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Author Topic: Katastrophe: Radioaktivität durch japanische Atomreaktoren  (Read 23545 times)

ama

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Wolfratshausen, Penzberg und andere Städte: Gastfamilien für GAU-Opfer!
« Reply #50 on: March 19, 2011, 04:31:57 PM »

[*QUOTE*]
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Wolfratshausen und Penzberg bieten Hilfe an
Gastfamilien für GAU-Opfer

18.03.2011, 09:47
Von Klaus Schieder

Japanische Kinder in bayerischen Gastfamilien aufzunehmen ist nicht einfach. Trotzdem wollen viele Menschen aus Wolfratshausen und Penzberg helfen.

Gaby Marschner hat einen anstrengenden Tag. Seit dem Morgen hängt sie ständig am Telefon in ihrem Büro. Immer wieder rufen Leute an, aus Wolfratshausen, dem Landkreis, dem gesamten Bundesgebiet. "Da haben Sie Glück, dass Sie jetzt durchgekommen sind", sagt die Sekretärin des Wolfratshauser Bürgermeisters. Erst am Tag zuvor hatte Helmut Forster bekanntgegeben, dass seine Stadt japanische Kinder aufnehmen will und Gastfamilien sucht, falls es zu einem Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima kommt. Seither, sagt der Bürgermeister, läuteten ununterbrochen die Telefone im Rathaus, kämen E-Mails auf E-Mails herein. "Wir haben schon ...
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[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/japanische-partnerstaedte-bieten-hilfe-an-gastfamilien-fuer-gau-opfer-1.1073627


Laßt es mehr werden! Meldet Euch! Ruft an!

Holt die Menschen aus der Todesfalle!








[*QUOTE*]
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Und dann gibt es da noch den Partnerschaftsverein Iruma in Wolfratshausen. Die zweite Vorsitzende Christine Löffler hatte schon häufig zwei Mädchen aus Iruma bei sich zu Gast. Nach dem Erdbeben hatte sie vergeblich versucht, die beiden telefonisch zu erreichen. Sie hoffe, dass nichts Schlimmes passiert sei, sagt Löffler.

Nachdenklich fügt sie hinzu, dass es bei einem Super-GAU wohl nicht viel nütze, wenn Kinder aus Japan "bloß vier Wochen" da seien. "Und was dann?"
-----------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Was dann!? Dann bleiben die Kinder selbstverständlich hier! WAS DENN SONST!?

Es soll in Deutschland doch tatsächlich Menschen geben, die Kinder adoptieren...
« Last Edit: March 19, 2011, 04:37:15 PM by ama »
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ama

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Hilfeaufruf für unsere Partnerstadt Iruma
« Reply #51 on: March 19, 2011, 04:42:26 PM »

http://www.wolfratshausen.de/

[*QUOTE*]
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Aktuelle Meldungen

Hilfeaufruf für unsere Partnerstadt Iruma
http://www.wolfratshausen.de/rathaus/aktuelle-meldungen/einzelnews/news/6/hilfeaufruf/

Erdbeben in Japan - Spendenaufruf
http://www.wolfratshausen.de/rathaus/aktuelle-meldungen/einzelnews/news/6/erdbeben-in-1/

Erdbeben in Japan - Telefonkonferenz mit Bürgermeister Hiroshi Kinoshita
http://www.wolfratshausen.de/rathaus/aktuelle-meldungen/einzelnews/news/6/iruma-blieb/

Erdbeben in Japan - drohende Atomkatastrophe; 18.03.2011
http://www.wolfratshausen.de/rathaus/aktuelle-meldungen/einzelnews/news/6/erdbeben-in/
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[*/QUOTE*]


http://www.wolfratshausen.de/rathaus/aktuelle-meldungen/einzelnews/news/6/hilfeaufruf/

[*QUOTE*]
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Aktuelle Meldung
Hilfeaufruf für unsere Partnerstadt Iruma

Verehrte Bürgerinnen und Bürger von Wolfratshausen
verehrte Damen und Herren aus der näheren und auch weiteren Umgebung von Wolfratshausen
verehrte hilfsbereite Familien,

nachdem wir derzeit über 600 Familien aus Nah und Fern bei uns registriert haben, die im Ernstfall bereit wären 1 oder mehr Kinder und Betreuungspersonen aufzunehmen, möchte ich Ihnen allen für diese außerordentliche Hilfsbereitschaft danken.
Wir sind sicher, dass wir mit Hilfe der derzeit gemeldeten Familien und Einrichtungen aus der näheren Umgebung ggfs. 200 – 300 Kinder und Betreuungspersonen unterbringen, versorgen und auch betreuen können. Damit dürften unsere Grenzen erreicht sein.
Auf diesen Ernstfall bereiten wir uns vor und hoffen für unsere Freunde aus Japan, dass er nicht eintritt.

Allerdings muss ich hierbei einschränkend hinzufügen, dass sich diese Vorbereitungen grundsätzlich auf eine mögliche Hilfe für Menschen aus unserer Partnerstadt Iruma beschränken, soweit diese insbesondere auf Grund der drohenden atomaren Katastrophe unsere Hilfe benötigen, da weiterreichende Maßnahmen unsere bereits derzeit ausgereizten Kapazitäten bei weitem sprengen würden.

Wir erhalten sehr viele Anrufe von Familien, die Kinder aus den zerstörten Gebieten in Japan aufnehmen wollen und sich auch um Waisenkinder aus dieser Region kümmern würden.

Wir bitten Sie, weitere Hilfsangebote, insbesondere in diesem Zusammenhang an das

Japanisches Generalkonsulat München

Karl-Scharnagl-Ring 7
80539 München

Tel. (0 89) 4 17 60 40
Fax (0 89) 4 70 57 10
http://www.muenchen.de.emb-japan.go.jp/de/

zu richten.


Darüber hinaus sammeln viele Hilfsorganisationen nicht nur Spenden, sondern sind sicher so vernetzt, dass sie jede Art von angebotener Hilfe an die richtige Stelle weiterleiten können.

Das können wir leider nicht leisten – so gerne wir mehr tun würden.

Da sich die Welle der Hilfsbereitschaft ja nicht nur auf Wolfratshausen beschränkt, bin ich sehr zuversichtlich, dass alle Hilfsangebote den Weg an die richtige Stelle finden und den Menschen in Japan bestmöglich geholfen wird.

Helmut Forster
1. Bürgermeister
--------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Wo bleiben die anderen Städte!?

Wo sind Kiel, Hamburg, Lübeck, Berlin, Ellwangen, Flensburg, Otterndorf und Buxtehude? Wo sind Mainz, Regensburg, Nürnberg? Wo ist der Rest von diesem Freizeitpark Deutschland!?

« Last Edit: March 22, 2011, 10:41:31 PM by el_Typo »
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Zoran

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Plutonium-Gefahr durch Reaktor 3, Brennt das Abklingbecken?
« Reply #52 on: March 21, 2011, 08:56:06 AM »

[*quote*]
Grey smoke found from No.3 nuclear reactor

A local branch of the Tokyo Electric Power Company says grey smoke was seen rising from the troubled No.3 reactor of the Fukushima Daiichi Nuclear power plant in Fukushima Prefecture.

The smoke was apparently coming from the southeast edge of the roof of the reactor structure at 3:55 PM on Monday.

The office informed local firefighters about this. The amount of smoke seems to be decreasing.

The reactor operator is evacuating its workers from the area.

The storage pool for spent nuclear fuel is located in the southeast area of the reactor structure.

Monday, March 21, 2011 17:17 +0900 (JST)
[*/quote*]

source:
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/21_25.html


Die größte Gefahr geht von Reaktor 3 aus wegen des Plutoniums in dessen Abklingbecken. Von dort scheint der Rauch zu kommen.

Die Gefahr ist noch lange nicht vorbei.
Logged


Japan Earthquake and Pacific Tsunami

Your gift to the American Red Cross will support our disaster relief efforts to help those affected by the earthquake in Japan and tsunami throughout the Pacific. On those rare occasions when donations exceed American Red Cross expenses for a specific disaster, contributions are used to prepare for and serve victims of other disasters.

Borodor

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Das gute Gewissen für einen Zehner
« Reply #53 on: March 21, 2011, 01:45:12 PM »

Gestern, am 20.3.2011 meldete Kyodo News unter anderem:

http://english.kyodonews.jp/news/2011/03/79727.html

[*quote*]
Death toll to top 15,000 in quake-hit Miyagi alone
TOKYO, March 20, Kyodo
[...]

More than 360,000 evacuees continued to endure cold weather at shelters in 14 prefectures, including Tokyo as relief materials such as blankets arrived in Japan from overseas.

The relief supplies from 13 economies included 25,000 blankets from Canada, 30,000 packets of boil-in-the-bag fried rice and 230,000 water bottles from South Korea and 500 power generators from Taiwan, according to Japanese authorities.
[...]

Radioactive iodine and cesium, which were generated from uranium fission, have been detected in tap water, rain and air in a wide area southwest of the nuclear plant, including Tokyo, the science ministry and the Ibaraki prefectural government announced Sunday, but denied any health risk.

The number of dead and missing all over Japan rose to 20,405 as of Sunday noon -- 8,133 deaths and 12,272 unaccounted for, the National Police Agency said.
[*/quote*]

30.000 Packungen Reis aus der Dose. Mehr als 300.000 Flüchtlinge. Selbst wenn 30.000 Menschen je eine Dose bekommen, was machen die anderen 270.000?

Der 20. März ist der 20. März.

Und der 21. März...?


Geld kann man nicht essen.
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Borodor

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« Last Edit: March 21, 2011, 04:54:01 PM by el_Typo »
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Borodor

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URL: Die Website des SERTIT
« Reply #55 on: March 21, 2011, 04:46:40 PM »

Die obigen Bilder stammen aus dieser Teilseite des SERTIT:
 
http://sertit.u-strasbg.fr/SITE_RMS/2011/05_rms_japan_2011/metadata/SERTIT_CHARTER359_P18_japan_fukushima_crisis_5k_A1_20110317.xml

[*quote*]
METADATA - Charter Call 359
P18 - Japan, Honshu island - Nuclear Power Plant of Fukushima Daiichi - Damage Assessment Map - Detailed - Situation the 16th of March 2011   

IDENTIFICATION
Abstract :    March 11, 2011 at 5:46 (UTC) an earthquake of magnitude 8.9 hit Japan, occuring at a hundred kilometers off Miyagi Prefecture in northeastern Honshu, the main island of the archipelago. The area is hit again one hour later by a tsunami that devastates everything in its path. The assessment is very heavy amounting to thousands of death and heavy damage, with a nuclear threat due to an explosion at the nuclear plant in Fukushima. The research leading to these results has received funding from European Community's Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant agreement n° 218802.
Scope :    dataset
Online ressources :    Medium resolution SERTIT map
Low resolution SERTIT map
Map as kml file
Code :    SERTITJAP1820110318
Language :    eng
Topic category :    geoscientificInformation
Keywords :   Human health and safety
Charter Call 359
Earthquake / Tsunami
Damage Assessment Map - Detailed
Date (publication) :    2011-03-18


EXTENTGeographic bounding box :    West bound longitude : 141.0225369
East bound longitude : 141.0700785
South bound latitude : 37.41077319
North bound latitude : 37.43756273


DATA QUALITYStatement :    Regional Service of Image Treatment and Remote Sensing produced this product by satellite analyses in the context of the European GMES Project SAFER.
Data sources :

Natural colours Quickbird-2 image (0.60m) acquired the 16th of March 2011
© Digital Globe 2011, distribution USGS

Toponymy
© ESRI
Scale (denominator) :    5000
Use limitation :    The products elaborated for this Rapid Mapping Activity are realised to the best of our ability, within a very short time frame, during a crisis/exercice, optimising the material available. All geographic information has limitations due to the scale, resolution, date and interpretation of the original source materials. No liability concerning the content or the use thereof is assumed by the producer. Product is optimized for DinA1 printing.


CONSTRAINTSrelated to access :    otherRestrictions: SAFER Enduser product license and SAFER General terms for the use of the ERS products and services
related to use :    license: formal permission to do something


RESPONSIBLE ORGANISATIONname :    
e-mail :    sertit@sertit-u.strasbg.fr
role :    pointOfContact


METADATAPoint of contact :    Service Regional de Traitement d'Image et de Teledetection (SERTIT) - Regional Service of Image Treatment and Remote Sensing
sertit@sertit-u.strasbg.fr
date :    2010-07-05T22:38:40
language :    eng
character set :    utf8
Standard name :    ISO 19115:2003/19139
[*/quote*]

Der folgenden große Übersichtsseite mit vielen Links ist wegen der Bilder und Links unbedingt direkt zu folgen.

KLICK HIER:
http://sertit.u-strasbg.fr/SITE_RMS/2011/05_rms_japan_2011/05_rms_japan_2011.html

[*quote*]
  
Charte Call n°359
Charter Call 359
Japon, île Honshu - Japan, Honshu island
Séisme / Tsunami - Earthquake / Tsunami
Le 11 mars 2011 à 5h46 (UTC), un séisme d'une magnitude de 8,9 frappe le Japon, se produisant à une centaine de kilomètres au large de la préfecture de Miyagi au nord-est de Honshu, la principale île de l'archipel. Cette zone est de nouveau touchée une heure plus tard par un tsunami qui dévaste tout sur son passage. Le bilan est très lourd s'élevant à des milliers de mort et des dégâts considérables, sans compter la menace nucléaire due à une explosion dans la centrale nucléaire de Fukushima.

March 11, 2011 at 5:46 (UTC) an earthquake of magnitude 8.9 hit Japan, occuring at a hundred kilometers off Miyagi Prefecture in northeastern Honshu, the main island of the archipelago. The area is hit again one hour later by a tsunami that devastates everything in its path. The assessment is very heavy amounting to thousands of death and heavy damage, with a nuclear threat due to an explosion at the nuclear plant in Fukushima.

Mise à jour / Last Update : 18-Mar-11 12:09
    
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Produits cartographiques - Cartographic products:


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Description du produit
Product description

P 18
P 17
P 17
P 16
P 16
P 15
P 14
P 13
P 12
P 12
P 11
P 11
P 10
P 9
P 8B
P 8
P 7
P 6
P 5
P 4
P 3
P 2B
P 2
P 1

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18 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue détaillée / Damage Assessment Map - Detailed
 
Localisation:
Centrale nucléaire de Kukushima Daiichi
Thème:
Situation le 16 mars 2011
Echelle:
1 : 5000
Image principale:
Quickbird-2 acquise le 16 mars 2011
Location:
Nuclear Power Plant of Fukushima Daiichi
Theme:
Situation the 16th of March 2011
Scale:
1 : 5000
Principal imagery:
Quickbird-2 acquired the 16th of March 2011
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Date de production - Production date : 18/03/2011 - 12:00
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17 - Damage Assessment Map - Detailed /
 
Localisation:
Aeroport de Sendai
Thème:
Situation le 14 mars 2011
Echelle:
1 : 7500
Image principale:
WorldView-2 acquise le 14 mars 2011
Location:
Sendai airport
Theme:
Situation the 14th of March 2011
Scale:
1 : 7500
Principal imagery:
WorldView-2 acquired the 14th of March 2011
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Date de production - Production date : 15/03/2011 - 16:30
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17 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue détaillée /
 
Localisation:
Aeroport de Sendai
Thème:
Situation le 14 mars 2011
Echelle:
1 : 7500
Image principale:
WorldView-2 acquise le 14 mars 2011
Location:
Sendai airport
Theme:
Situation the 14th of March 2011
Scale:
1 : 7500
Principal imagery:
WorldView-2 acquired the 14th of March 2011
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16 - Rapid Geographic Reference Map - Overview /
 
Localisation:
Aeroport de Sendai
Thème:
Situation le 4 août 2010
Echelle:
1 : 7500
Image principale:
Ikonos acquise le 4 août 2010
Location:
Sendai airport
Theme:
Situation the 4th of August 2010
Scale:
1 : 7500
Principal imagery:
Ikonos acquired the 4th of August 2010
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16 - Carte de référence - Vue générale /
 
Localisation:
Aeroport de Sendai
Thème:
Situation le 4 août 2010
Echelle:
1 : 7500
Image principale:
Ikonos acquise le 4 août 2010
Location:
Sendai airport
Theme:
Situation the 4th of August 2010
Scale:
1 : 7500
Principal imagery:
Ikonos acquired the 4th of August 2010
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15 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur entre Minamisanriku et Hashikami
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 250000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 13 mars 2011
Location:
Minamisanriku to Hashikami sector
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 250000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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14 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur entre Miyaku et Hashikami
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 130000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 13 mars 2011
Location:
Miyaku to Hashikami sector
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 130000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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13 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur entre Minamisanriku et Yamada
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 130000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 13 mars 2011
Location:
Minamisanriku to Yamada sector
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 130000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 14/03/2011 - 21:00
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12 - Carte d'extension - Vue détaillée /
 
Localisation:
Secteur de Ofunato
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 8000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 13 mars 2011
Location:
Ofunato area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 8000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 13th of March 2011
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Date de production - Production date : 14/03/2011 - 21:00
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12 - Disaster Extent Map - Detailed /
 
Localisation:
Secteur de Ofunato
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 8000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 13 mars 2011
Location:
Ofunato area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 8000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 13th of March 2011
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11 - Carte d'extension - Vue détaillée /
 
Localisation:
Secteur de Minamisanriku
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 8000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Minamisanriku area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 8000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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11 - Disaster Extent Map - Detailed /
 
Localisation:
Secteur de Minamisanriku
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 8000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Minamisanriku area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 8000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 14/03/2011 - 21:00
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10 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Fukushima et Minamisoma
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 80 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Minamisoma and Fukushima area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 80 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 13/03/2011 - 17:30
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9 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Miyagi
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 75 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Miyagi area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 75 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 13/03/2011 - 17:30
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8B - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Fukushima et Ishinomaki
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 175 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Fukushima and Ishinomaki area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 175 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 14/03/2011 - 14:30
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8 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Fukushima et Ishinomaki
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 175 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Fukushima and Ishinomaki area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 175 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
Cette carte est optimisée pour impression A1 - The map is optimised for A1 printing
Date de production - Production date : 13/03/2011 - 17:30
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7 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Sohma
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 50 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Sohma area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 50 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
Cette carte est optimisée pour impression A1 - The map is optimised for A1 printing
Date de production - Production date : 13/03/2011 - 02:40
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6 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Sendai
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 50 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Sendai area
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 50 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 13/03/2011 - 02:40
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5 - Carte d'évaluation des dégâts - Vue générale / Damage Assessment Map - Overview
 
Localisation:
Sendai - Sohma
Thème:
Zones sévèrement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 100 000
Image principale:
SPOT 5 acquise le 12 mars 2011
Location:
Sendai - Sohma
Theme:
Tsunami highly damaged areas
Scale:
1 : 100 000
Principal imagery:
SPOT 5 acquired the 12th of March 2011
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Date de production - Production date : 13/03/2011 - 02:40
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4 - Carte de référence - Vue générale / Rapid Geographic Reference Map - Overview
 
Localisation:
Misawa
Thème:
Zones potentiellement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 100 000
Image principale:
LANDSAT 7 ETM+ acquises le 21 septembre 2000 et le 24 septembre 2001
Location:
Misawa
Theme:
Potentially affected areas by tsunami
Scale:
1 : 100 000
Principal imagery:
LANDSAT 7 ETM+ acquired the 21st of September 2000 and the 24th of September 2001
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Date de production - Production date : 12/03/2011 - 22:00
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3 - Carte de référence - Vue générale / Rapid Geographic Reference Map - Overview
 
Localisation:
Hachinohe
Thème:
Zones potentiellement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 250 000
Image principale:
LANDSAT 7 ETM+ acquise le 21 septembre 2000
Location:
Hachinohe
Theme:
Potentially affected areas by tsunami
Scale:
1 : 250 000
Principal imagery:
LANDSAT 7 ETM+ acquired the 21st of September 2000
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Date de production - Production date : 12/03/2011 - 22:00
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2B - Carte de situation Avant - Après - Vue générale / Before - After Situation Map - Overview
 
Localisation:
Secteur de Minamisanriku
Thème:
Zones potentiellement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 130 000
Image principale:
LANDSAT 7 ETM+ acquise le 21 septembre 2001
Location:
Minamisanriku area
Theme:
Potentially affected areas by tsunami
Scale:
1 : 130 000
Principal imagery:
LANDSAT 7 ETM+ acquired the 21st of September 2001
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Date de production - Production date : 14/03/2011 - 14:30
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2 - Carte de référence - Vue générale / Rapid Geographic Reference Map - Overview
 
Localisation:
Miyako
Thème:
Zones potentiellement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 250 000
Image principale:
LANDSAT 7 ETM+ acquise le 21 septembre 2000
Location:
Miyako
Theme:
Potentially affected areas by tsunami
Scale:
1 : 250 000
Principal imagery:
LANDSAT 7 ETM+ acquired the 21st of September 2000
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Date de production - Production date : 12/03/2011 - 22:00
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1 - Carte de référence - Vue générale / Rapid Geographic Reference Map - Overview
 
Localisation:
Miyagino
Thème:
Zones potentiellement affectées par le tsunami
Echelle:
1 : 250 000
Image principale:
LANDSAT 7 ETM+ acquise le 21 septembre 2000
Location:
Miyagino
Theme:
Potentially affected areas by tsunami
Scale:
1 : 250 000
Principal imagery:
LANDSAT 7 ETM+ acquired the 21st of September 2000
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Date de production - Production date : 12/03/2011 - 22:00
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Nous avons consacré tous nos efforts, en période de crise et dans les délais les plus courts, pour réaliser ces produits. /
The products are realised on a best effort basis in crisis mode in a very short time scale.

