, um den djs aus der umgebung bei ihrer kirmesmusik zuzuhören. amen.
#26 von schranzbaum , am 05.06.2010 um 08:59

#26 Hallo schranzbaum, danke für den ausführlichen Bericht.

Es gibt kaum etwas, was man in Duisburg nicht noch ein bisschen weniger, aber dafür schlechter machen kann als anderswo.
#27 von immo876 , am 05.06.2010 um 18:35

@schranzbaum

Vollkommen richtig, nach der LP ist hier glaub ich nur noch im entfernten DeltaPark was los, in der Innenstadt oder im Hafen gibt es doch nichts was diese Musik betrifft. Vieleicht spielt ja im Oberbayern oder im ehemaligen Daddy die Musik anders. Ansonsten ist es hier mau mit Clubs.
#28 von Hans. A , am 05.06.2010 um 20:53

na ja - Duisburg ist eben eine multikulturelle-Kultur-Klein-Hauptstadt - was soll da großes bei rauskommen?
Haupsache einige verdienen sich ne goldenen Nase bei dem Spekakel.
Ich fahr an dem WE mit dem Krad durch die Berge.
Ist auch schön da - und ruhig ohne Bambule.
#29 von duzziman , am 06.06.2010 um 10:19

naja, mit dem krad in die berge? da ists dann aber aus mit der ruhe, zumindest für die, die ohne helm unterwegs sind. war gestern am möhnesee (mit öpnv). war eigeltich ganz schön da, bis auf die bergeweise motorradfahrer, die den ganzen tag rund um den see einen radua veranstaltet haben, daß ich mir vorkam, als würde ich am flughafen düsseldorf den fliegern beim start und bei der landung zugucken. aber vom sound her ähnlich, wie auf einer guten technoparty :o)
#30 von schranzbaum , am 07.06.2010 um 13:35


sehe ich das richtig, dass die versuchen 1 million menschen über die 1-spurige! TUNNELSTRAßE! Karl-Lehr-Straße mit zwischendurch 2 kleinen trampelpfaden hoch zum veranstaltungsgelände zu führen?
also in meinen augen is das ne falle. das kann doch nie und nimmer gut gehen. wer in essen und dortmund dabei war weiß wie groß das gedränge schon auf recht weitläufigen zugangswegen war. das war schon ne katastrophe und die wollen ernsthaft den zugang über nen einspurigen TUNNEL leiten?
ich fass es nicht!!!!

ich seh schon tote wenn nach der abschlußkundgebung alle auf einmal über diese mickrige straße das gelände verlassen wollen.
#31 von klotsche , am 07.06.2010 um 15:30


Das Knallt wenn 1 Mio. dahin wollen wo nur für 250 000 platz ist! Arme Anwohner!
#32 von DuisburgFreund , am 07.06.2010 um 15:54

Oh Unwissende,
was für einen Blödsinn ihr schreibt:

Die Kalrl-Lehr-Straße ist zweispurig und mit Bürgersteig mindestens 12 Meter breit. Die Beiden Zuwege sind 10 bzw. über 20 m breit.
Würden nach dem Rave alle gleichzeitig den kürzesten Weg zum Hbf nehmen, würden sicherlich viele ungeduldig werden und leichtsinnig versuchen über die Zäune zu klettern. Dann wäre es gefährlich.
Über den zwanzigminütigen Fußweg sollte man sich als Raver nicht aufregen, zumal es unterwegs noch verpflegungsmöglichkeiten gibt.

Wenn der Veranstalter noch genügend Dixis und Pissinseln für unterwegs aufstellt, sollte man die Zeit im Stau zum Bahnhof ertragen können, bis man endlich einen Bahnsteig betreten darf.

Das Wegekonpept ist äußerst gelungen und die Züge zum Aus- und Einsteigen zweimal halten zu lassen, ist in meinen augen eine geniale Idee.
#33 von berechtigter Zweifel , am 09.06.2010 um 13:24

google earth zeigt mir die straße aber nur einspurig (also je richtung eine fahrbahn)
12m ist ein witz. das wird ein riesen chaos wenn das der einzige zuweg sein soll.
in dortmund war der zuweg bestimmt 100m breit und trotzdem ging gar nix mehr
#34 von klotsche , am 09.06.2010 um 15:12

ich freu mich schon wenn der Scheiß wieder vorbei ist,nur werden wir Duisburger dann hier im Müll ersticken von den ganzen Assis
#35 von Mecky , am 09.06.2010 um 20:13

Nachdem die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt ist, wird jeder sagen, es war ein tolles Event!
#36 von FranzBranntwein , am 11.06.2010 um 10:14

Ich empfehle an diesem Wochenende den Ruhr Reggae Summer in Mülheim - da gibbet wenigstens richtige Musik!
#37 von Barrister_Pardon , am 19.06.2010 um 08:36

nur mal zur Info, die A 59 wird auf einem sehr großen STück rund um die Innenstadt gesperrt.
#38 von duisburgerin , am 10.07.2010 um 16:16

Etwas Sorge macht mir wieder die Planung der Behörden, die von "bis zu einer Million Ravern ausgeht". Die Zahl wurde auch vor den Paraden in Essen (da waren es 1,3 Mio?) und Dortmund (1,6 Mio.) genannt. Während Essen und Dortmund mit dem Mehr an Menschen gut zurechtkamen, dürfte es in Duisburg tatsächlich Chaos geben, wenn die 1 Mio. überschritten wird. Der Platz dort ist ja nun wirklich arg begrenzt.

Die Wetteraussichten sind gut (trocken und keine große Hitze - also ideales Partywetter) und es gab 1 Jahr Pause. Ich bin sicher, dass die 1 Million auch diesmal wieder deutlich übertroffen wird.

Man hat es ja auch an der Aktion Still-Leben auf der A40 gestern gesehen. 1 Million Menschen wurden erwartet, 3 Mio. sind es geworden...

Spannend wird es allemale, hoffen wir, dass das Chaos (das übrigens vor jeder Loveparade im Ruhrpott heraufbeschworen wurde) auch diesmal wieder ausbleibt.

#39 von Ralf , am 19.07.2010 um 15:16

Mein Beileid gilt den Angehörigen der Opfer!
#40 von GMB , am 24.07.2010 um 19:55

Traurig aber leider hatten viele von euch recht...
#41 von Markus , am 24.07.2010 um 20:25

Kommentator #31 hatte es vorausgesehen - doch keiner hat ihm Glauben geschenkt.

