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Author Topic: Beitrag schlecht, inhaltsleer und dumm. Vielleicht im Suff entstanden???  (Read 2208 times)

Mr. Trobato

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Die Überschrift gibt wieder, was 2008 in einem Forum geschrieben wurde.

Die typisvche Sichtweise eines bornierten Schulmediziners, der von dem, was sich jenseits der Gebührenordnung abspielt, keinerlei Ahnung hat. Der Beitrag ist so schlecht, inhaltsleer und dumm, daß sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Vielleicht im Suff entstanden???.

Die Quelle: http://news.doccheck.com/de/article/149802-von-scharlatanen-und-wunderheilern/

Was sind das für Menschen? Das Forum ist moderiert und die Moderation läßt die Beleidigung stehen? Kann das sein?

Der Beleidiger ist kein Anonymus und verfügt sogar über respektable Universitätsdiplome und Titel:

24
26.11.08 - 18:52
Univ.-Doz. Dr. rer. nat. Thomas Krüger

Aber das ist beileibe nicht alles! Es ist eines Randstück eines weitaus größen Spektakels und Puzzles, dessen Zitat ohne Wiedergabe des restlichen Vorgangs unvollständig und sinnentstellend wäre. Die Sache hat es in sich, das steht fest... 



Der Vorgang "Von Scharlatanen und Wunderheilern"

http://news.doccheck.com/de/article/149802-von-scharlatanen-und-wunderheilern/

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von Philipp Graetzel,  25.11.2008
Von Scharlatanen und Wunderheilern

Nur wenige andere Erkrankungen bringen so viele Patienten dazu, sich im Reich der Alternativmedizin umzusehen wie der Krebs. Von der Mistel über die Vitaminpille bis zum Geistheiler wird so gut wie alles angeboten. Belegt ist davon kaum etwas, und dennoch: Ernst nehmen sollte der Arzt das Thema schon.

Mehr zu diesem Thema:
Studiengruppe
AG Biologische Krebstherapie
KID


Alternativmedizin bei Krebs: Die Schulmedizin fasst dieses Thema bisher nur mit spitzen Fingern an. Obwohl jeder weiß, dass sich sehr viele, möglicherweise sogar die Mehrheit der Krebspatienten auch im alternativmedizinischen Therapiespektrum umsieht, gibt es wenige harte Zahlen, die das auch wirklich belegen. Für Europa hat sich der Präsident der bei der Schweizerischen Krebsliga angesiedelten Studiengruppe für Komplementäre Methoden bei Krebs, Dr. Walter Felix Jungi, kürzlich einmal an einer Bestandsaufnahme versucht. Das Resultat ernüchterte: „Von 32 Krebsligen in Europa setzen sich nur vier mit der Komplementärmedizin aktiv auseinander, und nur zwei haben Richtlinien entwickelt, wie mit Komplementärmedizin in der Versorgung umzugehen ist“, so Jungi.

Auf Platz eins der Top Ten: Die Mistel.

Er schätzt, dass zwischen 14 und 78 Prozent aller Krebspatienten im deutschsprachigen Raum alternative Therapiemethoden zumindest ausprobieren. Zahlen, die auch Dr. Gabriele Dennert von der AG Biologische Krebstherapie am Klinikum Nord in Nürnberg bestätigt: „In Deutschland gibt es etwa 13 größere Befragungen dazu, und die Ergebnisse liegen zwischen 20 und nahe 100 Prozent.“ Über alle Krebserkrankungen hinweg sei wohl etwa jeder dritte Krebspatient an alternativen Heilmethoden interessiert, so die Expertin. Welche Methoden dabei bevorzugt zum Einsatz kommen, hängt stark vom Kulturkreis ab. „Wir können davon ausgehen, dass es in Deutschland mehrere hundert Methoden sind“, sagt Dr. Birgit Hiller vom Heidelberger Krebsinformationsdienst (KID). Dort wurden im vergangenen Jahr 2334 E-Mail-Anfragen ausgewertet. Bei etwa jeder zehnten Anfrage war die Alternativmedizin ein Thema. Wenig verwunderlich: Vor allem Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium sind für alternative Methoden anfällig. Spitzenreiter in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern mit germanischem oder keltischem Hintergrund, ist die Misteltherapie: 16% der Anfragen an den KID zur Alternativmedizin bezogen sich im Jahr 2007 darauf. Fast genauso viele, jeder siebte, fragte nach Nahrungsergänzungsmitteln. Jeder achte interessierte sich für energetische Verfahren. Dazu kamen massenhaft andere Methoden, die jeweils nur in einigen wenigen E-Mails erwähnt wurden.

Frage nach Alternativmethoden drückt Vertrauen aus.

Wie sollten Ärzte damit umgehen, wenn sie von ihren Patienten nach alternativen Heilverfahren gefragt werden? Das Thema, ganz der Schulmediziner, offensiv als Scharlatanerie abzutun, ist jedenfalls außerhalb des Kollegenkreises keine Lösung – auch weil damit ein möglicherweise gutes Verhältnis zum Patienten aufs Spiel gesetzt wird. Dennert plädiert dafür, eine entsprechende Frage zunächst einmal als ein Kontaktangebot anzusehen, auf das unbedingt eingegangen werden sollte: „Das drückt durchaus auch Vertrauen in den behandelnden Arzt aus.“ Darüber zu sprechen bedeutet freilich nicht, dass der Arzt sich die Hoffungen in die vom Patienten angebotenen Alternativverfahren zu Eigen machen muss. Denn klar ist: Für die allermeisten Verfahren im alternativen Spektrum gibt es keine vernünftigen Studien – vor allem deswegen, weil die jeweiligen Anbieter gar nicht daran interessiert sind, welche zu machen. Und selbst dort, wo es Studien gibt, bei der Mistel vor allem, sind sie oft meilenweit entfernt von den Standards bei Arzneimittelstudien. Das ganze wird dubios damit begründet, dass es alternativen Verfahren anders als Chemotherapien um den ganzen Menschen gehe – als ob es in einer Arzneimittelstudie, die die Sterblichkeit misst, um irgendetwas anderes geht. Dennert: „Seine eigene Meinung muss niemand verstecken. Wichtig ist, dass man versucht, heraus zu bekommen, was hinter der Frage nach komplementären Methoden steckt.“

Nutzt nix, schadet nix? Stimmt leider nicht immer.

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Dahinter stecken kann beispielsweise der Wunsch, mehr zur eigenen Genesung beizutragen. Dieses Bedürfnis lässt sich durch entsprechend sensible Beratung möglicherweise dahingehend unterstützen, dass der Patient dazu gebracht wird, auf körperliche Bewegung und Nichtrauchen zu achten. Gerade der Nutzen körperlicher Bewegung ist in der Krebstherapie jedenfalls besser belegt als der von diversen gängigen Alternativverfahren. Auch Angst kann Patienten zu dubiosen Methoden treiben. Wer das weiß, kann dazu beitragen, den Patienten die Angst zu nehmen – oder sie in einer sinnvollen Angstbewältigung zu unterstützen. Eine eher schulterzuckende Herangehensweise an das Thema nach dem Motto „nutzt zwar nicht, schadet aber auch nicht“, hält Dennert nicht für optimal. „Zumindest einige Phytopharmaka können schon zu relevanten Wechselwirkungen mit einer Chemotherapie führen. Das sollte der Arzt zumindest überprüfen.“ Schaden kann Alternativmedizin auch indirekt: Sie kann dazu verführen, die wichtige Auseinandersetzung mit Tod und Sterben nicht zu führen. Und sie kann den Patienten auch einfach dadurch Schaden zufügen, dass er eine Menge Geld umsonst ausgibt. Denn klar ist: Mit alternativen Therapiemethoden bei Krebs wird Geld verdient. Viel Geld.

Philipp Graetzel

Arzt/Ärztin

Berlin

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Kommentare

70
02.12.08 - 16:01
Frank Antwerpes

Vielen Dank für die Kommentare zu diesem Artikel. Die Reaktionen zeigen, wie viel Konfliktpotential hier verborgen ist. Bei einigen Beiträgen frage ich mich allerdings, ob deren Verfasser den Artikel wirklich gelesen haben, oder einfach nur in bereits vorher ausgehobene Schützengräben gesprungen sind. Die persönlichen Angriffe auf den Autor können wir nur als Kompliment für unsere journalistische Arbeit verstehen. Denn das Mittel der Diffamierung wählt man vorzugsweise dann, wenn einem die Argumente ausgehen.


69
02.12.08 - 11:42
G. Brunner

Ich bin sicherlich kein Mensch, der sich gegenüber neuen und "alternativen" Methoden und Denkinhalte verschließt, aber das größte Problem ist sicherlich, daß sich im Namen der Alternativmedizin tatsächlich eine Menge Scharlatane und Pseudowissentschaftler profilieren wollen. Es gibt sicherlich viele
Heilpraktiker, die Ihren Bruf Ernst nehmen und sich dem Dienst am Menschen verschrieben haben. Wenn ich aber, wie auch hier, höre, man
möge Dr. Hamer berücksichtigen,dann fehlen mir einfach nur die Worte und die Diskussion hat sich hinsichtlich der Seriösität sofort erledigt. Einen so unglaublichen Blödsinn habe ich selten gehört und dazu werde ich das Gefühl nicht los, dass unter dem Deckmäntelchen "Neue Germanische Medizin" sich noch ein ganz anderes Gedankengut verbirgt. "Volksmedizin"? "Völkisches" hatten wir auch schon mal, oder?
Wer sich als Berufsgruppe auf so etwas bezieht, muss sich nicht wundern, wenn man nciht ernst genommen wird.

