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Author Topic: ADHD is a prime example of a fictitious disease  (Read 1422 times)

wiando.T

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ADHD is a prime example of a fictitious disease
« on: January 14, 2015, 08:41:42 AM »

"Leon Eisenberg, the scientific father" of Attention Deficit Hyperactivity Disorder or ADHD, died in 2009. Before he passed away, he made a startling confession. The 87-year-old medical researcher said "ADHD is a prime example of a fictitious disease" while on his deathbed. In the United States, one in every ten male children takes medicine for the disorder, and that number is increasing.
 
Eisenberg made a great deal of wealth living off research into ADHD, and won several prizes for his work into childhood learning disorders. For more than four decades, the medical researcher was a leader in the field of child psychology.
 
https://www.youtube.com/watch?v=dLarWMcMY8M

The Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, or DSM, is the standard reference for psychologists in diagnosing mental disorders.
 
A study by child psychologist Lisa Cosgrove looked into financial ties between board members who prepare the manual and the pharmaceutical industry. The study, carried out in 2006, revealed every single member of the DSM board was receiving money from the drug industry. This set off a firestorm of controversy.

Up to one in eight children in school is now said to suffer from some sort of mental disorder. This large population is driving some parents to question the diagnoses. Health experts and those raising children are asking where normal childhood behavior ends and where ADHD begins.
 
Renowned child psychologist Jerome Kagan of Harvard University took part in an interview with the German magazine Der Spiegel.
 
While talking about the increase in cases, Kagan said, "Let's go back 50 years. We have a 7-year-old child who is bored in school and disrupts classes. Back then, he was called lazy. Today, he is said to suffer from ADHD. That's why the numbers have soared." (1)

A new book by Richard Saul called "ADHD Does Not Exist' and a pair of recent articles in the New York Times suggest the disorder is, at least, misdiagnosed.
 
The debate over attention disorders is about to rage once more.
 
https://www.youtube.com/watch?v=dLarWMcMY8M            "
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Re: ADHD is a prime example of a fictitious disease
« Reply #1 on: July 23, 2016, 05:34:15 AM »

Erfundene Krankheit? Wie wäre es mit einer erfundenen Therapie zu einer erfundenen Krankheit?

Ammon et al haben mit einer Studie einen Preis gewonnen. Der alte Link zum Abstrakt ist zerbrochen. Im Webarchiv funktioniert er aber noch.

http://web.archive.org/web/20140123062637/http://www.ikom.unibe.ch/unibe/medizin/kikom/content/e361435/linkliste361436/SFD2013Abstract_ADHD_ger.pdf

[Beginn PDF]
Klassische Homöopathie wirksam und kostengünstig bei hyperaktiven Kindern –
10-Jahres-Ergebnisse aus einer Kinderarztpraxis
von Ammon K1, Frei-Erb M1, Sauter U1, Kretschmar S1, Thurneysen A1, Frei H2
1
2
Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM, Universität Bern
Spezialarzt FMH für Kinder und Jugendliche, Laupen/BE

Ziel

Untersuchung des klinischen Langzeitverlaufes und der Behandlungskosten bei Kindern
mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit und ohne Hyperaktivität (AD(H)S) unter
Behandlung mit Klassischer Homöopathie.

Methode

In einer offen geführten Pilotstudie konnten genügend Informationen gesammelt werden,
um ein geeignetes Studiendesign zu entwickeln, das sowohl zu einer randomisierten,
plazebokontrollierten Doppelblindstudie (RCT) als auch zum diagnostisch-therapeutischen
Vorgehen der Klassischen Homöopathie passt. Der RCT ist eingebettet in eine
prospektive Beobachtungsstudie, die ab 9/2002 bei Kindern durchgeführt wurde, die in
neuropsychologischen Testverfahren die Kriterien für AD(H)S des Diagnostic and
Statistical Manual of Mental Disorders, 4. Ausgabe (DSM-IV) erfüllt habeni. Initial wurde in
einer Screeningphase das individuelle homöopathische Arzneimittel eruiert. Nach einer
Ausschwemmphase von 6 Wochen erfolgte die Aufnahme in das crossover RCT von 18
Wochen Dauer, gefolgt von einer offen geführten Langzeit-Beobachtung.

Abb. 1 Studienverlauf

Bei Diagnosestellung, zu Beginn des RCT, nach jeder crossover Phase und jährlich im
Langzeitverlauf wurde bei den Patienten der Connersʻ Global Index erhoben (CGI, Mass
der AD(H)-Störungen, 10 Variablen, bewertet mit je 0 - 3 Punkten). Die
neuropsychologischen Tests wurden am Ende des RCT wiederholt. Ein Kostenvergleich
wurde am Ende des RCT und während der Langzeit-Beobachtung durchgeführt.