La recherche menant à ces résultats a reçu le financement du 7ème programme-cadre de la Commission Européenne (FP7/2007-2013) conformément à l'accord de subvention n° 218802. /
The research leading to these results has received funding from European Community's Seventh Framework Programme (FP7/2007-2013) under grant agreement n° 218802
[*/quote*]
« Last Edit: April 18, 2011, 09:03:35 AM by el_Typo »
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pordi

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Zensur in DEUTSCHEN Medien: SIEBEN TOTE!
« Reply #56 on: March 22, 2011, 09:54:16 AM »

Daß die japanischen Medien einer Zensur unterliegen, beziehungsweise diese selbst ganz bewußt und vorsätzlich betreiben, ist verständlich vor dem Hintergrund einer drohenden Panik, die in eine Massenflucht münden könnte mit Tausenden Toter. Daß aber deutsche Medien Meldungen über Japan zensieren, hat etwas Bedrohliches.

In den Zahlen, die mehr oder minder holprig und oft widersprüchlich veröffentlicht werden, werden ausschließlich die Toten und Vermißten als Folge des Erdbebens und des Tsunamis genannt. Daß einmal 15 Tote erwähnt werden, die in Notunterkünften gestorben sind, ist eine Ausnahme. Doch auch diese Zahl ist verblichen. Sie wird nicht mehr genannt.

Beängstigend ist die Zensur. Eine zeitlang wurden zwei Arbeiter genannt, die seit dem Einsturz des Dachs eines Reaktors vermißt sind.  Es gibt seitdem weder Meldungen, daß sie gefunden wurden noch gibt es überhaupt Meldungen über Tote unter den Arbeitern in den Reaktoren, beziehungsweise bei den Kühl- und Aufräumarbeiten an den Reaktoren.

Die Strahlung ist so hoch, daß schon mehrere Minuten tödliche Strahlenschäden auslösen. Ob der Tod relativ schnell kommt, innerhalb von Tagen, oder irgendwann in den nächsten Jahren, sei erst einmal dahingestellt. Jemand, der vermißt wird, ist nicht bloß einige Minuten, sondern Stunden (und inzwischen Tage) im Reaktor dieser Strahlung ausgesetzt. Er kann demnach nicht überlebt haben. Daß man seine Knochen findet (falls er nicht schon bei den hohen Temperaturen verbrannt ist) ändert daran nichts. Er ist tot. Nun sind seit mehreren Tagen zwei Arbeiter in einem Reaktor vermißt, also ganz sicher tot. Warum werden diese beiden Toten nicht als Opfer genannt?

Gestern sickerte kurz eine Notiz durch, die aber nicht wiederholt wurde. Zwei Arbeiter seien vermißt, hieß es. Fünf Arbeiter seien tot. Fünf? Nirgendwo ist diese Meldung zu sehen. Daß die Meldung in Japan zensiert wird, ist verständlich. Nicht hinzunehmen ist diese Zensur in den deutschen Medien.

Die fünf Toten dürften zu jenen Feuerwehrmännern gehört haben, die an der Stromversorgung gearbeitet haben, an der Instandsetzung der Wasserpumpen und vor allem an den Kühlangriffen der Feuerwehr, wo mit Flughafenlöschfahrzeugen mit Hochdruck Wasser hoch durch und über die Reaktormauern geschossen wird. Bei diesen Männern war vor Arbeitsantritt bekannt, daß es ein Himmelfahrtskommando ist. Daß es ein Himmelfahrtskommando ist, wurde gesagt; sie wurden als Helden bezeichnet, einige wurden in einer Art Verabschiedungszeremonie (in den Tod...) bei Dienstantritt gezeigt.

Warum jetzt das Schweigen? Warum Zensur über ihren Tod? Sieben Menschen sind gestorben im Kampf für das Leben der Bevölkerung. Schämen sich die deutschen Medien, diese Aufopferung auch nur zu erwähnen? Ich glaube nicht, daß die Berufsvoyeure auch nur einen Funken Anstand haben. daß sie zugäben, daß auch sie von diesem Tod profitieren.

Sieben Arbeiter sind in ihrer Aufopferung für Andere gestorben.
Sie werden verschwiegen.

Wer ist für die Zensur verantwortlich?
« Last Edit: March 22, 2011, 10:38:36 PM by el_Typo »
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ama

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Die Kettenreaktionen in Fukushima gehen weiter
« Reply #57 on: March 23, 2011, 07:13:13 PM »

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------------------
Die Kettenreaktionen in Fukuschima gehen weiter

Der Unfall in Tschernobyl geschah, weil der Reaktor durch eine Reihe leichtsinniger Bedienfehler überkritisch gemacht wurde. Die Explosion in Tschjornobühl ist darum mit der einer Atombombe vergleichbar. Schuld war hauptsächlich der karriere-geile stellvertretende Chefingenieur Djatlow. Ich habe ein paar Beschreibungen für eine Vorlesung gesammelt. [LINK...]

Die Unfälle in Fukuschima sollen mit dem Unfall in Harrisburg vergleichbar sein. Dort wurde angeblich nach einem Problem mit der Kühlung die Kettenreaktion abgeschaltet, der Reaktor tief unterkritisch gemacht, wie es sein soll. Dass es trotzdem zu einem Unfall kam, wird auf ...
-------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

WEITERLESEN HIER:
http://bloegi.wordpress.com/2011/03/15/die-kettenreaktionen-in-fukuschima-gehen-weiter/


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Heaven can wait!

ama

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Die Fukushima-Gedächtnis-Sonne
« Reply #58 on: March 23, 2011, 07:26:47 PM »

Die Fukushima-Gedächtnis-Sonne



Besucht Fukushima, solange es noch da ist...

« Last Edit: March 23, 2011, 08:10:19 PM by ama »
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Heaven can wait!

Omegafant

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Panikmache: Deutsche in Japan fühlen sich verhöhnt
« Reply #59 on: March 23, 2011, 10:35:33 PM »

An manchen Menschen ist die Schule, ist die Bildung, ist das Leben spurlos vorbeigegangen. Jung sind sie geblieben, so jung, daß man bei einigen sicher sein kann: Die werden nicht alt.

Der Artikel, den ich hier kopiere, ist so unfaßbar, daß ich ihn als Beweisstück vollständig übernehme. Man muß sich schämen, ein Deutscher zu sein.

[*quote*]
Panikmache: Deutsche in Japan fühlen sich verhöhnt - Nachrichten Panorama -

23. März 2011, 14:51 Uhr

Panikmache
Autor: Matthias Heitmann
13:47
Deutsche in Japan fühlen sich verhöhnt

In Japan lebende Deutsche ärgern sich maßlos über die Atom-Hysterie ihrer Landesleute. Berichte vieler deutscher Reporter halten sie für "haarsträubend".

"Für alle Märchenliebhaber! Wir sitzen auf der verstrahlten Terrasse und genießen radioaktiv verseuchte Lebensmittel!!!" So und ähnlich beginnen E-Mails von Deutschen in Japan an die Daheimgebliebenen, in denen die deutsche Atompanik aufs Korn genommen wird.

 
[ein Foto]
Arbeiter am 23. März in Fukushima. In Japan lebende Deutsche kritisieren, die deutsche Berichterstattung sei zu sehr auf das havarierte Kernkraftwerk konzentriert, während die Opfer des Tsunamis fast schon in den Hintergrund gerieten

Auch der gebürtige Passauer Christian Thoma, der seit 1981 in Japan lebt und heute in Tokio seine eigene Firma leitet, ist entsetzt angesichts der, wie er schreibt, "verdummenden Informationsstrategie, die nicht nur dem japanischen Volk Unrecht tut, sondern das Leid der Betroffenen und Angehörigen in einer unvertretbaren Weise eskaliert“.

Die deutsche Berichterstattung über die Ereignisse in Japan nennt Thoma "haarsträubend“ und "schamlos“, wie etwa Berichte darüber, dass Bürger in Tokio Supermärkte stürmen, um ihre Keller und Tiefkühltruhen zu füllen. "Ich frage mich: welche Keller? Die meisten Häuser in Tokio haben weder Keller noch Tiefkühltruhen.“

"Haarsträubende" und "schamlose" Berichterstattung

Auch von einem "Stürmen“ der Supermärkte kann seiner Erfahrung nach keine Rede sein: "Die Kunden stehen sehr diszipliniert an der Kasse.“ Andere Medienberichte schildern das wirtschaftliche Chaos, da die Infrastrukturen wie Brücken und Straßen im gesamten Land zerstört seien. "Welche ein Unsinn!“, schreibt Thoma. "Zerstört ist lediglich die Infrastruktur der betroffenen Gebiete. Die Infrastruktur in den anderen Teilen Japans, die ca. 80 Prozent der Wirtschaftsleistung erzielen, ist völlig unversehrt.“

Auch darüber, dass in der westlichen Welt das Tragen von Atemschutzmasken als Zeichen der Panik interpretiert werden, können deutsche Expatriates in Japan nur lächeln. In jedem Winter tragen Millionen von Japanern solche Masken, um sich vor Viren zu schützen. Zudem gehen viele Menschen hier zur Arbeit, obwohl sie krank sind. Um ihre Arbeitskollegen zu schützen, tragen sie Masken.

Aber es ist nicht nur die Medienberichtserstattung, die unter Deutschen in Tokio Groll erzeugt. Auch, dass die deutsche Botschaft sich fluchtartig nach Osaka "verkrümelt“ hat, aber weiterhin vollmundig per E-Mail jede Unterstützung zusagt, wird als "blanker Hohn“ beschrieben. Auch Thoma kritisiert die deutsche Botschaft als verantwortungslos, denn "obwohl viele in der Botschaft registriert sind, hält man es nicht einmal notwendig, die Deutschen in Japan zu kontaktieren, weder per E-Mail, noch per Telefon.“

Auch für die Aufforderung vieler deutscher Unternehmen, ihre deutschen Angestellten mögen das Land verlassen, hat Thoma kein Verständnis. "Gott sei dank gibt es auch noch einige Firmen, deren deutsche Vorstände in Japan bleiben, um ihren Angestellten in der Not beizustehen.“ Eigentlich sei dies eine Selbstverständlichkeit, "wohl aber nicht für viele große Firmen, deren hoch bezahlte Vorstände das Weite suchen und ihre Mitarbeiter im Stich lassen. Diese Leute werden auch häufig Führungskräfte genannt“, resümiert Thoma sarkastisch.

"Wir schätzen die Anteilnahme wirklich“, ist in einer anderen E-Mail ist zu lesen, "aber wenn ich internationale TV-Sender einschalte oder die eingehenden Mails lese, fühle ich mich plötzlich, als ob ich einen Drink oder eine tröstende Umarmung bräuchte.“ Das immer wiederkehrende Motiv vieler Wut-Mails aus Fernost lautet: Wir bleiben in Tokio, nicht, um als Helden in die Geschichte einzugehen, sondern weil wir es der japanischen Gesellschaft gerade jetzt schuldig sind, unsere Aufgaben zu erfüllen.

Keine Panik, keine Gewalt, keine Plünderungen

Und für westliche Beobachter noch erstaunlicher: "Es gibt keinerlei Panik in der Stadt, keine Gewaltausbrüche, keine Plünderungen. Japan ist völlig sicher.“ Ein anderer Mailschreiber stellt die rhetorische Frage, wie er "jemals wieder vor Studenten stehen und ihnen etwas von Wirtschaftsethik, Unternehmensführung, Verantwortung, Vorbildern und Führungsstärke beibringen soll, wenn ich mich nicht entsprechend verhalte?“ Schließlich wisse jeder, der nach Japan geht, dass sich hier jederzeit Erdbeben ereignen können.
 
Erschütterung erzeugt auch die Konzentration auf die Unfälle in Fukushima, während die Tausenden Opfer des Tsunamis fast schon in den Hintergrund geraten. "Diese Leute interessieren sich nicht für Merkels Notfallprogramm für den eigenen Machterhalt“, ist zu lesen. Manch einer möchte sich angesichts der Art und Weise, wie Fukushima "für alle möglichen Agenden in Deutschland missbraucht wird“, fast schon "schämen, Deutscher zu sein“.

Sarkastisch auch diese Zeilen: "Bei den deutschen Medien möchte ich mich dafür entschuldigen, dass wir hier immer noch keinen Super-GAU wie in Tschernobyl haben.“ "Natürlich“, so ist in einer weiteren E-Mail zu lesen, sei es "more sexy, über Reaktorkatastrophen zu reden. Wenn ich das so lese, habe ich das Gefühl, als ob es manche kaum abwarten können, bis das hier tatsächlich in die Luft geht.“

"Zum Glück“, fasst der Autor jener Vermutung zusammen, "lesen Japaner aber dieser Tage kaum ausländische Presse.“
[*/quote*]

unfaßbar:
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12930698/Deutsche-in-Japan-fuehlen-sich-verhoehnt.html


Auch im Fernsehen wurde in den letzten Tagen immer wieder hingewiesen auf eine ganz schlimme Tatsache: der Tsunami hat mehr als 10.000 Menschen getötet.

"Erschütterung erzeugt auch die Konzentration auf die Unfälle in Fukushima, während die Tausenden Opfer des Tsunamis fast schon in den Hintergrund geraten."

Der Tsunami hat mehr als 10.000 Menschen getötet. Von den noch Vermißten wird man kaum welche finden. Also werden es mehr als 20.000 Tote sein.

20.000 Tote. Das ist schlimm. Soll man, weil das so schlimm ist und weil das so viele sind, die Ampeln abschalten? Die paar Verkehrstoten spielen doch neben den 20.000 gar keine Rolle. Das bißchen Atomkraftwerk, das da in die Luft geht, das spielt doch auch keine große Rolle, oder? Warum so viel Aufhebens darum machen? Und überhaupt, wie kommt die Betreiberfirma auf die blöde Idee, das aufzugeben? Ich kann mich an das Entsetzen erinnern, als ein Reporter einen Experten interviewte, der völlig erschüttert war, daß die Firma Meerwasser zur Kühlung benutzen wollte, wodurch das Kraftwerk kaputt gehen würde.

Tacheles!

Das Erdbeben und der Tsunami sind Naturereignisse. Die sind passiert. Daran können wir nichts ändern. Das ist höhere Gewalt. Ob da 10 Menschen gestorben sind oder 100.000, es ist passiert. Wir können nichts daran ändern. Wir können nur eines: weiterleben, wieder aufstehen, wieder aufbauen. Weiterleben. Die Japaner haben das nach dem Krieg getan. Vor allem haben sie es nach den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki getan.

Aber die Atomkraftwerke in Fukushima, die sind keine Naturereignisse! Die Schlamperei, der Betrug, die Fälschungen und der mögliche Massenmord durch die Betreiberfirma TepCo sind keine Naturereignisse. Und sie sind noch lange nicht vorbei!

NOCH kann man etwas tun und NOCH muß man etwas tun!

Und wenn noch so viele Menschen durch Erdbeben und Tsunami gestorben wären, das Leben geht weiter und man MUSS etwas gegen den Tod durch die Atomkraftwerke tun.

Das Überleben, das zählt. Menschenleben retten, das zählt.
 
« Last Edit: March 24, 2011, 01:33:03 AM by el_Typo »
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RubyCat

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Der Informationsminister gibt bekannt
« Reply #60 on: March 24, 2011, 12:24:32 AM »

Der irakische^^^^^^^^^^^^^^^^ japanische Informationsminister gibt bekannt:

[*quote*]
Top
To people living in Tohoku and Kanto regions -- There is no risk to human health, even if it rains. Please rest assured.
Higher-than-normal levels of radiation could be detected in rain, but it would contain only a small amount of radioactive substances which do not affect health at all. The levels wouldn't go beyond the average of natural radiation dose. If you are concerned, please follow these instructions.

1. Wait inside until the rain stops unless it is an emergency.
2. Make sure of covering up hair and skin as much as possible
3. There is no problem even if your clothes or skin is exposed to rain. If you are still concerned, wash it carefully with running water.