68
01.12.08 - 20:42
bildoc

Also,wenn ich die Reaktionen auf H.Dr.Graetzel's
Bericht lese, muß ich mich schon wundern, ob die jeweiligen Verfasser mancher Kommmentare lesen können was geschrieben steht.
H.Dr. Gräetzel gibt zum einen ja nur wieder was andere Untersucht haben, und zweitens werden Hinweise gegeben, daraus einen bessere u. hilfreiche Patientenbratung durchzuführen.
Eine Glorifizierung der Mistel durch H.Dr. Graetzel kann ich mit besten Willen nicht sehen. Im übrigen, Kenntnisse in der Alternativmedizin schaden warscheinlich auch einen Schulmediziner nicht.

67
01.12.08 - 20:09
ulladoc

gerne beteilige ich mich an einer guten Diskussion, aber das ist keine solche, sondern eine Schlammschlacht. Sorry, so etwas bei studierten Leuten zu lesen treibt mir Entsetzen und Tränen in die Augen. Was müssen Patienten denken, die so etwas lesen? So demontiert ein Berufsstand sich selbst und wundert sich dann noch über den Verdruß bei immer mehr Patienten. Müssen Menschen die sich der Richtigkeit ihres Tuns sicher sind sich so in den "Argumenten" und im Ton vergreifen? Ich wünsche allen einen guten Abend und die Erinnerung daran, dass wir letztendlich alle gleich sind und so nackt gehen werden wie wir gekommen sind.

66
30.11.08 - 16:37
C.Pinheiro

Ignoranz schützt uns nicht . Wir müssen , trotz aller Alltagsprobleme weiterhin unseren Patienten vermitteln , wenn wir bedenken gegen jedwede Form von Alternativtherapien haben . Gerade in solchen Fällen , wo ein Patient verzeweifelt ist obliegt es immer noch uns den Patienten bei uns zu halten . Verlieren wir Ihn erst einmal , können wir Ihn auch nicht mehr vor unsinn beschützen.

65
29.11.08 - 17:04
Rince Wind

Zit Mallon: "Herr Graetzel sollte, wenn er wieder einmal einen Artikel schreibt, in ALLE Richtungen recherchieren und nicht nur in die, die seine anscheinend vorgefasste Meinung wiedergibt."

Mallon, wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

Nur zur Mistel: Die Idee, dass Mistel bei Krebs wirksam sein könnte, stammt von Rudolf Steiners schiziophrenen Zwangs-Assoziationen: Die Mistel schmarotzt am Baum, also muss sie gegen den "Schmarotzer" krebs helfen.

Es gibt nun wirklich genug Untersuchungen, die keinerlei Wirksamkeit gezeigt haben. Zum Teil sogar umgekehrt: Mistelpräparate stehen im Verdacht, Tumorwachstum zu begünstigen.

64
29.11.08 - 14:32
I.F.

Es geht, wie bei vielen Aussagen, immer nur wieder um Standesdünkel, Macht- und Autoritätskampf. Ich hatte es schon einmal im Forum geschrieben-wollen wir damit nicht endlich mal aufhören-zum Wohle der Menschen, die zu uns kommen?!!!
Ich bin gespannt, wer künftig den Menschen noch wird hefen können, denn wir gehen in Zeiten, wo sich Menschen ihre Medikamente werden nicht mehr kaufen und Ärzte nicht mehr werden verschreiben können. Oder was meinen Sie, wie die ganze hochstilisierte Medizin weiter bezahlt werden soll? Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll.
Daraus folgt, dass wir sehr wohl wieder zurück in unserem Denken und Handeln müssen und uns auf die Regelmechanismen im Menschen besinnen müssen, um die wieder, so weit es möglich ist anzuschieben. Abgesehen sind wir alle nur Helfer auf dem Weg der Selbstheilung des Patienten oder glaubt wirklich jemand den Anspruch zu haben zu heilen? Heilung kann nur jeder selbst erfahren! Dazu sind andere Kriterien notwendig.
Krebs ist ein multifaktorelles Geschehen und wer genau hinschaut, merkt, dass diese Menschen nicht nur durch OP, Chemo, Bestrahlung...gesund werden. Da gehört einiges mehr dazu!
Wie glaubwürdig sind wir für Menschen, mit so einem ("menschlichen") Umgang, der hier im Forum gezeigt wird. Gut, dass unsere Patienten das nicht lesen können!

63
28.11.08 - 23:21
Cirsium

Wieso sollte der Autor alle Richtungen recherchieren? Was Humbug ist, bleibt es auch, selbst wenn man noch so viel darüber liest.

Ich muss doch auch nicht "Mein Kampf" lesen, um zu wissen, dass Nazis Verbrecher sind!

Pseudomedizin ist unseriös. Ich werde nie einen Heilpfuscher aufsuchen.

Wenn ich im Flugzeug fliege, will ich ja auch, dass im Cockpit ein ausgebildeter Pilot sitzt und kein Flugpraktiker.

Ja, und heult nur herum, iht könnt es nicht, auch wenn ihr noch so herumschwurbelt.

62
28.11.08 - 20:39
cohen

Die Paraheiler glauben allen Ernstes "Wer heult hat recht!".

Mehr als Pöbeln haben sie nicht drauf.
Wo bleiben die Argumente?

61
28.11.08 - 18:40
Tezcatlipoca

To whom it may concern:

Jeder, also auch jede Interessenvereinigung, hat das Recht der freien Meinungsäußerung. In diesem Fall ist es das Recht (nein, die Pflicht) über Scharlatane (und, Herrn Hamer betreffend, Rassisten) zu berichten und aufzuklären. Gesetze gegen Rassisten gibt es hierzulande, solche gegen Scharlatane und Quacksalber offensichtlich nicht, sonst würden sich nicht derartige Scharen von Hokuspokus"Medizinern" tummeln...
Es ist seit langem höchste Zeit, dass sich diesbezüglich etwas ändert.

Gesetzgeber, hörst Du mich?

In diesem Sinne...

60
28.11.08 - 17:57
Knessel

Noch trauriger finde ich, wer sich hier alles zu Kommentaren bemüßigt fühlt und wie dünn die Verteidigungslinie der hier reichlich herum nölenden HPs ist. "Wer heilt hat recht" - das mag stimmen. Nur würde ich gerne mal wissen, wie es mit der tatsächlichen Heilungsquote aussieht? Harte Fakten im Sinne wissenschaftlicher Evidenz sehe ich hier keine. Statt dessen das hinlänglich bekannte Schlamm schmeißen in Richtung Autor. Mein Rat an alle HPs : Wenn Euch die Richtung hier nicht passt, dann lest doch lieber Bachblütenblättchen oder Irisdiagnostik-Bücher und fühlt Euch wohl in Eurer hermetisch abgeschlossenen heilen, aber leider nicht heilenden Welt. Byebye.

59
28.11.08 - 17:13
C. Rösch

speziell an Florian,

was haben Sie denn für eine Ahnung über die Ausbildung eines Heilpraktikers???? Haben Sie sich schon einmal für die schriftliche und mündliche Prüfung interessiert?? Die übrigens von Schulmedizineren abgenommen wird??? Und wissen Sie wie hoch die Durchfallquote ist? Zur Prüfung wird das Wissen eines Allgemeinmediziners verlangt!!!!!! Die Leute lernen zum Teil Jahre um diese Prüfung zu bestehen und die wenigsten eröffnen eine Praxis! Wissen Sie eigentlich was es bedeutet sich eine eigene Praxis aufzubauen und wie "einfach" es ist Menschen zu behandeln? Meinen Sie die tragen einen in der Dummheit die dicke KOhle hinterher? Wenn sich nach einigen Behandlungen kein Erfolg einstellt, kommt niemand mehr. Das regelt bei HP und privaten Arztpraxen der Markt. Wer keinen ERfolg hat,der überlebt nicht die ersten Jahre. Was meinen Sie eigentlich wer Sie sind?
Wir rechnen mit keiner Krankenkasse ab. Und glauben Sie mir, ich habe beide Ausbildungen genossen, die schulmedizinische und die sogenannte "Alternative". Wieviele Leute haben bei diesen ganzen Antworten hier nicht einmal die Spur einer Ahnung von was sie schreiben????
Im übrigen hat nicht jeder Arzt bei unserer HP-Prüfung diese bestanden.
Grüße

58
28.11.08 - 16:47
septic

Ich find's ja immer wieder drollig, wie sich die HPs über die bösen profitgeilen Pharmakonzerne aufregen, während Sie
selbst ihren Eso-Geräteherstellern Zehntausende Euro in den Hals stopfen für Schwachsinnsgeräte mit Chakra-Software, die wahlweise blinken, vibrieren oder den elektrischen Hautwiederstand messen.