Mein Beileid den Angehörigen!
#42 von Norman , am 24.07.2010 um 20:43

Sehr traurig. Mein Beileid. Alle die hier Recht hatten sollten gegen die Verantwortlichen klagen!!! Es war bewusst in Kauf genommen!!!
#43 von KReitinger , am 24.07.2010 um 20:44

Unfassbar. Das liest sich hier wie ein böses Orakel. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen.
#44 von Christine , am 24.07.2010 um 20:52

Schlimm schlimm, hoffentlich werden die fehlplanenden "Bürohengste" zur Verantwortung gezogen! Auch wenn es den Opfern und Angehörigen nicht mehr viel bringen wird... das sowas in Deutschland passieren kann fass ich nicht!!
#45 von mp , am 24.07.2010 um 21:04

Ein Schuldiger: Quantitatives Denken Namens "Profitgier" der Veranstalter.
#46 von KReitinger , am 24.07.2010 um 21:39

... traurig - mein Beileid allen Beteiligten und Angehörigen. Welch tragischer Ausgang - diese Veranstaltung war mal ein echtes Muss - in Berlin... dürfte nun die letzte so in dieser Art sein...
#47 von Michael aus Berlin , am 24.07.2010 um 21:40

was mich am meisten daran erschreckt, dass jetzt so viele gestorben sind, ist die tatsache, dass es schon viele leute, wie man an den älteren kommentaren sehen kann, vorausgeahnt haben, was passieren könnte und was leider eingetroffen ist.

"für den Rückweg gibts dann ja die Rettungsfahrzeuge." (zwar nicht im zusammenhang mit einer bevorstehenden panik genannt, aber trotzdem bitter)

"...wird das die erste Loveparade mit Verletzen sein, wenn nicht noch schlimmeres passiert"

"tot trampeln lassen wollt ich mich eigentlich nicht!"

"ich seh schon tote wenn nach der abschlußkundgebung alle auf einmal über diese mickrige straße das gelände verlassen wollen."

mein beileid für die angehörigen derer, die nur ihren spaß haben wollten und nun tot sind, weil irgendjemand von planung mit großen massen offensichtlich keine ahnung hatte.
#48 von who has to know? , am 24.07.2010 um 21:42

..unfassbar

wenn man die kommentare zu fast allen pre-loveparade beiträgen liest, kann es einem nur eiskalt den rücken runterlaufen.. jeder 2. anwohner, der hier gepostet hat, sah das chaos kommen.. viele ahnen schon verletzte oder gar tote voraus.. unfassbar

mir waren die örtlichen gegebenheiten in duisburg vorher nicht bekannt, u es klingt anmaßend - grade gegenüber den opfern u deren freunde/verwandte, bei denen meine gedanken weilen - aber ich muss es dennoch schreiben..
einen platz für 400.000 leute zur verfügung zu stellen, wo man minimum 1.x mio leute erwartet, ist sowas vo fahrlässig.. ich kann meinen unmut da gar nicht in worte fassen..

grade wenn ich kommentare von sicherheitsbeauftragten 1 monat vor der lp lese, die von ausreichend notfallplänen etc reden.. scheinbar hat es jeder in duisburg kommen sehen, bloss die verantwortlichen nicht

..unfassbar

wie war der plan... wir lassen die ersten 400.000 rein u die nächste mio wird dann schon wieder friedlich in den zug steigen u nach hause fahren... nach teilweise 500km anreise ... verdammt, die leute kommen von überall auf der welt extra dahin.. dachte man wirklich die würden zurück in flieger steigen u das wars dann

..unfassbar
#49 von frankdrebiin , am 24.07.2010 um 23:02

....und nun hat Lopavent es tatsächlich geschafft, mit seiner Geldgier die ersten Toten zu provozieren. Meine Erfahrungen mit Lopavent:

Gier Gier Gier!

Hoffentlich werden die jetzt endlich zur Verantwortung gezogen.
#50 von Inselkeks Alexander , am 24.07.2010 um 23:30

Laut ersten Schuldzuweisungen sind natürlich die Raver an allem Schuld, die vor der Massenpanik über die Absperrungen geklettert sind, und "von oben" auf das Gelände gelangt sind. Die sollen nämlich dadurch die Massenpanik ausgelöst haben.

Es ist eine absolute Frechheit, wie sich die ******** in ihren Chefetagen da wieder rausreden wollen.

An die Opfer: Ruhet in Frieden
An die Angehörigen: Mein Beileid.
#51 von Schuldfrage , am 25.07.2010 um 01:04

AN: #31 von klotsche

Traurig aber Wahr du hattest Recht !
Wohnst du da? Weil du konntest das ja ziemlich gut einschätzen ! Wie ich gehört habe haben die Bullen mal wieder kaum was gemacht. Die erhielten schon vor der Katastrophe warnungen das da gleich was passiert. Frecheste Antwort meinte einer im TV : Organisiert das hier doch mal selber . Mein Beileid und Mitgefühl ist bei den Familien ! Ruhet in Frieden
#52 von Gertz , am 25.07.2010 um 02:52

@52:
Wenn man ein bißchen nachdenkt, wird man schnell feststellen, dass die Polizei nicht wirklich hat eingreifen können. Oder sollten die die Leute da rausbeamen?
Eine Sperrung hätte eine das Gedränge nicht verhindert, nur verlagert.

Warum hat man die Leute nicht vom Bahnhof aus über die A59 - die eh gesperrt war - zum Gelände geführt. Als zweiter Zugangspunkt wäre das Ideal gewesen.
#53 von Michael Schulze , am 25.07.2010 um 10:07

Mein Beileid den Angehörigen und Baldige Genesung allen Verletzten.

Wenn ich hier die pre-LoPa posts lese, gruselt es mich. Hoffentlich hat jemand die Seite gespeichert, bevor sie - re Beweisvernichtung - auf Nimmerwiedersehen im virtuellen Nirwana verschwindet.

Die Verantwortlichen sollen ihres Lebens nicht mehr froh werden!
#54 von Mel P , am 25.07.2010 um 13:35

@52: Ich denke auch, dass du bei der Polizei die falschen Verantwortlichen suchst. Du musst hier von der Planung ausgehen. Wie gehts denn los? Die Veranstaltung wird bei der Stadt eingereicht, diese muss eventuelle Sicherheitsaspekte prüfen, was vermutlich an einem runden Tisch geschehen ist. Hier war dann auch die Polizei mit dabei. Und glaub mir, ich bin mir sicher, dass diese bekannten Gefahrenpunkte dort angesprochen wurden. Aber das Ende vom Lied, das Ordnungsamt der Stadt erlässt halt letztendlich einen entprechenden Auflagenbescheid. Nachdem die Stadt sicherlich durch die Veranstaltung auch den einen oder anderen Euro mitverdient, fällt es leicht, den ein oder anderen Sicherheitsaspekt mal etwas "abzuschwächen". Glaub mir, genau so läuft das. Ich habe es leider selber schon viel zu oft erlebt. Was jetzt geschieht ist leider auch normal. Alle Verantwortlichen strecken die Hände weit von sich und sagen: "Wir haben da keine Schuld." Es folgt ein Prozess, der sich mindestens zwei Jahre hinziehen wird. Es gibt eine Bewährungsstrafe für den Veranstalter der LoPa, die Angehörigen der Opfer einigen sich außergerichtlich auf einen Schadensersatz. Ein tolles Wort, für das was Eltern, Geschwister, andere Angehörige und Freunde jetzt durchmachen. Übrigens, unglücklich finde ich auch, wie in den Medien bisher scheinbar kommentarlos mit den Andeutungen, Besucher der Veranstaltung wollten über Zaun bzw. Mauer klettern und stürzten ab. Da kam Panik auf. Ich glaube, die Panik hat wohl schon vorher geherrscht und war wohl der Auslöser für den verzweifelten Versuch zu fliehen. Ich denke, man erkennt doch allein daran, dass scheinbar mehrere bei dem Versuch abstürzten, wie schwer wohl die Durchführung dieser Kletterpartie gewesen sein mag. Ich denke mal, dass viele die reine Verzweiflung zu dieser sicherlich gefährlichen Aktion hinriss. Nun aber genug. Entschuldigt, wenn es etwas zu viel Stoff war, den ich los werden wollte.
#55 von Veronika N. , am 25.07.2010 um 14:35

ich finde es schon erschreckend das nicht auf bürger gehört werden, die da wohnen und die umgebung kennen. was da passiert ist, ist wirklich sehr schrecklich und das nur aus gleichgütigkeit od. besserwisserrei.