Resultate

83 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren wurden in der Screeningphase mit Klassischer
Homöopathie behandelt. Davon erfüllten 70 Probanden das Einschlusskriterium einer
mindestens 50%-igen Verbesserung des CGI zur Teilnahme im RCT. 62 Kinder (84%)
nahmen am RCT teil, davon 58 Patienten bis zum Ende. 5 lehnten die Teilnahme am RCT
ab, 3 erst kurz nach RCT-Terminfrist. Während des RCT war der CGI unter Verum
signifikant tiefer (Durchschnitt 1.67 Punkte, p = 0.0479) als unter Plazebo. Die Langzeit-
Beobachtung nach 17 und 115 Monaten zeigt einen durchschnittlichen CGI von 8, was
einer Verbesserung um mehr als 50% des Ausgangswertes entspricht (p = 0.0001). Die
spezifischen Resultate für die Subgruppen von Kindern ohne Therapie, homöopathische
Therapie oder Methylphenidat (MPD) werden im August 2013 zur Verfügung stehen.
(Nachtrag: Sie unterscheiden sich nicht statistisch signifikant.) Die kognitiven Leistungen
und das soziale Verhalten haben sich während der Screeningphase und bis zum Ende des
RCT hoch-signifikant verbessert (p = 0.0001 bis p = 0.0004) und sind im Langzeitverlauf
stabil geblieben. Die Kosten der homöopathischen Medikamente haben im ersten Jahr
75% einer durchschnittlichen Therapie mit MPD (20 mg) betragen, in den folgenden
Jahren 50% einer reduzierten MPD-Medikation (10 mg). Die Medikamenten-Kosten
während 10 Jahren betragen pro Kind CHF höchstens 2110 (Homöopathie, Q-Potenzen)
verglichen mit CHF 3650 (MPD, 20 mg/d).

Schlussfolgerung

Die Behandlung mit Klassischer Homöopathie führt bei Kindern mit AD(H)D zu einer
signifikanten und über 10 Jahren anhaltenden (50%-)Verbesserung der klinischen
Symptome bei deutlich (1/3) tieferen Medikamentenkosten.

i
Frei H, Everts R, Ammon K von, et al. Homeopathic treatment of children with attention deficit hyperactivity
disorder: a randomised, double blind, placebo controlled crossover trial. European journal of pediatrics.
2005;164(12):758–67.
[Ende PDF]


Die Homöopathen lassen wirklich nichts unversucht um an die Futtertröge zu kommen.
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Re: ADHD is a prime example of a fictitious disease
« Reply #2 on: July 23, 2016, 06:05:57 AM »

Die UniBe, die Universität Bern, hat ihre alte Homepage umgeschmissen. Die Studie ist nicht mehr aufzufinden. Beim Suchen tauchen jetzt merkwürdigerweise Multipel der Studie auf. Noch merkwürdiger ist, daß sie als mit Preisen ausgezeichnet erscheinen in mehreren verschiedenen Jahren.

http://www.ikom.unibe.ch/forschung/preise_und_ehrungen/index_ger.html

[Beginn Ehrungen]
Universität Bern

Institut für Komplementärmedizin


Preise und Ehrungen
Duane F. Bruley Travel Award 2016

Andreas J. Metz erhielt einen Duane F. Bruley Travel Award (in der Höhe von 400 $) am ISOTT Meeting 2016 in Chicago für seinen Beitrag "Physiological effects of continuous colored light exposure in humans - A systemic physiology complemented functional near-infrared spectroscopy (fNIRS) study".

 
Otto Bergsmann Preis 2013

Der Otto Bergsmann Preis 2013 wurde an Prof. Dr. Lorenz Fischer vom IKOM für seine Grundlagenforschung und Studien, in welchen die Neuraltherapie mit einer für das Krankheitsbild etablierten Methode verglichen wird, verliehen. Der Preis ist mit 7'000.- Euro dotiert und wird alle 3 Jahre von der Österreichischen Medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung vergeben.

 
Poster Award iSAMS 2013

Poster Award auf dem International Scientific Acupuncture and Meridian Symposium (iSAMS) an Torsten Feichtinger für die Darstellung des Projekts acuraid.