57
28.11.08 - 14:53
mallon

Ich finde es ein Unding, wer hier alles Artikel schreiben darf, ohne sich VORHER ausreichend zu informieren! Mich interessiert es dringernd, woher Herr Graetzel seine "Weissageungen" hernimmt, wo er sie !! wissenschaftlich begründet !! gefunden hat bzw. wo man sie nachlesen kann! Denn: so einen Artikel schreiben kann nun wirklich jeder, sie aber auch beweisen steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich hoffe doch sehr, das in Zukunft nur noch wirklich beweisbare und auch hier belegte Informationen zu lesen gibt!!
Herr Graetzel sollte, wenn er wieder einmal einen Artikel schreibt, in ALLE Richtungen recherchieren und nicht nur in die, die seine anscheinend vorgefasste Meinung wiedergibt.

56
28.11.08 - 13:01
MP Jordan /Bubach im Hunsrück

Ist ja schlimmer als auf jedem "Assi"-Forum!
Ich/Wir behandeln seit jahren u.a. Krebserkrankungen(Vor/Nachsorge, Mitbehandlung, Nachbehandlung usw.)Nach unseren Erfahrung, kann neben den schulmedizinischen Methoden auch Alternativmedizin sehr hilfreich sein. Wer etwas anderes sagt, ist dumm, inkompetent oder steht auf der Lohnliste der Chemotherapeutikahersteller.Die wirklich das große Geschäft mit Krebs-und Chemotherapie machen.

Vielleicht aber auch ganz harmlos "MEINUNG STATT AHNUNG"!!!


55
28.11.08 - 10:36
C. Bier

Ich freue mich, dass noch mehr Menschen diesen Artikel als das ansehen was er ist: eine absolut einseitige Betrachtungsweise und Rechtfertigung eines Berufsstands, der sich dem Wohle des Menschen verpflichtet haben will. Aber was ist das Wohle des Menschen? Betrachtet man, dass viele Erkrankungen eine Folge von einem über Jahre sich hinziehenden Raubbau des Körpers sind (ich habe dies latente Vergiftungsprozesse genannt und einige Mediziner, die den Blick über den Tellerrand gewagt haben, sehen dies genauso) und betrachtet man weiterhin, dass die herkömmliche Krebstherapie in genau dieser Schiene weiterfährt, dann muß man sich nicht wirklich wundern, wenn eine Krebstherapie nur kurzfristige Erfolge erzielt. Wirklich heilen kann nur der, der den Menschen als Ganzes betrachtet, der im Stande ist, diese Prozesse aufzulösen. Das sind die wahren Heiler. Und das haben die Menschen die irgendwann "wach" werden erkannt und wenden sich der ganzheitlichen Therapie zu. Die u. a. Aufklärung und Zuwendung, eine Veränderung der Lebenseinstellung, eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, psychologische Betreuung und ein gut gewähltes Konzept zwischen allopathischen und naturheilkundlichen Therapien bedeutet. Denn im Grunde ist es doch so, dass die meisten Menschen sich selbst krank machen und wer das hier verleugnet hat meiner Meinung nach den Berufsstand verfehlt.
Viele Menschen rauchen, Alkohol in nicht gerade mäßigen Mengen gehört zum "guten Ton", denaturierte Lebensmittel, Fast Food, Zucker, Weißmehl etc., tierische Fette im Übermaß, Wut, Zorn, Konkurrenzdenken, Streß, Sorge, Angst... und da fragt hier jemand allen Ernstes was "latente Vergiftungsprozesse" sind und bezweifelt einen Zusammenhang zur entstandenen Erkrankung???


54
27.11.08 - 23:26
florian

es wäre schön, wenn Heilpraktiker eine mindestens so lange Ausbildung bräuchten, wie ein Freiseurmeister, der sich ja nur um das Äußere kümmert! Dann müßte auch noch der Inhalt fundiertes medizinisches Grundwissen sein.
Vielleicht würde dann einiges an sogenannter Komplementärmedizin von allein verschwinden. (dies ist natürlich nur ein frommer Wunsch, da damit wunderbar einfach Geld zu verdienen ist)

53
27.11.08 - 23:01
ghjut

wie arogant jahrtausend alte medizin als alternativ medizin zu titulieren. und wieso so aggressiv, Angst? zuviel unbekanntes? und was bedeutet überhaupt heilen? gehts wirklich nur darum nen tumor rauszuschneiden?

und wer soll denn bitte angst vorm tod nehmen, wenn die mediziner sich selbst vor schiss in die hose machen, wenn es um dieses thema geht?


52
27.11.08 - 22:17
nicole

An Cohen:
Wie eingeschränkt kann ein Mensch sein? Ich hoffe, dass ich nicht der einzige Mensch bin, der Sie so betrachtet, zum Wohle der Menschheit.
Vielleicht sind Sie ja trotzdem doch ganz nett, deshalb
LG, nicole


51
27.11.08 - 21:26
cohen

Es ist mir doch völlig egal, was Sie sind, Nicole.
Wer heilt hat recht stimmt insoweit, dass wissenschaftliche Medizin nachweislich heilt und Alternativmedizin nachweislich nicht.

Der Plural von Anekdote ist Anekdoten und nicht Daten.

Warten auf Selbstheilung, während man irgendwelchen Voodoo abzieht, sieht vielleicht in Ihren Augen nach Medizin aus. Es ist aber keine Medizin, sondern albernes "Doktorspielen".

50
27.11.08 - 21:02
Nicole

zu "Cohen" und "Wiessner"
Gesetz dem Falle, der Zusatz "HP" in meinem Pseudonym bedeutet NICHT Heilpraktiker, sondern vielleicht Heilender Praktiker, und Gesetz dem Falle ich wäre Professorin, CÄ einer gewissen onkologischen Einrichtung und "vielleicht" noch einiges mehr.... vielleicht habe ich ich Sie beide, oder zumindest einen von Ihnen sogar unterrichtet... ja, was dann? Bitte darüber mal nachdenken, genauso wie über meine Aussage: "Wer heilt hat Recht". Denn, wenn wir im Sinne des Patienten agieren möchten, dann gilt es nicht, möglichst viel zu fachsimpeln un damit Phrasen pro und contra alternative oder Schulmedizin zu erstellen, sondern wir müssen das Wohl des Patienten im Auge behalten. Also, meine Damen und Herren, noch einmal: Wer heilt hat Recht"! Ob es nun ein HP, Schulmediziner, Schamane, oder sonstiges ist.

49
27.11.08 - 20:36
cohen

Quacksalberei bleibt Quacksalberei, da helfen auch keine Pöbeleien und Anekdoten.
Homöopathie und anthroposophische Medizin sind nicht ganzheitlich, sie sind strunzdumme Pseudowissenschaften, die mit dem wirklichen Patienten überhaupt nichts zu tun haben.

Alternativmedizin ist zutiefst inhuman. Sie wirkt nicht und die Patienten werden belogen.
Bei Krebs ist es dazu noch eine richtig perfide Abzocke an Leuten, die aus Angst vor dem Tod nach jedem Strohhalm greifen.

48
27.11.08 - 20:35
Wiessner

Wer 'heilt' muss genauso wenig recht haben wie jemand der glaubt 'wer schreit hat recht'. Mit diesem unsinnigen Spruch aus der Alternativheilerszene lassen sich nämlich prima die unsinnigsten und unbrauchbarsten Therapien scheinbegründen. Wer eine extrem teure Therapie anbietet kann sich prima darauf berufen, selbst wenn es preiswertere Therapien gleicher Wirksamkeit gibt. Auch kann dadurch Methoden Vorschub geleistet werden, die bei gleicher Wirksamkeit mehr unerwünschte Wirkungen zeigen oder ökologisch bedenklicher sind usw und so fort. Was in diesem falle 'Heilung' bedeuten soll wird ebenso häufig dem Betrachter überlassen zu entscheiden.

Daher findet man diese platte Formulierung gerne in einem Ambiente wo die differenzierte und alle Aspekte einer Methode (sozusagen ganzheitlich) betrachtende Sichtweise verpönt ist zugunsten der selektiven Wahrnehmung angenommener Heilerfolge.

47
27.11.08 - 19:55
Nicole, HP

"Wer heilt hat Recht". Bitte darüber nachdenken! Sonst nichts!

46
27.11.08 - 19:20
SkeptikEr

Diese selbstgefällig-salbadernde "Wer heilt hat Recht"-Geschwätz geht mir intensiv auf den Sack. Wenn die Homöopathie endlich die Prinzipien der Evidence Based Medicine anwenden würde, könnten sich die hier munter über ihre angeblichen Therapieerfolge schwadronierenden Heilpraktiker im nächsten Monat hurtig als Hartz-IV-Empfänger anstellen.