gut waspassiert ist kann man nicht rückgängig machen, deshalb lernt drauf und macht nicht denn fehler, wo menschen zusammen kommen und zusammen feiern, das einzustellen, lernt lieber daraus und nehmt sowas nicht auf die leichte schulter.

alleine aus dem grund, dass die opfer da hingegangen sind, um zu feiern und mit anderen menschen zusammen zusein, sollte man es nicht einstellen. ich glaube nicht, dass die es wollen, sondern das mehr geachtet und aufgepasst wird.

wenn das jetzt endet, sind die leute umsonst gestorben, weil die waren da um GEMEINSAM zu feiern. deshalb lieber lernen, als aufgeben, weil das ist kein weg.

ausserdem hat die party viele menschen zusammen geführt.

mein beileid an alle beteiligten

mfg matze
#56 von matzee3181 , am 25.07.2010 um 15:26

Mein herzlichstes Beileid an alle Opfer und deren Angehörige dieser Katastrophe…

Also die Pressekonferenz ist ja ein Witz gewesen.
Wichtige Fragen von den Reportern hat man nur kaum und teilweise gar nicht Verstanden. Und die Antworten der Verantwortlichen waren eine bodenlose Frechheit. Die meisten Fragen wurden ausweichend beantwortet, andere erst unter Absprache untereinander und andere gar nicht.

Wollen die uns weiß machen, dass sie nichts von den Sicherheitsmängeln wussten oder sind das alles Schuldabweisungen?

Es kann nicht sein dass einfache Bürger oder Einwohner teils präzise Vorwarnungen geben und eine Katastrophe vorausgesagt haben und die Verantwortlichen Sicherheitsexperten jetzt so tuen als ob sie von Garnichts wüsten.

Für mich war das die schlecht organisierteste LP.
Alle Verantwortlichen müssen mit voller Härte zur Rechenschaft gezogen werden.
#57 von Johann , am 25.07.2010 um 16:35

Als ich gestern in den Nachrichten den ersten Hinweis hörte dort etwas passiert ist, kam mir als erstes in den Sinn das es im Vorfeld schon diskussionen über die Veranstaltung gegeben hatte!
Ich war heilfroh das mein Sohn nicht hingegangen (seine Freundin samt Eltern waren noch am HBF) ist und habe zunächst Angehörige angerufen, die hinwollten, ob alles klar ist. Danach haben meine Frau und ich darüber diskutiert wie sowas denn passieren kann. Nachdem wir uns heute dann kundig gemacht haben (Internet/Fernsehen und Radio) können wir nur noch den Kopf schütteln bei dem was die Verantwortlichen da vom Stapel lassen!!!!
Ich habe nur eine Bitte an die zuständige Staatsanwaltschaft/Gerichte bestrafft die zuständigen Leute angemmessen (ein Bankräuber kann für mehrere Jahre in Haft ohne das jemand geschädigt wird)!!!!!!!!

Unser Beileid an alle wir denken an Euch
#58 von WolferlOB , am 25.07.2010 um 18:28

Veranstalter Schaller ist Inhaber der Fitness-Kette "McFit".

Er hat die Love-Parade Rechte gekauft und versucht dieses Investment wieder reinzuspielen. Nachm dem Ausfall in Bochum dürfte ihm ALLES daran gelegen haben, wenigstens 2010 eine Parade stattfinden zu lassen. Nun wissen wir, zu welchem Preis hier versucht wurde, eine Investition hereinzuholen. Kann man in so einem Laden noch trainieren gehen? Ich persönlich werde sojemanden nicht weiter unterstützen.

Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern und den Angehörigen, für die aus einem normalen Partynachmittag ein Albtraum wurde.
#59 von Sternenfreund , am 25.07.2010 um 21:01

Ich wollte nicht damit sagen das die Polizei schuld ist! Ich finde es nur eine Frechheit so eine Antwort zu geben . Ich habe da so eine Theorie: Letztes Jahr konnte Bochum ja nicht aus bekannten Gründen. Wie User #59 sagt sollte diesmal unbedingt eine Stattfinden . Jetzt dachte ich mir da ja auch das RUHR 2010 Fest war oder noch läuft, das man die Lovep. unbedingt im Pott weiter haben wollte und das diese nicht nach Berlin oder andere große Städte abwandert. Somit hat man die bekannten Mängel ingoriert und versucht ob es klappt. Das ergebniss hat man ja gesehen RIP
#60 von Gertz , am 25.07.2010 um 22:41

Echt unfassbar!!! So viele Leute hier, haben vor dem Chaos gewarnt!!!
Meintet ihr - es war gewollt? Sollten vielleicht mehrere Leute sterben? ist es ein Versuch? Wenn so viele ,,einfache,, Leute ahnung haben, kann es sein, die verantwortlichen wussten nichts von Risiken?
#61 von lisa , am 25.07.2010 um 22:42

Noch viel schlimmer. Laut Spiegel Online wurden bei der Bundespolizei sämtliche Unterlagen zur Loveparade gelöscht.
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708426,00.html

Wenn das stimmen sollte ... ein großer Skandal bahnt sich an!
#62 von Kreitinger , am 25.07.2010 um 22:47

die wussten bestimmt was sie machen, bei dem gewinn ist denen wohl auch egal, dass es tote gibt - die werden sich wohl schon einigen?
#63 von lisa , am 25.07.2010 um 23:14

Für mich ist klar, die Veranstalter tragen die Verantwortung.
Doch meiner Meinung nach tragen wir alle eine gewisse Mitschuld. Wie schnell wären viele von uns (v.a. Raver) dabei gewesen, eine Absage von Seiten der Stadt zu verurteilen. Schnell hätten viele gesagt: "die wollen uns hier nicht haben" oder "die grauen Herren in den Ratssälen haben was gegen laute Musik". Wer hätte sich denn ernsthaft informiert um zu sehen, ob die leider nicht getroffene Entscheidung, die Veranstaltung aus Sicherheitsbedenken abzusagen, richtig war?
Wer von anderen Verantwortung fordert, muss mit Verurteilungen vorsichtig sein und sich erst 100% informieren und das ist eben anstrengend.
Ich denke wir sehen ähnliche Entwicklungen z.B. in der Kernenergie. Jedem ist bewusst, dass wir keine Lösung für den Millionen Jahre strahlenden Atommüll haben oder die Gefahr eines Flugzeugabsturzes auf einen Atommeiler. Und doch geht kaum einer auf die Straße um seine Bürgerpflicht wahrzunehmen. Und keiner will weniger Energie verbrauchen, weil auch das anstrengend ist. Damit machen wir uns alle mitschuldig, weil auch wir allzu gerne Verantwortung abschieben.