These are precautionery measures. Even if you don't take these measures, It doesn't impose any threat on your health.
[ Updated: March 20, 11:30am ]
-----------------------------------------------------
Evacuation Policy for Residents living around Nuclear Power Plants in Fukushima
Fukushima Daiichi Nuclear Power Plant
・Residents staying within 20-kilometer radius from the Fukushima Daiichi Nuclear Power Station, Tokyo Electric Power Co. Inc. (TEPCO) shall be evacuated.
・Residents staying in the area from 20-kilometer to 30-kilometer radius from the Fukushima Daiichi Nuclear Power Station, TEPCO shall stay in the houses or buildings.
Fukushima Daini Nuclear Power Plant
・Residents staying within 10-kilometer radius from the Fukushima Daini Nuclear Power Station, TEPCO shall be evacuated.
[ Updated: March 16, 11:00am ]
-----------------------------------------------------
Radiation Monitoring Results Published by Japanese Authorities (Ministries, Local Governments, and Others)
Disaster Information
[ Updated: March 16, 11:00am ]
-----------------------------------------------------
Cooperation in Fuel Supply
Please do not panic buy fuels and stockpile unnecessary fuels. We need to secure a supply of fuels and get them to the affected regions.
[ Updated: March 16, 11:00am ]
-----------------------------------------------------
Cooperation for Electricity Conservation
The Tohoku Pacific Ocean Earthquake has caused major damage to electricity supply facilities operated by TEPCO and Tohoku Electric Power Co.
We would like you to conserve electricity as much as possible.
[ Updated: March 14 ]
-----------------------------------------------------
Beware of Potential Tsunami Caused by Aftershocks
Although Japanese authorities have lifted a tsunami warnings and advisories, we urge people who need to work near coastal areas to always watch out the continuing possibility of further tsunamis if aftershocks occur. Please listen to radio news and wireless communication to get the latest information on the possibility of tsunamis. Please also make sure how and where to evacuate in advance.
[ Updated: March 14 ]
-----------------------------------------------------
Beware of Chain-emails
False information on the situation of the 2011 Tohoku Pacific Ocean Earthquake has been distributed through chain-emails, electric bulletin boards, mini-blogs and others. Please make sure reliable sources of information such as news reports and websites of Japanese administrative institutions. Please do not be deceived by misinformation including chain-email messages.
Transferring chain-emails to others will lead to excite a feeling of unnecessary anxiety. If you receive a chain-email, please disregard it immediately and do not transfer it to others.
[ Updated: March 14 ]

[*/quote*]

Lügenschwall und Dummenfang:
http://www.kantei.go.jp/foreign/incident/index.html
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Die Medienidioten sind zu blöde, sich die Schuhe zuzubinden
« Reply #61 on: March 24, 2011, 01:45:52 AM »

Die Medienidioten sind zu blöde, sich die Schuhe zuzubinden, aber sie reißen die Schnauze auf. Dabei wird die Situation der 6 Reaktoren in Fukushima von Stunde zu Stunde bedrohlicher.

In der aktuellen Tickerliste der WELT gibt es glücklicherweise Jemanden, der nicht dem gekauften PR-Geschwalle der Atomindustrie auf den Leim geht:

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article12940278/Nuklearunglueck-behindert-Suche-nach-Vermissten.html

[*quote*]
02:16|
Atom-Katastrophe

Experte sieht Fukushima in der Liga von Tschernobyl

Die Situation im Katastrophen-AKW Fukushima ist nach Meinung des Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, keineswegs entschärft. "Wir sind in der Liga von Tschernobyl", sagte Pflugbeil im Deutschlandradio Kultur. Der Zerfall des radioaktiven Materials gehe weiter.

Pflugbeil wies auf Messergebnisse der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in der Umgebung von Fukushima hin: Die Strahlenbelastungen dort seien vergleichbar mit den Belastungen nach dem Unglück von Tschernobyl. Der Experte bezeichnete es als "Medienproblem", dass die Nachrichten von der Reaktorkatastrophe langsam in den Hintergrund rückten: "Faktisch geht das Problem in Japan erst los."
[*/quote*]

Die Nahrungsvorräte gehen zur Neige, das Trinkwasser wird bedrohlich knapp und die Radioaktivität in Luft und Wasser im Großraum Tokyo steigt. 80.000 Säuglinge gibt es dort, 240.000 Flaschen Wasser hat die Regierung für die Säuglinge freigegeben. Aber wie lange sollen diese drei Flaschen pro Kind reichen? Vor der Verwendung von Leitungswasser für Kinder wird dringend gewarnt. Aber wo ist der Nachschub?

Und dann gibt es die Schreihälse, die schlimmer als die Kriegsgewinnler zur Nazizeit im WWW herumpöbeln, wie aufgebauscht die Situation doch würde.

Um es mit der Abwandlung eines hierzulande sehr bekannten Satzes zu sagen: Dann geht doch nach Tschernobyl, wenn es Euch hier nicht paßt!

« Last Edit: March 24, 2011, 02:00:12 AM by el_Typo »
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IAEA: Fukushima Daiichi Nuclear Accident Update
« Reply #62 on: March 24, 2011, 01:53:26 AM »



http://www.iaea.org/newscenter/images/theme-fukushima-1000x345.jpg

Zur Sicherung des Status von jetzt, 24.3.2011, 2:50 Uhr, ein Schnappschuß von der Website der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA:

http://www.iaea.org/newscenter/news/tsunamiupdate01.html

[*quote*]
Fukushima Nuclear Accident Update Log
Updates of 23 March 2011

Staff Report

→ Chronology of Daily Updates:
23 March | 22 March | 21 March | 20 March | 19 March | 18 March | 17 March | 16 March | 15 March | 14 March | 13 March | 12 March | 11 March

 

Story Resources
Work of the IEC: A Briefing for Director General Amano, 14 March 2011
Videos: Work of the IEC: A Briefing for Director General Amano, 14 March 2011
In Focus: Fukushima Nuclear Accident
Fukushima Nuclear Accident: Information Sheet
Criteria for Use in Preparedness and Response for a Nuclear or Radiological Emergency
International Nuclear and Radiological Event Scale (INES)
IAEA Incident and Emergency Centre (IEC)
International Seismic Safety Centre (ISSC)
Response Assistance Network (RANET)
Japan Nuclear and Industrial Safety Agency (NISA)

Listen to this story

Fukushima Daiichi Nuclear Accident Update (23 March, 20:00 UTC)

Brief update on state of Fukushima Daiichi reactors


Japanese authorities today announced a number of developments at Fukushima Daiichi nuclear power plant, where reactor cooling systems were disabled following the massive earthquake and tsunami on 11 March.

At Units 1, 2, 3, and 4, workers have advanced the restoration of off-site electricity, and the lights are working in Unit 3's main control room.

Black smoke was seen emerging from the Unit 3 reactor building, spurring the temporary evacuation of workers from Units 3 and 4. The emission of smoke has now decreased significantly.

Crews continued today to use a concrete pump truck to deliver high volumes of water into the Unit 4 spent fuel pool, where there are concerns of inadequate water coverage over the fuel assemblies.

At Units 5 and 6, workers have successfully restored off-site power to the reactor, which had previously reached a safe, cold shutdown status.
Briefing on Fukushima Nuclear Accident (23 March 2011, 15:30 UTC)

On Wednesday, 23 March 2011, Graham Andrew, Special Adviser to the IAEA Director General on Scientific and Technical Affairs, briefed both Member States and the media on the current status of nuclear safety in Japan. His opening remarks, which he delivered at 15:30 UTC at the IAEA headquarters in Vienna, are provided below:
There are some positive developments related to the availability of electrical power supply to the Fukushima Daiichi nuclear power plants, although the overall situation remains of serious concern.
AC power is now available at Units 1, 2 and 4. Power has been restored to some instrumentation in all Units except Unit 3. At Unit 3, the main control room has lighting, but no power to its equipment or instruments. As a positive development instrumentation, as it becomes available, is providing more data that can be assessed by experts.
The pressure in the reactor pressure vessel and drywell of Unit 3 is stable. However, pressure has increased in both the reactor pressure vessel and the drywell of Unit 1, where seawater injection has been increased. Until heat can be removed from Unit 1, pressure tends to increase as water is injected. The reactor feed water system is being used, in addition to water injection through fire extinguisher lines.
Pressure readings in Unit 2 appear to be less reliable. Only limited data is available concerning the reactor pressure vessel and reactor containment vessels' integrity of Unit 2. Temperature readings in the reactor pressure vessels of Units 1 and 3 were high and of some concern. The temperature has now dropped in Unit 1 following the start of seawater injection via feed-water pipes. Indications are that the temperature at Unit 2 is stable.
Units 5 and 6 continue to have off-site power and remain in cold shutdown.
Dose rates measured in the containment vessels and suppression chambers of Units 1, 2, and 3 are available and are being studied.
Periodic water spraying of Units 2, 3, and 4 and the common spent fuel pool has continued.

Radiation Monitoring

The IAEA radiation monitoring team took additional measurements at distances from 30 to 73 km from the Fukushima nuclear power plant. Results from gamma dose-rate measurements in air ranged from 0.2 to 6.9 microsievert per hour. The beta-gamma contamination measurements ranged from 0.02 to 0.6 Megabecquerel per square metre.

The second IAEA monitoring team has now arrived in Japan. The two teams in Japan will continue to work closely with the Japanese authorities. Monitoring will be undertaken in the areas of Fukushima and Tokyo. Measurements will be taken to determine more precisely the actual composition of the radionuclides that have been deposited.

More data has become available from the Japanese authorities. The measurements indicate that the radiation dose rates at the Daiichi site are decreasing. Absent further releases from the site, this is to be expected as relatively short lived radionuclides such as Iodine-131 decay away. At the Daiini site, small spikes have been observed in gamma dose rate measurements; these are most likely to be the result of releases carried by the wind from the nearby Daiichi site.

The deposition of iodine-131 and caesium-137 varies across some ten Prefectures from day to day, but the trend is generally upward. In contrast, environmental radiation monitoring data in the Fukushima Prefecture outside the 20km evacuation zone, shows mostly decreasing values.

Monitoring of the marine environment is being undertaken by the Japanese Ministry of Education, Culture, Sport, Science and Technology (MEXT). High levels of iodine-131 and caesium-137 were measured close to the effluent discharge points Units 1 to 4 of Fukushima Daiichi (i.e. before dilution by the ocean). Future monitoring will cover eight locations 30 km off the coast at 10 km intervals. Results for seawater and the atmosphere above the sea should be available in the next few days. IAEA experts from the Marine Environment Laboratory, Monaco will assess this data.

Since yesterday, the IAEA has received further information from the Japanese Ministry of Health, Labour and Welfare regarding the presence of radioactivity in milk, drinking water and vegetables. The results of some samples were above the limits specified in Japanese regulations concerning limits for food and water ingestion.

In Fukushima prefecture six raw milk samples, and in Ibaraki prefecture three spinach samples, showed concentrations of Iodine-131 in excess of limits. We understand that the Prime Minister of Japan, Mr. Naoto Kan, has today issued instructions to food business operators to cease, for the time being, the distribution of, and for the public to cease the consumption of, certain leafy vegetables (e.g., spinach, komatsuna, cabbages) and any flowerhead brassicas (broccoli, cauliflower) produced in Fukushima Prefecture. The Prime Minister has ordered food business operators not to distribute, for the time being, any fresh raw milk and parsley in Ibaraki Prefecture.

We have also been advised that the Ministry of Health, Labour and Welfare has encouraged Ibaraki and Chiba Prefectures to monitor seafood products.

The Tokyo Metropolitan Water Office stated that levels of iodine-131 in tap water at a purification plant were found to be above the limits for drinking water for infants but below the level for adults. The Ministry of Health Labour and Welfare, has requested that tap water in Tokyo is not used as drinking water for infants.

So, in summary: there are some positive indications on the site; precautionary restrictions around the site on certain foodstuffs; and monitoring of the environment is continuing beyond the evacuation zone and at sea. No significant risk to human health has been identified.

→ Watch Video :: View Presentation
Fukushima Nuclear Accident Update (23 March 2011, 01:10 UTC)

Restoring Power to Fukushima Daiichi

Without electrical power, cooling systems at Fukushima Daiichi's six reactors cannot operate. Many of the problems facing the nuclear power plant stem from the loss of electrical power at the site following the massive earthquake and tsunami on 11 March. The earthquake cut off external power to the plant and the tsunami disabled backup diesel generators.

Japanese officials have been working to restore power to the facility, and their efforts are organized in three phases.

Units 1 and 2

Reactor cooling systems at these units are severely hampered. There is suspected damage to the nuclear fuel in both units. Workers successfully connected off-site electrical supplies to a transformer at Unit 2 on 19 March and later to at least one electrical distribution panel inside the plant. Technicians are conducting diagnostic tests to determine the integrity of the reactor's electrical systems.

Japanese authorities plan to connect Unit 1 sometime after Unit 2. Because of the degraded condition of the Unit 1 reactor building, this work may take more time compared to Unit 2, the reactor building sustained significantly less damage since the earthquake struck.

Units 3 and 4

Reactor cooling systems at Unit 3 are severely hampered. There is suspected damage to the reactor's fuel, and the condition of its spent fuel pool is uncertain. Unit 4 had been shut down for routine maintenance - and all its fuel was removed to the reactor building's spent fuel pool - prior to the earthquake. There is therefore no concern about fuel in the reactor core, but considerable concern about the fuel in the spent fuel pool.

Workers are moving toward restoring electricity to both units, but their progress is uncertain.

Units 5 and 6

Both units had been shut down for routine maintenance prior to the earthquake, reducing their cooling needs somewhat, but not entirely. On 17 March operators were able to start one of the Unit 6 diesel generators. On 19 March, workers successfully connected the second diesel generator in Unit 6. The two generators were used to power cooling systems in both reactors, which then achieved a safe, cold shutdown configuration. Off-site power was restored to Unit 5 on 21 March.

Restoring external power to the power plant does not mean the reactors will immediately resume normal safety function. The earthquake and tsunami may have inflicted considerable damage in addition to knocking out electricity supplies. Since the extent of this damage (and therefore the extent of necessary repair) is unknown, it is not possible to accurately estimate a work schedule. Progress of efforts to restore power may be impaired by heavy gloves or respirators required to permit the operators to work in the reactors following the damage inflicted by the earthquake and tsunami.

As power is restored, workers will perform checks to make certain the conditions are safe to restart individual components. They will check for grounds and ensure circuits remain intact. If damage is discovered, a decision will have to be made whether to perform repairs or move on to the next component on a prioritised list. Nuclear reactors, especially safety related equipment, incorporate multiple layers of redundancy. So a problem in one component does not necessarily mean a specific safety function will be unrecoverable. It is more likely that operators will move on to the redundant equipment in an effort to determine the most intact system and focus their restoration efforts there. This process takes time.


→ Chronology of Daily Updates:
23 March | 22 March | 21 March | 20 March | 19 March | 18 March | 17 March | 16 March | 15 March | 14 March | 13 March | 12 March | 11 March
[*/quote*]
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Moses2

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Moses2

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das deutsche Elend: infantile Pseudojournalisten
« Reply #64 on: March 24, 2011, 07:14:02 PM »

Dieses Bild

http://www.abc.net.au/reslib/201103/r735625_5970897.jpg

stammt aus diesem Artikel:

[*quote*]
Choppers, trucks douse stricken nuke plant

By Hayden Cooper, staff

Updated Fri Mar 18, 2011 12:07am AEDT


Japan is making a last-ditch attempt to cool stricken reactors at its Fukushima nuclear plant, but efforts so far appear to have had little effect.

Special military fire trucks unleashed jets of water on a damaged reactor at the quake-hit plant on Thursday, after police were earlier forced to withdraw their own water cannon from the scene due to high levels of radiation.

While police must be outside to use their vehicle, the military vehicles are built to allow personnel to remain inside.

As well as water-spraying trucks, four twin-rotor Chinook helicopters from the Japan Self-Defence Forces flew water bombing missions over the plant, emptying tonnes of water onto reactors which have been overheating since being damaged by last Friday's earthquake and tsunami.

But there are serious doubts the water drops will have any major effect, with the amount of water each chopper drops a fraction of what is needed to fill the pool.

The focus of the missions appeared to be the No.3 reactor but there have been reports that only two out of the four water drops actually hit their mark, and the missions appeared to have little impact on the radiation levels.

Part of the reason why the water drops have not been that accurate is that they were not allowed to fly too low because of the radiation levels.
[...]
-ABC/wires
[*/quote*]

Quelle:
http://www.abc.net.au/news/stories/2011/03/17/3166838.htm

Das Foto ist nicht neu. Selbst der upgedatete Artikel ist vom 18.3.2011, mithin fast eine Woche alt. Es ist nicht der einzige Artikel und es ist vor allem nicht das einzige Foto, auf dem man in Großaufnahme die Schäden an den Reaktorgebäuden sehen kann.

Das Reaktorgebäude ist eine Ruine. Wie man in diese Ruine von oben Wasser (!) zum Kühlen überhaupt hineinbekommen kann, ist ein Wunder. Jedes schief liegende Blech läßt das Wasser nutzlos nach außen abfließen. Und doch, man muß alles tun, man muß trotz dieser Zerstörung kühlen, weil sonst im Reaktor der Kern schmilzt und dann bei Berührung mit Grundwasser durch eine Dampfexplosion eine Pulverwolke aus radioaktiv strahlendem Material als "schmutzige Bombe" in die Luft schießt. In Tschernobyl war es nur ein Reaktor, aber hier sind es gleich sechs! Japan und nahe Landflächen wären für die nächsten 100.000 Jahre vernichtet.

Trotz des verfügbaren Materials an Daten und Bildern gibt es aber "Journalisten", die von einer "Hysterie" reden, die mal wieder typisch deutsch sei und die typisch "deutsche Angst" verbreiten würde.


Wilde Schlammschlachten unter "Journalisten":

http://meedia.de/details-topstory/article/mehr-transparenz--die-yogeshwar-debatte_100033925.html

http://meedia.de/details-topstory/article/japan--der-boom-der-wissenschaftsblogs_100033911.html

http://meedia.de/details-topstory/article/wie-die-atom-lobby-yogeshwar-hofiert_100033900.html


Warum sind die Schlammschlachten entbrannt? Weil Marvin Oppong bei Meedia in einem Artikel aufgeblättert hat, daß der so "unaufgeregte" Ranga Yogeshwar für die Atomindustrie gearbeitet hat.