45
27.11.08 - 15:39
merkur_1

Eigentlich sollte mich dieser5 Artikel nur ein Lächeln kosten und die Erkenntnis nähren, dass sich immer wieder jemand zu Themen meldet, von denen er gar keine Ahnung hat. Wie stur und überheblich kann man nur sein? Sind wir doch froh, dass es verschiedene Wege gibt zu behandeln. Jeder kann den Weg gehen, den er für gut befindet. Jedoch ohne Erfahrung etwas zu verdammen, finde ich schlicht unverschämt. Seit 20 Jahren behandeln wir in der Praxis (Gyn.) Krebspatienten mit der Mistel. Wir hatten keine Rezidive! Außerdem eine deutliche vErbesserung des Allgemeinbefindens. Was will man mehr? Ich arbeite in der Medizin, weil ich den Menschen helfen will! Wer (was) heilt hat recht! Und sind wir doch mal ehrlich: Jeder von uns muss Geld mit seinem Beruf verdienen. Und die Schulmedizin ist da deutlich an erster Stelle!


44
27.11.08 - 15:27
Paracelsus

Jedes Wort auf dieser Seite ist es eigentlich nicht wert, darauf zu antworten und ich möchte auch nur mal wieder daran erinnern, dass wir - Schulmediziner oder Heilpraktiker - Therapeuten sind. Es geht einzig und allein um kranke Menschen, die wir betreuen, und da ist es vollkommen egal, auf welche Weise wir helfen können, ob schulmedizinisch oder alternativ oder vielleicht sogar GEMEINSAM?? Wichtig ist das positive Resultat für den Patienten.

43
27.11.08 - 10:12
Dr.G.Rummel

Ich wollte eigentlich auch etwas schreiben, aber die aggressiven Kommentare wurden von H. Graetzel provoziert.
Ich bevorzuge die wissenschaftliche Diskussion. Wenn aber Lambeck, Federspiel ins Spiel gebracht werden, muss man fragen, wo deren medizinischer Sachverstand herkommt. Weder durch Studium noch Ausbildung noch Erfahrung.
Brauchen wir solche Leute zur Behandlung?


42
27.11.08 - 08:34
Dr. Müller-Hübenthal Filderklinik: Zentrum für Integrative Onkologie

LieBe Kollegen und Therapeuten, unseren Patienten wird durch die Überflüssige Polarisierung in dem Arikel und auch in den Kommentaren nicht im geringsten geholfen! Sollten wir diese Denken nicht entlich hinter uns lassen? Statt Klischees zu bedienen ist eien Synthese der verschiedenen Ansätze erforderlich. Nicht Alternativ sondern Integrativ, in unserer Arbeitsgruppe bemühen wir uns um die Verbindung aus Hochschulonkologie mit ausgewählten Verfahren der Naturheilkunde.
PS. Über die Mistel Herr Kollege sollten Sie nicht schreiben, wenn Sie gar keine Ahnung haben wie der Stand der Forschung ist. Sie ist das mit Abstand am besten erforschte Phytopharmakon! Siehe auch Miste-Therapie.de oder den neunen Cocraine Review zur Mistel. Wer Krebspatenten betreut sollte sich wirklich ernsthat mit den Studien zu Mistel beschäftigen.


41
27.11.08 - 08:31
G. Brunner

Lieber Herr Graetzel, Sie sehen an den Reaktionen, dass Sie mit Ihrem Artikel tatsächlich einen wunden Punkt getroffen haben.
Es gehört tatsächlich Mut dazu unangenehme und kontroverse Themen anzusprechen. Dafür danke ich Ihnen. Sie sehen aber auch, dass Menschen, wenn ihnen die sachlichen Argumente ausgehen, schnell dabei sind Mist und Steine zu werfen. Wobei ich gerade Herrn Wyalewski empfelen würde, die Steine nicht aufzunehmen, ich habe gerade seine web page besucht, oh weih,oh weih...Wieviel Geld knöpfen Sie damit eigentlich Ihren Patienten ab? Und grüßen Sie Ihren Darmpilz von mir!
Außerdem habe ich in vielen Kommentaren gelesen, dass jeder wüsste, wie Studien ablaufen. Im Vertrauen,Ihr wisst es nicht.

40
27.11.08 - 08:26
beagata

Herr Grätzel scheint sich mit der Studienlage bei seriösen Alternativmedizin nicht sonderlich gut auszukennen, sonst wüßte es, dass es bei einer ganzen Reihe dieser Substanzen, Mistel, hochdosiertes Vitamin C, Coenzym Q10 sehr wohl qualitativ gute Studien gibt, die sich gegenüber anderen im "normalen" Arzneimittelbereich nicht zu verstecken brauchen.

39
27.11.08 - 08:21
Florian

Das Gesundheitssystem ist vollkommen ökonomisiert. Seit dem das Hauptaugenmerk so deutlich auf "Geld verdienen" liegt wird es schlechter, unpersönlicher und geht an den Bedürfnissen der Kranken vorbei.
Eine sich nur um sich selbst drehende Medizin ist zunehmend entmenschlicht. Hier werden Patienten zum selbstzweck genutzt, um die eigenen unreflektierter Helfer- und MAchtkomplexe zu befriedigen. Das treibt Kranke in die Arme von "Behandlern", die ihre Emotionen ansprechen.
Beiden Behandlergruppen geht es um ihren persönlichen Erfolg (Geld, Befriedigung).
Es geht nicht um die Bedürfnisse der Kranken. Dass zeigt schon die Art der hier geführten Diskussion.
Die Hybris der Behandler ist die Gleiche, egal ob Naturheilkunde oder Schulmedizin. Allerdings hat nur die Schulmedizin Angst ihre gesellschaftliche Macht zu verlieren.

38
27.11.08 - 01:25
Graetzel-Fan

"Dr. med. A.-H.Wasylewski Berlin 27.11.2008 - 00:20 Herr Phillipp Graetzel von Graetz, laut eigener Homepage www.dukla.de, war nach der Approbation nur kurze Zeit als Arzt,und seit 2003 als Journalist in seiner eigenen Firma tätig.Um Geld zu verdienen muss er schreiben oder Seminare und Kongresse für Pharmaunternehmen, Privatkliniken etc. moderieren.
Deshalb würde ich diesen Artikel nicht so ernsthaft nehmen, weil erstens jetzt dem Journalisten die praktische Erfahrung als Arzt fehlt und zweitens muss er etwas schreiben um zu existieren."

Dr. med. A.-H.Wasylewski, Betreiber von www.dr-wasylewski.com, macht unter anderem

"Eigenbluttherapie
Die Behandlung mit eigenem Blut ist eine spezifische Reiz- und Umstimmungstherapie, die entweder alleine oder mit einem Medikament zusammen eingesetzt werden kann, um die Heilkräfte des Körpers zu aktivieren. Um den Effekt zu steigern, kann das Blut mit Sauerstoff, Ozon, Thymusextrakt, Phytotherapeutika und homöopathischen Mitteln aufbereitet werden."

Und er macht

"Darmsanierung
Es gibt wohl kaum einen Erwachsenen, dessen Darmflora immer ihre natürliche, biologische Zusammensetzung hat. [...] Langfristig: Fehlernährung, besonders der Verzehr von zuviel Eiweiß, Fett und Zucker, bei meist gleichzeitigem Mangel an Ballaststoffen in der Nahrung
[...] Das Grundsystem verschlackt."

Man könnte sagen, Herr Dr. med. A.-H.Wasylewski "muss er etwas verkaufen um zu existieren."



37
27.11.08 - 00:20
Dr. med. A.-H.Wasylewski Berlin

Herr Phillipp Graetzel von Graetz, laut eigener
Homepage www.dukla.de, war nach der Approbation nur kurze Zeit als Arzt,und seit 2003 als Journalist in seiner eigenen Firma tätig.Um Geld zu verdienen muss er schreiben oder Seminare und Kongresse für Pharmaunternehmen, Privatkliniken etc. moderieren.
Deshalb würde ich diesen Artikel nicht so ernsthaft nehmen, weil erstens jetzt dem Journalisten die praktische Erfahrung als Arzt fehlt und zweitens muss er etwas schreiben um zu existieren.


36
26.11.08 - 23:39
Fußballfan

Na, na, C. Rösch, das nenne ich eine Steilvorlage. :-)
"Warum tut man eigentlich so, als ob in der Schulmedizin alles wissenschaftlich bewiesen wäre?"

Warum behaupten die Homöopathen immer, Homöopathie würde WIRKEN? Woher wollen die das denn wissen, wenn sie es nicht überprüfen KÖNNEN, wie Sie sagen?