Wie gesagt, ich will damit nicht sagen, dass es in diesem Fall nicht wenige Hauptverantwortliche gibt, aber vielleicht begehren wir alle zu wenig gegen solche Tendenzen auf, sondern ruhen uns auf Anklagen aus.
#64 von Andi , am 25.07.2010 um 23:33

ich bin wirklich überwältigt. ich hätte vor 1 1/2 monaten nie gedacht das mein post so eine welle schlagen würde. als ich mich selber gestern abend im fernsehen las dachte ich, ich seh nicht richtig.
mir wäre es wirklich lieber gewesen nicht zu so einer tragischen ehre gekommen zu sein. leider leider hatten alle kritiker recht

entgegen einigen vermutungen komme ich nicht aus duisburg, ich wohne in einer kleinen stadt bei dortmund. aber mir genügte ein einzelner blick mit google maps und die erfahrung früherer LPs um zu wissen das das nicht gut gehen kann.

meine gedanken sind bei allen angehörigen der opfer und ich hoffe, dass die verantwortlichen eine angemessene strafe erhalten. eine gerichtsverhandlung ist eigentlich überflüssig, man könnte direkt dazu übergehen das strafmaß festzusetzen
#65 von klotsche , am 25.07.2010 um 23:44

ich bin froh, dass ich wenigstens meinen freundeskreis davon abhalten konnte da hin zu gehen. die haben das alle sehr schnell verstanden
#66 von klotsche , am 25.07.2010 um 23:47

Mein Beileid.
Zu den Veranstaltern und die das genehmigt haben fällt mir nur das ein: "Gier frisst Hirn"
#67 von fassungslos , am 26.07.2010 um 12:49

Mein Beileid.
Zu den Veranstaltern und die das genehmigt haben fällt mir nur das ein: "Gier frisst Hirn"
#68 von fassungslos , am 26.07.2010 um 12:50

@Klotsche
Ich habe mir gleich nach den ersten Meldungen über Tote bei der LoPa das Gelände auf GoogleMaps angeschaut und mir lief es eiskalt den Rücken runter:Wie kann man solche Menschenmassen durch zwei schmale und dunkle Tunnel frontal aufeinander zu laufen lassen und dann diese Rampe hochschicken, deren glatte Betonwände mehrere Meter hoch sind und keinerlei Ausweichmöglichkeiten zulassen? Mein erster Gedanke war "Das konnte ja nur schiefgehen"
Unfassbar: Für jedes pisselige Strassenfest müssen knallharte Auflagen erfüllt werden, doch Veranstalter LoPaVent und die Stadt Duisburg setzten sich nonchalant über alle Bedenken und Auflagen hinweg.
Profit- und Profilierungsgier hurra...
#69 von Chewbacca , am 26.07.2010 um 14:27

Einfach nur unbegreiflich...
#70 von Sascha , am 26.07.2010 um 15:32

Traurige, schlimme Sache... Ich lebe in der Schweiz und seit die Loveparade nicht mehr in Berlin ist, kümmere ich mich eigentlich nicht mehr darum.
Dann las ich doch plötzlich von Toten an einer Loveparade und sah mir in den letzten Tagen das ganze etwas genauer an.... Sorry, aber das musste doch schiefgehen!!! Hallo?

Im August findet in Zürich die Streetparade statt. Nach dieser Tragödie wollen Zürichs Politiker jetzt das Sicherheitskonzept der Parade prüfen lassen.... Dabei ist die Situation in Zürich mit der in Duisburg doch nicht vergleichbar... Die Streetparade ist so konzipiert, wie ehemals die Loveparade in Berlin... Das zeigt wieder, dass diese Bürogummis keine Ahnung haben. In Zürich bedeutet das vielleicht die Absage der Parade, in Duisburg musste es Tote geben. Sehr bitter.

Gruss aus Basel
#71 von Caspar Reimer , am 26.07.2010 um 15:50

Die vielen Angehörigen der Besucher mussten Stunden in einer furchtbaren Ungewissheit leben. Der Zynismus der Verantwortlichen hat mich zutiefst erschüttert.
Mir fehlen die Worte.
Mit meinen Gedanken bin ich bei den Angehörigen der Opfer.
#72 von ulrich Scheuffele , am 26.07.2010 um 16:58

Der Kommentar von berechtigter Zweifel (#33) liest sich wie Hohn und Spott ins Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen. Ja, mein Herr (oder Frau), wir waren alle Unwissende, alle Kritiker und Bednkenträger waren Spielverderber und Besserwisser. Ich könnte kotzen, wenn ich Ihren Beitrag lese. Und das Konzept war genial, nicht wahr?! Arbeiten Sie in der Stadtverwaltung Duisburg? Und wenn Sie aus Duisburg kommen sollten - was ich nicht glauben kann - kann ich Ihnen als Neudorfer, der den Gelben Bogen leider zur Genüge kennt, nur absolute Ignoranz und Menschenverachtung konstatieren.

Mein Mitgefühl gehört den Familien und Freunden der Opfer - Opfer, die hätten vermieden werden können. :-(
#73 von Stephan T. , am 26.07.2010 um 20:29
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-----------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Vom 4.6.2010 bis zur Katastrophe sind wieviele Wochen vergangen?

SIEBEN WOCHEN!

Sieben Wochen lang hat keiner gelesen, hat keiner gedacht.

Sieben Wochen!



Wie kann man sich über eine Bohrinsel vor der amerikanischen Küste aufregen, wenn man hier, direkt vor der eigenen Nase, SIEBEN WOCHEN LANG auf eine KOMMENDE KATASTROPHE hingewiesen wird und zu verdammt faul und zu verdammt blöde und zu verdammt skrupellos ist, um diese Warnungen ernst zu nehmen?


.
« Last Edit: July 26, 2010, 09:20:01 PM by ama »
Logged

ama

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Gemäß den Regeln für organisiertes Verbrechen: Gewinnabschöpfung!
« Reply #2 on: July 27, 2010, 10:32:25 AM »

http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/trommeln-fuers-revier-1/

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------------------
KÖLN taz | Die Presse machte mächtig Druck.
"Warum darf die Loveparade 2010 nicht ausfallen?",
fragte die Bild in ihrer Ruhrgebietsausgabe im
Januar den Mann, der das größte kommerzielle
Interesse an dem Event hatte: Rainer Schaller,
der Organisator der Loveparade.