Dazu ein Artikel aus der "Welt":

"ARD-Moderator Yogeshwar zwischen Atomlobby und Japan-Drama
Starmoderator Ranga Yogeshwar analysiert für die ARD Japans Nuklear-Katastrophe.
Vor wenigen Jahren ließ er sich von der Atomwirtschaft engagieren"
http://www.welt.de/fernsehen/article12923969/Yogeshwar-zwischen-Atomlobby-und-Japan-Drama.html


Eines darf man jetzt aber nicht tun: Man darf nicht annehmen, daß ALLE Journalisten gekauft sind. Nicht wenige der Schlammschmeißer sind nicht gekauft, sondern sind bloß völlig unfähig. Das sieht man als Leser normalerweise nicht. Nachdem es hier aber dermaßen deutlich wird, sollte man sich eine Liste derer machen, die bei solchen Grenzsituationen aus dem Rahmen fallen. Deren Artikel kann man in Zukunft knicken.
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Moses2

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http://www.abc.net.au/news/events/japan-quake-2011/gallery.htm
« Reply #65 on: March 24, 2011, 07:28:40 PM »

Eine Bildergalerie mit großen Fotos aus Japan:

http://www.abc.net.au/news/events/japan-quake-2011/gallery.htm

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Moses2

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Großfaufnahmen
« Reply #66 on: March 24, 2011, 07:38:42 PM »

ein sehr großes Foto, aufgenommen vor der Zerstörung:
2500 × 1654 pixel - 3141k
http://chemicaloli.net/wp-content/uploads/2011/03/5519735150_d55488e3c2_o1.jpg
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Moses2

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Picture courtesy of DigitalGlobe http://www.digitalglobe.com
« Reply #69 on: March 24, 2011, 09:17:47 PM »




Picture courtesy of DigitalGlobe http://www.digitalglobe.com
http://www.digitalglobe.com/downloads/featured_images/japan_earthquaketsu_fukushima_daiichi_march18_2011_dg.jpg


Dieses Foto in Vergrößerung ansehen - und es wird Einem schlecht: Reaktor 4, rechts zu sehen, ist sowas von heftig explodiert, daß nicht bloß die Betonteile aus Wänden und Dach rausgeschossen wurden, sondern auch die gesamte Metallkonstruktion des Dachs durch die Detonation komplett abgerissen wurde. Vor dem Reaktorgebäude sieht man verstreut ein paar Teile der Metallkonstruktion liegen.
« Last Edit: March 24, 2011, 11:07:50 PM by el_Typo »
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Thymian

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Stromkonzerne wollen gegen AKW-Abschaltung klagen
« Reply #70 on: March 26, 2011, 01:09:17 PM »

"Stromkonzerne wollen gegen AKW-Abschaltung klagen

Die Stromkonzerne wehren sich: E.on und RWE bereiten wegen der AKW-Zwangsabschaltung nun Widersprüche und Schadenersatzforderungen vor."


http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article12968344/Stromkonzerne-wollen-gegen-AKW-Abschaltung-klagen.html


Angeblich kommt ein GAU nur alle 10.000 Jahre vor. Bei weltweit 400 Atomkraftwerken heißt das: der Erwartungswert für einen GAU liegt bei 25 Jahren.

Alle 25 dürfen wir einen GAU erwarten. Fukushima vernichtet gerade ein ganzes Land.

Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima. Reicht das noch nicht? Wie rotzfrech darf eine Firma in Deutschland eigentlich sein? Da hilft nur eines: sofortige totale Enteignung. Und absolutes Berufsverbot für die gesamte Geschäftsführung. Sollen sie doch Klos putzen. Das dürfte sie in ihrer geistigen Lage vielleicht gerade noch nicht überfordern.
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Borodor

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Pressemitteilungen für einen fahrenden Zug nach nirgendwo
« Reply #71 on: March 27, 2011, 03:09:08 PM »

Pressemitteilungen sind ein tolles Mittel, sich in die Öffentlichkeit zu setzen. Man muß sie schreiben, eintüten, frankieren (Email ist billiger) und dann hoffen, daß Redakteure mangels Einfällen sich daran verköstigen.

Heute wagt sich die ÖDP hervor und mailt diese Pressemitteilung:

[*quote*]
Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie erhalten eine Pressemitteilung der bayerischen ÖDP vom:

Sonntag, 27. März 2011
ÖDP-Aufruf bei der Großdemonstration in München:

"Der Mensch hat bekanntlich Verstand und Gewissen – damit kann er vor dem Schaden falsche Wege erkennen und verlassen!"

Eine große Anzahl von ÖDP-Mitgliedern hat am Samstag (26.3.) an der Anti-Atomkraft-Großdemonstration auf dem Münchner Odeonsplatz teilgenommen. Zu der Demo hatte auch die ÖDP als Mitglied des Trägerbündnisses kettenReaktion aufgerufen. Für die ÖDP Bayern sprach am Odeonsplatz der Münchner ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff. Sein Statement:
"Wer erst aus Schaden klug wird, zahlt einen zu hohen Preis. Der Mensch hat bekanntlich Verstand und Gewissen – damit kann er vor dem Schaden falsche Wege erkennen und verlassen. Wo aber das Profitdenken den Verstand und das Gewissen außer Kraft setzt, ist das Desaster unvermeidlich. Wir denken an die von Tod, Krankheit und Verlust ihrer Heimat geschlagenen Menschen in Japan.

Wir denken aber auch an all die Menschen, die seit Jahrzehnten an Leib und Leben geschädigt werden, weil sie in einem  Uranabbaugebiet beheimatet sind. Dort ist der Krebs, der vorzeitige Tod, die Missbildung von Neugeborenen grausamer Alltag. Der Unfall in Japan ist furchtbar. Seine Folgen werden für Generationen furchtbar sein. Aber jedes Atomkraftwerk ist verbunden mit einem System des Todes und der Schädigung des Lebens, weil jedes Atomkraftwerk verbunden ist mit dem Elend des Uranabbaus in der Heimat indigener Völker. Wir Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei rufen dazu auf, jetzt jedes legale Mittel anzuwenden, um den Atom-Spuk zu beenden: Deshalb bereiten wir ein Volksbegehren zur Auflösung des Landtags vor, falls Isar 1 wieder ans Netz geht. Deshalb bitten wir Sie, unsere Bundestags-Petition zur Kündigung des  Euratom-Vertrages zu unterzeichnen. Dieser Vertrag verpflichtet seit 1957 jedes Mitgliedsland, die Atomkraft nach Kräften zu fördern. Schluss damit! Euro-Solar statt Euratom!

Wir wollen nicht erst aus Schaden klug werden. Wir müssen Verstand und Gewissen aktivieren. Wir müssen eine Kultur des Lebens fördern. Wir dürfen dem Profit- und Wachstumsgötzen nicht unsere höchsten Güter opfern: Es geht um Leben und Zukunft unserer Kultur. Eine Bitte habe ich noch an Sie, wenn Sie heute nach Hause gehen, nehmen Sie sich eine Viertel Stunde Zeit und wechseln Sie Ihren Stromanbieter. Wechseln Sie zu einem Anbieter, der nicht an Isar I oder Isar II oder irgendeinem anderen Atomkraftwerk beteiligt ist!


Mit freundlichen Grüßen

Urban Mangold
Geschäftsführer

ÖDP Bayern
Geschäftsführer: Urban Mangold
Heuwinkel 6, 94032 Passau
Tel.: +49 851 93 11 -31, Fax: -92,
Mobil: +49 170 93 23 103
info@oedp-bayern.de
www.oedp-bayern.de
[*/quote*]


Die ÖDP!? Ja, richtig, das ist die Partei, bei der Impfgegner und Hamer-Anhänger ganz oben mitmischen. DIESE PARTEI hat noch ein Eisen im Feuer: Stoppt Kernenergie!

Wie ernst kann man eine Partei nehmen, die Impfgegnern und Hamern-Anhängern eine Heimat bietet!?



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Borodor

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Erst war das wirre Zeug nur auf deutsch da, jetzt gibt es auch eine Übersetzung in Krickelkrakel:

[*quote*]
Michael Hartenfels Heilpraktiker Schichaustraße 3-5
60314 Frankfurt a.M.
Tel. 069 89009059
       0049 69 89009059
e-Mail: michael.hartenfels(at)gmx.de

Angeregt durch Fragen von Freunden aus Japan, stelle ich hier die wichtigsten homöopathischen Mittel bei Strahlenbelastung ins Netz. (Ich werde die Aufzeichnungen in den nächsten Tagen ergänzen und versuchen, sie über eine Freundin ins Japanische übersetzen zu lassen).

Grundsätzlich gilt: Homöopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen. Sie werden nach den entstehenden Symptomen und dem entsprechendem Zustand verordnet. Bei der Mittelwahl reicht es, wenn ein Teil der Symptomatik vorliegt. Es müssen nicht alle hier beschriebenen Symptome vorhanden sein. Die Zustände der einzelnen Mittel stelle ich im Folgenden vor. Homöopathische Mittel sind in jeder Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Stündliche, tägliche oder wöchentliche Gaben sind je nach der Dramatik der Symptome notwendig. Je akuter die Krankheit, umso häufiger die Mittelgabe.

Aber auch: Je stärker der auslösende Faktor, umso ähnlicher reagieren die Menschen darauf. Dadurch kommt eine relativ geringe Anzahl von Arzneimitteln zur Auswahl in Frage. Je höher die Dosis an Radioaktivität, umso weniger Mittel kommen in Frage.

Über Rückmeldungen und Erfahrungen mit der Einnahme und der Wirkung der Mittel bin ich dankbar. Sie helfen das Wissen weiter zu verfeinern, zu korrigieren oder zu bestätigen.

Wichtige Akutmittel bzw. Prophylaxemittel:

1. Radium bromatum: Radium ist das wichtigste Mittel für die Anfangsbehandlung nach Strahlenbelastung.
Schwere, anhaltende Schmerzen nach Bestrahlung mit Unruhe. Wunden heilen nicht. Brennende Schmerzen. Schwerfällig, kann sich kaum bewegen. Schwindel. Hochentzündliche Prozesse der Schleimhäute (besonders die Bindehäute des Auges). Höllenqualen. Es brennt und will nicht heilen. Erhitztes fleckiges Gesicht. Trockenheit, Wundheit und Schwellung im Mund. Brennender Urin und er muss warten, bis er Wasser lassen kann. Gefühl nicht genug Luft zu bekommen. Muss evt. viel sprechen über das, was passiert ist. Hautausschläge mit Jucken besonders nachts. Heißes Waschen hilft. Hautkrebs. Der Mensch will nicht alleine sein und Ängste. Erwacht um 4 Uhr morgens. Aber auch: übel gelaunt und leicht reizbar. Depressiv, will nicht aufstehen und hat keine Kraft etwas anzugehen. Meist benötigt Radium bei Strahlenbelastung noch ein auf die Person ausgerichtetes Folgemittel. Für die Menschen, die jetzt im Reaktor arbeiten, wäre es ein unerlässliches Begleitmittel (in der C 10.000 alle zwei Stunden).

2. Kalium jodatum: Die Ordnung ist wichtig. Ständige Sorge, ob alles um ihn herum ordnungsgemäß abläuft. Fühlt sich für den geregelten Ablauf in seiner Umgebung verantwortlich. Kleinste Störungen im Alltag reizen ihn ungemein. Weint wie ein Kind ohne zu wissen warum. Gewichtsabnahme. Alles Essen macht Beschwerden und Völlegefühl. Herzklopfen lässt ihn nicht schlafen. Lymphdrüsenschwellung. Typische starke Schmerzen an der Zungenwurzel. Wärme, besonders warmer Raum schwächt. Bewegung an der frischen Luft kräftigt. Will den ganzen Tag draußen sein. Erwacht nachts jede Stunde. Das homöopathische Mittel der Wahl bei akuter radioaktiver Belastung, wenn von offizieller Stelle Jodtabletten empfohlen werden.

3. Strontium carbonicum: Verspannungen. Könnte aus der Haut fahren oder fühlt sich unter einer Spannung, die ihn zerreißt. Gerade Menschen mit akuter Strahlenbelastung haben diese Grundspannung im Organismus. Depression verbunden mit Reizbarkeit. Unwillkürliches Hochfahren. Ist wütend auf sich, das er die Situation nicht eher durchschaut hat. Quält sich, das er nicht vorbereitet war und glaubt, jetzt ist alles zu spät. Körperlich kann es bei Strontium zu einer Blutfülle kommen (geröteten Gesicht). Klopfen in den Arterien. Spannende Kopfschmerzen besser durch Hitze und Sonne. Tiefliegender Kopf verschlimmert.Gehen verschlechtert alles. Knochenschmerzen, besonders des Oberschenkels. Großer Appetit, aber Magenbeschwerden und Durchfall lassen ihn nicht viel essen. Wichtigstes Mittel bei dringenden Durchfall mit evt. kolikartigen Schmerzen und anschließendem Brennen besonders nachts. Sehr schwächende Durchfälle. Gelenkschmerzen und Schwäche. Wärme und Einhüllen bessert alles. Eiskalte Füsse.

4. X-Ray: ...

Außerdem kommen in Frage:

5. Phosphor: Akute Strahlenkrankheit mit hohem Fieber und Erbrechen. Besonders bei akuten evt. auch blutigen nicht enden wollenden Durchfällen (wichtigstes Akutmittel bei akuter Strahlenvergiftung!). Glühende Hitze im Körper, als ob alles verbrannt ist (bes. in den Augen). Meist starker Durst auf Kaltes. Muss in der Regel in kurzen Abständen verabreicht werden.

6. Caesium: Mattigkeit. Mensch ist wie benebelt und von der Katastrophe überwältigt. Er sieht keinen Ausweg. Eher ein intellektueller Typ, der jetzt mit dem totalen Versagens des Intellekt konfrontiert ist und keine Möglichkeit sieht alleine aus der Situation heraus zu kommen. Schmerzen im Lumbalbereich und in den Hoden. Duchfall mit kolikartigen Schmerzen.

7.Rhus venenata: Wichtigstes Mittel bei Hauterscheinungen, die mit starkem Juckreiz verbunden sind. Antidot, wenn zuviel Radium genommen wurde.

8.Cadmium jodatum: ...

9.Fluoricum acidum: ...

10.Iridum metallicum: ...

11.Silicea: ...

12.Sol: ...

Regeln der Mittelverabreichung im Akutfall in der Homöopathie:

Bei akuten Symptomen sollte es nach der dritten Gabe eine spürbare Besserung geben, sonst ist das Mittel in der Regel falsch gewählt. Wenn Sie sich nicht wohl fühlen oder es zu Reaktionen kommen (selten!) ist das Mittel abzusetzen. Wenn die Mittel passen, wirken sie innerhalb von kurzer Zeit. Das Mittel nur weiter einnehmen, wenn es auch hilft. Sonst ein anderes evt. passenderes Mittel aussuchen. Das Mittel bitte absetzen, wenn sich irgendetwas verschlimmert, sich ein neuer Zustand zeigt (für ein evt. anderes Mittel) oder der Fall geheilt ist (der Mensch fühlt sich wieder wohl und die Körpererscheinungen sind geheilt).

Aus rechtlichen Gründen muss ich in Deutschland darauf hinweisen, dass die Homöopathie schulmedizinisch nicht anerkannt ist. Sie ersetzt keine evt. notwendige ärztliche Behandlung oder andere offensichtlich praktische Maßnahmen. Etwa die Gefahrenzone zu verlassen, Wunden zu versorgen und für ausgeglichene gesunde und unbelastete Ernährung zu sorgen.   

Potenzhöhe: Bei Strahlenbelastung haben sich hohe Potenzen bewährt. Ab der C 200; am besten die C 1000 oder C 10.000. Altere und schwache Menschen eher die C 200. Versuchen Sie 1,5 Gramm-Röhrchen zu bekommen. Diese Menge ist nicht so kostspielig und in der Regel ausreichend. Die Wiederholung des Mittels richtet sich danach, wie lange die Besserung anhält. So kann es nötig sein, etwa Radium alle 4- 6 Stunden zu verabreichen (eine Besserung vorausgesetzt). Sobald die Wirkung des Mittels nachlässt ist die Gabe zu wiederholen. Wenn keine Symptome vorliegen oder als Prophylaxe reicht es etwa Radium bromatum einmal in der Woche für den Zeitraum eines Monats einzunehmen. Die schulmedizinisch empfohlene Einnahme von Jodtabletten kann gefährlich sein. Die Schilddrüse kann damit überlastet werden und das feine Regelsystem des Organes stören und führt evt. zu Komplikationen. Empfehlenswert ist hier die Aufnahme von Kalium jodatum als homöopathisches Mittel in der D3 bis D6 dreimal täglich mehrere Tropfen/Kügelchen. In niedriger homöopathischer Potenz hat der Körper die Wahl, ob er Jod aufnehmen möchte oder nicht. Eine Vergiftung ist hier nicht so leicht möglich.

Für die Folgebehandlung und den Aufbau der Konstitution ist es empfehlenswert, einen kompetenten und ganzheitlich arbeitenden Homöopathen aufzusuchen (bitte keine schulmedizinische oder klinisch orientierte Homöopathie!). Auch bei schwersten Strahlenbelastungen ist professionelle Hilfe möglich.

Wichtige Maßnahme für die Menschheit: Tun Sie alles Ihnen zur Verfügung stehende (Wahlen, Gespräche, Tätigkeiten), um die zivile oder militärische Nutzung der Atomkraft zu verhindern bzw. aufzulösen. Nicht nur in Ihrem Land, sondern auch in Ihren Nachbarländern. Die radioaktive Bedrohung kennt keine Landesgrenzen.

Eine Methode, die die Menschheit für endlose Zeit (Zehntausende von Jahren) existenziell bedroht, gehört nicht auf diesen Planeten. Keine Geschäfte mit Radioaktivität. Kein Strom aus Kernkraftwerken. Alternative Möglichkeiten gibt es in Hülle und Fülle!

Und: Japan ist nicht weit weg! Was heute an der japanischen Küste freigesetzt wird, landet morgen in unserem Leben (durch Meeresströmung, Nahrungsmittelkette usw).

Kernkraft lässt sich nicht begrenzen oder auflösen. Der Schaden der Bestrahlung über die Zerstörung der Gene macht sich noch in den Folgegenerationen bemerkbar.

Links und Informationen:
Greenpeace
Ravi Roy Ratgeber „Radioaktivität“

Demnächst werde ich zu folgenden Themen veröffentlichen:
Allgemeine Maßnahmen. Ernährungshinweise. Ratschläge für den Garten.
Symptome einer akuten Strahlenerkrankung.
Chronische Schäden durch Radioaktivität.
Die geistigen Hintergründe von Krebserkrankungen
Geistige Hintergründe der Erdbebenkatastrophe in Japan


Copyright: Michael Hartenfels Heilpraktiker Schichaustraße 3-5 60314 Frankfurt
Tel 069 89009059           Mail: michael.hartenfels(at)gmx.de

Die hier angegebenen Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengestellt. Sie dienen der Wissensweitergabe aus dem Fundus der Homöopathie und der Erfahrungsheilkunde. Sie ersetzen somit in keinem Fall eine fachkundige individuelle  und evt. rechtlich vorgeschriebene ärztliche Beratung/Behandlung.

Bitte diese Informationen nur mit Quellenangabe weitergeben. Danke.