Ich habe gerade einen Link gesehen mit einem wunderschön dazu passenden Namen: http://www.existenzberechtigungsnachweis.de
Die Homöopathie hat nicht einen einzigen. :-)


35
26.11.08 - 23:30
C. Rösch

Warum tut man eigentlich so, als ob in der Schulmedizin alles wissenschaftlich bewiesen wäre? Die Deutschen schätzen 4%, die Amerikaner schätzen ca. 10% ist in der Schulmedizin wissenschftlich bewiesen. Wie Studien "gemacht" werden, das wissen wir doch alle. Der zahlt zu gunsten dem fallen sie aus. Interessant das Buch "Lob der Krankheit" von Bert Ehgartner.
Wie soll man denn die klass. Homöopathie beweisen? Wer nur etwas Ahnung von dem Gebiet hat, weiß, dass dort nicht alle z.B.Bluthochdruckpatienten das gleiche Mittel bekommen, also kann keine Studio gemacht werden. Ich würde vorschlagen in Anbetracht der 4% können doch alle ihre Praxen schließen.
Genau die, die immer auf wissenschaftliche Beweise warten, bremsen jeglichen Fortschritt.
Grüße


34
26.11.08 - 23:16
Skeptikus

Ich möchte noch auf folgende Lesetipps hinweisen für all Interessierten:

Lambeck, Martin: Irrt die Physik? Über alternative Medizin und Esoterik,C.H. Beck, München 2. Auflage 2005
http://www.gwup.org/ueberuns/whoiswho/lambeck_martin.html

uns insbesondere

http://de.wikipedia.org/wiki/Krista_Federspiel
Krista Federspiel: "Die andere Medizin" (Mitautorin) Stiftung Warentest 1991/ 5.Aufl. 2005

Die Frage ob Schul- oder Alternativmedizin ist irrelevant, es geht darum, ob eine Wirkung belegt ist oder nicht. Dabei gibt es in der Schulmedizin und noch viel mehr in der Alternativen Medizin genügend Verfahren, deren Wirkung nicht belegt ist, trotzt zahlreicher Studien, bspw. die Homöopathie, siehe http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/

33
26.11.08 - 22:06
Kritiker

Dr. Bayerl behauptet: "Die Pharma-Industrie beschränkt sich bei Innovationen auf patentierbare Kunstprodukte, um entsprechend daran zu verdienen, dann kann man gerne auch klinische Studien mit mehreren Hundert Millionen Euro investieren. Ein führender Mitarbeiter der Fa. Roche rühmte sich in einem Vortrag, dass er ca. 1 Milliarde€ für ein neues Medikament ausgeben müsse. Der gleiche Aufwand für einen nicht patentierbaren Naturstoff rechnet sich natürlich nicht, da er ja jederzeit von einem Nachahmer ohne diesen Aufwand kopiert werden kann. Wer also solches vertreibt, kann sich Studien à la Pharmaindustrie (Gesetzgeber) gar nicht leisten."

Ich befüchte, Dr. Bayerl meint das ernst. Zum Beispiel, daß sich ein Mitarbeiter "rühmt", daß die Forschung 1 Milliarde kostet.
Der Herr Bayerl rechnet aber nicht nach, WO denn die Milliarde ausgegeben wird! Unter anderem nämlich für die langjährigen Studien mit vielen Patienten. Und für die fortwährende KONTROLLE der wirksamkeit udn der Nebenwirkungen. Wieviel einfacher ist es doch, einfach eine Wirkung zu behaupten und dann auf ALLE Studien zu verzichten, auf die für die Wirkung, die für die Wirksamkeit und auf jegliche Kontrolle. Bei einem Placebo ist das kinderleicht. Sterilisiertes Wasser in Flaschen abfüllen und als Medikament verkaufen. Wie schön das Leben doch sein kann. Wie, Sie glauben das nicht? Nun, wußten sie, daß für TAUSENDE homöopathischer Mittel gar keine Arzneimittelprüfung gemacht wurde, obwohl sie doch ZWINGEND vorgeschrieben ist? Lesen Sie selbst:
http://wehrhafte.medizin.se/ama_amp.htm

Wie andererseits Hundekot, Plutonium oder sogar schwarze Löcher als MEDIKAMENT verkauft werden, das ist wirklich beachtlich:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=4269


32
26.11.08 - 21:54
mein Name hat mit der Sache nichts zu tun

Also: Es geht um Fakten. Fakten wie diesen:
http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm

Sehen Sie sich die Bilder an. So sehen Frauen aus, die auf Betrüger hereinfallen. Zu diesem Betrügern gehören auch Ärzte, zum Beispiel solche, die "Metamedizin" betreiben.
Wie derjenige heißt, der diese Betrüger kritisiert, ist unwichtig. Wichtig ist daß die Bevölkerung sieht, was die Betrüger den Kranken antun.

Die Frage nach den Namen zeigt das wahre Interesse des Fragers: die Kritiker PERSÖNLICH anzugreifen. Warum wollen die das tun? Die Antwort ist ganz einfach: Weil die Täter und deren Apologeten fachlich nichts drauf haben. Weil es Stümper sind, die aus Gier und/oder Dummheit über Leichen gehen.

Szene aus einem Friedhof:
http://www.totenliste.info


31
26.11.08 - 21:48
Dr.Bayerl

Verehrter Arzt/Ärztin Philipp Graetzel!
Der folgende Satz von Ihnen zeigt das Hauptproblem, das Sie gar nicht erkannt haben:
"Denn klar ist: Für die allermeisten Verfahren im alternativen Spektrum gibt es keine vernünftigen Studien – vor allem deswegen, weil die jeweiligen Anbieter gar nicht daran interessiert sind, welche zu machen. Und selbst dort, wo es Studien gibt, bei der Mistel vor allem, sind sie oft meilenweit entfernt von den Standards bei Arzneimittelstudien. "

Und Sie verstehen überhaupt nicht, warum das g e g e n die Schulmedizin spricht.
Ich will nicht die Mistel verteidigen weil ich von ihr nicht überzeugt bin.
Aber es gibt zahlreiche "sekundäre Pflanzenstoffe", von denen die krebsschützende Wirkung durchaus wissenschaftlich bekannt ist, sie haben nur einen gravierenden Nachteil:
sie lassen sich als Naturstoffe nicht patentieren und monopolisieren!!!
Die Pharma-Industrie beschränkt sich bei Innovationen auf patentierbare Kunstprodukte, um entsprechend daran zu verdienen, dann kann man gerne auch klinische Studien mit mehreren Hundert Millionen Euro investieren. Ein führender Mitarbeiter der Fa. Roche rühmte sich in einem Vortrag, dass er ca. 1 Milliarde€ für ein neues Medikament ausgeben müsse. Der gleiche Aufwand für einen nicht patentierbaren Naturstoff rechnet sich natürlich nicht, da er ja jederzeit von einem Nachahmer ohne diesen Aufwand kopiert werden kann. Wer also solches vertreibt, kann sich Studien à la Pharmaindustrie (Gesetzgeber) gar nicht leisten.
Das ist die traurige Wahrheit.


30
26.11.08 - 21:43
Georg Wintzer

und warum schreiben hier die Graetzel-Fans ohne ihren realen Namen bekannt zu geben?
Verschonen Sie uns doch bitte mit derartigen literaischen anonymen Ergüssen -

Hier haben Ärzte, Heilpraktiker und Patienten einem unsachlichen und alles in allem nicht zu akzeptierenden Artikel des Herrn Graetzel, ich denke in überlegter Form geantwortet. Mehrheitlich alles Behandler die Tag für Tag um Ihre Patienten bemüht sind...
Ich denke es hat jeder hier eine faire Auseinandersetzung verdient.

In diesem Sinne

Georg Wintzer


29
26.11.08 - 21:00
Noch ein Grätzel-Fan

Komisch, dass sich immer nur die persönlich angegriffen fühlen, die sich scheinbar eher ertappt als ungerecht beleidigt fühlen. Die seriös arbeitenden, vernunftgesteuerten Kollegen melden sich hier fast nie zu Wort.

Es ist schon auffällig, wie schnell getroffene Hunde bellen ;-) Aber da scheint die Kritik ja die rchtigen zu treffen...

28
26.11.08 - 20:28
Grätzel-Fan :-)

Was die "Alternativen" so im Hirn haben, kann man hier sehen: http://www.impfkritiker.de
Wenn es RICHTIG zur Sache geht, gibt es Arbeit für die Sargmacher: http://www.todessekte.de
Deswegen gibt es bei uns eine Meldestelle: www.meldestelle.me
Mit das beste, was wir in der letzten Zeit geerntet haben, ist aber das hier:
"DER HAMMER: Hadronen in der Praxis von ...!"
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=4623
Tut mir leid, daß der Link so lang ist. UND ich muß eine ganz, ganz dringende Cola-Warnung aussprechen!!!


27
26.11.08 - 19:49
Andreas Moll

Sehr geehrter Herr Graetzel,

falls Sie den Blick über ihren Tellerrand schon gewagt haben (bzw. denken, ihn gewagt zu haben), würde ich Ihnen empfehlen nach Wissenschaftlerart einmal genauer hinzuschauen.

Alleine die Aussage: "Das ganze wird dubios damit begründet, dass es alternativen Verfahren anders als Chemotherapien um den ganzen Menschen gehe – als ob es in einer Arzneimittelstudie, die die Sterblichkeit misst, um irgendetwas anderes geht", zeugt von einem sehr leichtgläubigen, der Diktatur der Pharmazie verfallenen Charakter, der hinter dem Krankheitsbild des Patienten nicht den Menschen mit seinem individuellen, persönlichen Problem, sondern reine Zahlen (ob in Form von Statistiken oder Währung) zieht.
Vielleicht bin ich als Nicht-Mediziner im Vorteil und habe es daher leichter gehabt; ich wünsche Ihnen dies bald zu erkennen, dass der Mensch ein komplexes Wesen ist, dem in seinem Problem/in seiner Krankheit nur geholfen werden kann, wenn alle Grundpfeiler der Gesundheit - falls notwendig - angegangen werden.