Die Antwort Schallers, der den Techno-Trubel
als Werbung für seine Billigfitnesskette McFit nutzt,
war deutlich: "Zu kleinlich" werde die Diskussion
um Kosten von 800.000 Euro geführt, die dem mit
Milliardenschulden vor der Pleite stehenden Duisburg
drohten. "Mehr als 100 Millionen Euro" habe 2008
die Loveparade nach Dortmund gespült, hinzu käme
ein "gigantischer Marketingwert".

-----------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Der Duisburger Sumpf, wer darin auch immer mehr oder weniger schuld sein mag an dem Desaster, darf nicht mit Samthandschuhen angefaßt werden. Die aus dem Kampf gegen organisiertes Verbrechen bekannte Methode des Einziehens des Privatvermögens  und der Abschöpfung des Gewinns dürfte klare Verhältnisse schaffen.

Wieviele Millionen Euro sind durch die "Loveparade" in Duisburg in die Kassen gespült worden?

Alles pfänden und beschlagnahmen! Und die Täter kaltstellen.

Eine Methode, die man auch in Berlin anwenden sollte!


.

ama

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  • *
  • Posts: 1108
21. Todesopfer - Frau stirbt im Krankenhaus
« Reply #3 on: July 28, 2010, 08:30:52 AM »

[*QUOTE*]
-----------------------------------------------------------------------------------
Tragödie auf der Loveparade

21. Todesopfer - Frau stirbt im Krankenhaus

Eine 25-Jährige ist ihren Verletzungen erlegen.
21 Besucher sind damit der Massenpanik bei der
Loveparade zum Opfer gefallen.

Indes werden die Beweise gegen die Organisatoren
der Party immer zwingender.
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[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/loveparade-tote-partybesucherin-erliegt-ihren-verletzungen-1.980760



Zitat aus

http://www.sueddeutsche.de/panorama/loveparade-tote-partybesucherin-erliegt-ihren-verletzungen-1.980760

[*QUOTE*]
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Der massiv unter Kritik stehende Oberbürgermeister von Duisburg,
Adolf Sauerland (CDU), hatte zuletzt alle Vorwürfe zurückgewiesen,
er habe Warnungen ignoriert.

Auch einen Rücktritt lehnt der 55-Jährige ab.

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[*/QUOTE*]

DANN SETZT IHN DOCH AB!

Oder gibt es in der Demokratie keine Möglichkeit, Unfähige ihres Amtes zu entheben?

Es sei denn, in Duisburg gibt es keine Demokratie.

.
« Last Edit: July 28, 2010, 08:34:59 AM by ama »
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Borodor

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Deathparade: Sicherheitsrichtlinien in Duisburg sind Müll!
« Reply #4 on: August 04, 2010, 07:14:47 AM »

Die CDU will den Oberbürgermeister nicht abwählen lassen. Wie wählt man auf der Stelle eine Partei ab? Aufstand? Generalstreik? In der Zeitung steht Haare sträubendes:

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Duisburgs-CDU-will-Sauerland-nicht-abwaehlen_aid_889691.html

[*QUOTE*]
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Gutachten zu Katastrophe

Frank Behrendt, Chef von Deutschlands führender Kommunikationsberatung Ketchum Pleon, befürchtet wegen des Loveparade-Dramas einen dauerhaften Imageschaden für die Stadt Duisburg. "Der Name Duisburg wird noch lange eng mit dem Unglück verbunden bleiben", so Behrendt.

Unterdessen soll ein externes Gutachter-Büro, das von der Stadt beauftragt wurde, einen vorläufigen Bericht zu der Katastrophe erstellt haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wird darin festgestellt, dass die Stadt in der Planung nicht pflichtwidrig gehandelt habe. Das sei der aktuelle Sachstand nach Durchsicht von 35 Aktenordnern.
Fotos
 
Loveparade 2010: Trauerfeier für die Opfer  

Laut Gutachter-Büro deute derzeit vieles daraufhin, dass es zur Katastrophe kam, weil Dritte die Auflagen der Stadt nicht korrekt ausgeführt hätten. Das Gutachten soll am Mittwoch im Innenausschuss des Landtages vorgestellt werden.

Dagegen liegen dem ZDF-Magazin "Frontal 21" Dokumente vor, in denen der Katastrophenforscher Dirk Oberhagemann "eklatante Konzeptfehler" bei der Planung der Loveparade feststellt. So habe der Veranstalter um 17 Uhr, also zum Zeitpunkt der Katastrophe, selbst mit 145.000 Besuchern pro Stunde gerechnet, die das Gelände entweder betreten oder verlassen wollten.

Die Kapazität der Tunnel wurde in den Unterlagen allerdings mit maximal 30.000 Personen pro Stunde angegeben. "All diese Ungereimtheiten hätten der Stadt Duisburg als Genehmigungsbehörde bei einer gründlichen Überprüfung des Sicherheitskonzepts auf jeden Fall auffallen müssen", sagte Oberhagemann.
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[*/QUOTE*]


Wenn die Zahl 30.000 pro Stunde stimmt, hätte es 5 Stunden gedauert, bis die Leute durch den Flaschenhals gekommen wären. 5 Stunden!!!!!!!!!!!!!!!

Aber das sind bloß die Leute, von denen die Veranstalter wußten, daß die rein oder raus wollten.

Punkt 1

Das Gelände ist ausgelegt für 300.000 Besucher. Wie kriegt man im Fall einer Panik 300.000 Menschen durch einen Flaschenhals, wenn es selbst bei normalem Betrieb 10 Stunden dauert, bis die da durch sind?

Das Gelände ist ausgelegt für 300.000 Besucher. Selbst wenn die Veranstaltung mit 300.000 Besuchern gerechnet hätte, wäre sofot klar gewesen, daß das eine Todesfalle ist.

Man wußte aber schon lange vorher, daß es nicht 300.000 Besucher sein würden. Nehmen wir mal an, es kommen 1 Million. Dann dauert es über 30 Stunden, die durch den Flaschenhals zu kriegen.

Punkt 2

Der Todestunnel verträgt 30.000 Besucher. Nehmen wir mal an, das das stimmt. Was sind das für Besucher? Erwachsene? Kinder? Gehen die im Gleichschritt? Gehen die alle in die gleiche Richtung? Wenn aus beiden Richtungen kommend Leute durch den Tunnel wollen, gibt es eine Reibungsfläche in der Mitte mit nahezu totalem Stillstand. Das erlebt man auf jedem großen Stadtfest. Um die Leute schneller durch den Tunnel zu kriegen, muß der in der Mitte geteilt werden durch eine sehr stabile Trennwand. Dann ist auf der einen Tunnelseite Verkehr in einer Richtung und auf der anderen Seite in Gegenrichtung. Hat es in Duisburg so eine Trennwand gegeben?

Wenn es nicht einmal eine Trennwand gibt, wie sollen dann völlig unkoordiniert 30.000 Menschen pro Stunde durch den Tunnel?