急性的な放射線の負荷による重要な治療剤

Michael Hartenfels Heilpraktiker

ミヒャエル ハアテンフェルス 自然治療師(ホメオパシー)

60314 Frankfurt am Main
Tel. +49- (0) 69-89 00 90 59
e-Mail: michael.hartenfels(at)gmx.de

日本での原発事故を機に,放射線の負荷のための重要な治療剤を僕のネットで紹介します。

基本的に云えることは:ホメオパシーには後遺症が有りません。ホメオパシーは現れた症状とその状態により、その都度処方されます。症状の一部が現れた時点で処方される薬の選択肢がしぼられます。ここで紹介するすべての症状がそろわないといけない訳では有りません。ホメオパシー剤は(ドイツでは)処方箋を必要とせず薬局で購入することができます。数時間毎、日毎 又、週毎の錠剤の服用は、症状の経過に対応する必要性があります。病状(病気)が急なほど、服用数は増します。

しかし 同じように:解発因が強いほど(症状を誘発する要因が強いほど),それをまねるように人間は反応します。それに相対して、考慮の対象になる薬剤の数はごく僅かなものになります。放射能が強いほど,考慮に値する薬剤数はわずかです。


緊急時での 又は,予防のための錠剤:

1,Radium bromatum :ラジウムは放射線負荷による治療の始めの段階で、重要な薬剤です。放射線を浴びた後,(精神的な心の)落ち着きなさを伴う,強く持続する痛み。粘膜が強く炎症する展開(特に目の結膜)。地獄のような苦しみ。(想像を超える苦しみ。)焼けるようで治癒の意向が感じられぬもの。強い熱を持つまだら模様の顔面。乾燥,傷,むくみを伴う口/口内。尿を出すときに焼けるようで,尿が出る迄時間のかかるもの。呼吸が十分で無い感覚のあるもの。起ったことをなんとしてでも話さずには いられぬもの。特に,夜間かゆみを伴う発疹。熱い湯での荒い流しで治まるもの。皮膚がん。一人で居られず、恐怖心を伴うもの。早朝4時に目覚めるもの。しかし又,:とても機嫌が悪く,すぐにカッとなるもの。大抵ラジウムは放射線を受けた後,その人合うもう一つの助役剤を必要とします。現在原子炉で作業をしている人には不可欠な伴奏薬です。( C 10.000 を二時間毎 )

2. Kalium jodatum :秩序が重要視するもの。絶え間なく,身の周りの秩序が守られているかを,心配をするもの。決められた物事の進行に強い責任感を感じるもの。日々の些細な妨げにも気を許せないもの。理由も知らず,子供のように泣き始めるもの。体重低下。口にする物が全て 受け入れられず(体が受け付けない)、腹に圧迫感の有る者。動悸のため夜眠れないもの。リンパ腺の浮腫。したのねもとがつよく、典型的に痛むもの。暖かいもの,特にあたたかな空間(部屋)でやわらぐもの。新鮮な空気のもと での活動により強まるもの。一日中屋外にいたいもの。夜,一時間毎に目の覚めるもの。

3. Stromtium carbonicum :筋肉の張り。張り裂けるように激怒する、又は,緊張感のやまぬもの。まさに急性的な放射線負荷を受けた人の体(臓器)はこのような緊張感下に置かれます。憂鬱な状態と苛立ちやすさ。無意識ないきりだち。自分が事前に状況把握できなかったことに激怒するもの。準備できなかったこと(準備不足なこと),今では手遅れなことが自身を苦しめる。Strontiumは身体的に血の異常な溢れ(顔面の紅色化)が見える。動脈が鼓動をうつ。張るような頭痛,熱や太陽のあたたかさによりやわらぐもの。頭部を体よる低い位置に動かすと痛みが増すもの。歩くことにより状態が悪化するもの。骨の痛み,特に上肢(腿の骨)。食欲は有るにも関わらず,胃痛と下痢によりさほど食せないもの。急を要する下痢,又はそれに疝痛(波のようなリズムでやってくる激しい痛み:胆石や腎結石時ににた痛み)を伴い特に夜間ヒリヒリするもの。関節痛とその弱み。暖かいものと(暖かな布などで)包み込むことで状態が良くなるもの。凍るように冷たい足。

4. X-Ray : …

その他で考慮できること

5. Phosphor:急激な放射能による病で高熱と嘔吐を伴うもの。特に急性な場合によっては 止まることの無い血を交えた下痢。(急性の放射能中毒時の重要な治療剤!)。体中がやけどをしたような,燃える熱に覆われる時(特に眼球)。のどの渇きがひどく,冷たいものをほしがるもの。大抵の場合は短時間毎の服用が必要。

6. Caesium :強い疲労感。全ての意識が霧に包まれたようにぼやいで,大惨事に打ちのめされているもの。逃げ道,避難する方向性が全く見えないもの。どちらかというと知識人で、状況改善が自分一人の力を超える事実に直面しているもの。腰椎と睾丸に痛みを有するもの。疝痛を伴う下痢。

7. Rhus venenata:激しいかゆみを伴う皮膚上に現れる症状で、最も重要な薬。大量のRadiumを浴びたときの解毒剤。

8. Cadmium jodatum: ...

9. Fluoricum acidum : …

10. Iridum metallicum : …

11. Silicea : …

12. Sol : …

急性時のホメオパシーでの錠剤服用の決まり

急性な症状での三回目の服用が、症状の改善を表さない時又,改善の認められないときは錠剤の選択が間違っていたとみる。気分が悪くなったり,症状の悪化する場合は(稀ではあるが)、すぐに服用を停止する。薬が症状に適応するときは,短期間で効果が現れる。錠剤は効果のある間中のみ服用する。それ以外では他に合う薬を探す。症状が少しでも悪化したり,症状変化,症状展開(今までと違う症状が現れるとき)の現れるとき,又はその症状が治癒した場合には すぐに服用を停止する,または、それに適切な薬を探すこと。

ホメオパシーはドイツでは,西洋医学的に認知されていないことを,法的な理由でここに指摘しなければなりません。そして,それが医師による診療や、実践的な処置に明らかに代用するものでないことも提示しなければなりません。要するに,危険区域から外れること,傷口を処置すること,又,適度にはかられた(バランスのとれた)負荷のない栄養摂取を考えることなどが目的です。

錠剤自身の)効力の高さ:錠剤自身の効力の高さは、(放射能による病気の治療では)放射線負荷のため 大変高いものが選択されます。

C 200以上のもの:C1000  又は C10.000が適当。1、5グラム入りが購入時には最適です。この量は価格も手頃なばかりか服用量の面でも十分です。錠剤服用の繰り返しは、症状改善の時間のながさにより定められます。例えば、Radiumは4~6時間毎の服用が必要になるでしょう。(改善のみられることを前提として)錠剤の効果が弱まったときに服飲を繰り返します。

症状のない時,又は予防措置としてRadium bromatumを服用する場合は,週に1度を1ヶ月間繰り返します。西洋医学で勧めているヨウド(Jod)剤の服用は甲状腺の負担や臓器の繊細な働きの障害,合併症をひきおこす可能性があるので気をつけなければなりません。ここではホメオパシーはD3 ~D6の  Kalium jodatumを勧めます。(錠剤自身の)効力の弱いホメオパシーの錠剤では、体がヨウドを吸収するべきかどうかを選択することができます。ここで中毒を引き起こすことは用意ではありません。



人間に対する重要な呼びかけ:私的な,軍事的な原子核の使用を妨げる又,問題を解決させるために、可能な限り提供されている全てのものを試みて下さい。(選択,話し合い、活動,働きかけ、,,)自国だけでなく,隣国への働きかけも重要です。放射能による脅威に国の隔てはありませんから。

一つの方法,考慮として,人類の存在を限りなく脅かすものはこの惑星にあるべきではないのではないでしょうか。放射線を使った商売をしない、させない。原子核に頼らぬ電気提供。(原子核を包むような)外部も内部も可能な代用があるはず。

そして、日本はそれほど離れていないということ。今日、日本の海岸で放出されたものは,明日には私たちの生活の場に届くことでしょう。(波の流れ,食物連鎖等々。。)

限りない放射線による遺伝子破壊や障害は,次世代へも引き継がれていきます。


サイトの Information

greenpeace.de

Ravi Roy Ratgeber "Radioaktivität"

次回公開するテーマは:

一般的な手段。栄養について。庭のための提案。

急性な放射線による病気の症状。

放射能による慢性的な害。

がんの精神的な背景。

日本の地震による大惨事を精神的な背景をとうして考察。

Copyright :
Michael Hartenfels Heilpraktiker
ミヒャエル ハアテンフェルス 自然治療し(ホメオパシー)
Schichaustraße 3-5,
60314 Ffm.   
Tel. +49- (0)69-89 00 90 59   
E-Mail : michael.hartenfels(at)gmx.de

Bitte diese Informationen nur mit Quellenangabe weitergeben. 

übersetzt in japanisch  am 26.März 2011; 訳
Ayano Mizushima :水嶋彩乃
e-Mail ; ayanoano@googlemail.com

Die wichtigsten Behandlungsmittel bei akuter Strahlenbelastung

Home    Mittel gegen Radioaktivität    Seminar Radioaktivität     Seminare 2011    Grundlagen    Herzarbeit/Innere Arbeit    Michael Hartenfels    Anmeldung
[*/quote*]

Die Quelle:
http://www.homoeopathie-direkt.de/Mittel_gegen_Radioaktivitat.html

Selbstverständlich geben wir die Quelle an. Für die japanischen Behörden tun wir doch (fast) alles.


Was dieser Heilpraktiker schreibt, müßte jeden anständigen Homöopathen auf die Barrikaden treiben. Da zählt er als

"Wichtige Akutmittel bzw. Prophylaxemittel:"

einen radioaktiven Stoff auf:

"1. Radium bromatum: Radium ist das wichtigste Mittel für die Anfangsbehandlung nach Strahlenbelastung."

Einen radioaktiven Stoff gegen Strahlung!? Das ist primitivste Isopathie.

Die Bruchlandung mit Radium ist nicht die einzige.  Auch Röntgenstrahlen bezeichnet er als Akutmittel:

"4. X-Ray: ..."

Röntgenstrahlen verursachen Stahlenschäden. Schon wieder Isopathie! Und die Nummer 6, Cesium, ist ebenfalls voll daneben:

6. Caesium:

Cesium ist doch genau das, was aus den Reaktoren ausgetreten ist.


Krass ist auch diese Ankündigung:

"Die geistigen Hintergründe von Krebserkrankungen
Geistige Hintergründe der Erdbebenkatastrophe in Japan"


"Geistige Hintergründe von Krebserkrankungen" stinkt geradezu nach Ryke Geerd Hamers Psychoterror.

Was soll man unter "geistigen Hintergründen der Erdbebenkatastrophe in Japan" verstehen? Ist Mutter Erde beleidigt wegen des japanischen Fernsehprogramms, oder was?

Der Herr Heilpraktiker ist übrigens auch als Ausbilder in Sachen Homöopathie tätig. Wie will er das, wenn er nicht mal Homöopathie sauber auf die Reihe kriegt, von Strahlenschäden ganz zu schweigen?


Ich glaube, wir sollten dem japanischen Innenministerium eine Notiz schicken, sicher ist sicher.
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Richfield

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Disaster aid puts new face on U.S. military
« Reply #73 on: March 27, 2011, 10:40:43 PM »

We should keep this in the archives. It reflects many details untold.

[*quote*]
Monday, March 28, 2011

Disaster aid puts new face on U.S. military

SENDAI (AP) Just one year after tensions over U.S. military bases in Japan forced out Prime Minister Yukio Hatoyama, a relief mission mounted by American soldiers after the earthquake and devastating tsunami is showing a new and welcome face for troops the Japanese have hosted — sometimes grudgingly — for decades.

Helping hands: Marine Alex Lay (front) leads a team of U.S. servicemen unloading hardware to install hot showers at a makeshift shelter for evacuees in Higashimatsushima, Miyagi Prefecture, on Saturday. AP PHOTO

Roughly 20,000 U.S. troops have been mobilized in "Operation Tomodachi," or "friend." It is the biggest bilateral humanitarian mission the U.S. has ever conducted in Japan, its most important ally in Asia, and it is ramping up fast.

As logistics gradually improve, U.S. troops have been moving farther into hard-hit zones and providing tons of relief supplies and badly needed manpower to help the hundreds of thousands of Japanese whose lives were shattered in the March 11 disaster.

In a part of Japan that hosts few U.S. bases, the Americans in uniform are a high-profile presence.

"To be honest, I didn't think much about the U.S. troops until now," said Arika Ota, 29, who works at an amusement center in the coastal city of Sendai. "But when I see them working at the airport every day, I'm really thankful. They are working really hard. I never imagined they could help us so much."

The Sendai Airport cleanup is one of the troops' most visible — and successful — operations so far.

Now, the runways are clear enough to handle large cargo planes, the tossed-about cars have been placed in rows and the second floor houses a command center.

Capt. Robert Gerbract, who is in charge of the U.S. Marines' cleanup operations, said that when he arrived last week he felt like he had stepped back in time.

"It looked like if you had left an airport alone for 1,000 years. It was like an archaeological site. It was hard to figure out where to begin," Gerbract, an Iraq veteran from Wantaugh, N.Y., said as he looked out at the runway from the marines' makeshift command center in the departure lounge.

For marines like Gerbract, it is a satisfying assignment.

"I'd much rather be carrying relief food packages than a rifle, to be honest," he said.

The marines are just one facet of the U.S. operation.

• Within days of the tsunami, the USS Ronald Reagan was stationed about 160 km off Japan's northeastern shore. It had to reposition itself due to radiation from the crippled Fukushima No. 1 nuclear facility but is now sending sorties to hard-hit towns. The U.S. Navy has 19 ships, 140 aircraft and 18,282 personnel assigned to assist in the operation. It is sending barges filled with fresh water to help cool the seawater-soaked reactor site.

• The air force has opened its bases for relief flights. Its transport planes have flown dozens of missions and its fighters have flown over the devastation in search of survivors. Two of its aircraft have helped Japanese officials monitor the nuclear plant.

• Nearly 500 soldiers with the U.S. Army in Japan, which has fewer troops in the country than the other branches, have delivered blankets and other supplies and are conducting support and refueling for military helicopter operations.

The U.S. forces stress that they are not taking a lead role. That is being done by Japan itself, which has mobilized more of its troops than at anytime since World War II.

"What we're doing is coordination with the Japanese army (Ground Self-Defense Force)," said gunnery Sgt. Leo Salinas, of Dallas. "Every mission we do is a bilateral mission. They are all Japanese-led and under Japanese initiative. These guys are our allies and, more than that, they are our friends. Whatever they want us to do, we will do."

The Japanese public has usually been pro-America and generally sees the military presence as a benefit.

But the relationship is complicated by a strong pacifist undercurrent in public opinion borne from World War II. Japan's own military is strictly limited to national self-defense and many Japanese feel the U.S. presence could make their country a target or draw Japan into a conflict involving American troops over Taiwan or other flash points.

Even at the shelters where crucial U.S. help is arriving, some Japanese expressed mixed feelings about the troops.

"I feel thankful that they are helping us," Yoko Hiraoka, 40, said as a convoy of U.S. Marines arrived at her evacuation center in Higashimatsushima, Miyagi Prefecture, on Saturday. The marines set up showers, which the evacuees had lacked for two weeks.

"But I still have reservations about having U.S. troops in Japan," Hiraoka said. "I'm happy today, and I appreciate their help, but it doesn't fundamentally change the way I feel."

About 50,000 U.S. troops are stationed throughout Japan under a mutual security treaty signed in the 1960s. Tokyo strongly supports the alliance, because it saves Japan money on defense and serves as a powerful deterrent in the region, particularly as China's military strength and economic clout rise.

But opposition to the bases is high in Okinawa, a strategically important outpost that hosts more U.S. troops than any other part of Japan.

That concentration of forces — including the marines who make up the bulk of the on-the-ground assistance in the disaster-hit area — is an endemic source of friction with local residents, who complain of noise, overcrowding, the danger of accidents and base-related crime.

Tensions between the marines and Okinawans boiled over in 1995, when two marines and a sailor raped a local schoolgirl. The outrage from that attack led to an agreement that the U.S. military would reduce its presence in Okinawa.

Both sides agreed to close down Marine Corps Air Station Futenma, an airfield in the middle of a heavily populated area that has long symbolized the military burden for Okinawans.

But after more than a decade, the base remains open. Washington wants to replace Futenma with another facility on Okinawa before relocating 8,500 marines to the U.S. territory of Guam, as it has agreed to do by 2014. But year after year, the Okinawans strongly oppose the construction of any new facilities.

Unable to make any headway in the dispute, Hatoyama was forced to resign last year.

Koichi Nakano, a political science professor at Sophia University in Tokyo, said he believes the disaster relief mission will help build good will, but does not expect it to have much impact in Okinawa.

"The good will of the Japanese to the Americans . . . even to the American presence in Okinawa, has not really been a problem of the mainland," he said.

"The problem remains Okinawa. The Okinawans will be saying, 'Of course it's good what the Americans did, but why do the bases have to be in Okinawa?' "
[*/quote*]

Source:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110328a6.html


Insanity never ends:

"But I still have reservations about having U.S. troops in Japan," Hiraoka said. "I'm happy today, and I appreciate their help, but it doesn't fundamentally change the way I feel."

History tends to repeat itself.
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Omegafant

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Re: Disaster aid puts new face on U.S. military
« Reply #74 on: March 28, 2011, 05:41:20 PM »

[*quote author=Richfield link=topic=6947.msg15716#msg15716 date=1301265643]

"But I still have reservations about having U.S. troops in Japan," Hiraoka said. "I'm happy today, and I appreciate their help, but it doesn't fundamentally change the way I feel."
[*/quote*]

Wenn selbst die Opfer des Erdbebens so dämlich sind, geht es ihnen offensichtlich noch immer viel zu gut. Allerdings ist das auch eine Frage der geistigen Verarbeitungsfähigkeit und der Indoktrination. In Japan und in Deutschland das gleiche Trauerspiel. 

In der Aargauer Zeitung ist eine interessante Meldung:

http://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/lebensmittel-importe-aus-japan-schweiz-fuehrt-zwangskontrollen-ein-106385593

[*quote*]
Aktualisiert am 27.03.11, um 20:15

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verschärft die Vorschriften für Nahrungsmittel-Importe aus Japan. Neu werden alle Lebensmittel besonderen Kontrollen unterzogen.

Die Tests auf Radioaktivität müssen bereits in Japan selbst erfolgen. Über das Ergebnis wird ein schriftlicher Nachweis verlangt, dass die Produkte nicht verstrahlt sind. Das bestätigt das BAG gegenüber der Zeitung «Der Sonntag».

«Es dürfen nur noch Lebensmittel mit einem Zertifikat der japanischen Behörden in die Schweiz importiert werden», sagte BAG-Sprecherin Sabina Helfer gegenüber der Zeitung.
[*/quote*]

Interessant weil... die Messungen bereits in Japan erfolgen müssen. Wieviele Protokolle werden da wohl gefälscht sein? In Deutschland wurde nach Tschernobyl ein Zug mit Molkepulver herumgefahren: 5300 Tonnen!

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522048.html

[*quote*]
24.11.1986 

GIFTMÜLL
Her mit dem Zeug

Die Bundesbahn unterhält ungenehmigte Zwischenlager für Industrieabfälle. *

Die Gleisanlagen im malerischen Inntal zwischen Rosenheim und Waldkraiburg gleichen streckenweise einem Eisenbahnfriedhof. 260 Güterwagen rosten vor sich hin, "lauter alte Geräte", wie ein Sprecher der Deutschen Bundesbahn (DB) weiß.

Gelegentlich wird die seltsame Wagenburg von der Bahnpolizei "bestreift", aber sonst regt sich nichts. Seit Monaten hat keine Lokomotive die Waggons mehr bewegt, das war auch nicht beabsichtigt.

Die gedeckten Güterwagen bergen westdeutschen Tschernobyl-Müll: 5300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Molkepulver.
[*/quote*]

Will man nach dem Kanban-Prinzip das verseuchte Zeug so lange unterwegs halten, bis die Radioaktivität abgeklungen ist oder jemand den Betrug nicht bemerkt und das Zeug in der Verkauf läßt? Wir leben in interessanten Zeiten.