26
26.11.08 - 19:29
Munsch

Bravo Herr Grätzel! Die teilweise hysterischen Reaktionen auf Ihren Artikel zeigen nur, dass sie mit der journalistischen Nadel die richtige Stelle getroffen haben.

25
26.11.08 - 19:05
C. Rösch, HP

So ein arroganter Artikel! Was hat denn die Pharmaindustrie, die die Chemotherapien herstellen für ein Interesse der der Genesung der Menschheit? In der Schulmedizin wird doch nur Geld mit Krankheit verdient. An welcher Uni hat denn der Kollege Graetzel studiert und gibt überholte Meinungen von Professoren ohne nachzudenken weiter? Sicherlich gibt es auch im HP-Bereich "schwarze Schafe", aber wir haften mit unserer Zulassung. Ein HP dürfte wohl eher seine Zulassung los sein, als ein Arzt. Die schwarze Brust von einem HP therapiert, dürfte wohl eine Ausnahme sein. Ich hatte auch schon Patienten, bei denen kein Schulmediziner behandelt hat, die schwerst krank waren. Schlicht und ergreifend nicht erkannt! Wie wäre es, wenn man im Sinne und zum Wohle der Patienten zusammen arbeiten würde? Schließlich haben wir doch unsere Berufe gewählt um der Menschheit zu helfen. Und außerdem was heißt denn da Alternativmedizin, worauf basiert denn unsere heutige Schulmedizin??? Manchen Ärzten würde es nicht schaden, sich mal mit den Errungenschaften ihrer eigenen Kollegen wie Hahnemann, Schüssler, Paracelsus etc. auseinanderzusetzen. Auch die Aussagen von Hippokrates wären an einer deutschen Uni durchaus erwähnenswert!!!! In ein Medizinstudium gehört durchaus auch die Geschichte der Medizin.
Schönen Abend


24
26.11.08 - 18:52
Univ.-Doz. Dr. rer. nat. Thomas Krüger

Die typisvche Sichtweise eines bornierten Schulmediziners, der von dem, was sich jenseits der Gebührenordnung abspielt, keinerlei Ahnung hat. Der Beitrag ist so schlecht, inhaltsleer und dumm, daß sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Vielleicht im Suff entstanden???.


23
26.11.08 - 18:48
Michael Naumann, Halle/S.

Ich muss jetzt leider seit einem Jahr erleben wie meine Frau hier, nach Mammakarzinom ( 23 Jahre nach vorh. Morbus Hodgin) vom niedergel.Onkologen bei Problemen abgefertigt wird. Das reicht von "Das haben nur Sie und sonst kein anderer" bis zu "das Leben ist nun mal kein Ponyhof" etc.
Bei Ausschlag im Mundwinkel mit entz. Zunge "na gehn Sie mal zum Hautarzt" u.s.w. Dort , wie auch bei anderen Behandlern und in der Reha wird man "durchgeschleust".
Bis auf ganz wenige Ausnahmen (hier konkret eine) sind es nur die Betroffenen selbst, die untereinander echte Anteilnahme und Verständnis aufbringen.
Der (sehr gute) Chirurg der Klinik ist in seinem Klinikstress
eingebunden und es ist eigentlich im System nicht vorgesehen, das er nachschaut wie das Ergebnis denn später ist. Das soll die Gyn. oder Praktikerin dann tun, obwohl sie nie in ihrem Leben je eine Brust-OP durchgeführt haben. Und so geht das überall !! Da wundern Sie sich Herr Graetzel, das die Patienten nach Alternativen suchen ???

22
26.11.08 - 18:27
Reinhard Schmehl

Als angehender ärztlicher Kollege, der seit Jahren "austherapierte" Patienten universitärer Kliniken einer dt. Grossstadt in einer Heilpraktiker-Praxis genesen sieht, kann ich mich für unseren immer noch so bornierten Berufsstand schämen. Schade eigentlich. Die Thoraxdrainage beim Spannungspneumothorax lege ich selber auch, keine Frage. Dass allerdings alternative - auch ärztlich praktizierte - Medizin wieder einmal pauschal als "unwissenschaftlich" ("keine Studien") und somit gleichwohl als "nicht hilfreich" bzw. "schädlich oder Abzocke" klassifiziert wird, kann ich nicht nachvollziehen. Jeder der sich praktisch mit Alternativmedizin auseinander setzt bzw. diese anwendet, weiss diese genauso zu schätzen wie die - oft schlicht auf trial and error basierte - evidence based medicine zu schätzen: alles zu seiner Zeit am richtigen Patienten. Schönen Abend allerseits!

21
26.11.08 - 18:26
Ramona Kunze

Werte Damen und Herren der Runde,

wissen sie, was ich tue, wenn mir ein Arzt einen Therapievorschlag unterbreitet. Ich frage ihn, ob er diese Therapie auch bei seiner frau und seinen Kindern zur Anwendung bringen würde?

Und dann schau ich ihm in die Augen. Nein nicht zur Irisdiagnostik.;-)....

Ich glaube mit Kriegsspielen wurde noch nie Frieden geschaffen.
Also lassen wir doch diese Sandkastenkriege und schauen wir uns an das Heilung nicht nur allein im Körper geschieht.Heilung beinhaltet neben den Medikamenten auch immer Zuwendung, Verständnis,Vertrauen und durchaus auch Hoffnung und Glauben. Beide Seiten, Patient wie Therapeut, sind nur Menschen.
Und alle kennen Ängste und Verzweiflung. Und manches Mal heißt heil werden eben auch menschenwürdig sterben zu dürfen. Auch wenn dieses Thema leider immer noch ein Tabu ist.

Wir alle sind nur Menschen und haben unsere Ecken und Kanten und daran ändern auch Titel und Namen nichts..

20
26.11.08 - 18:21
Dr Thomas Allgaier

der Artikel des Kollegen Grätzel ist Ausdruck massiver Ignoranz,die auch noch großmaulig vorgetragen wird.
Ich lade den Kollegen gerne mal auf einen Kongreß über biologische Medizin ein, solches Terrain hat er offensichtlich noch nie betreten.
Ich freue mich über die vielen guten Kommentare!


19
26.11.08 - 18:02
Wiessner

Alternativmedizinische Methoden unterscheiden sich von Methoden der evidenzbasierten Medizin dadurch dass sie einerseits nicht zum Methodenspektrum der wissenschaftlichen Medizin gehören und dass es für diese Methoden keinen neutralen und seriösen Wirksamkeitsnachweis gibt (1) und die etwaigen (Placebo)Effekte und Wellnesseffekte nicht regelmässig reproduzierbar sind.
Jede Geldausgabe für ein Verfahren muss an der Effektivität (und weiteren Kriterien wie NW/Kosten-Nutzen Verältnis/Ökologie usw) gemessen werden. Ein Euro der für ein wirkungsloses Manöver verschwendet wird, kommt dem Patienten eben teurer als 1000 Euro für ein etabliertes Verfahren. Man muss sich klarmachen dass Fehlausgaben des durchschnittlichen Patienten zu Einsparungen in seinem individuellen Gesundheitsbüdget führen müssen - schliesslich sind wir nicht alle Millionäre.
Menschen die bei einer schweren Erkrankung sich ausschliesslich auf eine nutzlose Therapie einlassen, erscheinen sowieso irgendwann in verschlechtertem Zustand in einer Klinik. Ihr dann möglicherweise hoffnungsloser Zustand wird dann natürlich der Statistik der akademischen Medizin und den Ärzten zugerechnet. Ich erinnere mich deutlich und Schaudern an eine ältere Dame die aus irrationaler ''Arztangst'' sich monatelang fehltherapieren liess, nocebomässig indoktrinieren liess und uns schliesslich kurz vor ihrem Tode auf Station ihre Bluse öffnete und uns eine schwarze, stinkende Brust bei Brustkrebs im weit fortgeschrittenen Stadium zeigte. Dass heutige Brustkrebspatientinnen eine Prognose von mindesten 76%-80% haben, war ihr unbekannt.
(1) siehe Definition laut dem National Center for Complementary and Alternative Medicine (NCCAM/USA)

Ein Überblick über die unkonventionellen Methoden bei Krebs ist bei Esowatch zu sehen:

http://esowatch.com/index.php?title=Unkonventionelle_Krebstherapien

18
26.11.08 - 17:57
Arne Bruhn

Ihr Autor, da er so studiengläubig ist, sollte doch einmal die Frage untersuchen, wie groß der Prozentsatz pharmazeutischer Wirkung schlicht uns einfach auf dem Placebo-Effekt beruht? Rein theoretisch könnte man doch davon ausgehen, daß dieser dem des echten, bei der Studie verabreichten Placebos entspricht. Und dann sieht die schulmedizische Erfolgsquote noch "weniger gut" aus.
Und da ihm bereits Literatur anempfohlen wurde, noch ein Titel zum Studium "einer anderen Welt. Dr. Bernie Siegel (Chirurg). Prognose Hoffnung!
Jeder sollte sich eines bewahren zum Wohle der Menschen, die sich ihm anvertrauene: Die Lernfähigkeit!