 
IHAMB – Forschungspreis der Sandoz 2013

An der SwissFamiliyDocs Conference 2013 in Bern ist dem ADHD-Forschungsteam der IKOM (Klaus von Ammon, Martin Frei-Erb, Ursula Sauter, Sabine Kretschmar, André Thurneysen und Heiner Frei) für ihre Arbeit: "Klassische Homöopathie ist wirksam und kostengünstig bei hyperaktiven Kindern – 10-Jahres-Ergebnisse aus einer Kinderarztpraxis" vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Basel IHAMB ein mit CHF 3'000 dotierter Forschungspreis der Sandoz verliehen worden.


 
Förderpreis des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren (ZAEN) 2013

Der ZAEN-Förderpreis im Betrag von EUR 3'000.- wurde an Dr. phil. Marko Nedeljkovic, IKOM, Universität Bern, für seine Dissertationsarbeit "Taiji und Stressprotektion: Psychobiologische Untersuchungen" verliehen.

 
Förderpreis für Komplementärmedizin der Karl & Hilde Holzschuh Stiftung 2008

Im Rahmen der 42. Medizinischen Woche Baden-Baden wurde Dr. Klaus von Ammon, Oberarzt für Homöopathie an der Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin KIKOM, am 2.11.2008 der Förderpreis für Komplementärmedizin der Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung, Karlsbad (D), für seine Arbeit „Langzeitverlauf und Kosten homöopathischer Therapie bei aufmerksamkeitsgestörten Kindern mit und ohne Hyperaktivität“ verliehen. Der Preis ist mit 5'000 Euro dotiert.
Die Studie zeigt, dass die nach ca. sechs Monaten mit individueller Homöopathie erzielten Therapieerfolge (85% der Kinder bessern sich um mindestens 50%) bei 85% der Kinder erhalten bleiben, je zur Hälfte mit und ohne Therapie; 15% der Kinder benötigen zusätzlich Methylphenidat (z.B. Ritalin). Ab dem zweiten Jahr ergeben sich Kostenvorteile zugunsten der Homöopathie gegenüber der konventionellen Behandlung mit Stimulanzien.


 
ISCMR-Poster-Preis 2008

Anlässlich des Internationalen Symposium on Complementary Medicine Research (Sydney, 29.-31.3.2008) hat das Poster "Reproducibility of dwarf pea shoot growth stimulation by homeopathic potencies of gibberellic acid" von S. Baumgartner, D. Shah, J. Schaller, U. Kämpfer, A. Thurneysen und P. Heusser den Poster-Preis der International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR) für das beste Poster aus dem bereich Grundlagenforschung bekommen.

 
ICMART-Barcelona-Preis 2007

Anlässlich des internationalen Symposium of Medical Acupuncture and Related Techniques (ICMART) Barcelona 2007 wurde Frau Dr. med. Brigitte Ausfeld-Hafter der erste Preis des "3B Acupuncture Award" für das beste Poster Laserneedle Acupuncture in Dysmenorrhoea: a Double-Blind Randomized Trial verliehen. Dieses Poster entstand in Zusammenarbeit mit Dres. med. Daniela Kempf und Daniela Berger an der KIKOM, Universität Bern.

 
AKS-Preis 2004

Der AKS-Foschungspreis (AKS = Ärztliche Gesellschaft für Komplementärmedizin Schweiz) im Betrag von 5'000.- wurde unter anderem an Dr. Daniela Kempf, KIKOM, Universität Bern, für die Studie "Die Wirkung der Lasernadel-Akupunktur bei Frauen mit Dysmenorrhoe" verliehen.

 
SNE-Förderpreis 2001

Studienkonzeption zur Untersuchung der Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität (Attention Deficit Hyperactivity Disorder ADHD). Die Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin der Eidgenössischen Gesundheitskasse hat anlässlich der Gesundheitstage in Solothurn ihren Förderpreis in Höhe von Fr. 15'000.- an ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Bern vergeben.
Drs. med. André Thurneysen und Klaus von Ammon repräsentieren die Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM, Dr. med. Heiner Frei ist homöopathischer Kinderarzt in Laupen, Dr. phil. Franz Kaufmann arbeitet als Leiter Neuropsychologie, Dr. med. Ralph-Ingo Hassink als Oberarzt und Frau PD Dr. med. Maja Steinlin ist Abteilungsleiterin Neuropädiatrie der Medizinischen Kinderklinik des Inselspitals. Der Preis wurde verliehen für die Konzeption einer Studie, welche die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität untersucht.