Die Aargauer Zeitung ist übrigens in der Schweiz. Die Verhältnisse in Deutschland dagegen... Wer weiß, was uns da noch alles bevorsteht...

Der Umgang mit der Radioaktivität und mit den Opfern ist in Deutschland etwas besonderes. Wenn schon die Japaner sich so blöde anstellen, die Deutschen können das alles noch viel besser. Vor allem die im Fernsehen. So gäbe es durchaus die Möglichkeit, den Japanern zu helfen, doch das deutsche Zwangsfernsehen (frühere Amtsbezeichnungen ARD und ZDF) berichtet nicht darüber. Erst als der Spiegel die Sache auffliegen läßt (http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,753310,00.html ), gibt es eine Reaktion: eine Pressemitteilung

http://www.presseportal.de/pm/29876/2015217/ard_radio_tv

[*quote*]
Pressemappe

ARD Radio & TV
26.03.2011 | 16:15 Uhr

ARD Stellungnahme zu Spiegel-online-Artikel "ARD verärgert Japan-Helfer"

Köln (ots) - Stellungnahme der ARD zum Spiegel-online-Artikel "ARD verärgert Japan-Helfer"

Selbstredend verlässt sich die ARD bei ihrer Entscheidung hinsichtlich möglicher Spendenaufrufe zu Japan nicht alleine auf die Einschätzung ihres langjährigen Kooperationspartners "Bündnis Entwicklung hilft". Auch das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, DZI, weist darauf hin, dass die Mehrheit der erfahrenen Hilfsorganisationen sich bisher dagegen entschieden habe, eigenes Hilfspersonal oder Hilfsgüter nach Japan zu bringen. Japan verfüge über hochentwickelte Strukturen des staatlichen Katastrophenschutzes und über leistungsfähige zivilgesellschaftliche Hilfsstrukturen. Diese Einschätzung wird auch vom Kooperationspartner "Bündnis Entwicklung hilft" geteilt, mit dem die ARD seit Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegt. Wenn sich die Lage in Japan allerdings ändert und die japanische Regierung oder zivilgesellschaftliche Organisationen in Japan um Unterstützung bitten, wird die ARD umgehend auch aktive Spendenaufrufe für Japan prüfen. Im Augenblick verweist die ARD beispielsweise auf ihrer online-Seiten tagesschau.de und bei Zuschaueranfragen auf eine Reihe von Organisationen, die Spenden für Japan sammeln, darunter auch auf die "Aktion Deutschland Hilft".

Pressekontakt:
ARD-Pressestelle (WDR)
Tel.:0221-220 8209
0172 2531118
Pressestelle@ARD.de
[*/quote*]

Mehrere hunderttausend Menschen sind obdachlos, die Nahrungsvorräte sind am Ende und es gibt kaum noch Trinkwasser. UND DA gibt es dann noch etwas zu prüfen!? Sind die bei der ARD zu blöde, ihre eigenen Meldungen anzusehen? Das Gebiet um Fukushima war anscheinend eines der größten japanischen Anbaugebiete für Gemüse. Wenn ausgerechnet dieses Gemüse verstrahlt ist und nicht gegessen werden kann, was dann? Da muß Nachschub her, und zwar dalli!

Nachschub auch beim Fernsehen. Die gesamte Führungsmannschschaft muß vollständig ausgetauscht werden. Die glauben doch wohl nicht, daß Baden-Württemberg die einzige Pfeifendeponie ist, in der die Hohlkörper weggeräumt werden.
Wie übel das beim Fernsehen ist, sieht man am WDR. Der fiel gerade gewaltig auf die Nase:

"Eine juristische Zwischenbilanz"
http://www.kindersprechstunde.at/

Peinlichkeit ohne Ende: Jene Frau Hieronymi, die sich bei der ARD beschwert, ist die Vorsitzende des Rundfunkrats des WDR. Am 2.12.2009 wurde sie gewählt:
http://www.wdr.de/unternehmen/senderprofil/gremien/rundfunkrat/rueckblick_sitzung_512.jsp

2011, das ist jetzt, hat der WDR den Vorsitz in der ARD. Wenn das nicht peinlich ist, was dann!?


So, und jetzt zurück zu der Frage nach dem blöde sein: Wie soll ein Mensch sich richtig entscheiden können, wie soll er wissen, was er tun muß oder nicht, wenn man ihn von oben mit ideologiegetränktem Müll und mit Verdrehungen, Lügen und Schrott einpökelt? Die Japaner sind nicht absichtlich blöde und die Deutschen auch nicht. Von den Regierungen und den Medien kann man das allerdings nicht sagen. Also hilft nur eines: selbst anpacken!

Venceremos! *


* und DAS üben wir jetzt mal öfter!
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RubyCat

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Lieber Herr Atomreaktor, hier spricht Wagner
« Reply #75 on: March 28, 2011, 10:23:50 PM »

Lieber Herr Atomreaktor,

hier spricht Wagner. Wagner von der BILD-Zeitung. Wagner, Franz-Josef Wagner. Der mit dem großen Mundwerk, der die Briefe schreiben tut. Diesmal, Herr Atomreaktor, geht es um Sie.

Damit sie wissen, was in der BILD steht, hebe ich Ihnen den Brief der heutigen Ausgabe auf:

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/post-von-wagner-17116630.bild.html
[*quote*]
Post von Wagner
Liebe „German Angst“,
28.03.2011 01:16 Uhr

ich glaube, dass Du die Wahl in Baden-Württemberg mitentschieden hast. Der Begriff „German Angst“ klingt zwar deutsch, kommt aber aus dem englischen Wortschatz. Es gibt nur vier deutsche Worte, die englische Umgangssprache wurden. Kindergarten, Rucksack, Weltschmerz, „German Angst“.

„German Angst“ ist der englisch-amerikanische Begriff für das ängstliche, hysterische Verhalten einer Nation. In den 80er-Jahren, beim sogenannten Walsterben, tauchte der Begriff das erste Mal auf.

Angst ist kein schlechter Charakterzug. „Wer keine Angst hat, der hat keine Fantasie“, sagen die Philosophen. Angst schärft die Sinne.

Wovor hatten wir Deutschen in den letzten Jahren Angst? Nach dem Fall der Mauer hatten wir Angst vor der Vogelgrippe, BSE, dem Rinderwahn und dem Klimawandel.

Jetzt haben wir Angst vor radioaktiv verseuchter Luft.

250 000 Atomkraftgegner demonstrierten in Deutschland am Wochenende, in Tokio, der 40-Millionen-Stadt, demonstrierten zur gleichen Zeit nur kümmerliche tausend.

In unserer Luft ist nichts, unsere Luft ist rein. Vor lauter Angst gehen wir auf die Straße, vor lauter Angst wählen wir grün.

Dies ist keine vorweggenommene Wahlanalyse. Es ist eine Beschreibung von „German Angst“.

Wie wählen hysterisch die Grünen, weil wir Angst haben. Wir wählen die Grünen, weil wir glauben, dass sie uns vor dem Atommüll retten können.

Diese verrückte Stimmungslage bezeichnet „German Angst“.
Die Angst hat mitgewählt.

Herzlichst

F. J. Wagner
[*/quote*]


Franz-Josef Wagner, lieber Herr Atomreaktor, kriegt für die Briefe Geld. Wieviel, das wissen wir nicht. Auch wenn er nichts kriegen würde, wäre das immer noch zuviel. Wenn wir diese Briefe sehen, wir jedenfalls kriegen dann einen zuviel.

Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, Herr Atomreaktor, aber haben Sie nicht ein bißchen Angst, daß das Plutonium Sie umbringt? Wenn die schmutzige Bombe hochgeht, dann ist es doch aus mit Ihnen. Dann kriegen Sie ein Drecksbegräbnis mit Sand und Beton, und kein Schwein kümmert sich mehr um Sie. Ein paar hundert Quadratkilometer menschenfreie Zone kriegen Sie noch, und wer dableibt, der geht über die Planke. Ist doch nicht schön, oder?

Deswegen meine Frage: Wie fühlen Sie sich? Haben Sie Angst? Gibt es ein Leben nach dem GAU? Gibt es ein Leben nach dem Super-GAU?

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RubyCat

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Kollateralschaden im Hinterhof
« Reply #76 on: March 28, 2011, 10:58:25 PM »

So ein kleines bißchen Mehr an Qualität täte der BILD keinen Schaden. Zum Beispiel Nachhilfe in Englisch, das wäre was. Wenn Franz-Josef Wagner im intellektuellen Hinterhof der BILD behauptet

[*quote*]
Es gibt nur vier deutsche Worte, die englische Umgangssprache wurden. Kindergarten, Rucksack, Weltschmerz, „German Angst“.
[*/quote*]

,also nee, da packt Einen die Verzweiflung. Es gibt so viele Begriffe aus dem Deutschen. Zum Beispiel in der Medizin. Ein Anatomiebuch, ich glaube, aus Leipzig, das vor über 100 Jahren auch in den USA große Bewunderung fand, hat daran entscheidenden Anteil.


[*quote*]
"German Angst" ist der englisch-amerikanische Begriff für das ängstliche, hysterische Verhalten einer Nation.
[*/quote*]

Was ist dann erst von "German Journalist" zu halten, Synonym für Tiefstleistung?


Nicht bloß im Englischen, auch in der restlichen Welt ist Franz-Josef Wagner anscheinend kein großerer Wanderer. Was PR ist, scheint er nicht zu wissen:

[*quote*]
In den 80er-Jahren, beim sogenannten Walsterben, tauchte der Begriff das erste Mal auf.
[*/quote*]

Überall gibt es Unfähige. Auch bei Journalisten. In den USA gibt es aber noch eine ganz besondere Spezies: PR-Agenten. In den USA schreiben mehr Menschen PR als es dort Journalisten gibt.

Industrie und Handel halten sich ihre Schreiberlinge. Kritik am Abholzen oder an Chemiegiften, die Wälder zerstören, werden von der PR mit miesesten Methoden niedergewalzt. Dazu gehören auch Diffamierungskampagnen mit Begriffen wie "German Angst". Auch der Herr Franz-Josef Wagner paßt sehr gut in das Bild eines PR-Agenten für die Atomindustrie. Ob er das wohl weiß?


*quote*]
Wovor hatten wir Deutschen in den letzten Jahren Angst? Nach dem Fall der Mauer hatten wir Angst vor der Vogelgrippe, BSE, dem Rinderwahn und dem Klimawandel.
[*/quote*]

Ach, dann gibt es die Vogelgrippe nicht? BSE gibt es nicht? Den Klimawandel gibt es nicht? Schon mal über die Folgen nachgedacht? Wenn das Eis an den Polen schmilzt, dazu noch die Gletscher und das Eis in Himalaya und Grönand, wo fließt das Wasser denn hin? Südseeinseln saufen ab, große Riffe sterben. Die Natur um uns herum ist faulender Kadaver.

Aber wir sollen laut Franz-Josef Wagner keine Angst haben?


[*quote*]
Jetzt haben wir Angst vor radioaktiv verseuchter Luft.

250 000 Atomkraftgegner demonstrierten in Deutschland am Wochenende, in Tokio, der 40-Millionen-Stadt, demonstrierten zur gleichen Zeit nur kümmerliche tausend.
[*/quote*]

Die Atomkraftgegner in Deutschland haben einen Grund zum Demonstrieren: die wollen, daß die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. In Japan ist das schon zu spät. Fukushima ist schon im Eimer.

Daß es zwischen Deutschland und Japan einen Unterschied gibt, übersieht der Herr Franz-Josef Wagner auch: In Japan ist radioaktives Material in der Luft. Da bleibt man besser in der Wohnung. In Deutschland KANN man auf die Straße gehen, in Japan würde man sich damit umbringen.


[*quote*]
In unserer Luft ist nichts, unsere Luft ist rein. Vor lauter Angst gehen wir auf die Straße, vor lauter Angst wählen wir grün.
[*/quote*]

Die Luft ist aber schon nicht mehr so sauber wie vor der Katastrophe in Fukushima. Die Verseuchung in der Luft durch Tschernobyl hat damals auch in bißchen gebraucht, bis sie hier war. Dafür bleibt sie dann auch - im Boden und in Pflanzen und im Fleisch.


[*quote*]
Wir wählen die Grünen, weil wir glauben, dass sie uns vor dem Atommüll retten können.
[*/quote*]

Quatsch. Die Grünen wollen die Atomkraftwerke abschalten. Eben das wollen CDU und FDP nicht. Was bleibt da anderes übrig als die Gegner von CDU und FDP zu wählen? Außer, man schaltet die Kernkraftwerke selbst ab.
« Last Edit: April 18, 2011, 09:13:18 AM by el_Typo »
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ama

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[*QUOTE*]
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Gemeinsame Presseerklärung von foodwatch und Umweltinstitut München e.V.

Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht -
Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht


Berlin/München, 29. März 2011

Sehr geehrter Herr Müller,

die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf "verstärkte Kontrollmaßnahmen" und "spezielle Schutzstandards" - sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden. War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft.

Zwar gibt es in Europa derzeit keinen Anlass zur Sorge über hochbelastete Produkte aus Japan im Handel  - dies rechtfertigt jedoch weder die lückenhafte Informationspolitik der Bundesregierung noch die Heraufsetzung der Grenzwerte. "Die Ministerin redet nur von verstärkten Kontrollen und verschweigt, dass gleichzeitig die Sicherheitsstandards für japanische Lebensmittel gesenkt wurden. Frau Aigner enthält der Öffentlichkeit wichtige Informationen vor - so gewinnt sie sicher nicht das Vertrauen der Bürger", sagte Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. "Es ist absurd, in der jetzigen Situation Grenzwerte für japanische Lebensmittel zu erhöhen, um sie in die EU einführen zu können" erklärte Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München e.V.

Beide Organisationen sprachen sich dafür aus, einen kompletten Importstopp zu verhängen. "Unsere Solidarität gehört derzeit den Opfern der Katastrophe in Japan, und diese Maßnahme wäre bestimmt kein großer Schaden für die japanische Wirtschaft", so Christina Hacker vom Umweltinstitut München. Ohnehin sind die Einfuhrmengen für Lebensmittel aus Japan nach Europa nur sehr gering.

Für Lebensmittel und Lebensmittelimporte gelten für Cäsium 134 und 137 üblicherweise Höchstwerte von 370 Becquerel/Kilogramm für Säuglingsnahrung und Milchprodukte sowie von 600 Becquerel/Kilogramm für andere Nahrungsmittel (EU-Verordnung 733/2008). Mit der Eilverordnung 297/2011, in Kraft getreten am 27. März 2011, hat die Europäische Kommission diese Grenzen für Produkte aus den betroffenen japanischen Regionen deutlich heraufgesetzt: auf 400 Becquerel/Kilogramm für Säuglingsnahrung, auf 1000 Becquerel/Kilogramm für Milchprodukte und auf 1250 Becquerel/Kilogramm für andere Nahrungsmittel. Bestimmte Produkte wie Fischöl oder Gewürze dürfen diesen Wert sogar um das Zehnfache übersteigen, also bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm belastet sein - ein 20-faches des bisherigen Limits.

Hintergrund für die Anhebung ist die nach der Tschernobyl-Katastrophe im Jahr 1987 erlassene EU-Verordnung 3954/1987. Demnach können im Falle eines "nuklearen Notstandes" die Höchstgrenzen für die zulässige radioaktive Belastung von Lebensmitteln angehoben werden, um einer Nahrungsmittelknappheit vorzubeugen. "Diese Regelung jetzt in Kraft zu setzen, ist absurd, denn es gibt in Europa keinen nuklearen Notstand und erst recht keine Nahrungsmittelknappheit. Importe aus Japan spielen für die Versorgungssicherheit der europäischen Bürger überhaupt keine Rolle", sagten Thilo Bode und Christina Hacker.

Links:
-          Bisherige Grenzwerte (EU-Verordnung 733/2008):  http://bit.ly/hzdjsP
-          EU-Eilverordnung 297/2011: http://bit.ly/hgjgE9
-          Neue Grenzwerte (EU-Verordnung 3954/1987): http://bit.ly/g0DsJF
-          foodwatch: http://www.foodwatch.de
-          Umweltinstitut München: http://www.umweltinstitut.org

Pressekontakte:

foodwatch e.V.
Martin Rücker
E-Mail: presse[bat]foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 - 23
Fax: +49 (0)30 / 24 04 76 - 26

Umweltinstitut München e.V.
Christina Hacker
E-Mail: ch[bat]umweltinstitut.org
Tel.: +49 (0)89 / 30 77 49 - 0
Fax: +49 (0)89 / 30 77 49 - 20
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[*/QUOTE*]


Hier nochmal ganz deutlich: die Grenzwerte wurden erhöht.
Nicht die MESSWERTE, sondern die Grenzwerte!


kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137

BISHER ZULÄSSIG: maximal 600 Becquerel/Kilogramm
JETZT ZULÄSSIG: bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte


So etwas nennt man Staatsbetrug.

Und das ist kein Einzelfall, es hat Methode.


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RubyCat

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1000 radioaktive Leichen konnen nicht geborgen werden
« Reply #78 on: March 31, 2011, 02:33:17 PM »

[*quote*]
Thursday, March 31, 2011

Up to 1,000 bodies left untouched within Fukushima no-go zone

Radiation fears have prevented authorities from collecting as many as 1,000 bodies of victims of the March 11 earthquake and tsunami from within the 20-km-radius evacuation zone around the stricken Fukushima nuclear plant, police sources said Thursday.
[*/quote*]

more:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110331x1.html
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ama

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Jablokow: Ein zweites Tschernobyl kommt näher
« Reply #79 on: April 01, 2011, 11:03:30 AM »

[*QUOTE*]
---------------------------------------------------------------------------------------
1.4.2011
Pressemitteilung
 
Von Tigern und Reaktorherzen
Ausgabe 2/2011 des Umweltmagazin zeo2 erschienen


Berlin 01. April 2001: Es war ein fast prophetischer Satz:
"Ein zweites Tschernobyl kommt näher", sagte der russische Atomexperte und Biologe Alexej Jablokow, als die zeo2-Redaktion ihn Ende Februar zum Thema "25 Jahre Tschernobyl" interviewte.

Die Aussage des früheren Umweltberaters von Michail Gorbatschow und Boris Jelzin bezog sich auf die letzte Frage des Interviews. zeo2:
"Herr Jablokow, kann unser Gedenken am 25. Jahrestag von Tschernobyl die Energiepolitik der Welt ein wenig vernünftiger machen".

Antwort Jablokow:
"Die Zahl der Unfälle und Vorkommnisse geht nicht zurück, denn die Atomanlagen werden immer älter, die Laufzeiten hat man sogar noch verlängert. Man kann aus einem alten aber kein neues Auto machen. Deshalb rückt ein zweites Tschernobyl nicht weiter weg. Im Gegenteil: Es kommt näher!"


Zwei Wochen später erschütterten ein gewaltiges Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami Japan, die Welt und die Atomanlagen an der Pazifikküste. Block I des Atomkomplexes von Fukushima war 1971 in Betrieb gegangen und hatte im Februar 2011 eine Laufzeitverlängerung um zehn Jahre erhalten.
 