17
26.11.08 - 17:52
J.Mühler, Neurologe

Der Artikel und auch die Kommentare offenbaren ein sich verfestigendes, grundsätzliches Missverständnis hinsichtlich "Schulmedizin" und "Alternativmedizin": Während die substantiellen Behandlungsansätze letztlich so unterschiedlich gar nicht sind (z.B. TCM - Heilkraut Artemisia ist wirksamste Substanz gegen tödlichste Infektionskrankheit, nämlich Malaria, wird aktuell vom DKFZ in Heidelberg beim Aderhautmelanom getestet), ist der Fokus der Aufmerksamkeit in der Behandlung zwischen "Schulmedizinern" und "Alternativen" (grob verallgemeinernd...) deutlich diskrepant. Das hat aus meiner Sicht leider entscheidend mit der zunehmenden "Versklavung" von uns Schulmedizinern durch einen ungebremsten Ökonomisierungswahn und ein nach Kriterien der industriellen Produktion ausgerichtetes "Patientenmanagement" zu tun und einem Abwenden von der unabdingbaren Grundlage jeder heilstiftenden Behandlung: einer vertrauensvollen Arzt-Patientenbeziehung. Wenn wir uns weiter vorrangig um DRG's, Case management und renditeoptimierte Behandlungspfade kümmern statt in der Tradition großer deutscher Ärzte wie z.B. V.v.Weizäcker den Patienten in den Mittelpunkt unseres Tuns zu stellen, sollten wir uns nicht wundern, wenn sich Patienten ("Leidende", keine Kunden!) die nottuende Zuwendung "alternativ" besorgen. Wenn wir uns dieser Kritik selbstbewusst stellen und unser Verhalten (erstmal jeder für sich...) entsprechend ausrichten würden, würden vermutlich viele hier diskutierten Kontroversen stark an Bedeutung verlieren.
Dies betrifft ausdrücklich nicht nur den Bereich der Onkologie, sondern die gesamte Medizin. Jedem, der es noch nicht kennt, sei in diesem Zusammenhang das Buch "Die verlorene Kunst des Heilens" von Bernhard Lown wärmstens empfohlen, das in unserer Abteilung Pflichtlektüre ist...

16
26.11.08 - 17:48
Annette Jäger, Heilpraktikerin

Wie meine Vorredner bedaure ich die Haltung des Artikel zutiefst.
Krebs wie auch andere schwere Erkrankungen sind kein Spielfeld für Grabenkriege.

Wenn wir dann noch aufhören könnten, das "Spiel" Ärzte gegen Heilpraktiker, Schulmedizin gegen Komplementärmedizin, Chemo gegen Mistel etc und vice versa zu spielen, sondern es als unsere gemeinsame Aufgabe ansehen würden, schwerstkranke Patienten zu unterstützen und auf ihrem Weg zur Gesundheit oder zum Sterben zu begleiten und das mit aller uns zu Verfügung stehenden Kompetenz und Menschlichkeit, dann würde der Begriff "heilen" doch wieder mit einem tieferen Sinn erfüllt werden.
Das kann doch nicht nur ein Traum sein, oder?

15
26.11.08 - 17:45
Peter v.Rüsten

die Basis aller Heilmittel ist die Natur...

die Basis aller Ärte sind

die Schamanen/innen , Heiler/innen und

Kräuterfrauen/männer heilen damit auch

Krbserkrankte..

und die Mistel ist ein tolles Heilmittel..

ich glaube...mehr braucht man dazu nicht zu schreiben...

oder ?

heilen damit seit Ewigkeiten

14
26.11.08 - 17:27
M. Schmidt vom Hofe

Der Beitrag von Herrn Graetzel Beitrag ist inakzeptabel


13
26.11.08 - 17:25
Wolfgang Heinemann, Vorstand des VKHD e.V.

Gerade eben komme ich vom INternationalen Köthener Erfahrungsaustausch zurück, und durfte dort einen sehr kompetenten Beitrag von Herrn Dr. med. Huber (Hahnemann-Klinik Bad Imnau) hören. Die Klinik dort befasst sich ausschließlich mit der (wirklich ganzheitlichen) Therapie von Krebskranken (und größtenteils schulmedizinisch austherapierten) Patienten.

Ich denke es nützt niemandem, am allerwenigsten den Patienten und deren Angehörigen, dieses Thema hier zu polarisieren zwischen Heilpraktikern, Ärzten, Schulmedizin, Naturheilkunde und weiss Gott noch was. Worte sind wie Schall und Rauch - und ich denke ein vernünftiges und auf den Patienten abgestimmtes Miteinander der verschiedenen Verfahren kommen doch der Wahrheit am nächsten. Googeln sie mal nach Bad Imnau und schauen Sie sich deren Konzept an - so geht's!

UNd noch etwas: Studien sind wie jedes Papier geduldig und geben nur allzu oft die Meinung des Sponsors wieder, das wissen wir alle - und zwar hüben wie drüben. Ich persönlich halte es für eminent wichtig, dass sich Onkologen mit alternativmedizinischen Verfahren auseinandersetzen, genauso sollten sich Alternativmediziner auch in schulmedizinischen Therapiekonzepten einigermaßen auskennen - zum Wohle des Patienten und nicht zum Wohle des eigenen Geldsäckels.

12
26.11.08 - 17:22
MP Jordan Bubach

Meine Güte was man hier, von Herrn Graetzel zu lesen bekommt ist der wissenschaftl. Standart der 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts und entspricht in keinster Weise den neusten wissentschaftlichen Erkenntnissen(Beispiel:Die gesetzl. Krankenkassen zahlen "Mistel" bei bestimmten Indikationen, "Hochdosis Vitamin C Infusin läßt Tumore schrumpfen" aus Ärzteonline -Zeitung).......mitlerweile sind wir Mediziner schon weiter.... dachte ich jedenfalls.......
Gerade bei Schwersterkrankungen, wie Krebs gehören "Schulmedizin" und "Alternativmedizin" zusammen! Der Mediziner, der dies negiert gehört ins letzte Jahrhundert!!!!

11
26.11.08 - 17:04
laura monte

sehr geehrter herr gatzel, heben sie sich den artikel auf, den sie da so forsch verfasst haben, lesen sie ihn wieder, wenn sie oder eine person aus ihrer familie eine chronischen krankheit hat.ich hoffe für sie, daß sie bis zu diesem zeitpunkt die gelegenheit und den mut hatten, sich mit sich selbst und den folgerungen der quantenphysik für die medizin zu konfrontieren. im anderen fall können sie so weitermachen wie bisher, erfahrungen können sie nur machen, wenn sie sie zulassen.mit freundlichen grüßen l. monte

10
26.11.08 - 16:43
M. Vomberg

Ich bin sehr froh, dass viele meiner Kollegen Herrn Graetzel erklärt haben, dass es das erste Anliegen der "alternativen Medizin" ist, Menschen zu helfen - ich habe schon einige meiner Patienten kostenlos behandelt, auch solche Schulmediziner soll es geben... Was unser junger, aufstrebender Mediziner mit viel Pathetik gesprickt hat, zeigt das falsche Bild - wieder einmal ein Kontra: Schulmedizin-Naturheilverfahren. Weshalb nicht mal ein Hand-inHand? All die genannten Bücher versprechen ein Sprung in eine neue Welt für Herrn Graetzel zu sein - Trauen Sie sich doch einmal- viele Ihrer erfolgreichsten Kollegen sind in diese Richtung offen, denn ihre Erfahrung hat ihnen in vielen Jahren gezeigt, dass die Schulmedizin vor allem in chronischen Krankheiten noch lange nicht wirklich helfen kann... aber Sie sind ja noch jung, Herr Graetzel...

9
26.11.08 - 16:32
Georg Wintzer, Heilpraktiker

Da die Schulmedizin nur drei Antworten zum Krebs kennt (Messer, Bestrahlung, Chemo) und überdies insbesondere die Chemo zu häufig auch in sinnlosen Fällen gemacht wird brauch man sich nicht zu wundern wenn der Patient sich auch auf der alternativen Schiene umschaut. Hätten Sie Krebs, würden Sie es nicht auch machen?
Ich habe Menschen erlebt die trotz ihres Krebses eine hohe Vitalität und gutes Befinden hatten, und die schon nach wenigen Chemos entweder keine Lebensquallität mehr hatten oder plötzlich unerwartet verstarben. Nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich habe in den 25 Berufsjahren noch niemanden kennen gelernt der sagen kann daß eine Chemo ihn geheilt hätte.
Im übrigen haben alternative Methoden selten etwas mit Scharlatanerie oder Wunderheilern zu tun, ergo sollte man vorsichtig sein Menschen die um das Wohlihrer Patienten bemüht sind (und dazu zähle ich auch Ärzte) mit dieser Überschrift zu verspotten oder zu verunglimpfen.
Herr Graetzel, um klar zu sehen genügt manchmal eine Veränderung des Blickwinkels, und Die Welt ist eben in dem Maße kompliziert Herr Graetzel, wie Sie in der Lage sind diese zu begreifen!