 
SNE- Sonderpreis 2000

Unterstützung der Dissertation: F. Trümpler, S. Oez, Dr. P. Stähli, Dr. P. Jüni, Dr. B. Ausfeld, Prof. H.-D. Brenner: Acupuncture for alcohol withdrawal: a randomized controlled trial (Dissertation 2003 abgeschlossen)
"foif x eis"-Preisträger
Preise 2013

Anita Meyer: Chinesische Medizin - biomedizinische Diagnose: ein unzulässiges hybrides Konstrukt?
Sonja Lüer: Mukositis und Curcumin
Albert Egg: ASA TCM-Kongresse 2007 bis 2013
Paul U. Unschuld: deutsche Übersetzung des Huang Di
Preise 2012

1. Preis 6'666.- Tim Jäger, Stephan Baumgartner: Effects of Homeopathic Arsenicum Album, Nosode, and Gibberellic Acid Preparations on Growth Rate of Arsenic-Impaired Duckweed.
2. Preis 3'333.- Felix Scholkmann, Renate Rosenberger, Ursula Wolf: Changes in hemodynamics and tissue oxygenation saturation in the brain and skeletal muscle induced by speech therapy - A near infrared spectroscopy study. ScientificWorldJournal. 2011;11: 1206–1215.
3. Preis 1'111.- Hamid Montakab: Acupuncture for Insomnia, Thieme Verlag.

Preise 2011

1. Preis 8'333.- Klaus von Ammon: Bildgebung bei Kindern mit ADS und ADHS. Studienprotokoll einer Fall-Kontroll- und Kohortenstudie 2012-2015.
2. Preis 2'222.- Barbara Marschollek: Homeopathic Preparations Measured by Spectroscopy. TheScienceWorldJOURNAL (2010) 10, 49-61.
3. Preis 555.- Fritz Bieri: Die Wirkung von Ohrakupunktur auf verschiedene Schielformen und neuroophtalmologische Erkrankungen. Schweiz Z Ganzheitsmed 2011;23:166-175.
Preise 2010

1. Preis 6'666.- Roberto La Marca & Marko Nedeljkovic: Effects of auricular electrical stimulation on vagal activity in healthy men: evidence from a three-armed randomized trial, Artikel in Clinical Science erschienen.
2. Preis 3'333.- Armin Koch: The Wheel of Time Acupuncture, Lehrbuch.
Preise 2009

1. Preis 5'555.- Sabine Klein: Warum Patienten und Patientinnen Akupunktur oder Qi Gong wählen, und was sie von der Behandlung erwarten, Artikel in DZA erschienen.
2. Preis 3'333.- Guy Loutan: L’homéopathie uniciste, instantanés sur une médecine durable, Skript.
3. Preis 2'222.- Arbeitsgruppe ZHAW, Beat Meier: Reduction of β-Asarone in Acori Rhizoma by Decoction, erschienen Planta Med. Und: Reduction of Safrole and Methyleugenol in Asari radix et rhizoma by decoction, Artikel in FoKo erschienen.
Preise 2008

1. Preis 7'777.- AGMA, Robert DuBois und Bernard de Wurstemberger: Répétoire und Punctologie générale, 2 Skripte.
2. Preis 2'222.- Armin Koch: Die Systeme der Nebenmeridiane, Skript.
3. Preis 1'111.- Hanspeter Braun und Bernhard Madörin: Wärme, Schärfe und Gesundheit, Buch im Simowa-Verlag.


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    Preise und Ehrungen


Unsere Adresse
Universität Bern
Hochschulstrasse 6
3012 Bern
[/Ende Ehrungen]



2001, 2008, 2011 und 2013 gibt es für dies Studie jeweils einen Preis.

[sortierte Ehrungen]

SNE-Förderpreis 2001

Studienkonzeption zur Untersuchung der Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität (Attention Deficit Hyperactivity Disorder ADHD). Die Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin der Eidgenössischen Gesundheitskasse hat anlässlich der Gesundheitstage in Solothurn ihren Förderpreis in Höhe von Fr. 15'000.- an ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Bern vergeben.
Drs. med. André Thurneysen und Klaus von Ammon repräsentieren die Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM, Dr. med. Heiner Frei ist homöopathischer Kinderarzt in Laupen, Dr. phil. Franz Kaufmann arbeitet als Leiter Neuropsychologie, Dr. med. Ralph-Ingo Hassink als Oberarzt und Frau PD Dr. med. Maja Steinlin ist Abteilungsleiterin Neuropädiatrie der Medizinischen Kinderklinik des Inselspitals. Der Preis wurde verliehen für die Konzeption einer Studie, welche die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität untersucht.


