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Author Topic: Hahnemann is not the inventor of "similia similibus"  (Read 3959 times)

Flortiz

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Hahnemann is not the inventor of "similia similibus"
« on: May 20, 2012, 09:12:34 AM »

Hahnemann blinded by stupidity and stubbornness

Can be found here:
http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/Misc/misc.health.alternative/2011-03/msg01043.html

[cit]
Hahnemann barks in his Organon (6th. Edition):

http://www.ariplex.com/ama/ama_org6.htm

<quote>
Ja, es gab sogar von Zeit zu Zeit Aerzte, welche ahneten, daß die Arzneien durch
ihre Kraft, analoge Krankheits-Symptome zu erregen, analoge Krankheits-Zustände
heilen (2).

So sagt der Verfasser des unter den Hippokratischen befindlichen Buches peri
topwn tvn cat an Jxwpon (3) die merkwürdigen Worte: dia ta qmoia
-----
mit kaltem Wasser an, sondern auch W. Fabric. von Hilden (De combustionibus
libellus, Basil. 1607. Cap. 5. S. 11.) versichert: "Kalte Umschläge sind bei
Verbrennungen höchst nachtheilig und bringen die schlimmsten Zustände hervor; es
erfolgt davon Entzündung, Eiterung und zuweilen Brand."

1) Zimmermann (Ueber die Erfahrung, II. S. 318.) lehrt, daß die Bewohner heißer
Länder, mit dem besten Erfolge, eben so verfahren, und nach großen Erhitzungen
etwas geistige Flüssigkeit zu sich nehmen.

2) Auch diese folgenden Stellen aus den die Homöopathie ahnenden Schriftstellern
führe ich nicht als Erweise der Gegründetheit dieser Lehre an, die wohl durch
sich selbst feststeht, sondern um dem Vorwurfe zu entgehen, als hälte ich diese
Ahnungen verschwiegen, um mir die Priorität der Idee zu sichern.

3) Basil. Froben. 1538. S. 72.

 

61

nousoV ginetai, cai dia ta qmoia prosjeromena ec noseuntwn ugiainontai, æ dia to
emeein epetoV pauetai.-

Gleichfalls haben auch nachgängige Aerzte die Wahrheit der homöopathischen
Heilart gefühlt und ausgesprochen. So sieht z.B. Boulduc (1) ein, daß die
purgirende Eigenschaft der Rhabarber die Ursache ihrer Durchfall stillenden
Kraft sey.

Detharding erräth (2), daß der Sensblätter-Aufguß Colik bei Erwachsenen stille,
vermöge seiner analogen, Colik erregenden Wirkung bei Gesunden.

Bertholon (3) gesteht, daß die Elektrisität den höchst ähnlichen Schmerz, den
sie selbst errege, in Krankheiten abstumpfe und vernichte.

Thoury (4) bezeugt, daß die positive Elektrisität an sich zwar den Puls
beschleunige, aber wenn er krankhaft schon zu schnell sey, denselben langsamer
mache.

Von Stoerck (5) kommt auf den Gedanken: "Wenn der Stechapfel den Geist zerrüttet
und bei Gesunden Wahnsinn hervorbringt, sollte man dann nicht versuchen dürfen,
ob er bei Wahnsinnigen durch Umänderung der Ideen gesunden Verstand
wiederbringen könne?"

Am deutlichsten aber hat ein dänischer Regiments-Arzt, Stahl, seine Ueberzeugung
hierüber ausgesprochen, da er (6) sagt: "Ganz falsch und verkehrt sey die in der
Arzneikunst angenommene Regel, man müsse durch
-----

1) Memoires de l'academie royale, 1710 .

2) Eph. Nat. Cur. Cent. X. obs. 76.

3) Medicin. Electrisität, II. S. 15 und 282.

4) Memoire lu à l'acad. de Caen.

5) Libell. de stram. S. 8.

6) In Jo. Hummelii Commentatio de Arthritide tam tartarea,
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quam scorbutica, seu podagra et scorbuto, Büdingae 1738. 8. S. 40 -42.
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gegenseitige Mittel (contraria contrariis) curiren; er sey im Gegentheile
überzeugt, daß durch ein ähnliches Leiden erzeugendes Mittel (similia similibus)
die Krankheiten weichen und geheilt werden, -Verbrennungen durch Annäherung ans
Feuer, erfrorne Glieder durch aufgelegten Schnee und das kälteste Wasser,
Entzündung und Quetschungen durch abgezogene Geister, und so heile er die
Neigung zu Magensäure durch eine sehr kleine Gabe Vitriolsäure, mit dem
glücklichsten Erfolge, in den Fällen, wo man eine Menge absorbirender Pulver
vergeblich gebraucht habe."

So nahe war man zuweilen der großen Wahrheit! Aber man ließ es bei einem
flüchtigen Gedanken bewenden, und so blieb die so unentbehrliche Umänderung der
uralten ärztlichen Krankheitsbehandlung, des bisherigen unzweckmäßigen Curirens
in eine ächte, wahre und gewisse Heilkunst, bis auf unsere Zeiten unausgeführt.

63
</quote>


Actually, Hahnemann's quote of "Jo. Hummelii Commentatio de Arthritide tam
tartarea, quam scorbutica, seu podagra et scorbuto, Büdingae 1738. 8. S. 40-42."
shows, that Hahnemann is NOT the inventor of homeopathy, but Johann Hummel.


And now, Ladies and Gentlemen, please follow me into the archives to see some
superb scans:

http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/de-sub-vd18/content/pageview/2876753

;O)

At the top of page 42, there it is:

http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/de-sub-vd18/content/pageview/2876801


"similia similibus"

q.e.d.
[/cit]



http://gdz-srv1.sub.uni-goettingen.de/content/PPN631466894/1000/0/00000046.jpg
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Ayumi

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Re: Hahnemann is not the inventor of "similia similibus"
« Reply #1 on: January 25, 2020, 11:49:00 AM »

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