***
 
Die Atomkatastrophe in Japan wird in der neuen Ausgabe von zeo2 in zwei Kommentaren analysiert, die in allerletzter Minute am Tag der Drucklegung noch ins Blatt gehoben wurden. DUH-Atomexperte Gerd Rosenkranz schreibt: „Nie wieder wird in diesem Land eine Partei mit einer Pro-AKW-Haltung in einen Wahlkampf ziehen. Der Kampf ist entschieden. Schlimm genug, dass dazu ein Jahrhunderterdbeben am anderen Ende der Welt notwendig war.“ Chefredakteur Manfred Kriener kommentiert: „Die alte Sowjetunion konnte Tschernobyl noch hinter dem Eisernen Vorhang verstecken. In Japan erlebt die Welt diese Katastrophe wie in Zeitlupe. Wir können der Wucht der Ereignisse nicht ausweichen. Wir fiebern mit, denken an die hilflosen Helfer und beobachten mit angehaltenem Atem die Wettervorhersage.“
 
***
 
Alle anderen Themen scheinen derzeit hinter der Atomkatastrophe zu verblassen. Doch der große Rettungsplan für den Tiger – die Titelgeschichte von zeo2 – bringt einen Hauch Optimismus in eine aus den Fugen geratene Welt: Gelingt die Rettung der größten und schönsten Raubkatze, die die Evolution hervorgebracht hat?

Über Jahrhunderte hielten Tiger und Menschen ein fragiles „Gleichgewicht des Schreckens“ – mehr als eine Million Menschen fielen dem Raubtier zum Opfer. Dann schlug der Mensch zurück und dezimierte den Tiger durch Jagd und Zerstörung seines Lebensraums auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Verbreitung.
Jetzt steigen die Bestände endlich wieder. Zuletzt wuchs die Tigerpopulation in den indischen Reservaten um 12 bis 20 Prozent. Die zeo2-Titelgeschichte widmet sich der „Faszination Tiger“ und seiner Bedrohung durch neue Staudämme und alte chinesische Potenzmittel, durch Wilderer und Fallensteller. Das auf dem Tigergipfel in St. Petersburg beschlossene Aktionsprogramm inklusive 380 Millionen Dollar Tiger-Nothilfe soll dem Bestand wieder auf die Tatzen helfen.

Schauspieler Hannes Jaenicke schreibt in einem Namensbeitrag über sein Misstrauen in Naturschützer wie Wladimir Putin, dem Hausherrn des Tigergipfels, der selbst „noch auf Bärenjagd geht und großkalibrig im Wald rumballert“. Aber er hat auch ein wenig Hoffnung, denn „Tiger sind faszinierende Tiere. Sie sind genau wie Haie, Eisbären oder Gorillas, über die ich meine Filme gemacht habe, schillernde Stellvertreter des großen Jackpots der Natur. Sie repräsentieren als so genannte flagship-Species ihre angegriffenen und zerstörten Ökosysteme. Jeder kennt sie und sie gehen uns unter die Haut.“
 
Weitere Themen in der neuen Ausgabe von zeo2:
-         Klimaforscher Stefan Rahmstorf: Was tun nach Cancún?
-         Wolfram König, Chef des Bundesamts für Strahlenschutz: Keine Billiglösung für Atommüll
-         Strom ist politisch: Die Ökostrom-Anbieter nach Fukushima.
-         Klima- gegen Naturschutz: Der Konflikt um Flächen für erneuerbare Energien eskaliert.
-         Zwerge unter Krebsverdacht: Die Risiken der Nanotechnologie
 

zeo2 gibt es am gut sortierten Bahnhofskiosk aller größeren Städte und im Abonnement
http://www.zeozwei.de
---------------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]
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ama

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Fukushima: Rindfleisch ist jetzt auch radioaktiv.
« Reply #80 on: April 01, 2011, 11:15:06 AM »

Es war nur eine Frage von Tagen, bis auch die Tiere über ihr Futter so viel radioaktives Material aufgenommen haben, daß auch sie strahlen.

[*QUOTE*]
------------------------------------------------------------------------------
Radiation detected in beef, vegetables

Radiation exceeding safety standards has been detected in beef from Fukushima and vegetables from Ibaraki, Tochigi and Chiba prefectures.
[...]
Friday, April 01, 2011 05:09 +0900 (JST)
------------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/01_05.html


Als nächstes sind alle Tiere im Umkreis des Kraftwerks UND in der Windzone betroffen. Das war zu erwarten. Was aber übersehen wird: Es trifft nicht nur die Nutztiere, sondern ALLE Tiere, vom Regenwurm bis zu Affen, Katzen und Vögeln.

Es wird ein lautes Schweigen.
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Borodor

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Tiefer Riß im Reaktor
« Reply #81 on: April 02, 2011, 11:13:03 PM »

Die Meldung verschweigt etwas:

[*quote*]
Radioactive water continues to leak into sea

Highly radioactive water continues to leak into the sea through a crack in a pit at the troubled Fukushima Daiichi power plant, despite ongoing work to pour concrete into the pit to stop the leakage.

The plant operator, Tokyo Electric Power Company, found water between 10 and 20 centimeters deep in the pit on Saturday morning. The pit is located near the water intake of the No.2 reactor and contains power cables.

The surface of the water in the pit was found to have a radiation level of over 1,000 milisieverts per hour. To fill in the crack in the pit, the utility firm began pouring in concrete at 4:30 PM on Saturday.

But even more than 6 hours later, the amount of water flowing into the pit was so large that the injected concrete had not solidified yet, allowing radioactive water to leak into the ocean.

The power company will try other measures on Sunday morning to stop water from entering the pit. It will use a particular kind of polymer which will absorb the water.

The power firm says the pit is connected to the trench of the No.2 reactor's turbine building.

Last Sunday, the radioactive density of water in the reactor's turbine building was found to be about 100,000 times higher than the normal level.
[...]

Sunday, April 03, 2011 01:41 +0900 (JST)
[*/quote*]

Quelle:
http://www3.nhk.or.jp/daily/english/03_01.html

Wenn der Beton nicht fest wird, weil das Wasser zu schnell fließt, wieviel Wasser fließt da wohl raus? Und wie tief und wie breit ist der Riß, aus dem das Wasser stammt?

Die radioaktive Wolke im Wasser reicht schon 40 km weit in die See, sagt die Meldung von N24.

In Japan geht man jetzt von Massenumsiedlungen für die Bevölkerung aus. Was wir vorausgesagt hatten.


Tepco, die Mörderbande, die das Kraftwerk betreibt, gibt den Arbeiter nicht mal genug zu essen: zwei Malzeiten am Tag. Die Arbeiter schlafen im Gebäufes des Kraftwerks, also in einer hoch verstrahlten Umgebung. Die Arbeiter wissen, daß sie die Arbeit nicht überleben werden.

Es ist immer von "50 Helden" die Rede, aber das ist falsch. Es sind mehrere hundert Arbeiter. Die Zahlenangaben schwanken zwischen 600 und 900 Mann. Eine Schicht hat rund 50 Mann.

Wenn die Männer zu erschöpft sind oder schon im Sterben liegen, wer macht dann die Arbeit? Die 900 Mann werden bald verbraucht sein. Tepco sucht schon neue! Angeblich bietet Tepco 3500 Euro pro Schicht.

In einem alten Film ist der Held ein Mann, der todkrank ist und zur Rettung seiner Familie einen Mordauftrag übernimmt. Das Geld soll seine Famile bekommen. Wird es das gleiche in Japan geben? Todkranke werden zur Rettung ihrer Familien in den Reaktor gehen und das Geld dafür geht an ihre Hinterbliebenen?

Warum schickt man nicht endlich die gesamte Führungshierarchie von Tepco in den Reaktor? Höchste Zeit, diesen Massenmördern ihr Werk subkutan zu präsentieren.

Der japanische Staat, heißt es, will Anteile von Tepco kaufen? Wozu denn? Die Schulden von Tepco an die japanische Nation und an die anderen Nationen sind doch bereits so hoch, daß Tepco diese Schul auch in tausenden von Jahren nicht abbezahlen könnte. Zu viel Blut klebt an den Händen der Verbrecher. Sofortige Zwangsenteignung, auch des gesamten Besitzes der Anteilseigner und der Führungshierarchie von Tepco, DAS ist die einzige sinnvolle Maßnahme.

Edano, der Regierungssprecher, der immer im Blaumann auftrat, tut es nicht mehr. Jetzt trägt er wieder seinen schmucken Anzug. Warum? Den Blaumann trug er aus Solidarität mit den Arbeitern und den Opfern, hieß es. Und? Ist diese Solidarität jetzt vorbei? Jetzt fängt die Katastrophe doch erst an!

Die ganze japanische Regierung gehört in Blaumänner gesteckt. Zwangsweise!

Die gesamte Psychopathie der asiatischen Denkweise wird bei dieser Katastrophe deutlich, am Verhalten der Extremsoziopathen andert sich jedoch nichts, kein bißchen.














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ama

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Kazuhiko Kokubo und Yoshiki Terashima sind tot.
« Reply #82 on: April 03, 2011, 07:57:46 AM »

Kazuhiko Kokubo und Yoshiki Terashima sind tot.

http://www.tepco.co.jp/en/press/corp-com/release/11040302-e.html

[*QUOTE*]
---------------------------------------------------------------------------
Press Release (Apr 03,2011)
Employees of TEPCO Who Were Missing at Fukushima Daiichi Nuclear Power Station

Due to the Tohoku-Taiheiyou-Oki Earthquake which occurred on March 11th
2011, two TEPCO employees, who had been working at the turbine building
of Unit 4 for site investigation, went missing.
We had put all our strengths to search them, and approximately at 3:25 pm
and at 3:53 pm, today, March 30th, 2011, those employees were found at
the basement of the turbine building and we confirmed their death
yesterday.
We would like to offer our deep regret that our workers died while
working at the plant and heartfelt condolences to the bereaved families.

[Deceased Employees of TEPCO]

Kazuhiko Kokubo (Age: 24) Operation Management Department One,
Fukushima Daiichi Nuclear Power Station
Yoshiki Terashima (Age: 21) Operation Management Department One,
Fukushima Daiichi Nuclear Power Station
---------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]
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el_Typo

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TepCo = mass murderers, the lead coffins are rolling in
« Reply #83 on: April 03, 2011, 09:44:07 AM »



the death of a nation

TepCo = mass murderers, the lead coffins are rolling in
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Zoran

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Land kaufen für eine menschenfreie Zone
« Reply #85 on: April 03, 2011, 11:17:10 PM »

Eine bemerkenswerte Idee:

[*quote*]
Sunday, April 3, 2011

Relocation plan eyed for disaster areas
Kyodo News
[...]

The land ministry currently has a subsidy project for disaster-hit areas that covers 75 percent of the expenses involved in building houses and roads and for residents to relocate. The government is now reviewing this coverage with a view to expanding it.

"For the benefit of the disaster-hit region, we need to buy (land) for what it was worth before the quake," a land ministry official said, suggesting the government may need to spend large amounts of money to implement the plan.

However, the government could face obstacles, as residents may not agree to a mass exodus from their longtime homes. In addition, restricting their residency could undermine property rights.
[*/quote*]

mehr:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110403a7.html

Land aufkaufen, damit es nicht besiedelt wird, das sollte es auch in Deutschland geben, wo viele flußnahe Gelände als Wohn- und Gewerbegebiet teuer verkauft wurden, bei den Fluten sich jedoch als verheerende Falle erwiesen. Die kommunalen Verkäufer und Vorbereiter sollten als das bestraft werden, was sie sind: als gemeingefährliche Betrüger.
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Japan Earthquake and Pacific Tsunami

Your gift to the American Red Cross will support our disaster relief efforts to help those affected by the earthquake in Japan and tsunami throughout the Pacific. On those rare occasions when donations exceed American Red Cross expenses for a specific disaster, contributions are used to prepare for and serve victims of other disasters.

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Der neue strahlende Stern der Homöopathen: TepCo!
« Reply #86 on: April 13, 2011, 02:35:55 AM »



In einem bewundernswerten Akt globaler Gesundheitspflege hat die Firma Tokyo Electric Power Corporation die neuesten Ergebniss ihrer Quanten- und Energiemedizin der ganzen Menschheit kostenlos zur Verfügung gestellt, im Zuge planetaren Kräftefeld- und Schwingungsausgleichs quasi-synchron mit einem Jahrtausenderdbeben.

Die Nominierung TepCos für die Nobel-Preise in Physik. Medizin, Biologie, sowie für den Friedensnobelpreis sind bei der japanischen Regierung ins Programm der nächsten Tage aufgenommen. Die Ukraine und die USA werden folgen. Die Bundesrepublik Deutschland unter Ex-Vizekanzler Westerwelle kann dank der japanischen Energiequantenlieferung sieben Kraftwerke abschalten und nominiert TepCo für den Nobelpreis der Wirtschaftwissenschaften.
« Last Edit: April 13, 2011, 11:50:58 AM by el_Typo »
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Produktionsausfälle: Japanische Elektroteile werden knapp
« Reply #87 on: April 18, 2011, 09:31:54 AM »

[*quote*]
18.04.2011
 
Produktionsausfälle
Japanische Elektroteile werden knapp


Europas Verbraucher bekommen die Folgen des Erdbebens in Japan zu spüren: Laut einer Umfrage der "Financial Times Deutschland" gehen Händlern wichtige Hightech-Teile und Produkte aus. Bei Kameras, Handys und Laptops sei ein ausgedünntes Sortiment zu erwarten.
[*/quote*]

mehr:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,757617,00.html
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Porollok

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Entwicklungshilfe der besonderen Art: Weil die japanischen Medien aus Dummheit oder für Geld das Ausmaß der Katastrophe verschweigen, berichtet ausländische Medien auf Japanisch.

Die BILD-Zeitung als Vorreiter:



http://www.bild.de/news/japan/news-ausland/japan-17404898.bild.html

[*quote*]
26.04.2011 | 13:10 Uhr

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      News

福島
Fukushima: Roboter messen hohe Radioaktivität
ホラー原発の福島 ロボットは高い放射能を計量する
これはお詫びの訪問だ。東京電力一同は壊れた福島第一原発の周辺、死の地帯から逃げられなければならなかった人々に深くお詫びしている。
福島の被災者の前に土下座東京電力社長一同は被害を謝る
原子炉をミニロボットが探査
ホラー原発福島原子炉をミニロボットが探査
Geisterzone rund um Horror-AKW Fukushima: Futuba – der einsamste Ort der Welt
ホラー原発の周りはゴーストタウン双葉町、世界一寂しいところ
Menschen überqueren eine von Trümmern bedeckte Brücke in Ishinomaki (Miyagi)
大惨事前後の写真 破壊した日本
福島第一原発事故 東京電力は補償金を支払わなければならない 避難した家族たちは100万円を受ける
福島第一原発事故 東京電力は補償金を支払わなければならない
破壊された4号機の外壁が無惨に荒れはてた元中央制御室を丸出しにする。
福島第一、新しい写真 無人飛行機がホラー原発の核心をのぞく
動画
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スポーツ選手は希望や夢を与える力を持っている。被災者のために頑張る意志 mehr...
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重大な地震と津波の後、福島第一事故はまだ収束していない。 mehr...
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福島第一の破損した第4原子炉ブロック。
安定まで後9ヶ月 東京電力がホラー原発の工程表を発表

漏れる箇所を閉じる作業により放射能の放出を軽減するまでおよそ3ヶ月かかる見込み mehr...
Thema Die Japan-Katastrophe
3つのそれぞれ重さ100キロの鉱物土のうを1号機の取水口の近くの海中に投入し、放射性物質を吸収しようとしている。
ホラー原発の福島第一 鉱物の入った土のうで放射能汚染水に対処

東京電力は鉱物ゼオライトを海中投入し、放射性物質を吸収しようとしている。 mehr...
Thema Die Japan-Katastrophe
原子力安全・保安院によるとロボットは高い放射能を計量した。
ホラー原発の福島   ロボットは高い放射能を計量する

ホラー原発福島のロボット達は高い放射能を計量した。リモートコントロールの助けを週末から投入。 mehr...
Thema Die Japan-Katastrophe
旭(千葉県)にご到着される天皇皇后両陛下
東日本大震災 天皇皇后両陛下、初めて災害地を御訪問

両陛下は初めて被害地をご訪問された。 mehr...
ThemaDie Japan-Katastrophe
福島第一の破損した第4原子炉ブロック。
ようやく認めている! 福島原発事故はチェルノブイリと同じ規模
Thema Die Japan-Katastrophe
25 Jahre danach: So sieht es in der Todeszone von Tschernobyl heute aus
25年後のチェルノブイリ 死の廃墟となったチェルノブイリの今日の姿
Thema Tschernobyl
救助者は津波に壊滅された被災地をしらみつぶしに捜索
ホラー原発福島をめぐって 放射区域に行方不明者の捜索
Thema Die Japan-Katastrophe
Neues Video: Hier wird ein Dorf vom Tsunami verschluckt
新しい津波動画 津波が町全体を食っている

Thema Die Japan-Katastrophe

News und aktuelle Hintergründe, Interviews, Fotos und Videos – die wichtigsten Nachrichten und Skandale aus Deutschland und der Welt
[*/quote*]


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Borodor

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Hiroshi Niino is a swine
« Reply #89 on: April 30, 2011, 04:10:05 AM »

Hiroshi Niino is a swine. Here is the background:

(because of the importance unabridged)
[*quote*]
Weather chief draws flak over plea not to release radiation forecasts
 
Evacuees are screened for radiation contamination at a testing center Tuesday, March 15, 2011, in Koriyama city, Fukushima Prefecture, northern Japan, four days after a massive earthquake and tsunami struck the country's north east coast. (AP Photo/Wally Santana)

TOKYO (Kyodo) -- The chief of the Meteorological Society of Japan has drawn flak from within the academic society over a request for member specialists to refrain from releasing forecasts on the spread of radioactive substances from the troubled Fukushima Daiichi nuclear plant.

In the request posted March 18 on the society's website, Hiroshi Niino, professor at the University of Tokyo, said such forecasts, which he says carry some uncertainty, "could jumble up information about the government's antidisaster countermeasures unnecessarily."

"The basic principle behind antidisaster measures is to enable people to act on unified reliable information," he said.

Niino later said in commenting on the intention he had in issuing the statement, "If (society members') forecasts were announced, it would have carried the risk that ordinary people may panic."

But Toshio Yamagata, another University of Tokyo professor who is a member of the society, said meteorological scientists have the responsibility to encourage the government to take the right course of action by announcing their forecasts "especially when a country is going through a critical situation."

"Our society has degenerated into a bureaucratic entity," he warned.

Niino released an additional statement that can be interpreted as self-defense on the website on April 11, entitled "a supplement to the (original) message."
 
The NNSA hazard map released by the U.S. federal government. The Fukushima No. 1 Nuclear Power Plant is marked by a white dot at right.

In this new statement, he said the principle of keeping information sources unified "should be applied when a country is going through a critical situation" and "should not be applied now that the release of radioactive substances has been prolonged."

The controversy over Niino's statements came to light when a series of delays in the release by the government of information related to the spread of radioactive substances have come under intense public scrutiny.