 

 
 
Förderpreis für Komplementärmedizin der Karl & Hilde Holzschuh Stiftung 2008

Im Rahmen der 42. Medizinischen Woche Baden-Baden wurde Dr. Klaus von Ammon, Oberarzt für Homöopathie an der Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin KIKOM, am 2.11.2008 der Förderpreis für Komplementärmedizin der Karl und Hilde Holzschuh-Stiftung, Karlsbad (D), für seine Arbeit „Langzeitverlauf und Kosten homöopathischer Therapie bei aufmerksamkeitsgestörten Kindern mit und ohne Hyperaktivität“ verliehen. Der Preis ist mit 5'000 Euro dotiert.
Die Studie zeigt, dass die nach ca. sechs Monaten mit individueller Homöopathie erzielten Therapieerfolge (85% der Kinder bessern sich um mindestens 50%) bei 85% der Kinder erhalten bleiben, je zur Hälfte mit und ohne Therapie; 15% der Kinder benötigen zusätzlich Methylphenidat (z.B. Ritalin). Ab dem zweiten Jahr ergeben sich Kostenvorteile zugunsten der Homöopathie gegenüber der konventionellen Behandlung mit Stimulanzien.


Preise 2011

1. Preis 8'333.- Klaus von Ammon: Bildgebung bei Kindern mit ADS und ADHS. Studienprotokoll einer Fall-Kontroll- und Kohortenstudie 2012-2015.

 
IHAMB – Forschungspreis der Sandoz 2013

An der SwissFamiliyDocs Conference 2013 in Bern ist dem ADHD-Forschungsteam der IKOM (Klaus von Ammon, Martin Frei-Erb, Ursula Sauter, Sabine Kretschmar, André Thurneysen und Heiner Frei) für ihre Arbeit: "Klassische Homöopathie ist wirksam und kostengünstig bei hyperaktiven Kindern – 10-Jahres-Ergebnisse aus einer Kinderarztpraxis" vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Basel IHAMB ein mit CHF 3'000 dotierter Forschungspreis der Sandoz verliehen worden.

[Ende sortierte Ehrungen]


Da gibt sich Jemand sehr große Mühe, eine frei erfundene Krankheit mit einer unwirksamen Medikation erfolgreich zu behandeln. Applaus gibt es dafür auch vom Deutschen Zentralverband homöopathischer Ärzte.

https://www.dzvhae.de/index.php?menuid=367&downloadid=951

[Beginn Applaus]
Homöopathie-Forschung

Preis für ADHS-Studie: Signifikante Besserung bei Kindern

Homöopathie ist bei hyperaktiven Kindern wirksam und kostengünstig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Schweizer Forscherteam unter der Leitung von Dr. Klaus von Ammon, Universität Bern. Sie wurden dafür mit dem vom Institut für Hausarztmedizin der Universität Basel vergebenen Forschungspreis 2013 der Sandoz AG ausgezeichnet.

Die Forschungsarbeit von Klaus von Ammon et al. bearbeitet das Thema Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität (AD[H]S) bei Kindern. Es handelt sich um die 10-Jahres-Ergebnisse einer randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie bei 83 Kindern mit ADHS gemäß DSM-IV-Kriterien. Verglichen wurden Kinder im Alter zwischen 7 und 15 Jahren, die randomisiert mit klassischer Homöopathie oder Plazebo behandelt wurden. Es wurde ein geeignetes Studiendesign entwickelt, das sowohl zu einer randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie (RCT) als auch zum diagnostisch-therapeutischen Vorgehen der Klassischen Homöopathie passt.

Fazit der Untersuchung: Die Behandlung mit klassischer Homöopathie führt bei Kindern mit AD(H)S zu einer signifikanten und über 10 Jahre anhaltenden Verbesserung der klinischen Sympto-me. Die kognitiven Leistungen und das soziale Verhalten haben sich während der Screeningphase und bis zum Ende des RCT hoch signifikant verbessert und sind im Langzeitverlauf stabil geblieben.

Quelle: www.ikom.unibe.ch/unibe/medizin/kikom/content/e361435/linkliste361436/
SFD2013Abstract_ADHD_ger.pdf
[Ende Applaus]


Bei einer erfundenen Krankheit funktioniert das hervorragend. Bei einer realen Krankheit hätten die "Forscher" es sicherlich schwerer, ihren Hokuspokus statistikkonform anzupassen.
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