8
26.11.08 - 16:18
J. Rosenberger, Heilpraktiker

...Scharlatane, Wunderheiler...
...belegt ist davon kaum etwas...
...sind für alternative Methoden anfällig(!!!).
Ach ja, das Wörtchen "dubios" darf natürlich auch nicht fehlen.
Stimmungsmache statt Recherche.
Wer auf Studien pocht und Erfahrungsmedizin auf diese Weise diskreditiert, sollte sich einmal intensiv mit den Statistiken auseinandersetzen, die von DEN Firmen als "Wirknachweis" erbracht werden, die so richtig Geld mit Ihren Cocktails verdienen.
Das letzte Statement, das sich auf das "viele Geld der armen Irregeleiteten" bezieht, ist deshalb einfach nur peinlich.
Ich empfehle dem Autor des Artikels das Buch von Lothar Hirneise >> Chemotherapie heilt Krebs - und die Erde ist eine Scheibe <<.
DAS nenne ich Recherche. Schul- und Alternativmedizin werden hier gleichermaßen hinterfragt und vor allem an ihren Erfolgen gemessen.
Da wird sicher die eine oder andere Überraschung auf Herrn Graetzel warten.


7
26.11.08 - 16:14
G. Brunner/Arzt/Auftragsforschungsinstitut

Ich habe jahrelang in verschiedenen Kliniken gearbeitet und überprüfe aktuell die Machbarkeiten neuer Klinischer Studien. Gerade onkologische Studien nehmen immer mehr zu. Die neuen Therapieverfahren bieten Krebspatienten meist keine Heilung, das liegt aber auch in der Natur der Erkrankung, aber sie verschaffen Linderung und (wertvolle)Zeit. Die Einbeziehung alternativer Methoden in die Krebsbehandlung halte ich für sinnvoll, wenn sie begleitend ist. Um die Wirksamkeit eines Verfahrens beurteilen zu können müssen bestimmte und verbindliche Standards eingehalten werden. Diese bleibt die Alternativmedizin leider schuldig. Während meiner Klinikzeit habe ich leider auch genügend negative Erfahrungen mit Heilpraktikern bzw. deren Methoden gemacht. Auch in den vorangegangenen Kommentaren klingt diese pseudowissentschaftliche bzw. -medizinische Denkweise durch, was sind denn bitte schön latente Vergiftungsprozesse? Außerdem dreht sich mir der Magen um, wenn ich schon wieder höre, die Heilpraktiker hätten die "Ganzeheitlichkeit" auf sich gebucht. Der Patient als Ganzes steht auch bei Studien und Ärzten im Mittelpunkt des Interesses,also lassen Sie dieses selbstgefällige Gerede!

6
26.11.08 - 15:33
mm

Nicht nur mit den alternativen Therapien wird Geld verdient, viel mehr Geld wird mit den sogenannten schulmedizinischen Therapien verdient. Dieses Geld zahlen die Kassen und der Patient hat in den seltensten Fällen einen Überblick.
Und wer Menschen in diesen Therapieformen begleitet hat, hat auch die vielen Nebenwirkungen erlebt.
Schlimmer noch ist der Umgang in manchen Kliniken mit den Patienten, die oft für unmündig gehalten werden und jegliche Zweifel an Therapieformen abgeblockt werden.
Eine ganz wichtiger Punkt ist, dem Patienten den Glauben an eine Heilung zu stärken und in vielen alternativen Therapien führt es dazu, den Selbstheilungsprozess zu aktivieren.
Aber das kostet Zeit und Einfühlungsvermögen...


5
26.11.08 - 15:31
M.Zils

Nicht nur mit alternativen Methoden wird Geld verdient. Die Schulmedizin ist auch nicht kostenfrei. Patienten sind vielleicht anfällig für Infekte, nicht für Alternative Medizin. Was für ein Deutsch wird denn in diesem Artikel gesprochen. Patienten suchen nach Hilfe, nach Lebensqualität. Da sind in der Schulmedizin immer noch viele schwarze Löcher. Tod und Sterben gehört zum Leben aber bis dorthin lebt der Mensch und seine Lebensqualität wird leider oft als nicht erwünscht betrachtet. Schade!!!

4
26.11.08 - 15:29
C. Pfeiffer

"16% der Anfragen an den KID zur Alternativmedizin bezogen sich im Jahr 2007 darauf. Fast genauso viele, jeder siebte, fragte nach Nahrungsergänzungsmitteln. Jeder achte interessierte sich für energetische Verfahren. Dazu kamen massenhaft andere Methoden, die jeweils nur in einigen wenigen E-Mails erwähnt wurden."

In den USA wird seit den 70igern begleitend zur Krebstherapie auch psychologisch betreut - neben dem Betroffenen auch sein engstes Umfeld... diese Erfahrung konnte ich leider hier in Deutschland nicht machen, was sehr schade ist, denn nicht nur Chemotherapie und Bestrahlung tragen zur "Gesundung" des Patienten bei, sondern viele andere Faktoren, wie z.B. der zwischenmenschliche Umgang und auch die Hoffnungen, die von den Medizinern nur allzu oft durch wenig geschulte Äußerungen zunichte gemacht werden.

In einer lebensbedrohlichen Situation klammert sich der Patient an jeden Strohhalm - und, wie in der Medizin - sind auch bei den Alternativmethoden die "Guten und die weniger Guten" in einer Gauß'schen Normalverteilung zu finden.

Optimal wäre es, wenn Schulmedizin Hand in Hand arbeiten würde mit dem, was Alternative Methoden genannt wird...

3
26.11.08 - 15:20
Dipl.-Ing. Ernst Berge, Heilpraktiker

Lieber Herr Graetzel,
es stimmt, durch den Krebs wird Geld verdient, sehr sehr viel Geld sogar, aber besonders seitens der derzeit gültigen wissenschaftlich anerkannten Schulmedizin und Pharmazie. Nur sind die Langzeit-Heilungsquoten erschreckend niedrig und die verbreitete therapeutische Hilflosigkeit wird schamlos versteckt. Verdient das nicht ebenso Ihre Bewertung: dubios?! Heilung ist erfolgt, wenn der Patient wieder unabhängig geworden ist - von Behandler und Medikament! Ginge es wirklich um das Sparen von Geld und Leid, würde man sich rechtsstaatlich verhalten und z.B. universitärerseits zumindest der Überprüfung der von Dr. med. Hamer dargelegten sog. Germanischen Neuen Medizin widmen. Aber mit Nichten! Ich will das nichr weiter ausführen, denn Sie werden vermutlich meinen Kommentar sowieso löschen. Als ehemaliger Mitarbeiter der Pharmaindustrie weiß ich, dass die Betrachtung des dort herrschenden Verdrängungswettbewerbes müßig ist und vom Wesentlichen ablenkt! Bedenken Sie bitte: Phytopharmake, Nahrungsergänzungsmittel, etc. werden auch von der Pahrmaindustrie geliefert.
Mögen in der Zukunft die Begriffe Beruf und Berufung besonders auch in der Medizin, die sich anschickt helfen zu wollen, wieder mehr in Kongruenz zu gehen.

2
26.11.08 - 15:19
Heinrich Schwyter

Sicher wird viel Geld verdient...aber nicht nur mit alternativen Methoden...sicher mehr mit der industriellen Medizin. Wobei wahrscheinlich die Erfolgsquoten bei beiden System ähnlich schlecht ist.
Möglicherweise wäre da einmal ein Paradigmenwechsel fällig und die Vergänglichkeit allen Lebens zu thematisieren. Sterben im Würde ist sicher auch ein "lohnendes" Therapieziel.

1
26.11.08 - 15:17
C. Bier

Ja, auch in der alternativen Medizin wird Geld verdient, aber nicht nur dort - oder tun Sie aus reiner Nächstenliebe und unentgeltlich Dienst am Menschen?

Und es ist tatsächlich so, dass es schwierig ist mittels Studie, vergleichbar den Arzneimittelstandards, den Wirksamkeitsnachweis zu führen. Gravierender Unterschied ist in der Tat, dass die Arzneimittelstudien rein symptombezogen agieren und die alternativ medizinische Herangehensweise ist in der Tat eine ganzheitliche. Dort werden z. B. latente Vergiftungsprozesse mit einbezogen und sowohl das psychische als auch das körperliche Befinden spielt eine Rolle. Dies wird in den herkömmlichen Arzneimittelstudien gänzlich außen vor gelassen. Ich persönlich fände es begrüßenswert, wenn man endlich dazu käme, Hand in Hand zu arbeiten. So kann z. B. eine Alternativtherapie die Folgen einer Chemotherapie erheblich mildern. Aber wie mir der Artikel zeigt, befinden wir uns von diesem Zustand noch ganze Galaxien entfernt. Schade, denn es würde den Menschen wirklich dienen. Eine Frage sollte man doch auch einmal stellen - warum begeben sich viele Krebspatienten in alternativmedizinische Therapie? Vielleicht bekommen sie dort u. a. die nötige persönliche Zuwendung, die oftmals in einer herkömmlichen Therapie gänzlich vernachlässigt wird. Wohl dem, der mit diesem Krankheitsbild einen Arzt trifft der aufgeschlossen therapiert.


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