The outcry stemmed partly from revelations that the government has not released much of the data on radiation spread forecasts computed by its Nuclear Safety Technology Center's computer system, called the System for Prediction of Environmental Emergency Dose Information, known as SPEEDI.

The government's Meteorological Agency itself has been under criticism for not releasing its forecasts on the dissemination of radioactive substances from the Fukushima plant even after it communicated the forecasts to the International Atomic Energy Agency.

Meanwhile, the Ibaraki prefectural government said it detected 1,129 becquerels of radioactive cesium per kilogram of launce its research vessel caught on Thursday in waters near its northern border with Fukushima Prefecture, home to the crippled nuclear plant.

The amount above the legal limit of 500 becquerels per kg disappointed the prefecture which would have met requirements for lifting the ban on fishing and shipping the fish if the latest test again showed a level below the limit.

In a related development, the science ministry said it detected trace amounts of radioactive iodine and cesium for the first time in deep seawater in samples taken from more than 200 meters deep on Monday off Ibaraki.

The samples from waters 208 to 582 meters deep plus one from waters 10 meters deep off Chiba Prefecture had 5.8 to 6.0 becquerels of iodine per liter and 9.1 to 12.6 becquerels of cesium, the Education, Culture, Sports, Science and Technology Ministry said.

(Mainichi Japan) April 30, 2011
[*/quote*]

http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/national/news/20110430p2g00m0dm018000c.html


Considering the situation in Japan one might call it a wonder that the public at all was informed that some nuclear power plant reactors exploded.
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Borodor

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Re: Katastrophe: Radioaktivität durch japanische Atomreaktoren
« Reply #90 on: April 30, 2011, 04:18:09 AM »

When Kan or the spokesman showed up, they bowed at the flag. But where is their respect for the lives of the people!?

The whole thing is a cover-up.

The resigning - in protest! - of one of the advisers is, so the following article, extremely seldom. In other words: it is an extremely harsh attack against the government. One could call it a kick in the ass of Naoto Kan and his gang.

(because of the importance unabridged)
[*quote*]
Radiation adviser to Kan to quit over gov't nuke crisis response
 
Prime Minister Naoto Kan addresses the advisory panel on quake countermeasures held at his office on April 14. (Mainichi)

TOKYO (Kyodo) -- An adviser to Prime Minister Naoto Kan on the nuclear crisis at the Fukushima Daiichi power plant told the prime minister's office Friday he will resign in protest over what he called the government's impromptu handling of the crisis.

"The government has belittled laws and taken measures only for the present moment, resulting in delays in bringing the situation under control," Toshiso Kosako, professor on antiradiation safety measures at the University of Tokyo's graduate school, told a news conference.

After the March 11 quake and tsunami triggered the country's worst nuclear accident, Kosako assumed the post on March 16 with the duty of advising Kan on matters related to nuclear power plants and radiation.

It is extremely rare for an intellectual adviser appointed by the prime minister to resign in protest at measures the government has taken.

He told the news conference at the Diet building it is problematic for the government to have delayed the release of forecasts on the spread of radiation from the Fukushima plant, done by the Nuclear Safety Technology Center's computer system, called the System for Prediction of Environmental Emergency Dose Information, or SPEEDI.

He also blasted the government for hiking the upper limit for emergency workers seeking to bring the crippled plant under control to 250 millisieverts from 100 millisieverts after the crisis broke out.

"The prime minister's office and administrative organizations have made impromptu policy decisions, like playing a whack-a-mole game, ignoring proper procedures," the radiation expert said.
 
The NNSA hazard map released by the U.S. federal government. The Fukushima No. 1 Nuclear Power Plant is marked by a white dot at right.

He also urged the government to stiffen guidelines on upper limits on radiation levels the education ministry recently announced as allowable levels for primary school grounds in Fukushima Prefecture, where the radiation-leaking plant is located.

The guidelines announced by the Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology "are inconsistent with internationally commonsensical figures and they were determined by the administration to serve its interests," he said.

(Mainichi Japan) April 30, 2011
[*/quote*]

Source:
http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/national/news/20110430p2g00m0dm018000c.html

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Borodor

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Re: Katastrophe: Radioaktivität durch japanische Atomreaktoren
« Reply #91 on: April 30, 2011, 11:30:15 PM »

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Zoran

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Erdbeben in Japan: Nikon nimmt Digitalkameras vom Markt
« Reply #92 on: May 13, 2011, 05:01:53 PM »

[*quote*]
Erdbeben in Japan: Nikon nimmt Digitalkameras vom Markt

Nikon Japan muss zwei digitale Kompaktkameras vom asiatischen Markt
nehmen, da dem Kamerahersteller Teile fehlen, sie herzustellen. Grund
sind das Erdbeben und die Tsunamikatastrophe in Japan.
[*/quote*]

mehr:
http://www.golem.de/1105/83453.html

ein schon sehr früh erschienener Artikel mit guter Fachkenntnis:
http://www.fotointern.ch/archiv/2011/03/14/erdbeben-und-tsunami-in-japan-wie-stark-sind-die-fotofirmen-betroffen/


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Japan Earthquake and Pacific Tsunami

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Produktionsausfall: ein Drittel!
« Reply #93 on: June 08, 2011, 03:21:45 PM »

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------
Erdbebenfolgen: Japan produziert 30 Prozent weniger Digitalkameras

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben die Produktion von
Digitalkameras und Objektiven erheblich zurueckgeworfen. Die japanische
"Camera and Imaging Products Association" (CIPA) hat die Auswirkungen
[...]
-------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
http://www.golem.de/1106/84046.html


Daß Zahlen der CIPA anscheinend mit Vorsicht zu genießen sind, zeigt dieser Bericht über die Lage im Jahr 2010:

http://pda.photoscala.de/Artikel/Der-weltweite-Kameramarkt-2010

Gestern erschien diese Notiz:

[*QUOTE*]
-------------------------------------------------------------------
Japan produziert weniger Kameras
von
thoMas
am Dienstag, 07. Juni 2011 - 11:15

Nach den Katastrophen im März diesen Jahres in Japan waren Produktions- und Lieferengpässe zu erwarten. Die Zahlen der japanischen "Camera and Imaging Products Association" (CIPA) belegen, dass im April 2011 knapp ein Drittel weniger Kameras produziert und ausgeliefert wurde:
[...]
-------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr:
http://pda.photoscala.de/Artikel/Japan-produziert-weniger-Kameras

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Zoran

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Fukushima: Grüner Tee radioaktiv verseucht
« Reply #94 on: June 10, 2011, 01:37:04 PM »

Das Desaster nimmt seinen Lauf:

[*quote*]
10. Juni 2011, 08:55 Uhr
 
[...] wurde auch in grünem Tee in Japans größter Teeanbau-Provinz Shizuoka erhöhte Strahlung gemessen. In getrockneten Teeblättern aus dem Anbaugebiet Warashina in [...]

Warashina liegt 370 Kilometer südwestlich von der Atomruine Fukushima. Der offiziell erlaubte Grenzwert liegt bei 500 Becquerel.
[..]

Das Land hat im vergangenen Jahr 83.000 Tonnen an getrockneten Teeblättern produziert. Davon entfielen rund 40 Prozent auf Shizuoka.
[*/quote*]

mehr:
http://www.stern.de/panorama/reaktorunglueck-von-fukushima-gruener-tee-radioaktiv-verseucht-1694366.html

370 km ist fast doppelt so weit weg von Fukushima wie Tokyo. Der durch Radioaktivität für Landwirtschaft vernichtete Bereich ist riesig. Aus den ursprünglichen 10 km sind rund 400 geworden. Und das ist erst der Anfang.

40 Prozent der Tee-Ernte betroffen. Und das ist erst der Anfang.

Tee wird nicht am Stück verkauft, sondern als Blatt-Brösel. Und nach Gewicht! Die Radioaktivität wird angegeben in "Becquerel pro Kilogramm". Was liegt näher als den verseuchten Tee mit Tee anderer Quellen zu mischen, bis man unter den Grenzwert von 500 Becquerel/kg kommt?

Und das ist erst der Anfang.
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Japan Earthquake and Pacific Tsunami

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Omegafant

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Das kann bei uns niemals passieren
« Reply #95 on: June 16, 2011, 03:00:32 PM »

[*quote*]
Samstag, März 12th, 2011 | Posted by jo
“Das kann bei uns niemals passieren”…

Als Three Mile Island explodierte, sagtest Du, das sei ja nur Wasserstoff gewesen, kein Uran, das könne bei uns nicht passieren.

Als Tschernobyl explodierte, sagtest Du, das seien ja nur russische Sicherheitsstandards gewesen, keine deutschen, das könne bei uns nicht passieren.

Als Fukushima explodierte, sagtest Du, in Deutschland gäbe es keine solchen Erdbeben, das könne bei uns nicht passieren.

Als Grohnde explodierte, konntest Du nach ein paar Stunden nichts mehr sagen. Du warst ja nur 80 km entfernt.

Buchtipp für alle die, die immer noch denken, das sei übertrieben: Stephanie Cooke – Atom. Die Geschichte des nuklearen Zeitalters.
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    * 12. März 2011 -- Aus gegebenem Anlaß: Wie bastelt man sich ein Atomkraftwerk?
      How to make a nuclear reactor at home....
[*quote*]

das volle Programm:
http://www.xtranews.de/2011/03/12/das-kann-bei-uns-niemals-passieren/

Bookmark! http://www.xtranews.de 
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Zoran

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Der Exodus wird eingeleitet
« Reply #96 on: July 03, 2011, 06:10:48 PM »

[*quote*]
National News
Internal radiation exposure found in all 15 people surveyed in Fukushima
[...]

HIROSHIMA (Kyodo) -- Radiation experts said Sunday they had found internal radiation exposure in all of the 15 people they surveyed in May in areas 30-40 kilometers from the crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant.

The experts surveyed 15 people aged between 4 and 77 in Iitate and Kawamata in early and late May, and found radioactive cesium in both batches of their urine samples.

Nanao Kamada, a radiation biologist who led the survey, said, "There is no cause for concern unless the residents continuing eating contaminated food such as vegetables, but it may be hard to continue living in the areas."
[...]

(Mainichi Japan) June 27, 2011

Copyright 2011 THE MAINICHI NEWSPAPERS. All rights reserved.

Unauthorized reproduction of articles, photos and other materials is
prohibited. Copyright is owned by the Mainichi Newspapers Co. Ltd.,
unless otherwise specified.
[*quote*]

source:
http://mdn.mainichi.jp/mdnnews/national/news/20110627p2g00m0dm004000c.html

Unauthorized pollution of the environment with radioactive material and radiation is strongly forbidden.


Die Menschen werden verschwinden. Einer nach dem anderen.
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Zoran

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Die Ritual-Idioten und ihr kakophonisches Theater
« Reply #97 on: July 06, 2011, 10:16:51 PM »

Japan ist nicht gerade für Geradlinigkeit, Offenheit und Wahrhaftigkeit bekannt. Im Gegenteil, es herrschen Maskentragen und ritualisiertes Schönreden auch der allergrößten ScheiBe. Selbst Sterben will gelernt sein. Im aktuellen Fall von Megaharakiri a la TepCo ist nach gerade mal 8 Tagen ein Minister zurückgetreten. Hier 2 Berichte der JapanTimes:

[*quote*]
Wednesday, July 6, 2011

Tohoku riled by Matsumoto's shortcomings

Kyodo

SENDAI — The resignation Tuesday of reconstruction minister Ryu Matsumoto over a series of inflammatory remarks rekindled anger among municipal leaders and residents in the Tohoku region, while heightening concerns about progress toward rebuilding from the March calamity.

Hoping for better: Yoshie Otomo, a survivor of the March 11 quake and tsunami, cries as she talks about the resignation of postdisaster reconstruction minister Ryu Matsumoto. "We don't need a minister like that. Governors, mayors, ward chiefs — everybody is hanging on here," she said at an evacuation center in Sendai. KYODO

Sendai Mayor Emiko Okuyama criticized Matsumoto for leaving the post, telling a news conference "we have lost momentum" on reconstruction work "at a time when we must put in place concrete measures as soon as possible. I couldn't be more disappointed."

Futoshi Toba, mayor of Rikuzentakata, Iwate Prefecture, told reporters of his "deep regret" at Matsumoto's resignation, having consulted the minister extensively regarding the relief work.

A senior official in the Fukushima Prefectural Government said Matsumoto, who took the post only eight days ago, exited too early and "it would be no good" if feuds surrounding his resignation hamper reconstruction.

Shin Takeyama, 62, of Miyagi, who moved from a shelter into a temporary house, said Matsumoto's resignation was appropriate.
[*/quote*]

Source:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110706a5.html

Ungekürzt, damit man sich ein Bild davon machen kann, was in Japan los ist. Ungekürzt auch der zweite Bericht:

[*quote*]
Wednesday, July 6, 2011

Kan under fire in wake of Matsumoto's resignation

By NATSUKO FUKUE and MASAMI ITO
Staff writers

Prime Minister Naoto Kan accepted responsibility Wednesday for last week appointing Ryu Matsumoto as reconstruction minister, only to see him resign Tuesday after disparaging the disaster zone he was tasked to mend, but vowed to stay on as leader until his conditions for leaving are met.

Kan's stance is expected to further fuel the opposition camp's outrage as well as boost calls by members in the ruling Democratic Party of Japan who want him to resign immediately, this time because of Matsumoto's short-lived stint.

Matsumoto quit after making remarks that angered survivors of the March 11 quake-tsunami calamity. "It is I who appointed (Matsumoto), so as a result, I think I bear responsibility," Kan said during a Lower House Budget Committee session after Nobuteru Ishihara, secretary general of the Liberal Democratic Party, slammed Matsumoto's controversial remarks and subsequent resignation.

"The reconstruction minister made remarks that upset the quake survivors. I would like to apologize for that," Kan said.

The opposition camp wants Kan out of office promptly, saying he is unable to manage his Cabinet and take quick action to rectify the Tohoku disaster.

Kan, however, remains adamant his exit will only come after three key measures are passed, including the second extra budget for fiscal 2011, by the Diet. "Others may think I just want to stay longer in the prime minister post," Kan said. "But I just want to do what I should do until the next stage."

LDP policy chief Shigeru Ishiba also assailed Kan during the committee meeting and expressed frustration over Kan's vague answers on the timing of his departure. Ishiba also pointed out that Kan never clearly said he would resign.

"I don't think I have ever used the words 'resign' or 'stepping down,' " Kan said in what could be regarded as a declaration of his will to stay at the helm.

But Chief Cabinet Secretary Yukio Edano stressed during a Wednesday morning news conference that the prime minister obviously intends to resign.

Kan "honestly answered that he did not use those words," Edano said. "But putting together the prime minister's statements, I think it is clear what he means."

Meanwhile, Ishiba also threatened another opposition-instigated no-confidence vote against the Kan Cabinet. One was voted down early last month.
[*/quote*]

Source:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110706x2.html


"Prime Minister Naoto Kan", das ist die Pfeife, die eine Zeit lang im Blaumann vor die Kameras ging. Wie heißt eigentlich im Kabuki-Theater die Figur des Obervollidioten? Oder die des Suppenkaspers? Oder ist das und "Prime Minster" ein Synonym?

Langsam, aber sicher bekommt man den Eindruck, die einzig intelligenten Lebewesen in Japan sind die Schneeaffen. Wobei wir in Deutschland nicht einmal Schneeaffen haben.
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Morgenappell in der Kommandozentrale eines Mafiapaten
« Reply #98 on: July 06, 2011, 10:35:16 PM »

Nach den beiden Artikeln von heute einer von gestern. Achtung, gleich knallt's!

[*quote*]
Tuesday, July 5, 2011

Matsumoto rips Tohoku governors
Reconstruction czar angers region with inflammatory remarks

By NATSUKO FUKUE
Staff writer

High-handed remarks by newly appointed Tohoku reconstruction minister Ryu Matsumoto rocked the political world Monday, inflaming the opposition and inflicting another headache upon the ailing Cabinet of Prime Minister Naoto Kan.

Sorry: Tohoku reconstruction minister Ryu Matsumoto faces reporters at the Prime Minister's Office on Monday. KYODO PHOTO

Opposition lawmakers said they might call on Matsumoto to resign after he chastized the governors of Miyagi and Iwate prefectures, and also seemed to threaten reporters on Sunday.

"You should form a consensus within the prefecture, OK? Otherwise, we won't do anything (to help). Understand?" Matsumoto said to Miyagi Gov. Yoshihiro Murai in an abrasive meeting that has already seen local TV footage make its way to YouTube.

Matsumoto initially appeared irritated because he had to wait a few minutes before meeting Murai. When the governor entered the room smiling, Matsumoto refused to shake hands and insisted that it was the governor who should have been waiting.

"When a guest is coming, you should enter the room first and then call the guest, right? You damn well should do that.

"Someone from the Self-Defense Forces would do that if they understood how seniority works. Understand?"
Matsumoto said. Murai was an SDF helicopter pilot before becoming a politician.

Speaking to reporters in the room, Matsumoto added: "The last words I said are off the record. OK with everybody? If (anyone writes) about this, that will be the end of that firm."

"(The remarks) are eccentric and horrible. They're nothing but offensive," said Ichiro Aisawa, Diet affairs chief of the Liberal Democratic Party, the main opposition force. "Depending on developments, Prime Minister Kan might have to dismiss him from his post," he said.

On Sunday, Matsumoto, who was antidisaster minister before becoming reconstruction minister, also acted haughtily with Iwate Gov. Takuya Tasso Sunday: "I'm from Kyushu. I don't know which Tohoku city belongs to which prefecture.

"(Since the March 11 quake), I've been absent-minded, but everybody has done a good job,'" the ex-disaster minister reportedly said.

A day after the remarks, Matsumoto held a news conference in Tokyo on Monday afternoon to apologize to the survivors of the disasters in the Tohoku region.
      
The Japan Times
(C) All rights reserved
[*/quote*]

Source:
http://search.japantimes.co.jp/cgi-bin/nn20110705a2.html

Ist der Kerl bloß besoffen oder hat er nur gesagt, wonach er sonst gehandelt hat? Waren das keine Freud'schen Entgleiser, sondern Folgen von Alkohol"enteiser"?

"Someone from the Self-Defense Forces would do that if they understood how seniority works. Understand?"

"When a guest is coming, you should enter the room first and then call the guest, right? You damn well should do that."

Man fühlt sich wie beim Morgenappell in der Kommandozentrale eines Mafiapaten. Wer weiß, ob nicht die eine oder andere Alkoholwahrheit mehr Wahrheit als Alkohol enthält...
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Zoran

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Zerstörtes Atomkraftwerk Fukushima war tiefer gelegt
« Reply #99 on: July 15, 2011, 05:21:58 AM »

[*quote*]
Zerstörtes Atomkraftwerk Fukushima war tiefer gelegt

Der verheerende Tsunamischaden am AKW Fukushima hätte womöglich verhindert werden können – wenn Betreiber Tepco beim Bau nicht die schützende Steilküste abgetragen hätte.
[*/quote*]

mehr:
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13484690/Zerstoertes-Atomkraftwerk-Fukushima-war-tiefer-gelegt.html


Sind wir denn nur noch von Vollidioten umzingelt?
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