Selbst wenn die Zahl 30.000 Menschen pro Stunde stimmen sollte, war bereits bei Planungsbeginn der Tunnel eine Todesfalle. Die Stadtplaner und die Chefs bis rauf zum Bürgermeister müssen das gewußt haben.



[Zitatmarkierung eingefügt, ama]
[Bitte die Zitate sichtbar als solche kennzeichnen! ama]
« Last Edit: August 04, 2010, 01:36:11 PM by ama »
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ama

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Die BILD-Zeitung hat viele Probleme. Eines heißt Franz Josef Wagner. Warum dieser Herr Wagner ein Problem ist, erzählt er am besten selbst, mit seinen eigenen Worten, wie er das schon immer macht:

[*QUOTE*]
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Lieber Adolf Sauerland,

03.08.2010 - 23:56 UHR

ohne Personenschutz trauen Sie sich nicht mehr in Ihre Stadt. Das letzte Mal, als Sie in Duisburg gesehen wurden, haben Ihre Bürger Sie mit Müll beworfen.
An der Trauerfeier für die 21 Opfer der Loveparade nahmen Sie nicht teil, weil Ihre Anwesenheit die Trauer gestört hätte.

Sie haben die Verletzten in den Krankenhäusern nicht besucht, weil Sie nicht sicher waren, ob sie von Ihnen getröstet werden wollen.

Warum treten Sie nicht zurück?

Ihre Stadt leidet und trauert. Ein Bürgermeister, der zurücktritt, leidet mit, trauert mit, gibt Fehler und Schwächen zu. Ein Bürgermeister, der zurücktritt, reiht sich in die Stadt der trauernden Bürger ein.

Ich glaube nicht, dass Sie, Adolf Sauerland, ein kaltes Herz haben. Sie sind Vater von vier Kindern. Bevor Sie Bürgermeister wurden, waren Sie Lehrer.

Eigentlich habe ich Mitleid mit Ihnen. Sie sind ein überforderter Mensch, kein Held, Sie sind ein trauriger Fall, das 22. Opfer von Duisburg.

Herzlichst
 

F. J. Wagner

Jetzt können Sie Franz Josef Wagner auch eine E-mail schreiben: fjwagner@bild.de
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[*/QUOTE*]

Hier BILDet die BILD:
http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2010/08/04/post-von-wagner.html


Der Oberbürgermeister von Duisburg ist "ein trauriger Fall, das 22. Opfer von Duisburg"?

Das zu schreiben erfordert schon besondere Fähigkeiten. Oder gar keine.


.

ama

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Einstweilige Verfügung gergen die Wahrheit
« Reply #6 on: August 19, 2010, 05:36:07 AM »

Einstweilige Verfügung gergen die Wahrheit. Ob es die Wahrheit ist, wird sich noch herausstellen.

Die Einstweilige Verfügung wurde erlassen. Weil die Stadt Duisburg, vertreten durch ihre obersten Oberintelligenten, der Meinung ist, die Unterlagen, die sie, die Stadt Duisburg über die Deathparade ins Web gestellt hat, IHREM Urheberrecht unterliegen und deswegen auf gar keinen Fall von jemand Anderem ebenfalls ins Web gestellt werden dürfen.

Urheberrecht? Worauf denn, bitteschön? Auf eine Methode, wie man 21 Menschen ins Gras beißen läßt?

Wie tief will man in Duisburg noch fallen?

Sollte es nach der nach unten offenen Kanzlerzskala eine NOCH ÜBLERE nach unten offene, nennen wir sie "Duisburg-Skala", geben?


Zitate aus
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/17/der-erbarmliche-oberburgermeister/

[*QUOTE*]
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Das ganze Paket unter
http://zeig.in/sauerland
und die einzelnen Dateien ordentlich auf einer Webseite gelistet unter
http://zeig.in/dokumente-loveparade

...

max meint: (18.8.2010 um 08:51) Antworten

@33
stimmt schon, jetz sind alle ganz heiß auf die Unterlagen.

rapidshare.com/files/413528607/Anlagen.zip.html
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[*/QUOTE*]


http://www.mediafire.com/?v5knv9kfd52oa5d

http://de.indymedia.org/2010/08/287958.shtml

[*QUOTE*]
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Loveparade Dokumente
Adolf Siegerland 17.08.2010 17:58
   (1.0M)
   (1.6M)
   (276K)
   (332K)
   (541K)
   (1.3M)
   (232K)
   (1.8M)
   (640K)
   (1.6M)
   (1.5M)
   (1.3M)
   (1.1M)
   (1.4M)
   (704K)
   (1.1M)
   (608K)
   (525K)
   (1.3M)
   (560K)
Leider ist xtranews heute 17.8. per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zur Loveparde zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Man beruft sich auf § 97 UrhG
Ein Teil der Dokumente ist daher hier noch einmal hinterlegt.
  http://tiny.cc/zacul
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frankfurt
übernimmt 17.08.2010 - 20:16
mit neuem Konzept:
 http://www.youtube.com/watch?v=kT1qoD4ajqE&feature=player_embedded
MIRROR
linksunten 17.08.2010 - 20:20
ALLE 43. Dokumente u.a. auch da:  http://linksunten.indymedia.org/de/node/24275


(und ja, wikileaks hat sie, müssen aber noch freigeschaltet werden)
Mirror der Dokumente
. 17.08.2010 - 22:54
 http://ul.to/ly3rpz
überhaupt keine innhaltliche Ergänzung
kein Name 18.08.2010 - 09:57
vielen dank für die Fülle an information. Wie soll mensch mit der Sache jetzt umgehen? Vielleicht ist es richtig daran zu erinnern das die Loveparade als politische Demonstration entstanden ist als ein Zeichen das keine Polizei und Sicherheitasbeschränkungen einer Menge von 500 Tausend bis 1 Millionen tanzender Menschen etwas entgegen zu setzen hat, die Mauer ist weg. Offensichtlich war die Botschaft der Loveparaden noch nicht bis Duisburg gedrungen und stösst auch heute wieder bei der Obrigkeit auf taube Ohren.

Genauer, der Tunnel welcher geniale Sicherheitfanatiker hatte die Idee, 100 000 - 1 000 000 Menschen durch ein Nadelöhr hin und zurück schleussen zu wollen? Auf der Jagd nach den Schuldigen sollten auch nicht die Raver vergessen werden die sich auf diese Veranstalltung und diesen Konditionn eingelassen haben.

Warum habt ihr blöden Duisburger (Vertreter der Stadt) die Loveparade nicht einfach frei über eure Brücken ziehen lassen, ist denn trotz der vielen Menschen die an dem Tag in Duisburg waren ausser der Tunnelkatastrophe sonst was passiert? Das jedenfall wäre eine gute Werbung für Duisburg gewesen und wenn alle mitanpacken kostet es auch nicht so viel Geld?

Ich ärgere mich, ich bin in Duisburg geboren, habe die >>Wende<< in Berlin erlebt und erlebe die finsteren Zeiten der schwarz-Gelben Regierung hier und heute. Letztlich kann ich dieser Regierung auch die Ereignisse in Duisburg zum Vorwurf machen und warne davor eine weitere Veranstaltung wie die "Loveparade" in Deutschland durchzuführen. Es muss ein bössartiges Komplott gewesen sein das zum Tot von 21 Menschen im Tunnel geführt hat!
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[*/QUOTE*]


Der Fisch stinkt vom Kopf.

ama

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[*QUOTE*]
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Ein Blog, das die Anhänge des Zwischenberichts zur Loveparade veröffentlichte, wurde abgemahnt. Gleichzeitig spricht die Stadt von “größtmöglicher Transparenz” der Aufklärung. Journalisten werden jedoch grundlegende Auskünfte zu den Dokumenten um das Unglück verweigert.
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[*/QUOTE*]

mehr bei Marvin Oppong:
http://carta.info/32747/groesstmoegliche-transparenz-a-la-duisburg-wie-die-stadt-journalisten-abblitzen-laesst/

Borodor

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Re: 21 Tote + 510 Verletzte = Totalversagen des Journalismus in Deutschland
« Reply #8 on: December 26, 2010, 02:05:15 PM »

Alles vergessen. Alles Schnee von gestern. Wie der Tsunami und die 230.000 Toten.
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ama

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Hausdurchsuchungen bei Stadt Duisburg und Veranstalter der Loveparade
« Reply #9 on: January 25, 2011, 07:45:30 AM »

[*QUOTE*]
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Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat am Dienstagvormittag im Zuge der Loveparade-Ermittlungen Objekte der Stadt und des Veranstalters Lopavent durchsucht.
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[*/QUOTE*]

a bisserle mehr:
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=15681854.html


Ja, wenns die maladen Juristen a weng mehr Elan zeign täten, könnt ma vielleicht amol annehm, daß da was passirn tät. Im nexten Jahrhunnert könnt des vielleicht was werdn, könnt mer höffn, tät I sagn wuiin.

Zoran

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Das war kein Versehen, das war ein Komplott
« Reply #10 on: July 15, 2011, 02:02:08 AM »

[*quote*]
Sicherheits-Workshop
Autor: Michael Bosse| 13.07.2011

Vier Monate vor Loveparade warnte Experte vor Toten

War die Duisburger Loveparade eine "Tragödie mit Ansage"?
In einem Sicherheits-Workshop soll Monate zuvor vor Verletzten und Toten gewarnt worden sein.
[*/quote*]

mehr:
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13484765/Vier-Monate-vor-Loveparade-warnte-Experte-vor-Toten.html


Im jetzt erschienen Artikel der "Welt" wird ein Name genannt: Klaus Schäfer.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13484765/Vier-Monate-vor-Loveparade-warnte-Experte-vor-Toten.html

[*quote*]
Die Risiken für die Loveparade in Duisburg waren offenbar bereits Monate vor der Veranstaltung bekannt. So hatte der Rettungsexperte Klaus Schäfer bei einem von der Stadt organisierten Sicherheits-Workshop vor „Verletzten und vielleicht sogar Toten“ gewarnt.

Das geht aus der Zeugenvernehmung des damaligen Leiters des Dortmunder Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie hervor, die sich im Zwischenbericht der Staatsanwaltschaft Duisburg findet.
[*/quote*]


Der Artikel ist ziemlich verwirrend geschrieben. So ist nicht erkennbar, wer der "damalige Leiter des Dortmunder Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie" ist. Es ist aber anscheinend der (siehe darüber) "Rettungsexperte Klaus Schäfer". Auch das ist verwirrend. Eine ganz andere Sicht gibt ein Artikel, der ausgerechnet von der NPD stammt:

Weil es hier auf jedes Wort ankommt, zitiere ich vollständig:

http://npdnrw.vs120154.hl-users.com/wuppertal/enneperuhr/HTML_Artikel/
suspendierter-sicherheitsfachmann-warnte-vor-loveparade-katastrophe.html

[*quote*]
NPD Ennepe-Ruhr

Duisburg: Warnung durch "Rechtsextremisten" im Vorfeld
Suspendierter Sicherheitsfachmann warnte vor "Loveparade"-Katastrophe
Wie man vom Demonstrations-Zuschauer zum "Rechtsextremisten" wird

08.08.2010

Vorbemerkung: Der folgende Fall hat natürlich nicht direkt mit der Katastrophe bei der "Loveparade" in Duisburg zu tun. Er zeigt jedoch, wohin es führen kann, wenn ein Staat hochqualifizierte Fachleute wegen einer "falschen" politischen Meinung mit Berufsverbot belegt und die so freigewordenen Stellen mit politisch genehmen Abnickern besetzt.


Eigenständiges, kritisches Denken anstelle von Kadavergehorsam gegenüber der Politik hätte in Duisburg möglicherweise 19 Menschen das Leben gerettet.

Der Leiter des Feuerwehr-Forschungsinstitutes Dortmund und frühere Chef der Dortmunder Feuerwehr, Klaus Schäfer, wurde Ende April vom Dienst suspendiert, weil er sich bei einer friedlichen und zugelassenen Demonstration der Dortmunder Autonomen Nationalisten im April 2010 unter den Zuschauern befand und so von seinem Grundrecht auf freie Information Gebrauch machte.

Artikel 5, Absatz 1 des Grundgesetzes besagt:

    "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten."

Eine öffentliche und genehmigte Demonstration gehört zweifellos zu diesen "allgemein zugänglichen Quellen". Trotzdem wurde in einer Geschwindigkeit, die man sich für wirklich wichtige Entscheidungen wünschen würde, die übliche Antifaschismus-Maschinerie gegen das SPD-Mitglied(!) Schäfer in Gang gesetzt. Nur zwei Stunden nach Bekanntwerden der Teilnahme verkündete Stadtdirektor Siegfried Pogadl (SPD) die Suspendierung des Sicherheitsfachmannes. Die sozialdemokratische Doppelnamen-Trägerin Ulla Pulpanek-Seidel vom SPD-Ortsverein Dortmund-Barop nahm sogar das innerparteiliche und juristische Prozedere vorweg und erklärte erstaunlich überzeugt:
"Das ist das Ende seiner Mitgliedschaft in der SPD. Er muss sofort raus, wir leiten im Ortsverein Barop alles in die Wege."

Daß all dies unter dem Beifall der "unabhängigen Qualitätsmedien" geschah, allen voran die Ruhr Nachrichten ("skandalöse Nachricht", "Mehrfach applaudierte das SPD-Mitglied", "Neonazi-Affäre") und die WAZ-Gruppe ("gefährlicher Überläufer", "fatale Persönlichkeitsentwicklung") versteht sich von selbst. Skandalisieren, diffamieren, dramatisieren, fehlinformieren – das ist das Geschäft vieler Redakteure im "K(r)ampf gegen Rechts".

Der Diplom-Ingenieur Schäfer war u. a. in die Sicherheitskonzepten für den Papstbesuch 2005, die Weltmeisterschaft 2006, die "Loveparades" in Essen im Jahr 2007 und Dortmund in 2008 involviert und sorgte außerdem mit für die Absage der Veranstaltung 2009 in Bochum aus Gründen der Sicherheit.

Auch in diesem Jahr war Schäfer an den Planungen für die Duisburger "Loveparade" beteiligt. Am 22. März warnte er vor über 40 verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt Duisburg vor dem Sicherheitskonzept. Insbesondere der inzwischen sattsam bekannte, nur 16 Meter breite Tunnel als einziger Ein- und Ausgang für die zeitgleich ein- und ausströmenden Menschenmassen war Ziel seiner Kritik und wurden von ihm als "absoluter Irrsinn" bezeichnet.

Ebenso monierte Schäfer die zu schmalen Notausgänge, die mindestens 300 statt 145 Meter breit sein sollten. Nach Ansicht des Experten waren auch die Flächen hinter den Notausgängen zu klein für die im Notfall zu hunderttausenden herausströmenden Besucher, da sie sich entweder nahe an den Bahngleisen des Hauptbahnhofs oder an der A 59 befanden. Schäfer schlug vor, durch Rampen, die zur A 59 hinaufführen sollten, eine zusätzliche Sammelfläche auf der, am Tag der "Loveparade" gesperrten, Autobahn zu schaffen. Seminarteilnehmer und Verantwortliche, die unter ungeheuerem politischem Druck standen und bei Kritik sogar mit der Pensionierung bedroht wurden, erklärten jedoch, dieses Vorhaben sei zu teuer. Die "Loveparade" war das politisch erwünschte Leuchtturmprojekt von RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas und sollte deshalb auf jeden Fall, aber so billig wie möglich stattfinden.
Schäfer hatte allen Seminarteilnehmern noch geraten, sich von ihren direkten Vorgesetzten von der Haftung für gefährliche Genehmigungen entbinden lassen. Dieser Empfehlung folgte laut Spiegel zumindest Anja Geer, Leiterin des Amtes für Baurecht und Bauberatung.

Eine Woche später bot Schäfer den Duisburger Verantwortlichen noch einmal Gespräche mit Verantwortlichen für die "Loveparades" in den Jahren 2007 und 2008, an, um Erfahrungen bei der Vermeidung von schweren Zwischenfällen auszutauschen. Kritische Stimmen waren jedoch aufgrund des erwähnten Drucks aus der Politik nicht erwünscht, so daß die Loveparade mit genau dem Sicherheitskonzept durchgezogen wurde, welches Schäfer für völlig ungeeignet hielt. Die Folgen sind bekannt.

Der Staatsanwaltschaft war Schäfers Aussage im Rahmen der Ermittlungen zu den Umständen der "Loveparade"-Katastrophe offenbar so wichtig, daß sie sogar sein Mobiltelefon orten ließ, um ihn an einem Sonntag als Zeugen vernehmen zu können.

Einem Staat, der sich kritischer und hochqualifizierter Fachkräfte trotz des vielbeschworenen Fachkräftemangels aus politischen Gründen selbst beraubt, ist wirklich nicht mehr zu helfen.

NPD Ennepe-Ruhr
[*/quote*]


Die NPD ist nicht irgendeine Partei, sondern eine beteiligte Partei. Insofern ist ihre Zeugenaussage wichtig.

Die NPD Ennepe-Ruhr schreibt

[*quote*]
Der Leiter des Feuerwehr-Forschungsinstitutes Dortmund und frühere Chef der Dortmunder Feuerwehr, Klaus Schäfer, wurde Ende April vom Dienst suspendiert, weil er sich bei einer friedlichen und zugelassenen Demonstration der Dortmunder Autonomen Nationalisten im April 2010 unter den Zuschauern befand und so von seinem Grundrecht auf freie Information Gebrauch machte.
[*/quote*]


Ende April, das ist NACH Schäfers deutlichen Warnungen, denn die machter er am 22. März 2010, wie die NPD und die "Welt" schreiben:

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13484765/Vier-Monate-vor-Loveparade-warnte-Experte-vor-Toten.html

[*quote*]
Auf einem Seminar mit Mitarbeitern der Duisburger Stadtverwaltung vom 22. März 2010 kritisierte Schäfer demnach insbesondere den gleichzeitigen Ein- und Ausgang des Veranstaltungsgeländes über den Karl-Lehr-Tunnel und die Rampe. Diese Planung sei „Irrsinn“.

Die Loveparade könne so nicht genehmigt werden.
[*/quote*]


Aber es kommt noch schlimmer. Der Artikel der NPD ist vom "08.08.2010". Er wurde schon VOR EINEM JAHR veröffentlicht. Warum wurde in diesem zurückliegenden Jahr nicht all das ausgegraben?

Da hat nicht nur einer vertuscht. Das ist eine kollektive politische Gewaltaktion jenseits von gut und böse,

Wer waren die Drahtzieher in und hinter der Stadtverwaltung?


Die Staatsanwaltschaft hat Schäfer auch nicht JETZT, sondern schon vor einem Jahr vernommen, wie man dem Bericht der NPD entnehmen kann:

"Der Staatsanwaltschaft war Schäfers Aussage im Rahmen der Ermittlungen zu den Umständen der "Loveparade"-Katastrophe offenbar so wichtig, daß sie sogar sein Mobiltelefon orten ließ, um ihn an einem Sonntag als Zeugen vernehmen zu können."

Darf man daraus schließen, daß auch die Staatsanwaltschaft aus politischem Druck nahezu ein Jahr lang gepfuscht hat und vertuscht hat?

Es stinkt gewaltig im Staate D.
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Japan Earthquake and Pacific Tsunami

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NoRPthun

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21 Tote + 510 Verletzte = Gottes Werk
« Reply #11 on: February 13, 2012, 02:31:51 PM »

[*quote*]
13.02.2012

Duisburg (RP). Drei Minuten dauerte die Rede von Duisburgs abgewähltem Oberbürgermeister Adolf Sauerland gestern Abend im Rathaus der Stadt.
[...]

Sauerland erklärte, [...]

"Ich war gerne Oberbürgermeister – mit Herzblut und Leidenschaft." Als einige seiner Kritiker daraufhin johlten, sagte er: "Ich bitte um etwas mehr Charakter."

[...]
Er schloss seine Rede bei seiner "letzten Pressekonferenz" als Oberbürgermeister mit den Worten: "Gott schütze die Stadt Duisburg."

Quelle: RP
[*/quote*]

mehr:
http://nachrichten.rp-online.de/regional/gott-schuetze-die-stadt-duisburg-1.2710708


Gott schütze die Stadt Duisburg? So wie er die 21 Toten und  510 Verletzten geschützt hat?

Sauerland: "Ich bitte um etwas mehr Charakter."  Das fällt ihm aber doch etwas spät ein, Gott jetzt darum zu bitten. Aber, wer weiß, vielleicht gibt ihm SEIN Gott ja noch Charakter. Einen hat er ja schon...

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